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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [362]: Svetlin, Wihelm – Psychiater, Leiter der Privatheilanstalt für Gemüthskranke, Mitbegründer der Lungenheilanstalt Alland, Präsident der Kinderschutz- und Rettungsgesellschaft

Svetlin, Wihelm – Psychiater, Leiter der Privatheilanstalt für Gemüthskranke, Mitbegründer der Lungenheilanstalt Alland, Präsident der Kinderschutz- und Rettungsgesellschaft

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 09.03.2026

Keywords: Psychiater, Privatheilanstalt für Gemüthskranke, Lungenheilanstalt Alland, Kinderschutz- und Rettungsgesellschaft Medizingeschichte, Wien

Wilhelm Svetlin wurde am 5. Mai 1849 in Wien als Sohn eines Laboranten des Anatomen Josef Hyrtl (1810-1894) geboren. Seit 1889 war er mit Hilda Pauli (1854-1954) verheiratet.[1] Nach dem Besuch des Schottengymnasiums in Wien studierte Svetlin seit dem Wintersemester 1867/68 Medizin an der Universität Wien und promovierte am 9. April 1873 zum Doktor der gesamten Heilkunde. Bereits als Student verfasste er die Abhandlung „Einige Bemerkungen zur Anatomie der Prostata“, die von seinem Lehrer, dem Physiologen Ernst Wilhelm Brücke (1819-1892), in der Sitzung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse im Dezember 1870 an der Akademie der Wissenschaften vorgelegt wurde.[2]

Niederösterreichischen Landes-Irrenanstalt und Wasserheilanstalt Bad Kaltenbrunn

Nach Abschluss seines Studiums arbeitete Svetlin von 1874 bis 1877 als Assistent von Max Leidesdorf (1816-1889) an der Klinik für Psychiatrie der niederösterreichischen Landes-Irrenanstalt, wo er seine Ausbildung zum Psychiater erhielt[3] und sich insbesondere der Elektrotherapie widmete. Daneben hielt er Vorträge im Psychiatrischen Verein.

Bereits 1874 fungierte er als leitender Arzt in der Wasserheilanstalt Bad Kaltenbrunn in Gainfarn-Vöslau, die zu dieser Zeit vornehmlich von Industriellen und Künstler:innen frequentiert wurde.

 

Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 16, 1874, Sp.326.

Privatheilanstalt für Gemüthskranke im 3. Wiener Gemeindebezirk – Nervenheilanstalt Dr. Wilhelm Svetlin

1878 übernahm er gemeinsam mit Johann Zimmermann die Leitung der seit 1833 bestehenden und seit 1848 im ehemaligen Rasumowski-Schloss in Wien 3, Erdbergstraße 7-5, existierende Privatheilanstalt für Gemüthskranke. 1880 erhielt er die Konzession für deren Umbau und Modernisierung und führte nach dem Ausscheiden von Johann Zimmermann (1880) die Anstalt alleine weiter. 1883 wurde sie nach Plänen von Eduard Hauser (1840-1915) in der Leonhardgasse 3 neu erbaut. 1884 publizierte er über „Die Privat-Heilanstalt für Gemüthskranke auf dem Erdberge zu Wien. Bericht über deren Geschichte und Thätigkeit, anlässlich des fünfzigjährigen Bestandes und der Übersiedlung in ein neues Anstaltsgebäude“.[4] Seit seiner Übernahme als Direktor und Besitzer der Anstalt trug diese Einrichtung den Namen „Privat-Heilanstalt Dr. Wilhelm Svetlin“. Svetlin verfasste jährlich Tätigkeitsberichte, darunter „Bericht über die Privatheilanstalt für Gemüthskranke auf dem Erdberge zu Wien“.

 

Deutsch-Englischer-Reise-Courier, Nr. 5, 1914, S. 3.

 

Der Humorist, 5.6.1887.

Lungenheilanstalt Alland

Svetlin war Mitglied des Kuratoriums des Hilfsvereins für Lungenkranke in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern (Viribus unitis)“ und gehörte neben dem Initiator Leopold Schrötter (1837-1908) zu den Mitbegründern der 1897 errichteten Lungenheilanstalt in Alland. Im Hilfsverein für Lungenkranke in „Alland“ nahm er die Funktion des geschäftsführenden Vizepräsidenten ein.

Die Frauenfrage und der ärztliche Beruf

Im Jahr 1895 veröffentlichte Professor Eduard Albrecht (1841-1900) die Broschüre „Die Frauen und das Studium der Medicin“. Da er darin Frauen die geistige Befähigung zum Medizinstudium absprach, löste er innerhalb der Ärzteschaft einen heftigen Konflikt über die Zulassung und Studierfähigkeit von Frauen zum Medizinstudium aus. Auch Svetlin, als Funktionär des Doctoren-Kollegiums, meldete sich mit der Schrift „Die Frauenfrage und der ärztliche Beruf“ zu Wort: Er plädierte zwar für die Zulassung von Frauen zu allen Studienrichtungen, sprach ihnen jedoch die Eignung für die ärztliche Praxis ab.

Kinderhilfstag

Neben seinen beruflichen Tätigkeiten engagierte sich Svetlin in der Wiener Kinderhilfe. Er war zunächst Funktionär und später Präsident der Kinderschutz- und Rettungsgesellschaft und rief 1905 den im Mai desselben Jahres abgehaltenen Kinderhilfstag ins Leben, dem sich weitere Kinderhilfsorganisationen anschlossen.[5]

Svetlin nahm 1901 am 8. Internationalen Kongress gegen Alkoholismus[6] und 1907 an der Konferenz der Internationalen Vereinigung gegen die Tuberkulose teil und wirkte zudem im vorbereitenden Komitee dieser Konferenz mit.[7]

Svetlin war in zahlreichen Standesorganisationen der Ärzteschaft vertreten. So gehörte er dem Vorstand der sich im Mai 1894 konstituierenden Wiener Ärztekammer an[8] und fungierte seit 1901 als deren Vizepräsident.[9] Daneben war er Präsident des Österreichischen Ärzteverbandes und des Wiener Doktoren-Kollegiums, Mitglied des Vereins der Ärzte im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie des niederösterreichischen Landessanitätsrates. Weiters war er im Österreichischen Verein gegen Trunksucht,[10] im Ersten Volksküchenverein für Kranke[11] sowie im Beirat der 1908 gegründeten Österreichischen Konsumentenliga aktiv.[12] Seit 1904 war er Mitglied des Wiener Hausfrauen-Vereins[13] und seit 1907 Mitgesellschafter der im selben Jahr vom Kunstmäzen, Volkswirten und Sozialreformer Felix von Oppenheimer (1874-1938) in Wien gegründeten Neuen Baugesellschaft für Arbeiterwohnhäuser, die günstigen Wohnraum errichtete und förderte.[14]

Svetlin war Träger des Ritterkreuzes des Ordens der Eisernen Krone dritter Klasse,[15] und Ehrenbürger von Windischgarsten und Rosenau in Oberösterreich.

Wilhelm Svetlin verstarb am 24. August 1914 in Wien.

 

Svetlin Wilhelm: Todesanzeige, Neue Freie Presse, 25.8.1914, S. 14.

Quellen:

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 177-347a, Svetlin Wilhelm (Rigorosum Datum: 1872).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 182-4, Svetlin Wilhelm (Promotion Datum: 9.4.1873).

Sterbebuch, Erzdiözese Wien 01, St. Augustin, 1914, Sign. 03-11, Folio 169, Svetlin Wilhelm.

Wilhelm Svetlin, Bericht über die Privatheilanstalt für Gemüthskranke auf dem Erdberge zu Wien. Wien, Leipzig 1891.

Literatur:

Svetlin, Wilhelm: Einige Bemerkungen zur Anatomie der Prostata. Aus dem physiologischen Institute der Wiener Universität. Sonderdruck aus: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Wien: aus der Hof- und Staatsdruckerei 1870.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Svetlin, Wilhelm: Die Privatheilanstalt für Gemüthskranke auf dem Erdberge zu Wien. Bericht über deren Geschichte und Thätigkeit, anlässlich des fünfzigjährigen Bestandes und der Uebersiedlung in ein neues Anstaltsgebäude. Wien: Braumüller 1884.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Obersteiner Bibliothek, Sign.: HOB-Bh-E]

Svetlin, Wilhelm: Bericht über die Privatheilanstalt für Gemüthskranke auf dem Erdberge zu Wien. Wien u. Leipzig: Urban & Schwarzenberg 1891.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-21640]

[1] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe) 19.10.1889, S. 4.

[2] Wiener Zeitung, 5.1.1871, S. 62.

[3] Wiener Zeitung, 21.8.1875, S. 380.

[4] Oesterreichische Buchhändler-Correspondenz, 20.9.1884, S. 395.

[5] Neues Wiener Journal, 5.2.1905, S. 2; Wiener Salonblatt, 27.5.1905, S. 11.

[6] Pettauer Zeitung, 31.3.1901, S. 3.

[7] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 9.3.1907, S. 8.

[8] Neue Freie Presse, 31.5.1894, S. 6.

[9] Allgemeine Wiener medizinische Zeitung, 5.2.1901, S. 67.

[10] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 11.4.1902, S. 7.

[11] Wiener Allgemeine Zeitung, 23.7.1902, S. 2.

[12] Wiener Morgen-Post, 20.4.1908, S. 4.

[13] Wiener Hausfrauen-Verein, Rechenschaftsbericht erstattet in der 29. Ordentlichen Generalversammlung am 16. März 1904, Wien 1904, S. 56.

[14] Der Konsumverein, Nr. 17, 1907, S. 257.

[15] Medizinische Klinik, 28.11.1909, S. 2.

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Letzte Aktualisierung: 2026.03.09

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Scientific Writing Hacks: NEUE TERMINE SoSe 26: Hochschulschriften erfolgreich erfassen: Workshop für Studierende

Hack #85:

Hochschulschriften erfolgreich verfassen: Workshop für Studierende

Die freiwilligen Workshops „Hochschulschriften erfolgreich verfassen“ unterstützen Studierende beim Schreiben ihrer Abschlussarbeit gemäß dem Leitfaden für das Erstellen von Hochschulschriften für Studierende. Nach kurzen Impulsreferaten zu Themen wie Literaturrecherche, Zotero, Datenschutz, Urheberrecht, wissenschaftliches Schreiben, Zitieren und Plagiat können Teilnehmende konkrete Fragen zu ihrer eigenen Arbeit stellen.

Anmeldung und >>NEUE TERMINE SoSe 26

Letzter Zugriff: 09.03.2026
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OSTERN 2026: Von 02.04 bis 06.04. EINGESCHRÄNKTE ÖFFNUNGSZEITEN!

Universitätsbibliothek MedUni Wien

Eingeschränkte Öffnungszeiten (Ostern)
Gründonnerstag, 02.04.2025 08:00-16:00 Uhr
Karfreitag, 03.04. bis Ostermontag, 06.04.2026 geschlossen!

Reguläre Öffnungszeiten:
bis 01.04.2025 und ab 07.04.2025
Montag bis Freitag
8:00–20:00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag geschlossen!

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Studierendenlesesaal auf 5C

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09:00-21:30 Uhr

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Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin

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Montag bis Donnerstag
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Feiertag (Ostermontag 06.04.2026) geschlossen!

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» Öffnungszeiten Zweigbibliothek für Zahnmedizin

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Ostern

#SHOWCASE UB: Zum Internationalen Frauentag am 8. März: Publikationen von Bianca Bienenfeld

Die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin der Ub MedUni Wien ist mit über einer halben Million Bände die größte medizinhistorische Bibliothek Österreichs. Neben rezenter Literatur zur Geschichte der Medizin gibt es acht historisch sehr wertvolle Bibliotheken mit Beständen aus 6 Jahrhunderten (15.-20. Jhdt.).

Wir präsentieren im Lesesaal der Universitätsbibliothek zu den Öffnungszeiten im #SHOWCASE UB Publikationen von Bianca Bienenfeld zum Internationalen Frauentag am 8. März.


Bianca Bienenfeld: In: Jahresbericht des Vereines für erweiterte Frauenbildung 1907/08.

Bianca Bienenfeld (1879–1929) zählte zur ersten Generation universitär ausgebildeter Medizinerinnen in Österreich, engagierte sich früh für den Zugang von Frauen zur Hochschulbildung und spezialisierte sich nach ihrer Promotion 1904 zur Gynäkologin. Sie forschte zu Themen wie Frauenmilch und gynäkologischen Erkrankungen und wurde 1919 zur ersten Fachärztin und Leiterin der gynäkologischen und geburtshilflichen Ambulanz an der Genossenschafts-Krankenkasse Wien und Niederösterreich ernannt. Neben ihrer klinischen Tätigkeit veröffentlichte und referierte sie zu  weiblicher Physiologie, Entwicklung, Mutterschaft und Frauenheilkunde und verband damit medizinische Forschung, praktische Frauenheilkunde und Engagement für Frauenbildung und Frauengesundheit. Sie starb 1929 bei einem Zugsunglück.

Ausgestellte Literatur im #Showcase UB:

Bienenfeld, Bianca: Das Verhalten der Leukozyten bei der Serumkrankheit. Sonderdruck aus: Jahrbuch der Kinderheilkunde und physische Erziehung. Berlin: Verlag von S. Karger 1907.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Bienenfeld, Bianca: Das Verhalten der Frauenmilch zu Lab und Säure. Aus dem Laboratorium der Spiegler-Stiftung, Wien (Leiter: S. Fränkel). Sonderdruck aus: Biochemische Zeitschrift. Berlin: Verlag von Julius Springer 1907.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Bienenfeld, Bianca: Beitrag zur Kenntnis des Lipoidgehaltes der Placenta. Aus der I. Universitäts-Frauenklinik [Vorstand: Hofrat Schauta] und dem chemischen Laboratorium der L. Spiegler-Stiftung [Vorstand: Prof. S. Fraenkel] in Wien. Sonderdruck aus: Monatsschrift für Geburtshülfe und Gynäkologie. Berlin: Verlag von S. Karger 1912.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mentzel, W. (2025, 16. Juni). Bienenfeld, Bianca – Frauenärztin und Gynäkologin im Allgemeinen Krankenhaus Wien und erste Fachärztin des Verbandes der Genossenschafts-Krankenkassen Wien. https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=47046

Neuerwerbungen: März 2026

Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante Neuerwerbungen laufend erweitert. Stöbern Sie in unserer virtuellen Buchausstellung, lesen Sie die eBooks. Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert. Diese Bücher können Sie vormerken und nach der Ausstellung ausleihen.
[en]  Interesting new acquisitions expand our library’s collection. Browse through our virtual book exhibition and read the eBooks! Most of the books are presented in the book exhibition in the reading room, where they can be reserved and borrowed after the exhibition.

>>Neuerwerbung März 2026

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Nützliche Links: Buch vormerken, Foto: M.HartlRecherche im Bibliothekskatalog, Benutzer:innenkonto Login, Ausstellung und Verlängerung der Bibliothekskarte per E-Mail

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Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: Homo ludens

Homo ludens
Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

Homo ludens
„Die Zeit geht weg.“ (*)

Musik (**) kann sie wegzaubern, diese Zeit, mehr als sie bloß stillstehen zu lassen. Für den homo ludens, im Spiel versunken, kann sie aufhören zu existieren; für spielende Kinder hat sie gar nicht begonnen. In der prädigitalen Epoche unterschieden sich deren Spiele ganz wesentlich von diversen Online-Spielwelten, Elektronik-Spielzeug und Gaming etc. heutiger Digitale Transformationen oktroyierten Scheinwelten – für Jung und Alt.

Dazu:Man kann in der Wahl seiner Eltern nicht vorsichtig genug sein.“
(
Paul Watzlawick)

 

Ständiger Peer-Gruppendruck ist entscheidend am Entstehen eines ‚Sucht erzeugenden Verhaltens‘ beteiligt, jedoch nicht als einziger Faktor. Den nicht selten überforderten Eltern darf allerdings keine ‚Hauptschuld‘ zugewiesen werden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab ‚exzessives Spielen‘ unter dem Begriff „Gaming Disorder“ als psychische Erkrankung an (1). Symptome wie Kontrollverlust, Einengung von Denken und Verhalten, Weiterspielen trotz negativer Konsequenzen, ‚riskantes‘ Spielen samt psychischer oder physischer Folgen, psychosoziale Probleme, soziale Selbst-Isolation, Angst-Störungen und Dysphorien bis Depressionen sind ernstzunehmen.
Professionelle Hilfe unter:
https://broschuerenservice.sozialministerium.gv.at/Home/Download?publicationId=685

‚Homo ludens‘ ist heutzutage ein vergessener Begriff, denn der angeborene Spieltrieb geht zunehmend verloren. ‚Sitzlinge‘ (Bernhard Lötsch) bevölkern auch Spielplätze, doch man spielt kaum mehr mit-einander. In seinen ‚Spielen der Thiere‘ (2) weist Groos, gelobt als der „größte Spieltheoretiker“, darauf hin, dass „der Spieltrieb durch natürliche Auslese entstanden ist, als das Mittel zum Üben essentieller Lebensfähigkeiten“, ein Katalysator der Kreativität, eine Nische des friedlichen Zusammen-Lebens und -Arbeitens.

Zu Groos‘ Zeiten, wie auch heute, definieren viele Menschen Spiel zum Teil als Aktivität, die keinem nützlichen Zweck dient. Und nicht nur das – Groos erkannte, dass Spielen mit Kosten verbunden ist: „Es verbraucht Energie, ist manchmal laut und lockt Raubtiere an, und einige Spielformen, wie das Herumschwingen in hohen Bäumen, sind geradezu gefährlich. Es wäre sicherer und weniger Energie-aufwändig, freie Zeit ruhig in einem Bau oder einer Höhle zu verbringen, als sie mit lautem Spiel zu verbringen.“

Doch ohne das Spiel in Kindheit und Jugend wäre das erwachsene Tier schlecht für die Aufgaben des Lebens gerüstet. Es hätte bei weitem nicht die nötige Übung im Laufen und Springen, im Aufspringen auf die Beute, im Ergreifen und Erwürgen des Opfers, in der Flucht vor seinen Feinden, im Kampf mit seinen Gegnern, usw. Die Muskulatur wäre für all diese Aufgaben nicht ausreichend entwickelt und trainiert. Außerdem würde viel in der Struktur seines Skeletts fehlen, viel, das durch funktionelle Anpassung während des Lebens jedes Individuums, sogar in der Wachstumsphase, ausgeglichen werden muss.”
In ‚The play of man‘ wies Groos darauf hin, dass alles, was er über das Spiel der Tiere sagte, auch auf den Menschen zuträfe: Mit dem Spiel treten wir aus der Wirklichkeit heraus und in einen Zauberkreis, einen Magic Circle. Es tut sich ein Erfahrungsraum auf, in dem wir uns ausprobieren, in dem wir Erfahrungen sammeln können, die uns das „ernste“ Leben nicht liefert.“ (3).

Dazu: „Ich bin fast nie ernst. Es lohnt sich zu selten“.
(Erich Kästner)

Das Lachen aus der Kindheit darf nicht verloren gehen und das innere Kind darf nicht sterben, mit oder ohne (non-digital -) Spiel. Ein Indikator wäre das Lachen. Bei verbissenen Wett-‚Spielen‘ wird nicht gelacht, bei Online-Spielen, Elektronik-Spielen und Gaming wird selten, vielleicht nie gelacht. KI ist humorlos und hirnlos – ohne das Ding ganz zu verteufeln. So gut wie sicher kommt ‚Macher kein Lacher‘ aus (Jugendsprache, Internet-Communities, KI Nerds, etc.).

Beim Herumtollen im Freien, im Wasser, im Schnee, beim Spielen (vorzüglich ohne strikte Spiel-‚Regeln‘) lachen Kinder innerhalb weniger Minuten mehr als Erwachsene während eines ganzen Tages. Davon profitieren Immunsysteme – on dit – stärker, als von sogenannten Immun-‚Kuren‘ (4).
Doch während des Surfens vergeht das Lachen mehr oder weniger, je nach KI-Topic. Trotzdem zu lachen – frei nach Viktor Frankl – wäre durchaus eine Option (5).

*„Die Zeit geht weg “ – Ronaldo Villazón. Niemand könnte es schöner sagen als dieser liebenswürdige und hochtalentierte Spaßmacher – apropos: ein glühender Mozart-Fan.

 

**Musik: „Vom Mittelalter bis zur französischen Revolution gehörte die Musik zu den Grundpfeilern unserer Kultur. Heute ist Musik zu einem bloßen Ornament geworden. So ist der paradoxe Fall eingetreten, dass wir heute viel mehr Musik haben als früher – nahezu pausenlos -, dass sie aber für unser Leben fast nichts mehr bedeutet – eine nette kleine Verzierung!“
Nikolaus Harnoncourt (6).

 

 

Epilog:
„Im Letzten ist alles ein Geheimnis.“
(Pater Josef Garcia Cascales)+

ludere, lat.:
spielen, tanzen, scherzen, spaßen …

Homo ludens:
Huizinga J (2014): Homo Ludens – A Study of the Play-Element in Culture.
Angelico Press, Brooklyn (NY).
https://angelicopress.com/products/homo-ludens

Stöcklin N (2022): Homo Ludens – Die 9 Dimensionen des neuen Menschen.
https://spieldeinleben.ch/homo-ludens/

Bäumer B (1969) Schöpfung als Spiel: der Begriff līlā im Hinduismus, seine philosophische und theologische Bedeutung.
Dissertation, Univ. München.

 

LITERATUR:

1 Musetti A et al (2025): Gaming disorder in the ICD-11: the state of the game.
BMC Psychiatry 25(1): 1114
https://link.springer.com/content/pdf/10.1186/s12888-025-07576-8.pdf

2 Groos K. (1898): The play of animals.
Appleton NY

3 Groos K. (1901): The play of man.
Appleton NY

4 Louie D et al (2016): The Laughter Prescription: A Tool for Lifestyle Medicine.
Am J Lifestyle Med;10(4):262-267
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6125057/

5 Heilig P (2016): V. Frankl, trotzdem lachend
https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=26794

6 Harnoncourt N (1982): Musik als Klangrede. Wege zu einem neuen Musikverständnis.
Residenz Verlag

 

Gender: beyond
Interest: no conflict
KI/AI- free wording
_________________________

Veranstaltungseinladung:

WELT DER TRAEUME, TRAEUME DER WELT
                                    (EINTRITT FREI)

Etwa fünf Prozent der ‚Wirklichkeit‘ stehen zur Verfügung; doch mit dunkler Energie und dunkler Materie haben wir nichts am Hut. Nur etwa 4,9% ‚Masse‘ besteht aus Standard-Teilchen. Gesehen und wahrgenommen wird allerdings auch nur ein Teil; aus diesem gilt es das Beste zu machen. Traumhaft – na-hoffen-wir-doch!

Magier (P. Wurnig), Dichter, Musikanten, Maler,
Philosophen und Spaßmacher.

ZEIT: Mittwoch 15. April 2026 um 19 Uhr c.t..
ORT: Otto-Mauer-Zentrum, (Halbstock links; Lift).
Währinger Straße 2-4, A-1090 Wien

Einladung als PDF:
TRAEUME Einladung

 ________________________

Interessenkonflikt:
Der Autor erklärt, dass bei der Erstellung
des Beitrags kein Interessen –
konflikt im Sinne der Empfehlung des
International Committee of Medical
Journal Editors bestand.

Gastautor:
Korrespondenzadresse:
Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig
Augenheilkunde und Optometrie
peter.heilig@meduniwien.ac.at
_________________________

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Scientific Writing Hacks: Free Wiley webinars „The Open Access Advantage: How Open Access Improves Your Impact“, „AI Tools for Writing and Research“ and „Demystifying the Publication Process and Tips for Early Career Researchers“

Hack #84:

Der Verlag Wiley bietet im Frühjahr 2026 mehrere kostenlose Webinare für Forschende und Autor:innen an. Die Themen umfassen die Vorteile von Open Access, den Einsatz von KI-Tools für Schreiben und Forschung sowie den Publikationsprozess mit Tipps für Nachwuchswissenschaftler:innen. Während der Veranstaltungen gibt es Zeit für Fragen, und angemeldete Teilnehmende erhalten auch eine Aufzeichnung, falls sie nicht live teilnehmen können.

Information und >>TERMINE

Letzter Zugriff: 27.02.2026
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [361]: Grosz, Siegfried – Dermatologe, Leiter des Fachambulatoriums am Spital des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft, Chefarzt der Wiener Bezirkskrankenkasse

Grosz, Siegfried – Dermatologe, Leiter des Fachambulatoriums am Spital des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft, Chefarzt der Wiener Bezirkskrankenkasse

Published online: 23.02.2026

Keywords: Dermatologe, Spital des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft, Wiener Bezirkskrankenkasse, Medizingeschichte, Wien

Siegfried Grosz (Gross) wurde am 4. Mai 1869 als Sohn von Wilhelm Grosz (zirka 1833-1890) und Emilie (zirka 1842-1900) geborene Erbmann, in Wien geboren. 1901 heiratete er, nachdem er aus der Israelitischen Kultusgemeinde ausgetreten war und seitdem konfessionell ohne Bekenntnis blieb, die aus Brünn stammende und an der k.k. Hofoper engagierte Opernsängerin Jenny A. Pohlner (1868-1952), mit der er gemeinsam die Tochter Edith Grosz hatte.

Grosz studierte seit dem Wintersemester 1890/91 an der Universität Wien Medizin und schloss das Studium am 8. Juli 1893 mit der Promotion ab. Bereits während des Studiums publizierte er 1892 gemeinsam mit Oskar Reichel (1869-1943) die Arbeit „Oedem und Herzhypertrophie als Folgen specifischer Gewebsveränderung bei Morbus Brightii“.

Seine weitere Ausbildung erhielt er am Laboratorium des Physiologen Siegmund Exner (1846-1926, an der I. Medizinischen Klinik bei Hermann Nothnagel (1841-1905) sowie am pathologisch-bakteriologischen Laboratorium an der Krankenanstalt Rudolfstiftung bei Ernst Freund (1863-1946). Dort arbeitete er als Assistent an der Abteilung für Syphilis und Hautkrankheiten bei Franz Mracek (1848-1908). Grosz gehörte um 1900 zu den profilierten Vertretern der Wiener dermatologisch-syphilidologischen Schule. In dieser Zeit veröffentlichte er unter anderem: 1894 „Ueber mikrochemische Farbreactionen der Harnsedimente und deren differential-diagnostische Bedeutung[1], 1896 gemeinsam mit Heinrich Paschkis (1849-1923) „Zur Behandlung der Psoriasis vulgaris Jodothyrin“, 1897 „Neuritis multiplex im Secundarstadium der Syphilis[2], 1898 gemeinsam mit Rudolf Kraus (1868-1932) „Bacteriologische Studien über den Gonococcus“, 1899 „Chlorstoffwechsel in den Organen[3] und „Ueber Beziehungen einiger Dermatosen zum Gesamtorganismus[4], 1902 „Keratosis nigricans (Acanthosis nigricans, Dystropie papillaire et pigmentaire)“, 1903 „Die Serotherapie der Syphilis“ und „Ein Beitrag zur Kenntnis der Cavernitis gonorrhoica“, 1905 „Über nichtgonorrhoische Urethritis“, 1906 „Über eine bisher nicht beschriebene Hauterkrankung (Lymphogranulomatosis cutis)“, 1907 „Autointoxikation und Hautkrankheiten“, [5] 1908 gemeinsam mit Richard Volk (1876-1943) „Weitere serodiagnostische Untersuchungen bei Syphilis“, 1910 „Gonorrhoische Erkrankung präputialer und paraurethraler Gänge“, sowie 1913 gemeinsam wieder mit Richard Volk „Syphilistherapie und Wassermannsche Reaktion“.

1907 habilitierte sich Grosz im Fach Dermatologie und Syphilidologie zum Privatdozenten;[6] 1915 erhielt er den Titel eines außerordentlichen Universitätsprofessors.[7] Er war Vorstand der dermatologischen Abteilung des I. öffentlichen Kinderkranken-Instituts.[8] 1909 übernahm er die Leitung eines Fachambulatoriums am Spital des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft;[9] später wurde er Chefarzt der Wiener Bezirkskrankenkasse.

Gemeinsam mit Julius Tandler (1869-1936) betrieb er Forschungen zu biologischen Grundlagen der sekundären Geschlechtskrankheiten bei Menschen und bestimmten Tieren. Diese Ergebnisse erschienen 1913 unter dem Titel „Die biologischen Grundlagen der sekundären Geschlechtscharaktere“. Weitere gemeinsame mit Tandler publizierte Arbeiten, erschienen bereits seit etwa 1909, darunter „Beschreibung eines Eunuchenskelets“, „Die Eunuchoide“ und „Die Skopzen“.

Er war mit seiner Familie in Wien 1, Bognergasse 7, wohnhaft, wo er auch seine Arztpraxis führte.

Am Ersten Weltkrieg nahm er im landwehrärztlichen Offizierskorps als Regimentsarzt teil[10] und leitete die dermatologische Abteilung des Garnisonsspitals Nr. 1 in Wien; 1915 erfolgte seine Ernennung zum Stabsarzt.[11]

Grosz war Mitglied der Gesellschaft der Ärzte in Wien sowie des Verbandes der Wiener Fachärzte, wo er auch die Funktion des Obmannstellvertreters innehatte.[12] Von 1902 bis 1909 redigierte er das Handbuch der Hautkrankheiten; gemeinsam mit Ernest Finger (1856-1939), Josef Jadasohn (1863-1936) und Salomon Ehrmann (1854-1926) von 1910 bis 1916 das Handbuch der Geschlechtskrankheiten. Zudem gehörte er als Redakteur der Zeitschrift Wiener klinische Wochenschrift an, für die er über viele Jahre Buchrezensionen verfasste.

Grosz verstarb am 27. August 1922 in Wien.

Grosz, Siegfried: Traueranzeige, Neue Freie Presse, 29.8.1922, S. 14.

Quellen:

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0378, Grosz Siegfried (Nationalen Datum: 1890/91).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 177-123a, Grosz Siegfried (Rigorosum Datum: 1891).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 187-999, Grosz Siegfried (Promotion: 8.7.1893).

Ziviltrauung: 15.6.1901 (rel. ohne Bekenntnis).

Literatur:

Grosz, Siegfried und Oskar Reichel: Oedem und Herzhypertrophie als Folgen specifischer Gewebsveränderung bei Morbus Brightii. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Presse. Wien 1892.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Paschkis, Heinrich und Siegfried Grosz: Zur Behandlung der Psoriasis vulgaris Jodothyrin. Sonderdruck aus: Wiener klinische Rundschau. Wien: Verlag von Alfred Hölder, k.k. Hof u. Universitäts-Buchhändler 1896.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Grosz, Siegfried und Rudolf Kraus: Bacteriologische Studien über den Gonococcus. Aus der Abtheilung für Hautkrankheiten und Syphilis des Primararztes Prof. Dr. Mracek in der k. k. Krankenanstalt „Rudolphstiftung“ in Wien und dem staatlichen seotherapeutischen Institute (Prof. Dr. R. Paltauf). Sonderdruck aus: Archiv für Dermatologie und Syphilis. Wien, Leipzig: Wilhelm Braumüller, k.u.k Hof- und Universitäts-Buchhändler 1898.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Grosz, Siegfried: Keratosis nigricans (Acanthosis nigricans, Dystropie papillaire et pigmentaire). Aus der Abtheilung für Hautkrankheiten und Syphilis des Primararztes Professor Dr. Maracek in Wien. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien, Leipzig: Wilhelm Braumüller, k.u.k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1902.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Grosz, Siegfried: Die Serotherapie der Syphilis. Vortrag gehalten in der Wissenschaftlichen Versammlung des Wiener Medicinischen Doctorencollegiums am 26. Jänner 1903. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Presse. Wien, Berlin: Urban & Schwarzenberg 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Grosz, Siegfried: Ein Beitrag zur Kenntnis der Cavernitis gonorrhoica. Aus dem Institute für path. Histologie und Bakteriologie der Wiener Universität (Vorstand Prof. Dr. R. Paltauf). (Mit 2 Abbildungen im Text). Sonderdruck aus: Monatshefte für praktische Dermatologie. Hamburg, Leipzig: Verlag von Leopold Voss 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Grosz, Siegfried: Über nichtgonorrhoische Urethritis. (Hiezu Taf. IV.). Sonderdruck aus: Archiv für Dermatologie und Syphilis. Wien, Leipzig: Wilhelm Braumüller, k.u.k Hof- und Universitäts-Buchhändler 1905.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Grosz, Siegfried: Über eine bisher nicht beschriebene Hauterkrankung (Lymphogranulomatosis cutis). Aus dem Institute für pathologische Histologie und Bakteriologie der Universität Wien (Vorstand: Prof. Dr. R. Paltauf). Sonderdruck aus: Beiträge zur pathologischen Anatomie und zur allgemeinen Pathologie. Jena: Verlag von Gustav Fischer 1906.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Grosz, Siegfried und Richard Volk: Weitere serodiagnostische Untersuchungen bei Syphilis. Aus dem staatlichen serotherapeutischen Institute in Wien (Vorstand: Prof. R. Paltauf). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien, Leipzig: Wilhelm Braumüller, k. und k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1908.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Grosz, Siegfried: Gonorrhoische Erkrankung präputialer und paraurethraler Gänge. Sonderdruck aus: Handbuch der Geschlechtskrankheiten. Wien: Alferd Hölder, k.k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1910.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Grosz, Siegfried und Richard Volk: Syphilistherapie und Wassermannsche Reaktion. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien, Leipzig: Wilhelm Braumüller, k.k. Hof- und Universitätsbuchhändler 1913.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Tandler, Julius und Siegfried Grosz: Die biologischen Grundlagen der sekundären Geschlechtscharaktere. Berlin: Springer 1913.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 66464]

Tandler, Julius und Siegfried Grosz: Beschreibung eines Eunuchenskelets. Sonderdruck aus: Archiv für Entwicklungsmechanik und Organismen. Leipzig: Engelmann 1909.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: SA-751]

Tandler, Julius und Siegfried Grosz: Die Eunuchoide. Sonderdruck aus: Archiv für Entwicklungsmechanik und Organismen. Leipzig: Engelmann 1910.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: SA-753]

Tandler, Julius und Siegfried Grosz: Die Skopzen. Sonderdruck aus: Archiv für Entwicklungsmechanik und Organismen. Leipzig: Engelmann 1910.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: SA-752]

[1] Internationale klinische Rundschau, 14.10.1894, Sp. 1465-1468

[2] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 24, 1897, S. 572-575.

[3] Wiener klinische Rundschau, Nr. 1, S. 2-3; Nr. 2, 1899, S. 19-21.

[4] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 9, 1899, S. 211-219.

[5] Wiener klinische Rundschau, 1.9.1907, S. 553-554; 8.9.1907, S. 570-572.

[6] Wiener klinische Rundschau, Nr. 20, 1907, S. 326.

[7] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 23.12.1915, S. 3.

[8] Übersicht der akademischen Behörden, Professoren, Privatdozenten, Lehrer, Beamte etc. an der k.k. Universität zu Wien, Studienjahr 1907/08, S. 38.

[9] Allgemeine Wiener medizinische Zeitung, 13.4.1909, S. 171.

[10] Der Militärarzt, Nr. 18, 1914, Sp. 375.

[11] Wiener Zeitung, 10.1.1915, S. 3.

[12] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 51, 1920, Sp. 2181.

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [360]: Sternberg, Tobias – Arzt an der Heilanstalt Alland, Schriftsteller und Verleger, NS-Verfolgter

Sternberg, Tobias – Arzt an der Heilanstalt Alland, Schriftsteller und Verleger, NS-Verfolgter

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 23.02.2026

Keywords: Schriftsteller, Heilanstalt Alland, Medizingeschichte, Wien, NS-Verfolgter

Tobias Sternberg wurde am 29. August 1900 in Bojan in der Bukowina (heute: Bojany/Ukraine) als Sohn von David und Sara Sternberg geboren. 1926 heiratete er in Wien die aus Großwardein in Ungarn (heute: Oradea/Rumänien) stammende Studentin Piroska Szanto (1901-1979).

Nach dem Besuch des Josefstädter Obergymnasiums begann er im Wintersemester 1918/19 mit dem Studium der Medizin an der Universität Wien, das er am 13. Juli 1925 mit der Promotion abschloss.

Literarisches und verlegerisches Wirken

Nach dem Ersten Weltkrieg war er schriftstellerisch und verlegerisch aktiv. Er veröffentlichte das Werk „Dichter. Ein Traumspiel“ und fungierte 1919 in Wien als Redakteur sowie zeitweise als Herausgeber der anarchistisch-pazifistisch Expressionisten-Zeitschrift „Aufschwung. Zeitschrift der Jüngsten“ und des gleichnamigen Verlages. Neben Arbeiten von heute teils vergessenen jungen Autor:innen – wie der Grafikerin Maria Szanto (1899-1988), der Schwester seiner Frau Piroska – enthielt das Blatt Beiträge prominenter Persönlichkeiten wie Franz Werfel (1890-1945), Gabriele d’ Annunzio (1863-1938), Friedrich Gustav Heinrich Stadelmann (1865-1948), des Journalisten Josef Kalmer (1898-1959), des Malers Georg Tappert (1880-1957) oder des Anarchisten Erich Mühsam (1878-1934).[1] Weiters schrieb Sternberg für die Literaturzeitschrift „Die Zeit im Buch“ und für „Die Aktion[2].

Wiener Kommunal-Kalender und städtisches Jahrbuch, Wien 1919.

Nach dem Studium führte er zunächst eine private Arztpraxis in Wien 15, Märzstraße 3, und publizierte 1926/1927 Fachaufsätze wie „Erfahrungen mit Peristaltin bei habitueller Obstipation[3] und „Über Nachtschweiß der Phtisiker“.[4] Gemeinsam mit Ernst Paulsen (Pollak) (1894-1965) führte er an der 3. Medizinischen Abteilung an der Rudolfstiftung Untersuchungen durch, die 1927 in der Arbeit „Wahl und Wertbestimmung antazider Mittel“ mündeten.[5]

Heilanstalt Alland

Ab 1927 war Sternberg als Sekundararzt sowie Haus- und Stationsarzt an der Lungenheilstätte Alland im Wienerwald tätig. Dort widmete er sich der Erforschung der Lungen- und Tuberkuloseerkrankungen und veröffentlichte eine Reihe von Arbeiten, darunter „Zur Behandlung der Grippe als Mischinfektion[6] und „Muskelzeichen bei Lungentuberkulose[7] sowie „Untersuchungen über das periphere und perifokale Blutbild bei Lungentuberkulösen“. Es folgten Studien „Über konservative Behandlung tuberkulöser Knochenprozesse“ und die „Konstitutionstherapie der Lungentuberkulose“.[8]

Nach seinem Ausscheiden in Alland führte er ab 1933 eine Praxis in Wien 15, Goldschlagstraße 1.[9]

Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft waren Tobias Sternberg und seine Ehefrau nach dem „Anschluss“ im März 1938 der nationalsozialistischen Verfolgung ausgesetzt. Ihnen gelang die Flucht nach England. Nach einer Phase der Internierung konnte Sternberg 1941 seine medizinischen Qualifikationen erneut bestätigen (L.R.C.P., L.R.C.S. Edinburgh, L.R.F.P.S. Glasgow 1941) und erhielt im selben Jahr die britische Zulassung.[10] In Großbritannien etablierte sich Sternberg als Hausarzt im Londonder Stadtteil Highgate und arbeitete als Consultant Psychiatrist am St. Mary’s Hospital.[11]

Sein Adoptivsohn, der spätere Psychiater Michael Paul Sternberg (1933-2021), war der Sohn von Lilla Szanto (1910-1996), der Schwester seiner Frau, der die Flucht nach England erst später gelang.

Tobias Sternberg verstarb am 1. Jänner 1978 in London.

Quellen:

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0851, Sternberg Tobias (Nationalien Datum: 1918/19).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 196-0819, Sternberg Tobias (Rigorosum Datum: 3.7.1925).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 193-1212, Sternberg Tobias (Promotion Datum: 13.7.1925).

Matriken der IKG Wien, Heiratsbuch 1926, Sternberg Tobias, Szanto Piroska.

Home Office: Aliens Department: Internees Index, 1939-1947, Internees at Liberty in the UK, Sternberg Piroska.

Home Office: Aliens Department: Internees Index, 1939-1947, Internees at Liberty in the UK, Sternberg Tobias.

England and Wales, Death Registration Index 1837-2007, Tobias Sternberg, 1977.

Literatur:

Sternberg, Tobias: Untersuchungen über das periphere und perifokale Blutbild bei Lungentuberkulösen. Mit 4 Abbildungen im Text. Sonderdruck aus: Beiträge zur Klinik der Tuberkulose. Berlin: Verlag von Julius Springer 1929.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Sternberg, Tobias: Über konservative Behandlung tuberkulöser Knochenprozesse. Sonderdruck aus: Zeitschrift für Tuberkulose. Leipzig: Johann Ambrosius Barth 1931.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] https://verlagsgeschichte.murrayhall.com/?page_id=284#Heading10

[2] Die Aktion. Wochenschrift für Politik, Literatur, Kunst, 1925.

[3] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 35, 1926, S. 1052-1053.

[4] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 43, 1926, S. 1285.

[5] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 4, 1927, S. 137-138.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 19, 1927, S. 626.

[7] Medizinische Klinik, Nr. 2, 1927, S. 49-50.

[8] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 7, 1933, S. 208-209.

[9] Medizinische Klinik, Nr. 42, 1933, S. 2.

[10] The Lancet, 8.2.1941, S. 200.

[11] British Medical Journal, 14. Januar 1978, S. 119.

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [359]: Fisch, Maurus – Kurarzt, Balneologe und Frauenarzt in Franzensbad und Wien

Fisch, Maurus – Kurarzt, Balneologe und Frauenarzt in Franzensbad und Wien

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 16.02.2026

Keywords: Balneologe, Frauenarzt, Kurarzt, Medizingeschichte, Franzensbad, Wien

Maurus (Moriz) Fisch wurde am 17. Mai 1874 als Sohn von Bernat Fisch und Klara (zirka 1836-1909), geborene Kalman, in Lugoj in Ungarn (heute: Rumänien) geboren. 1909 heiratete er in Wien-Alsergrund die aus Neutra in Ungarn stammende Irene Pach (1889-?). Aus der Ehe ging der Sohn Hans Kurt Fisch (1911-1946) hervor, der ebenfalls Mediziner wurde und 1939 aufgrund seiner jüdischen Herkunft vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten in die USA flüchtete.

Fisch begann im Wintersemester 1894/95 mit dem Studium der Medizin an der Universität Wien und promovierte am 30. September 1898. Seine weitere Ausbildung erhielt er als Operationszögling an der I. Chirurgischen und Gynäkologischen Abteilung bei Albert Mosetig von Moorhof (1838-1907), als Aspirant an der Klinik für Dermatologie und Syphilis bei Moriz Kaposi (1837-1902) sowie als Hospitant an der Internen Abteilung der I. Medizinischen Universitätsklinik bei Hermann Schlesinger (1866-1934) und an der Psychiatrisch-Neurologischen Universitätsklinik bei Emil Redlich (1866-1930). Danach war er als Hilfsarzt an der I. Frauenklinik bei dem Gynäkologen Julius Neumann (1868-1926) tätig.

Im Dezember 1900 erfolgte seine Ernennung zum Reserve-Assistenzarzt beim Infanterieregiment Erzherzog Joseph Nr. 37.[1]

Franzensbad – Trient – Wien

Seit 1900 arbeitete Fisch in den Monaten Mai bis Oktober im Kurort Franzensbad (heute: Františkovy Lázně) im „Palace Hotel“ als „Spezialarzt für Herz-. Nerven-, und Frauenkrankheiten“, und spezialisierte sich dort auf physikalische Behandlungsmethoden („Schott‘sche-schwedische Heilgymnastik, Oertel’sche Herzmassage, gynäkologische Massage nach Thure-Brandt, Herz-Gymnastik und Elektrotherapien). Zuletzt ordinierte er für seine internationalen Patienten in dem von ihm errichteten Kurhaus „Villa Dr. Fisch“. 1913 errichtete er in Franzensbad eine weitere diätisch-physikalische Heilanstalt.[2] Darüber publizierte er die Arbeiten „Die Behandlung von Herzkrankheiten in Franzensbad“ und „Combinirte Herztherapie“. 1908 publizierte er den Aufsatz „Balneotherapie bei durch Stoffwechselstörungen bedingten Herz- und Gefäßerkrankungen[3] und 1910 „Therapeutische Anwendung der Intensiv-Franklinisation mit dem Polyelektroid nach Dr. Fisch“.[4]

Polyelektroid: Medizinische Klinik, Nr. 35, 1910, S. 1377.

Ab 1901/02 arbeitete er in den Monaten von September bis Mai in Trient im Imperial Hotel Trento, wo er eine „Climatische Winterstation für Herz- und Nervenkranke“ zur Therapie betrieb.

Inserat: Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 4, 1902, Sp. 208.

In diesem Zusammenhang entwickelte neben seiner kurärztlichen Praxis ein Kohlensäurebad unter dem Namen „Aphor“, das er in Hallein in Salzburg herstellen ließ. Darüber publizierte er die Arbeit „Dosirte (künstliche) Kohlensäure-Bäder (nach System Dr. Fisch) „Aphor““.

Fisch nahm als Vortragender u.a. 1904 am Österreichischen Balneologen-Kongress in Abbazia[5] (heute: Opatja/Kroatien) und 1905 am Berliner Balneologen-Kongress[6] sowie 1910 am 31. Balneologen-Kongress teil.[7]

Ab zirka 1905/06 lebte Fisch – außerhalb der Kursaison in Franzensbad – in Wien. Zunächst bot er in Wien I, Krugerstraße 5, danach am Getreidemarkt 14 Winterbadekuren an; ab etwa 1910 ordinierte er in Wien 9, Mariannengasse 2.

Ethische Gesellschaft – Fürsorgestelle für Kurbedürftige

Im Jahr 1905 initiierte Fisch innerhalb der 1894 gegründeten Ethischen Gesellschaft in einem im Auftrag der Gesellschaft gehaltenen Referat Überlegungen zu Maßnahmen der unentgeltlichen Unterbringung mittelloser Personen in Kurorten und Heilstätten mit dem Ziel einer nachhaltigen Fürsorge „unter Schonung ihres Ehrgefühles“.[8] Dies führte im April 1905 zur Konstituierung der „Fürsorgestelle für unbemittelte Kurbedürftige“.

Dem von der Gesellschaft nominierten Komitee gehörten neben Maurus Fisch der Mineraloge Aristides Brezina (1848-1909), der Philosoph und Freidenker Wilhelm Börner (1882-1951), die in der sozialen Fürsorge in Wien tätige Frauenrechtsaktivistin Berta Frankl-Scheiber (1863-1942), der Gynäkologe Hugo Klein (1863-1937), der Jurist und Sozialpolitiker Julius Ofner (1845-1924), der Radiologe Sigmund Schick (1868-1928), der Sozialmediziner Ludwig Teleky (1872-1957), die Philanthropin und Organisatorin von Fürsorgeeinrichtungen Rosa Wien (1847-1935) sowie der Finanzbeamte Theodor Wolf (1865-1941) an.[9]

Während seiner Jahre in Wien war Fisch Arzt des Verbandes der Genossenschafts-Krankenkassen Wiens[10] und ab etwa 1910 auch der Gremial-Krankenkassen der Wiener Kaufmannschaft.

Fisch war Mitglied der Gesellschaft der Ärzte in Wien, der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte, der Hufelandschen balneologischen Gesellschaft in Berlin, des Zentralverbands der Balneologen Österreichs in Wien, der königlich-ungarischen balneologischen Gesellschaft in Budapest, der Gesellschaft für innere Medizin und Kinderheilkunde, und der Gesellschaft für physikalische Medizin in Wien. Publizistisch war er als Redakteur der Balneologischen Revue (Wien-Berlin) und der „Heilmittel-Revue“ sowie als Mitarbeiter der „Deutschen Ärzte-Zeitung“ in Berlin tätig.

In Franzensbad engagierte er sich als Vorstandsmitglied der lokalen Esperanto-Gruppe und fungierte als Konsul der Weltvereinigung esperantischer Ärzte (T.E.K.A.).

Maurus Fisch verstarb am 6. November 1917 in Budapest in Folge der Ausübung seines Dienstes als Militärarzt.

Fisch Maurus: Todesanzeige, Neue Freie Presse, 9.11.1917, S. 14.

Quellen:

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0452, Fisch Maurus (Nationalien Datum: 1894/95).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 195-075b, Fisch Maurus alias Moriz (Rigorosum Datum: 27.9.1898).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 189-0001, Fisch Moriz (Promotion Datum: 30.9.1898).

Literatur:

Fisch, Maurus: Die Behandlung von Herzkrankheiten in Franzensbad. Sonderdruck aus: Wiener medicinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Moritz Perles 1901.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Fisch, Maurus: Combinirte Herztherapie. Sonderdruck aus: Medicinische Blätter. Wien: Druck von Bruno Bartelt 1902.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Fisch, Maurus: Dosirte (künstliche) Kohlensäure-Bäder (nach System Dr. Fisch) „Aphor“. Sonderdruck aus: Prager medizinische Wochenschrift. Prag: Druck von Carl Bellmann 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 16.12.1900. S. 49; Wiener Zeitung, 16.12.1900. Nr. 1.

[2] Egerer Anzeiger, 28.11.1913, S. 4.

[3] Medizinische Klinik, Nr. 23, 1908, S. 865-867

[4] Medizinische Klinik, Nr. 35, 1910, S. 1377-1378.

[5] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 16.10.1904, S. 9.

[6] Die Zeit, 14.3.1905, S. 8.

[7] Deutsch-Englischer-Reise Courier, Nr. 4, 1910, S. 9.

[8] Die Zeit, 5.4.1905, S. 4.

[9] Die Zeit, 12.4.1905, S. 6.

[10] Franzensbader Curliste, 1909.

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