Archiv der Kategorie: Allgemeines

Allgemeines – nicht kategorisiert

SOMMERÖFFNUNGSZEITEN (Sa.11.08. – So.19.08.: GESCHLOSSEN)

Öffnungszeiten
Sommer 2018 (August, September)

Lesesaal der Universitätsbibliothek

Sa.11.08. – So.19.08.: GESCHLOSSEN

Mo.20.08. – So.16.09.:
Mo, Mi, Fr 8-16 Uhr
Di, Do 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Mo.17.09. – So.30.09.:
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Ab Mo 01.10.: reguläre Öffnungszeiten

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Studierendenlesesaal: Sommeröffnungszeiten

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Öffnungszeiten Zweigbibliotheken

» Zweigbibliothek für Zahnmedizin

» Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin

Sommeroeffnungszeiten

Zweigbibliotheken: SOMMERÖFFNUNGSZEITEN

Zweigbibliotheken: SOMMERÖFFNUNGSZEITEN

Öffnungszeiten: Zweigbibliotheken (ab 03.09. geöffnet)

 

» Zweigbibliothek für Zahnmedizin:

Die Bibliothek ist vom 04.08.18 bis 02.09.18 geschlossen !

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» Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin

Die Bibliothek ist vom 01.08.18 bis 02.09.18 geschlossen !

03.09.-28.09.2018:

Mo, Mi, Fr 9:00-12:00

Di, Do 13:00-16:00

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Sommeroeffnungszeiten

SOMMERÖFFNUNGSZEITEN

 

Publications of the MedUni Vienna: Video Articles

Study of In Vivo Glucose Metabolism in High-fat Diet-fed Mice Using Oral Glucose Tolerance Test (OGTT) and Insulin Tolerance Test (ITT)

View Video Articel–>

Csörsz Nagy1, Elisa Einwallner1
1Department of Laboratory Medicine, Medical University of Vienna

J. Vis. Exp. (131), e56672
doi: 10.3791/56672
Published: 1/07/2018

–>PDF

Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Kreativität

Kreativität  

„Kinder und Uhren dürfen nicht ständig aufgezogen werden. Man muss sie
auch gehen lassen“ Jean Paul

Elton Mayo untersuchte bereits in den Dreißiger Jahren des vorigen
Jahrhunderts, wie sich Beleuchtung auf die Produktivität von Arbeitern auswirkt (Hawthorne Werke): „Gar nicht“, lautete das
Untersuchungs-Ergebnis. Sehr im Gegensatz zu den „Stachanow“ – Methoden der Modern Times. Gnadenlos wird heute, als „Golden Standard“ mit grell-bläulich-weißem Kunstlicht ’stimuliert‘ um Vigilanz, Arbeitslust und Kaufwut zu erhöhen. ‚Kaltes‘, grelles kurzwellig dominiertes Kunstlicht (blue-rich-white-glaring light) strahlt in Krabbelstuben, Kindergärten, Schulen, Einkaufszentren, Büros, Fabriken, sogar in Altersheimen. „Blaulicht-Wecker“ hämmern grelle kurzwellige Lichtblitze in schlaftrunkene Gesichter und blenden dunkeladaptierte Augen, nur damit der „Motor“ unmittelbar nach dem Aufwachen auf Hochtouren läuft –
cui bono? Eine „Chronodisruption für geplagte, unmöglich
„umprogrammierbare“ Langschläfer, i.e. ungesunder frühmorgendlicher Stress.

Davon unterscheidet sich die Philosophie eines Kollegen, eines erfolgreichen und besonders aktiven Kollegen aus Indien. Seine Empfehlung lautet: „Wake up nicely!“ Möglicherweise ließe sich diese umsichtige und weise Empfehlung als prophylaktische Maßnahme auch gegen das laufend zunehmende ‚Burn out‘-Syndrom anwenden. Wenn endlich einmal
die der Chronobiologie von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt wird, etwa durch spätere Beginnzeiten der Schulen, die überfällige Abschaffung der Sommerzeit etc. dann wären bessere Leistungen (siehe PISA-Studie) zu erwarten. Ließen ‚Erzieher‘ den Kindern mehr Freiheit, dann könnte sich
deren Kreativität besser entfalten. Noch eine Metapher aus dem
Indischen: „Solange Kinder klein sind, gib ihnen tiefe Wurzeln, wenn sie älter geworden sind, gib ihnen Flügel“.

In der ältesten Augenklinik der Erde kamen die Ärzte vor mehr als
zweihundert Jahren mit erstaunlich geringen Licht-Intensitäten zurecht und leisteten unter diesen Bedingungen kaum weniger als die Belegschaften der Neuzeit in ihren schmerzhaft hell erleuchteten Instituten und Kliniken. Leonardo da Vincis geniale Kreativität entfaltete sich nicht deshalb, weil grelle blaustichige Beleuchtung „Motor“ oder „Stimulans“ seiner unbegreiflich vielseitigen, nieerlahmenden Schaffenskraft war. Das Spektrum seiner Lichtquellen ähnelte fatal dem der guten alten, aber ‚verbotenen‘ Glühbirne.

„So fördert Dämmerlicht kreatives Denken.. In einem Experiment sollten die Teilnehmer einen Außerirdischen zeichnen. Im Dämmerlicht von 150 Lux entstanden ausgefallene, abstrakte  Kreaturen, bei heller Beleuchtung von 1.500 Lux waren die Zeichnungen weniger phantasiereich. Nur selten
machen wir uns klar, dass die Beleuchtung unser Denken beeinflusst. High   – Intensitiy – LEDs und ähnliche Blendlaternen in unserer Arbeitswelt blenden Kreativität aus. Denn oft kann weniger Licht für mehr Erkenntnis sorgen.“

Neugier und Kreativität finden wenig Anerkennung nach frustrierenden – “Friday afternoon experiments” zum Beispiel. „Publish or perish“, aber unbedingt Positiva, lautet noch immer die Devise. „Creatively obtained negative results” werden selten honoriert – allein Erfolge, präsentiert im blendenden Rampen-Scheinwerferlicht. Ausgefallene Ideen waren es häufig, vom „Mainstream“ abweichende, welche den Boden für wertvolle
Neuerungen bereiteten. Der Schluss-Satz in Csikzszentmihayis Buch lautet: „Und was letztendlich wirklich zählt, ist nicht, ob ihr  Name an einer anerkannten Entdeckung klebt, sondern ob sie ein erfülltes und kreatives Leben geführt haben.“

Epilog: „.. So dim, dim the lights! Turn down the lights I want some
atmosphere..“ Bill lHaley

Yoshiike T et al (2018) Effects of bright light exposure on human fear
conditioning, extinction, and associated prefrontal activation. Physiol
Behav; 194:268-276
Csikzszentmihayi M (2015) Flow und Kreativität. e-book.
Gassmann O (2015) Kreativcode Hanser
Reckwitz A (2012) Die Erfindung der Kreativität. suhrkamp taschenbuch
wissenschaft
https://www.psychologytoday.com/blog/freedom-learn/201209/children-s-freedom-has-declined-so-has-their-creativity
Moore A (August 2017) Crediting curiosity and creativity in young
scientists: Beyond the standard publication record …BioEssays 39, 8
Editorial
https://www.elsevier.com/authors-update/story/innovation-in-publishing/why-science-needs-to-publish-negative-results
http://www.nature.com/nature/journal/v471/n7339/full/471448e.html?foxtrotcallback=true

Interest: no
Gender: beyond

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Einladung zu „VERSTRICKTES VERWIRRTES ENTWIRRTES ENTWICKELTES“

SOMMERÖFFNUNGSZEITEN

Öffnungszeiten
Sommer 2018 (Juli, August, September)

Lesesaal der Universitätsbibliothek

Mo.09.07. – So.12.08.:
Mo, Mi, Fr 8-16 Uhr
Di, Do 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Mo.13.08. – So.19.08.: GESCHLOSSEN

Mo.20.08. – So.16.09.:
Mo, Mi, Fr 8-16 Uhr
Di, Do 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Mo.17.09. – So.30.09.:
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Ab Mo 01.10.: reguläre Öffnungszeiten

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Studierendenlesesaal: Sommeröffnungszeiten

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Öffnungszeiten Zweigbibliotheken

» Zweigbibliothek für Zahnmedizin ( im August geschlossen)

» Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin (im August geschlossen)

Sommeroeffnungszeiten

Herausragende Publikationen der MedUni Wien aus dem ersten Halbjahr 2018

Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung. Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Exemplarisch werden hier wegweisende Arbeiten der MedUni Wien, die in Top-Journalen publiziert worden sind, präsentiert:

2018 Jun 13. pii: S0092-8674(18)30659-7.
doi: 10.1016/j.cell.2018.05.047. [Epub ahead of print]
The Inner Nuclear Membrane Is a Metabolically Active Territory that Generates Nuclear Lipid Droplets.

Volltext–> https://www-sciencedirect-com.ez.srv.meduniwien.ac.at/science/article

************************************************** 2018 Mar 23;359(6382):1408-1411.
doi: 10.1126/science.aal3662.

Lymph node blood vessels provide exit routes for metastatic tumor cell dissemination in mice.
Brown M1,2, Assen FP2, Leithner A2, Abe J3, Schachner H1, Asfour G1, Bago-Horvath Z1, Stein JV3, Uhrin P4, Sixt M5, Kerjaschki D6.

 
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2018 May;19(5):487-496.
doi: 10.1038/s41590-018-0092-4. Epub 2018 Apr 16.


Monomeric
TCRs drive T cell antigen recognition.

Brameshuber M
1, Kellner F2, Rossboth BK3, Ta H4, Alge K2, Sevcsik E3, Göhring J3,2, Axmann M5, Baumgart F3, Gascoigne NRJ6, Davis SJ7, Stockinger H2, Schütz GJ3, Huppa JB8.

 
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2018 Jan 22;9(1):309.
doi: 10.1038/s41467-017-02764-x.

Fluid network dynamics in the prefrontal cortex during multiple strategy switching.

 
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2018 Jun 26;8(1):9688.
doi: 10.1038/s41598-018-27022-y.

Betamethasone prevents human rhinovirus- and cigarette smoke- induced loss of respiratory epithelial barrier function.

 
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2012 Sep;33(18):2282-9.
doi: 10.1093/eurheartj/ehs164. Epub 2012 Jun 28.

Routinely available biomarkers improve prediction of long-term mortality in stable coronary artery disease: the Vienna and Ludwigshafen Coronary Artery Disease (VILCAD) risk score.

Volltext–>https://academic-oup-com.ez.srv.meduniwien.ac.at/eurheartj/article/33/18/2282/426212

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2018 Feb 13;22(7):1861-1874.
doi: 10.1016/j.celrep.2018.01.061.
Mutations in Cytosine-5 tRNA Methyltransferases Impact Mobile Element Expression and Genome Stability at Specific DNA Repeats.

 
 
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2018 Jun 20;10(446). pii: eaao2301.
doi: 10.1126/scitranslmed.aao2301.

Afatinib restrains K-RAS-driven lung tumorigenesis.

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2018 May 7. pii: S0091-6749(18)30692-4. doi: 10.1016/j.jaci.2018.04.021. [Epub ahead of print]
AllergoOncology: Generating a canine anticancer IgE against the epidermal growth factor receptor.

 
 
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2018 Jun 14. pii: blood-2017-10-810739.
doi: 10.1182/blood-2017-10-810739. [Epub ahead of print]

Aggressive B-cell lymphomas in patients with myelofibrosis receiving JAK1/2 inhibitor therapy.

 
 
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Benutzung / Bibliothekskarte: Die Angabe einer eMail Adresse ist verpflichtend!

Voraussetzung für die Entlehnberechtigung ist eine gültige Bibliothekskarte der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien. Dies gilt auch für Personen, die schon an anderen Universitätsbibliotheken entlehnberechtigt sind.

Der Benutzungsbeitrag gemäß § 5 Abs. 1 der Benutzungsordnung beträgt Euro 15,- jährlich für Personen, die nicht unter § 3 Abs. 1 Z 1 und 2 der Benutzungsordnung fallen.

Die Ausstellung der Entlehnberechtigung erfolgt in der Zeit von Mo-Fr von 8:00 – 20:00 und Sa 9:00 – 17:00 (in den Ferien » eingeschränkte Öffnungszeiten!).

Aufgrund des Umstiegs auf ein neues Bibliothekssystems ist für jede/n Benutzer*in die Angabe einer eMail Adresse verpflichtend.

Gemeinsam mit » dem ausgefüllten Anmeldeformular und der Angabe einer E-Mail Adresse müssen folgende Dokumente mitgebracht werden:

  1. Studierende der Medizinischen Universität Wien: Studienausweis (nach Studienabschluss Statusänderung auf 3., 6.od. 8.erforderlich)
  2. Famulant*innen an der Medizinischen Universität Wien: amtlicher Lichtbildausweis, Meldebestätigung, Bestätigung jener Universitätsklinik, an der Sie tätig sind
  3. MedUni Wien oder AKH Angehörige/Bedienstete: Meldebestätigung und amtlicher Lichtbildausweis/Dienstausweis
  4. Alumni der MedUni Wien: Meldebestätigung und Alumni-Clubkarte (»ALUMNI-VORTEILE)
  5. Gastärzt*innen/Famulant*innen: amtlicher Lichtbildausweis, Meldebestätigung, Bestätigung jener Universitätsklinik, an der Sie tätig sind
  6. Studierende und Angehörige MedUni Wien-fremder Bildungseinrichtungen: Meldebestätigung, Studienausweis/Dienstausweis
  7. Personen unter 18 Jahren: » schriftliche Zustimmungs- und Haftungserklärung des/der Erziehungsberechtigten, Meldebestätigung, amtlicher Lichtbildausweis, Schülerausweis (»Vorwissenschaftliche Arbeit INFO KOMPAKT)
  8. Allgemeiner Benutzer*innen, niedergelassene Ärzt*innen: Meldebestätigung und amtlicher Lichtbildausweis (»ALUMNI-VORTEILE)

ACHTUNG: Bitte geben Sie jede Adress- oder Namens-, oder E-Mail-Adressänderung  unverzüglich unter Vorlage der Meldebestätigung am Infoschalter der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien bekannt!
WICHTIG: Da Ihre Bibliothekskarte nach Studienabschluss automatisch gesperrt wird, müssen Sie Ihren Status auf „allgemeine*r Benutzer*in“(»ALUMNI-VORTEILE) oder auf „MedUni Wien oder AKH Angehörige/Bedienstete“ (unter Vorlage des Dienstausweises) oder auf „Studierende und Angehörige MedUni Wien-fremder Bildungseinrichtungen“ (unter Vorlage des Studienausweis/Dienstausweis) am Infoschalter ändern lassen, um die Services der Universitätsbibliothek weiter nützen zu können.

200 Jahre Ignaz Semmelweis: Präsentation von Büchern aus der „Neuburger Lesky Bibliothek“ beim Semmelweis-Symposium an der MedUni Wien

200 Jahre Semmelweis Symposium

Am 21.06.2018 fand anlässlich des 200. Geburtstages von Ignaz Philipp Semmelweis ein von Prof. Bernhard Küeburg, Präsident der Semmelweis Foundation, organisiertes Symposium in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien und dem Wiener AKH im Hörsaalzentrum des AKHs statt. Nach der Eröffnung durch Rektor Markus Müller und Rektor Ágoston Szél (Semmelweis Universität Budapest) hielt Prof. Tivadar Hüttl, der Ur-Urenkel von Semmelweis, einen Vortrag über seinen berühmten Vorfahren. Die viel beachtete Keynote wurde von Prof. Didier Pittet (Universität Genf und WHO) zum Thema „Ignaz Semmelweis: his impact on the current millennium“ gehalten.

Bei dieser Gelegenheit konnte auch die Universitätsbibliothek der MedUni Wien eine Erstausgabe von Semmelweis‘ Die Aetiologie, der Begriff und die Prophylaxis des Kindbettfiebers aus dem Jahr 1861 sowie einige als „offene Briefe“ publizierte Streitschriften von Semmelweis aus den Jahren 1861 und 1862 aus ihren Beständen in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin im Josephinum präsentieren. Viele TeilnehmerInnen des Symposiums ließen es sich nicht nehmen selbst durch diese historisch wertvollen Originalschriften zu blättern.

Vorgestellte Werke:

Semmelweis, Ignaz Philipp: Die Aetiologie, der Begriff und die Prophylaxe des Kindbettfiebers. Pest, Wien und Leipzig: C. A. Hartleben’s Verlags-Expedition 1861.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 1185]

https://ubsearch.meduniwien.ac.at/primo-explore

Sign.: 6221

Semmelweis, Ignaz Philipp: Zwei offene Briefe an Dr. J. Spaeth, Professor der Geburtshilfe an der k.k. Josefs-Akademie in Wien, und an Hofrath Dr. F. W. Scanzoni, Professor der Geburtshilfe zu Würzburg. Pest: Gustav Emich, Buchdrucker der ungar. Akademie 1861.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 6221]

https://ubsearch.meduniwien.ac.at/primo-explore

Semmelweis, Ignaz Philipp: Zwei offene Briefe an Hofrath Dr. Eduard Casp. Jac. v. Siebold, Professor der Geburtshilfe zu Göttingen und an Hofrath Dr. F. W. Scanzoni, Professor der Geburtshilfe zu Würzburg. Pest: Gustav Emich, Buchdrucker der ungar. Akademie 1861.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 6222]

https://ubsearch.meduniwien.ac.at/primo-explore

Semmelweis, Ignaz Philipp: Offener Brief an sämmtliche Professoren der Geburtshilfe. Ofen: aus der königl. Ungar. Universitäts-Druckerei 1862.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 40590]

https://ubsearch.meduniwien.ac.at/primo-explore

Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Historia Ophthalmologiae

Historia Ophthalmologiae

Widerstände galt es zu überwinden – ständig und unaufhörlich – in der ruhmreichen Geschichte der Wiener Augenklinik(en).  

Ungewöhnlich war freilich das fortgeschrittene Alter des eben berufenen Klinikvorstandes (II.Universitäts-Augenklinik in Wien, ab 1883) Eduard Jaeger von Jaxtthal (1818-1884). Auch sein Großvater, Georg Joseph Beer (1763 – 1821) hatte sehr spät eine Augenklinik übernommen – es war bekanntlich die erste der Welt – und ist erst 55jährig, ein Jahr vor seinem Schlaganfall, der ihn zur Resignation zwang, und drei Jahre vor seinem Tode – im Jahre 1818 – Ordinarius geworden.“ 

„Bis Georg Joseph Beer seine Vision – die Gründung einer Augenklinik an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien und damit verbunden die Schaffung der Augenheilkunde als neue, selbstständige ärztliche Disziplin – im Jahr 1812 werden sah, musste er genau 25 Jahre um Anerkennung ringen.1806 erkannte die Wiener Sanitätsbehörde Beers Bemühungen erstmals an und verlieh seiner privaten Armenordination Öffentlichkeitsrecht“. https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=27130

„Nachdem Beer durch seinen klinischen Privat-Unterricht zum wissenschaftlichen Emporkommen der Augenheilkunde nach besten Kräften das Seinige beizutragen bemüht war, legte er der Hochlöblichen k. k. Studien-Hofkommission einen von ihm entworfenen Plan zum öffentlichen klinischen Unterricht in den Augenkrankheiten vor, welchen Seine Majestät der Kaiser in jeder Hinsicht allergnädigst durch Hofresolution zu genehmigen geruhte.“ http://www.augen.co.at/special_2012/pdf/56-57_WieAllesBegann.pdf

„Vorerinnerung“  ( GJ Beer:Auszug aus dem Tagebuch eines praktischen Augenarztes) S.1 und 2 (jpg)

https://wog.meduniwien.ac.at/og-archiv/pdf/1799-MUW11A000700-beer-tagebuch.pdf

Bereits 34 Jahre vor der Systemisierung der Zweiten Universitäts-Augenklinik war ein vom Innenministerium befürworteter Vorschlag dem Kultusministerium unterbreitet worden. „Bei der außerordentlichen Zunahme der Frequenz würde der Übelstand geradezu gefährlich werden“ (Stellwag 1883)“. ‚Vorderhand auf sich beruhen lassen‘ – hatte die Devise gelautet, in k.k. Verhinderungshofrat-Beamtendeutsch – vierunddreißig lange Jahre.

Vor hundert Jahren hatte Prof. F. Dimmer für eine Reform des medizinischen Unterrichts plädiert: „Ferner erblickt man einen schweren Fehler darin, dass die Studierenden in theoretischer Richtung nicht ausreichend vorgebildet an das Studium etc..“

(Separatdruck aus der Wiener Klinischen Wochenschrift 1918  4, 71)

sine effectu: „Heilig, heut‘ hab‘ ich einen Brief ans Ministerium geschrieben, den müssen Sie sich unbedingt anschauen“ (Josef Böck. Leider war auch diesem pointiert stilistischen Meisterwerk kein Erfolg beschieden – nach uralter Tradition. „Die Beamten: die werd’n bleib’n“. Anton Kuh.

Epilog:

Tempora mutantur, nos et mutamur in illis  – auch wenn sich die Zeiten ändern, ändert sich diese Gesellschaft – wir?

Wyklicky H (1984) Zur Geschichte der Augenheilkunde in Wien. 100 Jahre II. Universitäts-Augenklinik. Brandstätter.

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SOMMERÖFFNUNGSZEITEN

Öffnungszeiten
Sommer 2018 (Juli, August, September)

Lesesaal der Universitätsbibliothek

Mo.02.07. – So.08.07.:
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Mo.09.07. – So.12.08.:
Mo, Mi, Fr 8-16 Uhr
Di, Do 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Mo.13.08. – So.19.08.: GESCHLOSSEN

Mo.20.08. – So.16.09.:
Mo, Mi, Fr 8-16 Uhr
Di, Do 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Mo.17.09. – So.30.09.:
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Ab Mo 01.10.: reguläre Öffnungszeiten

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Öffnungszeiten Zweigbibliotheken

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Sommeroeffnungszeiten