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Die Bibliothek des Vereines österreichischer Zahnärzte und die darin enthaltenen Büchersammlungen sowie dessen Mitglieder von der Vereinsgründung 1861 bis 1889 (Teil 1)

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [109]:
Die Bibliothek des Vereines österreichischer Zahnärzte und die darin enthaltenen Büchersammlungen sowie dessen Mitglieder von der Vereinsgründung 1861 bis 1889 (Teil 1)

Text: Dr. Walter Mentzel, Dr. Johannes Kirchner

An der Zweigbibliothek für Zahnmedizin/UBMed-360 der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien befindet sich die Bibliothek des Vereins Österreichischer Zahnärzte (VÖZ), der auf eine fast 160 jährige Geschichte verweisen kann. Diese schon seit dem Gründungsjahr des Vereines 1861 aufgebaute Bibliothek ist heute die einzige in ihrem vollen Umfang und als eigenständiger Bestand erhalten gebliebene medizinische Vereinsbibliothek aus der Zeit der „Ersten und Zweiten medizinischen Schule“ im 19. Jahrhundert, in der zahlreiche medizinische Fachvereine gegründet worden waren, deren Bibliotheksbestände aber heute nur mehr rudimentär und zersplittert erhalten sind. Die Bibliothek befindet sich nach wie vor im Eigentum des Vereines, ist separat aufgestellt, und wird vertraglich seit 1998 bibliothekarisch von der Zweigbibliothek für Zahnmedizin an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien verwaltet und betreut. Sie enthält heute etwa 2.000 Titel. 1977 erfolgte im Zuge der Neustrukturierung der zahnärztlichen Vereine Österreichs die Umbenennung des Vereins in Österreichische Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (ÖGZMK), wobei im Titel „Verein Österreichischer Zahnärzte (gegr. 1861)“ erhalten blieb.

Abb. 1 und 2  Die Bibliothek an ihrem heutigen Standort: Zweigbibliothek für Zahnmedizin.

Bibliothekar: Mag. Gerhard Grosshaupt, MSc. Foto© Dr. Walter Mentzel

Diese Vereinsbibliothek wurde neben gezielten Ankäufen vor allem durch die Übernahme von Nachlässen und Schenkungen der Vereinsmitglieder und deren Führungsorganen aufgebaut. Sie lassen sich durch die in den Büchern enthaltenen ursprünglichen Besitzstempel, Exlibris und Widmungen zuordnen.

Abb. 3    Bibliotheksstempel 1: V 236

Abb. 4    Bibliotheksstempel 2: V 431

Abb. 5    Bibliotheksstempel 3

Der Verein Österreichischer Zahnärzte wurde, nachdem die Genehmigung des Statutenentwurfes durch das Ministerium des Inneren und den Kaiser im April 1861 erteilt worden war, im August desselben Jahres als österreichischer Lokalverein des 1859 im Rahmen des Deutschen Bundes gegründeten Centralvereins Deutscher Zahnärzte ins Leben gerufen und begann die Aufnahme seiner Tätigkeit im November mit der konstituierenden Sitzung.

Heiders Bedeutung für die Zahnheilkunde in Europa kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden:

Als sich am 1. August 1859 26 Zahnärzte aus den Ländern des Deutschen Bundes in Berlin zur Gründung des oben genannten Centralvereines trafen, war Moriz Heider (*21.6.1816 Wien, gest. 29.7.1866 Wien) der einzige Österreicher darunter. Es zeigt, welches Ansehen er bei seinen Kollegen genoss, dass er bei der zwei Tage später stattgefundenen Vorstandswahl zum Vorsitzenden gekürt wurde. Sowohl im Centralverein als auch im VÖZ übte er dieses Amt bis zu seinem Tod aus.

Der Zweck des VÖZ war laut Statuten die „Hebung des Standes der Zahnärzte in wissenschaftlicher, socialer und collegialer Beziehung, sowie Förderung der Forschung auf dem Gebiet der zahnärztlichen Wissenschaft und Anwendung derselben in der Praxis.“ Unter Punkt c.) hieß es als weitere Zielsetzung des Vereines: „Gründung eines zahnärztlichen Lesevereines in Verbindung mit einer zahnärztlichen Bibliothek und derlei Sammlungen.“ Neben der Einrichtung einer Bibliothek war auch deren Betreuung durch die Schriftführer des Vereins vorgesehen und geregelt.[1] Die Anschaffungen von Büchern und Zeitschriften für die Bibliothek speisten sich aus den Mitgliederbeiträgen. Die Bibliothek nahm in den ersten Jahrzehnten eine zentrale Rolle der Vereinstätigkeit ein und sollte vor allem die Aus- und Weiterbildung der Vereinsmitglieder fördern und den Mangel an zugänglicher wissenschaftlicher Literatur und die fehlende universitäre Verankerung an der Universität Wien in diesem Fachgebiet ausgleichen.

Abb. 6    Fotografie: Moriz Heider, ca. 1850, © Dr. Johannes Kirchner

Der Verein publizierte bis 1920 seine Jahresberichte. Sie stellen heute eine Primärquelle für die Forschung zu der Tätigkeit des Vereines dar und befinden sich im Bestand der Vereinsbibliothek an der Zweigbibliothek für Zahnmedizin:

Jahresbericht des Vereins Österreichischer Zahnärzte. Wien: 1862-1920.

[Zweigbibliothek für Zahnmedizin, Sign.: V 1152]

Moriz Heider war es auch, der die erste Büchersammlung aus dem Nachlass seines in Pest geborenen Lehrers, des Zahnarztes, kaiserlichen Leibzahnarztes und ersten Vortragenden der Zahnheilkunde an der Universität Wien, Georg Carabelli, Edler von Lunkaszprie (1787/88-1842), in die im Entstehen begriffene Vereinsbibliothek übernommen hatte und damit den Grundstock der Vereinsbibliothek schuf. Obwohl diese Bücher aus seiner Provenienz heute nicht mehr zuzuordnen sind, so findet sich ein Buch im Bestand, das durch eine Schenkung an Carabelli, auf dessen Besitz hinweist.

Abb. 7   V 153

Müller, Joseph Oswald: Das Kaltwasser und seine heilkräftigen Beziehungen zu Zahnkrankheiten. Als Anleitung zur begründeten und Zweck gemässen Anwendung dieses Heilmittels, mit besonderer Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des nichtärztlichen Publikums dargestellt durch Krankengeschichten erläutert. Wien: Eigenverlag 1840.

[Zweigbibliothek für Zahnmedizin, Sign.: V 153]

So wie sein Lehrer, Georg Carabelli, hat Heider nach seinem frühen Tod 1866 dem Verein neben seiner Präparaten-Sammlung auch seine Bibliothek, wie aus 26 handschriftlichen Eigentumsvermerken hervorgeht, noch am Totenbett seinem Freund und Hausarzt H. Med. Rat Dr. Schneller überantwortet, „mit der Bitte […], diese Gegenstände unserem Vereinals ein ewiges Andenken zu übergeben.[2] Im Jahresbericht 1867 des Vereines österreichischer Zahnärzte ist auch erstmals die Größe der Bibliothek mit 157 Signaturen, die neben Bücher auch ausländische Zeitschriften (zwei amerikanische und drei englische) sowie ein Bücherverzeichnis enthielt, überliefert. Das Vereinsmitglied Dr. Theodor Hartmann hatte sich dieser zeitraubenden Arbeit bereitwillig unterzogen, und in Kooperation mit dem Sekretär des Vereines, der für die Bibliothek zuständig war, sowohl von der Bibliothek als auch von der Präparate-Sammlung vollständige Kataloge erfasst. Zu dieser Zeit wurde auch erstmals eine gezielte Ankaufs- und Erwerbungsstrategie entworfen, und zwar sollten durch Vorschlag eines jeden Mitgliedes und eines folgenden Majoritätsbeschlusses die Bücherwerbungen des Vereines finalisiert werden. Insgesamt verwendete der Verein in den ersten Jahren zirka ein Drittel der Vereinsausgaben für den Aufbau der Bibliothek und der Bindung von nicht gebundenen Zeitschriften. 1867 kam es zur Wahl von Philipp Jarisch (*3.7.1804, gest. 9.11.1887, Wien) zum Vereinspräsidenten und der Vicesekretär des Vereines Carl Jarisch übernahm die Betreuung der Bibliothek.

Abb. 8 und 9   Statuten des Vereines. Aus: 30. Jahresbericht des Vereines österreichischer Zahnärzte 1890-1891. Wien 1891.

Von Philipp Jarisch sind auch Bücher in der Vereinsbibliothek erhalten, die durch seine handschriftlichen Besitzvermerke identifizierbar sind.

Abb.   10 V 13

Albrecht, Eduard: Die Krankheiten an der Wurzelhaut der Zähne. Berlin: Verlag von Hermann Peters 1869.

[Zweigbibliothek für Zahnmedizin, Sign.: V 13]

Philipp Jarisch wurde 1870 durch den ehemaligen Assistenten von Heider, Phillip Steinberger (1829-1903), abgelöst, der bis 1889 das Amt ausübte. Auch Steinberger, der seit der Gründung im Jahr 1861 Mitglied des Vereines war, habilitierte sich 1863 für Zahnheilkunde, und setzte sich wie sein Vorgänger für die Gründung einer eigenen zahnärztlichen Ausbildungsstätte an der Universität Wien ein. Er hinterließ seine Büchersammlung dem Verein – darunter Bücher aus seiner Studentenzeit – die durch die in seinen Büchern erhaltenen Exlibris zuordenbar ist.

Abb. 11   Philipp Steinberger

Steinberger kennzeichnete seine Bibliothek mit einem zweifärbigen in rot oder blau gehaltenen Exlibris.

Abb. 12    V 431

Rokitansky, Carl: Handbuch der pathologischen Anatomie. Bd. 2. Wien: Bei Braumüller & Seidel 1844.

[Zweigbibliothek für Zahnmedizin, Sign.: V 431]

Abb. 13   V 520

Henle, Jacob: Anatomischer Hand-Atlas zum Gebrauch im Secirsaal. Erstes Heft: Knochen, Bänder und Muskeln. Braunschweig: Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn 1871.

[Zweigbibliothek für Zahnmedizin, Sign.: V 520]

In die Amtsperiode von Steinberger fällt auch die im Jahr 1885 getroffene Entscheidung, erstmals für die sich zusehends vergrößernde Bibliothek einen eigenen vom Vorstand gewählten Bibliothekar einzusetzen (lt. Statutenänderung vom 19.Februar 1885). Der erste in dieser Funktion war Dr. Emil Martin, der diese Funktion von 1885 bis 1889 Inne hatte. Ihm folgten von 1889 bis 1897 der als Sekretär des Vereines und ab 1894 als Vorstand der zahnärztlichen Abteilung der Allgemeinen Poliklinik in Wien fungierende, Prof. Dr. Josef Ritter von Metnitz (1861-1905), und ab 1897 Dr. Siegfried Ornstein (1869-1928), der auch den historischen Abriss der Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Vereines 1921 verfasste. Der Standort der Bibliothek war seit 1861 mit jenem des Vereines ident und befand sich zunächst ab 1861 in Wien 1, Brandstätte 7/Haus 628, in der ehemaligen Ordination von Carabelli, die nach dessen Tod von Moriz Heider übernommen worden war und danach an Philipp Steinberger überging. Dieses Haus wurde 1873 demoliert und so übersiedelte der Vereinssitz samt seiner bis dahin 251 Bücher und 17 Journale umfassende Bibliothek an den Standort „Am Hof Nr. 13“ in Wien, wo Steinberger sowohl seine neue Wohnung als auch seine Arztpraxis gefunden hatte. 1890 übersiedelte die Bibliothek in die Wohnung des Bibliothekars Josef Metnitz (1861-1905), in die unmittelbare Nähe des Vereinssitzes Am Hof Nr. 11. Die Vereinsbibliothek besitzt aus dieser Periode noch weitere Büchersammlungen von den Mitgliedern des Vereines, wie beispielsweise Bücher des Mitarbeiters von Moriz Heider, Adolph Zsigmondy (1816-1880), einem in Pressburg geborenen Zahnarzt und Leibzahnarzt der Kaiserin Elisabeth (1837-1898), der seit der Gründung des Vereines dessen Mitglied war.

Abb. 14   Josef Ritter von Metnitz

Abb. 15   V 347

Nessel, Franz: Handbuch der Zahnheilkunde. Prag: In Commission bei J.G. Calve1840.

[Zweigbibliothek für Zahnmedizin, Sign.: V 347]

Ebenfalls im Bücherbestand integriert befindet sich die Büchersammlung des ehemaligen im Februar 1884 auf einer konstituierenden Versammlung gegründeten „Verein Wiener Zahnärzte“, die vom VÖZ übernommen wurde.

Abb. 16

Abb. 17

Adler, Heinrich: Ein halbes Jahrtausend: Festschrift, anlässlich des 500jährigen Bestandes der Acta facultatismedicaeVindobonensis. Wien: Verlag des Wiener Medicinisches Doctoren-Collegiums 1899.

[Zweigbibliothek für Zahnmedizin, Sign.: G 0005]

Literatur:

Wiener Stadt- und Landesarchiv, M.Abt. 119, A 32 – Gelöschte Vereine, Zl. 4667/1923-1938.

  1. Jahresbericht des Vereines österreichischer Zahnärzte 1890-1891. Wien 1891.

Separatabdruck aus der Festschrift des Vereines österreichischer Zahnärzte (Hrsg. vom Verein zur Feier seines 50 jährigen Bestandes). Wien 1911.

150 Jahre ÖGZMK. In: Österreichische Zeitschrift für Stomatologie (ÖGZMK). Sonderheft 2013 (Suppl. 1). Darin: 150 Jahre Vereinsgeschichte. Historischer Abriss. S. 28-42.

150 Jahre ÖGZMK. In: Österreichische Zeitschrift für Stomatologie (ÖGZMK). Sonderheft 2013 (Suppl. 1). Darin: Geschichte der Vereinsbibliothek. S. 59-63.

Kontakt:

Zweigbibliothek für Zahnmedizin, UBMed-360
Sensengasse 2a BT6
A-1090 Wien
Tel.: 01/40070/2990
Mag. Gerhard Grosshaupt, MSc
E-Mail: gerhard.grosshaupt@meduniwien.ac.at
Mitarbeiterin: Teresa Trzepizur

MR DDr. Johannes Kirchner
Ottakringerstrasse 64
A-1170 Wien
Tel: 01/4050325

Dr. Walter Mentzel
E-Mail: walter.mentzel@meduniwien.ac.at
Web: https://waltermentzel.wordpress.com/

[1]30. Jahresbericht des Vereines österreichischer Zahnärzte 1890-1891. Wien 1891.

[2]Nachruf auf Professor Dr. Heider, vorgetragen von Dr. Jarischsen: 5. Jahresbericht des VÖZ. 14.11.1866. S. 15.

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Datenbank des Monats: PubMed (+ Link zu Volltexten der MedUni Wien)

PubMed + Link zu Volltexten der MedUniWien
(off-Campus–> Remote Access Login)

Inhalt:
(english)
PubMed enthält die von der U.S. National Library of Medicine® (NLM) herausgegebene Datenbank MEDLINE, die die Bereiche Medizin, Zahnmedizin, vorklinische Fächer, Gesundheitswesen, Krankenpflege, Tiermedizin u.a., aber auch Randbereiche wie Biologie, Biochemie, Psychologie oder Sportmedizin umfasst.
Für MEDLINE werden mehr als 5.200 biomedizinische Zeitschriften ausgewertet. Zusätzlich bietet PubMed den Zugang zu neuen, noch nicht vollständig bearbeiteten MEDLINE-Zitaten. Darüber hinaus werden „Links“ zu verwandten Artikeln und zu Artikeln im Volltext angeboten.
Fachgebiete: Biologie
Medizin
Pharmazie
Psychologie
Sport
Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie

PubMed
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?myncbishare=MedUniWien

Exlibris Joachim Windhag (1654)

Im Van Swieten Blog werden exemplarisch digitalisierte Exlibris aus medizinhistorischen Büchern „Exlibris in situ“, der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin [1], präsentiert, die im  »Bibliothekskatalog recherchierbar sind.

 „Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [4]:

 » Exlibris Joachim Windhag (1654)

 

Heraldisches Exlibris:

Der Schild ist geviert mit einer eingepfropften Spitze. Der aufgelegte Herzschild zeigt in Gold eine angekettete Meerkatze. Rechts oben und links unten in Gold gekrönter Greif mit halbem Mühlrad. Links oben und rechts unten in Gold gekrönter Steinbock mit violettem Granatapfel im Maul haltend. In der eingepfropften Spitze in Gold eine Taube auf Lorbeerzweig. Dazu werden drei gekrönte Helme geführt: Helm (Mitte): auf der Helmkrone stehend ein langhalsiger, doppelt gekrönter Doppeladler, mit Schild in Blau ein silberner Balken belegt mit dem Buchstaben „W“. Helm (rechts): ein aus der Helmkrone wachsender, gekrönter Greif mit halbem Mühlrad zwischen zwei Büffelhörnern. Helm (links): ein aus der Helmkrone wachsender, gekrönter Steinbock mit violettem Granatapfel im Maul haltend vor Straußenfedern. Schriftband mit Inschrift „Ioachim L. Baro in Windhag Dus in Reichenau Pragthal. et Saxenegg : S.C.M. Consil: et Regens A.1654“

Exlibris in situ:

Euporista Ped. Dioscoridis Anazarbei Ad Andronachvm, Hoc est De Cvrationibvs Morborvm Per Medicamenta Paratu facilia, Libri II : Nunc primùm & Graecè editi, & partim à Ioanne Moibano Medico Augustano, partim uerò post huius mortem à Conrado Gesnero in linguam Latinam conuersi; adiectis ab utroque interprete Symphonijs Galeni aliorumque Graecorum Medicorum. Cvm Indice. = Ευποριστα

Dioscorides, Pedanius, 40-90 [VerfasserIn] Andromachos, ca. 1. Jh.Gessner, Conrad, 1516-1565Moibanus, Johannes, 1527-1562Crato, Johannes, 1519-1585Camerarius, Joachim, 1500-1574Gasser, Achilles Pirmin, 1505-1577Wolf, Hieronymus, 1516-1580, 1565

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In Primi Lib. Canonis Auicenne Primam Fen, profundißima Commentaria : Adiecto nuper Secundo, quod nunquàm anteà fuerat Typis excusum; De Membris Capite : Tom 2 : Lectiones Io. Baptiste Montani Veronensis Medici Physici Excellentissimi, In secundam Fen primi Canonis Auicenne, In qua agitur De Causis, Aegritudinibus, Accidentibus, Pulsibus, & Vrinis. Quibus praemissus est Index rerum omnium notatu dignarum, que in singulis Lectionibus continentur / Franciscvs Pegolotus Regiensis artium ac medicine auditor ; Illvstrissimo Atqve Excellentiss. Hercvli Estensi Dvci Ferrariae IIII

Monte, Giovanni Battista da, 1498-1551 [VerfasserIn] Pergolotti, FrancescoErcole, II., 1508-1559 [WidmungsempfängerIn], 1557

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In Primi Lib. Canonis Auicenne Primam Fen, profundißima Commentaria : Adiecto nuper Secundo, quod nunquàm anteà fuerat Typis excusum; De Membris Capite : Tom 1 : / Iano Mattheo Durastante, Medico, ac Philosopho; Sanctoiustano; oculatißimo, ac diligentißimo; censore. ; Reverendiss. Vna Et Ampliss. Praesvli, Et D. Dominico Dvgavre; Lodevieni Episcopo; Christianiss. Adq; Inuictiss. Henrici. II. Gallie Regis, integerrimo ad Venetos Legato; Patrono optimo;

Monte, Giovanni Battista da, 1498-1551 [VerfasserIn] Durastante, Giano Matteo, 1536-1585Du Gabre, Dominique [WidmungsempfängerIn], 1557

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In Primi Lib. Canonis Auicenne Primam Fen, profundißima Commentaria : Adiecto nuper Secundo, quod nunquàm anteà fuerat Typis excusum; De Membris Capite : Tom 1 : / Iano Mattheo Durastante, Medico, ac Philosopho; Sanctoiustano; oculatißimo, ac diligentißimo; censore. ; Reverendiss. Vna Et Ampliss. Praesvli, Et D. Dominico Dvgavre; Lodevieni Episcopo; Christianiss. Adq; Inuictiss. Henrici. II. Gallie Regis, integerrimo ad Venetos Legato; Patrono optimo;

Monte, Giovanni Battista da, 1498-1551 [VerfasserIn] Durastante, Giano Matteo, 1536-1585Du Gabre, Dominique [WidmungsempfängerIn], 1557

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Ein Exlibris ist ein grafisch gestalteter Eigentumsvermerk, der entweder in Zettelform auf die Innenseite von Bucheinbänden geklebt oder eingestempelt wird. Bucheignerzeichen gibt es bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Sie stellen neben ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung auch ein wichtiges Provenienzmerkmal dar, da der Weg eines Buches nachvollzogen werden kann. Aufgrund vielfältigster Exlibris von künstlerischem Wert sind diese auch begehrte Objekte von Sammlungen und buchkünstlerischer Betätigung „Exlibris-Kunst“ geworden.

Exlibris Joachim Windhag (1654) weiterlesen

Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Alan Turing (1912 – 1954)

Alan Turing, 1912 – 1954

„Can a computer be so desperate it commits suicide?”  
“Could you repeat the question?” The program stops.

Indizien ließen Zweifel an dem kolportierten Suicid Alan Turings aufkommen. Auch der inkriminierte, mit Cyanid präparierte Apfel – aus dem Reich der Märchen – war nie analysiert worden.

Vernetzt über Zeit und Raum, wie im ‚Reich der Ideen‘ (Plato), sind Erkenntnisse und Resultate der Mathematik- und der Grundlagen-Forschung in einem wissenschaftlichen Langzeitgedächtnis gespeichert um weiterentwickelt und falsifiziert (Popper) zu werden. Leibniz, das Universalgenie,  schätzte die Sprache der Mathematik; dies erklärt den Leitgedanken ‚Calculemus‘: „Lasset uns rechnen“ und die Entwicklung seiner Rechenmaschine, welche alle vier Grundrechnungsarten ermöglichte. Die Maschine Pascals, (Addition/Subtraktion, Bj. 1642) die ‚Pascaline‘, hatte ihn dazu inspiriert. Er hoffte, dass Rechenmaschinen in seiner ‚Best(möglichen)en aller Welten‘ imstande wären ethische Werte kritisch zu beurteilen, quasi zu berechnen; dadurch könnten sogar Richter überflüssig werden, meinte dieser große Denker und liebenswürdige Optimist.

Aus vernetzten wissenschaftlichen Wurzeln entwickelten sich über die Einflüsse von Boole, Babbage, Frege, Russel und Hilbert (‚Entscheidungsproblem‘, Decision Problem) ein zunächst noch zartes heranreifendes Pflänzchen; besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang Church (‚Arithmetic is undeciable‘) und Neumann sowie Goedel (Incompleteness Theorem, Halteproblem), dessen Werk Alan Turing fortsetzte. Als Jugendlicher hatte ihn Relativitätstheorie und Kryptographie fasziniert; später galt sein Interesse mathematischer Logik; er zählte bald trotz seiner Jugend zu den führenden Mathematikern des Landes und brachte alle Voraussetzungen für die schwierige Aufgabe mit, die auf ihn wartete, der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt – des Gottes Kairós.

Die Zeit war reif für die ‚universelle Maschine‘ des Alan Turing und seine bahnbrechende Publikation “On computable numbers, with an application to the ‚Entscheidungsproblem‘“; diese beinhaltet eine Computer-Theorie, deren Bedeutung erst später erkannt worden war. Bei Anbruch des Krieges, im Jahr 1939 wurde Turing zum Leiter des Dechiffrierteams ernannt. Er entwickelte mit seinem Team (einer Frau und sechs Männern) eine Maschine, die beim Decodieren des kompliziert zu knackenden Enigma-Systems der deutschen Wehrmacht mit Erfolg eingesetzt wurde.  

Die Aufgabe schien zunächst unlösbar; doch mithilfe dieses (ab 1943) einsatzbereiten Computer-Vorläufers konnten  die verschlüsselten Funksprüche des gesamten deutschen Funkverkehrs dechiffriert werden. Alan Turing, ein eigenbrötlerischer ‚Nerd‘, „der sich selbst als eine Art Computer betrachtete“, hatte seine Mathematik-Karriere unterbrochen um mit seiner Krypto-Analyse der Fish-Verschlüsselungen – “save much of the world (including Germany) from heinous tyranny.” (Jack Good, Codebrakers).

Was hätte Turing geplant und mit bewährter Durchschlagskraft in die Tat umgesetzt, in einem Leben nach 1954? Mit Sicherheit hätte er konsequent weiterentwickelt. Möglicherweise hätte er eine Alan-Turing-‘Artificial-Intelligence‘ kreiert, eine die von überflüssigem Ballast befreit wäre. Die Frage, ob Turing-Maschinen und ihre Epigonen denken können, wäre für ihn jedenfalls kein Thema gewesen:

„The original question, can machines think I believe to be too meaningless to deserve discussion“

“Artificial intelligence is impossible.” Eric Holloway (2018).                                                                   

Da künstliche ‘Intelligenz’ mehrfach überzeugend in Abrede gestellt worden war – “how could the intelligent arise from operations which were themselves totally routine and mindless, entirely without intelligence?” (https://plato.stanford.edu/entries/turing/) ist ein präziser, sinnvoller Terminus  vorzuziehen, zum Beispiel:

Analysis Instrument(-ation), –Analyzer, -Evaluator etc. Vorausgesetzt, dass alle Daten Evidenz-basiert wären – ein a priori – könnte das System diagnostizieren, Differential-Diagnosen erstellen, evaluieren und prognostizieren (Akronym AImed), ein schlankes Instrument, frei von fehlerhaften und  unpräzisen Daten, welche unbemerkt im System landen. Besonders entbehrlich wären die ‚wissenschaftlichen‘ Einträge von Auftrag-Arbeiten.

Die Resultate, Analysen, Diagnosen und Prognosen müssten jedes Mal kritischer Prüfung und sachkundiger ‚NI‘-Expertise unterzogen werden. Beim Erstellen von Prognosen ist feinfühlige Umsicht geboten. Negative, zu vermeidende Beispiele wären: medizinische ‘AI‘-Resultate, ohne Erläuterungen oder mit irreführenden Erklärungen an Patienten abgegeben und weitergeleitet, aus den Händen ungeschulten oder nicht ausreichend ausgebildeten Personals. Allzu viel Porzellan wurde bereits zerschlagen: „Frau/Herr Doktor, werde ich nun blind? Bekomme ich Alzheimer? Sagen Sie mir bitte, wann?“ E. Topol: „Medicine has become inhuman.“

„Stephen Hawking sah in A.I. die Totenglocken der menschlichen Zivilisation“ – Recht hätte er jedoch nur im Falle einer absolut ‚autonom‘ agierenden, unkontrollierten A.I. – einem ‚unguided missile‘. „Ich finde nicht die Spur von einem Geist, und alles ist Dressur.“  JWG, Faust I     

Epilog: Turings Orakel (nicht ‚oracle‘) – “Beware of Secret Service and undesired toxic side effects“

Patera V: Alan’s Apple: Teuscher C, Ed. (2004) Alan Turing. Life and Legacy of a Great Thinker, 9-41. Springer

Copeland J (2004) The essential Turing. The ideas that gave birth to the computer age. Oxford NY

https://museumsfernsehen.de/meilensteine-des-wissens-meisterwerke-der-kunst-pascaline/

Artificial Intelligence: Sie wird uns knechten. Oder umgekehrt.

https://www.turing.ethz.ch/alan-turing/turing-s-death.html

Strathern P (1989) Turing & der Computer. Fischer

Topol E (2019) Deep Medicine. How Artificial Intelligence Can Make Healthcare Human Again. Basic Books, NY

AImed  : ein Vorschlag – Analysis Instrument (medicine) oder Analytical Instrumentation etc.

NI: Natürliche Intelligenz; diese schuf, nur am Rande erwähnt, all die ‚künstlichen‘ Spielarten der diversen ‚Tools‘.

Gender: beyond

Interest: no

Weitere Beiträge–>

Einladung

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [53]: Springer-Verlag

Open Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für AutorInnen der MedUni Wien

Die Medizinische Universität Wien hat mit dem Springer-Verlag ein neues Lizenzmodell „Springer Compact“ vereinbart. Publiziert kann in über 1.600 Subskriptionszeitschriften von Springer Open Access ohne zusätzliche AutorInnengebühren werden.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

Phantom design and dosimetric characterization for multiple simultaneous cell irradiations with active pencil beam scanning

Monika Clausen, Suphalak Khachonkham, Sylvia Gruber, Peter Kuess, Rolf Seemann, Barbara Knäusl, Elisabeth Mara, Hugo Palmans, Wolfgang Dörr, Dietmar Georg

Radiat Environ Biophys. 2019; 58(4): 563–573. Published online 2019 Sep 20. doi: 10.1007/s00411-019-00813-1

PMCID:

PMC6768893

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Diagnostics and treatment of diffuse intrinsic pontine glioma: where do we stand?

Fatma E. El-Khouly, Sophie E. M. Veldhuijzen van Zanten, Vicente Santa-Maria Lopez, N. Harry Hendrikse, Gertjan J. L. Kaspers, G. Loizos, David Sumerauer, Karsten Nysom, Kaie Pruunsild, Virve Pentikainen, Halldora K. Thorarinsdottir, Giedre Rutkauskiene, Victor Calvagna, Monika Drogosiewicz, Monica Dragomir, Ladislav Deak, Lidija Kitanovski, Andre O. von Bueren, Rejin Kebudi, Irene Slavc, Sandra Jacobs, Filip Jadrijevic-Cvrlje, Natacha Entz-Werle, Jacques Grill, Antonis Kattamis, Peter Hauser, Jane Pears, Veronica Biassoni, Maura Massimino, Enrique Lopez Aguilar, Ingrid K. Torsvik, Maria Joao Gil-da-Costa, Ella Kumirova, Ofelia Cruz-Martinez, Stefan Holm, Simon Bailey, Tim Hayden, Ulrich W. Thomale, Geert O. R. Janssens, Christof M. Kramm, Dannis G. van Vuurden

J Neurooncol. 2019; 145(1): 177–184. Published online 2019 Sep 14. doi: 10.1007/s11060-019-03287-9

PMCID:

PMC6775536

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Patterns and prevalence of dyslipidemia in patients with different etiologies of chronic liver disease

Lukas W. Unger, Bernadette Forstner, Stephan Schneglberger, Moritz Muckenhuber, Ernst Eigenbauer, Bernhard Scheiner, Mattias Mandorfer, Michael Trauner, Thomas Reiberger

Wien Klin Wochenschr. 2019; 131(17): 395–403. Published online 2019 Sep 6. doi: 10.1007/s00508-019-01544-5

PMCID:

PMC6748890

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Pre-operative hypoalbuminemia is associated with complication rate and overall survival in patients with vulvar cancer undergoing surgery

Christine Bekos, Stephan Polterauer, Veronika Seebacher, Thomas Bartl, Elmar Joura, Alexander Reinthaller, Alina Sturdza, Reinhard Horvat, Richard Schwameis, Christoph Grimm

Arch Gynecol Obstet. 2019; 300(4): 1015–1022. Published online 2019 Aug 29. doi: 10.1007/s00404-019-05278-7

PMCID:

PMC6759670

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Prognostic assessment in patients with newly diagnosed small cell lung cancer brain metastases: results from a real-life cohort

Ariane Steindl, Franziska Schlieter, Thomas Klikovits, Elena Leber, Brigitte Gatterbauer, Josa M. Frischer, Karin Dieckmann, Georg Widhalm, Sabine Zöchbauer-Müller, Mir Ali Reza Hoda, Matthias Preusser, Anna S. Berghoff

J Neurooncol. 2019; 145(1): 85–95. Published online 2019 Aug 27. doi: 10.1007/s11060-019-03269-x

PMCID:

PMC6775039

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Improving sensitivity, specificity, and reproducibility of individual brainstem activation

Eva Matt, Florian Ph. S. Fischmeister, Ahmad Amini, Simon D. Robinson, Alexandra Weber, Thomas Foki, Elke R. Gizewski, Roland Beisteiner

Brain Struct Funct. 2019; 224(8): 2823–2838. Published online 2019 Aug 21. doi: 10.1007/s00429-019-01936-3

PMCID:

PMC6778541

ArticlePubReaderPDF–2.2MCitation

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The Randomized Freeway Stent Study: Drug-Eluting Balloons Outperform Standard Balloon Angioplasty for Postdilatation of Nitinol Stents in the SFA and PI Segment

Josef Tacke, Stephan Müller-Hülsbeck, Henrik Schröder, Johannes Lammer, Karl Schürmann, Walter Gross-Fengels, Roman Fischbach, Jochen Textor, Lothar Boguth, Christian Loewe, Hannes Häuser, Manfred Gschwendtner, Gunnar Tepe, Rembert Pogge von Strandmann, Stefanie Stahnke, Johannes Dambach, Klaus Hausegger

Cardiovasc Intervent Radiol. 2019; 42(11): 1513–1521. Published online 2019 Aug 20. doi: 10.1007/s00270-019-02309-3

PMCID:

PMC6775030

ArticlePubReaderPDF–342KCitation

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The Austrian biodatabase for chronic myelomonocytic leukemia (ABCMML): A representative and useful real-life data source for further biomedical research

Klaus Geissler, Eva Jäger, Agnes Barna, Michael Gurbisz, Renate Marschon, Temeida Graf, Elmir Graf, Bojana Borjan, Ruth Jilch, Christoph Geissler, Gregor Hoermann, Harald Esterbauer, Ilse Schwarzinger, Thomas Nösslinger, Michael Pfeilstöcker, Heinz Tüchler, Regina Reisner, Thamer Sliwa, Felix Keil, Peter Bettelheim, Sigrid Machherndl-Spandl, Bernhard Doleschal, Otto Zach, Ansgar Weltermann, Sonja Heibl, Josef Thaler, Armin Zebisch, Heinz Sill, Reinhard Stauder, Gerald Webersinke, Andreas Petzer, Rajko Kusec, Ernst Ulsperger, Bruno Schneeweiss, Jörg Berger, Leopold Öhler, Ulrich Germing, Wolfgang R. Sperr, Paul Knöbl, Ulrich Jäger, Peter Valent

Wien Klin Wochenschr. 2019; 131(17): 410–418. Published online 2019 Jul 18. doi: 10.1007/s00508-019-1526-1

PMCID:

PMC6748886

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Inter-rater reliability of seven neurolaryngologists in laryngeal EMG signal interpretation

Guan-Yuh Ho, Matthias Leonhard, Gerd Fabian Volk, Gerhard Foerster, Claus Pototschnig, Kathleen Klinge, Thordis Granitzka, Anne-Kristin Zienau, Berit Schneider-Stickler

Eur Arch Otorhinolaryngol. 2019; 276(10): 2849–2856. Published online 2019 Jul 16. doi: 10.1007/s00405-019-05553-y

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PMC6757022

ArticlePubReaderPDF–584KCitation

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Role of physical medicine for cancer rehabilitation and return to work under the premise of the “Wiedereingliederungsteilzeitgesetz”

Fadime Cenik, Bruno Mähr, Stefano Palma, Mohammad Keilani, Thomas Nowotny, Richard Crevenna

Wien Klin Wochenschr. 2019; 131(19): 455–461. Published online 2019 May 13. doi: 10.1007/s00508-019-1504-7

PMCID:

PMC6795628

ArticlePubReaderPDF–299KCitation

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The human ABCB6 protein is the functional homologue of HMT-1 proteins mediating cadmium detoxification

Zsófia Rakvács, Nóra Kucsma, Melinda Gera, Barbara Igriczi, Katalin Kiss, János Barna, Dániel Kovács, Tibor Vellai, László Bencs, Johannes M. Reisecker, Norbert Szoboszlai, Gergely Szakács

Cell Mol Life Sci. 2019; 76(20): 4131–4144. Published online 2019 May 3. doi: 10.1007/s00018-019-03105-5

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PMC6785578

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Electrical lower esophageal sphincter augmentation in patients with GERD and severe ineffective esophageal motility—a safety and efficacy study

Matthias Paireder, Ivan Kristo, Reza Asari, Gerd Jomrich, Johanns Steindl, Erwin Rieder, Sebastian F. Schoppmann

Surg Endosc. 2019; 33(11): 3623–3628. Published online 2019 Jan 22. doi: 10.1007/s00464-018-06649-y

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PMC6795634

ArticlePubReaderPDF–745KCitation

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Distal femoral varus osteotomy: results of the lateral open-wedge technique without bone grafting

Alexander Kolb, Verena Isak, Gerhard M. Hobusch, Catharina Chiari, Reinhard Windhager

Int Orthop. 2019 Oct; 43(10): 2315–2322. Published online 2018 Nov 13. doi: 10.1007/s00264-018-4216-0

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PMC6787112

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Alle Beiträge zu Open Access–>

Öffnungszeiten Weihnachten & Jahreswechsel 2019/2020

Wissenschaftliche Bibliothek

Weihnachten & Jahreswechsel 2019/2020

Mo.23.12.: 8:00-16:00 Uhr

Di.24.12.-Do.26.12.: GESCHLOSSEN

Fr.27.12.: 8:00-16:00 Uhr

Sa.28.12.-So.29.12.: GESCHLOSSEN

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Di.31.12.2019-Mi.01.01.2020: GESCHLOSSEN

Do.02.01.-Fr.03.01.: 8:00-16:00 Uhr

Sa.04.01.-Mo.06.01.: GESCHLOSSEN

Ab Di.07.01.2020: reguläre Öffnungszeiten

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Studierendenlesesaal

reguläre Öffnungszeiten

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Öffnungszeiten Zweigbibliotheken

» Zweigbibliothek für Zahnmedizin
» Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin

TOP-JOURNAL des Monats: Nature Reviews Endocrinology (Impact Factor: 24.646)

Die Universitätsbibliothek stellt die medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung.

Das  TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:

Nature Reviews Endocrinology

Zu den Volltexten: Jg. 8, H. 1 (2012) –   

Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Mit dem Impact Factor 24.646 (2018) zählt Nature Reviews Endocrinology zu den Top-Journalen in der Kategorie:
ENDOCRINOLOGY & METABOLISM – SCIE
ISSN: 1759-5029
12 issues/year

 

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [52]: Verlag Wiley

Open Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für Autor*innen der MedUni Wien

Für Wissenschaftler*innen der MedUni Wien besteht die Möglichkeit, als Corresponding Author in ca. 1.300 Zeitschriften des Verlages Wiley ohne zusätzliche Bezahlung von Article Processing Charges (APCs) Open Access zu publizieren.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

Slowed vertical saccades as a hallmark of hereditary spastic paraplegia type 7

Ivan Milenkovic, Sigrid Klotz, Gudrun Zulehner, Thomas Sycha, Gerald Wiest

Ann Clin Transl Neurol. 2019 Oct; 6(10): 2127–2132. Published online 2019 Oct 10. doi: 10.1002/acn3.50907

PMCID:

PMC6801205

ArticlePubReaderPDF–184KCitation

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Atrial fibrillation in patients with end‐stage renal disease on hemodialysis: Magnitude of the problem and new approach to oral anticoagulation

Oliver Königsbrügge, Cihan Ay

Res Pract Thromb Haemost. 2019 Oct; 3(4): 578–588. Published online 2019 Aug 18. doi: 10.1002/rth2.12250

PMCID:

PMC6781927

ArticlePubReaderPDF–674KCitation

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T‐cell‐derived cytokines enhance the antigen‐presenting capacity of human neutrophils

Nazanin Samadi, Dominika Polak, Claudia Kitzmüller, Peter Steinberger, Gerhard J. Zlabinger, Beatrice Jahn‐Schmid, Barbara Bohle

Eur J Immunol. 2019 Sep; 49(9): 1441–1443. Published online 2019 Aug 6. doi: 10.1002/eji.201848057

PMCID:

PMC6771661

ArticlePubReaderPDF–376KCitation

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Quantifying degrees of necessity and of sufficiency in cause‐effect relationships with dichotomous and survival outcomes

Andreas Gleiss, Michael Schemper

Stat Med. 2019 Oct 15; 38(23): 4733–4748. Published online 2019 Aug 6. doi: 10.1002/sim.8331

PMCID:

PMC6771968

ArticlePubReaderPDF–753KCitation

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Quantitative approaches underpinning decision making

Martin Posch, Frank Bretz, Tim Friede, Georg Heinze

Biom J. 2019 Sep; 61(5): 1103. Published online 2019 Jul 28. doi: 10.1002/bimj.201900202

PMCID:

PMC6772017

ArticlePubReaderPDF–110KCitation

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Influence of a fully magnetically levitated left ventricular assist device on functional interrogation of implantable cardioverter defibrillators

Christoph Schukro, Thomas Schlöglhofer, Cesar Khazen, Michael Röhrich, Günther Laufer, Daniel Zimpfer, Dominik Wiedemann

Clin Cardiol. 2019 Oct; 42(10): 914–918. Published online 2019 Jul 7. doi: 10.1002/clc.23228

PMCID:

PMC6788470

ArticlePubReaderPDF–991KCitation

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The dilemma to diagnose Wilson disease by genetic testing alone

Albert Friedrich Stättermayer, Andreas Entenmann, Michael Gschwantler, Heinz Zoller, Harald Hofer, Peter Ferenci

Eur J Clin Invest. 2019 Aug; 49(8): e13147. Published online 2019 Jun 20. doi: 10.1111/eci.13147

PMCID:

PMC6772051

ArticlePubReaderPDF–195KCitation

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Association of complete blood count parameters, d‐dimer, and soluble P‐selectin with risk of arterial thromboembolism in patients with cancer

Ella Grilz, Christine Marosi, Oliver Königsbrügge, Julia Riedl, Florian Posch, Wolfgang Lamm, Irene M. Lang, Ingrid Pabinger, Cihan Ay

J Thromb Haemost. 2019 Aug; 17(8): 1335–1344. Published online 2019 Jun 17. doi: 10.1111/jth.14484

PMCID:

PMC6771479

ArticlePubReaderPDF–746KCitation

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Chronic Hepatitis E is associated with cholangitis

Andrea Beer, Heidemarie Holzmann, Sven Pischke, Patrick Behrendt, Fritz Wrba, Jerome Schlue, Uta Drebber, Barbara Neudert, Emina Halilbasic, Hans Kreipe, Ansgar Lohse, Martina Sterneck, Heiner Wedemeyer, Michael Manns, Hans P. Dienes

Liver Int. 2019 Oct; 39(10): 1876–1883. Published online 2019 Jun 17. doi: 10.1111/liv.14137

PMCID:

PMC6790616

ArticlePubReaderPDF–1.3MCitation

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Impact of Weight Loss Strategies on Obesity‐Induced DNA Damage

Tahereh Setayesh, Miroslav Mišík, Sabine A. S. Langie, Roger Godschalk, Monika Waldherr, Thomas Bauer, Sabine Leitner, Christoph Bichler, Gerhard Prager, Georg Krupitza, Alexander Haslberger, Siegfried Knasmüller

Mol Nutr Food Res. 2019 Sep; 63(17): 1900045. Published online 2019 Jun 14. doi: 10.1002/mnfr.201900045

PMCID:

PMC6771950

ArticlePubReaderPDF–1.8MCitation

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Non‐Cartesian GRAPPA and coil combination using interleaved calibration data – application to concentric‐ring MRSI of the human brain at 7T

Philipp Moser, Wolfgang Bogner, Lukas Hingerl, Eva Heckova, Gilbert Hangel, Stanislav Motyka, Siegfried Trattnig, Bernhard Strasser

Magn Reson Med. 2019 Nov; 82(5): 1587–1603. Published online 2019 Jun 10. doi: 10.1002/mrm.27822

PMCID:

PMC6772100

ArticlePubReaderPDF–2.2MCitation

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Allogeneic hematopoietic stem cell transplantation from unrelated donors is associated with higher infection rates in children with acute lymphoblastic leukemia—A prospective international multicenter trial on behalf of the BFM‐SG and the EBMT‐PDWP

Herbert Pichler, Anita Lawitschka, Evgenia Glogova, Andre M. Willasch, Irene von Luettichau, Thomas Lehrnbecher, Susanne Matthes‐Martin, Peter Lang, Peter Bader, Karl W. Sykora, Johanna Schrum, Bernhard Kremens, Karoline Ehlert, Michael H. Albert, Michaela Kuhlen, Roland Meisel, Tayfun Guengoer, Brigitte Strahm, Bernd Gruhn, Ansgar Schulz, Wilhelm Woessmann, Ulrike Poetschger, Christina Peters

Am J Hematol. 2019 Aug; 94(8): 880–890. Published online 2019 May 29. doi: 10.1002/ajh.25511

PMCID:

PMC6772138

ArticlePubReaderPDF–1.5MCitation

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Transformed mucosa‐associated lymphoid tissue lymphomas: A single institution retrospective study including polymerase chain reaction‐based clonality analysis

Barbara Kiesewetter, Wolfgang Lamm, Werner Dolak, Julius Lukas, Marius E. Mayerhoefer, Michael Weber, Ana‐Iris Schiefer, Christoph Kornauth, Günther Bayer, Ingrid Simonitsch‐Klupp, Markus Raderer

Br J Haematol. 2019 Aug; 186(3): 448–459. Published online 2019 May 24. doi: 10.1111/bjh.15953

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PMC6771836

ArticlePubReaderPDF–257KCitation

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SSRI co‐medication with NOAC or VKA does not increase hospitalisation for bleeding: A retrospective nationwide cohort study in Austria 2010‐2015

Safoura Sheikh Rezaei, Martina Mittlböck, Bertholdt Reichardt, Michael Wolzt

Int J Geriatr Psychiatry. 2019 Aug; 34(8): 1194–1199. Published online 2019 Apr 24. doi: 10.1002/gps.5117

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PMC6767374

ArticlePubReaderPDF–385KCitation

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Cigarette smoke reduces short chain fatty acid production by a Porphyromonas gingivalis clinical isolate

Iris Zeller, Marina V. Malovichko, Harrell E. Hurst, Diane E. Renaud, David A. Scott

J Periodontal Res. 2019 Oct; 54(5): 566–571. Published online 2019 Apr 14. doi: 10.1111/jre.12660

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PMC6776670

ArticlePubReaderPDF–562KCitation

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Sublingual immunotherapy with recombinant Mal d 1 downregulates the allergen‐specific Th2 response

Claudia Kitzmüller, Beatrice Jahn‐Schmid, Tamar Kinaciyan, Barbara Bohle

Allergy. 2019 Aug; 74(8): 1579–1581. Published online 2019 Apr 10. doi: 10.1111/all.13779

PMCID:

PMC6767596

ArticlePubReaderPDF–353KCitation

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Semi‐automated quantification of geographic atrophy with blue‐light autofluorescence and spectral‐domain optical coherence tomography: a comparison between the region finder and the advanced retinal pigment epithelium tool in the clinical setting

Adrian Reumueller, Stefan Sacu, Maria Georgia Karantonis, Irene Steiner, Guenther Weigert, Ursula Schmidt‐Erfurth

Acta Ophthalmol. 2019 Sep; 97(6): e887–e895. Published online 2019 Mar 24. doi: 10.1111/aos.14085

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PMC6767530

ArticlePubReaderPDF–1.0MCitation

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Assessment of sympathetic reinnervation after cardiac transplantation using hybrid cardiac PET/MRI: A pilot study

Dietrich Beitzke, Alice Wielandner, Tim Wollenweber, Chrysoula Vraka, Verena Pichler, Keziban Uyanik‐Uenal, Andreas Zuckermann, Andreas Greiser, Marcus Hacker, Christian Loewe

J Magn Reson Imaging. 2019 Oct; 50(4): 1326–1335. Published online 2019 Mar 20. doi: 10.1002/jmri.26722

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PMC6766915

ArticlePubReaderPDF–1.5MCitation

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Angiopoietin‐like 4 production upon treatment with hypoxia and L‐mimosine in periodontal fibroblasts

Klara Janjić, Alwina Schellner, Alexander Engenhart, Kurt Kernstock, Barbara Schädl, Andreas Moritz, Hermann Agis

J Periodontal Res. 2019 Oct; 54(5): 489–498. Published online 2019 Mar 20. doi: 10.1111/jre.12649

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PMC6790701

ArticlePubReaderPDF–1003KCitation

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Soluble FcɛRI: A biomarker for IgE‐mediated diseases

Sherezade Moñino‐Romero, Willem S. Lexmond, Josef Singer, Christina Bannert, Abena S. Amoah, Maria Yazdanbakhsh, Daniel A. Boakye, Erika Jensen‐Jarolim, Edda Fiebiger, Zsolt Szépfalusi

Allergy. 2019 Jul; 74(7): 1381–1384. Published online 2019 Mar 11. doi: 10.1111/all.13734

PMCID:

PMC6766993

ArticlePubReaderPDF–584KCitation

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The Nonsteroidal Farnesoid X Receptor Agonist Cilofexor (GS‐9674) Improves Markers of Cholestasis and Liver Injury in Patients With Primary Sclerosing Cholangitis

Michael Trauner, Aliya Gulamhusein, Bilal Hameed, Stephen Caldwell, Mitchell L. Shiffman, Charles Landis, Bertus Eksteen, Kosh Agarwal, Andrew Muir, Simon Rushbrook, Xiaomin Lu, Jun Xu, Jen‐Chieh Chuang, Andrew N. Billin, Georgia Li, Chuhan Chung, G. Mani Subramanian, Robert P. Myers, Christopher L. Bowlus, Kris V. Kowdley

Hepatology. 2019 Sep; 70(3): 788–801. Published online 2019 Mar 10. doi: 10.1002/hep.30509

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PMC6767458

ArticlePubReaderPDF–710KCitation

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Ultrahigh‐resolution anterior segment optical coherence tomography for analysis of corneal microarchitecture during wound healing

Anca Pantalon, Martin Pfister, Valentin Aranha dos Santos, Sabina Sapeta, Angelika Unterhuber, Niklas Pircher, Gerald Schmidinger, Gerhard Garhöfer, Doreen Schmidl, Leopold Schmetterer, René M. Werkmeister

Acta Ophthalmol. 2019 Aug; 97(5): e761–e771. Published online 2019 Feb 14. doi: 10.1111/aos.14053

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PMC6767559

ArticlePubReaderPDF–2.4MCitation

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Disrupted‐in‐schizophrenia 1 overexpression disrupts hippocampal coding and oscillatory synchronization

Karola Kaefer, Hugo Malagon‐Vina, Desiree D. Dickerson, Joseph O’Neill, Svenja V. Trossbach, Carsten Korth, Jozsef Csicsvari

Hippocampus. 2019 Sep; 29(9): 802–816. Published online 2019 Feb 5. doi: 10.1002/hipo.23076

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PMC6767395

ArticlePubReaderPDF–2.1MCitation

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Wolbachia modifies thermal preference in Drosophila melanogaster

Amy M. Truitt, Martin Kapun, Rupinder Kaur, Wolfgang J. Miller

Environ Microbiol. 2019 Sep; 21(9): 3259–3268. Published online 2018 Oct 2. doi: 10.1111/1462-2920.14347

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PMC6766989

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Erectile dysfunction in cirrhosis is impacted by liver dysfunction, portal hypertension, diabetes and arterial hypertension

Rafael Paternostro, Birgit B. Heinisch, Thomas Reiberger, Mattias Mandorfer, Remy Schwarzer, Berit Seeland, Michael Trauner, Markus Peck‐Radosavljevic, Arnulf Ferlitsch

Liver Int. 2018 Aug; 38(8): 1427–1436. Published online 2018 Feb 20. doi: 10.1111/liv.13704

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PMC6766949

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [108]: Restitution: Bücher aus der Bibliothek „Akademischer Verein jüdischer Mediziner“

Restitution: Bücher aus der Bibliothek „Akademischer Verein jüdischer Mediziner“

Text: Dr. Walter Mentzel

An der Zweigbibliothek Geschichte der Medizin der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien konnten durch die systematisch durchgeführte Provenienzforschung zwei Bücher eruiert werden, die 1938 im Besitz des Akademischen Vereins jüdischer Mediziner und nach dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland von den Nationalsozialisten geraubt worden waren. Im November 2019 kam es nunmehr zur Restitution der beiden Bücher an die Rechtsnachfolger. Es handelt sich hierbei um folgende Titel:

Schaffer, Josef: Vorlesungen über Histologie und Histogenese nebst Bemerkungen über Histotechnik und das Mikroskop. Mit 589, zum Teil farbigen Abbildungen im Text und auf 12 lithograph. Tafeln. Leipzig: Verlag von Wilhelm Engelmann 1920.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 9539]

Tandler, Julius: Lehrbuch der systematischen Anatomie. 2. Band. Die Eingeweide. Mit 285 meist farbigen Abbildungen. Leipzig: Verlag von F.C.W. Vogel 1923.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3672/2]

Die beiden als geraubt identifizierten Bücher enthalten auf den Titelblättern den Besitzstempel „AKADEMISCHER VEREIN JÜDISCHER MEDIZINER IN WIEN“.

Abb. 1    Besitzstempel aus: Schaffer: Vorlesungen über Histologie und Histogenese […]. Wien 1920.

Der Akademische Verein jüdischer Mediziner in Wien (AVJM) wurde am 14. Juli 1911 von den drei Medizinstudenten cand.med. Alfred Grünspan, cand.med. Siegfried Berl und Josef Krenberger bei der k. k. Statthalterei Niederösterreich angezeigt und nach Prüfung der Vereinsstatuten durch die Vereinsbehörde und der Polizeidirektion Wien am 31. August 1911 gebildet. Der Sitz Vereins wechselte bis 1938 mehrmals. Vor dem Ersten Weltkrieg befand sich sein Standort in Wien 9, Währinger Straße 13a, am anatomischen Institut, ab Juli 1913 in Wien 9, Garnisonsgasse 22 und danach in Wien 9, Währinger Straße 15, Alser Straße 26 und zuletzt bis 1938 in der Alser Straße 28.

Abb. 2    Anstecknadel für Vereinsmitglieder „AVJM“: Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA), M.Abt. 119, A32 – gelöschte Vereine, Zl. 229/1921 Akademischer Verein jüdischer Mediziner.

Die Ziele dieses Studenten-Vereines waren laut Statuten aus dem Jahr 1911:

„Förderung des Studiums während der Universitätszeiten durch Arbeitsvermittlung, Stipendiennachweis und Eintreten bei Bewerbungen um diese, eine eigene Bibliothek, ein eigenes Studierzimmer, Benefizien beim Einkauf von Büchern, Instrumenten und Utensilien, bei Bädern, Theatern und Konzerten wie Vorträgen, eigene Vorträge und Kurse: das ist unser wissenschaftliches, unser Arbeitsprogramm“

Der Verein begann schon mit seiner Gründung – wie es auch bereits in den Vereinsstatuten aus dem Jahr 1911 vorgesehen war – mit dem Aufbau einer Bibliothek und betrieb eine eigene Bibliotheksverwaltung. 1921 kam es zur Eingliederung des Vereins als medizinische Sektion (Zweigverein) in den Gesamtverband jüdischer Hochschüler Österreichs Judäa, und 1924 änderte der Verein seinen Namen in Akademischer Verein jüdischer Mediziner – (Medizinische) Sektion des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Judäa. Damit galt er als offizielle Vertretung der jüdischen MedizinerInnen gegenüber den Universitätsbehörden.

Abb. 3    Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA), M.Abt. 119, A32 – gelöschte Vereine, Zl. 229/1921 Akademischer Verein jüdischer Mediziner.

Die Auflösung des Vereines ab dem März 1938

Der „Akademische Verein jüdischer Mediziner“ wurde am 13. September 1938 auf Antrag des Reichskommissars für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich bestellten Stillhaltekommissars für Vereine, Organisationen und Verbände gemäß § 3 des Gesetzes über die Überleitung und Eingliederung von Vereinen, Organisationen und Verbände vom 17. Mai 1938 behördlich für aufgelöst erklärt und mit Bescheid des Wiener Magistrates (MA 2) vom 23. September 1939 aufgelöst und im Vereinskataster gelöscht.

Im August 1938 kam es durch den ehemaligen Obmann Emil Katz zur Anmeldung und durch die Gestapo zur Erfassung des Vereinsvermögens. Zum Vermögen gehörte neben der zirka 2.000 Bänder umfassenden Fachbibliothek, Lernmittel wie Mikroskope. Der Verein wurde aufgelöst und ihm durch die NS-Behörden das Vermögen entzogen. Im Jahr 1939 befanden sich am früheren Standort des Vereines bereits die Lokalitäten des Sturmheims der SA 3/3 und der NSDAP-Ortsgruppe Alservorstadt.

Die letzten gewählten Mitglieder der Vereinsorgane 1937/38

Die letzte vor dem „Anschluss“ im März 1938 abgehaltene Generalversammlung des „Akademischen Vereins jüdischer Mediziner“ – in der es auch zur Wahl der Vereinsorgane kam – fand am 16. November 1937 statt und wurde am 20. November 1937 durch das Dekanat der Medizinischen Fakultät der Universität Wien bestätigt. Dieser letztmalig gewählte Vorstand setzte sich aus folgenden Personen zusammen, die gleichzeitig auch die Vereinsorgane bildeten.

Obmann: Dr. med. Emil Katz (*27.1.1912, Millic/Rumänien) war 1938 in Wien 2, Große Sperlgasse 18, wohnhaft. Er promovierte am 9.7.1937 zum Dr. der Medizin.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Promotionsprotokolle 1929-1941, Sign. 194, Zl. 3541, Katz Emil (Datum: 1937.7.9).

Erster Vize-Obmann: Dr. med. Heinrich (Hirsch) Heller (*6.10.1909 Solotnyky/Galizien) war 1938 in Wien 20, Klosterneuburgerstraße 67, wohnhaft. Er war zuvor von Mai bis November 1937 Obmann des Vereines.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, Sign. 134, Zl. 1.080, Heller Heinrich.

Zweiter Vize-Obmann: Isidor Ten(n)enbaum (*20.12.1914 Wien) war 1938 Student an der Medizinischen Fakultät im 6. Semester inskribiert und in Wien 20, Rauscherstraße 15/51, wohnhaft.

Tenenbaum gelang die Flucht vor den Nationalsozialisten.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938. Abgangszeugnis vom 8. Juni 1938.

Kassier: Dr. med. Fritz (Friedrich) Haberfeld (*1904 Wien) war 1938 in Wien 19, Sieveringerstraße 175, wohnhaft.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, Sign. 134, Zl. 1006.

Schriftführer: Harry Prinz (*16.9.1918 Wien) war im Wintersemester 1937/38 an der Medizinischen Fakultät im 3. Studiensemester inskribiert und 1938 in Wien 20, Wallensteintraße 49/11, wohnhaft. Ihm gelang die Flucht vor den Nationalsozialisten.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938.

Ferner waren im Ausschuss des Vereines die Studenten:

Martin Manfred Goldenberg (*30.7.1917 Wien) lebte 1938 in Wien 1, Schottenring 9/14 und war im Sommersemester 1938 an der Medizinischen Fakultät im 6. Studiensemester inskribiert.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, Goldenberg Martin Manfred.

Dr. Artur Reinkraut

AUW, Med.Fak. Dekanat, Promotionsprotokoll 1929-1941, Sign. 194, Zl. 3.370, Reinkraut Artur (Datum: 1937.3.24).

 Jakób Limon (*2.8.1916 Rozana/Polen, ermordet, 1940 Lodz) lebte 1938 in Wien 8, Josefstädter Straße 43/23 und war im Sommersemester 1938 an der Medizinischen Fakultät im 4. Studiensemester inskribiert (Abgangszeugnis vom 21. Juli 1938). Er wurde 1940 im Ghetto Litzmannstadt ermordet.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, Limon Jakob.

Zygmunt Himmel (*30.7.1914 Drohobycz/Galizien) lebte 1938 in Wien 9, Lackierergasse1/2 und war im Wintersemester 1937/38 an der Medizinischen Fakultät im 8. Studiensemester inskribiert (Abgangszeugnis vom 6. Mai 1938). Seine Schwester Renate Himmel, die an der Philosophischen Fakultät studierte, wurde ebenfalls von der Universität Wien vertrieben.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, Zygmunt Himmel.

Bruno Landesberg (*29.7.1918 Wien) lebte 1938 in Wien 14, Leyserstraße 1/15 und war im Sommersemester 1938 an der Medizinischen Fakultät im 4. Studiensemester inskribiert.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, Landesberg Bruno.

Paul Prager (*18.2.1917 Przemysl/Galizien) lebte 1938 in Wien 6, Kasernengasse 15 und war im Sommersemester 1938 an der Medizinischen Fakultät im 6. Studiensemester inskribiert.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, Prager Paul.

Heinz Grünberger (*21.7.1919 Wien) lebte 1938 in Wien 9, Liechtensteinstraße 56/13 und war zuletzt im Sommersemester 1938 an der Medizinischen Fakultät im 2. Studiensemester inskribiert. Es gelang ihm gemeinsam mit seinem Vater, dem Arzt Dr. Egon Grünberger, die Flucht nach Palästina.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, Grünberger Heinz.

Adolf Arnold Fischer (*13.10.1916 Wien) begann im Semester 1930/31 mit dem Studium der Medizin an der Universität Wien. Er war 1938 in Wien 9, Sechsschimmelgasse 18 wohnhaft. Er war zuletzt im Sommersemester 1938 an der Medizinischen Fakultät im 7. Studiensemester inskribiert.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, Fischer Arnold. AUW, Nationale – Phil, 1937-1938, Rektorat GZ. 722/II/ 1937/38.

Viktor Sonnenschein (später: Victor G. Sonnen) (*8.5.1914 Wien) lebte 1938 in Wien 14, Mariahilfer Straße 223 und war im Sommersemester 1938 an der Medizinischen Fakultät im 10. Studiensemester inskribiert. Er flüchtete über die Schweiz nach Frankreich und kehrte wieder in die Schweiz zurück, wo er sein Studium an der Universität Basel abschloss. 1952 emigrierte er in die USA aus.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, 1934/35, Sign. 134, Zl. 1.063, Sonnenschein Viktor.

Als weitere Mitglieder des Vereines, die im Mai 1937 zu Vereinsorgane gewählt wurden und im November 1937 wieder ausschieden, konnten eruiert werden:

Salomon Strauber (*23.2.1912 Potok Zloty/Polen) war 1938 in Wien 16, Gaullachergasse 11/9 wohnhaft und zuletzt im Sommersemester 1937 an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien im 10. Studiensemester inskribiert (Absolutorium ausgestellt am 3. November 1938). Strauber bereitete sich im Sommerstemester 1838 auf seine Abschlussprüfungen (Rigorosen) vor. Er konnte noch sein Studium abschließen und promovierte am 31. Oktober 1938 im Rahmen einer ‚Nichtarierpromotion‘. Gleichzeitig wurde ihm ein Berufsverbot ausgesprochen. Strauber wurde am 12. Oktober 1941 im Konzentrationslager Zasavica bei Šabac/Serbien ermordet.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Promotionsprotokolle 1929-1941, Sign. 194, Zl. 4.170, Strauber Salomon (Datum: 1938.10.31).

Marcel Kawalek (*23.2.1913 Zborow/Galizien kam im Alter von 12 Jahren mit seiner Familie nach Wien und lebte 1938 in Wien 8, Alser Straße 69/8. Nach der Ablegung der Reifeprüfung am Reformgymnasium in Wien 8 begann er im Wintersemester 1932/33 mit dem Studium der Medizin an der Universität Wien. Zuletzt war er im Wintersemester 1937/38 im 10. Studiensemester inskribiert (Absolutorium ausgestellt am 3. November 1938) und konnte sein Studium am 31. Oktober 1938 noch im Rahmen einer ‚Nichtarierpromotion‘ abschließen. Sein Zwillingsbruder Roman Kawalek, der auch an der Medizinischen Fakultät studierte, konnte sein Studium an der Universität Wien ebenfalls im Rahmen einer ‚Nichtarierpromotion‘ abschließen. Marceli Kawalek arbeitete von 21.12.1938 bis 20.7.1939 unentgeltlich als Arzt im Rothschildspital. Gemeinsam mit seinem Bruder gelang ihm Ende Juli 1939 die Flucht nach London/Großbritannien. Seine Eltern wurden im Holocaust ermordet. Marceli Kawalek emigrierte später weiter in die USA und arbeitete als Kinderpsychiater in Kalifornien. Er starb am 12. März 1966 in San Diego, Kalifornien/USA.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Promotionsprotokolle 1929-1941, Sign. 194, Zl. 4.149, Kawalek Marcel (Datum: 1938.10.31).

Otto Kauder (*15.9.1913 Wien) war 1938 in Wien 8. Bennogasse 28 wohnhaft und zuletzt im 10. Semester an der Medizinischen Fakultät inskribiert (Absolutorium ausgestellt am 3. November 1938). Er flüchtete 1939 in die USA. Er konnte sein Studium am 31. Oktober 1938 im Rahmen einer ‚Nichtarierpromotion‘ abschließen und erhielt gleichzeitig Berufsverbot. Er arbeitete bis zu seiner Flucht aus Österreich im Wiener Rothschildspital der Israelitischen Kultusgemeinde als Hospitant. 1939 gelang ihm die Flucht über Frankreich in die USA (New York/NY). Nach der Absolvierung eines Kurses in Allgemeinmedizin an der University of Wisconsin Kurse und eines Praktikum am St. Joseph’s Hospital in Wisconsin ließ er sich 1940 als Arzt in Illinois nieder und wurde 1941 praktischer Arzt in Shelbyville, Illinois/USA. Zwischen 1942 und 1946 diente er als Soldat der US Army im Zweiten Weltkrieg in Europa. Er war Mitglied der American Medical Association, der Illinois State Medical Society, der Shelby County Medical Association und Mitarbeiter am Shelby County Memorial Hospital. Otto Kauder starb im Dezember 2003.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Promotionsprotokolle 1929-1941, Sign. 194, Zl. 4.148, Kauder Otto (Datum: 1938.10.31).

Leopold Siberd (*3.4.1913 Wien) lebte 1938 in Wien 1, Kärntner Ring 2 und war zuletzt im Wintersemester 1937/38 an der Medizinischen Fakultät im 10. Studiensemester inskribiert (Absolutorium ausgestellt am 1. Juni 1938, Wintersemester 1937/38 wurde ihm am 21. Mai 1938 als gültig angerechnet).

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, 1934/35, Sign. 134, Zl. 1.192, Siberd Leopold.

Jakob Chaim Szmuszkowicz. Szmuszkowicz (*25.12.1917 Lodz/Polen) Er lebte 1938 in Wien 9, Wasagasse 20/12 und war zuletzt im Wintersemester 1937/38 an der Medizinischen Fakultät im 3. Studiensemester inskribiert (Abgangszeugnis vom 20. Mai 1938, Wintersemester 1937/38 wurde ihm am 12. Februar 1938 als gültig angerechnet). Ihm gelang die Flucht vor den Nationalsozialisten.

AUW, Med.Fak. Dekanat, Nationalien/Studienkataloge 1862-1938, Szmuszkowicz Jakob Chaim.

Quellen:

Österreichisches Staatsarchiv (ÖStA), Archiv der Republik (AdR), ZNsZ, Stillhaltekommissar Wien (Stiko Wien), 31-M3 Akademischer Verein jüdischer Mediziner.

Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA), M.Abt. 119, A32 – gelöschte Vereine, Zl. 229/1921 Akademischer Verein jüdischer Mediziner.

Archiv der Universität Wien (AUW) , Dekanat Med.Fak., Zl. 445/1938 Akademischen Verein jüdischer Mediziner – Bekanntgabe des neugewählten Ausschusses.

Archiv der Universität Wien (AUW), Akademischer Senat, Sonderreihe des Akademischen Senates: Vereine. Darin:

Senat S 164.120 Akademischer Verein jüdischer Mediziner, 1910-1927, SZ. 1.447/1910-1911

und S. Zl. 329/1913-1914.

Senat S 163.32 Akademischer Verein Jüdischer Mediziner, 1937.11.27.

AUW, Med.Fak. Dekanat, 1929-1941, Sign. 134 und 194 sowie Nationalien/Studienkataloge 1862-1938.

Die Stimme, 24.9.1937, S. 8.

Die Stimme, 1.10.1937, S. 6.

Namentliche Erfassung der österreichischen Holocaustopfer, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien.

Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien.