20 Jahre Van Swieten Blog: Von historischen Schätzen bis zu den neuesten KI-Tools

Logo Margrit HartlIm Juni 2006 ging der Blog der Universitätsbibliothek der MedUni Wien online. Die veröffentlichten Beiträge befassen sich mit Informationsangeboten und Services der Universitätsbibliothek und halten Studierende, Lehrende, Forschende sowie alle Interessierten über Themen aus Medizin, Wissenschaft und der Bibliothekswelt auf dem Laufenden.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, wie viel sich in zwei Jahrzehnten getan hat: Zwischen Juni 2006 und Juni 2026 wurden rund 4.600 Beiträge veröffentlicht – das sind durchschnittlich 230 Beiträge pro Jahr.

Alles, was Studium, Lehre und Forschung leichter macht

Viele Beiträge beschäftigen sich mit Themen, die Studierende, Lehrende und Forschende direkt unterstützen. Dazu gehören Informationen zu  Datenbanken, Webinar- und Workshop-Angeboten, wissenschaftlichem Arbeiten, E-Books, E-Journals, Open Access, Neuerwerbungen, Literaturrecherche, Lernressourcen, Veranstaltungen sowie Bibliotheksservices. Zu den beliebtesten Beiträgen zählt jener über die besten Lernplattformen für Studierende und Angehörige der MedUni Wien – ein gutes Beispiel dafür, wie praktische Informationen im Blog auf großes Interesse stoßen.

Künstliche Intelligenz und Academic Integrity sind in den letzten Jahren zentrale Themen geworden. Der Van Swieten Blog greift das auf – unter anderem mit Infos zu KI-Tools und Workshops.

Zeitreise durch die Medizingeschichte

Zahlreiche Blogserien widmen sich medizinhistorischen Themen und machen die einzigartigen Bestände der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin sowie der Zweigbibliothek für Zahnmedizin sichtbar.

Zu den beliebtesten Serien zählen: „Aus den medizinhistorischen Beständen der UB MedUni Wien“; „Aus den Büchern“; „Vertrieben 1938“; „400 Jahre Hortus Eystettensis“ u.v.m.

Perspektiven aus der Welt von Wissenschaft und Bibliotheken

Seit 2007 kommen auch Gastautor:innen im Van Swieten Blog zu Wort. Expert:innen aus Medizin, Wissenschaft und Bibliothekswesen teilen ihre Erfahrungen, Forschungsergebnisse und persönlichen Perspektiven.

Auch Bibliothekskolleg:innen aus dem In- und Ausland berichten seit vielen Jahren über ihre Praktika und Erfahrungen an der Universitätsbibliothek der MedUni Wien.

Vielen Dank an alle Autor:innen und Leser:innen!

20 Jahre Van Swieten Blog bedeuten 20 Jahre Wissen, Service, Geschichte und digitale Innovation. Vor allem aber bedeuten sie 20 Jahre Leser:innen, die unsere Beiträge verfolgen, teilen und nutzen.

Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft über Aktuelles aus Studium, Forschung, Medizingeschichte und KI sowie über alle Angebote und Services der Universitätsbibliothek zu berichten.

Ihre Van Swieten Blog-Redaktion

SOMMERÖFFNUNGSZEITEN: 13.07. bis 20.09.2026

Wissenschaftliche Bibliothek
SOMMERÖFFNUNGSZEITEN

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Publikation MedUni Wien Mitarbeitende: Neuer MedUni-Wien-Ratgeber zu Essstörungen: Wissen zu Diagnose, Therapie und Prävention

Buchtipp:

Essstörungen : erkennen – verstehen – überwinden

Autor: Univ.-Prof. Dr. Andreas Karwautz
2026
 
Regalstandort/Signatur: WM-175-21  
 
Abstract:

Fundiertes Wissen zu Diagnose, Therapie und PräventionEssstörungen wie Anorexie, Bulimie oder Binge-Eating sind längst keine Randerscheinungen mehr, sondern betreffen Menschen jeden Alters und Geschlechts – oft unbemerkt von ihrem Umfeld.Dieses Buch bietet einen fundierten und praxisnahen Überblick über die unterschiedlichen Ausprägungen krankhaften Essverhaltens. Es richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie Fachpersonal und vermittelt verständlich:verschiedene Formen von EssstörungenRisikofaktoren und ErklärungsmodelleWarnsignale und diagnostische VerfahrenTherapieansätze und Strategien zur VorbeugungBasierend auf jahrzehntelanger klinischer Erfahrung und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beleuchtet Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Karwautz von der MedUni Wien die Herausforderungen im Umgang mit Essstörungen und zeigt Wege zu ihrer Überwindung auf. Ein Ratgeber für alle, die sich fundiert mit dem Thema Essstörungen auseinandersetzen wollen.“

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FRESH eBOOKS: Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie; Facharztwissen Endokrinologie und Diabetologie : Klinik, Diagnostik, Therapie u.v.m.

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Apert Syndrome : Comprehensive Care of the Patient and Family

Meara, John G. [HerausgeberIn]Proctor, Mark R. [HerausgeberIn]Alonso, Nivaldo [HerausgeberIn]
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Salutogene Kommunikation für Gesundheitsberufe : Praxis der gesundheitsfördernden Gesprächsgestaltung

Lübken, Andrea [VerfasserIn]Wiemer, Matthias [VerfasserIn]
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A World History of Neuroradiology : 1990 to Present Day

Birchall, Daniel [HerausgeberIn]
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Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie

Roth, Philipp [VerfasserIn]
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Geschichte der Koloskopie

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Mein erster Dienst Pädiatrie – Kindernotfälle

Nussberger, Erika [VerfasserIn]Garcia, Daniel [VerfasserIn]
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Facharztwissen Endokrinologie und Diabetologie : Klinik, Diagnostik, Therapie

van de Loo, Iris [VerfasserIn]Harbeck, Birgit [VerfasserIn]
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Palliativversorgung und Trauerbegleitung in der Neonatologie

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Letzte Aktualisierung: 25.06.2026

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [373]: Nather, Karl – Chirurg an der I. chirurgischen Klinik am Allgemeinen Krankenhaus in Wien, Leiter der chirurgischen Abteilung am Städtischen Krankenhaus in St. Pölten

Nather, Karl – Chirurg an der I. chirurgischen Klinik am Allgemeinen Krankenhaus in Wien, Leiter der chirurgischen Abteilung am Städtischen Krankenhaus in St. Pölten

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 24.06.2026

Keywords: Chirurg, Krebsforscher, I. chirurgischen Klinik am Allgemeinen Krankenhaus, Städtische Krankenhaus St. Pölten, Medizingeschichte, Wien, St. Pölten

Karl Wilhelm Nather wurde am 1. April 1893 als Sohn von Karl Nather und Maria, geborene Kiesler, in Wien geboren. Seit 1927 war er verheiratet.

Nather studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte am 31. Jänner 1919. Danach führte er eine private Arztpraxis in Wien III., Erdbergstraße 21,[1] und arbeitete an der I. Chirurgischen Universitätsklinik bei Anton Eiselsberg (1860-1939). Aus dieser Zeit stammt die gemeinsam mit Viktor Orator (1894-1954) 1922 verfasste Arbeit „Refraktometrische Serumuntersuchungen über Krebskrankheit und Disposition“.

Chirurgische Klinik der Universität Zürich

Seit 1922 war Nather Assistent des österreichischen Chirurgen Paul Clairmont (1875-1942) an der Chirurgischen Universitätsklinik Zürich. Während seines Aufenthalts in Zürich beschäftigte er sich insbesondere mit modernen Methoden der Bluttransfusion, die er nach seiner Rückkehr nach Wien weiter propagierte. Gemeinsam mit anderen Medizinern der Klinik veröffentlichte er eine Reihe von Studien, darunter mit dem amerikanischen Chirurgen Alton Ochsner (1896-1981) die Arbeit „Die Bluttransfusion nach Percy“[2], „Erfahrungen mit der Bluttransfusion nach Percy: Untersuchungen über die hämostatische Wirkung der Bluttransfusion“[3] sowie „Der Douglasabszess im Gefolge der geschlossenen Peritonitisbehandlung“.[4] Gemeinsam mit Max Meyer publizierte er „Refraktometrische Serumuntersuchungen über Krebskrankheit und Disposition“[5]. Weiters veröffentlichte er 1923 die Arbeit „Meningitis posttraumatica oder suburales Hämatom?“.[6]

  1. Chirurgische Klinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien

Nach seiner Rückkehr nach Wien nahm er seine Tätigkeit als Assistent von Anton Eiselsberg wieder auf. In Wien setzte er sich für die Verbreitung moderner Bluttransfusionsmethoden ein, mit denen er während seiner Assistentenzeit in Zürich vertraut geworden war. Neben seiner klinischen Tätigkeit hielt er im Rahmen des Fortbildungskurses der Wiener medizinischen Fakultät Vorträge u.a. zu Themen wie „Über Bluttransfusion“.[7] Im April 1925 veröffentlichte er im Neuen Wiener Tagblatt den Artikel „Die Bedeutung der Bluttransfusion“.[8] Im selben Jahr unternahm er eine Studienreise nach London; darüber entstand die Arbeit „Ueber die neueste Krebsforschung in London: Bericht über eine Studienreise“.

1926 erschienen die gemeinsam von ihm mit dem Chirurgen Johann (Hans) Schnitzler (1895-1967) – Neffe des Schriftstellers und ebenfalls Arztes Arthur Schnitzler (1862-1931) – verfassten Arbeiten „Experimentelle Untersuchungen zur Frage des Teercarcinoms“, „Zum Problem der Krebsmetastasen“, und „Immunisierungsversuche beim Mäusekrebs“. Im selben Jahr veröffentlichte Nather die Darstellung „Der heutige Stand der Bluttransfusion“.[9] In einem Vortrag vor der Wiener Gewerkschaftskommission warb er für die Bluttransfusion und schlug die Einrichtung einer Blutspenderorganisation vor.[10]

Nachdem sein Assistentenvertrag an der I. Chirurgischen Universitätsklinik im Jänner 1927 nicht verlängert worden war, erhob Nather beim Bundesministerium für Unterricht Beschwerde gegen seine Nichtweiterbestellung. In diesem Zusammenhang machte er geltend, dass gegen ihn von anderen Assistenten das Gerücht einer Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei verbreitet worden sei. Die Nichtverlängerung seines Vertrages wurde jedoch vom Ministerium bestätigt; eine dagegen eingebrachte Beschwerde wies der Verfassungsgerichtshof im März 1928 ab.[11]

Städtisches Krankenhaus in St. Pölten

Seit Juli 1927 war Nather Leiter der der chirurgischen Abteilung des städtischen Krankenhauses in St. Pölten.

Nather war Mitglied der Gesellschaft für Tuberkuloseforschung, der Gesellschaft der Ärzte in Wien, sowie der Freien Vereinigung der Chirurgen Wiens.

Karl Nather verstarb am 15. Juli 1932 bei einem Flugzeugabsturz in Salzburg.

Illustrierte Kronen Zeitung, 4.8.1932, S. 7.

Quellen:

Erzdiözese Wien, Rk, 03, Erdberg, St. Peter und Paul, 1893, Taufbuch, 32, Folio 66, Nather Karl Wilhelm.

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 196-0510, Nather Karl (Rigorosum Datum: 28.1.1919).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 191-1468, Nather Karl (Promotion Datum: 31.1.1919).

Friedhofsdatenbank: Bestattung: 19.7.1932 Zentralfriedhof

Literatur:

Nather, Karl und Viktor Orator: Refraktometrische Serumuntersuchungen über Krebskrankheit und Disposition. Aus der I. Chirurgischen Universitätsklinik in Wien (Vorstand: Prof. A. Eiselsberg). Sonderdruck aus: Mitteilungen aus den Grenzgebieten der Medizin und Chirurgie. Jena: Verlag von Gustav Fischer 1922.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Nather, Karl: Ueber die neueste Krebsforschung in London. Bericht über eine Studienreise. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Julius Springer 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Nather, Karl und Hans Schnitzler: Experimentelle Untersuchungen zur Frage des Teercarcinoms. Aus der Ersten Chirurgischen Universitätsklinik Wien (Vorstand: Prof. Dr. A. Eiselsberg). Sonderdruck aus: Zeitschrift für die gesamte experimentelle Medizin. Berlin: Verlag von Julius Springer 1926.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Nather, Karl und Hans Schnitzler: Zum Problem der Krebsmetastasen. Aus der I. Chrirurgischen Universitätsklinik in Wien (Vorstand: Prof. E. Eiselsberg). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Julius Springer 1926.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Nather, Karl und Hans Schnitzler: Immunisierungsversuche beim Mäusekrebs. Aus der I. Chirurgischen Universitätsklinik in Wien (Vorstand: Prof. E. Eiselsberg). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Julius Springer 1926.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 19, 1919, Sp. 960.

[2] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 36, 1923, S. 687-692.

[3] Archiv für klinische Chirurgie 132, 1924, S. 420-469.

[4] Deutsche Zeitschrift für Chirurgie 188, 1924, S. 124–149.

[5] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 22, 1922, S. 382-384.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 6, 1923, Sp. 282-288.

[7] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 38, 1925, Sp. 2137.

[8] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 11.4.1925, S. 8.

[9] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 37, 1926, S. 203.

[10] Arbeiter-Zeitung, 11.2.1927, S. 7.

[11] Neues Wiener Journal, 24.3.1928, S. 12.

Normdaten (Person):  : BBL; GND:

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  49519 (24.06.2026)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=49519

Letzte Aktualisierung: 2026.06.24

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [372]: Schüller, Hugo – Urologe, Vorstand der urologischen Abteilung am Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium, NS-Verfolgter

Schüller, Hugo – Urologe, Vorstand der urologischen Abteilung am Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium, NS-Verfolgter

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 17.06.2026

Keywords: Urologe Rothschild-Spital, Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium, Medizingeschichte, Wien, NS-Verfolgter

Hugo Schüller wurde am 5. September 1875 als Sohn von Siegmund Schüller (1840-1911) und Emma (1847-1934), geborene Kohn, in Brünn in Mähren (heute Brno/Tschechien) geboren. Seit 1904 war er in erster Ehe mit Lili Fanto (1883-1984) verheiratet, mit der er die Kinder Herbert Hugo (1905-2003) und Georg (1909-2005) hatte. Nach der Scheidung im Jahr 1918 heiratete er 1924 in zweiter Ehe Marie Schiff (1888-1971).

Nach der Matura im Jahr 1893 studierte er an der Universität Wien Medizin und promovierte am 24. Juli 1899 zum Doktor der gesamten Heilkunde.

Rothschild-Spital

Anschließend absolvierte er seine weitere Ausbildung an der chirurgischen Abteilung des Rothschild-Spitals, wo er 1902 zum Sekundararzt bei dem Urologen und Chirurgen Otto Zuckerkandl (1861-1921) bestellt wurde.[1] Hier veröffentlichte er 1904 die Arbeit „Beitrag zur Lehre von den Blutungen aus anscheinend unveränderten Nieren“ sowie 1905 „Kasuistisches zur Frage der sogenannten essentiellen Nierenblutung“.[2] Im selben Jahr verließ er das Rotschildspital und ließ sich als Facharzt für Urologie in Wien 9, Schwarzspanierstraße 15, nieder.[3]

Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium

1907 wechselte Hugo Schüller an das Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium, wo er bis 1938 als Abteilungsvorstand die II. Urologische Abteilung leitete.[4] Seine wissenschaftliche Tätigkeit konzentrierte sich unter anderem auf den Einsatz der Radiumtherapie bei urologischen Erkrankungen. In diesem Zusammenhang publizierte er 1913 gemeinsam mit Wilhelm Latzko (1863-1945) am Bettina-Stiftungspavillon „Zur Radiumbehandlung des Krebses“ und zusammen mit Egon Ranzi (1875-1939) an der I. Chirurgischen Klinik des Allgemeinen Krankenhauses in Wien die Studie „Erfahrungen über Radiumbehandlung der malignen Tumoren“. Im selben Jahr nahm er am Internationalen medizinischen Kongress in London teil.[5]

Während des Ersten Weltkrieges diente Schüller als Landsturmassistenzarzt. 1916 erhielt er das Goldene Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille verliehen.[6] Darüber hinaus erfolgte seine Ernennung zum Landsturm-Oberarzt;[7] und war am Garnisonsspital Nr. 18 tätig.

1924 veröffentlichte er die Arbeit „Zur Kasuistik der lordotischen Albuminurie“.[8]

Seit 1906 war Schüller Mitglied der Gesellschaft für innere Medizin und Kinderheilkunde in Wien[9] sowie der Wiener urologischen Gesellschaft.

Vor dem Ersten Weltkrieg engagierte er sich politisch für die liberale Fortschrittspartei und gehörte dem Wahlkomitee fortschrittlicher Bürger des 2. Wiener Gemeindebezirkes an.[10]

Hugo Schüller war jüdischer Herkunft und flüchtete nach dem „Anschluss“ im März 1938 aufgrund der Verfolgung durch die Nationalsozialisten nach London und emigrierte 1939 gemeinsam mit seiner Ehefrau in die USA, wo er 1941 die US-Staatsbürgerschaft erhielt.

New York, U.S. District and Circuit Court Naturalization Records, 1824-1991, Hugo Schuller, Maria, 1941.

Schüller verstarb am 8. April 1969 in Washington DC, USA.

Quellen:

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0490, Schüller Hugo (Nationalien Datum: 1894/95).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 195-363b, Schüller Hugo (Rigorosum Datum: 19.7.1899).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 189-0285, Schüller Hugo (Promotion Datum: 24.7.1899).

ÖStA, AdR, E-uReang, VVSt., VA, 9658, Schüller Hugo.

New York, U.S. District and Circuit Court Naturalization Records, 1824-1991, Hugo Schuller, Maria, 1941.

United States, Social Security Death Index, Hugo Schueller, Apr 1969, (= citing U.S. Social Security Administration, Death Master File, database (Alexandria, Virginia: National Technical Information Service, ongoing).

Literatur:

Schüller, Hugo: Beitrag zur Lehre von den Blutungen aus anscheinend unveränderten Nieren. Aus der chirurgischen Abteilung des Rothschild-Spitales in Wien (Primararzt Doz. Dr. Zuckerkandl). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien, Leipzig: Wilhelm Braumüller k.u.k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1904.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Latzko, Wilhelm und Hugo Schüller: Zur Radiumbehandlung des Krebses. Aus dem Bettina-Stiftungspavillon (Vorstand: Professor W. Latzko). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Wilhelm Braumüller k.u.k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1913.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Ranzi, Egon, Schüller, Hugo und R. Sparmann: Erfahrungen über Radiumbehandlung der malignen Tumoren. Aus der I. chirurg. Universitätsklinik in Wien (Vorstand: Freiherr v. Eiselsberg). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien, Leipzig: Wilhelm Braumüller k.u.k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1913.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Die Neuzeit, 18.4.1902, S. 165.

[2] Wiener klinische Rundschau, Nr. 13, 1905, S. 217-220.

[3] Wiener klinische Rundschau, Nr. 15, 1905, S. 268.

[4] Neues Wiener Tagblatt (Tagesausgabe), 30.11.1907, S. 4.

[5] Neue Freie Presse, 31.7.1913, S. 8.

[6] Der Militärarzt, Nr. 10, 1916, Sp. 199.

[7] Der Militärarzt, Nr. 22, 1916, Sp. 536.

[8] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 47, 1924, Sp. 2514-2515.

[9] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 11, 1906, Sp. 522.

[10] Neues Wiener Tagblatt (Tagesausgabe), 13.2.1910, S. 6.

Normdaten (Person):  : BBL; GND:

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  49501 (17.06.2026)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=49511

Letzte Aktualisierung: 2026.06.17

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [371]: Saxl, Paul – Internist, Professor an der I. medizinischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien

Saxl, Paul – Internist, Professor an der I. medizinischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 15.06.2026

Keywords: Internist, I. medizinischen Klinik, Allgemeinen Krankenhaus, Medizingeschichte, Wien

Paul Saxl wurde am 2. November 1880 in Wien als Sohn des Kaufmannes Wilhelm Saxl (1845-1925) und Irma Saxl (1856-1920), geborene Falk, geboren. Seit 1910 war er mit der akademischen Malerin und Frauenrechtsaktivistin Marianne Deutsch (1885-ermordet 1942 Maly Trostinec) verheiratet, mit der er zwei Kinder hatte.

Nach der Matura am Maximiliangymnasium in Wien im Jahr 1899,[1] studierte Saxl seit dem Wintersemester 1899/1900 an der Universität Wien Medizin und promovierte am 18. Mai 1905 zum Doktor der gesamten Heilkunde.

Als Student gehörter er 1901 zu den Mitunterzeichnern eines Aufrufes zu einer „Sympathiekundgebung“ für russische Studenten. Anlass waren Proteste an der Universität in St. Petersburg gegen die disziplinären Maßnahmen, staatliche Repressionen und die Einschränkung der akademischen Freiheiten, deren unmittelbarer Auslöser die Zwangsrekrutierung von Studenten zum Militärdienst gewesen war. Zu den Mitunterzeichnern zählten unter anderem Max Adler (1873-1937), die spätere Medizinerin Margarete Hilferding-Hönigsberg (1871-1942), der damalige Medizinstudent und spätere Ökonom Rudolf Hilferding (1877-1941) sowie der Pädagoge und Psychologe Carl Furtmüller (1880-1951).[2]

Bereits während seines Studiums arbeitete Saxl seit 1903 an der I. medizinischen Klinik bei Professor Hermann Nothnagel (1841-1905). Gemeinsam mit Albert Müller-Deham (1881-1971) veröffentlichte er die Arbeiten „Über die Chlorausscheidung im Harn und ihre Beziehungen zur Verdauung“ sowie 1905 „Die Chlorausscheidung im Harn und ihre Beziehungen zu den Verdauungsvorgängen“. Nach seiner Promotion war er zunächst als Volontär und anschließend als Aspirant tätig; 1911 wurde er Assistent von Professor Carl von Noorden (1858-1944). Im Jahr 1912 übernahm er die Leitung einer Krankenabteilung der Klinik.

In diesen Jahren erschienen von Saxl mehrere wissenschaftliche Arbeiten. Gemeinsam mit Albert Müller-Deham publizierte er 1908 die Studie „Ueber den Vorgang der Magenfüllung. Zugleich ein Beitrag zur Kenntnis vom Wesen der Atonie“. 1910 veröffentlichte er zusammen mit Fritz Falk und Hugo Salomon (1872-1954) die Arbeit „Ueber vermehrte Ausscheidung von Polypeptiden im Harne Krebskranker[3] sowie mit Salomon „Harnbefund bei Carcinometösen: zugleich ein Beitrag zur Kenntnis der Oxyproteinsäureausscheidung beim Menschen“. Ebenfalls 1910 gab er gemeinsam Karl Rubinger die Monografie „Biologie des Menschen. Aus den wissenschaftlichen Ergebnissen der Medizin für weitere Kreise dargestellt“ heraus.[4]

1912 erschien seine Arbeit „Über die Störungen im Eiweißstoffwechsel Krebskranker“.[5] Saxl blieb unter den Nachfolgern Noordens, Karel Frederik Wenckebach (1864-1949) und Otto Porges (1879-1967), an der I. medizinischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien tätig. Nach seiner Habilitation für Innere Medizin im Jahre 1918[6] wirkte er dort als Privatdozent; 1929 erfolgte seine Ernennung zum außerordentlichen Professor[7].

Zwischen 1905 und 1908 führte Saxl am Chemischen Laboratorium des Physiologischen Instituts bei Otto Fürth (1867-1938) Untersuchungen durch, die in den Arbeiten „Über die Mengenverhältnisse der Muskeleiweißkörper unter physiologischen und pathologischen Bedingungen“ (1906) und „Über die Beziehungen der Autolyse zur Zellverfettung“ (1907) ihren Niederschlag fanden.

Militärdienst und Teilnahme am Ersten Weltkrieg

Nachdem Saxl seinen Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger absolviert hatte, erfolgte 1905 seine Ernennung zum Assistenzarzt-Stellvertreter,[8] 1910 zum Assistenzarzt der Reserve,[9] und 1913 zum Oberarzt.[10] Während des Ersten Weltkrieges war er zunächst Leiter des k.k. Militär-Rekonvaleszentenheims in Piesting-Wöllersdorf,[11] wo er Ende 1914 zum Regimentsarzt ernannt wurde.[12] 1915 veröffentlichte er hier „Über das Vorkommen und den Nachweis von Pepsin im Blutserum“.[13] Ab 1916 war Saxl im Reservespital Bruck-Kiralihyda tätig; hier erschienen von ihm „Über die Einwirkung pyrogener Substanzen auf Fieber, besonders bei Typhus abdominalis[14] und „Physostigmin als Expektorans“,[15] sowie 1917 „Über die keimtötende Fernwirkung von Metallen und Metallsalzen[16] und „Über den Skorbut und seine Beziehungen zu den hämorrhagischen Diathesen“.[17]

Nach dem Ersten Weltkrieg erschienen von Saxl an der I. medizinischen Klinik zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten. Darunter 1920 „Ueber die Periodizität der Erscheinungen beim Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür“, 1921 gemeinsam mit dem Medizinstudenten Robert Heilig „Über die Novasuroldiurese[18] und 1923 „Über die therapeutische Verwendung einiger Metallsalzemulsionen“.[19] 1924 veröffentlichte Saxl „Die oligodynamische Wirkung der Metalle und Metallsalze“ und „Ueber perorale antiluetische Therapie mit Kalomelsuspension (Kalomel-Metem), 1925 „Ueber die Behandlung des chronischen Magenkatarrhs“ sowie gemeinsam mit Alexander Kelen (1898-1975) die Studie „Die Trypsinflockungsreaktion im Serum in ihrer biologischen Bedeutung“.[20] Ebenfalls 1925 publizierte er noch „Letale Quecksilberintoxikation nach einmaliger Novasurolinjektion“ und 1926 „Über Stauungserscheinungen im Abdomen und ihre Behandlung[21] und die Monografie „Fortschritte und Probleme in der Therapie innerer Krankheiten“.

Eine Reihe von Publikationen verfasste Saxl gemeinsam mit Ferdinand Donath, darunter 1925 „Ueber erfolgreiche Schutzwirkung von „chemisch-therapeutischen“ Substanzen gegen Infektionskrankheiten (im Tierversuch)“ und „Eine Funktionsprüfung der Abfangorgane des reticulo-endothelialen Systems“, 1926 „Klinische, experimentelle und pharmakologische Studien über die Abfangfunktion des Retikulo-Endothelialen System“, 1927 „Die therapeutische Beeinflussung des retikulo-endothelialen Systems[22] und 1929 „Die septischen Erkrankungen in der inneren Medizin“ sowie „Über Salyrganwirkung und Leberfunktion (Beobachtungen an Fällen von Leberzirrhose“.[23] 1930 erschien von ihm „Fortschritte der Diuresetheraphie[24] und 1931 noch „Das Sepsisproblem“.[25]

Saxl engagierte sich als Referent vor dem Ersten Weltkrieg im Rahmen des Programms der Ferialkurse an der Medizinischen Fakultät,[26] sowie nach dem Krieg in den Fortbildungskursen der Medizinischen Fakultät.

Saxl Paul: Wiener Bilder, 20.3.1932, S. 4.

Saxl war Mitglied der Gesellschaft für innere Medizin und Kinderheilkunde in Wien sowie der Gesellschaft der Ärzte in Wien. Als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SDAP) trat er bereits vor dem Ersten Weltkrieg als Referent im sozialdemokratischen Bildungs- und Organisationswesen hervor. Dabei hielt er Vorträge zu medizinischen und naturwissenschaftlichen Themen wie „Bau und Funktionen des menschlichen Organismus“,[27] aber auch zu weltanschaulichen Fragen, darunter „Moderne Weltanschauung“[28] und „Darwin und seine Lehren“.[29]

Paul Saxl verstarb am 13. März 1932 auf der Rax in Niederösterreich.

Seine Ehefrau Marianne Saxl-Deutsch wurde aufgrund ihrer jüdischen Herkunft nach dem „Anschluss“ im März 1938 von den Nationalsozialisten verfolgt und am 26. Mai 1942 im Vernichtungslager Maly Trostinec bei Minsk ermordet. Den beiden Kindern des Ehepaares gelang die Flucht nach England.

Saxl Paul: Todesanzeige, Neue Freie Presse, 16.3.1932, S. 17.

Quellen:

Matriken der IKG Wien, Geburtsbuch, 1880, Saxl Paul.

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0577, Saxl Paul (Nationalien Datum: 1902/03).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 195-345b, Saxl Paul (Rigorosum Datum: 12.5.1905).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 190-0212, Saxl Paul (Promotion Datum: 18.5.1905).

Literatur:

Müller, Albert und Paul Saxl: Über die Chlorausscheidung im Harn und ihre Beziehungen zur Verdauung. Sonderdruck aus: Zentralblatt für Physiologie. Wien: Im Selbstverlage 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Müller, Albert und Paul Saxl: Die Chlorausscheidung im Harn und ihre Beziehungen zu den Verdaungsvorgängen. Aus der I. medicinischen Klinik (Hofrath Nothnagel) in Wien. Sonderdruck aus: Zeitschrift für klinische Medicin. Berlin: Druck von L. Schumacher 1905.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Müller, Albert und Paul Saxl: Ueber den Vorgang der Magenfüllung. Zugleich ein Beitrag zur Kenntnis vom Wesen der Atonie. Sonderdruck. Wien: Wilhelm Braumüller k.u.k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1908.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Salomon, Hugo und Paul Saxl: Harnbefund bei Carcinometösen. Zugleich ein Beitrag zur Kenntnis der Oxyproteinsäureausscheidung beim Menschen. Die Temperaturherabsetzende Wirkung von Gewebspreßsäften und Lipoiden. (= Beiträge zur Carcinomforschung). Berlin: Urban & Schwarzenberg 1910.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64734/2]

Saxl, Paul: Über die Mengenverhältnisse der Muskeleiweißkörper unter physiologischen und pathologischen Bedingungen. Zugleich ein Beitrag zur Totenstarre. Ausgeführt unter Leitung des Privatdozenten Dr. Otto v. Fürth, Assistenten am k.k. physiologischen Institut der Universität Wien. Sonderdruck aus: Beiträge zur chemischen Physiologie und Pathologie. Zeitschrift für die gesamte Biochemie. Braunschweig: Druck von Friedrich Vieweg und Sohn 1906.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Saxl, Paul: Über die Beziehungen der Autolyse zur Zellverfettung Ausgeführt unter Leitung des a.O. Professor Dr. O. v. Fürth im physiologischen Institut der Wiener Universität. Sonderdruck aus: Beiträge zur chemischen Physiologie und Pathologie. Braunschweig: Druck und Verlag von Vieweg und Sohn 1907.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Brunn, F., Saxl, Paul und K. Hitzenberger: Ueber die Periodizität der Erscheinungen beim Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür. Aus der I. medizinischen Klinik in Wien (Vorstand: Prof. K.F. Wenckebach). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Wilhelm Braumüller k.k. Universitäts- Verlagsbuchhandlung 1920.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Saxl, Paul: Die oligodynamische Wirkung der Metalle und Metallsalze. (= Abhandlungen aus dem Gebiet der Medizin) Wien: Springer 1924.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-21162]

Saxl, Paul: Ueber perorale antiluetische Therapie mit Kalomelsuspension (Kalomel-Metem). Aus der I. medizinischen Klinik in Wien (Vorstand: Prof. K.F. Wenckebach). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Buchdruckerei Bruno Bartelt 1924.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Saxl, Paul: Ueber die Behandlung des chronischen Magenkatarrhs. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Druck von Bruno Bartelt 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Saxl, Paul: Letale Quecksilberintoxikation nach einmaliger Novasurolinjektion. Bemerkungen zu dem Aufsatze in Nr.13 von Dr. Fritz Redlich. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Buchdruckerei Bruno Bartelt 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Saxl, Paul: Fortschritte und Probleme in der Therapie innerer Krankheiten. Wien: Springer 1926.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-21697]

Saxl, Paul, Donath, Ferdinand und Endre Kelen: Ueber erfolgreiche Schutzwirkung von „chemisch-therapeutischen“ Substanzen gegen Infektionskrankheiten (im Tierversuch). Aus der I. medizinischen Universitätsklinik in Wien (Vorstand: Prof. K.F. Wenckbach). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Buchdruckerei Bruno Bartelt 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Saxl, Paul und Ferdinand Donath: Eine Funktionsprüfung der Abfangorgane des reticulo-endothelialen Systems. Aus der I. mediz. Universitätsklinik in Wien (Vorstand. Prof. K. Wenckebach). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Buchdruckerei Bruno Bartelt 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Donath, Ferdinand und Paul Saxl: Die septischen Erkrankungen in der inneren Medizin. (= Abhandlungen aus dem Gesamtgebiet der Medizin). Wien: Springer 1929.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-21161]

[1] Jahresbericht des k.k. Maximiliangymnasium in Wien, Wien 1900, S. 44.

[2] Illustriertes Wiener Tagblatt, 25.4.1901, S. 7.

[3] Medizinische Klinik, Nr. 13, 1910, S. 510.

[4] Saxl Paul, Rubinger Carl, Hess Leo, Heinrich Joseph: Biologie des Menschen. Berlin 1910.

[5] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 28, 1913, Sp. 1730-1731.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 7, 1918, Sp. 322.

[7] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 23, 1929, Sp. 763.

[8] Die Zeit, 24.9.1905, S. 5.

[9] Neue Freie Presse, 19.4.1910, S. 24.

[10] Allgemeine Wiener medizinische Zeitung, 5.11.1912, S. 492.

[11] Neue Freie Presse, 20.11.1914, S. 1.

[12] Wiener Zeitung, 6.12.1914, S. 9.

[13] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 10, 1915, Sp. 458-459.

[14] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 3, 1916, Sp. 115-120.

[15] Medizinische Klinik, Nr. 25, 1916, S. 672.

[16] Medizinische Klinik, Nr. 28, 1917, S. 764-765.

[17] Medizinische Klinik, Nr. 37, 1917, S. 986-988.

[18] Wiener Archiv für innere Medizin; Teil 2, 1921, S. 141-152.

[19] Medizinische Klinik, Nr. 2, 1923, S. 59-61.

[20] Wiener Archiv für innere Medizin, Teil 2, 1925, S. 549-560.

[21] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 34, 1926, S. 1012-1014.

[22] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 26, 1927, S. 865-867.

[23] Wiener Archiv für innere Medizin, Teil 2, 1929, S. 597-402.

[24] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 9, 1930, S. 293-295.

[25] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 9, 1931, S. 286-289.

[26] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 34, 1912, Sp. 2279.

[27] Arbeiter-Zeitung, 7.2.1904, S. 11.

[28] Arbeiter-Zeitung, 20.1.1907, S. 11.

[29] Arbeiter-Zeitung, 26.1.1908, S. 13.

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Letzte Aktualisierung: 2026.06.15

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Datenbank des Monats: Cabells International: Predatory Reports

Die Unterscheidung von seriösen und unseriösen Journals ist mitunter schwierig. Nicht selten wird ein Zeitschriftenname gewählt, der leicht zu einer Verwechslung mit einem etablierten Journal führen kann. Weitere Täuschungsversuche betreffen die Anführung eines Impact Factors, obwohl das Journal nicht ISI-indexiert ist, oder einer intransparenten oder dubiosen Metrik (wie dem „General Impact Factor“).

 „Cabells International: Predatory Reports“ enthält Informationen zu mehr als 20.000 Journals, die anhand von Indikatoren hinsichtlich ihrer Seriosität als fragwürdig eingestuft wurden und steht im Computernetz der MedUni Wien sowie via Remote Access zur Verfügung:

>>Cabells International: Predatory Reports

>>Cabells International: Predatory Reports via Remote Access

Alle Informationen zum Thema finden Sie >>hier
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Recognizing untrustworthy journals can be difficult. In many cases, „fake journals“ use very similiar names to established journals, which can lead to confusion. Other deceptive methods include citing an Impact Factor (even though the journal is not ISI indexed) or dubious metrics (i.e. General Impact Factor).

„Cabells International: Predatory Reports“ contains information on more than 20,000 journals that have been rated as questionable based on indicators.

Find all information on this topic here>>Predatory Publishing

UpToDate: Online-Schulung am 10. Juni 2026, 14.30-15.15 Uhr

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Neuerwerbungen: Juni 2026

Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante Neuerwerbungen laufend erweitert. Stöbern Sie in unserer virtuellen Buchausstellung, lesen Sie die eBooks. Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert. Diese Bücher können Sie vormerken und nach der Ausstellung ausleihen.
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