Alle Beiträge von Helmut Dollfuß

Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: BIXONIMANIA & CO

BIXONIMANIA & CO
Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

“Bixonimania is a condition caused by excessive exposure to blue light“.

Sir Karl Popper
(möglicherweise in statu perplexitatis)

“Beware of false knowledge. It is more dangerous than ignorance“.
(George Bernard Shaw)

Bixonimania is a condition caused by excessive exposure to blue light” which promts ‚patients‘ to visit an ophthalmologist.
Perplexity’s AI answer engine outlined its prevalence on April 27, 2024. However, this fake disease was invented by scientists, but Perplexity told people it was real [1]. Moreover, fake papers on Bixonimania were cited in peer-reviewed literature.

Der Begriff erinnert an Loriots Steinlaus [2] oder an das „Photo-Oculodynia-Syndrom (ICD 11: „not found“). Suchmaschinen bleiben die Antwort schuldig. Sie informieren über „Regionale Sympatholysis“ und „Botulinum-Toxin-Behandlungen“ bis zu „Beta-Blockers, Calcium Channel Blockers, Anticonvulsants, and CGRP Inhibitors“.
Immerhin wird auch „avoiding intense light“ erwähnt, ein geradezu prophetisch/prophylaktischer Schlusssatz, vorausgesetzt man nähme – vorausschauend – eine kleine Korrektur vor: „preventing intense light“ [3].

„… Perplexity ist eine Alternative zu konventionellen Suchmaschinen und bietet mit KI-Integration viel mehr Möglichkeiten und oft bessere Antworten“ (Perplexity.ai – Die beste KI-Suchmaschine [4]).
Na dann …

perplexity: “state of being confused or bewildered“
(Merriam Webster Cambridge Dictionary)

Perplexität: ratloses und verwirrtes Verhalten, Konfusion,
Widersprüchlichkeit (Jurisprudenz)

Epilog:
Autokorrektur-Hoppala (?);  vielleicht war etwa „Komplexität“ gemeint.

 

Literatur:

1. Stokel-Walker C (2026): Scientists invented a fake disease. AI told people it was real.
Nature News Feature, 7. April 2026

2. Dailymotion (2015): Loriots Steinlaus
https://www.dailymotion.com/video/x2mc4e7

3. Heilig P (2023): LICHTEMPFINDLICHKEIT – Photophobie
https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=42279

4. Meixner T, Ruof J (2024): Perplexity.ai – Die beste KI-Suchmaschine.
https://digitaleprofis.de/kuenstliche-intelligenz/ki-tools/perplexity-mehr-als-eine-ki-suchmaschine/

 

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Upcoming Webinars for scientific writing and publishing from Springer Nature

 

 

Springer Nature is offering online seminars in May and
June covering topics related to scientific writing
and publishing.

Participation is free.

Dates and registration links can be found on the
following webpage:

https://www.springernature.com/gp/open-science/oa-agreements#c27846888

Online-Schulung Datenbanken Psychologie am 6. 5. 2026, 10-11 Uhr.

Registrierungslink:
https://events.teams.microsoft.com/event/699a2c8f-bc70-4509-9fb0-68e9a57784b0@8ac76c91-e7f1-41ff-a89c-3553b2da2c17

Am 6. Mai 2026 findet von 10 bis 11 Uhr ein Webinar der Firma OVID statt, dass  sich mit den Datenbanken APA PsycInfo, APA PsycArticles sowie PSYNDEX beschäftigt:

    • Welche Stärken zeichnen die einzelnen Datenbanken aus?
    • Für welche Fragestellungen lohnt sich welche Ressource – und warum?
    • Wie ergänzen sich internationale und deutschsprachige Inhalte im Arbeitsalltag?

Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie sich die drei Datenbanken über Ovid kombinieren lassen und welchen Mehrwert dies für Recherche, Entscheidungsfindung und Qualität der Ergebnisse bietet.

Die Veranstaltung richtet sich an:

    • Forschende, wissenschaftliche Mitarbeitende und Lehrende
    • Bibliothekar:innen, Fachreferent:innen und Informationsspezialist:innen
    • Psycholog:innen und klinisch tätige Fachpersonen in Forschung und Praxis
    • Mitarbeitende in medizinischen, behördlichen oder forensischen Kontexten

Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: No-Handy??Unmöglich!!

NO – HANDY ? ? UNMÖGLICH ! !

Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

 

Ein talentierter, beruflich sehr erfolgreicher Freund (*1941) war dreißig Jahre lang in einer führenden Firma als System-Administrator und Programmierer (als einer der Ersten) tätig. Schließlich und endlich stellte sich bei ihm eine Art von ‚System-Unverträglichkeit‘ ein. Seither lebt er ohne Smartphone und ohne das ‚unverzichtbare‚ Internet – gesund und munter bis heute.

Ein nicht nur einmal im schönen Burgenland vergessenes Smartphone war besonders nach dem Rasenmähen leichter auffindbar.
Das Ding trug keine Schäden davon, auch nicht der Besitzer, weder milde Entzug-Erscheinungen noch gefürchtete ‚Cold Turkey‘ Symptome (1).
Die ‚Smartphone- und Online-Verhaltenssüchte‘ (synonym Internet-Nutzungsstörungen, internet disorders, internet addictions, gaming disorders) stehen längst im Ruf einer Reihe von Folgeerscheinungen und höchst unerwünschter Wirkungen. Davor wird in keinem Beipacktext gewarnt (2,3,4,5). Warum? Wegen potentieller Störung ökonomischer Interessen.

Wie ein Schleimpilz, scheinbar fern-, wenn nicht gar ‚Intelligenz‘- gesteuert, alles, sogar Labyrinthe überlistend (6), überzieht die AI/KI ihre Opfer. Womit? Mit einem Koschano* aus Wissen, Dafürhalten und Geflunker, Fakes, Bullshit, und ‚Halluzinationen‘.
Zu hart geurteilt? Es kommt ganz darauf an. AI/KI erwarb sich zweifellos Verdienste. Schade, dass kleine Schönheitsfehler inoperabel sind, sie sind als solche oft nicht zu erkennen und ‚spucken den Usern klammheimlich in die Suppe‚.

Unzumutbares, wie Social Media (SM) – Entartungen und deren bleibende Schäden, besonders auf Kinder- und Jugendpsyche samt Physis werden nun, da das Pendel allzu weit ausschwang, bekämpft. Jedoch etwas zu zögerlich und mit wechselndem Erfolg. Betreiber und Monsterkonzerne wehren sich zumeist erfolgreich.

Besagtes AI/KI-‚Schleimpilz-Monster‚ frisst sich bis in die letzten Synapsen, nicht nur in die der Heranwachsenden. Der freie Zugang via Handy etc. zu Entartungen und Abartigem, sowie der Kultur-Kahlschlag und Dünger für Pseudo-Wissen, Fakes etc. müsste längst gebremst worden sein – etwa durch ‚Bullshit-Defensoren‘? Sogenannte ‚Freie- Enzyklopädie-Gelehrte‚ stellen bereits Peer-Reviewed-Resultate in Frage und belehren ungefragt naseweis**.

Epilog: Prophylaxe ? (7)

 

*) Koschano (phonet.): ‚Buschkawü‘, Durcheinander, ungeordnete Mischung,
**) Naseweis: besserwisserisch

 

 

Literatur:

1 McGowan C, Broughton C and Jones A (2026): Can you guess our screen time? A priest, pensioner, tech CEO and teenager reveal all.
https://www.theguardian.com/media/2026/jan/31/can-you-guess-our-screen-time-a-priest-pensioner-tech-ceo-and-teenager-reveal-all

2 Li W et al (2025): The association between smartphone addiction and creativity in Chinese college students: the chain mediating effects of depression and executive function.
BMC Psychiatry;25(1):901.

3 Soriano-Molina E et al (2025): The Association Between Internet Addiction and Adolescents‘ Mental Health: A Meta-Analytic Review.
Behav Sci (Basel);15(2):116.

4 Lai X (2022): Trajectory of problematic smartphone use among adolescents aged 10-18 years: The roles of childhood family environment and concurrent parent-child relationships.
J Behav Addict;11(2):577-587.

5 Fuchs M et al (2024): Gaming Disorder According to the ICD-11: Background, Criteria and Possible Implications.
Prax Kinderpsychol Kinderpsychiatr. Nov;73(8):753-771.

6 Kippenberger S et al (2023): Learning in the Single-Cell Organism Physarum polycephalum: Effect of Propofol.
Int J Mol Sci;24(7):6287.

7 Heilig P (1. April 2023): PROPHYLAXE
https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=40686

 

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Veranstaltungseinladung:

WELT DER TRAEUME, TRAEUME DER WELT
                                    (EINTRITT FREI)

Etwa fünf Prozent der ‚Wirklichkeit‘ stehen zur Verfügung; doch mit dunkler Energie und dunkler Materie haben wir nichts am Hut. Nur etwa 4,9% ‚Masse‘ besteht aus Standard-Teilchen. Gesehen und wahrgenommen wird allerdings auch nur ein Teil; aus diesem gilt es das Beste zu machen. Traumhaft – na-hoffen-wir-doch!

Magier (P. Wurnig), Dichter, Musikanten, Maler,
Philosophen und Spaßmacher.

ZEIT: Mittwoch 15. April 2026 um 19 Uhr c.t..
ORT: Otto-Mauer-Zentrum, (Halbstock links; Lift).
Währinger Straße 2-4, A-1090 Wien

Einladung als PDF:
TRAEUME Einladung

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Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: Homo ludens

Homo ludens
Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

Homo ludens
„Die Zeit geht weg.“ (*)

Musik (**) kann sie wegzaubern, diese Zeit, mehr als sie bloß stillstehen zu lassen. Für den homo ludens, im Spiel versunken, kann sie aufhören zu existieren; für spielende Kinder hat sie gar nicht begonnen. In der prädigitalen Epoche unterschieden sich deren Spiele ganz wesentlich von diversen Online-Spielwelten, Elektronik-Spielzeug und Gaming etc. heutiger Digitale Transformationen oktroyierten Scheinwelten – für Jung und Alt.

Dazu:Man kann in der Wahl seiner Eltern nicht vorsichtig genug sein.“
(
Paul Watzlawick)

 

Ständiger Peer-Gruppendruck ist entscheidend am Entstehen eines ‚Sucht erzeugenden Verhaltens‘ beteiligt, jedoch nicht als einziger Faktor. Den nicht selten überforderten Eltern darf allerdings keine ‚Hauptschuld‘ zugewiesen werden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab ‚exzessives Spielen‘ unter dem Begriff „Gaming Disorder“ als psychische Erkrankung an (1). Symptome wie Kontrollverlust, Einengung von Denken und Verhalten, Weiterspielen trotz negativer Konsequenzen, ‚riskantes‘ Spielen samt psychischer oder physischer Folgen, psychosoziale Probleme, soziale Selbst-Isolation, Angst-Störungen und Dysphorien bis Depressionen sind ernstzunehmen.
Professionelle Hilfe unter:
https://broschuerenservice.sozialministerium.gv.at/Home/Download?publicationId=685

‚Homo ludens‘ ist heutzutage ein vergessener Begriff, denn der angeborene Spieltrieb geht zunehmend verloren. ‚Sitzlinge‘ (Bernhard Lötsch) bevölkern auch Spielplätze, doch man spielt kaum mehr mit-einander. In seinen ‚Spielen der Thiere‘ (2) weist Groos, gelobt als der „größte Spieltheoretiker“, darauf hin, dass „der Spieltrieb durch natürliche Auslese entstanden ist, als das Mittel zum Üben essentieller Lebensfähigkeiten“, ein Katalysator der Kreativität, eine Nische des friedlichen Zusammen-Lebens und -Arbeitens.

Zu Groos‘ Zeiten, wie auch heute, definieren viele Menschen Spiel zum Teil als Aktivität, die keinem nützlichen Zweck dient. Und nicht nur das – Groos erkannte, dass Spielen mit Kosten verbunden ist: „Es verbraucht Energie, ist manchmal laut und lockt Raubtiere an, und einige Spielformen, wie das Herumschwingen in hohen Bäumen, sind geradezu gefährlich. Es wäre sicherer und weniger Energie-aufwändig, freie Zeit ruhig in einem Bau oder einer Höhle zu verbringen, als sie mit lautem Spiel zu verbringen.“

Doch ohne das Spiel in Kindheit und Jugend wäre das erwachsene Tier schlecht für die Aufgaben des Lebens gerüstet. Es hätte bei weitem nicht die nötige Übung im Laufen und Springen, im Aufspringen auf die Beute, im Ergreifen und Erwürgen des Opfers, in der Flucht vor seinen Feinden, im Kampf mit seinen Gegnern, usw. Die Muskulatur wäre für all diese Aufgaben nicht ausreichend entwickelt und trainiert. Außerdem würde viel in der Struktur seines Skeletts fehlen, viel, das durch funktionelle Anpassung während des Lebens jedes Individuums, sogar in der Wachstumsphase, ausgeglichen werden muss.”
In ‚The play of man‘ wies Groos darauf hin, dass alles, was er über das Spiel der Tiere sagte, auch auf den Menschen zuträfe: Mit dem Spiel treten wir aus der Wirklichkeit heraus und in einen Zauberkreis, einen Magic Circle. Es tut sich ein Erfahrungsraum auf, in dem wir uns ausprobieren, in dem wir Erfahrungen sammeln können, die uns das „ernste“ Leben nicht liefert.“ (3).

Dazu: „Ich bin fast nie ernst. Es lohnt sich zu selten“.
(Erich Kästner)

Das Lachen aus der Kindheit darf nicht verloren gehen und das innere Kind darf nicht sterben, mit oder ohne (non-digital -) Spiel. Ein Indikator wäre das Lachen. Bei verbissenen Wett-‚Spielen‘ wird nicht gelacht, bei Online-Spielen, Elektronik-Spielen und Gaming wird selten, vielleicht nie gelacht. KI ist humorlos und hirnlos – ohne das Ding ganz zu verteufeln. So gut wie sicher kommt ‚Macher kein Lacher‘ aus (Jugendsprache, Internet-Communities, KI Nerds, etc.).

Beim Herumtollen im Freien, im Wasser, im Schnee, beim Spielen (vorzüglich ohne strikte Spiel-‚Regeln‘) lachen Kinder innerhalb weniger Minuten mehr als Erwachsene während eines ganzen Tages. Davon profitieren Immunsysteme – on dit – stärker, als von sogenannten Immun-‚Kuren‘ (4).
Doch während des Surfens vergeht das Lachen mehr oder weniger, je nach KI-Topic. Trotzdem zu lachen – frei nach Viktor Frankl – wäre durchaus eine Option (5).

*„Die Zeit geht weg “ – Ronaldo Villazón. Niemand könnte es schöner sagen als dieser liebenswürdige und hochtalentierte Spaßmacher – apropos: ein glühender Mozart-Fan.

 

**Musik: „Vom Mittelalter bis zur französischen Revolution gehörte die Musik zu den Grundpfeilern unserer Kultur. Heute ist Musik zu einem bloßen Ornament geworden. So ist der paradoxe Fall eingetreten, dass wir heute viel mehr Musik haben als früher – nahezu pausenlos -, dass sie aber für unser Leben fast nichts mehr bedeutet – eine nette kleine Verzierung!“
Nikolaus Harnoncourt (6).

 

 

Epilog:
„Im Letzten ist alles ein Geheimnis.“
(Pater Josef Garcia Cascales)+

ludere, lat.:
spielen, tanzen, scherzen, spaßen …

Homo ludens:
Huizinga J (2014): Homo Ludens – A Study of the Play-Element in Culture.
Angelico Press, Brooklyn (NY).
https://angelicopress.com/products/homo-ludens

Stöcklin N (2022): Homo Ludens – Die 9 Dimensionen des neuen Menschen.
https://spieldeinleben.ch/homo-ludens/

Bäumer B (1969) Schöpfung als Spiel: der Begriff līlā im Hinduismus, seine philosophische und theologische Bedeutung.
Dissertation, Univ. München.

 

LITERATUR:

1 Musetti A et al (2025): Gaming disorder in the ICD-11: the state of the game.
BMC Psychiatry 25(1): 1114
https://link.springer.com/content/pdf/10.1186/s12888-025-07576-8.pdf

2 Groos K. (1898): The play of animals.
Appleton NY

3 Groos K. (1901): The play of man.
Appleton NY

4 Louie D et al (2016): The Laughter Prescription: A Tool for Lifestyle Medicine.
Am J Lifestyle Med;10(4):262-267
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6125057/

5 Heilig P (2016): V. Frankl, trotzdem lachend
https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=26794

6 Harnoncourt N (1982): Musik als Klangrede. Wege zu einem neuen Musikverständnis.
Residenz Verlag

 

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WELT DER TRAEUME, TRAEUME DER WELT
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Etwa fünf Prozent der ‚Wirklichkeit‘ stehen zur Verfügung; doch mit dunkler Energie und dunkler Materie haben wir nichts am Hut. Nur etwa 4,9% ‚Masse‘ besteht aus Standard-Teilchen. Gesehen und wahrgenommen wird allerdings auch nur ein Teil; aus diesem gilt es das Beste zu machen. Traumhaft – na-hoffen-wir-doch!

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Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: WELT DER TRAEUME – TRAEUME DER WELT

WELT DER TRAEUME – TRAEUME DER WELT
Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

 

„Denn ein Traum ist alles Sein. Und die Träume selbst sind Traum.“
(Pedro Calderón de la Barca y Barreda González de Henao Ruiz de Blasco y Riaño)

Wie schwerelose Wolken im Wind schweben die Tagträume über uns, als Wünsche, Pläne und verträumte Sehnsüchte. Manche gehen tatsächlich in Erfüllung (1), anders als die nächtlichen ‚Mainstream‘- Träume; diese sind zumeist ohne Sinn und Bedeutung. Stimmt das und – warum träumen wir?

„Vielleicht ist es gar nicht der Schlaf, den wir brauchen, sondern der Traum“ (2,3).

Das Träume- ‚Ruhezustand- Netzwerk‘ (Default- Mode- Network) ist jedoch alles andere als ruhig, ähnlich wie beim Charles-Bonnet-Syndrom (4), wenn visuelle Stimuli komplett oder teilweise fehlen. Es wird in vielen ZNS-Regionen aktiv (5) und bereitet gewissermaßen den Boden für Kreativität und neue Ideen (1,6). Der zu Unrecht in Verruf geratene Müßiggang – „aller Laster Anfang“ – wird hiermit, nicht nur von Bertrand Russell (7), quasi aufgewertet.

Die Hypothese eines nicht-lokalen Bewusstseins (non-local consciousness), welches demnach nicht auf den physischen Körper beschränkt wäre, besagt, dass Informationen von ‚außerhalb‘ ihren Weg in unsere Traumwelten fänden: „..the possibility that human emotions and behaviors can be entangled with past transgenerational traumas. If cell-cell communication mediates between local and non-local states of consciousness – then it may be plausible for these pathways to be employed to change epigenetic marks for clients whose ancestors suffered from the ravages of recent history.“ (8).

Darüber hinaus können derartige Wahrnehmungen, bei ‚vollem Bewusstsein‘ – nicht nur während des Schlafes, sondern auch im Wachzustand bis zum praefrontalen Cortex vordringen und sich dort als wahre Begebenheit – falsifizierbar quasi, manifestieren.

Beispiele:

Eine Mutter schreckt aus tiefem Schlaf hoch: „Ein Autounfall, mein Sohn hat einen Unfall! “ So war es auch.
Besagter Sohn sprang einmal mitten in einer Besprechung – kreidebleich im Gesicht – auf, raste wie verrückt zum Haus und rettete seine Mutter vor einer Schar übler Gesellen.

Ein Verwandter berichtete, er hätte seine Mutter an der Tür klopfen gehört. Er stand sofort auf um zu öffnen, doch niemand stand vor der Tür.
Damals starb seine Mutter – in Europa; er träumte jedoch nächtens – in Denver (Co).

etc..

 

Der Begriff „entangled“: verschränkt, verknüpft, verbunden etc. wird auch in der Quantenphysik verwendet um mittels „entanglement“ von zwei Teilchen die „spooky action at a distance“ zu beschreiben (A. Einstein).
Besagte zwei Teilchen befänden sich in einem Zustand, welcher „als EIN System zu beschreiben sei.“ (C. Fabjan). Die Einheit Mutter-Kind erinnert daran – sie überwindet Zeit und Raum.

 

TRAEUME DER WELT: In that city, then, there shall be free will, one in all the citizens, and indivisible in each, delivered from all ill. Filled with all good, enjoying indefeasibly the delights of eternal joys, oblivious of sins, oblivious of sufferings, and yet not so oblivious of its deliverance as to be ungrateful to its Deliverer“.
(
De civitate Dei.  Augustinus.)

….. dem ist nichts hinzuzufügen!

Esoterik: auch dieser Begriff erlitt die übliche Bedeutungsverschlechterung. Ursprünglich Gegenpol der Exoterik – auch in der traditionellen indischen Philosophie.
Empfohlen wird Distanzierung von jeglicher ‚Fake-Esoterik‘.

Navneet, R. (2025). Traditionelle indische Philosophie als Leitbild für eine zeitgenössische Weltanschauung.
In: Sahni et al (eds): Spiritualität und Management.
Springer VS, Singapore.
https://doi.org/10.1007/978-981-97-9358-7_5

 

Literaturangaben

1 Heilig P (2017): Academia di Fantasia
https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=27103

2 Mutti C et al (2025): Dreaming conundrum.
Journal of Sleep Research, 34(2),e14338.
https://doi.org/10.1111/jsr.14338

3 Jandial R (2024): Warum wir träumen.
Rowohlt Verlag

4 Heilig P (2021): Die Kunst und Charles Bonnet
https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=37223

5 E Said S et al (2025): Multi-region processing during sleep for memory and cognition.
Proc Jpn Acad Ser B Phys Biol Sci.;101(3):107-128.
https://dx.doi.org/10.2183/pjab.101.008

6 Fayed Mret al (2024): Sleep and quiet wakefulness signify an idling brain hub for creative insights.
Philos Trans R Soc Lond B Biol Sci;379:20230226.
https://royalsocietypublishing.org/rstb/article-lookup/doi/10.1098/rstb.2023.0226

7 Russell, B (1950, Jahr des Nobelpreises): Lob des Müßiggangs. Verlag Coron, Zürich.

8 Cohen D (2024): Family Constellation therapy: A nascent approach for working with non-local consciousness in a therapeutic container. Prog Biophys Mol Biol;186:33-38.
https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0079-6107(23)00101-3

 

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Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: WEISHEIT

WEISHEIT

Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

Gibt es so etwas wie Weisheit oder ist das, was uns als Weisheit erscheint, nur letzte, höchste Torheit?
(Bertrand Russel)

 Die unsäglichen Torheiten auf diesem Planeten überschritten die Schmerzschwelle – genug!
In der Augenklinik des Prof Blodi (Iowa, USA) hatte Fortbildung den höchsten Stellenwert, aber auch der Humor rangierte ganz oben. Residents hielten stets eine Spraydose mit der Aufschrift ‚Bullshit-Defensor‘ bereit – schon vor fünfzig Jahren.

Vielleicht ließe sich eine Pilotstudie in den (A-)Social Media starten. Möglicherweise erfasste ein solcher peer reviewed ‚Defensor‘ sukzessive vor Allem die aus dem Ruder gelaufenen AI/KI – Halluzinationen sowie gezielt destruktive Fehlinformationen natürlicher ‚Intelligenzen‘ und all das beängstigend Absurde, womöglich in ‚Kanak Sprak‘ verbalisiert. Ein tiefer Friede breitete (coniunctivus irrealis (?)) sich aus, unaufhaltsam, unüberwindbar und global – der ewige Menschheits-Traum.

Men are born ignorant, not stupid. They are made stupid by education„.
(Bertrand Russel)

Literatur

Heilig P (2023) Phänomenologie des Vergessens
https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=40165

Heilig P (2016) Viktor Frankl, trotzdem lachend
https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=26794

Russel B (2004): Philosophie des Abendlandes.
12. Auflage, Piper Taschenbuch.

Stein H (2008): Endlich Nichtdenker. Handbuch für den überforderten Intellektuellen.
5. Auflage, Piper Taschenbuch

Zaimoglu F (2004): Kanak Sprak. 24 Mißtöne vom Rande der Gesellschaft.
7. unveränderte Auflage, Rotbuch Verlag.

 

Literatur zu „Bullshit Detektor“:

Creati.ai (2024): Bullshit Detector.
https://creati.ai/de/ai-tools/bullshit-detector/

Github.com (k.A.): Bullshit Meter.
https://github.com/steinathan/bullshitmeter

Langer MA (2025): Haben Sie einen guten Bullshit-Detektor.
Neue Züricher Zeitung – Blog
https://www.nzz.ch/technologie/der-computer-experte-bruce-schneier-raet-haben-sie-einen-guten-bullshit-detektor-ld.1863481

Osama M (2004): Cambridge Researchers Build AI „Bullshit“ Detector.
https://www.azoai.com/news/20241202/Cambridge-Researchers-Build-AI-Bullshit-Detector.aspx

Petrocelli JV (2021): The Life-Changing Science of Detecting Bullshit.
‎St. Martin’s Press.

waildworld.com (k.A.): Bullshit Detector – Wichtige Features, Preise, Nützliche Tipps.
https://waildworld.com/de/tools/bullshit-detector

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Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: Was wir heute tun …

„Was wir heute tun …“ Jane Goodall

Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

 

Zäh halten sich toxische Wirkungen und unerwünschte Nebenwirkungen im Anthropozän. Seit etwa einem dreiviertel Jahrhundert ist ‚Roundup‘ unter einer Unzahl verschiedenster Namen im Handel (1) – und mit ihm zahllose Biozida*.

Nachweis: Untreated sewage commonly contains potentially hazardous compounds, such as pharmaceuticals, illicit drugs and biocides, including pesticides and antibiotics. (Nara Schoenberg, Chicago Tribune, 13 June 2025).

Alles lässt sich jedoch nicht herausfiltern aus dieser Brühe – und bewegt sich weiter in einem ewigen Kreislauf – im Wasser, im Erdreich und in der Luft bis hinauf zu den höchsten Gipfeln und Bergseen; dort finden sich toxische ‚impurities und pollutants‘, mit einem Wort Substanzen, welche der Gesundheit von ‚Mann und Maus‘ abträglich sind – nicht nur der geplagten Fauna, sondern auch der Flora – Verunreinigungen, welche à la longue bleibende Schäden verursachen.

Rasenflächen haben verpflichtend strengen Schrebergarten-Diktaten zu entsprechen:
https://schrebergarten-ratgeber.de/schrebergarten-abc/bundeskleingartengesetz/

Jedes Mitglied ist zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen (cave Unkraut!) sowie aller sonstigen Schädlinge verpflichtet. Durch eine Gartenbegehung werden Pflegezustand und Wert festgestellt.“
Verstöße des Mitgliedes, seiner Angehörigen oder Gäste gegen die Gartenordnung haben Ausschluss aus Verein, Aufkündigung des Unterpachtvertrages oder Widerruf der Prekariumsvereinbarung durch den Generalpächter zur Folge.

Im Herzen des Burgenlandes verkaufte eine alteingesessene Familie ihr Grundstück. Der zugewanderte neue Besitzer mähte den Rasen des Vorgartens nicht, beziehungsweise zu spät: persona non grata – dies wird hier nicht in das lokale Idiom übersetzt – Selbstzensur.

Dem Heiligen Fussballrasen muss gehuldigt und geopfert werden mit Dünger, Roundup oder noch Giftigerem, reichlich Bewässerungen, evtl. Licht bei Nacht, aber ‚Geld’bringer Golf-Rasen mindestens ebenso – aber -“drinking water contamination“ (2).
Rasen-Tennis wurde Opfer exzessiven ‚Schön’wetters.
Warum Rasen an Seeufern gedüngt und ‚vergiftet‘ wird – bis zur Eutrophierung – und warum nächtelang mit ufernahen Kugelleuchten Amphibien und Wassertieren das Leben schwer gemacht wird, das entzieht sich der Erkenntnis.

 

Imagine a world without bees and bugs:

„Protecting biodiversity is not just an environmental imperative but also an economic and societal one, impacting food security and public health. A holistic approach that integrates scientific evidence, effective policy, and societal engagement is essential to safeguard Europe’s vital insect populations and ensure a sustainable future.“
(Aus dem Europäischen Parlament, 3)

Dazu Jane Goodall (4,5,6):

    • „Was wir heute tun, bestimmt, wie die Welt morgen aussehen wird.“
    • „Sollte die Menschheit an ihrem rein materialistischen Verhalten festhalten, führt dies zum Aussterben des Lebens auf der Erde, so wie wir es kennen. Einschließlich unseres eigenen Lebens!“

Jane Goodall’s Zehn-Punkte-Plan:

  • Stoppen Sie die Subventionierung der fossilen Brennstoffindustrie und subventionieren Sie stattdessen alternative Energie.
  • Veranlassen Sie die obligatorische Umwelterziehung in Schulen, einschließlich des Lernens in der Natur. Finden Sie auch Möglichkeiten, den Kindern Toleranz gegenüber Herkunft, Geschlecht oder Lebensentwurf anderer Menschen zu lehren.
  • Erleichtern Sie es armen Kindern eine gute Ausbildung, kostenlose Mahlzeiten und
    medizinische Hilfe zu erhalten.
  • Treiben Sie die Ökologisierung von Städten voran, insbesondere in benachteiligten Gebieten.
  • Machen Sie die Innenstädte fußgängerfreundlich! Halten Sie private Autos fern, oder verlangen Sie viel Geld für die Fahrt in die Innenstadt – wie etwa in London! Ähnliches gilt auch für den Ozean. Reduzieren Sie gefährliche Geräusche von Bootsmotoren für die Meeresbewohner.
  • Verbieten Sie rigoros die Benutzung von Einweg-Plastik.
  • Setzen Sie strenge Gesetze in Bezug auf den Handel mit Wildtieren, Holz und anderen Pflanzen, sowie für den Tierschutz durch.
  • Verbessern Sie die Programme für die Abfallwirtschaft.
  • Hohe Bauten sollten in der Nacht beleuchtet sein, vor allem während der Zeit des Vogelzugs. Tausende Vögel finden jede Nacht den Tod, weil sie mit Gebäuden kollidieren. Erlassen Sie dementsprechende Gesetze.
  • Sorgen Sie im Interesse wild lebender Tiere für grüne Korridore in besiedelten Gebieten – z.B. Wildblumen entlang der Straßenränder, begrünte Dächer und Fassaden, grüne Brücken über Autobahnen oder Tunnel darunter.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

*Biocida: substances that destroy or inhibit the growth or activity of living organisms

Literatur:

1. Quarks (2018): Pflanzenschutzmittel. Wie gefährlich ist Glyphosat?
https://www.quarks.de/umwelt/landwirtschaft/wie-gefaehrlich-ist-glyphosat/

2. Krzyzanowski B (2025): Proximity to Golf Courses and Risk of Parkinson Disease. JAMA Netw Open;8(5):e259198.
https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2833716

3. Pesticide Action Network Europe (2025): At the European Parliament: A crucial dialogue on protecting bees and bugs from pesticides.
https://www.pan-europe.info/blog/european-parliament-crucial-dialogue-protecting-bees-and-bugs-pesticides

4. Cloat Gerold (2024):  Wie Jane Goodall den Planeten rettet.
HEYDAY Magazine, 5. April 2024.
https://heyday-magazine.com/2024/04/05/wie-jane-goodall-den-planeten-rettet/

5. Heilig P (2022): Pandemie-Prophylaxe
https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=39112

6. Heilig P (2024): Kommunikation mit Koko
https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=44472

 

Gender: beyond
Interest: no conflict
AI/KI: AI-free wording

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Der Autor erklärt, dass bei der Erstellung
des Beitrags kein Interessen –
konflikt im Sinne der Empfehlung des
International Committee of Medical
Journal Editors bestand.

 

Gastautor:
Korrespondenzadresse:
Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig
Augenheilkunde und Optometrie
peter.heilig@univie.ac.at
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[eBooks]: Testzugang zu Thieme e-Books auf der Plattform eRef

Der Verlag Thieme bietet vom 1. Oktober bis Ende November 2025 einen Testzugang zu allen seinen E-Books  auf der Plattform eRef an.

Der Testzugang funktioniert auf allen PCs, die an das Computernetz der MedUni Wien angeschlossen sind, oder auch off-campus via Remote Access.

Link zur Platform eRef:
https://eref.thieme.de/covers/alphanumeric/;content_type=ebook?currentPage=1&pageSize=20

Zugang zur Plattform
via Remote Access.

 

 

Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: Lebens Art – ars vivendi

Lebens Art – ars vivendi

Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

Das ‚how to‘, ein bene vivendi oder die ars vitae – gedieh nicht nur auf dem Boden berühmter antiker westlicher Schulen der Philosophie, der Liebe zur Weisheit – so auch in der „Kritik der reinen Vernunft“ des ‚Chinesen‘ aus Königsberg, wie der ‚Pessimist‘ Nietzsche ihn titulierte.

Das Leben des Geistes, die Spritualität, pflegten Jahrtausende lang Denker und Weise des fernen Ostens. Johann Wolfgang Goethe versuchte sich anhand bemühter Übersetzungsversuche dem Wesen von Kunst und Philosophie im Chinesischen zu nähern.

In ihrer Urform reimten sich Li T’ai Po’s legendäre Gedichte, etwa in in einem sachte schaukelnden Nachen mit Freunden – glückselig und nicht nur trunken vom Schein des Mondes,  “gazing at the moon, and long sighing in vain“, eine tückische Herausforderung für die jeweilige Übersetzungs-Software – mit und ohne Reim.
Jede Menge Stolperfallen gibt es auch, wenn es um den Humor der Chinesen geht – ein ‚Aspekt der Würde‘ und den Schalk, die indirekte Rede, die verborgenen Bedeutungen – 言外之意 (Yánwài zhī yì), um das Jonglieren mit Worten – 花言巧语 (Huāyán qiǎoyǔ) oder leeres Gerede ohne Zusammenhang 前言不搭后语 (Qiányán bù dā hòuyǔ).
Unübersetzbar!

Der Chinesische Glücks-Drache, eine mächtige mythische Kreatur, bringe Prosperität, er könne Hindernisse überwinden; er wurde geschätzt und verehrt. Er verkörperte die Befehlsgewalt des Kaisers und war allgegenwärtig, sogar in den Stammbäumen* der Herrscher. Er kontrolliert weise die Schicksale und hat mit westlichen hinterhältigen Fabelwesen nichts gemein.
Alles überstand dieser Glücksbringer – auch das dunkle Zeitalter im Land der Morgenröte, doch brutale koloniale Kulturkiller setzten ihm schwer zu; schließlich fiel er in einen todesähnlichen Dornröschenschlaf.

Allmählich begann das Harmonische, Subtile und Feingefühl chinesischer Kommunikation unter Abnützungserscheinungen zu leiden („Wenn du Kritik übst, dann lass es so sein, dass es wie ein sanfter Wind weht und nicht wie ein Sturm.“).

Lin Yutang war einer der letzten, der es meisterhaft verstand die morgenländischen Kulturen gleichsam wie in chinesischer Gartenkunst harmonisch zu überbrücken und mit der ‚Kultur‘ des Abendlandes, nicht unkritisch, zu verbinden: „Am Ende deines Lebens sollst du dich zurücklehnen können mit den Worten: „Das Ganze war eine hübsche Komödie“.
Und – „Human life can be lived like a poem“.
The Importance of Living (1937), p. 32.

 

*Kaiser Hirohito stieß in seiner Ahnengalerie 125 Generationen zurück – auf Prinzessin Faithful, die Tochter des Seedrachens.

 

Li T’ai Po, (701762 ) Li Bai, Li Po, Li Bo, 李白 (Morgenstern)
Westliche Li-Bai-Vertonungen

Debon G et al (Ed) (1987): Chinesische Geisteswelt. Zeugnisse aus drei Jahrtausenden.
Dausien

Lin Youtang (1937): The Importance of Living.
Reynal and Hitchcock, New York.

Lin Yutang (1982): Die Weisheit des Lächelnden Lebens: Das Geheimnis Erfüllten Daseins.
Rororo

 

 

Epilog: „Nur eine heitere Philosophie ist eine tiefgründige Philosophie. Die ernsten Philosophien des Westens haben nicht einmal angefangen zu verstehen, was das Leben ist.“
(Die Weisheit Des Lächelnden Lebens. Lin Yutang.)

Gender: beyond

Interest: Der Autor erklärt, dass bei der Erstellung des Beitrags kein Interessenkonflikt im Sinne der Empfehlung des International Committee of Medical Journal Editors bestand.

AI: This text is characterized by AI-free wording

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Einladung
ALLOTRIA
p heilig UND*
ZEIT: am Freitag, 10. Oktober 2025 um 19 Uhr
ORT: Otto-Mauer-Zentrum
Einladung: PDF
Nähere Infos: Einladung.pdf
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Gastautor:
Korrespondenzadresse:
Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig
Augenheilkunde und Optometrie
peter.heilig@univie.ac.at
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