Alle Beiträge von Universitaetsbibliothek der MedUni Wien

UpToDate: Online-Webinar am 27. 4. 2021, 14.30-15.00Uhr.

Kennen Sie alle wichtigen Kernfunktionen von UpToDate?

Fr. Nessie Cumur: „…in dieser 30-Minuten Sitzung fokussieren wir uns auf die praktische Anwendung von UpToDate und wie man schnell evidenzbasierte Informationen finden kann, um klinische Fragen zu beantworten.
Um teilzunehmen, klicken Sie am angegebenen Tag und zur angegebenen Uhrzeit auf den Microsoft Teams-Link. Sie brauchen keine Kamera oder Mikrofon als Teilnehmer.“

Link zur Teilnahme im PDF:

Einstieg in UpToDate Anywhere Webinar, Dienstag 27. April 2021

Einstieg in UpToDate: Online-Webinar am 25. 3. 2021, 15.00-15.30Uhr.

Kennen Sie alle wichtigen Kernfunktionen von UpToDate?

Fr. Nessie Cumur: „…in dieser 30-Minuten Sitzung fokussieren wir uns auf die praktische Anwendung von UpToDate und wie man schnell evidenzbasierte Informationen finden kann, um klinische Fragen zu beantworten.
Um teilzunehmen, klicken Sie am angegebenen Tag und zur angegebenen Uhrzeit auf den Microsoft Teams-Link. Sie brauchen keine Kamera oder Mikrofon als Teilnehmer.“

Link zur Teilnahme im PDF:

Einstieg in UpToDate Anywhere Webinar 25. März 2021

Online-Veranstaltung: Innovative Infrastrukturen für Open Science (9./10./11. Februar 2021)

Code Ocean | Professional tools for researchers.

…. Code Ocean is where great computational research is created, organized, and shared in one place. It is the best way for research teams to standardize research workflow, plus track and reproduce all computations and discoveries. Research and development organizations benefit from lower IT costs, automation to operationalize reproducibility, and saving wasted researcher and collaboration time.

Die Veranstaltung dauert etwa eine Stunde und findet in deutscher Sprache statt. Wählen Sie einfach den oder die Tage, die für Sie passen und registrieren Sie sich:

 

 

ÖNORMEN online zugänglich via Austrian Standards Lesesaal

Ab sofort können Sie auf ÖNORMEN über den Zugang „Austrian Standards Lesesaal“ zugreifen. Der Zugang ist auf allen PCs die an das Computernetz der Meduni Wien angeschlossen sind möglich, sowie im HomeOffice über den Remote Access der Bibliothek.

ACHTUNG: Es handelt sich um einen Lesezugang, dh. herunterladen oder ausdrucken der ÖNORMEN ist leider nicht möglich.

Es sind auch nur die ÖNORMEN der folgenden Fachgebiete zugänglich:

  • Augenmedizinische Geräte
  • Biotechnologie
  • Dentaltechnik
  • Elektronische Bauelemente
  • Gesundheitswesen. Medizin
  • Hilfsmittel für Behinderte
  • Labormedizin
  • Luftbeschaffenheit
  • Medizinische Geräte
  • Mikrobiologie
  • Pharmazie
  • Sterilisation und Desinfektion von Medizinprodukten
  • Strahlenschutz
  • Wasserbeschaffenheit

 

DocCom: Die Lernplattform für Kommunikation im Gesundheitswesen

DocCom.Deutsch ist eine Serie von medienunterstützten online Modulen für die Aus- und Weiter- und Fortbildung in Kommunikation im Gesundheitswesen, gemacht von Ärzten und Fachspezialisten aus der Schweiz, Deutschland und Österreich.“

Die Lernplattform wurde von der Universitätsbibliothek lizenziert und steht für alle Studenten und Angehörigen der MedUni Wien zur Verfügung.

Die Benutzung erfordert ein Log-in. Bitte wählen sie aus der Liste der Institutionen die „Medizinische Universität Wien“ und geben sie dann zur Anmeldung ihre MUW-ID und das Passwort ein.

[eBooks]: Fotoatlas der Anatomie online verfügbar bis 15. 12. 2020

Dieses eBook steht bis zum 15. Dezember 2020 im Computernetz der MedUni Wien online zur Verfügung:

…. dieser Fotoatlas, bereits in der 9. Auflage, zeigt die Realität des Präpsaals in einzigartig detailreichen Bildern. So ergänzt er optimal den PROMETHEUS, LernAtlas der Anatomie, der mit Zeichnungen arbeitet. Auch der Fotoatlas stellt die makroskopische Anatomie sowohl systematisch als topografisch dar. Die Systematik ist ergänzt um Schemata, die einzelne Präparatefotos direkt erläutern. Systematik von Muskeln und Leitungsbahnen „am Stück“ bieten die Lerntafeln am Ende des Buches. CTs und MRTs schlagen die Brücke zur Klinik.

 

Neue Lehrveranstaltung der Universitätsbibliothek im Block1 (9. 10. bis 21. 10. 2020)

Die Universitätsbibliothek beteiligte sich heuer erstmals mit der eigenen Lehrveranstaltung „Informationssuche an der UB“ am Block1 des Medizincurriculums. Inhalte der einstündigen Unterrichtseinheit waren:

  • Rolle der Bibliothek innerhalb der MedUni Wien
  • Benutzung der Bibliothek während der Corona-Sperre
  • Suche nach gedruckten und elektronischen Lehrbüchern
  • Informationsquellen der Bibliothek für Evidenzbasierte Medizin

Aufgrund der Corona-Sperre des Lesesaals und der Schulungsräume wurde diese Lehrveranstaltung für die rund 750 Studenten des 1. Semesters via WebEx und Moodle abgehalten.

Das Spezielle Studienmodul (SSM1) und die Universitätsbibliothek (5. bis 9. 10. 2020)

Auch heuer beteiligte sich die Universitätsbibliothek wieder am Medizincurriculum Wien, mit der Lehrveranstaltung „Wege zum elektronischen Volltext„.

Inhalte dieser einstündigen Unterrichtseinheit waren:

  • Getrennte Speicherorte: E-Journals (Volltext), PubMed und der Bibliothekskatalog
  • Quellenangabe in PubMed und PMID
  • Von PubMed zum Volltext
  • Die Linking-Software der Bibliothek in PubMed
  • Alternative Wege zum Volltext

Aufgrund der Corona-Sperre des Lesesaals und der Schulungsräume wurde diese Lehrveranstaltung für die rund 750 Studenten des 3. Semesters via WebEx und Moodle abgehalten.

[Evidenzbasierte Medizin]: Deutschsprachige EBM-Richtlinien gemeinsam mit DynaMed und MedLine durchsuchen

Auf dieser EbM-Plattform der Firma EBSCO können Sie die Literaturdatenbank MedLine, die EbM-Datenbank DynaMed und deutschsprachige EbM-Richtlinien gemeinsam durchsuchen.

Die EbM-Plattform steht ab sofort auf allen PCs am Computernetz der MedUni Wien zur Verfügung. Auch der Remote Access ist möglich.

 

Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Werte . .

Werte . .

Meng-Tse: „Die ursprüngliche Natur des Menschen ist gut“ – „Alle haben ihre ursprüngliche Natur verloren..“ Hsün-Tse.

Die Gedichte des Li Tai-po reimen sich nicht mehr im heutigen Hoch-Chinesisch. Nicht nur diese. Der Dichtkunst wurde im Land der Mitte ein hoher, vielleicht der höchste Rang zugewiesen. Von allen Hochkulturen ist die chinesische nicht die älteste – sie konnte sich jedoch am längsten, über Jahrtausende ohne Störung oder Unterbrechung entfalten. J.W. Goethe (1827) zollte ihr hohes Lob: „Durch strenge Mäßigung in allem habe sich dieses chinesische Reich seit Jahrtausenden erhalten und wird dadurch auch ferner bestehen. Diese Menschen denken, handeln und empfinden fast ebenso wie wir..“ – und: „Beim Übersetzen muß man bis ans Unübersetzbare herangehen; alsdann wird man aber erst der fremden Nation und der fremden Sprache gewahr.“ *

Yüan Mei, ‚größter  chinesischer Dichter des 18. Jahrhunderts‘, bedankte sich humorvoll und mit feiner Klinge für einen bestickten Tabakbeutel, mit dem seine Verse honoriert werden sollten. Er fühle sich geehrt; aber – das Geschenk war bloß Handarbeit einer Dienerin. „Hörtest Du niemals, dass man einmal tausend Seidenballen für ein einziges Wort gab oder zwei schöne Mädchen für einen Vers? Der Austausch eines Werkes der geschickten Finger Deiner Dienerin mit einem Werk meines Geistes bedeutet ein großes Kompliment für sie, aber nur ein kleines für mich. Wenn Du selbst Lanze und Schwert beiseite gestellt, Nadel und Seide genommen hättest, ja dann.. Wie konntest du also versuchen mich wie Ts’ao Ts’ao zu bewirten, indem Du mir so einen kümmerlichen Tabaksbeutel anbotest. Aber – schicke schnell den Beutel und vertraue Deinem Glück auf die Verse.“

Chinesischer Humor ist  ein bemerkenswert sympathischer Wesenszug; dazu ein Beispiel: Zwei uralte chinesische Weise lachten dereinst schallend um die Wette: Jeder prahlte damit ein noch schäbigerer alter Sack zu sein als der Freund. Als seine Zeit gekommen war, soll einer dieser Lebenskünstler lachend gestorben sein, berichtet die Mär. In diesem Sinne schwebt die Philosophie des Lin Yutang leicht wie ein Schmetterling über trüber Schwermut: „Am Ende deines Lebens sollst du dich zurücklehnen und sagen können: Das Ganze war eine hübsche Komödie.

Die hohe Wertschätzung chinesischer Kultur bewog den ewigen Pessimisten Nietzsche, den Begründer der Aufklärung, Immanuel Kant mit einem damals ganz besonderen Ehrentitel zu würdigen: „der Chinese in Königsberg“. Doch auch im Reich der Mitte (中国), machte die Bedeutungsverschlechterung, wie überall vor der ‚Kultur‘ (chinesisch „wei“) nicht halt. Als ‚Mensch und Tun‘ geschrieben, bedeutete dieser Begriff ursprünglich ‚Menschenwerk‘, heute jedoch „falsch“ oder „geheuchelt“. Unerklärlicherweise bergen hohe Kulturen einen Keim der Dekadenz – ab ovo – und landen im schlimmsten Fall unter der ‚Führung‘ konfuser Usurpatoren im Chaos. Staatenbildende Insekten bewahrt offenbar eine Art höherer Intelligenz vor einem solchen Schicksal.  

„Ein politisch Lied, ein garstig Lied, so dachten die Dichter mit Goethen

 und glaubten sie hätten genug getan, könnten sie girren und flöten.

Und wer nicht die Kunst in unserer Zeit weiß gegen die Zeit zu richten,

der werde nun endlich beizeiten gescheit und lasse lieber das Dichten.“   Hoffmann von Fallersleben

Kulturelle Werte: Mäßigung war offenbar das magische Wort und kulturelle Werte das Eigentliche – bis zum Wandel in Unmäßiges, Maßloses und in Schein-Werte: circulus vitiosus globalis oeconomiae: Merkwürdige globale im-Kreis-Verschuldung basierend auf virtuellen Scheinwerten; ein krudes Moebius-Schleifen-Truggebilde, intransparent und undurchschaubar. Fehl-informierte Opfer der ‚Wohlstand‘-Werte-Gesellschaft finden sich – und-hast-du’s-nicht-geseh’n, auf der ‚Kehrseite‘ dieses Systems. Bankenprognosen für 2030 projizieren die USA auf Platz Drei – eine untragbare okzidentale Kränkung, oder gar transitiv – eine orientale- (?).

‚Pandemische‘ Stille lag über der Erde, sogar am Platz des Himmlischen Friedens. Klare Luft, blauer Himmel, Singvögel sangen, Hummeln brummten. Social-Media-Kakophonien verstummten. Kurz. Doch bald darauf füllte die biblische Social Media-Plage geistig-seelische Leere erneut mit Müll logorrhoisch, in Endlos-Déjà-VuWarteschleifen. Ein rosiger Silberstreif am (östlichen) Horizont: Ein Appell zur „Kooperation statt Konfrontation’“. Der Beginn einer neuen Ära ? Womöglich ein hoffnungsträchtiger ‚Pekinger Frühling‘?

Epilog: Tiefe, Weite und Einfachheit charakterisieren die Hohe Alte Kultur, sowie Zartgefühl und als Besonderheit ein Quäntchen Humor. Unreflektiertes ‚China – Bashing‘ – cui bono?

Der Pavillon aus Porzellan

 Mitten in dem kleinen Teiche

Steht ein Pavillon aus grünem

Und aus weißem Porzellan. 

Wie der Rücken eines Tigers

Wölbt die Brücke sich aus Jade

Zu dem Pavillon hinüber. 

In dem Häuschen sitzen Freunde,

Schön gekleidet, trinken, plaudern, –

Manche schreiben Verse nieder. 

Ihre seidnen Ärmel gleiten

Rückwärts, ihre seidnen Mützen

Hocken lustig tief im Nacken. 

Auf des kleinen Teiches stiller

Oberfläche zeigt sich alles

Wunderlich im Spiegelbilde: 

Wie ein Halbmond scheint der Brücke

Umgekehrter Bogen. Freunde,

Schön gekleidet, trinken, plaudern, 

Alle auf dem Kopfe stehend,

In dem Pavillon aus grünem

Und aus weißem Porzellan. Li Tai-po       
Übersetzung Hans Bethge.

* Spiegelbild: 镜像, ‚tuschig‘, Tusche: 墨水, verschwommen, unklar: 模糊,Zurückstrahlen, Spiegelung, Reflexion: 反射; gedankliche Reflexion: 思考 – ‚compound words‘, wie in einem Tuschebild; der wie gemalte Gesamteindruck übermittelt Gedanken und Stimmung – z.B. Li Tai Pos Bild des Porzellan-Pavillons und der Freunde, Poetisches, Schöngeistiges pflegend, gespiegelt im dunklen Wasser.    

Lin Yutang (2004) Die Weisheit des lächelnden Lebens. Insel Tb.

Debon G (Ed), Speiser W (1987) Chinesische Geisteswelt. Zeugnisse aus drei Jahrtausenden. W Dausien.

Gender: beyond

Interest: no conflict of..

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Katharina und Peter Heilig
VIDEO ON DEMAND: KUNSTLICHT IN UNSEREN AUGEN:
https://youtu.be/k9k_wG5lacA

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