Archiv der Kategorie: News1

Hierarchieordnung der Priorität 1 für News

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [118]: Hugo Klein (1863-1937) – Frauenarzt, Gynäkologe – Frauenrechtsaktivist und Begründer des Mutterschutzes in Österreich

Hugo Klein (1863-1937) – Frauenarzt, Gynäkologe – Frauenrechtsaktivist und Begründer des Mutterschutzes in Österreich

Text: Dr. Walter Mentzel

Hugo Klein initiierte als praktizierender Frauenarzt eine Reihe von Vereinen und Einrichtungen zur Verbesserung der Situation schwangerer und vor allem unehelicher Frauen und deren Kinder. Als Gründer des Österreichischen Bundes für Mutterschutz und des Ottakringer Mütter- und Säuglingsheimes in Wien, wo er in leitenden Positionen tätig war, galt er schon zu seinen Lebzeiten als Vater des Mutterschutzgedankens. Zu seinen engen Wegbegleiter*innen, die ihn auch bei seinen Aktivitäten unterstützten und mit ihm in zahlreichen Vereinigungen zusammen arbeiteten, zählten der Jurist und Abgeordnete zum Reichsrat und 1918/19 Mitglied der Provisorischen Nationalversammlung Julius Ofner (1845-1924), der Kinderarzt Karl Josef Friedjung (1871-1946) sowie Frauenrechts- und Friedensaktivistinnen wie Rosa Mayreder (1858-1938) und Olga Misar (1876-1950).

Hugo Klein wurde am 19. Juni 1863 als Sohn des aus Budapest stammenden Unternehmers und Inhabers der Firma Ruff & Klein, David Abraham Klein, und Elise, geborene Rosenberg, in Wien geboren. Er studierte an der Universität Wien Medizin und schloss das Studium am 10. April 1886 mit seiner Promotion ab. 1893 heiratet er Marie Kadelburg (*14.7.1871), mit der er gemeinsam die Tochter Maria Anna hatte. Nach dem Studium arbeitete er als Assistent an der Abteilung für Frauenkrankheiten an der Wiener Poliklinik und führte daneben eine Arztpraxis in Wien 2, Stephaniestraße 2 (Stephaniehof) (heute Hollandstraße) und ab 1893 in Wien 1, Vorlaufstraße 5.

Abb. 1    Hugo Klein. In: Die Unzufriedene. 6.2.1932. S. 4

Mutterschutz und Pflegeausbildung – Der Verein „Lucina“

Sein Engagement auf dem Gebiet des Mutterschutzes lässt sich erstmalig im Jahr 1895 nachweisen, als er zur Ausbildung von Wöchnerinnenpflegerinnen und eines Wöchnerinnenasyls Statuten für einen Frauenverein ausarbeitete und Proponenten für die Vereinsgründung zu gewinnen versuchte. Dabei stützte er sich auf die Arbeiten von Johannes Benjamin Brennecke (1849-1931) und nahm Anleihen an dessen 1880 in Magdeburg errichteten Wöchnerinnenasyl und Provinzial-Hebammenlehranstalt. Im Dezember des Jahres 1896 kam es schließlich im Rahmen des Wissenschaftlichen Clubs zur konstituierenden Generalversammlung des „Vereins zur Begründung und Unterhaltung von Wöchnerinnenasylen und zur Heranbildung von Wochenpflegerinnen“ sowie zu seiner Wahl in den Vereinsausschuss. Mitwirkende an diesem Vorhaben waren u.a. der Schriftsteller Heinrich Glücksmann (1863-1943) und die Schriftstellerin und Frauenrechtsaktivistin Rosa Mayreder.[1] Dem Verein, der den Namen „Lucina“ erhielt und seinen Sitz in Wien 1, Oppolzergasse 4 hatte, standen als gewählte Präsidentin Marie Auspitz (1842-1919) und als Vizepräsidentinnen Olga Lewinsky (1853-1935) und Sophie Necker (1861-1919) vor. Seine programmatischen Vorstellungen, die er mit der Vereinsgründung verband stellte er im August 1897 vor der Versammlung des Unterstützungs-Vereines für Hebammen vor.[2] 1899 erhielt der Verein von der Gemeinde Wien in Wien-Favoriten in der Knöllgasse 22-24, inmitten eines ArbeiterInnen- und Elendsviertel, einen Baugrund überlassen, auf dem das erste österreichische Wöchnerinnenheim unter dem Namen „Kaiserin Elisabeth-Wöchnerinnenheim“ errichtet wurde und dessen Leitung Hugo Klein übernahm. Hier konnten gänzlich verarmte Mütter kostenfrei entbinden.[3] Das Heim verfügte um 1908 durch bereits erfolgte Zubauten zirka 40 Betten, zwei Kreißsäle und einen Operationssaal, in dem jährlich bis zu 800 Geburten durchgeführt wurden. Das Heim war auch eine Ausbildungsstätte für Pflegerinnen, wo Schülerinnen nach der Absolvierung einer dreimonatigen theoretischen Ausbildung in der praktischen Arbeit eingeschult wurden. Berichte über diese Anstalt finden sich in der Neuen Freien Presse und dem „Das interessante Blatt“. 1902 trat Klein wegen Zerwürfnissen mit der Vereinsleitung von seiner Funktion als Anstaltsarzt und als Vereinsorgan zurück.

Abb. 2    Kaiserin Elisabeth-Wöchnerinnenheim. In: Das interessante Blatt. 21.2.1901. S.2.

Abb. 3    Einzelzimmer bei der Aufnahme. In: Das interessante Blatt. 21.2.1901. S.2.

Abb. 4    Krankensaal mit Wiegen der neugeborenen Kinder. In: Das interessante Blatt. 21.2.1901. S.2.

Um diese Zeit war er auch Vorstandsmitglied und gemeinsam mit Josef Breuer (1842-1925) im Beirat der von Regine Ulmann (1847-1939) geleiteten „Frauenvereinigung für soziale Hilfstätigkeit“ aktiv, die sich speziell der Kranken- und Armenpflege annahm.[4] Weiters engagierte er sich im Unterstützungs-Verein für Hebammen,[5] im Komitee der 1905 gegründeten „Fürsorgestelle für unbemittelte Kurbedürftige“, im Verein für erweiterte Frauenbildung, in der Österreichischen Liga zur Bekämpfung des Mädchenhandels sowie im Kuratorium des Wohlfahrtsfonds des Akademischen Vereines für Sexualhygiene in Wien[6] und während des Ersten Weltkrieges im „Kuratorium der Kriegspatenschaft für hilfsbedürftige Mütter und Säuglinge in der Kriegszeit“.[7]

„Verein zur Verbesserung der Frauenkleidung“

1902 gründete Klein gemeinsam mit Elisabeth Semek zur Propagierung einer rationellen und Gesundheitsschäden vermeidenden Reformkleidung den „Verein zur Verbesserung der Frauenkleidung“, der später in „Verein Frauenkleidung und Frauenkultur“ und zuletzt in „Verein zur Reform der Frauenkleidung“ unbenannt wurde. Dafür entwarf Klein 1903 einen von ihm konstruierten Hüftgürtel, den er in der Wiener geburtshilflich-gynäkologischen Gesellschaft vorstellte.[8]

Klein, Hugo: Ueber Leibbinden. Sonderabdruck aus: Wiener klinische Rundschau. Wien: Verlag der „Wiener klinischen Rundschau“ 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Abb. 5    Titelblatt: Klein: Ueber Leibbinden. […]. Wien: 1903.

Abb. 6    Klein: Ueber Leibbinden […]. Wien: 1903. S. 8.

Am Gründungskonvent hielt der Architekten Adolf Loos (1870-1933) einen Vortrag zur „Psychologie der Frauenkleidung“.[9] In den folgenden Jahren thematisierte Klein die Idee einer Reform der Frauenkleidung („Nieder mit dem Mieder“), die er vor allem durch seine Vortragstätigkeit, wie beispielsweise vor der „Vereinigung der arbeitenden Frauen“,[10] sowie in sozialdemokratischen Frauenversammlungen, zu verbreitern versuchte. Im Verein wirkten u.a. der Galerist Hugo Haberfeld (1875-1946)[11], oder der Schriftsteller Wilhelm Dworaczek (Pseudonym) Wilhelm Paul (1873-1916).[12] Öffentlich wirksam erwies sich seine von ihm arrangierte und vom Verein in Wien 1904 durchgeführte Ausstellung zur Reformkleidung, in der neben einzelnen von Vereinsmitgliedern hergestellten Exponaten auch nach Angaben von Ärzten und Künstlern individuell angefertigte Modeschöpfungen Wiener Modefirmen präsentiert wurden. In einem eigenen Schauraum wurde durch eigens plastisch angefertigte skelettierte Frauenkörper, die durch die traditionelle Frauenbekleidung hervorgerufenen körperlichen Schäden zur Abschreckung drastisch dargestellt.[13]

Nach seinem Ausscheiden aus dem Verein „Lucina“ war Hugo Klein 1903 Mitgründer und Vorstandsmitglied der Auskunftsstelle für Wohlfahrtseinrichtungen, die als eine Anlaufstelle für Hilfesuchende zur Orientierung gedacht war.[14] 1906 initiierte er unter Mitwirkung des Philosophen und Pädagogen Wilhelm Jerusalem (1854-1923), des Politikers Julius Ofner (1845-1924) und des Kinderarztes Karl Josef Friedjung in dem von ihm einberufenen „philanthropischen Komitee“ die Gründung eines „Österreichischen Bundes für Mutterschutz“ für verarmte, hilf- und schutzlose Mütter und deren Kinder.[15] Als Vorbild diente der in Berlin existierende „Bundes für Mutterschutz in Deutschland“. Nachdem der Verein sich im Jänner 1907 konstituiert hatte, kam es zur Wahl von Klein zum Vorsitzenden.[16] Als langjährige Vizepräsidentin fungierte ab 1908 Rosa Feri-Fliegelmann (1878-1942, KZ Theresienstadt). Im Verein, der auch als Mitglied dem „Bund österreichischer Frauenvereine“ angehörte, waren Politiker, Juristen, ÄrztInnen und Pädagogen wie der Gynäkologe Friedrich Schauta (1849-1919), der oben erwähnte Professor für Kinder- und Jugendheilkunde Karl Josef Friedjung, Sigmund Freud, Rosa Mayreder, Julius Ofner oder Marianne Hainisch (1839-1936) tätig.[17] Als Vereinsorgan – unter der Redaktion der Schriftstellerin und Frauen- und Friedensaktivistin Olga Misar – bestanden seit 1911 die „Mitteilungen des Österreichischen Bundes für Mutterschutz“. In den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellte diese Organisation den Beratungsdienst für uneheliche Mütter und deren Kinder, der neben der Klärung juristischer Fragen auch eine ärztliche und soziale Beratung anbot. Dem Grundsatz von Karl Josef Friedjung folgend, das Mutterschutz das bestes Mittel zum Jugendschutz sei, forderte der Bund den gewerblichen Schutz für Mütter, eine obligatorische Krankenversicherung, eine daran anzugliedernde Mutterschutzversicherung und die Gleichstellung unverheirateter Mütter und unehelicher Kinder vor dem Gesetz.[18] In diesem Kontext wandte sich der Bund auch durch Intervention mittels einer Petition an den österreichischen Reichsrat zur Reform der Arbeitsversicherung.[19] Der Bund für Mutterschutz richtete in Wien 16, Maderspergerstraße 2, ein Mütter- und Säuglingsheim ein, dass nach den Vorstellungen von Klein nicht als Wohltätigkeitsinstitution sondern als soziale Einrichtung geführt wurde und demensprechend mit der bisherigen Pflege- und Aufnahmepraxis an Wohlfahrtseinrichtungen brach und gezielt unverheirateten Frauen seine Unterstützung anbot. Laut den zeitgenössischen Statistiken des Vereines beanspruchten überwiegend arbeitslose Frauen, Frauen, die während ihrer Schwangerschaft ihren Arbeitsplatz verloren hatten, sowie Hausgehilfinnen und obdachlose Frauen den Verein oder das Mütterheim. In dieser Einrichtung bekleidete Klein das Amt des Direktors.

Abb. 7    Die Mutter. 16.4.1925, S. 15.

Abb. 8    Die Mutter. 16.4.1925. S. 15.

Zu diesem Mutter- Frauenasyl erschienen ausführliche Berichte: 1923 von Max Winter[20] (1870-1937), 1925 in der Zeitschrift „Die Mutter[21], 1928 in der Zeitung „Der Tag[22] und im selben Jahr ein Artikel von Käthe Leichter[23] (1895-1942, NS-Tötungsanstalt Bernburg) sowie 1932 in der Wiener Medizinischen Wochenschrift anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins,[24] ein weiterer in der Zeitung „Die Unzufriedene“.[25]

Seine Tätigkeit auf dem Gebiet des Mutter- und Jugendschutzes brachte Klein internationales Ansehen ein, das sich auch in seiner Präsenz an internationalen Konferenzen, wie u.a. am I. internationalen Kongress für Mutterschutz und Sexualreform in Dresden 1911 niederschlug, auf dem er über die soziale Lage unehelicher Mütter und ihrer Kinder referierte.[26]

In der Ersten Republik wurde er 1921 mit dem Titel eines Obermedizinalrates ausgezeichnet,[27] und nahm seine Vortragstätigkeit wieder auf u.a. im Rahmen des Sozialdemokratischen Schulvereins Freie Schule und der Kinderfreunde, zu den Themen „Nie wieder Krieg“, Erziehung, Kulturbewegung und der Elternmitbestimmung in den Elternräten.[28] Eine weitere von ihm mitgestaltete Einrichtung zur fachkundigen Beratung, bestand in der von ihm 1926 mitgegründeten „Gemeinschaft für Mutter- und Erziehungsberatung, in der neben ihm ÄrztInnen wie Felix Bauer, Marie Frischauf-Pappenheim (1882-1966), Karl Josef Friedjung, Mina Margulies, Dora Brücke-Teleky (1879-1963) oder Siegfried Weiss ihre Dienste anboten.[29] 1928 finden wir ihn als Unterzeichner einer Petition an den Nationalrat zur Abschaffung des § 144 (straffreier Schwangerschaftsabbruch),[30] und 1929 als Teilnehmer am österreichischen Fürsorgetag, auf dem er Freiwohnungen zur Bekämpfung der Wohnungsnot, Freitische für mittellose Mütter und weitere Unterbringungsstätten für Schwangere und junge Mütter forderte.[31] 1935 bereits 72-jährig – legte er die Präsidentschaft des Vereines Bund für Mutterschutz zurück. Klein verstarb am 26. Mai 1937 in Wien. Nach seinem Tod kam es im November 1937 zur Auflösung des Vereins „Österreichischer Bund für Mutterschutz“ und des Mütterheimes in Wien 16. Der Verein beriet während seiner dreißigjährigen Tätigkeit zirka 10.000 Mütter und nahm im Mutterheim zirka 4.000 Frauen und ihre Kinder auf.[32]

Publikationen:

Klein, Hugo: Wöchnerinnenheim des Vereins „Lucina“. In: Neues Frauenleben. (12/5) 1904.

Klein, Hugo: Ein Fall von ektopischer Schwangerschaft. Bauchschnitt. Genesung. In: Wiener Medizinische Wochenschrift. (44/39) 1895. Sp. 1660-1661.

Quellen:

Archiv der IKG Wien, 1863, Klein Hugo.

UAW, Dekanat, Promotionsprotokoll – 1874-1890, Sign. 186, Zl. 1798, Klein Hugo.

UAW, Dekanat, Rigorosenprotokoll – 1872-1894, Sign. 177, Zl. 192a, Klein Hugo.

[1] Neues Wiener Journal. 6.12.1896. S. 5.

[2] Hebammen-Zeitung. 30.8.1897. S. 1.

[3] Ulmann, Regine: Blatt der Hausfrau. H. 33. 1900. S. 2. Arbeiter Zeitung. 5.1.1899. S. 4. Hebammen-Zeitung. 15.9.1900. S. 3.

[4] Neue Freie Presse. 5.12.1898. S. 3; 22.3.1904. S. 8.

[5] Hebammen-Zeitung. 30.8.1897. S. 1.

[6] Neues Wiener Journal. 12.4.1905. S. 5; Wiener Zeitung. 22.12.1905. S. 4; Bericht der Österreichischen Liga zur Bekämpfung des Mädchenhandels. 1910. S. 26; Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 2.3.1914. S. 4.

[7] Neue Freie Presse. 26.11.1914. S. 11.

[8] Die Zeit. 15.12.1903. S. 14.

[9] Neues Wiener Journal. 22.4.1902. S. 4.

[10] Österreichische Frauenrundschau – Mitteilungen der Vereinigung der arbeitenden Frauen. Oktober 1903. S. 1.

[11] Neue Freie Presse. 18.3.1903. S. 7.

[12] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 22.4.1903. S. 8.

[13] Neue Freie Presse. 22.1.1904. S. 8.

[14] Illustriertes Wiener Extrablatt. 17.5.1903. S. 4.

[15] Die Zeit. 30.12.1906. S. 6.

[16] Arbeiter Zeitung. 24.1.1907. S. 7.

[17] Rechenschaftsbericht des Bundes Österreichischer Frauenvereine. 1907, S. 14.

[18] Hruschka, Ella: Verfemte Mütter. In: Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 16.2.1907. S.1-2.

[19] Hebammen-Zeitung. 15.9.1908. S. 9.

[20] Arbeiter Zeitung. 2.12.1923. S. 15.

[21] Die Mutter. 16.4.1925. S. 15.

[22] Der Tag. 15.8.1928. S. 4.

[23] Arbeiter Zeitung. 25.11.1928. S. 2.

[24] Wiener Medizinische Wochenschrift. Nr. 26. 1932. S. 864-865.

[25] Die Unzufriedene. 6.2.1932. S. 4.

[26] Mitteilungen des Österr. Bundes für Mutterschutz. H. 1. 1911. S. 2.

[27] Neue Freie Presse. 19.7.1921. S. 6.

[28] Arbeiter Zeitung. 12.11.1921. S. 10; 22.7.1922. S. 12; 20.9.1922. S. 9; 27.9.1922. S. 7; 13.10.1922. S. 7.

[29] Die Mutter. 16.6.1926. S. 2.

[30] Die moderne Frau. H. 10. 1928. S. 4.

[31] Wiener Zeitung. 12.5.1929. S. 4; Hebammen Zeitung. 1.6.1929, S. 8.

[32] Der Tag. 24.11.1937. S. 7.

»Alle Beiträge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien

COVID-19-bedingte Öffnungszeiten! DI + DO 11-19 Uhr; MO, MI, FR 11-16 Uhr

Neuer POP UP COUNTER für Studienjahr 2020/21

Wir freuen uns, dass wir für Sie für das Studienjahr 2020/21 ab 12. Oktober 2020 einen winterfesten POP UP COUNTER an der Universitätsbibliothek einrichten konnten.

Der Zugang erfolgt über die Nordseite des AKH (vom Haupteingang links!).
Lageplan:

Covid-19- bedingte Öffnungszeiten ab 17.11.:
MO, MI, FR 11-16 Uhr
DI + DO 11-19 Uhr

Bitte beachten Sie:

Bücher online vorbestellen
Buchbestellung über das Benutzer*innenkonto–> dann Entlehnung von Büchern ausschließlich nach erfolgter Benachrichtigung per E-Mail

Gebührenbegleichung über Kassenautomat ist wieder möglich.

Terminal für Studierendenausweise ist wieder benutzbar.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass nicht alle unsere Services im Normalbetrieb angeboten werden können.

Was wir für Sie anbieten können:

  • Abholung von bereitgestellten Büchern
  • Rückgabe von Büchern, Rückgabe auch durch andere Personen möglich
  • Abholung von Literaturbestellungen
  • Verlängerung der Bibliothekskarte
  • Gebührenbegleichung über Kassenautomat
  • Terminal für Studierendenausweise
  • Benutzung unserer E-Ressourcen mit MedUni Wien-Remote-Account (für Angehörige und Studierende der MedUni Wien) 

Was wir Ihnen leider noch nicht anbieten können:

  • Recherche vor Ort
  • Zugang zu den Bücherregalen (Freihandbereich und Magazin)
  • Kopiermöglichkeiten
  • Nutzung der Leseplätze

Worum wir Sie bitten:

  • Eigene MN-Schutzmasken
  • Abstand halten
  • Hände desinfizieren

*************************************** 

Hier finden Sie die genaue Anleitung, wie Sie die gewünschten Medien über Ihr Benutzer*innenkonto vormerken können –>PDF

Neuerwerbungen–>

Recherche im Bibliothekskatalog–>

Remote Access (OFF-Campus)–>

Wählen Sie das beste Wissenschaftsbuch des Jahres 2021!

Wählen Sie das beste Wissenschaftsbuch des Jahres!
Sie können in vier Kategorien wählen.

Naturwissenschaft/Technik
Medizin/Biologie
Geistes-/Sozial-/Kulturwissenschaft
Junior Wissensbücher

Geben Sie Ihre Stimme über https://www.wissenschaftsbuch.at/ ab.

Eine Auswahl der Wissenschaftsbücher der Longlist „Medizin/Biologie“ können Sie vormerken und nach Benachrichtigung entlehnen:

 

Das Ende der Evolution : der Mensch und die Vernichtung der Arten

Glaubrecht, Matthias, 1962- [VerfasserIn]
 

Der designte Mensch : wie die Gentechnik Darwin überlistet

Metzl, Jamie, 1968- [VerfasserIn] Gockel, Gabriele, 1954- [ÜbersetzerIn]Schuhmacher, Sonja [ÜbersetzerIn]Varrelmann, Claus [ÜbersetzerIn]
2020
 

Krebs fühlen : eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts

Hitzer, Bettina, 1971- [VerfasserIn]
2020
 

Mensch werden : eine Theorie der Ontogenese

Tomasello, Michael, 1950- [VerfasserIn] Schröder, Jürgen. [ÜbersetzerIn]
2020
 

Die Weisheit unserer Zellen : wie wir unsere guten Gene aktivieren können

Rosnay, Joe͏̈l de, 1937- [VerfasserIn] Palézieux, Nikolaus de, 1950- [ÜbersetzerIn]
2020
 
 

Heilmittel, Partydroge, Teufelszeug : die unglaublichen Karrieren der zehn wichtigsten Wirkstoffe der Welt

Hager, Thomas, 1953- [VerfasserIn] Tschöpe, Annika [ÜbersetzerIn]
2020
 

 

FAQ: Vormerken/Bestellen von Büchern, CDs, Lernmaterialien

 
 

 

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [73]: Springer-Verlag

Open AccessOpen Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für Autor*innen der MedUni Wien

Die Medizinische Universität Wien hat mit dem Springer-Verlag ein neues Lizenzmodell „Springer Compact“ vereinbart. Publiziert kann in über 1.600 Subskriptionszeitschriften von Springer Open Access ohne zusätzliche Autor*innengebühren werden.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

Child murder in the Early Bronze Age: proteomic sex identification of a cold case from Schleinbach, Austria

Katharina Rebay-Salisbury, Lukas Janker, Doris Pany-Kucera, Dina Schuster, Michaela Spannagl-Steiner, Lukas Waltenberger, Roderick B. Salisbury, Fabian Kanz

Archaeol Anthropol Sci. 2020; 12(11): 265. Published online 2020 Oct 23. doi: 10.1007/s12520-020-01199-8

PMCID:

PMC7584537

ArticlePubReaderPDF–1.5MCitation

*****************************************

Acute respiratory failure in immunocompromised patients: outcome and clinical features according to neutropenia status

Djamel Mokart, Michael Darmon, Peter Schellongowski, Peter Pickkers, Marcio Soares, Jordi Rello, Philippe R. Bauer, Andry van de Louw, Virginie Lemiale, Fabio Silvio Taccone, Ignacio Martin-Loeches, Jorge Salluh, Katerina Rusinova, Sangeeta Mehta, Massimo Antonelli, Achille Kouatchet, Andreas Barratt-Due, Miia Valkonen, Precious Pearl Landburg, Ramin Brandt Bukan, Frédéric Pène, Victoria Metaxa, Gaston Burghi, Colombe Saillard, Lene B. Nielsen, Emmanuel Canet, Magali Bisbal, Elie Azoulay, for the Efraim investigators and the Nine-I study group

Ann Intensive Care. 2020; 10: 146. Published online 2020 Oct 22. doi: 10.1186/s13613-020-00764-7

PMCID:

PMC7581668

ArticlePubReaderPDF–1.0MCitation

*****************************************

Imaging features and differential diagnoses of non-neoplastic diffuse mediastinal diseases

Flavian Tabotta, Gilbert R. Ferretti, Helmut Prosch, Samia Boussouar, Anne-Laure Brun, Justus E. Roos, Lukas Ebner, Igor Letovanec, Michel Brauner, Catherine Beigelman-Aubry

Insights Imaging. 2020 Dec; 11: 111. Published online 2020 Oct 15. doi: 10.1186/s13244-020-00909-z

PMCID:

PMC7561640

ArticlePubReaderPDF–2.2MCitation

*****************************************

Do Women with Diabetes Need More Intensive Action for Cardiovascular Reduction than Men with Diabetes?

Jürgen Harreiter, Helena Fadl, Alexandra Kautzky-Willer, David Simmons

Curr Diab Rep. 2020; 20(11): 61. Published online 2020 Oct 9. doi: 10.1007/s11892-020-01348-2

PMCID:

PMC7544714

ArticlePubReaderPDF–571KCitation

*****************************************

Structure of the space of taboo-free sequences

Cassius Manuel, Arndt von Haeseler

J Math Biol. 2020; 81(4): 1029–1057. Published online 2020 Sep 17. doi: 10.1007/s00285-020-01535-5

PMCID:

PMC7560954

ArticlePubReaderPDF–727KCitation

*****************************************

Biological properties of bone marrow plasma cells influence their recovery in aspirate specimens: impact on classification of plasma cell disorders and potential bias to evaluation of treatment response

Svitlana Demyanets, Alexandra Kaider, Ingrid Simonitsch-Klupp, Günther Bayer, Almira Subasic, Renate Thalhammer, Harald Esterbauer, Maria T. Krauth, Hermine Agis, Thomas Reiter, Ilse Schwarzinger

Ann Hematol. 2020; 99(11): 2599–2609. Published online 2020 Sep 15. doi: 10.1007/s00277-020-04249-2

PMCID:

PMC7536141

ArticlePubReaderPDF–423KCitation

*****************************************

Apalutamide, enzalutamide, and darolutamide for non-metastatic castration-resistant prostate cancer: a systematic review and network meta-analysis

Keiichiro Mori, Hadi Mostafaei, Benjamin Pradere, Reza Sari Motlagh, Fahad Quhal, Ekaterina Laukhtina, Victor M. Schuettfort, Mohammad Abufaraj, Pierre I. Karakiewicz, Takahiro Kimura, Shin Egawa, Shahrokh F. Shariat

Int J Clin Oncol. 2020; 25(11): 1892–1900. Published online 2020 Sep 14. doi: 10.1007/s10147-020-01777-9

PMCID:

PMC7572325

ArticlePubReaderPDF–859KCitation

*****************************************

Aspiration in lethal drug abuse—a consequence of opioid intoxication

Johannes Nicolakis, Günter Gmeiner, Christian Reiter, Monika Heidemarie Seltenhammer

Int J Legal Med. 2020; 134(6): 2121–2132. Published online 2020 Sep 14. doi: 10.1007/s00414-020-02412-y

PMCID:

PMC7578170

ArticlePubReaderPDF–589KCitation

*****************************************

Elevation of phosphate levels impairs skeletal myoblast differentiation

Adalbert Raimann, Alexander Dangl, Alireza Javanmardi, Susanne Greber-Platzer, Monika Egerbacher, Peter Pietschmann, Gabriele Haeusler

Cell Tissue Res. 2020; 382(2): 427–432. Published online 2020 Jul 28. doi: 10.1007/s00441-020-03254-1

PMCID:

PMC7584532

ArticlePubReaderPDF–559KCitation

*****************************************

Prognostic value of testosterone for the castration-resistant prostate cancer patients: a systematic review and meta-analysis

Noriyoshi Miura, Keiichiro Mori, Hadi Mostafaei, Fahad Quhal, Reza Sari Motlagh, Mohammad Abufaraj, Benjamin Pradere, Abdulmajeed Aydh, Ekaterina Laukhtina, David D’Andrea, Takashi Saika, Shahrokh F. Shariat

Int J Clin Oncol. 2020; 25(11): 1881–1891. Published online 2020 Jul 17. doi: 10.1007/s10147-020-01747-1

PMCID:

PMC7572350

ArticlePubReaderPDF–2.2MCitation

*****************************************

Clinical-Pathological Conference Series from the Medical University of Graz: Case No 171: A 37-year-old engineer with bolus hold-up (esophageal food impaction)

Elisabeth Fabian, Hans Peter Gröchenig, Philipp K. Bauer, Andreas J. Eherer, Markus Gugatschka, Lukas Binder, Cord Langner, Peter Fickert, Guenter J. Krejs

Wien Klin Wochenschr. 2020; 132(17): 551–559. Published online 2020 Jun 29. doi: 10.1007/s00508-020-01694-x

PMCID:

PMC7518999

ArticlePubReaderPDF–1.2MCitation

*****************************************

The Kaiser score reliably excludes malignancy in benign contrast-enhancing lesions classified as BI-RADS 4 on breast MRI high-risk screening exams

Ruxandra Iulia Milos, Francesca Pipan, Anastasia Kalovidouri, Paola Clauser, Panagiotis Kapetas, Maria Bernathova, Thomas H. Helbich, Pascal A. T. Baltzer

Eur Radiol. 2020; 30(11): 6052–6061. Published online 2020 Jun 6. doi: 10.1007/s00330-020-06945-z

PMCID:

PMC7553895

ArticlePubReaderPDF–805KCitation

*****************************************

The impact of total body water on breath alcohol calculations

Gregor S. Reiter, Markus Boeckle, Christian Reiter, Monika H. Seltenhammer

Wien Klin Wochenschr. 2020; 132(17): 535–541. Published online 2020 May 25. doi: 10.1007/s00508-020-01663-4

PMCID:

PMC7518982

ArticlePubReaderPDF–331KCitation

*****************************************

Factors influencing agreement of breast cancer luminal molecular subtype by Ki67 labeling index between core needle biopsy and surgical resection specimens

Kristina A. Tendl-Schulz, Fabian Rössler, Philipp Wimmer, Ulrike M. Heber, Martina Mittlböck, Nicolas Kozakowski, Katja Pinker, Rupert Bartsch, Peter Dubsky, Florian Fitzal, Martin Filipits, Fanny Carolina Eckel, Eva-Maria Langthaler, Günther Steger, Michael Gnant, Christian F. Singer, Thomas H. Helbich, Zsuzsanna Bago-Horvath

Virchows Arch. 2020; 477(4): 545–555. Published online 2020 May 7. doi: 10.1007/s00428-020-02818-4

PMCID:

PMC7508960

ArticlePubReaderPDF–1.7MCitation

*****************************************

Management and outcome of traumatic subdural hematoma in 47 infants and children from a single center

Harald Binder, Thomas M. Tiefenboeck, Marek Majdan, Micha Komjati, Rupert Schuster, Stefan Hajdu, Johannes Leitgeb

Wien Klin Wochenschr. 2020; 132(17): 499–505. Published online 2020 Apr 24. doi: 10.1007/s00508-020-01648-3

PMCID:

PMC7518988

ArticlePubReaderPDF–323KCitation

*****************************************

Long-term vertigo control after cochlear implantation in patients with end-stage Menière’s disease: A retrospective questionnaire-based cross-sectional study

Annabella Kurz, Alice Auinger, Christoph Arnoldner

Wien Klin Wochenschr. 2020; 132(17): 521–525. Published online 2020 Jan 29. doi: 10.1007/s00508-019-01605-9

PMCID:

PMC7518986

ArticlePubReaderPDF–248KCitation

***************************************

Alle Beiträge zu Open Access–>

„Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [15]: „Exlibris Lorenz Böhler“

Im Van Swieten Blog werden exemplarisch digitalisierte Exlibris aus medizinhistorischen Büchern „Exlibris in situ“, der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin [1], präsentiert, die im  Bibliothekskatalog recherchierbar sind.

 „Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [15]:

Exlibris Lorenz Böhler

Lanzinger, Hubert, 1880-1950

 

Ärzte-Exlibris: Die triptychonartige Anordnung hebt das zentrale Schriftfeld „Ex Libris“, Eignername „Lorenz Böhler“ und das dahinter dargestellte Buch mit auf dem Buchrücken befindlicher Beschriftung „Knochenbrüche“ auf eine Ebene höherer Bedeutsamkeit. Der linke Teil zeigt einen stehenden und einen auf einer Krankentrage sitzenden Mann mit Verbänden. Der rechte Teil zeigt zwei mit Langhanteln trainierende Männer in einer Kraftkammer. Im Hintergrund links und rechts befinden sich Ausschnitte von anatomischen Darstellungen der unteren Extremitäten, sowie rechts oben senkrecht die Signatur: Lanzinger

Exlibris in situ:

Seuchenbekämpfung im Kriege : zehn Vorträge ; mit 16 Abbildungen im Text

Zentralkomitee für das Ärztliche Fortbildungswesen in Preußen [VerfasserIn] Adam, Curt, 1875-1941Flügge, Carl, 1847-1923Friedberger, Ernst, 1875-1932Jochmann, Georg, 1874-1915Kirchner, Martin, 1854-1925Lentz, Otto, 1873-1952Neufeld, Fred, 1869-1945Wassermann, August von, 1866-1925
1915

Handbuch der medizinischen Statistik

Prinzing, Friedrich, 1859- [VerfasserIn]
1931
 
 

@Lorenz Böhler:
Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [16]: Böhler, Lorenz: Technik der Knochenbruchbehandlung. 1929.

@Exlibris-Grafiker: Hubert Lanzinger (1880-1959) in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie: URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Lanzinger (Stand: 15.09.2019)

_______
 

Ein Exlibris ist ein grafisch gestalteter Eigentumsvermerk, der entweder in Zettelform auf die Innenseite von Bucheinbänden geklebt oder eingestempelt wird. Bucheignerzeichen gibt es bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Sie stellen neben ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung auch ein wichtiges Provenienzmerkmal dar, da der Weg eines Buches nachvollzogen werden kann. Aufgrund vielfältigster Exlibris von künstlerischem Wert sind diese auch begehrte Objekte von Sammlungen und buchkünstlerischer Betätigung „Exlibris-Kunst“ geworden.

„Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [15]: „Exlibris Lorenz Böhler“ weiterlesen

13 202 Lehrbuchsammlungsbücher für MedUni Wien Studierende

Die Universitätsbibliothek verfügt über 13 202 Lehrbücher in gedruckter & elektronischer Form.
Einen sehr guten Überblick geben die virtuellen Sammlungen über unseren Bestand an Lehrbuchsammlungsbüchern.

FAQ: Vormerken/Bestellen von Büchern, CDs, Lernmaterialien

Anmeldung Benutzer*innenkonto–>

Recherche im Bibliothekskatalog–>

Virtuelle Lehrbuchsammlung–>

alle Neuerwerbungen 2020–>

Neuerwerbungen im November 2020

Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
Neuerwerbungen laufend erweitert. Besuchen Sie unsere virtuelle Buchausstellung, lesen Sie die eBooks oder bestellen Sie aktuelle Bücher…

–>Neuerwerbungen im November 2020–>

alle Neuerwerbungen 2020–>

FAQ: Vormerken/Bestellen von Büchern, CDs, Lernmaterialien

Anmeldung Benutzer*innenkonto–>

Recherche im Bibliothekskatalog–>

Foto: M.Hartl

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [72]: Verlag Wiley

Open AccessOpen Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien: Verlag Wiley

Für Wissenschaftler*innen der MedUni Wien besteht die Möglichkeit, als Corresponding Author in ca. 1.300 Zeitschriften des Verlages Wiley ohne zusätzliche Bezahlung von Article Processing Charges (APCs) Open Access zu publizieren.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

The Role of Metabolic Lipases in the Pathogenesis and Management of Liver Disease

Matteo Tardelli, Francesca Virginia Bruschi, Michael Trauner

Hepatology. 2020 Sep; 72(3): 1117–1126. Published online 2020 Sep 28. doi: 10.1002/hep.31250

PMCID:

PMC7590081

ArticlePubReaderPDF–437KCitation

***************************************

Multiple sclerosis and COVID‐19: how many are at risk?

Gabriel Bsteh, Christina Bitschnau, Harald Hegen, Michael Auer, Franziska Di Pauli, Paulus Rommer, Florian Deisenhammer, Thomas Berger

Eur J Neurol. 2020 Sep 25 : 10.1111/ene.14555. doi: 10.1111/ene.14555 [Epub ahead of print]

PMCID:

PMC7537184

AbstractPDF–7.9MCitation

***************************************

Risk of venous thromboembolism in patients with COVID‐19: A systematic review and meta‐analysis

Stephan Nopp, Florian Moik, Bernd Jilma, Ingrid Pabinger, Cihan Ay

Res Pract Thromb Haemost. 2020 Oct; 4(7): 1178–1191. Published online 2020 Oct 13. doi: 10.1002/rth2.12439

PMCID:

PMC7537137

ArticlePubReaderPDF–957KCitation

***************************************

Development and characterization of specific anti‐Usutu virus chicken‐derived single chain variable fragment antibodies

Amelie Karin Josephine Schoenenwald, Chin Piaw Gwee, Karin Stiasny, Marcela Hermann, Subhash G. Vasudevan, Tim Skern

Protein Sci. 2020 Nov; 29(11): 2175–2188. Published online 2020 Sep 4. doi: 10.1002/pro.3937

PMCID:

PMC7586906

ArticlePubReaderPDF–2.3MCitation

***************************************

Alum triggers infiltration of human neutrophils ex vivo and causes lysosomal destabilization and mitochondrial membrane potential‐dependent NET‐formation

Manuel Reithofer, Jasmine Karacs, Johanna Strobl, Claudia Kitzmüller, Dominika Polak, Katharina Seif, Meder Kamalov, Christian F. W. Becker, Georg Greiner, Klaus Schmetterer, Georg Stary, Barbara Bohle, Beatrice Jahn‐Schmid

FASEB J. 2020 Oct; 34(10): 14024–14041. Published online 2020 Aug 29. doi: 10.1096/fj.202001413R

PMCID:

PMC7589265

ArticlePubReaderPDF–1.8MCitation

***************************************

State‐of‐the‐art consensus on non‐transvenous implantable cardioverter‐defibrillator therapy

Christoph Schukro, David Santer, Günther Prenner, Markus Stühlinger, Martin Martinek, Alexander Teubl, Deddo Moertl, Stefan Schwarz, Michael Nürnberg, Lukas Fiedler, Robert Hatala, Cesar Khazen

Clin Cardiol. 2020 Oct; 43(10): 1084–1092. Published online 2020 Aug 14. doi: 10.1002/clc.23432

PMCID:

PMC7533987

ArticlePubReaderPDF–1.2MCitation

***************************************

Less ready for adulthood?—Turner syndrome has an impact on transition readiness

Caroline Culen, Marion Herle, Diana‐Alexandra Ertl, Elke Fröhlich‐Reiterer, Peter Blümel, Gudrun Wagner, Gabriele Häusler

Clin Endocrinol (Oxf) 2020 Oct; 93(4): 449–455. Published online 2020 Aug 14. doi: 10.1111/cen.14293

PMCID:

PMC7540424

ArticlePubReaderPDF–285KCitation

***************************************

An advanced prediction model for postoperative complications and early implant failure

Balazs Feher, Stefan Lettner, Georg Heinze, Florian Karg, Christian Ulm, Reinhard Gruber, Ulrike Kuchler

Clin Oral Implants Res. 2020 Oct; 31(10): 928–935. Published online 2020 Jul 31. doi: 10.1111/clr.13636

PMCID:

PMC7589383

ArticlePubReaderPDF–749KCitation

***************************************

The response of gingiva monolayer, spheroid, and ex vivo tissue cultures to collagen membranes and bone substitute

Klara Janjić, Barbara Schädl, Oleh Andrukhov, Hermann Agis

J Tissue Eng Regen Med. 2020 Sep; 14(9): 1307–1317. Published online 2020 Jul 24. doi: 10.1002/term.3102

PMCID:

PMC7539981

ArticlePubReaderPDF–19MCitation

***************************************

Neurological symptom burden impacts survival prognosis in patients with newly diagnosed non–small cell lung cancer brain metastases

Ariane Steindl, Sarah Yadavalli, Katharina‐Anna Gruber, Maria Seiwald, Brigitte Gatterbauer, Karin Dieckmann, Josa M. Frischer, Thomas Klikovits, Sabine Zöchbauer‐Müller, Anna Grisold, Mir Ali Reza Hoda, Christine Marosi, Georg Widhalm, Matthias Preusser, Anna Sophie Berghoff

Cancer. 2020 Oct 1; 126(19): 4341–4352. Published online 2020 Jul 17. doi: 10.1002/cncr.33085

PMCID:

PMC7540353

ArticlePubReaderPDF–425KCitation

***************************************

Acute oxygenator occlusion in two cases of polycythemia vera: Bailout strategies

Philipp Kaiser, Andreas Zuckermann, Johann Horvat, Franz Lederer, Heinz Gisslinger, Franz Gremmel, Paul Simon, Dominik Wiedemann, Martin Andreas

J Card Surg. 2020 Oct; 35(10): 2835–2837. Published online 2020 Jul 15. doi: 10.1111/jocs.14876

PMCID:

PMC7586822

ArticlePubReaderPDF–2.8MCitation

***************************************

Cell‐based and antibody‐mediated immunotherapies directed against leukemic stem cells in acute myeloid leukemia: Perspectives and open issues

Peter Valent, Karin Bauer, Irina Sadovnik, Dubravka Smiljkovic, Daniel Ivanov, Harald Herrmann, Yüksel Filik, Gregor Eisenwort, Wolfgang R. Sperr, Werner Rabitsch

Stem Cells Transl Med. 2020 Nov; 9(11): 1331–1343. Published online 2020 Jul 13. doi: 10.1002/sctm.20-0147

PMCID:

PMC7581453

ArticlePubReaderPDF–647KCitation

***************************************

Outcomes of coronary artery bypass grafting in patients with human immunodeficiency virus infection

Gregor Wollner, Daniel Zimpfer, Marina Manduric, Günther Laufer, Armin Rieger, Sigrid E. Sandner

J Card Surg. 2020 Oct; 35(10): 2543–2549. Published online 2020 Jul 11. doi: 10.1111/jocs.14828

PMCID:

PMC7586791

ArticlePubReaderPDF–689KCitation

***************************************

Tenascin‐C aggravates ventricular dilatation and angiotensin‐converting enzyme activity after myocardial infarction in mice

David Santer, Felix Nagel, Inês Fonseca Gonçalves, Christoph Kaun, Johann Wojta, Miklós Fagyas, Martin Krššák, Ágnes Balogh, Zoltán Papp, Attila Tóth, Viktor Bánhegyi, Karola Trescher, Attila Kiss, Bruno K. Podesser

ESC Heart Fail. 2020 Oct; 7(5): 2113–2122. Published online 2020 Jul 8. doi: 10.1002/ehf2.12794

PMCID:

PMC7524253

ArticlePubReaderPDF–2.5MCitation

***************************************

Molecular‐level HLA mismatch is associated with rejection and worsened graft survival in heart transplant recipients – a retrospective study

Emilio Osorio‐Jaramillo, Geert W. Haasnoot, Alexandra Kaider, Anne‐Kristin Schaefer, Thomas Haberl, Johannes Goekler, Philipp Angleitner, Roxana Moayedifar, Andreas Zuckermann, Gottfried F. Fischer, Guenther Laufer, Frans H. J. Claas, Arezu Z. Aliabadi‐Zuckermann

Transpl Int. 2020 Sep; 33(9): 1078–1088. Published online 2020 Jun 23. doi: 10.1111/tri.13657

PMCID:

PMC7540475

ArticlePubReaderPDF–1.1MCitation

***************************************

Oral batyl alcohol supplementation rescues decreased cardiac conduction in ether phospholipid‐deficient mice

Hannes Todt, Fabian Dorninger, Peter J. Rothauer, Claus M. Fischer, Michael Schranz, Britta Bruegger, Christian Lüchtenborg, Janine Ebner, Karlheinz Hilber, Xaver Koenig, Fatma A. Erdem, Vaibhavkumar S. Gawali, Johannes Berger

J Inherit Metab Dis. 2020 Sep; 43(5): 1046–1055. Published online 2020 Jun 5. doi: 10.1002/jimd.12264

PMCID:

PMC7540404

ArticlePubReaderPDF–1.5MCitation

***************************************

Retinoic acid‐loading of the major birch pollen allergen Bet v 1 may improve specific allergen immunotherapy: In silico, in vitro and in vivo data in BALB/c mice

Karin Hufnagl, Sheriene Moussa Afify, Nina Braun, Stefanie Wagner, Michael Wallner, Michael Hauser, Markus Wiederstein, Gabriele Gadermaier, Sabrina Wildner, Frank A. Redegeld, Bart R. Blokhuis, Gerlinde Hofstetter, Isabella Pali‐Schöll, Franziska Roth‐Walter, Luis F. Pacios, Erika Jensen‐Jarolim

Allergy. 2020 Aug; 75(8): 2073–2077. Published online 2020 Apr 16. doi: 10.1111/all.14259

PMCID:

PMC7522679

ArticlePubReaderPDF–987KCitation

***************************************

Increased resting heart rate and prognosis in treatment‐naïve unselected cancer patients: results from a prospective observational study

Markus S. Anker, Maria K. Frey, Georg Goliasch, Philipp E. Bartko, Suriya Prausmüller, Heinz Gisslinger, Gabriela Kornek, Guido Strunk, Markus Raderer, Christoph Zielinski, Martin Hülsmann, Noemi Pavo

Eur J Heart Fail. 2020 Jul; 22(7): 1230–1238. Published online 2020 Mar 23. doi: 10.1002/ejhf.1782

PMCID:

PMC7540544

ArticlePubReaderPDF–1.4MCitation

Select item 758678419.

High Interobserver Agreement in the Subjective Classification of 5‐Aminolevulinic Acid Fluorescence Levels in Newly Diagnosed Glioblastomas

Mario Mischkulnig, Barbara Kiesel, Martin Borkovec, Lisa I. Wadiura, Dimitri Benner, Arthur Hosmann, Shawn Hervey‐Jumper, Engelbert Knosp, Karl Roessler, Mitchel S. Berger, Georg Widhalm

Lasers Surg Med. 2020 Nov; 52(9): 814–821. Published online 2020 Mar 8. doi: 10.1002/lsm.23228

PMCID:

PMC7586784

ArticlePubReaderPDF–768KCitation

Select item 754017220.

Contactless detection of periodic leg movements during sleep: A 3D video pilot study

Stefan Seidel, Heinrich Garn, Markus Gall, Bernhard Kohn, Christoph Wiesmeyr, Markus Waser, Carmina Coronel, Andrijana Stefanic, Marion Böck, Markus Wimmer, Magdalena Mandl, Birgit Högl, Gerhard Klösch

J Sleep Res. 2020 Oct; 29(5): e12986. Published online 2020 Feb 4. doi: 10.1111/jsr.12986

PMCID:

PMC7540172

ArticlePubReaderPDF–626KCitation

Select item 754027021.

Clinical outcomes after TAVR with heparin or bivalirudin as periprocedural anticoagulation in patients with and without peripheral arterial disease: Results from the BRAVO‐3 randomized trial

Robert Zilberszac, Rishi Chandiramani, Christian Hengstenberg, Samantha Sartori, Davide Cao, Jaya Chandrasekhar, Ulrich Schafer, Didier Tchetche, Roberto Violini, Raban Jeger, Eric Van Belle, Peter Boekstegers, Rainer Hambrecht, Christophe Tron, Nicolas Dumenteil, Axel Linke, Jurriën M. ten Berg, Efthymios N. Deliargyris, Prodromos Anthopoulos, Roxana Mehran, George Dangas

Catheter Cardiovasc Interv. 2020 Sep 1; 96(3): E377–E386. Published online 2019 Dec 5. doi: 10.1002/ccd.28642

PMCID:

PMC7540270

ArticlePubReaderPDF–1.0MCitation

***************************************

Alle Beiträge zu Open Access–>

 

!POP UP COUNTER auch ab 17.11. GEÖFFNET! COVID-19-bedingte Öffnungszeiten! DI + DO 11-19 Uhr; MO, MI, FR 11-16 Uhr

Bezugnehmend auf die 479. Verordnung (COVID-19-Notmaßnahmenverordnung) vom 15.11.2020 können wir Ihnen mitteilen, dass die Universitätsbibliothek weiterhin geöffnet bleiben darf.

Auch die Ausgangsregelung (§1 Abs.4) ermöglicht Ihnen das Verlassen des privaten Wohnbereichs „für berufliche und Ausbildungszwecke“ (Studium).

Wir freuen uns, auch im Lock Down unsere Services am Pop Up Counter anbieten zu können!

Neuer POP UP COUNTER für Studienjahr 2020/21

Wir freuen uns, dass wir für Sie für das Studienjahr 2020/21 ab 12. Oktober 2020 einen winterfesten POP UP COUNTER an der Universitätsbibliothek einrichten konnten.

Der Zugang erfolgt über die Nordseite des AKH (vom Haupteingang links!).
Lageplan:

Covid-19- bedingte Öffnungszeiten ab 17.11.:
MO, MI, FR 11-16 Uhr
DI + DO 11-19 Uhr

Bitte beachten Sie:

Bücher online vorbestellen
Buchbestellung über das Benutzer*innenkonto–> dann Entlehnung von Büchern ausschließlich nach erfolgter Benachrichtigung per E-Mail

Gebührenbegleichung über Kassenautomat ist wieder möglich.

Terminal für Studierendenausweise ist wieder benutzbar.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass nicht alle unsere Services im Normalbetrieb angeboten werden können.

Was wir für Sie anbieten können:

  • Abholung von bereitgestellten Büchern
  • Rückgabe von Büchern, Rückgabe auch durch andere Personen möglich
  • Abholung von Literaturbestellungen
  • Verlängerung der Bibliothekskarte
  • Gebührenbegleichung über Kassenautomat
  • Terminal für Studierendenausweise
  • Benutzung unserer E-Ressourcen mit MedUni Wien-Remote-Account (für Angehörige und Studierende der MedUni Wien) 

Was wir Ihnen leider noch nicht anbieten können:

  • Recherche vor Ort
  • Zugang zu den Bücherregalen (Freihandbereich und Magazin)
  • Kopiermöglichkeiten
  • Nutzung der Leseplätze

Worum wir Sie bitten:

  • Eigene MN-Schutzmasken
  • Abstand halten
  • Hände desinfizieren

*************************************** 

Hier finden Sie die genaue Anleitung, wie Sie die gewünschten Medien über Ihr Benutzer*innenkonto vormerken können –>PDF

Neuerwerbungen–>

Recherche im Bibliothekskatalog–>

Remote Access (OFF-Campus)–>

Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Tetrachromasie. Ein Mythos?

Tetrachromasie. Ein Mythos?

Prof. Dr. Peter Heilig

Die Tetrachromasie wäre Flaggschiff der Gender-Medizin, wenn es nicht „mehr Fragen als Antworten“ gäbe. Warum kommen – on dit – praktisch nur Frauen in den Genuss dieses Phänomens? Und – welches weitere Photopigment könnte ein viertes, unabhängiges Signal ermöglichen sowie – welche retinalen Mechanismen lägen einer „strong tetrachromasy“ zugrunde?

Die Trichromasie per se bedürfte im Grunde keiner vierten, bislang noch immer nicht ‚Evidence basierten‘ (EBM) Funktion. Sämtliche Farbnuancen (‚shades‘) wären auf trichromatischer Basis korrekt perzipierbar; auch verschiedene quantenphysikalische Prozesse spielen bei komplexen photorezeptiven Prozessen wie dem Farbsehen eine wesentliche Rolle – mit nahezu unbegrenzten Zahlen wahrnehmbarer und voneinander unterscheidbarer Farbschattierungen – vermutlich. Worin bestünden also die Vorteile eines angeblich noch umfangreicheren tetrachromatischen Farbensinnes?

Trichromaten sehen etwa eine Million Farben, Tetrachromaten möglicherweise 100 Millionen Farben“  (Jay Neitz).

Die von Medien plakativ beworbene malende Tetrachromat-Künstlerin könnte mit ihrem Talent nur vor einer kleinen, streng ausgewählten Gruppe, vor vermeintlichen Tetrachromatinnen reüssieren. ‚Perlen vor die Säue werfen‚ hieße es zu einer ihrer Vernissagen ausschließlich ‚gemeine‘ Trichromaten einzuladen. Sie wären, streng genommen, ein wenig – vergleichsweise –  Farben-“blind“, folglich unfähig „Tetra-Chroma-Kunstwerke“ im vollen Umfang zu genießen. Auch Kunstkritiker sollten sich in derart exklusiven Zirkeln vornehmer Zurückhaltung befleißigen. Streng genommen müssten diese ‚Beckmesser‘ den von ihnen zu begutachtenden Künstlern zumindest ebenbürtig sein, nicht nur in tetrachromatischer Hinsicht.

Aphake (postop., ohne IOL-UV-Filter) hätten übrigens noch „Valenzen frei“. Sie könnten bis hin zu gewissen Wellenlängen-Bereichen auch rein ultraviolette Stimuli wahrnehmen (M5 z.B.), evtl. Zeitungsüberschriften entziffern. In solch einem speziellen Fall wäre jedoch der Terminus ‚Tetrachromasie‘ (wie bei speziellen Tieren) fehl am Platz. Ein besonderer, in seiner Bedeutung meist unterschätzter retinaler Rezeptor wird  selten als möglicher Faktor in die Diskussionen miteinbezogen: die ‚intrinsic photosensitiven Melanopsin exprimierenden retinalen Ganglienzellen (ipMRGC)‘ – sechs Subtypen (M1 – M6) mit unterschiedlichen Eigenschaften (the signal transduction in ipRGCs is more complex than originally thought“, Detwiler 2018). Experimentell ließ sich die spektrale Sensitivität samt bemerkenswerten Wirkungen eindrucksvoll demonstrieren: Gelbes Licht reduzierte (um etwa 50%) die Kammerwasserproduktion.

Psychophysikalische Resultate der MRGC-Funktionen scheitern meist am Methodischen. Allerdings – so mancher Migraine-Ophtalmique-Patient erlebt rein subjektiv eindrucksvolle halluzinatorische Phänomene mit dynamischen Farbstrukturen. Die während des Anfalls – zuvor niemals wahrgenommenen – Farbsplitter und Zackenbilder, strahlend-gleissend Kaleidoskop-artig, vermitteln diesen Migraineurs opht. vielleicht doch eine leise Ahnung von dieser sagenhaften (aber möglicherweise fiktiven -) Tetrachromasie. Die Lokalisationen dieser meist streng kreisförmig angeordneten szintillierenden Trugbilder könnte den retinalen ipMRGC – Verteilungsmustern entsprechen.

Genug Hypothesen – unabhängig davon, wo derartige Farb- und Licht-Phänomene ihren Ursprung haben könnten samt darauffolgenden Erregungskaskaden – eine Frage bleibt zum Teil unbeantwortet: die Gender-Medizinische, basierend auf – z.B. „x-Chromosome-Inactivation.“ Was hätten denn in der ruhmreichen Vergangenheit Tetra-Chrom–Maler zuwege gebracht? Wie sähen van Goghs Farben aus oder die in allen Farben schwelgenden Impressionisten, was wäre anders in der Farb-Palette Tizians und der eines Rembrandt – etc. Die digitale Gegenwartskunst scheidet aus dem Rennen; apropos: Online-‚Tetrachromasie-Tests‚ sind auf alle Fälle ungeeignet, sie wären es auch für ‚Tetrachromatinnen‚.

Allzu einfach wäre es die ‚Tetrachromasie‘ schlicht als Mythos hinzustellen; postrezeptorale Kanäle konnten zweifelsfrei identifiziert werden, die Genetik lieferte falsifizierbare Hinweise (Töchter anormaler Trichromaten – spektraler Shift des Photopigments und ‚x-linked genotypic variants‘ etc.) dies läßt auf neue Einblicke in Farbensehen und Farbwahrnehmung hoffen.

Doch – „Grau, teurer Freund, ist alle Theorie – und grün des Lebens goldner Baum“ Faust 1 JW Goethe

Abgesehen von Farb-Theorien gibt es nun „evidence based“ ein bemerkenswertes Lob des Grüns: In fact, instead of exacerbating migraine, low-intensity 530nm green light seems capable of decreasing headache intensity and increasing positive emotions (described by migraineurs in the study using words such as happy, relaxing, soothing, and calming). Although the neurobiology of the soothing effects of green light are largely unknown“  Dies steht im Widerspruch zu grell-kurzwellig dominierter Licht-Therapie (cave Photosensitizer !), – Stimulation bzw. Irritation (Vigilanz-‚Ankurbelung‘), Indoor- und Outdoor-Kunstlicht-Modus (Plural, oder -‚Mode‘), sowie grell-blaustichigen KFZ-, DRL-, Fahrrad- etc. Lichtern: „Symptoms include compromised cognitive functions and transient decline in short-term memory“. Siehe: Distraction Blindness sowie Sustained Inattentional Blindness und – vermeidbare fatale Folgen in Strassenverkehr-Szenarios.

 Blau fiel bereits bei Goethe (s. Farbenlehre) in Ungnade und plagt nicht nur auf schwer erträgliche Art und Weise Migräne-Patienten. Das Mode gewordene „Blue-enriched“ gleissende Kunstlicht (‚Cyanophilia‘) darf mit Fug und Recht als unphysiologisch eingestuft werden (blue-peak vieler HI-LEDs) und gälte, abhängig von Intensität und Expositionsdauer, als potentiell phototoxisch.“

Epilog: Ein Farb-Nuancen-Aequilibrium, innerhalb physiologischer Rahmen, behutsam ausgewogen und wohldosiert, angelehnt an natürliche Spektren, wäre wünschenswert – aus sinnesphysiologischen und prophylaktischen Überlegungen (s. Lichthygiene).

Lit.:

G Jordan, J Mollon (2019) Tetrachromacy: the mysterious case of extra-ordinary color vision. Current Opinion in Behavioral Sciences. Volume 30, 130-134

Lledó VE et al (2019) Yellow Filter Effect on Melatonin Secretion in the Eye: Role in IOP Regulation. Curr Eye Res. 14:1-5.

Burstein R et al  (2019) The neurobiology of photophobia. J Neuroophthalmol 39, 94-102

Heilig P (2019) MRGC, eine retinale Schlüssel-Zelle Concept Ophthal 6/2019 23-24

Detwiler PB (2018) Phototransduction in Retinal Ganglion Cells. Yale J Biol Med 91(1):49-52.

Heilig P (2020) Photophobia/Cyanophilia. Concept Ophthalmol 3/2020:38-39

Gender: beyond

*********************
Katharina und Peter Heilig
VIDEO ON DEMAND: KUNSTLICHT IN UNSEREN AUGEN:
https://youtu.be/k9k_wG5lacA

Weitere Beiträge–>