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FRESH eBOOKS: Liste der kürzlich hinzugefügten eBooks: KI in der medizinischen Forschung : Ein Einblick in Regulation, ethische Fragen und computergestützte Verfahren

Alle aktuellen eBooks der Universitätsbibliothek können von MedUni Wien Angehörigen im Volltext  am Campus der MedUni Wien oder via Remote Access  abgerufen werden.

Externe Benutzer:innen können nach Erhalt der Bibliothekskarte über das WLAN MUW-Bibliothek im Lesesaal der UB eBooks downloaden.

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Fresh eBooks: recently added eBooks: Members of MedUni Vienna can get access to all current eBooks from the University Library in full text on the MedUni Vienna campus or via Remote Access . External users can download eBooks after receiving the library card via the MUW library WiFi in the UB reading room. Check out the list of the latest eBooks we’ve just added.

1

 
 
 
E-Book

KI in der medizinischen Forschung : Ein Einblick in Regulation, ethische Fragen und computergestützte Verfahren

Rosenthal, Susanne [VerfasserIn]Kutsche, Ralf [VerfasserIn]Röckendorf, Niels [VerfasserIn]
2026
 

2

 
 
 
E-Book

Physik in der Medizin : Grundlagen und Anwendungen

Osterwalder, Jürg [VerfasserIn]Bründler, Ruth [VerfasserIn]Chang, Johan [VerfasserIn]
2026
 
 

3

 
 
 
E-Book

Never Events im Gesundheitswesen : Eine Einführung

Ocklenburg, Sebastian, 1982- [VerfasserIn]Petzina, Rainer [VerfasserIn]
2026
 
 
 

6

 
 
E-Book

ICU Clinical Review

Abbas, Haytham [HerausgeberIn]
2026
 
 

7

 
 
E-Book

Transplantation Medicine and Organ Donation in Germany : The Medical, Legal, Organizational and Ethical Frameworks

Delmo, Eva Maria Javier [HerausgeberIn]Hetzer, Roland [HerausgeberIn]
2026
 

8

 
 
E-Book

NIS-2 im Gesundheitswesen für Mitarbeitende : Orientierung und Aufklärung für verantwortliche und zukunftsorientierte Teams in Krankenhäusern und Kliniken

Waedlich, Rainer [VerfasserIn]Wente-Waedlich, Claudia [VerfasserIn]Hildebrand, P. Lloyd [VerfasserIn]
2026
 

9

 
 
E-Book

KI in der qualitativen Forschung : Von der Studienplanung bis zur Datenauswertung

Kempny, Christian [VerfasserIn]Annac, Kübra [VerfasserIn]Yilmaz-Aslan, Yüce [VerfasserIn]Brzoska, Patrick [VerfasserIn]
2026
 
 

11

 
 
E-Book

Intraokularlinsen : Leitfaden für die optimale Linsenauswahl

Schmickler, Stefanie [VerfasserIn]
2026
 

12

 
 
E-Book

Facharztwissen Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

Momeni, Arash [HerausgeberIn]Hirche, Christoph [HerausgeberIn]
2026
 

13

 
 
E-Book

Hämatologische Erkrankungen : Atlas und diagnostisches Handbuch

Haferlach, Torsten [VerfasserIn]
2026
 

14

 
 
E-Book

Gesundheitsökonomie und Versorgungswissenschaft

Kurscheid, Clarissa [HerausgeberIn]Balke-Karrenbauer, Nicole [HerausgeberIn]Mollenhauer, Judith [HerausgeberIn]
2026
 

15

 
 
E-Book

Lebensqualität und Teilhabe bei neurologischer Erkrankung : Die Sicht von Patienten, Angehörigen und Behandelnden

Groß, Martin [HerausgeberIn]Groß, Stephan [HerausgeberIn]Steinker, Dorothee [HerausgeberIn]Scheer-Pfeifer, Nathalie [HerausgeberIn]
2026
 

16

 
 
E-Book

Facharztwissen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Schneider, Frank [HerausgeberIn]Schneider, Isabella [HerausgeberIn]
2026
 

17

 
 
E-Book

Psychokardiologie : Ein Praxisleitfaden

Herrmann-Lingen, Christoph, 1958- [HerausgeberIn]Albus, Christian [HerausgeberIn]Titscher, Georg [HerausgeberIn]
2026
 

18

 
 
E-Book

Gefäßmedizin im Alter : Kompendium für Gefäßchirurgie, Angiologie und Geriatrie

Steinbauer, Markus [HerausgeberIn]Görtz, Hartmut [HerausgeberIn]Ploenes, Christoph [HerausgeberIn]Kolb, Gerald [HerausgeberIn]
2026
 

19

 
 
E-Book

Das Blaue Buch : Chemotherapie-Manual Hämatologie und Onkologie

Engelhardt, Monika, 1966- [HerausgeberIn]Reinhardt, Heike [HerausgeberIn]Mertelsmann, Roland [HerausgeberIn]Duyster, Justus [HerausgeberIn]
2026
 

20

 
 
E-Book

Verhaltenstherapiemanual – Erwachsene

Linden, Michael [HerausgeberIn]Hautzinger, Martin [HerausgeberIn]
2026
 

Logo Margrit Hartl

Letzte Aktualisierung: 01.10.2026

Datenbank des Monats – AMBOSS

Datenbank des Monats – AMBOSS [en]

Die Lernplattform AMBOSS steht allen Studierenden und Angehörigen der MedUni Wien zur Verfügung.

AMBOSS vereint Lernprogramm und Nachschlagewerk zu einer adaptiven medizinischen Wissensplattform und ist geeignet für alle Studierenden im vorklinischen und klinischen Studienabschnitt. AMBOSS enthält die IMPP-Prüfungsaufgaben und Lösungen aller bisher erfolgten Ersten Ärztlichen Prüfungen seit Herbst 2010 und aller Zweiten Ärztlichen Prüfungen seit Herbst 2006 samt spezifischer Kommentierung und verknüpften Lernkapiteln. In AMBOSS sind alle Fächer enthalten, die im Examen geprüft werden.
Dank präziser Themenauswahl bei den Fragen (z.B. fächer- oder organspezifisch) kann das Wissen während des gesamten Studiums auf die Probe gestellt werden. Über 1.000 Lernkapitel bieten das Wissen des klinischen Studiums in übersichtlicher und klar verständlicher Form. Neben den Text-Inhalten helfen Zeichnungen, Videos, Tabellen etc. beim Lernen. Mithilfe der App AMBOSS Wissen für Mediziner kann Amboss auch offline und mobil genutzt werden (für iOS und Android).

Neuen AMBOSS-Account erstellen und Campuslizenz aktivieren:

  1. Im Browser die AMBOSS-SSO-Page öffnen.
  2. Die eigene universitäre E-Mail-Adresse eingeben.
  3. Auf “Anmeldung über deine Institution” klicken.
  4. Den weiteren Registrierungsschritten folgen und Account einrichten.
  5. Die Campuslizenz wird automatisch im eigenen Account aktiviert.
  6. Der SSO-Login funktioniert aktuell nur im Browser. Für den Login in die AMBOSS-Apps sowie das AMBOSS Add-on für Anki bitte den Link Passwort vergessen? verwenden und manuell ein Passwort einrichten.

Sollten Sie bereits einen mit der MedUni Wien verknüpften AMBOSS-Account haben und die Aufforderung erhalten, die Lizenz zu erneuern, finden Sie hier eine Anleitung dafür.

>>Zur Datenbank

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[en]

AMBOSS combines learning program and reference work into an adaptive medical knowledge platform and is suitable for all students in the pre-clinical and clinical study section. Amboss contains the IMPP exam questions and solutions of all the first medical exams that have been carried out so far since autumn 2010 and all second medical exams since autumn 2006, including specific commentary and linked learning chapters. Amboss contains all subjects that are tested in the exam.
Thanks to precise selection of topics for the questions (e.g. subject or organ-specific), the knowledge can be put to the test during the entire course. Over 1,000 learning chapters offer the knowledge of clinical studies in a concise and clearly understandable form. In addition to the text content, drawings, videos, tables, etc. help with learning. With the help of the AMBOSS Knowledge for medical professionals app, AMBOSS can also be used offline and mobile (for iOS and Android).

 >>Go to Database

Last Update: 2026 10 01

Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig:

Komödie der Irrungen
The comedy of errors
Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

Globe Theatre, London.
[©Encyclopædia Britannica]

 

„Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare.“
Jedwedem Menschen ist es eigen, sich zu irren, doch nur einem Dummen im Irrtum zu verharren.
Cicero „Philippica“ (12,5,2; Attacke auf Marcus Antonius: Senatsrede, Anfang März 43 v.Chr.)

Wahrlich – das Verharren im Irrtum – wie in der Globalen Comedia. Als Komödie im Globe Theater war es bloß ein Spiel – ‚product of art and fancy‘. Heute entartete das ‚Spiel der Götter‘ („Lila“ im Indischen) zur Schmierenkomödie, zur Farce – zu absurdem Possenspiel.

Das Irren übernahm nun dankenswerterweise die AI – zum Teil, wobei nicht mehr eruiert werden kann, welcher Anteil der Fake-News und Fake-Politics etc. im Abseits steht. Objektiven Schiedsrichter gibt es nicht und das Veredictum trägt kein „Mascherl“.

Auf Anfrage teilt die allweise AI spontan mit: „Ein Remedium gegen die Verkehrsmisere wären Seilbahnen“. Zur Prophylaxe sowie Therapie unaufhaltsam um sich greifenden Miesepeters wurde Humor (sic) empfohlen – na also *.

„Lernen’s Geschichte, Herr Reporter!“
B. Kreisky (1981)
…. besser gesagt wäre – „… aus der Geschichte.“

Lernen aus Irrtümern, auch aus prima vista komischen. Der zu seiner Zeit sehr beliebte „Experte vom Wilhelminenberg“ schwärmte gelegentlich vom „gesunden“ Ozon. Dies trug ihm den Spott von Kollegen ein.
Das „Anthropozän“– Ozon der Troposphäre ist toxisch: „Bodennahe Luftströmungen samt der planetarischen Ringströmungen verteilen diverse Spurenstoffe um den gesamten Erdball“. Ein Ozon- Austausch zwischen der Troposphäre und der Stratosphäre (mit ihrer schützenden Ozonschicht) findet nicht statt [1].

Ein „Jumping to conclusions (JTC)“, auch „inference-observation confusion“ [2] mancher „Höherer Weichensteller“ gewann seit etwa zehn Jahren an Bedeutung, nicht nur zur „Freude“ von Börsianern. Dem unbedarften Tölpel Arlequino waren in der Commedia dell’Arte Bocksprünge aller Art erlaubt sowie blühender Blödsinn, ex impromptu oder „of the cuff“. So wie jedem Narr – im Auftrag – als Spaßmacher bei Hofe.

Auf den Brettern, welche die Welt(politik) bedeuten, wären Stegreif-Extempores (siehe Alt-Wien-Pawlatschentheater) peinlich und – noch dazu logorrhoisch deklamiert – vor Allem fehl am Platz. In diesem „Gobal Theater“ verging den Auditorien längst das Lachen. Hier käme als „arbiter elegantiarum“ die Medizin ins Spiel, wenn man sie ließe: “The incapacitation of an official elected is a material fact that should be disclosed to the public, rather than concealed by staff. Transparency, not cover-ups, should be the norm.” Siehe ‚Farewell Adress‘ to the nation (Ronald Regan).

Abgesehen davon: EBM-Empfehlungen, etwa die der Umwelthygiene, werden von den Influencer-Kakophonien zugedröhnt. Evidence Based Medicine, samt unwiderlegbarer Peer-Reviews rangiert möglicherweise hinter Chat-GPT und Ähnlichem. Kritiklos wird sogar eine AI-Psychotherapie, auch für Jugendliche, angepriesen. Das EBM- Akronym mutierte in  Estimating, Believing und Meaning, inklusive entbehrlicher AI-Halluzinationen und AI-Fakes. Mit dubiosen diagnostischen Tests verdienten sich ethikbefreite, gewissenlose Quacksalber goldene Nasen und richteten katastrophale Schäden an [3].

Ver-‚Irrungen‘ im Weltgeschehen bleiben nicht ungestraft. Analog zur Verteilung des Ozons durch planetarische Ringströmungen breitet sich Toxizität global aus und kann unerwünschte Noxen verursachen. Und schließlich: das „Verharren im Irrtum“ diabolisch verwirrter Durcheinanderbringer wurde Methode.

„Ist dies auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.“
Polonius (William Shakespeare)

Globe Theatre

 

Ergänzungen:


William Hazlitt:

„Humour is the describing the ludicrous as it is in itself; wit is the exposing it, by comparing or contrasting it with something else. Humour is, as it were, the growth of nature and accident; wit is the product of art and fancy.“
[On Wit and Humor. 1818]

veredictum, -i :
Wahrsein, Wahrheit, Wahrhaftigkeit

Commedia dell’arte:
italienisches Volkstheater (16. bis 18. Jhdt.) mit unvergleichlich komischer Schauspiel-Technik, besonders die des Arlequino. Er stammte aus einem Armenviertel (Bergamo). Zunächst schien er bloß töricht zu sein, doch zunehmend wurde er listig und gierig, täuschte und verspottete gerne.
(https://www.italy-blog.com/italien-blog/commedia-dell-arte-italienische-theater)

διάβολος (Diabolos):
Verleumder, Durcheinanderwerfer, Verwirrer

Arbiter elegantiarum:
„Richter“ über – nicht nur – Stil
Petronius (Tacitus Annales)

 

Literatur:
1 Vockenhuber H (1992): Zeitbombe Ozon.
Verlag Orac, Wien.

2 Stangl, W. (2026): Jumping to conclusions – JTC.
Online Lexikon für Psychologie & Pädagogik
https://lexikon.stangl.eu/30988/jumping-to-conclusions-jtc

3 Barrett S (2022): Dubious Diagnostic Tests.
Quackwatch, Center for Inquiry, Inc.
https://quackwatch.org/related/tests/

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Interessenkonflikt:
Der Autor erklärt, dass bei der Erstellung
des Beitrags kein Interessen –
konflikt im Sinne der Empfehlung des
International Committee of Medical
Journal Editors bestand.

Gastautor:
Korrespondenzadresse:
Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig
Augenheilkunde und Optometrie
peter.heilig@univie.ac.at
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Scientific Writing Hacks: International Day of Action for Academic Integrity

Hack #100:

International Day of Action for Academic Integrity

IDOA 2026

Der IDOA „International Day of Action for Academic Integrity“ findet heuer am 21.10. statt und steht 2026 unter dem Motto:

„Recipes for integrity: Sharing your signature dish“

Auf der Website ist die IDoA Map zu finden, auf der alle Veranstaltungen, Aktivitäten und Vortragenden aus aller Welt zu entdecken sind.

>>Alle Infos sind auf der ICAI-Website nachzulesen.

Letzte Aktualisierung: 01.10.2026
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Scientific Writing Hacks: Bücherliste zum Thema „Zitierungen“


Hack #99:

Bücherliste zum Thema „Zitierungen“:

 
 
 

3

 
 
 

4

 
 
Buch

Cite them right : the essential referencing guide

Pears, Richard [VerfasserIn]Shields, Graham J., 1953- [VerfasserIn]
2022
 

5

 
 
 
Buch

AMA manual of style : a guide for authors and editors

American Medical Association [Sonstige]
2019
 

6

 
 
 
Buch

Scientific style and format : the CSE manual for authors, editors, and publishers

Council of Science Editors, Style Manual Committee [HerausgeberIn]
2014
 

7

 
Buch

Richtig zitieren

Jele, Harald, 1965- [VerfasserIn]
2021
 
 

Letzte Aktualisierung: 24.09.2026
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [390]: Politzer, Leopold Maximilian – Kinderarzt, Assistent am Mauthner Kinderspital, Direktor des Ersten öffentlichen Kinder-Krankeninstituts

Politzer, Leopold Maximilian – Kinderarzt, Assistent am Mauthner Kinderspital, Direktor des Ersten öffentlichen Kinder-Krankeninstituts

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 23.09.2026

Keywords: Kinderarzt, Mauthner Kinderspital, Erstes öffentliche Kinder-Krankeninstitut, Medizingeschichte, Wien

Leopold Maximilian Politzer wurde am 28. Dezember 1814 als Sohn des Kaufmannes Mager Politzer und Juditha, geborene Dobitsek, in Arad in Ungarn (heute: Rumänien) geboren. Er war mit Anna Politzer verheiratet.

Politzer begann sein Medizinstudium an der Universität in Pest, setzte 1836 sein Studium an der Universität Wien fort und promovierte hier an der Medizinischen Fakultät am 26. März 1839 zum Doktor der Medizin. Im selben Jahr konvertierte er vom jüdischen zum katholischen Glauben.

Im Revolutionsjahr 1848 trat Politzer als politischer Publizist hervor. In der Schrift „Die Mai-Revolution in Wien in ihrer Entwicklung und ihren Folgen pragmatisch dargestellt von Dr. L.M. Politzer“, die er „Allen Maikämpfern“ widmete, setzte er sich mit den politischen Ereignissen im Mai 1848 und deren verfassungsrechtlichen Konsequenzen auseinander. Noch im selben Jahr veröffentlichte er „Die Frage des konstituierenden Reichstags“, in der er seine Vorstellungen über die Aufgaben des bevorstehenden österreichischen Reichstags und die künftige staatliche Ordnung formulierte. Ein Exemplar dieser Schrift versah Politzer mit der handschriftlichen Widmung „Dem Wiedner Leseverein/Vom Verfasser.“

Mauthnersches Kinderspital und Krippen-Verein

Nach seinem Studium war Politzer an dem 1837 von Ludwig Mauthner (1806-1858) gegründeten Mauthnerschen Kinderspital, dem späteren St. Anna-Kinderspital, als Assistent von Mauthner tätig. Daneben arbeitete er als privater Kinderarzt und lebte bis etwa 1849 in der Leopoldstadt, Ferdinandgasse Nr. 652, wo sich auch seine Ordination befand. Ab etwa 1850 war er in Wien Stadt, Bazar Nr. 427, wohnhaft. Während seiner ärztlichen Tätigkeit in der Leopoldstadt war er unmittelbar mit den dortigen prekären Lebens- und Wohnverhältnissen breiter Bevölkerungsschichten konfrontiert. Sein besonderes Augenmerk galt dabei den gesundheitlichen und sozialen Folgen für Kinder. Bereits 1848 thematisierte er diese Verhältnisse in seiner Schrift „Zu den Geheimnissen der Koststuben und der kleinen Kostkinder“.[1] Darin setzte er sich kritisch mit den Bedingungen auseinander, unter denen Kinder in Kostpflege und anderen Formen außerfamiliärer Versorgung aufwuchsen. Die gesundheitliche Gefährdung der Kinder betrachtete Politzer dabei nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit der grassierenden Armut, den prekären Wohnverhältnissen, mangelhafter Ernährung und Pflege sowie unzureichender Betreuung. Zugleich entwickelte er Vorschläge zur Kontrolle und Verbesserung der Kinderfürsorge und verband damit medizinische mit gesellschaftlichen Präventionsmaßnahmen.

Sein Engagement setzte Politzer in den folgenden Jahren im Wiener Krippenverein fort. 1850 beteiligte er sich im Rahmen eines eigenen Komitees an der Errichtung einer Kinder- und Säuglingskrippe in der Leopoldstadt, deren Lokaldirektor er später wurde.[2] Diese Kinder- und Säuglingskrippe, eine sogenannte Creche, stand Kindern erwerbstätiger, unbemittelter Mütter zur Verfügung und lag damit an der Schnittstelle von Kinderheilkunde, Armenfürsorge, Frauenarbeit und öffentlicher Gesundheit. Dazu veröffentlichte Politzer den Artikel „Die Creche. In ihrer Bedeutung für unsere gesellschaftlichen Einrichtungen“, in dem er programmatisch die gesellschaftliche Bedeutung dieser Einrichtung herausarbeitete. Weitere Publikationen waren 1852 „Der Kinderarzt. Der Umgang der Mutter mit dem kranken Kinde“[3] und Diätische Briefe über das Kindesalter“.[4]

Jahrbuch für Kinderheilkunde

Im Juni 1853 rief Politzer gemeinsam mit dem kaiserlichen Leibarzt und Primararzt des Wiedner St. Josef-Kinderspitals Franz Mayr (1814-1863) sowie dem Kinderarzt und Sekundararzt der Wiener k.k. Findel-Anstalt Moriz Schuller (1825-1874) das „Jahrbuch für Kinderheilkunde“ ins Leben. Nach dem Erscheinen des ersten Bandes 1857/58[5] entwickelte es sich zu einer der bedeutenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften der Kinderheilkunde. Nach Mayrs Tod übernahm Hermann Widerhofer (1832-1901) die Mitherausgeberschaft. Der Titel wurde später um den Zusatz „und physische Erziehung“ erweitert. Hier publizierte Politzer Arbeiten, von denen sich Separatabdrucke in einer Sammlung unter dem Titel „Original-Abhandlungen aus dem Gebiete der Kinderheilkunde : Separatabdrücke der grösstentheils im „Jahrbuch für Kinderheilkunde“ von demselben erschienenen Arbeiten“ in der Neuburger-Bibliothek der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin erhalten haben.

Erstes öffentliche Kinder-Krankeninstitut

1853 trat Politzer in das I. öffentliche Kinder-Krankeninstitut in Wien 1, Wollzeile ein und leitete die Institution bis 1882. Zu seinen Assistenten gehörte sein späterer Nachfolger Max Kassowitz (1842-1913). Hier entstanden zahlreiche seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Kinderheilkunde, darunter „Beobachtungen und Erfahrungen aus der Poliklinik des ersten öffentlichen Kinder-Kranken-Institut“. Politzer gehörte seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu jenen Kinderärzten in Wien, die eine Verwissenschaftlichung der Kinderheilkunde anstrebten. Er kritisierte die unzureichende wissenschaftliche Grundlage vieler therapeutischer Maßnahmen, forderte stärker rational und experimentell begründete Behandlungsmethoden und beschäftigte sich intensiv mit Fragen der Diagnose und Früherkennung. Seine Arbeiten umfassten ein breites Spektrum der Kinderheilkunde. Neben der kindlichen Ernährung und Verdauungsphysiologie beschäftigte er sich mit Gehirnkrankheiten bei Kindern sowie mit Fragen der Diagnostik und Therapie und bemühte sich um deren physiologische und experimentelle Fundierung. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die frühzeitige Erkennung gefährlicher Krankheitsverläufe sowie deren prophylaktische und therapeutische Behandlung. Mit seinen während der langjährigen Leitung des Ersten öffentlichen Kinder-Krankeninstituts und als Mitherausgeber des Jahrbuchs für Kinderheilkunde veröffentlichten Arbeiten gehörte Politzer zu jener Generation von Ärzten, die zur Etablierung der Kinderheilkunde als eigenständige klinische und wissenschaftliche Disziplin in Wien beitrugen.

Unter seinen zahlreichen Publikationen wären zu nennen: „Therapeutische Erfahrungen über die wichtigsten Heilmittel der Kinderpraxis“, „Untersuchungen und Ideen zur Anbahnung wissenschaftlicher Grundlagen für die Diätetik und Physische Erziehung des Kindes “, „Über den Wert gewisser Einzelsymptome für die Diagnose mancher Krankheiten des Kindesalters“, „Die Therapie der wichtigsten Krankheiten des kindlichen Alters“, „Schematisieren und Individualisieren in der Diagnostik und Therapie“, sowie „Zur Diagnose und Therapie der Krankheiten des Gehirns und seiner Hüllen“. Für Politzer standen dabei die besonderen physiologischen Bedingungen des Kindes als Grundlage von Ernährung und Therapie im Vordergrund. Ihm wird außerdem eine frühe, teilweise auch erste Beschreibung des Asthma bronchiale im Kindesalter zugeschrieben, die er in seiner im Jahrbuch für Kinderheilkunde veröffentlichten Studie „Asthma bronchiale. Bronchienkrampf im Kindesalter“ vorlegte. In den Jahren 1875 und 1876 veröffentlichte er in der Wiener medizinischen Wochenschrift eine Artikelserie „Zur Kritik und Reform der Therapie“.[6] 1878 erschien von ihm die 395 Seiten umfassende Monografie „Die Entstehung der Gefahr im Krankheitsverlauf“ und 1879 ein von ihm gehaltener Vortrag „Über die Pflege des kranken Kindes“.

Politzer habilitierte sich im Jahr 1858 an der Universität Wien zum Privatdozenten im Fach Pädiatrie.[7] Im Juli 1877 wurde ihm der Titel eines außerordentlichen Professors verliehen.[8]

Im Juni 1882 ließ sich Politzer von der Leitung des Kinderkranken-Instituts entheben[9] und praktizierte in seiner Arztpraxis an seinem Wohnort in Wien 1, Franzensring 22, weiter. Zuvor war er in Wien 1, Tuchlauben 7, wohnhaft.

Politzer war seit 1849 Mitglied der Gesellschaft der Ärzte in Wien und Mitglied des Journalisten- und Schriftstellervereins Concordia. Im Rahmen einer 1867 durchgeführten Initiative zur Rückkehr des 1848er-Revolutionärs Ferdinand Freiligrath (1810-1876) aus seinem Londoner Exil gehörte auch Politzer zu den Spendern.[10]

Politzer Leopold Maximilian: Todesanzeige, Neue Freie Presse, 24.5.1888, S. 15.

Leopold Maximilian Politzer starb am 23. Mai 1888 in Wien.

Quellen:

Matriken Wien, Rk., Erzdiözese Wien, 01., St. Peter, Taufbuch, 01-04, Politzer Leopold Maximilian, 14.9.1839.

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 170-186a, Politzer Leopold (Rigorosum Datum: 1838).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 175-1059, Politzer Leopold (Promotion Datum: 26.3.1870).

Literatur:

Politzer, Leopold Maximilian: Original-Abhandlungen aus dem Gebiete der Kinderheilkunde. Separatabdrücke der grösstentheils im „Jahrbuch für Kinderheilkunde“ von demselben erschienenen Arbeiten. Wien: 1919.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592/1-13]

Politzer, Leopold Maximilian: Beobachtungen und Erfahrungen aus der Poliklinik des ersten öffentlichen Kinder-Kranken-Institutes. O.O. O.J.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592/8]

Politzer, Leopold Maximilian: Therapeutische Erfahrungen über die wichtigsten Heilmittel der Kinderpraxis. O.O. O.J.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592/5]

Politzer, Leopold Maximilian: Untersuchungen und Ideen zur Anbahnung wissenschaftlicher Grundlagen für die Diätetik und physische Erziehung des Kindes. Sonderdruck aus: Jahrbuch für Kinderheilkunde und physische Erziehung. Wien: typ. Zamarski & Dittmarsch 1858.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592/2]

Politzer, Leopold Maximilian: Über den Wert gewisser Einzelsymptome für die Diagnose mancher Krankheiten des Kindesalters. Sonderdruck aus: Jahrbuch für Kinderkrankheiten. O.O. O.J.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: SA-3497]

Politzer, Leopold Maximilian: Zur Therapie der wichtigsten Krankheiten des kindlichen Alters. Sonderdruck aus: Jahrbuch für Kinderheilkunde. O.O. O.J.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592/1]

Politzer, Leopold Maximilian: Schematisieren und Individualisiren in der Diagnostik und Therapie. Sonderdruck aus: Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. Wien: 1878.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: SA-3495]

Politzer, Leopold Maximilian: Zur Diagnose und Therapie der Krankheiten des Gehirns und seiner Hüllen. Allgemeine nosologische und diagnostische Vorbemerkungen. O.O. O.J.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592/3]

Politzer, Leopold Maximilian: Astma bronchiale, Bronchienkrampf im Kindesalter. Sonderdruck aus: Jahrbuch für Kinderheilkunde. Leipzig: Druck und Verlag von B.G. Teubner 1870.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Politzer, Leopold Maximilian: Zur Kritik und Reform der Therapie. In: Wiener medizinische Wochenschrift (25) 1875. Sp. 337-339, 361-364, 504-507, 551-554, 572-574, 993-996, 1023-1026, 1098-110.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: Z-10.002/25]

Politzer, Leopold Maximilian: Die Entstehung der Gefahr im Krankheitsverlaufe. Wien: Braumüller 1878.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 27573]

Politzer, Leopold Maximilian: Über Pflege des kranken Kindes. Vortrag, gehalten am 21. Jänner 1879. Wien: typ. Reisser & Ethofer 1879.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 47032]

[1] Politzer L.M., Zu den Geheimnissen der Koststuben und der kleinen Kostkinder, Wien 1848.

[2] Krippen-Kalender. Jahrbuch für Frauen und Mütter (Hrsg. von der Direction des Zentral-Vereine), Wien 1856, S. 83.

[3] Krippen-Kalender. Jahrbuch für Frauen und Mütter (Hrsg. von der Direction des Zentral-Vereine), Wien 1853, S. 16-24.

[4] Krippen-Kalender. Jahrbuch für Frauen und Mütter (Hrsg. von der Direction des Zentral-Vereine), Wien 1854, S. 1-5

[5] The British medical journal, 9.6.1888, S. 1250.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 17, 1875, Sp. 337-339; Nr. 18, 1875, Sp. 361-364; Nr. 23, 1875, Sp. 504-507; Nr. 25, 1875, Sp. 551-554; Nr. 26, 1875, Sp. 572-574; Nr. 46, 1875, Sp. 993-996; Nr. 47, 1875, Sp. 1023-1026; Nr. 50, 1875, Sp. 1098-1101; Nr. 4, 1876, Sp. 76-79; Nr. 17, 1876, Sp. 399-401; Nr. 18, 1876, Sp. 420-422; Nr. 19, 1876, Sp. 449-451; Nr. 20, 1876, Sp. 478-480.

[7] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 20, 1858, S. 350.

[8] Die Presse, 12. Juli 1877, S. 16

[9] Neue Freie Presse, 10.6.1882, S. 5.

[10] Die Presse, 22.6.1867, S. 11

Normdaten (Person):  Politzer, Leopold Maximilian: BBL: 50344; GND: 140183019

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  50344 (23.09.2026)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=50344

Letzte Aktualisierung: 2026.09.23

Logo Margrit Hartl

Scientific Writing Hacks: AMBOSS-Roadshow-Event für Erstsemestrige

Hack #98: Pünktlich zum Semesterstart veranstaltet AMBOSS am 29. September 2026 um 17 Uhr in Hörsaal 1 im Hörsaalzentrum für alle Erstsemestrigen der MedUni Wien ein kostenloses Roadshow-Event, bei dem die beliebte Lernplattform sowie ihre Anbindung an das Lernkartensystem ANKI vorgestellt werden.

Alle Informationen sind im Beitrag AMBOSS-Roadshow-Event für Erstsemestrige am 29.9.2026 um 17 Uhr an der MedUni Wien

nachzulesen.

Letzte Aktualisierung: 24.09.2026
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [389]: Massari, Julius – Dozent für Geburtshilfe und Gynäkologie an der II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien

Massari, Julius – Dozent für Geburtshilfe und Gynäkologie an der II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 17.09.2026

Keywords: Gynäkologe, Geburtshelfer, Operateur, II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik Allgemeines Krankenhaus Wien, Medizingeschichte, Wien

Julius Anton Ritter von Massari wurde – abweichend von den Angaben in den biografischen Nachschlagewerken – am 20. April 1845 als Sohn des Oberlandesgerichtsrates Sylvester Dominik von Massari (gest. 1889) und dessen Ehefrau Antonie, geborene Forget de Barst (gest. 1882) in Wien geboren. Seit 1876 war er mit Karolina Juliana Edle von Braun-Fernwald verheiratet. Sie war eine Tochter des Gynäkologen Carl Rudolf Braun von Fernwald (1823-1891), Vorstand der I. Geburtshilflichen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien, sowie eine Schwester der ebenfalls dort tätigen Gynäkologen Egon August Gustav Braun von Fernwald (1862-1926) und Richard Albert Braun von Fernwald (1866-1955). Aus der Ehe gingen unter anderem Carl Julius (geb. 1877), Carolina Silvia Johanna (geb. 1878) und der spätere Chirurg Kornelius Carl Egon (geb. 1883) hervor.

Nach Abschluss seiner Gymnasialausbildung studierte Massari an der Universität Wien Medizin. Am 27. Jänner 1871 promovierte er zum Doktor der gesamten Heilkunde und am 4. April 1871 zum Doktor der Chirurgie. Anschließend arbeitete er als Operationszögling an der I. Chirurgischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien unter Johann von Dumreicher (1815-1880). Danach trat er als Assistent in die von Joseph Späth (1823-1896) geleitete Hebammenklinik ein. Von 1873 bis 1876 war er als Assistent Späths an der II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik tätig. Daneben hielt er an der Klinik Kurse über operative Geburtshilfe mit Übungen sowie gynäkologische Propädeutik und Kasuistik.

1876 habilitierte sich Massari im Fach Geburtshilfe und Gynäkologie sowie gynäkologische Propädeutik und wurde zum Privatdozenten ernannt.[1]

Zu seinen wissenschaftlichen Arbeiten zählen „Fractura Pelvis sub partu“ aus dem Jahr 1876,[2] „Studien über Exstirpation des Uterus“ aus dem Jahr 1878 sowie die 1879 erschienenen Arbeiten „Eine seltene Anomalie der weiblichen Harn- und Geschlechtsorgane“ und „Exstirpation der Ovarien und des krebskranken Uterus von der Bauchhöhle aus“. 1883 veröffentlichte er die Arbeit „Ein sich selbst haltender, löffelförmiger Scheidenspiegel“.

Eine vollständige Übersicht seiner Publikationen enthält die Zusammenstellung „Personalbiographien von Professoren und Dozenten der I. und II. Universitätsfrauenklinik und der III. geburtshilflichen Klinik in Wien im ungefähren Zeitraum von 1875-1905“

Seit 1874 gehörte Massari der Gesellschaft der Ärzte in Wien an.[3]

Julius Anton Ritter von Massari starb am 12. Juli 1884 in Dornbach bei Wien.

Massari Julius, Todesanzeige, Neue Freie Presse, 13.7.1884, S. 13.

Quellen:

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 182-170, Massari Julius (Promotion Datum: 27.1.1871).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 182-500, Massari Julius (Promotion/Chirurgie Datum: 4.4.1871).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 170-171a, Massari Julius (Rigorosum Datum: 1870).

Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker. Bd. 4, 1886, S. 161.

Personalbiographien von Professoren und Dozenten der I. und II. Universitätsfrauenklinik und der III. geburtshilflichen Klinik in Wien im ungefähren Zeitraum von 1875-1905: Mit kurzen biographischen Angaben und Überblick über die Hauptarbeitsgebiet, Wien 1971.

Literatur:

Massari, Julius: Studien über Exstirpation des Uterus. Sonderdruck aus: Wiener medicinische Wochenschrift. Wien: Druck der k. Wiener Zeitung 1878.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Massari, Julius: Eine seltene Anomalie der weiblichen Harn- und Geschlechtsorgane. Beobachtet in dem unter Leitung des k. Rathes Prim. Dr. v. Gunz stehenden St. Josefs-Kinderspitale in Wien. Sonderdruck aus: Wiener medicinische Wochenschrift. Wien: Druck der k. Wiener Zeitung 1879.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Massari, Julius: Exstirpation der Ovarien und des krebskranken Uterus von der Bauchhöhle aus. Ausgeführt an Prof. Braun-Fernwald’s Klinik. Sonderdruck aus: Centralblatt für Gynäkologie. Leipzig: Druck und Verlag von Breitkopf & Härtel 1879.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Massari, Julius: Ein sich selbst haltender, löffelförmiger Scheidenspiegel. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Presse 1883.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Wiener Zeitung, 4.10.1876, S. 2.

[2] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 7, 1876, Sp. 148-151.

[3] Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Aerzte zu Wien, Bd. 2, 1874, S. 88.

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