Hochschulschriften erfolgreich erfassen: Workshop für Studierende am 14.01.2026

Beim Erstellen von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten eröffnen sich schnell viele Fragen. In den freiwilligen Workshops für Studierende „Hochschulschriften erfolgreich verfassen“ haben Sie die Möglichkeit zu erfahren, wie Sie Ihre Abschlussarbeit konform des Leitfadens für das Erstellen von Hochschulschriften für Studierende verfassen können. Nach themenspezifischen Impulsreferaten können Sie konkrete Fragen zu Ihrer Abschlussarbeit stellen. Von wissenschaftlicher Recherche in Literaturdatenbanken, Arbeiten mit dem Literaturverwaltungsprogramm Zotero, Datenschutz, Bildrecht, Urheberrecht, Erstveröffentlichungsrecht bis hin zum wissenschaftlichen Schreiben, Zitierstilen und Wissenswertem rund ums Plagiat reichen die Themen, die dabei behandelt werden.

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Termin:

14.01.2026  16:00 – 20:00 Uhr
Mehrzweckraum (5.E0.03) Universitätsbibliothek der MedUni Wien  AKH Ebene 5

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung zu einem Workshoptermin über Moodle notwendig.

Letzter Zugriff: 07.01.2026
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Recently Added: Neue historische Volltexte im Repositorium der UB MedUni Wien ePub 

MedUni Wien ePub ist der Publikationsserver der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, über den Sie Einsicht in digitalisierte Materialien vornehmlich aus den Beständen der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin erhalten. Weiters stehen Ihnen die approbierten Abschlussarbeiten der Medizinischen Universität Wien zur Verfügung. Ebenso erhalten Sie Zugriff auf Open Access Zeitschriftenartikel, an denen Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Wien beteiligt sind oder als korrespondierende Autor:innen fungieren.
Die aktuellsten Neuzugänge medizinhistorischer Werke im Repositorium der UB MedUni Wien ePub  sind:

[en: MedUni Vienna ePub is the publication server of the University Library of the Medical University of Vienna, which gives you access to digitized materials, primarily from the holdings of the Branch Library of Medical History. It also grants access to the approbated theses of the Medical University of Vienna and to open access articles where the corresponding author is affiliated with the Medical University of Vienna.
New additions of medical history works  in the repository of UB MedUni Wien ePub are:]

Scientific Writing Hacks: ENAI webinar: From Policy to Practice: A Postplagiarism Readiness Framework for AI Integration in Higher Education

Hack #80:

ENAI webinars are free open webinars on various topics related to academic integrity and research ethics. Anyone interested in academic integrity and ethics is invited!

From Policy to Practice: A Postplagiarism Readiness Framework for AI Integration in Higher Education

Date:Wednesday, January 28, 2026Time:12:00pm – 1:00pmTime Zone:Mountain Time – US & Canada (change)

>>Registration

Letzter Zugriff: 20.12.2025
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Scientific Writing Hacks: ENAI webinar: [HYBRID] Teaching Postplagiarism Tenets Through AI-Enhanced Creative Problem-Solving Model

Hack #79:

ENAI webinars are free open webinars on various topics related to academic integrity and research ethics. Anyone interested in academic integrity and ethics is invited!

[HYBRID] Teaching Postplagiarism Tenets Through AI-Enhanced Creative Problem-Solving Model

Date:Wednesday, January 14, 2026Time:12:00pm – 1:00pmTime Zone:Mountain Time – US & Canada (change)

>>Registration

Letzter Zugriff: 20.12.2025
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [352]: Wechsberg, Leo – Gynäkologe, Rothschild-Spital

Wechsberg, Leo – Gynäkologe, Rothschild-Spital

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 15.12.2025

Keywords: Gynäkologe, I. Frauenklinik, Allgemeines Krankenhaus, Rothschild-Spital, Medizingeschichte, Wien

Leo Alfred Wechsberg wurde am 24. Mai 1875 in Orlova bei Mährisch-Ostrau in Österreichisch-Schlesien (heute: Orlova/Tschechien) als Sohn von Ferdinand Wechsberg und Rosa Wechsberg (1850-1910) geboren. Sein Bruder war der Internist Friedrich Emil Wechsberg (1873-1929). 1906 heiratete er Käthe Eisenstädter (1883-?), mit der er einen Sohn Franz (1910-?) hatte.

Wechsberg absolvierte 1893 das Josefstädter Oberrealgymnasium in Wien[1] und begann anschließend an der Universität Wien mit dem Studium der Medizin, das er am 16. Juni 1899 mit der Promotion abschloss. Wie sein Bruder Friedrich Wechsberg war er während des Studiums Mitglied des Medizinischen Unterstützungsvereins an der Universität Wien und wurde 1897 in dessen Vereinsleitung gewählt.[2] Nach Abschluss des Studiums leistete er seinen Militärdienst im Garnisonsspital Nr. 2, beim Trainregiment Nr. 3 ab, den er mit der Ernennung zum Assistenzarzt der Reserve beendete.[3]

In der Folge arbeitete er an der I. Frauenklinik unter Friedrich Schauta (1849-1919) und trat 1902 als Sekundararzt in die neu errichtete gynäkologische Abteilung des Rothschild-Spitals bei Carl Fleischmann (1859-1941) ein.[4] Im selben Jahr publizierte er Arbeiten, die an der chirurgischen Abteilung des Kaiser Franz Joseph-Spitals unter den Primarius Julius Schnitzler (1865-1939), dem Bruder Arthur Schnitzlers (1862-1931), entstanden waren, darunter „Ueber einen Fall von Achsendrehung des Dünndarms“ und „Ein Beitrag zur Lehre vom Chloroformikterus“. 1903 folgte im Rothschild-Spital die Studie „Zur Histologie der hymenalen Atresie der Scheide“.

Vor dem Ersten Weltkrieg engagierte sich Wechsberg mit Vorträgen im Unterstützungsverein für Hebammen sowie im Neuen Frauenclub in Wien, wo er in Kontakt mit Auguste Fickert (1855-1910) stand.

Seit 1900 führte Wechsberg eine private Arztpraxis in Wien 9, Pelikangasse 5. Nach seinem Ausscheiden aus dem Rothschild-Spital als emeritierter Assistent eröffnete er 1905 eine private fachärztliche Praxis für Frauenheilkunde in Wien 1, Stubenring 12,[5] die er 1911 nach Wien 9, Maria-Theresien-Straße 3, verlegte. Parallel dazu war er vor dem Ersten Weltkrieg weiterhin als Privatassistent von Carl Fleischmann tätig. In dieser Zeit erschienen mehrere Publikationen, darunter 1906 „Zur Indikation der Sectio caesarea“ und 1907 „Zur Verhütung des Zurücklassens von Kompressen in der Bauchhöhle“, beide an der gynäkologischen Abteilung des Rothschild-Spitals. 1909 veröffentlichte er die Arbeit „Vaginale Uterusamputation“, 1910 folgte in der Hebammen-Zeitung der Beitrag „Ueber die dritte Geburtsperiode und atonische Blutungen der Gebärmutter“.[6]

Am Ersten Weltkrieg nahm Wechsberg zunächst als Landsturmoberarzt (Ernennung 1914)[7] und ab 1915 als Landsturmregimentsarzt teil.[8]

Seit 1904 war Wechsberg Mitglied der Gesellschaft der Ärzte in Wien[9] sowie der Geburtshilflich-gynäkologischen Gesellschaft in Wien. Darüber hinaus gehörte er vor dem Krieg gemeinsam mit seiner Ehefrau Käthe als Mitglied dem „Österreichischen Patriotischen Hilfsverein, zugleich Landes- und Frauen-Hilfsverein vom Roten Kreuz für Niederösterreich“ an.[10]

Leo Wechsberg verstarb im Oktober 1934 in Wien.

Quellen:

Heiratsmatriken der IKG Wien, 1906, Wechsberg Leo, Eisenstädter Käthe.

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0501, Wechsberg Leo (Nationalien Datum: 1894/95).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 195-442b, Wechsberg Leo (Rigorosum Datum: 30.5.1899).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 189-0185, Wechsberg Leo (Promotion Datum: 16.6.1899).

WStLA, 1.1.10.A1.28386/1934 – Totenbeschaubefund, Grabanweisung: Wechsberg Dr. Leo (Oktober 1934).

Literatur:

Wechsberg, Leo: Ueber einen Fall von Achsendrehung des Dünndarms. Aus der chirurgischen Abtheilung des k.k. Kaiser Franz Joseph-Spitales in Wien (Primarius Docent Dr. Julius Schnitzler). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Heilkunde. Wien: Druck von Friedrich Jasper 1902.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wechsberg, Leo: Ein Beitrag zur Lehre vom Chloroformikterus. Aus der chirurgischen Abtheilung des k.k. Kaiser Franz Joseph-Spitales in Wien (Primarius Docent Dr. Julius Schnitzler). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Heilkunde. Wien: Druck von Friedrich Jasper 1902.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wechsberg, Leo: Zur Histologie der hymenalen Atresie der Scheide. Aus der gynäkologischen Abteilung des Spitales der israelitischen Kultusgemeinde in Wien (Primararzt Dr. Karl Fleischmann). Sonderduck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Druck von Kratz, Helf & Co. 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wechsberg, Leo: Zur Indikation der Sectio caesarea. Aus der gynäkologischen Abteilung der „Rothschild-Stiftung“ (Primarius: Dr. Karl Fleischmann) und dem Kaiserin-Elisabeth-Wöchnerinnenheime „Lucina“ (Primarius: Dr. Berthold Bosse) in Wien. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Druck von Bruno Bartelt 1906.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wechsberg, Leo: Zur Verhütung des Zurücklassens von Kompressen in der Bauchhöhle. Aus der gynäkologischen Abteilung der „Rothschildstiftung“ (Primarius Dr. Karl Fleischmann) in Wien. Sonderdruck aus: Zentralblatt für Gynäkologie. Leipzig: Verlag von Ambrosius Barth 1907.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wechsberg, Leo: Vaginale Uterusamputation. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Druck von Bruno Bartelt 1909.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Jahresbericht Josefstädter Obergymnasium, Wien 1894, S. 52.

[2] Neues Wiener Journal, 20.11.1897, S. 5.

[3] Wiener Zeitung, 22.5.1900, S. 1.

[4] Die Neuzeit, 18.4.1902, S. 165.

[5] Wiener klinische Rundschau, Nr. 25, 1905, S. 449.

[6] Hebammen-Zeitung, 1.7.1910, S. 281-282.

[7] Der Militärarzt, Nr. 24, 1914, S. 472.

[8] Der Militärarzt, Nr. 8, 1915, Sp. 135.

[9] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 15, 1904, S. 427.

[10] Rechenschaftsbericht des Österreichischen Patriotischen Hilfsverein, zugleich Landes- und Frauen-Hilfsverein vom Roten Kreuz für Niederösterreich, Wien 1910, S. 32.

Normdaten (Person):  : BBL: ; GND:

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:   48553 (15.12.2025)
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Letzte Aktualisierung: 2025.12.15

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Datenbank des Monats – Scopus (inkl. KI-Recherchetool)

Datenbank des Monats – Scopus[en]

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Scopus liefert zudem die Zitierungen der wissenschaftlichen Artikel (References und Citations), die die Zitationsanalyse ermöglichen (Wer zitiert wen? Wer wird durch wen zitiert?).
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In addition to extensive research options, there is the option of compiling your own search profiles and using an alert service (also possible as RSS feeds).

With Scopus KI /AI there is an extension with an AI component: Scopus AI: explore scientific information in a new way.

FRESH eBOOKS: Prüfungstrainer Physik für Mediziner; Migräne : Diagnostik – Therapie – Prävention uvm.

FRESH eBOOKS
 

Alle aktuellen eBooks der Universitätsbibliothek können von MedUni Wien Angehörigen im Volltext  am Campus der MedUni Wien oder via Remote Access  abgerufen werden.

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Fresh eBooks:

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1
 
 
 
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Classical and Bayesian Statistical Approaches in Infectious Disease Data Analysis

Khan, Noor Muhammad [VerfasserIn]Baldi, Ileana [VerfasserIn]Chiaruttini, Maria Vittoria [VerfasserIn]Gregori, Dario [VerfasserIn]
2026
 
2
 
 
 
E-Book

Spinalanästhesie : Ein praxisorientierter Leitfaden

Bang-Vojdanovski, Boris [VerfasserIn]
2025
 
3
 
 
 
E-Book

Praxis der zahnärztlichen Begutachtung : Zahnmedizinische und medizinrechtliche Grundlagen

Brauer, Hans Ulrich, 1975- [HerausgeberIn]Jacob, Mike [HerausgeberIn]
2025
 
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E-Book

Surgery in Uremic Patients

Santangelo, Michele [HerausgeberIn]Vistoli, Fabio [HerausgeberIn]
2026
 
 
 
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E-Book

Prüfungstrainer Physik für Mediziner

Harten, Ulrich [VerfasserIn]
2025
 
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E-Book

Das Herzkatheterlabor : Für MTR, MTF, OTA, ATA, MFA und Pflegepersonal

Winkhardt, Monika [VerfasserIn]Kraft, Svenja [VerfasserIn]
2025
 
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E-Book

Functional Diseases of the Esophagus : Pathophysiology, Diagnosis and Surgical Technique

Landolfi, Vincenzo [HerausgeberIn]Tolone, Salvatore [HerausgeberIn]
2026
 
 
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E-Book

Digitale Patientenkommunikation

Weimann, Thure Georg [HerausgeberIn]Schlieter, Hannes [HerausgeberIn]Weimann, Arved [HerausgeberIn]Ziemssen, Tjalf [HerausgeberIn]
2025
 
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E-Book

HRCT der Lunge : Systematische Analyse von Mustern, Erkrankungen und Differenzialdiagnosen

Hamer, Okka W. [HerausgeberIn]Rehbock, Beate [HerausgeberIn]
2025
 

13

 
 
 
E-Book

Fehlzeiten-Report 2025 : KI und Gesundheit – Möglichkeiten nutzen, Risiken bewältigen, Orientierung geben

Badura, Bernhard [HerausgeberIn]Ducki, Antje [HerausgeberIn]Meyer, Markus [HerausgeberIn]Baumgardt, Johanna [HerausgeberIn]Schröder, Helmut [HerausgeberIn]
2025
 

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E-Book

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa : Informationen und praktische Tipps für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Terjung, Birgit [HerausgeberIn]Langhorst, Jost [HerausgeberIn]Buderus, Stephan [HerausgeberIn]
2025
 

15

 
 
 
E-Book

Gesunde Haut : Haut und Hautkrankheiten von A bis Z

Kardorff, Bernd [VerfasserIn]
2025
 

16

 
 
 
E-Book

Erste Hilfe – Chemie und Physik für Mediziner

Schatz, Jürgen [HerausgeberIn]Tammer, Robert [HerausgeberIn]
2025
 

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E-Book

Migräne : Diagnostik – Therapie – Prävention

Göbel, Hartmut, 1957- [VerfasserIn]
2025
 

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Notaufnahme : Von A wie Adrenalin bis Z wie Zusammenbruch

Poetzsch, Marian C. [VerfasserIn]
2025
 
 
 
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [351]: Wechsberg, Friedrich – Internist, Primararzt am Wilhelminenspital

Wechsberg, Friedrich – Internist, Primararzt am Wilhelminenspital

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 11.12.2025

Keywords: Internist, I. Medizinische Klinik, Allgemeines Krankenhaus, Wilhelminenspital, Medizingeschichte, Wien

Friedrich Emil Wechsberg wurde am 22. November 1873 in Orlau bei Mährisch-Ostrau in Österreichisch-Schlesien (heute: Orlova/Tschechien) geboren. Seine Eltern waren Ferdinand Wechsberg und Rosa Wechsberg (1850-1910). Sein Bruder war der Gynäkologe Leo Alfred Wechsberg (1875-1934).

Wechsberg studierte an der Universität Wien Medizin und promovierte am 6. März 1897. Bereits während des Studiums engagierte er sich im Medizinischen Unterstützungsverein, in dem er 1895 die Funktion eines Vizepräsidenten bekleidete,[1] sowie in der Wiener Rettungsgesellschaft, aus der er 1894 gemeinsam mit 32 weiteren Kollegen infolge der antisemitisch motivierten Personalpolitik ihres Leiters Wilhelm Vragassy (1851-1933) austrat.

Nach Abschluss des Studiums leistete er seinen Militärdienst im Garnisonsspital Nr. 2 in Wien ab und wurde im Juni 1898 zum Assistenzarzt der Reserve ernannt.[2] Zugleich war er als Assistent von Hermann Nothnagel (1841-1905) an der I. Medizinischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien tätig. Daneben führte er eine private Arztpraxis in Wien 1, Universitätsstraße 11.

Während dieser Tätigkeit führte er am königl. Preußischen Institut für experimentelle Therapie in Frankfurt am Main unter der Leitung von dessen Direktor Paul Ehrlich (1854-1915) experimentalpathologische Untersuchungen durch, aus denen die in den Jahren 1901 und 1902 erschienen Arbeiten „Ueber bactericide Heilsera“ und „Zur Lehre von der natürlichen Immunität und über baktericide Heilsera“ hervorgingen. Am Senckenberg’schen pathologisch-anatomischen Institut in Frankfurt publizierte er 1901 zudem die Arbeit „Beitrag zur Lehre von der primären Einwirkung des Tuberkelbacillus“. Daneben unternahm er auch noch Forschungen am staatlichen serotherapeutischen Institut in Wien unter der Leitung von Richard Paltauf (1858-1924), die sich in den Publikationen „Ueber die Wirkung bactericider Immunsera“, „Weitere Untersuchungen über die Wirkung bactericider Immunsera“ und „Zur Lehre von den antitoxischen Seris“ niederschlugen.

Nach dem Tod von Hermann Nothnagel übernahm Wechsberg mit Beschluss des Professorenkollegiums der Medizinischen Fakultät im Juli 1905 als bisheriger Erster Assistent interimistisch die Leitung der Klinik,[3] die er bis zur Nachbesetzung durch Professor Carl von Noorden (1858-1944) für die Dauer eines Jahres innehatte. Im Jahr 1906 habilitierte er sich für das Fach Innere Medizin und wurde im April desselben Jahres zum Privatdozenten für Innere Medizin ernannt. 1907 verließ er die I. Medizinische Klinik.

Wilhelminenspital

Im Jahr 1912 übernahm Wechsberg als Primarius die Leitung der internen Abteilung am Wilhelminenspital,[4] die er bis zu seinem Tod 1929 ausübte.

Während des Ersten Weltkrieges erfolgte im August 1914 seine Ernennung zum Oberarzt,[5] 1917 zum Regimentsarzt.[6]

Wechsberg war Mitglied der Gesellschaft der Ärzte in Wien, des Vereins für innere Medizin sowie des Vereins für Neurologie und Psychiatrie. 1924 erhielt er den Titel eines Hofrates.[7]

Friedrich Wechsberg verstarb am 15. Juli 1929 in Wien.

Todesanzeige: Neue Freie Presse, 18.7.1929, S. 17.

Quellen:

Geburtsbuch 1873, Orlová, Karviná, Moravskoslezský kraj, Czech Republic (Republik Tschechien),

Regional Archives in Opava, S. 335, Wechsberg Friedrich.

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0501, Wechsberg Friedrich (Nationalien Datum: 1894/95).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 195-441a, Wechsberg Friedrich (Rigorosum Datum: 8.2.1897).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 188-785, Wechsberg Friedrich (Promotion Datum: 6.3.1897).

Friedhofsdatenbank der IKG Wien, Wechsberg Friedrich.

Literatur:

Wechsberg, Friedrich: Ueber bactericide Heilsera. Aus dem kgl. preussischen Institut für experimentelle Therapie (Director: Geh.Rath. Prof. Dr. Ehrlich). Sonderdruck aus: Wiener klinische Rundschau. Wien: Druck von Hermann Gresser 1901.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wechsberg, Friedrich: Zur Lehre von der natürlichen Immunität und über baktericide Heilsera. Aus dem königl. Institut für experim. Therapie zu Frankfurt a./M. (Director: Geh.Rath Prof. Ehrlich). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Hygiene und Infectionskrankheiten. Leipzig: Verlag von Veit & Comp. 1902.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wechsberg, Friedrich: Beitrag zur Lehre von der primären Einwirkung des Tuberkelbacillus. Aus dem Senckenberg’schen pathologisch-anatomischen Institute in Frankfurt a.M. Sonderdruck aus: Beiträge zur pathologischen Anatomie und zur allgemeinen Pathologie. Naumburg a/S.: Lippert & Co. (G. Plätz’sche Buchdr.) 1901.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wechsberg, Friedrich: Ueber die Wirkung bactericider Immunsera. Aus dem staastlichen serotherapeutischen Institute in Wien (Vorstand: Prof. R. Paltauf). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Druck von Friedrich Jasper 1902.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wechsberg, Friedrich: Weitere Untersuchungen über die Wirkung bactericider Immunsera. Aus dem staatlichen serotherapeutischen Institute in Wien (Vorstand: Prof. R. Paltauf). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Druck von Friedrich Jasper 1902.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Wechsberg, Friedrich: Zur Lehre von den antitoxischen Seris. Aus dem staatlichen serotherapeutischen Institute in Wien (Vorstand: Prof. Dr. R. Paltauf). Sonderdurck aus: Centralblatt für Bakteriologie, Parasitenkunde und Infektionskrankheiten – Erste Abteilung: Mediz.-hygien. Bakteriologie u. tier. Parasitenkunde. Jena: Frommansche Buchdruckerei (Hermann Pohle) 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Neue Freie Presse, 13.11.1895, S. 5.

[2] Neue Freie Presse, 3.6.1898, S. 21.

[3] Die Zeit, 12.7.1905, S. 3.

[4] Wiener klinische Rundschau, Nr. 22, 1912, S. 350.

[5] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 27.8.1914, S. 5.

[6] Wiener Zeitung, 4.3.1917, S. 3.

[7] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 20, 1924, Sp. 1036.

Normdaten (Person):  : BBL: ; GND:

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:   48551 (11.12.2025)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=48551

Letzte Aktualisierung: 2025.12.11

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Kreatives Gemeinschaftsprojekt: Bücher-Weihnachtsbaum im Lesesaal der Universitätsbibliothek MedUni Wien

Kreatives Gemeinschaftsprojekt: Bücher-Weihnachtsbaum im Lesesaal der Universitätsbibliothek MedUni Wien

In diesem Jahr haben die Bibliothekar:innen ein besonderes Highlight im Lesesaal vorbereitet: Aus den übriggebliebenen Restbeständen des alljährlichen Bücherflohmarkts und weiteren wiederverwendbaren Materialien ist ein kunstvoller, ressourcenschonender Bücher-Weihnachtsbaum entstanden. Dieses kreative Projekt steht unter dem Motto Academic Integrity und soll daran erinnern, wie wichtig verantwortungsvolles wissenschaftliches Arbeiten – ebenso wie ein achtsamer Umgang mit Ressourcen – ist.  Mit dem Bücher-Weihnachtsbaum möchten die Bibliothekar:innen nicht nur ein festliches und nachhaltiges Zeichen setzen, sondern auch ihre fortwährende Unterstützung für alle Studierenden, Lehrenden und Forschenden betonen und wünschen allen Benutzer:innen erholsame Weihnachtsfeiertage, viel Glück und Erfolg für das Jahr 2026!

Der Bücher-Weihnachtsbaum kann zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek MedUni Wien besichtigt werden! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Buecherweihnachtsbaum UB MedUniWien.mp4

Unser Bücher-Weihnachtsbaum wurde in den MedUni Wien Instagram Stories ausgezeichnet!

 

Öffnungszeiten: Weinachten/Jahreswechsel
Wissenschaftliche Bibliothek

5E Lageplan

Montag, 22.12.2025 bis Dienstag, 23.12.2025:       
08:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch, 24.12.2025 bis Sonntag, 28.12.2025:      GESCHLOSSEN
Montag, 29.12.2025 bis Dienstag, 30.12.2025:       
08:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch, 31.12.2025 bis Dienstag, 06.01.2026:      GESCHLOSSEN
 
ab Mittwoch, 07.01.2026                                     
Reguläre Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 8:00–20:00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag geschlossen

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Studierendenlesesaal

5C Lageplan

Montag bis Sonn- und Feiertag (ganzjährig)
9:00-21:30 Uhr

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Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin

Lageplan

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Zweigbibliothek für Zahnmedizin

Lageplan

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Most Wanted Book: Anästhesie griffbereit : Dosierung – Algorithmen – Laborwerte

Unter den am meisten vorgemerkten Büchern der letzten Buchausstellung ist:

Buch

Anästhesie griffbereit : Dosierung – Algorithmen – Laborwerte

Steiner, Kostja, 1980- [VerfasserIn]
2025


Sicherheit in der Kitteltasche

Essenzielles Fachwissen für das gesamte Spektrum der Anästhesie – „griffbereit“ auf den Punkt gebracht.

  • die wichtigsten Medikamente und ihre Dosierungen für Erwachsene und Kinder
  • die wesentlichen standardisierten Narkoseschemata
  • alle relevanten Laborwerte und ihre Bedeutung bei von der Norm abweichenden Werten
  • mit hilfreichen Scores und Algorithmen

Darüber hinaus bündelt dieses Buch alles Wissenswerte zum prä-, intra- und postoperativen Management sowie zur Regionalanästhesie.

So behalten Sie auch in Hochdrucksituationen im klinischen Alltag stets einen kühlen Kopf.

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  • Fundiert: unter Berücksichtigung der aktuellsten Leitlinien und Empfehlungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
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Weitere Infos: