Blogserie Vertrieben 1938 – UPDATE: Heinrich NEUMANN (1873-1939); Rudolf NEURATH (1869-1948); Edmund NOBEL (1883-1946); Joseph NOVAK (1879-1983); Albin OPPENHEIM (1875-1945); Moriz OPPENHEIM (1876-1949); Balint ORBAN (1899-1960); Martin PAPPENHEIM (1881-1943); Rudolf PASCHKIS (1879-1964); Wolfgang PAULI (1869-1955)

UPDATE:

Von März bis bis November 2008 haben wir in der Sonderblog-Serie „Vertrieben 1938“ die 1938 entlassenen Professoren und Dozenten der Medizinischen Fakultät der Universität Wien vorgestellt und wichtige Informationsquellen zu deren Person bzw. wissenschaftlicher Bedeutung, überwiegend frei zugänglich, zusammengetragen.

Die enorm hohe Nutzung der einzelnen Blogbeiträge in den vergangenen zehn Jahren hat uns bestärkt, im Hinblick auf das aktuelle Gedenkjahr die Beiträge zu aktualisieren und insbesondere Links zu neuen frei verfügbaren Online-Quellen zu ergänzen.
Ab 12. März 2018 werden deshalb in Erinnerung an die von der Medizinischen Fakultät der Universität Wien 1938 vertriebenen Professoren und Dozenten im Van Swieten Blog die Beiträge sowie Links zu weiterführenden Informationsquellen gepostet.

Projekt „Vertrieben 1938 – Biographien entlassener Professoren und Dozenten der Medizinischen Fakultät der Universität Wien“ im Van Swieten Blog: Informationen der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien.

Logo: MMag.Margrit Hartl

Sonderblog-Serie Vertrieben 1938 – Biografien entlassener Professoren und Dozenten der Medizinischen Fakultät der Universität Wien UPDATE

Vertrieben 1938 – Biographien entlassener Professoren und Dozenten der Medizinischen Fakultät der Universität Wien

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [90]: Zum 100. Todestag von: Schauta, Friedrich: Lehrbuch der gesammten Gynäkologie. Eine Darstellung der physiologischen und pathologischen Functionen der weiblichen Sexualorgane im schwangeren und nicht schwangeren Zustande. 1896.

Zum 100. Todestag von: Schauta, Friedrich: Lehrbuch der gesammten Gynäkologie. Eine Darstellung der physiologischen und pathologischen Functionen der weiblichen Sexualorgane im schwangeren und nicht schwangeren Zustande. Mit 330 Abbildungen. Leipzig und Wien: Franz Deuticke 1896.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 360]

Text: Harald Albrecht, BA

Abb. 1       Friedrich Schauta. Josephinum, Ethik, Sammlungen, und Geschichte der Medizin, MedUni Wien, FO-IR-000146-0001

Friedrich Schauta (*15.7.1849 Wien, gest. 10.1.1919 Wien), dessen Todestag sich im Jänner 2019 zum 100. Mal jährt, war ein bekannter österreichischer Gynäkologe. Er war des Sohn des Malers Friedrich Schauta (1822-1895), der besonders unter seinem Pseudonym Friedrich Moos als Tiermaler und durch seine Darstellungen der Alpenflora Bekanntheit erlangte. Friedrich Schauta studierte von 1868 bis 1874 Medizin an der Universität Wien, wechselte jeweils für ein Jahr 1871 an die Universität Würzburg und 1873 an die Universität Innsbruck und promovierte 1874 an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien.

Im Anschluss an sein Medizinstudium wurde Friedrich Schauta Operationszögling an der I. Chirurgischen Universitätsklinik bei Johann von Dummreicher (1815-1880). Ab 1875 arbeitete er – zunächst provisorisch bis 1876 – als Assistent an der II. Universitäts-Frauenklinik bei Joseph Spät (1823-1896). 1881 habilitierte er sich im Fach Gynäkologie und Geburtshilfe und wechselte von Wien an die Universität Innsbruck, wo er vorerst als supplierender Professor an der dort neugegründeten Universitäts-Frauenklinik tätig war. 1883 wurde er zum außerordentlichen und 1884 zum ordentlichen Professor an der geburtshilflichen Lehrkanzel der Universität Innsbruck ernannt. 1887 folgte er dem Ruf als Ordinarius an die k.k. deutsche Karl-Ferdinands-Universität nach Prag, wo er die Nachfolge von August Breisky (1832-1889) antrat. 1891 wurde er als Ordinarius und Vorstand der I. Universitäts-Frauenklinik als Nachfolger von Carl Braun von Fernwald (1822-1891) nach Wien berufen.

Die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin besitzt eine Ausgabe der 1891 erschienen Antrittsvorlesung Schautas an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien:

Schauta, Friedrich: Ueber den Zusammenhang der Gynäkologie mit den übrigen Fächern der Gesammtmedizin. Eröffnungs-Vorlesung, gehalten am 12. October 1891, bei der Uebernahme der I. geburtshilflichen Lehrkanzel in Wien. Wien: Druck und Verlag von R. Spies & Co. in Wien 1891.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 39321]

Abb. 2    Titelblatt: Schauta: Über den Zusammenhang der Gynäkologie mit den übrigen Fächern der Gesammtmedizin […]. Wien: 1891.

1896 erschien Friedrich Schautas Lehrbuch der gesammten Gynäkologie, das bald zu einem Standardwerk des Faches avancierte, in den Folgejahren mehrfach und erweitert aufgelegt und in verschieden Sprachen übersetzt wurde. Isidor Amreich (1885-1972), ein Schüler Schautas, attestierte dem Werk: „Es trug viel zum Ruhme der Wiener Schule bei.“[1]. Die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin besitzt ein Exemplar der Erstausgabe dieses reichbebilderten Werkes:

Schauta, Friedrich: Lehrbuch der gesammten Gynäkologie. Eine Darstellung der physiologischen und pathologischen Functionen der weiblichen Sexualorgane im schwangeren und nicht schwangeren Zustande. Mit 330 Abbildungen. Leipzig und Wien: Franz Deuticke 1896.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 360]

Abb. 3    Titelblatt: Schauta: Lehrbuch der Gynäkologie. […] Leipzig und Wien: 1896.

Abb. 4    Schauta: Lehrbuch der Gynäkologie. […] Leipzig und Wien: 1896. S. 941.

Ab den späten 1890er Jahren Verband Schauta eine Rivalität zu seinem früheren Assistenten Ernst Wertheim (1864-1920) aus seiner Prager Zeit, der ab 1910 die II. Universitäts-Frauenklinik als Ordinarius leitete. Beide entwickelten Operationsmethoden für die Entfernung der Gebärmutter bei Gebärmutterhalskrebs. Ernst Wertheim entfernte in einer abdominalen Radikaloperation nach Eröffnung der Bauchdecke Gebärmutter, Lymphknoten und das parametrane Bindegewebe. Diese Methode war extrem risikoreich und viele Patientinnen überlebten die Operation nicht. Friedrich Schauta führte eine Operationsmethode (Schauta-Stoeckel-Operation) ein, bei der die Gebärmutter und die Eierstöcke von der Vagina aus entfernt werden. Das Verfahren wurde 1901 durch ihn und später durch Walter Stoeckel (1871-1961) an der Charité in Berlin weiterentwickelt. Schautas Schüler Isidor Amreich erarbeitete jedoch erst 1924 in Wien die eigentliche Operationsanatomie durch die Darstellung der einzelnen Spatien und entwickelte damit den Eingriff zu einer anatomischen Operation weiter. Diese Operationsmethode war weniger risikoreich, jedoch konnten durch den schwierigen Zugang oft nicht alle Geschwüre entfernt werden und die Patientinnen konnten vom Krebs nicht geheilt werden. Erst die Einführung der Radiumbestrahlung 1913 brachte einen entscheidenden Fortschritt.

Abb. 5    Gemälde von John Quincy Adams (1874-1933): Ernst Wertheim bei einer Operation 1907.

„Die Namen Schauta und Wertheim werden für immer mit der Geschichte der Entwicklung der operativen Therapie des Kollumkarzinoms [Gebärmutterhalskrebs, Anm.] verbunden bleiben. […] Unter den Meisterhänden von SCHAUTA und WERTHEIM wurden in jahrelanger Arbeit die vaginale Methode (SCHAUTA) und die abdominale Methode (WERTHEIM) zu typischen Eingriffen entwickelt, von ihren größten Gefahren befreit und allgemeiner Anwendbarkeit zugänglich gemacht, erst durch SCHAUTA und WERTHEIM wurde der Wert dieser Operationen in großen Untersuchungsreihen sichergestellt.“[2]

Gemeinsam mit Rudolf Chrobak (1843-1910), der seit 1879 der II. Universitäts-Frauenklinik vorstand, entwarf und leitete Friedrich Schauta den Neubau der Wiener Universitäts-Frauenkliniken. „SCHAUTAS Gestaltungs- und Planungsgabe offenbarte sich im Bau und in der Einrichtung der neuen Wiener gynäkologischen Kliniken. […] Besondere Sorgfalt ließ er dem Ausbau eines großzügigen Laboratoriumstraktes mit chemischen, bakteriologischen und histologischen Untersuchungssälen angedeihen. Auch auf eine zweckmäßige Röntgenabteilung und ein photographisches Atelier hatte er Bedacht genommen.“[3] Gemeinsam mit Rudolf Chrobak arbeitete er an einen Band der dieses Unterfangen dokumentiert. Rudolf Chrobak erlebte das Erscheinen dieses Buches 1911 nicht mehr. Friedrich Schauta verstarb acht Jahre später, am 10. Jänner 1919.

Chrobak, Rudolf und Friedrich Schauta: Geschichte und Beschreibung des Baues der neuen Frauenkliniken in Wien. Mit einem Vorworte von Hofrat F. Schauta und 26 Abbildungen. Berlin und Wien: Urban & Schwarzenberg 1911.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 41915]

Abb. 6    Chrobak und Schauta: Geschichte und Beschreibung des Baues der neuen Frauenkliniken […]. Berlin und Wien: 1911. S. 53.

Abb. 7    Chrobak und Schauta: Geschichte und Beschreibung des Baues der neuen Frauenkliniken […]. Berlin und Wien: 1911. S. 76-77.

Quellen:

Schauta, Friedrich, österr. Gynäkologe. *15.7.1849 Wien, +10.1.1919 Wien. In: Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Mediziner. Hrsg. von Dietrich von Engelhardt. Bd. 2. R-Z Register. München: K. G. Saur 2002. S. 531.

Schauta Friedrich, Gynäkologe und Geburtshelfer. In: Österreichisches biographisches Lexikon 1815-1950. Hrsg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. X. Band (Savinšek Slavko-Schobert Ernst). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1994. S. 53-54.

Thorwald, Jürgen: Die Frauenärzte (5). In: Stern. (46) 1977. S. 193-205.

Schauta, Friedrich. Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre (=Zugleich Fortsetzung des Biographischen Lexikons der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker). Zweite und dritte, unveränderte Auflage. Zweiter Band Kon-Zweig Nachträge und Berichtigungen, mit 80 Bildnissen. München und Berlin: Verlag von Urban & Schwarzenberg 1962. S. 1376-1377.

Amreich, Isidor: Zwei große Gynäkologen der Wiener Schule. In: Ciba-Symposium. (6/1) 1958. S. 2-8.

[1] Amreich, Isidor: Zwei große Gynäkologen der Wiener Schule. In: Ciba-Symposium. (6/1) 1958. S. 3.

[2] Amreich, Isidor: Zwei große Gynäkologen der Wiener Schule. In: Ciba-Symposium. (6/1) 1958. S. 3.

[3] Amreich, Isidor: Zwei große Gynäkologen der Wiener Schule. In: Ciba-Symposium. (6/1) 1958. S. 5.

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Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien in TOP-Journalen

Die Universitätsbibliothek stellt die medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung. Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Exemplarisch werden hier Arbeiten der MedUni Wien, die in Top-Journalen publiziert worden sind, zum Nachlesen präsentiert:

2018 Oct 4;175(2):530-543.e24. doi: 10.1016/j.cell.2018.08.013. Epub 2018 Sep 13.

An Atypical Parvovirus Drives Chronic Tubulointerstitial Nephropathy and Kidney Fibrosis.

Volltext–>

 
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2018 Oct;24(10):1611-1624. doi: 10.1038/s41591-018-0156-x. Epub 2018 Aug 27.

The DNA methylation landscape of glioblastoma disease progression shows extensive heterogeneity in time and space.

Volltext–>

 
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2018 Oct;18(10):617-634. doi: 10.1038/s41577-018-0037-z.

Histone deacetylase function in CD4+ T cells.

Volltext–>

 
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2018 Aug;19(8):821-827. doi: 10.1038/s41590-018-0162-7. Epub 2018 Jul 16.

TCRs are randomly distributed on the plasma membrane of resting antigen-experienced T cells.

 Volltext–>

 
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2018 Jul;5(7):e289-e298. doi: 10.1016/S2352-3026(18)30063-2. Epub 2018 Jun 7.

A clinical prediction model for cancer-associated venous thromboembolism: a development and validation study in two independent prospective cohorts.

Volltext–>

 
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2018 Sep 6;9(1):3622. doi: 10.1038/s41467-018-05933-8.

LincRNA H19 protects from dietary obesity by constraining expression of monoallelic genes in brown fat.

Volltext–>

 
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2018 Oct 2;320(13):1360-1372. doi: 10.1001/jama.2018.13103.

Diagnosis and Management of Rheumatoid Arthritis: A Review.

 Volltext–>

 
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2019 Jan 3;380(1):45-56. doi: 10.1056/NEJMoa1804980. Epub 2018 Dec 1.

Tisagenlecleucel in Adult Relapsed or Refractory Diffuse Large B-Cell Lymphoma.

 

Volltext–>

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2018 Dec 7;362(6419):1171-1177. doi: 10.1126/science.aap8210. Epub 2018 Nov 15.

LZTR1 is a regulator of RAS ubiquitination and signaling.

Volltext–>

 

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TOP-JOURNAL des Monats: NATURE REVIEWS IMMUNOLOGY (Impact Factor 41.982 )

Die Universitätsbibliothek stellt die medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung.

Das  TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:

NATURE REVIEWS IMMUNOLOGY

Zu den Volltexten: Jg. 1, H. 1 (2001) –

Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR
(geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Mit dem Impact Factor 41.982 (2017) zählt NATURE REVIEWS IMMUNOLOGY zu den Top-Journalen in der Kategorie: IMMUNOLOGY – SCIE

ISSN: 1474-1733
12 issues/year

DIPLDISS-COACHING – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-Diplomand*innen / Dissertant*innen“- TERMIN: 02.02.2019

Ein kostenfreies Angebot für Studierende der MedUni Wien

Vortragende: Dr. Eva Chwala

  • Grundlagen der Literaturrecherche
  • Auswahl der Datenbanken
  • Suchstrategien
  • Freies Arbeiten – Betreuung bei der Recherche

 Samstag, 02.02.2019

von 9:30 – 12:30 im Vortragsraum der UB MedUni

Email-Anmeldung: eva.chwala@meduniwien.ac.at
mit Angabe der Bibliotheks-ID Nr. ($A………)

Datenbank des Monats – Faculty of 1000

Datenbank des Monats – Faculty of 1000

F1000 ist eine Review-Datenbank. Eine Gemeinschaft von mehr als 10.000 WissenschaftlerInnen kommentiert und bewertet mittels eines eigenen Ranking-Systems publizierte Arbeiten im Bereich der Medizin und Biologie aus ca. 5000 Fachzeitschriften. Teilweise sind die Artikel als freie Volltexte über eine direkte Verlinkung zu den Online-Journalen verfügbar.

Verfügbar: Für den Campus der MedUni Wien lizenziert und freigeschaltet.
   
Fachgebiete: Biologie
Medizin
Schlagwörter: Aufsatz
Medizin
Ranking
Biologie
Erscheinungsform: WWW (Online-Datenbank)
Datenbank-Typ:
Fachbibliographie
Volltextdatenbank
Verlag: Faculty of 1000 Ltd

Faculty of 1000–>
 

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [34]: Verlag Wiley

Open Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für AutorInnen der MedUni Wien

Für Wissenschaftler*innen der MedUni Wien besteht die Möglichkeit, als Corresponding Author in ca. 1.300 Zeitschriften des Verlages Wiley ohne zusätzliche Bezahlung von Article Processing Charges (APCs) Open Access zu publizieren.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

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Variably protease‐sensitive prionopathy presenting within ALS/FTD spectrum

Mikel Vicente‐Pascual, Marcello Rossi, Josep Gámez, Albert Lladó, Josep Valls, Oriol Grau‐Rivera, Rainiero Ávila Polo, Franc Llorens, Inga Zerr, Isidre Ferrer, Carlos Nos, Piero Parchi, Raquel Sánchez‐Valle, Ellen Gelpí

Ann Clin Transl Neurol. 2018 Oct; 5(10): 1297–1302. Published online 2018 Sep 21. doi: 10.1002/acn3.632

PMCID:

PMC6186932

ArticlePubReaderPDF–523KCitation

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Target site pharmacokinetics of doxycycline for rosacea in healthy volunteers is independent of the food effect

Arindam Pal, Peter Matzneller, Anirudh Gautam, Zoe Österreicher, Beatrix Wulkersdorfer, Birgit Reiter, Thomas Stimpfl, Markus Zeitlinger

Br J Clin Pharmacol. 2018 Nov; 84(11): 2625–2633. Published online 2018 Aug 17. doi: 10.1111/bcp.13721

PMCID:

PMC6177703

ArticlePubReaderPDF–565KCitation

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Modern medicine and the one‐size‐fits‐all approach: A clinician’s comment to Alexandra Pârvan’s “Mind Electric” article

Heinz Katschnig

J Eval Clin Pract. 2018 Oct; 24(5): 1079–1083. Published online 2018 Aug 15. doi: 10.1111/jep.13003

PMCID:

PMC6175109

ArticlePubReaderPDF–194KCitation

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Psychiatry’s contribution to the public stereotype of schizophrenia: Historical considerations

Heinz Katschnig

J Eval Clin Pract. 2018 Oct; 24(5): 1093–1100. Published online 2018 Aug 15. doi: 10.1111/jep.13011

PMCID:

PMC6174929

ArticlePubReaderPDF–259KCitation

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Application of three different methods to determine the prevalence, the abundance and the environmental drivers of culturable Vibrio cholerae in fresh and brackish bathing waters

A.K.T. Kirschner, S. Pleininger, S. Jakwerth, S. Rehak, A.H. Farnleitner, S. Huhulescu, A. Indra

J Appl Microbiol. 2018 Oct; 125(4): 1186–1198. Published online 2018 Aug 13. doi: 10.1111/jam.13940

PMCID:

PMC6175421

ArticlePubReaderPDF–373KCitation

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The underestimated role of basophils in Ph+ chronic myeloid leukaemia

Peter Valent, Hans‐Peter Horny, Michel Arock

Eur J Clin Invest. 2018 Oct; 48(10): e13000. Published online 2018 Aug 6. doi: 10.1111/eci.13000

PMCID:

PMC6175372

ArticlePubReaderPDF–415KCitation

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Impaired neural stem cell expansion and hypersensitivity to epileptic seizures in mice lacking the EGFR in the brain

Jonathan P. Robson, Bettina Wagner, Elisabeth Glitzner, Frank L. Heppner, Thomas Steinkellner, Deeba Khan, Claudia Petritsch, Daniela D. Pollak, Harald H. Sitte, Maria Sibilia

FEBS J. 2018 Sep; 285(17): 3175–3196. Published online 2018 Aug 4. doi: 10.1111/febs.14603

PMCID:

PMC6174950

ArticlePubReaderPDF–2.7MCitation

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Polyunsaturated fatty acids supplementation impairs anti‐oxidant high‐density lipoprotein function in heart failure

Raphael Wurm, Lore Schrutka, Alexandra Hammer, Deddo Moertl, Rudolf Berger, Noemi Pavo, Irene M. Lang, Georg Goliasch, Martin Huelsmann, Klaus Distelmaier

Eur J Clin Invest. 2018 Sep; 48(9): e12998. Published online 2018 Aug 1. doi: 10.1111/eci.12998

PMCID:

PMC6175474

ArticlePubReaderPDF–246KCitation

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A Randomized, First‐in‐Human, Healthy Volunteer Trial of sutimlimab, a Humanized Antibody for the Specific Inhibition of the Classical Complement Pathway

Johann Bartko, Christian Schoergenhofer, Michael Schwameis, Christa Firbas, Martin Beliveau, Colin Chang, Jean‐Francois Marier, Darrell Nix, James C. Gilbert, Sandip Panicker, Bernd Jilma

Clin Pharmacol Ther. 2018 Oct; 104(4): 655–663. Published online 2018 Jul 13. doi: 10.1002/cpt.1111

PMCID:

PMC6175298

ArticlePubReaderPDF–3.2MCitation

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A proposal for a new PhD level curriculum on quantitative methods for drug development

  1. Jaki, A. Gordon, P. Forster, L. Bijnens, B. Bornkamp, W. Brannath, R. Fontana, M. Gasparini, L.V. Hampson, T. Jacobs, B. Jones, X. Paoletti, M. Posch, A. Titman, R. Vonk, F. Koenig

Pharm Stat. 2018 Sep-Oct; 17(5): 593–606. Published online 2018 Jul 9. doi: 10.1002/pst.1873

PMCID:

PMC6174936

ArticlePubReaderPDF–187KCitation

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Cortical Thickness Estimations of FreeSurfer and the CAT12 Toolbox in Patients with Alzheimer’s Disease and Healthy Controls

Rene Seiger, Sebastian Ganger, Georg S. Kranz, Andreas Hahn, Rupert Lanzenberger

J Neuroimaging. 2018 Sep-Oct; 28(5): 515–523. Published online 2018 May 15. doi: 10.1111/jon.12521

PMCID:

PMC6174993

ArticlePubReaderPDF–2.6MCitation

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Supporting Carers of Children and Adolescents with Eating Disorders in Austria (SUCCEAT): Study protocol for a randomised controlled trial

Claudia Franta, Julia Philipp, Karin Waldherr, Stefanie Truttmann, Elisabeth Merl, Gabriele Schöfbeck, Doris Koubek, Clarissa Laczkovics, Hartmut Imgart, Annika Zanko, Michael Zeiler, Janet Treasure, Andreas Karwautz, Gudrun Wagner

Eur Eat Disord Rev. 2018 Sep; 26(5): 447–461. Published online 2018 May 6. doi: 10.1002/erv.2600

PMCID:

PMC6175075

ArticlePubReaderPDF–988KCitation

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Alle Beiträge zu Open Access–>

Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: GRILLPARZER UND DAS GEHEIMNIS DER LUDLAMSHÖHLE

GRILLPARZER UND DAS GEHEIMNIS DER LUDLAMSHÖHLE

‚Der Zauberflöte zweiter Teil und andere Satiren‘.

„In hartnäckig komischer Verzweiflung, treffsicher, sarkastisch und mit Beamtenhumor Herzmanovsky Orlando’scher Prägung“, verwandelte (sublimierte) Grillparzer seinen berechtigten Groll (Grant oder Gizi*) in literarische Kostbarkeiten, in köstliche Miniaturen der Satire. Spitzelunwesen, Zensurknebelung und Polizei-Schikane „legten damals die zart erblühende Freiheit der Aufklärung in Fesseln.“

Mozarts Zauberflöte wurde erstmals im Freihaustheater auf der Wieden, im Jahr von Grillparzers Geburt uraufgeführt. Das Stubenmädel seiner Mutter durfte bei dieser Uraufführung als Äffchen verkleidet (der Gipfel ihrer Karriere!) auftreten. Schikaneders Text bewahrte sie auf wie einen heiligen Schatz. „Auf dem Schoße des Mädchens sitzend, las ich mit ihr abwechselnd die wunderlichen Dinge, von denen wir beide nicht zweifelten, daß es das Höchste sei, zu dem sich der menschliche Geist aufschwingen könne“ berichtet Franz Grillparzer in seiner – von der Akademie der Wissenschaften in Auftrag gegebenen – Selbstbiographie.

‚Der Zauberflöte zweiter Teil‘ war die Antwort auf Metternich’schen Ungeist im trüben Dunstkreis Allerhöchster Begrenztheiten. Grillparzer wollte mit seinem geradezu funkensprühenden Text voll Witz und Esprit seine Freunde („alle bessern Maler, Musiker und Literatoren der Residenz“) in der „Ludlams Höhle“ überraschen. Dort gab es gepflegt scharfsinnigen Humor, Gesang und phantasievolle Spitznamen der „Ludlamiten“: Die Geisterfrau Ludlam und ihre Höhle – aus einem romantischen Märchen – hatten der legendären Ludlamshöhle den Namen geliehen. Das Oberhaupt, Carl Schwarz, Hofschauspieler, trug den sprechenden Namen „Rauchmar der Zigarringer“. Am Gasthaustisch des „Blumenstocks“ und später „Zum Haidvogel“ hockte die Künstler-Gemeinde gut gelaunt, jedoch niemals verschwörerisch beisammen und amüsierte sich köstlich – auf hohem Niveau. Auch Beethoven und Schubert waren gern gesehene Gäste. „Durchreisende Künstler und Literatoren suchten und fanden Zutritt, und haben noch lange später gestanden gleich vergnügte Abende niemals und nirgends zugebracht zu haben.“

Den ‚Ludlamiten‘ ließ sich beim besten Willen nichts suspekt Geheimisvolles andichten.  ‚Subversives‘ war diesem heiteren Völklein geradezu wesensfremd. Ungewöhnliche geistige Regsamkeit kam der ständig Verrat-witternden Hohen Behörde verdächtig vor. „Die überfallsartige Auflösung“ samt Verhören, Hausdurchsuchungen, Schikanen und Beschlagnahmungen – „am 26. April 1826 gehört zu den merkwürdigsten Kunststücken der Wiener Polizei.“ Dem genervten Franz Grillparzer, erst seit wenigen Wochen Mitglied, wurde kurzfristig Hausarrest aufgebrummt. Sein Mittagessen musste er unter dem wachsamen Auge des Gesetzes einnehmen. Dazu eine Eintragung in seinem Tagebuch: „Wer mir die Vernachlässigung meines Talents zum Vorwurfe macht, der solle bedenken, wie in dem ewigen Kampfe mit Dummheit und Schlechtigkeit endlich der Geist ermattet.“

„Obschon die Polizeibehörde noch am Abende des nämlichen Tages merkte, daß sie eine Dummheit begangen habe“, blieb die Ludlamshöhle für immer geschlossen und der ‚Zauberflöte zweiter Teil‘ in der Lade. Der zuständige Polizei-Direktor, „den ich wohl einen Schurken nennen darf, da er wenig später, wegen Geldunterschlagung, sich selbst den Tod gegeben hat“, hatte  mit einer Beförderung  spekuliert.

Grillparzer nahm sich kein Blatt vor den Mund. In den „Nachrichten aus Cochinchina“ karikierte er die „immerwährenden Kopfschmerzen, an denen der Sohn des Kaisers ‚Schmamfu‘ litt. Dieses Kopfweh hätte ihm zwar keine keine bedeutenden Schmerzen verursacht, aber ein gewisses Gefühl der Leere zurückgelassen und sei als eine Krankheitsablagerung des schwächsten Teils zu betrachten. Er war daher nicht imstande, das was in Cochinchina als die Hauptpflicht des Regenten galt, die Unterschriften in gehöriger Menge zu besorgen, er hätte sich daher seinen Oheim Wauwau adjungiert.“

 In der „Bittschrift der Spitzbuben“ nahm  Grillparzer die Bevorzugung der im ‚Staatsdienst stehenden Dummköpfe‘ aufs Korn: „Bedenkt ein Vater nicht vor allem seine geistesschwachen, seine blödsinnigen Kinder? Man hat daher hierzulande in Beförderungsfällen bei Hof- und Länderstellen die Dummköpfe immer ganz besonders bevorzugt und manche aus dieser von Natur verwahrlosten Klasse stehen den höchsten Bedienstungen mit glücklicher Selbstzufriedenheit vor. Sollte soviel für die Dummköpfe geschehen und für die Spitzbuben nicht?“

In Wien war ein Verein zur Unterstützung entlassener Sträflinge gegründet worden. „Wir sprechen hier nicht von denjenigen Anstellungen, zu denen man Schurken notwendig braucht – die Diplomatie, Zensur.., das Brieföffnergeschäft, Denunzianten.. Wir haben .. gelesen, dass ein Kaufmann einen Dieb zum Einkassieren verwendet.. Glaubt, dass wir Spitzbuben, wie der Adel und der Kriegerstand, wenn auch nicht Ehrlichkeit, doch aber Ehre im Leib haben. Wenn ihr uns eure Kassen verschließt, werden wir einbrechen. Wenn ihr sie aber offen uns anvertraut – mir schwindelt! Wenigstens aber werden wir sie wie Löwen gegen jeden anderen verteidigen.“

In seiner „Bekanntmachung“ geht es um Schnell- beziehungsweise Langsamfahren der Kutschen samt entsprechender Verordnung: „Noch unerlässlicher ist das Schnellfahren bei hohen Beamten und Diplomaten. Diese Personen erzeugen nämlich ihre Gedanken nicht, wie der rohe Pöbel meint, durch langes Nachdenken und vieles Überlegen, sondern im Wege des Genies durch rasche Einfälle und augenblickliche Gedankenblitze. Wenn nun ein solcher Staatsmann im Wagen sitzend von einer Ideen-Improvisation überfallen wird.. so kann, wenn er durch langsames Fahren auf der Straße aufgehalten wird, leicht geschehen, dass er ankommend gar nicht mehr weiß, was er eigentlich gewollt hat, und das Schicksal eines Staates, ja eines ganzen Weltalls findet sich durch einen albernen Kutscher der höchsten Gefahr ausgesetzt.. Höchstens ist dem Kutscher erlaubt, aus der Kleidung und sonstigem Aussehen der über den Weg gehenden Person einen Schluss zu ziehen, ob die Gefahr des Überfahrens mit der Gefahr der Verzögerung in einem rücksichtwürdigen Verhältnis stehe. Diese Erinnerung wird eigens durch den Druck bekannt gemacht, da die an den Straßenecken aufgestellten Polizeiwachen, sich eben jetzt lediglich mit der Verhinderung des Zigarrenrauchens zu beschäftigen haben und daher auf Nebendinge, dergleichen die Fahrordnung ist, kein Acht haben können.“ 

Stoßseufzer: Tamino – „Gelebt! Mordio! Lieber zweimal durch Feuer und Wasser gehen als einmal in die Kanzlei!“

Kritik: „Unser guter Professor Stein erklärte ohne Anstand, daß unter allen diesjährigen Schülern ich (Grillparzer) das wenigste Ohr für den Vers hätte.“

Gefährliches: „Aber Herr Hofrat, was haben Sie denn an dem Stück Gefährliches gefunden?“ (FG)  „Gar nichts aber ich dachte mir, man kann ja nie wissen“ (Hofrat Anton von Vogel. Zensurhofstelle).

Vermutlich letzte handschriftlichen Zeilen, einem Brief an Katharina Fröhlich entnommen, schließen mit den Worten: „Der Teufel hol das alles. Ergebenst Grillparzer.“

http://www.internetloge.de/arst/zaubertext.pdf

Holzinger DO (2006) Franz Grillparzer: Der Zauberflöte zweiter Teil und andere Satiren. Kral, nicht zu verwechseln mit „Der Zauberflöte zweyter Theil“, einem Librettofragment von JW Goethe und „Der Zauberflöte zweyter Theil. Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen“, einer Oper von Emanuel Schikaneder

*Gizi: Altwienerisch: da° kriag ian Gizi ! – „mir platzt der Kragen!“

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