Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [303]: Krämer, Richard – Vorstand des Kaiser Franz Joseph-Ambulatoriums und am Kaiser Jubiläums-Spital in Wien

Krämer, Richard – Vorstand des Kaiser Franz Joseph-Ambulatoriums und am Kaiser Jubiläums-Spital in Wien

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 25.09.2024

Keywords: Augenarzt, II. Universitäts-Augenklinik, Allgemeines Krankenhaus, Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium und Jubiläums-Spital , Medizingeschichte, Wien

Richard Samuel Krämer wurde am 24. Februar 1878 als Sohn von Heinrich Krämer (zirka 1842-1910) und Anna, geborene Haas, in Wien geboren. Er war seit 1913 mit Leonie Wallesz-Frey (1892-1930) verheiratet.

Krämer begann im Wintersemester 1898/99 an der Universität Wien mit dem Studium der Medizin und promovierte am 3. Juli 1903. Während des Ersten Weltkrieges engagierte er sich als Mitglied in der Gesellschaft zur Fürsorge für Kriegsinvalide[1] und war als Assistenzarzt in der Sanitätsabteilung Nr. 10 tätig.[2]

Nach dem Studium führte Krämer zunächst eine private Arztpraxis in Wien 9, Hörlgasse 11, später Alserstraße 4 und zuletzt in Wien 8., Kochgasse 25. Zwischen 1912 und 1921 arbeitete Krämer als Assistent von Professor Ernst Fuchs (1851-1930) und danach von Professor Friedrich Dimmer (1855-1926) an der II. Augenklinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien. Hier publizierte er „Zur Theorie, Praxis und Erklärung der Schattenprobe (nebst Bemerkungen über parallaktische Verschiebung“ und 1920 „Keratomalazie bei Erythrodermia desquamativa“,[3]Beiderseitige, symmetrisch gerichtete Optiko-Ziliarvenen mit Fortsetzung (Ursprung) in der Chorioidea“ und als Bericht aus der Sitzung der Gesellschaft der Ärzte in Wien „Offizielles Protokoll der Gesellschaft der Aerzte in Wien: Rudimentäre Enzephalitis“.

1924 habilitierte sich Krämer im Fach Augenheilkunde und erhielt den Titel eines Privatdozenten.

Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium und Kaiser Jubiläums-Spital

Ab 1921 war Krämer als Abteilungsvorstand am Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium und Jubiläums-Spital (ehemals Mariahilfer Ambulatorium)  tätig,[4] wo er sich u.a. in seinen Arbeiten mit der physiologischen Optik beschäftigte. Hier erschienen von ihm die Arbeiten „Konstruktionen zur Auswertung gekreuzter Prismen- und Zylindergläser und zur Zylinderkiaskopie“, „Bericht über die deutsche ophtalmologische Literatur. Untersuchungsmethoden (I. und II. Semester 1918)“, „Bericht über die deutsche ophtalmologische Literatur. Untersuchungsmethoden. (I. und II. Semester 1919)“, „Historisch-Kritisches zum Refraktometer von Berth & Neumann (Jena)“, und 1924 „Das Flimmerkotom und seine Differentialdiagnose gegenüber dem Glaukom“.[5] 1925 veröffentlichte er „Ein Beitrag zur Vererbung der Ptosis congenita“,[6]Zur Bestimmung der Zylinderachse in fertigen Brillen“, „Die Ermittlung des bildseitigen Scheitelbrechwerts mit dem Zeichenverfahren von Sampson“ und „Über den Einfluß der Rechts- und Linkshändigkeit auf die Entwicklung des führenden Auges und des Strabismus concomitans unilateralis“.

Krämer war Mitglied der Ophthalmologischen Gesellschaft in Wien und der Gesellschaft der Ärzte in Wien, wo er die Funktion eines Schriftführers bei den Sitzungen der Gesellschaft übernahm.

Weiters hielt Krämer im Rahmen der Wiener Volksbildung Vorträge u.a. an der Urania und vor allem an der Volkshochschule Volksheim, wo er auch als Obmann die Fotografische Fachgruppe „Verein Volksheim“ leitete.[7]

Richard Krämer verstarb am 26. November 1937 in Wien.

Quellen:

Matriken der IKG Wien, Geburtsbuch 1878, Krämer Richard.

Matriken der IKG Wien, Trauungsbuch 1913, Krämer Richard, Wallesz Leonie.

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0527, Krämer Richard (Nationalien Datum: 1898/99).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Dekanat, Rigorosenprotokoll, Sign. 195-170b, Krämer Richard (Rigorosum Datum: 26.6.1903).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Dekanat, Rigorosenprotokoll, Sign. 189-1303, Krämer Richard (Promotion Datum: 3.7.1903).

Literatur:

Krämer, Richard: Zur Theorie, Praxis und Erklärung der Schattenprobe (nebst Bemerkungen über parallaktische Verschiebung. Aus der II. Universitäts-Augenklinik (Vorstand: Prof. Dimmer in Wien). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Augenheilkunde. Berlin: Verlag von S. Karger o.J.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Beiderseitige, symmetrisch gerichtete Optiko-Ziliarvenen mit Fortsetzung (Ursprung) in der Chorioidea. Aus der II. Univ.-Augenklinik (Hofrat Prof. Dr. F. Dimmer) in Wien. (Mit 2 Textabbildungen). Sonderdruck aus: Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde. Stuttgart: Verlag von Ferdinand Enke 1920.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Offizielles Protokoll der Gesellschaft der Aerzte in Wien. Rudimentäre Enzephalitis. Sitzung vom 13. Februar 1920. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: 1920.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Konstruktionen zur Auswertung gekreuzter Prismen- und Zylindergläser und zur Zylinderkiaskopie. (Mit 15 Textabbildungen). Sonderdruck aus: Albrecht von Graefe’s Archiv für Ophthalmologie. Berlin: Verlag von Julius Springer 1922.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Bericht über die deutsche ophtalmologische Literatur. Untersuchungsmethoden (I. und II. Semester 1918). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Augenheilkunde. Berlin: Verlag von S. Karger 1922.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Bericht über die deutsche ophtalmologische Literatur. Untersuchungsmethoden. (I. und II. Semester 1919). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Augenheilkunde. Berlin: Verlag von S. Karger 1922.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Historisch-Kritisches zum Refraktometer von Berth & Neumann (Jena). (Mit 2 Textabbildungen). Sonderdruck aus: Klinische Blätter für Augenheilkunde. Stuttgart: Verlag von Ferdinand Enke 1922.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Zur Bestimmung der Zylinderachse in fertigen Brillen. (Mit 1 Textabbildung). Sonderdruck aus: Klinische Blätter für Augenheilkunde. Stuttgart: Verlag von Ferdinand Enke 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Die Ermittlung des bildseitigen Scheitelbrechwerts mit dem Zeichenverfahren von Sampson. (Hierzu 2 Abbildungen). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Augenheilkunde. Berlin: Verlag von S. Karger 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard und Melan. Schützenhuber: Über den Einfluß der Rechts- und Linkshändigkeit auf die Entwicklung des führenden Auges und des Strabismus concomitans unilateralis. Sonderdruck aus: Zeitschrift für Augenheilkunde. Berlin: Verlag von S. Karger 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Referenzen:

[1] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 25.4.1915, S. 7.

[2] Wiener Zeitung, 1.1.1916, S. 10.

[3] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 24, 1921, Sp. 1063-1066.

[4] Übersicht der akademischen Behörden, Professoren, Privatdozenten, Lehrer, Beamten usw. an der Universität Wien: Studienjahr 1925/25, Wien 1924.

[5] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 47, 1924, Sp. 2481-2486.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 46, 1925, Sp. 2533-2537.

[7] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 28.9.1912, S. 15.

Normdaten (Person):  Krämer, Richard: BBL: 44838; GND: 134141288;

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [302]: Joachim, Julius – Assistent am Pathologisch-chemischen Laboratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien, Primararzt und Leiter des Wiener Cottage-Sanatoriums

Joachim, Julius – Assistent am Pathologisch-chemischen Laboratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien, Primararzt und Leiter des Wiener Cottage-Sanatoriums

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 25.09. 2024

Keywords: Primararzt, Wiener Cottage-Sanatorium, Pathologisch-chemischen Laboratorium der Krankenanstalt Rudolfstiftung, Leiter des Wiener Cottage-Sanatoriums, Medizingeschichte, Wien

Julius Joachim wurde am 23. November 1868 als Sohn des aus Austerlitz in Mähren (Slavkov u Brna/Tschechien) stammenden Moriz Joachim (1838-1914) und Sofie, geborene Ehrlich (1841-1905), in Wien geboren. Er war mit Marie Joachim (1864-1948) verheiratet.

Joachim studierte an der Universität Wien Medizin und promovierte am 27. Juli 1893. Im Oktober 1893 erfolgte durch das k.k. Kriegsministerium seine Ernennung zum Assistenzarztstellvertreter als Einjährig-Freiwilliger[1] und 1894 zum Assistenzarzt beim 13. Pionier-Bataillon.[2] Während des Ersten Weltkrieges wurde er 1915 zum Landsturmoberarzt ernannt.[3]

Nach der Ableistung seines Militärdienstes führte er ab 1895 in Mödling eine private Arztpraxis,[4] die er 1896 nach Wien 2, Praterstraße 32,[5] und 1901 nach Wien 3, Klimachgasse 2, verlegte.[6]

Seit spätestens 1902 war er als Assistent am Pathologisch-chemischen Laboratoratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien unter dem Vorstand Ernst Freund (1863-1946) tätig. Hier publizierte er ab 1902 eine Reihe von Arbeiten darunter „Ueber das quantitative Verhalten der Eiweisskörper in menschlichen und thierischen Körperflüssigkeiten“, „Ueber die Ursache der Trübung in milchigen Aszitesflüssigkeiten“, „Ueber die Eiweissvertheilung in menschlichen und thierischen Körperflüssigkeiten“, „Zur Frage der Gruber-Widalschen Reaktion bei Ikterus“, und gemeinsam mit Ernst Peter Pick (1872-1960) „Ueber das Verhalten der Eiweißkörper des Blutserums bei der Fäulnis“.[7]

Wiener Cottage-Sanatorium

Danach wechselte er zunächst als Arzt an das Sanatorium Purkersdorf, wo er 1906 den Artikel „Ueber pseudochylöse Ergüsse. Erwiderung auf den Artikel des Privat-Dozenten Dr. S. M. Zypkin in Nr. 34 dieser Wochenschrift“ verfasste. Ab 1909 war er als Primararzt am Wiener Cottage-Sanatorium in Wien 18, Sternwartestraße 74, tätig, das unter der ärztlichen Leitung von Rudolf Urbantschitsch (1879-1964) stand, der 1908 das Sanatorium gegründet hatte. Nach dessen Enthebung 1922 übernahm Joachim die leitende ärztliche Funktion des Sanatoriums,[8] die er bis 1927 behielt und danach krankheitsbedingt in den Ruhestand trat.

Wiener Cottage: Österreichische Illustrierte Zeitung, 25.12.1910, S. 30.

Joachim war in der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs aktiv, engagiert bei den Österreichischen Kinderfreunden,[9] im 1922 in Wien gegründeten Allgemeinen Fürsorgeverein Societas, der Vorgängerorganisation der „Volkshilfe“, sowie in dem von Hugo Klein (1863-1937) gegründeten Bund für Mutterschutz.

Julius Joachim starb am 7. November 1929 in Wien.

Joachim Julius, Todesanzeige: Neue Freie Presse, 29.1.1929, S. 17.

Quellen:

Matriken der IKG Wien, Geburtsbuch 1868, Joachim Julius.

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0386, Joachim Julius (Nationalien Datum: 1890/91).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Dekanat, Rigorosenprotokoll, Sign. 177-172a, Joachim Julius (Rigorosum Datum: 1891).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Dekanat, Rigorosenprotokoll, Sign. 187-1076, Joachim Julius (Promotion Datum: 27.7.1893).

Friedhofsdatenbank der Gemeinde Wien: Joachim Julius.

Literatur:

Joachim, Julius: Ueber das quantitative Verhalten der Eiweisskörper in menschlichen und thierischen Körperflüssigkeiten. Aus dem k.k. serotherapeutischen Institut in Wien (Vorstand: Prof. R. Paltauf) und dem pathologisch-chemischen Laboratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung (Vorstand Dr. E. Freund). Sonderdruck aus: wiener klinische Wochenschrift. Wien: Wilhelm Braumüller 1902.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Joachim, Julius: Ueber die Ursache der Trübung in milchigen Aszitesflüssigkeiten. Aus dem pathologisch-chemischen Laboratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien (Vorstand: Dr. E. Freund). Sonderdruck aus: Münchener medizinische Wochenschrift. München: 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Joachim, Julius: Ueber die Eiweissvertheilung in menschlichen und thierischen Körperflüssigkeiten. Aus dem staatl. serotherapeut. Institut in Wien (Vorstand: Prof. Dr. R. Paltauf) und dem pathologisch-chemischen Laboratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung (Vorstand: Dr. E. Freund). Sonderdruck aus: Archiv für die gesamte Physiologie. Bonn: Verlag von Emil Strauss 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Joachim, Julius: Zur Frage der Gruber-Widalschen Reaktion bei Ikterus. Aus dem staatlich sero-therapeut. Institut in Wien (Vorstand: Prof. R. Paltauf). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Wilhelm Braumüller 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Joachim, Julius: Ueber pseudochylöse Ergüsse. Erwiderung auf den Artikel des Privat-Dozenten Dr. S. M. Zypkin in Nr. 34 dieser Wochenschrift. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Wilhelm Braumüller k.u.k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1906.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Referenzen:

[1] Die Presse, 3.10.1893, S. 5.

[2] Die Presse, 15.5.1894, S. 5.

[3] Der Militärarzt, Nr. 27, 1915, Sp. 447.

[4] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 28, 1895, Sp. 1254.

[5] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 7, 1896, Sp. 288.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 50, 1901, Sp. 2378.

[7] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 50, 1903, S. 23.

[8] Illustrierte Kronen Zeitung, 22.10.1922, S. 3.

[9] Arbeiter Zeitung, 31.1.1929, S. 4.

Normdaten (Person): Joachim, Julius : BBL: 44836; GND: 1343094097;

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Scientific Writing Hacks: NEUE VIDEO-PLATTFORM: NATURE MASTERCLASSES

Hack #37:

Ab sofort sind die kompletten Nature Masterclasses an der MedUni Wien lizenziert.

WICHTIG: Die Registrierung und/oder der erste Login zu den Nature Masterclasses muss am Campus innerhalb des MedUni Wien-Netzwerks erfolgen. Nach der Registrierung merkt sich die Webseite 6 Monate lang Ihre Zugriffsberechtigung, sodass Sie die Kurse dann mit jeder beliebigen Internetverbindung nutzen können – auch außerhalb des Campus.

Eine Anleitung ist hier zu finden:
Nature Masterclasses On-demand User GuideIP Access

Die Masterclasses des renommierten Verlages Springer Nature behandeln Themen rund um das wissenschaftliche Arbeiten, Publizieren und den Publikationsprozess allgemein. In Form von Videos und Tutorials können die Inhalte selbstständig erarbeitet werden.

Folgende Kurse stehen aktuell zur Verfügung:
– Writing a Research Paper: 1st + 2nd Edition
– Publishing a Research Paper
– Writing and Publishing a Review Paper
– Research Integrity: Publication Ethics
– Focus on Peer Review
– Experiments: From Idea to Design
– Persuasive Grant Writing
– Finding Funding Opportunities
– Managing Research Data to Unlock its Full Potential
– Data Analysis: Planning and Preparing
– Data Analysis: Conducting and Troubleshooting
– Interpreting Scientific Results
– Narrative Tools for Researchers
– Effective Science Communication
– Advancing Your Scientific Presentations
– Creating Successful Research Posters
– Getting an Academic Research Position
– Networking for Researchers
– Introduction to Collaboration
– Participating in a Collaboration
– Leading a Collaboration


English version

From now on, MedUni Vienna provides access to all courses of the On-demand platform Nature Masterclasses.

IMPORTANT: The first time you register on Nature Masterclasses and/or log in to access the courses, you need to make sure you are located on campus and connected to MedUni Vienna’s network. After the registration, the website will remember your connection to MedUni Vienna’s network for 6 months, enabling you to access the courses with any internet connection for 6 months – also off-campus.

A user guide can be found here:
User Guide for Nature Masterclasses-IP access

The Masterclasses of the renowned publisher Springer Nature cover topics like conducting research, scientific writing, as well as publication and presentation of scientific findings. The content is available in form of videos/tutorials.

The following courses are currently available:
– Writing a Research Paper: 1st + 2nd Edition
– Publishing a Research Paper
– Writing and Publishing a Review Paper
– Research Integrity: Publication Ethics
– Focus on Peer Review
– Experiments: From Idea to Design
– Persuasive Grant Writing
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– Managing Research Data to Unlock its Full Potential
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– Interpreting Scientific Results
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– Creating Successful Research Posters
– Getting an Academic Research Position
– Networking for Researchers
– Introduction to Collaboration
– Participating in a Collaboration
– Leading a Collaboration

Testzugang und Informationen zum KI-gestützten „Web of Science Research Assistant“

Die Medizinische Universität Wien bietet ab sofort bis zum 16. Oktober 2024 einen Testzugang zum generativen KI-gestützten „Web of Science Research Assistant“ an. Das Tool ist direkt auf der Startseite des Web of Science unter „Let Research Assistant talk you through it“ zu finden und bietet Unterstützung in folgenden Bereichen:

  • natürlichsprachliche thematische Suche
  • Hinweise zu weiterführenden Fragestellungen
  • Zusammenfassung von Artikeln
  • Literature Reviews
  • thematische Visualisierungen
  • Suche nach geeigneten Zeitschriften zum Publizieren
  • Suche nach Expert:innen im Themenfeld

Weiterführende Informationen sind auf der Hilfeseite zu finden.

Am 13. September 2024 fand ein Webinar zum „Web of Science Research Assistant“ statt, dessen Aufzeichnung hier zu finden ist. Auch die Folien stehen online zur Verfügung.

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [149]: Verlag Wiley

Open AccessOpen Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien: Verlag Wiley

Autor:innen der Medizinischen Universität Wien können aufgrund eines transformativen Open-Access-Verlagsabkommens mit Wiley in rund 1.400 Zeitschriften des Verlags ohne Zusatzkosten Open Access publizieren.
Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen.

[en: Authors affiliated with the Medical University of Vienna can publish Open Access without any additional charges in over 2,000 Springer journals under a transformative Open Access publishing agreement. Please find the agreement details here>>

In our Blog you can continuously read the Open Access publications by members of MedUni Vienna.]

Schistosoma excretory/secretory products: an untapped library of tolerogenic immunotherapeutics against food allergy

Madeleine Rogers, Sandip Kamath, Donald McManus, Malcolm Jones, Catherine Gordon, Severine Navarro

Clin Transl Immunology. 2024 Sep; 13(9): e70001. Published online 2024 Aug 29. doi: 10.1002/cti2.70001

PMCID:

PMC11359118

AbstractArticlePDF–6.7M

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Long‐term immune changes in patients with relapsed/refractory chronic lymphocytic leukemia following treatment with venetoclax plus rituximab

Arnon P. Kater, Barbara F. Eichhorst, Carolyn J. Owen, Ulrich Jaeger, Brenda Chyla, Marcus Lefebure, Rosemary Millen, Yanwen Jiang, Maria Thadani‐Mulero, Michelle Boyer, John F. Seymour

Hemasphere. 2024 Aug; 8(8): e146. Published online 2024 Aug 27. doi: 10.1002/hem3.146

PMCID:

PMC11347997

AbstractArticlePDF–2.6M

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Induced Periodontitis in Rats With Three Ligature Types: An Exploratory Study

Natalia Chatzaki, Andreas Stavropoulos, Balazs Denes, José Cancela, Stavros Kiliaridis, Catherine Giannopoulou

Clin Exp Dent Res. 2024 Aug; 10(4): e946. Published online 2024 Aug 5. doi: 10.1002/cre2.946

PMCID:

PMC11300514

AbstractArticlePDF–478K

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Real‐world performance of plasma p‐tau181 in a heterogeneous memory clinic cohort

Tandis Parvizi, Raphael Wurm, Theresa König, Sara Silvaieh, Patrick Altmann, Sigrid Klotz, Guenther Regelsberger, Tatjana Traub‐Weidinger, Ellen Gelpi, Elisabeth Stögmann

Ann Clin Transl Neurol. 2024 Aug; 11(8): 1988–1998. Published online 2024 Jul 4. doi: 10.1002/acn3.52116

PMCID:

PMC11330220

AbstractArticlePDF–779K

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Unraveling unmet needs in ketogenic dietary services: An ERN EpiCARE survey

Valentina De Giorgis, Ludovica Pasca, Gemma Aznar‐Lain, Irena Bibic, Vedrana Bibic, Francesca Darra, Alice Dianin, Anastasia Dressler, Henna Jonsson, Jonna Komulainen‐Ebrahim, Magnhild Kverneland, Ellen Molteberg, Francesca Ragona, Anne de Saint‐Martin, Costanza Varesio, J. Helen Cross, ERN EpiCARE Ketogenic Dietary Therapy Special Interest Group (KDT SIG)

Epilepsia Open. 2024 Aug; 9(4): 1582–1588. Published online 2024 Jul 1. doi: 10.1002/epi4.12968

PMCID:

PMC11296111

AbstractArticlePDF–2.3M

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Pregnancy outcomes in patients with systemic lupus erythematosus compared to a high‐risk tertiary cohort and to standard population from the Austrian birth registry

Klara Rosta, Florian Heinzl, Valerie Kuczwara, Stefanie Schindler, Veronica Falcone, Anja Catic, Marina Riedmann, Hermann Leitner, Elisabeth Simader, Valentin Ritschl, Tanja Stamm, Alexandra Szlatinay, Peter Mandl, Antonia Mazzucato‐Puchner

Acta Obstet Gynecol Scand. 2024 Sep; 103(9): 1820–1828. Published online 2024 Jun 28. doi: 10.1111/aogs.14880

PMCID:

PMC11324932

AbstractArticlePDF–874K

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Start, switch and stop (triple‐S) criteria for enzyme replacement therapy of late‐onset Pompe disease: European Pompe Consortium recommendation update 2024

Benedikt Schoser, Nadine A. M. E. van der Beek, Alexander Broomfield, Esther Brusse, Jordi Diaz‐Manera, Andreas Hahn, Thomas Hundsberger, Cornelia Kornblum, Michelle Kruijshaar, Pascal Laforet, Eugen Mengel, Tiziana Mongini, David Orlikowski, Giancarlo Parenti, W. W. M. Pim Pijnappel, Mark Roberts, Thomas Scherer, Antonio Toscano, John Vissing, Johanna M. P. van den Hout, Pieter A. van Doorn, Stephan Wenninger, Ans T. van der Ploeg

Eur J Neurol. 2024 Sep; 31(9): e16383. Published online 2024 Jun 14. doi: 10.1111/ene.16383

PMCID:

PMC11295151

AbstractArticlePDF–650K

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The relation between BTK expression and iron accumulation of myeloid cells in multiple sclerosis

Anja Steinmaurer, Christian Riedl, Theresa König, Giulia Testa, Ulrike Köck, Jan Bauer, Hans Lassmann, Romana Höftberger, Thomas Berger, Isabella Wimmer, Simon Hametner

Brain Pathol. 2024 Sep; 34(5): e13240. Published online 2024 Jan 22. doi: 10.1111/bpa.13240

PMCID:

PMC11328345

AbstractArticlePDF–3.3M

Most Wanted Books: Hygiene, Infektiologie, Mikrobiologie

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Hygiene, Infektiologie, Mikrobiologie
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Weitere Infos:

Scientific Writing Hacks: Best Practices: Academic Integrity – Hochschulschriften erfolgreich verfassen WS24

Hack #36:

Best Practices: Academic Integrity – Hochschulschriften erfolgreich verfassen WS24

Beim Erstellen von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten eröffnen sich schnell viele Fragen. Sie bekommen in diesem Workshop Antworten, wie Sie Ihre Abschlussarbeit konform dem Leitfaden zum Erstellen von Hochschulschriften verfassen können. Zusätzlich haben Sie hier die Möglichkeit, Ihre persönlichen Themen den Vortragenden mitzuteilen.

Weiters gibt es praxisbezogene Vorträge u.a. zum Thema  wissenschaftliches Recherchieren, wissenschaftliches Schreiben,  Zitierstile, Beschriften von aus der Literatur entnommenen Abbildungen und Tabellen, Datenschutz und verantwortungsvolle Verwendung von KI-Tools und Informationen rund um das Thema Plagiat.

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FRESH eBOOKS: NeuroRehabilitation : Ein Praxisbuch für interdisziplinäre Teams; Intraocular Lens Calculations; uvm.

FRESH eBOOKS [en]
 
Alle aktuellen eBooks der Universitätsbibliothek können von MedUni Wien Angehörigen im Volltext  am Campus der MedUni Wien oder via Remote Access  abgerufen werden.

Externe Benutzer:innen können nach Erhalt der Bibliothekskarte über das WLAN MUW-Bibliothek im Lesesaal der UB eBooks downloaden.

 
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Chirurgie des unteren Gastrointestinaltrakts und Allgemeine Chirurgie

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Die Geburtshilfe

von Kaisenberg, Constantin [HerausgeberIn]Klaritsch, Philipp [HerausgeberIn]Hösli-Krais, Irene [HerausgeberIn]
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NeuroRehabilitation : Ein Praxisbuch für interdisziplinäre Teams

Frommelt, Peter [HerausgeberIn]Thöne-Otto, Angelika [HerausgeberIn]Grötzbach, Holger [HerausgeberIn]
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Frauenheilkunde : Tertial

Dadak, Christian, 1950- [HerausgeberIn]
2023
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Antibiotic Stewardship in Krankenhaus und Arztpraxis

Schulz-Stübner, Sebastian [VerfasserIn]
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Adipositas : Ätiologie, Folgekrankheiten, Diagnostik, Therapie

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Mikroneuroanatomie und Chirurgie : Ein praktischer anatomischer Leitfaden

Chaddad-Neto, Feres [VerfasserIn]Silva da Costa, Marcos Devanir [VerfasserIn]
2024
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Atemtherapie

Rutte, Rega, 1957- [VerfasserIn]Sturm, Sabine, 1961- [VerfasserIn]
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Financial, Staffing and Societal Sustainability of Dutch Health Care : An Urgent Need for Clear Choices

Werner, Gijsbert [VerfasserIn]Riel, Arthur van [VerfasserIn]Gijsberts, Mérove [VerfasserIn]Visser, Marianne de [VerfasserIn]
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Primary Adrenal Malignancies

Tiberio, Guido A. M. [HerausgeberIn]
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [301]: Pirquet, Clemens – Professor und Leiter der I. Universitäts-Kinderklinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien

Pirquet, Clemens – Professor und Leiter der I. Universitäts-Kinderklinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 12.09.2024

Keywords: Kinderarzt, I. Universitäts-Kinderklinik, Allgemeines Krankenhaus Wien, St. Anna-Kinderspital, Allgemeinen Poliklinik in Wien, Völkerbund, Österreichische Gesellschaft für Volksgesundheit, Medizingeschichte, Wien

Clemens Pirquet Freiherr von Cesenatico wurde am 12. Mai 1874 als Sohn des Abgeordneten zum österreichischen Reichsrat und zum niederösterreichischen Landtag, Peter Zeno Pirquet Freiherr von Cesenatico (1838-1906), und Flora, geborene Pereira-Arnstein, in Hirschstetten in Wien geboren. Nach dem Besuch mehrerer Gymnasien maturierte er im Theresianum in Wien und begann danach in Innsbruck ein Studium der Theologie und ab 1893 in Löwen der Philosophie, das er 1894 mit dem Magisterium abschloss. Ab 1895 studierte er zunächst in Wien und Königsberg Medizin und promovierte im Jahr 1900 an der Universität in Graz. In der Separata-Sammlung der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin befindet sich seine erste wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem Jahr 1897 als Student der Medizin am Physiologischen Institut in Königsberg mit dem Titel „Prüfung der d’Arsonval’schen Electrode auf Gleichartigkeit und Unpolarisierbarkeit“ (= Separatabdruck aus dem Archiv für die gesamte Physiologie Bd. 65, Bonn 1897).

Nach der Ableistung seines Militärdienstes als Militärarzt arbeitete er als Voluntär im St. Anna Kinderspital. 1901 bildete er sich an der Berliner Kinderklinik an der Charité bei Otto Heubner (1843-1926) zum Kinderarzt aus. Noch 1901 kehrte er nach Wien zurück und begann zunächst als Sekundararzt und danach als Assistent bei Theodor Escherich (1857-1911) an der Wiener Kinderklinik im St. Anna Kinderspital. Daneben war er bei Rudolf Kraus (1868-1932) am Institut für Serotherapie tätig, wo er seine Interessen an der Bakteriologie, Immunologie und Serologie nachging.

Zunächst wurde Pirquet vor dem Ersten Weltkrieg durch seine Forschungen auf den Gebieten der Bakteriologie, der Immunologie und der Tuberkulose bekannt. 1903 stellte er die mit Béla Schick (1877-1967) durchgeführte Arbeit „Zur Theorie der Inkubationszeit“ vor der Akademie der Wissenschaften in Wien vor. Ebenfalls 1903 erschien die am Hygienischen Institut in München von ihm und Max Gruber (1853-1927) durchgeführte Studie „Toxin und Antitoxin“ und 1905 beschrieb er wieder gemeinsam mit Béla Schick erstmals „Die Serumkrankheit“. 1906 führte Pirquet mit dem Aufsatz „Allergie: aus der k.k. Universitäts-Kinderklinik in Wien“ den Begriff „Allergie“ in die medizinische Fachsprache ein, veröffentlichte 1907 dazu die Arbeiten „Allergie – Diagnostik“, „Klinische Studien über Vakzination und vakzinale Allergie“ und entwickelte im selben Jahr eine Methode zur Früh-Diagnose der Tuberkulose, die auch als „Pirquet-Reaktion“ bekannt wurde und die er im Aufsatz „Die kutane Tuberkulinprobe“ beschrieb. Im selben Jahr erschien noch seine Studie „Der diagnostische Wert der kutanen Tuberkulinreaktion bei der Tuberkulose des Kindesalters auf Grund von 100 Sektionen“.

Clemens Pirquet: Österreichische Blätter für Krankenpflege, Nr. 3, März 1929.

Nachdem sich Pirquet 1908 an der Universität Wien im Fach Pädiatrie habilitiert hatte, wurde er 1909 als Professor für Kinderheilkunde an der Johns Hopkins University in Baltimore und als Chefarzt am Harriet Lane Home for Invalid Children in den USA berufen.

Universitäts-Kinderklinik

Nach einem kurzen Aufenthalt (1910) an der Universität Breslau erfolgte 1911 seine Ernennung als Nachfolger von Theodor Escherich zum Vorstand der noch unter Escherich neuerrichteten Universitäts-Kinderklinik in Wien. Diese Funktion bekleidete er bis zu seinem Ableben. Seine Vorstellungen zu dieser von ihm modernisierten Klinik publizierte er 1911 unter dem Titel „Die neue Wiener pädiatrische Klinik“. Noch im selben Jahr gründete er hier eine heilpädagogische Abteilung, die sich als erste weltweit mit der klinischen Forschung und Behandlung von hirnorganischen Schädigungen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern beschäftigte. Hier wirkte er während des Krieges mit seinen Mitarbeitern Béla Schick, der bis 1923 an der Klinik als Assistent arbeitete und den nach ihm benannten „Schick-Test“ zur Erkennung von Diphtherie entwickelte, und mit Ernst Mayerhofer (1877-1957), der sich 1911 in Wien habilitierte und ab 1923 als Professor für Kinderheilkunde in Zagreb arbeitete. Ein weiterer Mitarbeiter war Edmund Nobel (1883-1946), der von 1912 bis 1930 an der Kinderklinik und zwischen 1930 und 1937 als Primarius der Internen Abteilung am Mautner-Markhof‘schen-Kinderspital tätig war.

Erster Weltkrieg

Während des Ersten Weltkrieges begann Pirquet sich angesichts der rasanten und immer akuter werdenden Ernährungskrise mit ernährungswissenschaftlichen Fragen zu beschäftigen, ebenso beschäftigte er sich weiterhin in der Tuberkuloseforschung. Pirquet zählt zu den Bahnbrechern der modernen Ernährungswissenschaft, erforschte dabei zahlreiche Kinderkrankheiten, entwarf Ernährungspläne und entwickelte die Organisation einer systematischen und rationellen medizinischen Ernährungsfürsorge, vor allem zur ausreichenden Versorgung von Kleinkindern. 1915 – noch vor der in den folgenden Jahren sich verschärfenden Ernährungskrise – publizierte er über die „Ernährung des Kindes während des Krieges“.[1]

Pirquet erstellte Konzepte zur Ernährung, in denen das von ihm sogenannte NEM-System (Nähreinheit Milch) im Mittelpunkt stand und nach dem Krieg an der Kinderklinik und in den Wiener Fürsorgeanstalten bei den organisierten Kinderausspeisungen umgesetzt wurde. Darüber hinaus versuchte er seine neuen Ernährungsmethoden für breite Bevölkerungsschichten zu popularisieren. Mithilfe seiner aus seinem Aufenthalt in den USA in der Vorkriegszeit geknüpften Kontakte organisierte er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern zwischen 1919 und 1921 österreichweit die Ausspeisungen der amerikanischen Kinderhilfsorganisation von zirka 400.000 unterernährten und unter Mangelerscheinungen leidenden Kindern. Diese Hilfsaktion zur Sicherung der Lebensmittelversorgung für die notleidende europäische Bevölkerung wurde nach dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg vom späteren US-Präsident Herbert Hoover (1874-1964) als Leiter der United States Food Administration und ab 1918 als Koordinator deren Nachfolgeorganisation (American Relief Administration) organisiert. Von dieser Hilfsorganisation profitierte besonders die Republik Österreich, wo beispielsweise in Wien im Jahr 1919 96% der Kinder an Unterernährung litten. Über diese Aktionen berichtete Pirquet 1919 im Artikel „Der Ernährungszustand der Wiener Kinder[2] und 1920 „Die amerikanische Kinderhilfsaktion in Österreich“ (Teil 1)[3], (Teil 2)[4] sowie 1921 in einem Vortrag vor der Gesellschaft der Ärzte in Wien über „Die amerikanische Schulausspeisung in Österreich“.[5]

Zur Ermittlung der zu verabreichenden notwenigen Nahrungsmittelmenge pro Kind entwarf Pirquet schon 1914 die sogenannte Pelidisi-Formel, eine Berechnungsmethode, die Körpergröße, Gewicht u.a. in Relation zur auszugebenden Nahrungsmittelmenge herstellte.

Piquet Clemens, Pelidisi-Tafel, Wien Leipzig, 1921.

1918 veröffentlichte er dazu die „Ergebnisse der Kinderernährung nach einem neuen System“,[6] die er auf der Tagung der Waffenbrüderlichen Vereinigung in Berlin im Jänner 1918 vortrug. Zur Ernährungsfrage vom medizinischen Standpunkt aus publizierte Pirquet nach dem Krieg eine Reihe von Arbeiten, darunter 1919 „System der Ernährung. 3: Nemküche“, 1920 das „Lehrbuch der Volksernährung: nach dem Pirquet’schen System“, 1921 „Grundriß der Diätverordnungslehre nach dem Pirquetschen System in der Pädiatrie“, 1927 gemeinsam mit Nobel als Herausgeber „Kinderküche. Ein Kochbuch nach dem Nemsystem“ und 1928 das Kochbuch „Die Ernährung des Diabetikers“.

1926 erschien von ihm als Herausgeber und Mitautor unter dem Titel „Volksgesundheit im Krieg, Teil 2, (= Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Weltkrieges: Österreichische und ungarische Serie)“ eine bis heute zum Standardwerk der Medizingeschichte im Ersten Weltkrieges zählende Arbeit in der von der Carnegie-Stiftung konzipierten Reihe zur Geschichte des Ersten Weltkrieges.

In den 1920er Jahren forschte Pirquet zu den Folgewirkungen des Krieges und den Auswirkungen der Ernährungskrise in der Nachkriegszeit im internationalen Vergleich. Hinsichtlich der Entwicklung der Geburtenraten erschienen 1927 von ihm die Arbeiten „Geburtenerminderung in und nach dem Weltkriege“ und „Geburtenhäufigkeit und Säuglingssterblichkeit“.

Während und in den Jahren nach dem Krieg erfuhr unter ihm die Universitäts-Kinderklinik einen weiteren Modernisierungsschub. 1919 kam es nach einem Vorschlag von Béla Schick zur Überdachung eines Teils der Dachterrasse des Hauptgebäudes, womit eine Art „Freiluftspital“ für die Patienten, darunter tuberkulöse Kinder, an der Klinik geschaffen werden konnte.

Das interessante Blatt, 25.9.1919, S. 1.

Ebenso kam es an der Klinik zur Errichtung eigener Isolierbetten, worüber Pirquet in der „Zeitschrift für das gesamte Krankenhauswesen“ (1928, Heft 26) berichtete.

Sonderdruck aus: Zeitschrift für das gesamte Krankenhauswesen, H. 26, 1928, S. 54.

Pirquet war in zahlreichen öffentlichen Funktionen tätig, wie u.a. als Mitglied des Obersten Sanitätsrats für Österreich, als Präsident der Wiener Gesellschaft für Kinderheilkunde, und ab 1919 Mitglied der Landeskommission für Volkspflegestätten.[7] Weiters war er Mitglied der Gesellschaft der Ärzte in Wien.

Österreichische Gesellschaft für Volksgesundheit und Vorsitzender des Völkerbundkomitees für Säuglingsfürsorge in Genf (L’Union Internationale de Secours aux Enfants)

Pirquet war Initiator der 1926 gegründeten Österreichischen Gesellschaft für Volksgesundheit in Wien, die sich mit der öffentlichen Gesundheitspolitik und der Popularisierung von Gesundheitsfragen befasste und dazu die Zeitschrift „Volksgesundheit“ herausgab. In diesem Sinn war Pirquet auch kontinuierlich in der Wiener Volksbildung und im „Radio Wien“ als Vortragender präsent. Er stand der Gesellschaft seit ihrer Gründung als Präsident vor.[8] 1928 engagierte er sich in der mit dem Hygiene-Museum in Dresden und der Österreichischen Gesellschaft gemeinsam veranstalteten Ausstellung „Frau und Kind“.[9] Weiters erfolgte seine Berufung zum Präsidenten der 1919 gegründeten L’Union Internationale de Secours aux Enfants beim Völkerbund in Genf. Im Hygiene-Komitee des Völkerbundes wirkte er als Mitglied mit. Darüber berichtete er in seinem Aufsatz „Die Leistungen des Völkerbundes auf dem Gebiet der Hygiene“.[10]

Förderer der Pflegeberuf-Ausbildung

Pirquet befasste sich inhaltlich wie organisatorisch mit der Frage der Professionalisierung des Krankenpflegeberufes und besonders der Krankenpflegerinnenausbildung. 1918 gründete er die „Schwesternschaft der Universitäts-Kinderklinik in Wien“, und verpflichtete ab 1924 Medizinerinnen an seiner Klinik zur Absolvierung eines Krankenpflegepraktikums. Dazu verfasste er gemeinsam mit Edmund Nobel und den beiden Krankenpflegerinnen Hedwig Birkner und Paula Panzer 1925 den Lehrbehelf „Kinderheilkunde und Pflege des gesunden Kindes: für Schwestern und Fürsorgerinnen“, der 1928 von Nobel und ihm ein weiteres Mal unter denselben Titel erschien. 1927 veröffentlichte er mit Hedwig Birkner und Paula Panzer das Lehrbuch „Kinderpflege“.

Medizinische Lehr- und Dokumentarfilme unter Mitwirkung von Clemens Pirquet

Im Jahr 1919 entstanden an der Kinderklinik der Medizinischen Fakultät der Universität Wien von Pirquet und seinen Mitarbeitern im Auftrag und mit Unterstützung der staatlichen Filmhauptstelle – der späteren Bundesfilmhauptstelle –, der auch die technische Durchführung oblag, zwei Filme über das durch Unterernährung hervorgerufene Kinderelend im Nachkriegsösterreich und die Versorgungsmaßnahmen an der Kinderklinik. Beide Dokumentarfilme gehören zu den ersten medizinisch-wissenschaftlichen Filmen, die in der Ersten Republik an der Medizinischen Fakultät in Wien gedreht worden sind und tragen den Titel „Kinderelend in Wien“ und „Die Kinderklinik in Wien“. Sie befinden sich heute im Filmarchiv Austria. In beiden Filmen wirkte Pirquet mit.

„Kinderelend in Wien“ (Filmmaterial: 35 mm, Nitratfilm, Positiv, Vollbild; Stummfilm; Filmlänge: ca. 20 min/543 m; Farbe/Schwarz-weiß: s/w) entstand aufgrund von Aufnahmen aus dem Jahre 1914 über den Gesundheitszustand von Schülern einer Wiener Volksschule, die nunmehr zu Vergleichszwecken im Jahre 1919 in derselben Schule wiederholt wurden.

Ein kurzer Ausschnitt (2.01 Minuten) aus dem Film ist hier zu sehen.

„Die Kinderklinik in Wien“ (Filmmaterial: 35 mm; Filmlänge: Ca. 6 min/200 m; Farbe/Schwarz-weiß: s/w; Stummfilm) zeigt verschiedene Szenen aus der Kinderklinik, darunter ärztliche Untersuchung mit Perkussion, Krankenschwestern beim Baden, Abwiegen und Vermessen unterernährter Kinder und erklärt das Zubereiten der richtigen Nahrungsmenge. Der Film zeigt weiters Kinder mit Tuberkulose in Luft- und Lichttherapie. Hergestellt wurde der Film an der Universitätsklinik für Kinderheilkunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien.

Pirquet, der für seine wissenschaftlichen Leistungen fünfmal für den Nobelpreis nominiert worden war, und seine Ehefrau begingen am 28. Februar 1929 in Wien Suizid. Heute erinnert eine Büste im Arkadenhof der Universität Wien an Clemens Pirquet.

Quellen:

UAW, Rektoratsarchive, Akademischer Senat, Akten-Sonderreihe, S 303 Personalblätter, Senat S 304.961 Pirquet, Clemens Freiherr von Cesenatico (12.05.1874-28.02.1929; Kinderheilkunde).

Literatur:

Pirquet, Clemens: Prüfung der d’Arsonval’schen Electrode auf Gleichartigkeit und Unpolarisierbarkeit. Sonderdruck aus: Archiv für die gesamte Physiologie. Bonn: 1897.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 39938]

Pirquet, Clemens: Zur Theorie der Inkubationszeit. Vortrag des Dr. Clemens Frh. v. Pirquet über eine gemeinsame Arbeit mit Dr. Bela Schick aus dem St. Annen-Kinderspital in Wien (Vorstand: Prof. Escherich). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Druck von Kratz, Helf & Comp. 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Gruber, Max von und Clemens Pirquet: Toxin und Antitoxin. Aaus dem hygienischen Institut zu München. Sonderdruck aus: Münchener medizinische Wochenschrift. München: Verlag von J.F. Lehmann 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 9170]

Pirquet, Clemens: Die Serumkrankheit. Leipzig, Wien: Deuticke 1905.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Sign.: 3246-N]

Pirquet, Clemens: Allergie. Aus der k.k. Universitäts-Kinderklinik in Wien (Vorst.: Hofrat Escherich). Sonderdruck aus: Münchener medizinische Wochenschrift. München: Lehmann 1906.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 33325]

Pirquet, Clemens: Allergie – Diagnostik. Sonderdruck aus: Therapeutische Monatshefte. Berlin: Verlag von Julius Springer 1907.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Pirquet, Clemens: Klinische Studien über Vakzination und vakzinale Allergie. Leipzig, Wien: Deuticke 1907.

[Universitätsbibliothek Medizinische Universität Wien/Magazin, Sign.: 2024-01224]

Pirquet, Clemens: Die kutane Tuberkulinprobe. Sonderdruck aus: Medizinische Klinik. Berlin: Gedruckt bei Julius Sittenfeld 1907.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Pirquet, Clemens: Der diagnostische Wert der kutanen Tuberkulinreaktion bei der Tuberkulose des Kindesalters auf Grund von 100 Sektionen. Aus der k.k. Universitäts-Kinderklinik in Wien (Vorstand: Hofrat Escherich) und der Kinderabteilung des k.k. Franz-Joseph-Spitales in Wien (Vorstand: Primarius Dozent Dr. Moser). Sonderduck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Druck von Bruno Bartelt 1907.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Pirquet, Clemens: Die neue Wiener pädiatrische Klinik. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Druck von Bruno Bartelt 1911.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Pirquet, Clemens und Johanna Dittrich: System der Ernährung. Band 3: Nemküche. Berlin: Springer 1919.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 2248/3]

Pirquet, Clemens, Heussler, Josef und E. Mayerhofer: Lehrbuch der Volksernährung. Nach dem Pirquet’schen System. Mit 32 Abbildungen im Texte. Wien, Berlin: Urban & Schwarzenberg 1920.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 1263]

Ambrožič, Matija und Clemens Pirquet: Grundriß der Diätverordnungslehre nach dem Pirquetschen System in der Pädiatrie. Für Ärzte und Studierende. Leipzig, Wien: Deuticke 1921.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64809]

Kinderküche. Ein Kochbuch nach dem Nemsystem. Hg: Edmund Nobel und Clemens Pirquet. Wien: Springer 1927.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 49576]

Pirquet, Clemens und Richard Wagner: Die Ernährung des Diabetikers. Berlin, Wien: Urban & Schwarzenberg 1928.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 49567]

Pirquet, Clemens: Volksgesundheit im Krieg. Band 2. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky 1926.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 55675/2]

Pirquet, Clemens: Geburtenverminderung in und nach dem Weltkriege. Sonderdruck aus: Volksgesundheit. Wien: Urban & Schwarzenberg 1927.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 12953]

Pirquet, Clemens: Geburtenhäufigkeit und Säuglingssterblichkeit. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Wochenschrift. Wien: Verlag Moritz von Perles 1927.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 12952]

Nobel, Edmund, Pirquet, Clemens, Birkner, Hedwig und Paul Panzer: Kinderheilkunde und Pflege des gesunden Kindes. Für Schwestern und Fürsorgerinnen. Wien: Springer 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 49578]

Nobel, Edmund, Pirquet, Clemens, Birkner, Hedwig und Paula Panzer: Kinderpflege. Mit 28 Textabbildungen und 2 farbigen Tafeln. Wien: Verlag von Julius Springer 1927.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3738]

[1] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 31, 31.7.1915, S. 1169-1172.

[2] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 1, 1919, S. 5-9.

[3] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 19,1920, S. 853-857.

[4] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 20, 1920, S. 908-911.

[5] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 34, 1921, S. 27.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 5, 1918, Sp., 217-223.

[7] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 37, 1919, Sp. 1827.

[8] Medizinische Klinik, Nr. 24, 1926, S. 940.

[9] Sonderdruck der Zeitschrift für soziale Hygiene „Volksgesundheit“. Organ der österreichischen Gesellschaft für Volksgesundheit, H. 5, 1928.

[10] Wiener medizinischen Wochenschrift, Nr. 11, 1926, S. 340-341.

Normdaten (Person): Pirquet von Cesenatico, Clemens Peter; BBL: 44834; GND: 117689238;

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  44834 (12.09.2024)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=44834

Letzte Aktualisierung: 2024 09 12

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