Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin im Josephinum: Reuter Bibliothek für historische Endoskopie wieder zugänglich!

Reuter Bibliothek für historische Endoskopie wieder zugänglich!

Seit November 2026 ist die Reuter Bibliothek in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin im Josephinum wieder zugänglich. Es handelt sich hierbei um eine Spezialbibliothek zur Geschichte der Endoskopie, die nach ihrem Begründer dem Urologen Prof. Hans J. Reuter (1923-2003) benannt ist. Die Bestände aus dem 19. und 20. Jahrhundert umfassen über 1.000 Einzelbände und sind eine hervorragende Bereicherung zu den Sammlungen historischer Endoskope im Museum des Josephinums. Darüber hinaus stellt diese abgeschlossene historische Bibliothek eine wunderbare Ergänzung zu den weiteren historischen Spezialbibliotheken der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin dar!
Die Bibliothek ist zur Gänze online erschlossen und über den Bibliothekskatalog recherchierbar.
Zur Katalogsuche

Scientific Writing Hacks: Finanzielle Förderung für publizierte Diplomarbeiten

Finanzielle Förderung für publizierte Diplomarbeiten

Hack #103:

Ausgezeichnete Diplomarbeit publiziert? Fördermöglichkeit nutzen!

Eine hervorragende Diplomarbeit verdient es, belohnt zu werden! Für Studierende des Diplomstudiums Humanmedizin (UN202) an der Medizinischen Universität Wien ist im Studienjahr 2026/2027 eine einmalige Förderung vorgesehen. Insgesamt stehen dafür 5.000 Euro zur Verfügung. Die Förderhöhe pro Person hängt von der Anzahl der Bewerber ab, die die Kriterien erfüllen. 

Die Ausschreibung betrifft Diplomarbeiten, die im Zeitraum 1. Oktober 2024 bis 30. September 2026 abgeschlossen und publiziert wurden.

Welche Voraussetzungen gelten?

  • Die Diplomarbeit wurde an der Medizinischen Universität Wien verfasst und mit „Sehr Gut“ beurteilt.
  • Sie wurde im genannten Zeitraum in einem Journal mit Peer Review publiziert.

Bewerbungszeitraum: 1. bis 30. November 2026

Für die Bewerbung werden folgende Unterlagen benötigt:

  1. Publikation
  2. Review-Bericht
  3. Kurzfassung der Arbeit im Umfang von maximal zwei Seiten
  4. CV und Motivationsschreiben

Fragen zur Bewerbung:
Studierendenmanagement der Medizinischen Universität Wien
Susanne Vock
E-Mail: susanne.vock@meduniwien.ac.at
Telefon: 40160-21026

Die Verständigung über die Zuerkennung oder Ablehnung erfolgt über den Studierenden-E-Mail-Account.

Ausschreibung Finanzielle Förderung von im Zeitraum 1.10.2024- 30.9.2026 abgeschlossenen und publizierten Diplomarbeiten (PDF, 107KB)

 

Letzte Aktualisierung: 05.11.2026
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Clarivate-Webinar „Literaturrecherche und Reviews mit Web of Science und EndNote“ am 26.11.2026 um 11:00 Uhr

Am 26. November 2026 findet um 11-12 Uhr ein kostenloses Webinar von Clarivate zum Thema „Literaturrecherche und Reviews mit Web of Science und EndNote“ statt.

Gastgeberin: Anja Edmeades

Tagesordnung:
Erfahren Sie in diesem Webinar, wie Web of Science und weitere Lösungen von Clarivate Sie dabei unterstützen können, systematische Reviews effizienter, umfassender und reproduzierbar durchzuführen. Wir zeigen praktische Methoden für die Literaturrecherche, Zitationsanalyse, das Literaturmanagement sowie zum Nachverfolgen wissenschaftlicher Evidenz. So können Forschende und Bibliothekar:innen Zeit sparen und gleichzeitig hohe methodische Standards einhalten.

Themenschwerpunkte sind:
• Literatursuche im Web of Science
• Zitationsbasierte Recherchetechniken
• Literaturverwaltung mit EndNote
• Best Practices für reproduzierbare Review-Workflows
• Unterstützung evidenzbasierter Forschung

=> kostenlose Registrierung

FRESH eBOOKS: Liste der kürzlich hinzugefügten eBooks

Alle aktuellen eBooks der Universitätsbibliothek können von MedUni Wien Angehörigen im Volltext  am Campus der MedUni Wien oder via Remote Access  abgerufen werden.

Externe Benutzer:innen können nach Erhalt der Bibliothekskarte über das WLAN MUW-Bibliothek im Lesesaal der UB eBooks downloaden.

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Fresh eBooks: recently added eBooks: Members of MedUni Vienna can get access to all current eBooks from the University Library in full text on the MedUni Vienna campus or via Remote Access . External users can download eBooks after receiving the library card via the MUW library WiFi in the UB reading room. Check out the list of the latest eBooks we’ve just added.

1

 
 
 
E-Book

NIS-2 für Universitätskliniken und große Krankenhäuser : Umsetzung gesetzlicher Vorgaben

Wente-Waedlich, Claudia [VerfasserIn]Waeedlich, Rainer [VerfasserIn]Hildebrand, P. Lloyd [VerfasserIn]
2026
 

2

 
 
E-Book

Dermatologie und Venerologie : Grundlagen – Klinik – Atlas

Schwarz, Thomas, 1957- [VerfasserIn]Schmuth, Matthias [VerfasserIn]Fritsch, Peter, 1940- [VerfasserIn]
2026
 

3

 
 
E-Book

Cardiomyopathies in Practice : From Deep Phenotyping to Precision Medicine

Sinagra, Gianfranco [HerausgeberIn]Merlo, Marco [HerausgeberIn]
2027
OPEN ACCESS
 

4

 
 
E-Book

Dialysezugänge in Theorie und Praxis

Widmer, Matthias K. [HerausgeberIn]Zdoroveac, Andrei [HerausgeberIn]Isaak, Andrej [HerausgeberIn]
2026

Logo Margrit Hartl

Letzte Aktualisierung: 02.11.2026

Neuerwerbungen: November 2026

Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante Neuerwerbungen laufend erweitert. Stöbern Sie in unserer virtuellen Buchausstellung, lesen Sie die eBooks. Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert. Diese Bücher können Sie vormerken und nach der Ausstellung ausleihen.
[en]  Interesting new acquisitions expand our library’s collection. Browse through our virtual book exhibition and read the eBooks! Most of the books are presented in the book exhibition in the reading room, where they can be reserved and borrowed after the exhibition.

>>Neuerwerbungen im November

>>Neuerwerbungen 2026

Nützliche Links: Buch vormerken, Foto: M.HartlRecherche im Bibliothekskatalog, Benutzer:innenkonto Login, Ausstellung und Verlängerung der Bibliothekskarte per E-Mail

Logo Margrit Hartl

 

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eJOURNAL: NEJM AI

NEJM AI

Das eJournal bietet Artikel zu innovativen Anwendungen künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens in der klinischen Medizin.

NEJM AI

NEJM AI (via Ovid)

Angehörige und Studierende der MedUni Wien können sowohl innerhalb des Campus als auch außerhalb des Campus der MedUni Wien (via Remote Access) auf Volltexte zugreifen.

Externe Benutzer:innen benötigen eine Bibliothekskarte und können über das WLAN MUW-Bibliothek im Lesesaal der Universitätsbibliothek elektronische Ressourcen downloaden.

Logo Margrit Hartl

Datenbank des Monats – Cite them right online

Cite them right online –  ist eine Informations- und Lernplattform, die hilft unterschiedliche Ressourcen und Quellen zu zitieren und Plagiate zu vermeiden.
Die Datenbank bietet Einstiege ins Regelwerk von unterschiedlichen Zitationsstilen, wie APA, Chicago, Harvard, IEEE und MLA. Durch Zitationsvorlagen und Lernvideos ist die Datenbank insbesonders für Studierende geeignet. 

>>Zur Datenbank

>>https://www.citethemrighttutorial.com/course-modules

„Cite Them Right“ können Sie auf allen PCs, die mit dem Computernetz der MedUni Wien verbunden sind, nutzen.  Der Zugang via Remote Access (Fernzugriff) ist ebenso möglich. 

Sie finden den Link zur Plattform auch in der Liste der Datenbanken (DBIS) der Universitätsbibliothek.

 

Buchtipp:

 

Cite them right : the essential referencing guide

Pears, Richard [VerfasserIn]Shields, Graham J., 1953- [VerfasserIn]
2022
Standortnummer/Signatur BK-02.13-165 /<12> 
 

Letzte Aktualisierung: 2026 10 28

Scientific Writing Hacks: Guidelines on the responsible use of generative AI in research developed by the European Research Area Forum

Hack #102:

Die Europäische Kommission hat gemeinsam mit den European Research Area countries und Stakeholdern eine Reihe von Leitlinien vorgelegt, um die europäische Forschungsgemeinschaft bei der verantwortungsvollen Nutzung generativer künstlicher Intelligenz (KI) zu unterstützen:

Guidelines on the responsible use of generative AI in research developed by the European Research Area Forum

 

 

Letzte Aktualisierung: 21.10.2026
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [394]: Gruber, Rudolf – Augenarzt an der I. Augenklinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien und am German Hospital in Dalston in London

Gruber, Rudolf – Augenarzt an der I. Augenklinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien und am German Hospital in Dalston in London

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 27.10.2026

Keywords: Augenarzt, I. Augenklinik, Allgemeines Krankenhaus in Wien, German Hospital Medizingeschichte, Wien, London

Rudolf Gruber wurde am 21. Mai 1868 als Sohn des Professors für Ohrenheilkunde an der Medizinischen Fakultät in Wien, Josef Gruber (1827-1900) und Hermine, geborene Schäffer, in Wien, Neuer Markt 2, geboren. 1894 trat er aus der Israelitischen Kultusgemeinde Wien aus und ließ sich am 25. August 1902 in der Wiener Votivkirche katholisch taufen. Sein Taufpate war der Mediziner Karl Landsteiner (1868-1943). Seit Juli 1908 war er mit der Britin Dorothea Harriet Tabor verheiratet.

Gruber absolvierte 1885 das Schottengymnasium in Wien und studierte anschließend an der Universität Wien Medizin, wo er am 27. Juni 1891 zum Doktor der gesamten Heilkunde promovierte. In den Wiener Militär-Musterlisten ist für Rudolf Gruber die Ausstellung eines Eintritts-Certificats am 30. September 1887 dokumentiert.

Nach seiner Promotion war Gruber als Assistent an der I. Universitäts-Augenklinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien tätig, die zunächst von Carl Stellwag von Carion (1823-1904) und ab 1895 von Isidor Schnabel (1842-1908) geleitet wurde. Hier publizierte er die Arbeiten „Die Entstehung des Greisenbogens der Hornhaut“ und „Die Oxydation von Fremdkörpern im Auge und ihre praktische Bedeutung“.

1897/98 schied er aus seiner Assistentenstelle aus.[1] Spätestens im Studienjahr 1899/1900 war er als Privatdozent für Augenheilkunde an der Universität Wien verzeichnet. Seit 1897 führte er eine private Arztpraxis in Wien 9, Alser Straße 4.[2]

1898 übersiedelte Gruber nach London, wo er als Augenarzt am German Hospital in Dalston – einer 1845 gegründeten und für die deutschsprachige Bevölkerung Londons geschaffenen Einrichtung – arbeitete.[3] Später war er dort als Consulting Ophthalmic Surgeon tätig. 1900 und 1903 ist seine Londoner Praxis unter der Adresse 67 Wimpole Street nachgewiesen. Spätestens 1921 praktizierte er in 81 Harley Street, London W1 – einer Adresse des medizinischen Elitenmilieus – während er seinen Wohnsitz in Kent hatte.

Gruber war Mitglied der Gesellschaft der Ärzte in Wien, der Heidelberger Ophthalmologischen Gesellschaft, der Ophthalmological Society of the United Kingdom, der British Medical Association und der Royal Society of Medicine. Darüber hinaus besaß er seit 1899 die britischen medizinischen Qualifikationen Member of the Royal College of Surgeons of England (M.R.C.S.) und Licentiate of the Royal College of Physicians of London (L.R.C.P.).[4] Weiters war er Mitglied der Redaktion der Zeitschrift für Augenheilkunde.

Rudolf Gruber verstarb am 15. April 1945.

Quellen:

Geburts- und Taufbuch, Rk. Erzdiözese Wien, 9, Votivkirche, Taufbuch 01-10, Folio 16, 1901, Gruber Richard.

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0255, Gruber Rudolf (Nationalien Datum 1886/87).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 177-118b, Gruber Rudolf (Rigorosum Datum 1888).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 187-301, Gruber Rudolf (Promotion Datum 27.6.1891).

Who was who Among English and European Authors, 1931-1949. Based on Entries which First Appeared in The Author’s and Writer’s Who’s who & Reference Guide Originally Compiled by Edward Martell and L.G. Pine and in Who’s who Among Living Authors of Older Nations, Originally Compiled by Alberta Lawrence Band 1.

Hirschberg, Julius: Geschichte der Augenheilkunde. In: Alfred Graefe, Theodor Saemisch (Begr.), Handbuch der gesamten Augenheilkunde, 2., neubearbeitete Auflage, Leipzig/Berlin 1899-1918, S. 308.

The Medical Directory, 1900, S. 212.

Royal Society of Medicine – List of Fellows, October, 1925, S. 34.

The Lancet, 28.4.1945, S. 550.

Literatur:

Gruber, Rudolf: Die Entstehung des Greisenbogens der Hornhaut. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Moritz Perles 1894.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Gruber, Rudolf: Die Oxydation von Fremdkörpern im Auge und ihre praktische Bedeutung. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Zeitung. Wien: im Selbstverlage des Verfassers 1895.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Neues Wiener Journal, 14.1.1898, S. 14.

[2] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 34, 1897, Sp. 1589.

[3] Hirschberg, Julius: Geschichte der Augenheilkunde. In: Alfred Graefe, Theodor Saemisch (Begr.), Handbuch der gesamten Augenheilkunde, 2., neubearbeitete Auflage, Leipzig/Berlin 1899-1918, S. 308.

[4] Übersicht der akademischen Behörden, Professoren, Privatdozenten, Lehrer, Beamten usw. an der Universität zu Wien: für das Studienjahr. 1899/1900, S. 31.

Normdaten (Person):  Gruber Rudolf: BBL: 50515; GND: 1423184785

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  50515 (27.10.2026)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=50515

Letzte Aktualisierung: 2026.10.27

Logo Margrit Hartl

Scientific Writing Hacks: Software für MedUni Wien Studierende

Hack #101:

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Letzte Aktualisierung: 21.10.2026
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