[Datenbanken]: Mögliche Betriebsunterbrechungen bei DBIS am 10. und 11. Februar 2016

Der Katalog der Datenbanken (DBIS) übersiedelt auf einen neuen Server. Dabei kann es am 10. und am 11. Februar 2016 zu kurzen Betriebsunterbrechungen kommen.

Die Nutzung der lizenzierten Datenbanken ist davon nicht betroffen, nur der Zugriff auf die Liste der zur Verfügung stehenden Datenbanken.

Lehrbuchsammlung: NEU im Regal

Zusätzliche Exemplare in der Lehrbuchsammlung:

Folgende Titel der Lehrbuchsammlung können entlehnt (bzw.

vorgemerkt) werden :

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Lüllmann, Heinz

Taschenatlas Pharmakologie

7. Aufl. 2015

Signatur: LBS-1510[7]

false
Breitenseher, Martin

Lehrbuch der radiologisch-klinischen Diagnostik

2. Aufl. 2012

Signatur: LBS-1803[2]

 

true
Trappe, Hans-Joachim

EKG-Kurs für Isabel

6. Aufl. 2013

Signatur: LBS-4107[6]

 

false
Hamp, Thomas

Lehrbuch tertiale Notfall- und Intensivmedizin

2. Aufl. 2012

Signatur: LBS-4704[2]

false
Mutau, Ania

Intensivkurs Pädiatrie

6. Aufl. 2011

Signatur: LBS-5419[6]

falseKasper, Sigfried

Psychiatrie und Psychotherapie kompakt

3. Aufl. 2014

Signatur: LBS-6007[3]

true
Aktories, Klaus

Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie

11. Aufl. 2013

Signatur:  LBS-1504[11]

TOP-JOURNAL des Monats: LANCET (Impact Factor: 45.217)

Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung.

Das  TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:

LANCET
Verfügbarkeit: lizenziert Zu den Volltexten: Jg. 345, H. 8941 (1995) –

Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Mit dem Impact Factor 45.217  zählt THE LANCET zu den Top-Journalen in der Kategorie: MEDICINE, GENERAL & INTERNAL

Calculation: Cites to recent items 26633 = 45.217
Number of recent items 589
Full Journal Title: LANCET
ISSN: 0140-6736
Issues/Year: 52
Language: ENGLISH
Journal Country/Territory: ENGLAND
Publisher: ELSEVIER SCIENCE INC
 URL: http://admin-apps.webofknowledge.com.ez.srv.meduniwien.ac.at/JCR/JCR?RQ=RECORD&rank=2&journal=LANCET (Stand: 26.11.2015)
Subject Categories: MEDICINE, GENERAL & INTERNAL

Remote Access

Achtung: Der Remote Access funktioniert nur für lizenzierte elektronische Ressourcen der Universitätsbibliothek und nur „off-campus“.

Nach dem Log-in kommen Sie auf die Website der Universitätsbibliothek
.
Im Menü „Recherche“ wählen Sie bitte Datenbanken, eJournals oder eBooks aus, oder durchsuchen Sie den Bibliothekskatalog nach elektronischen Medien.
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ejournals

Lehrbuchsammlung: NEU im Regal

Zusätzliche Exemplare in der Lehrbuchsammlung:

Folgende Titel der Lehrbuchsammlung können entleht (bzw. vorgemerkt) werden:

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Schünke, Michael

Prometheus – Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem

4. Aufl. 2014

Signatur: LBS-163[4]/1

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Schünke, Michael Prometheus –

Innere Organe

4. Aufl. 2015

Signatur:  LBS-163[4]/2
false
Schünke, Michael

Prometheus – Kopf, Hals und Neuroanatomie

4. Aufl. 2015

Signatur: LBS-163[4]/3

true
Zeeck, Axel

Chemie für Mediziner

8. Aufl. 2014

Signatur: LBS-31[8]

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Alberts, Bruce

Lehrbuch der molekularen Zellbiologie

4. Aufl. 2012

Signatur: LBS-50[3]

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Aumüller, Gerhard

Anatomie (Duale Reihe)

3. Aufl. 2014

Signatur: LBS-161[3]

falseLüllmann-Rauch, Renate

Taschenlehrbuch Histologie

5. Aufl. 2015

Signatur: LBS-257[5]

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Huppelsberg, Jens

Kurzlehrbuch Physiologie

4. Aufl. 2013

Signatur: LBS-412[4]

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Pape, Hans-Christian

Physiologie

7. Aufl. 2014

Signatur:  LBS-418[7]

„1. Weltkrieg & Medizin“ [35]: Die „Sterbebücher“ deportierter serbischer Zivilisten aus den Internierungslagern in Neusiedl am See und Neckenmarkt während des Ersten Weltkrieg: Prof. Arthur Schattenfroh.

Die „Sterbebücher“ deportierter serbischer Zivilisten aus den Internierungslagern in Neusiedl am See und Neckenmarkt während des Ersten Weltkrieg: Prof. Arthur Schattenfroh.

Während des Ersten Weltkrieges existierten im heutigen Burgenland – im damaligen ungarischen Komitat Mosony – drei Internierungslager für Zivilisten serbischer Nationalität: und zwar in Neusiedl am See/Nezsider, Neckenmarkt/Sopronnyék und in Frauenkirchen/Bolodogasszony. Diese Lager waren Teil eines weitverzweigten Lagersystems für Zivilinternierte (sogenannte „feindliche Ausländer“), in dem unter anderem tausende Zivilisten serbischer Nationalität infolge der ab Sommer 1914 kontinuierlich erfolgten Außerlandesschaffung von Zivilisten aus dem Balkan untergebracht waren. Weitere Lager in denen serbische und montenegrinische Zivilisten interniert wurden, waren u.a. Doboj in Bosnien – ein Internierungslager mit zirka 46.000 Personen – Arad in Ungarn (heute Rumänien), Braunau in Böhmen (Broumov), Drosendorf und Karlstein im nördlichen Waldviertel, Aschach an der Donau und Mauthausen. In diesen Lagern waren Zivilisten interniert, die im Zuge der militärischen Operationen und der Militärpolitik der k.u.k. Armee in den besetzten Ländern in Bosnien-Herzegowina (in den serbischen Siedlungsgebieten), in Serbien und Mazedonien Opfer der Massendeportationen, der Massenverhaftungen und individuellen Verfolgungen zur Brechung des zivilen Widerstandes (sogenannten „Bandenbekämpfung“ ) wurden. Deren Festhaltung unterlag keinen Gerichtsverfahren und stand außerhalb der Rechtsordnung.

Aus den Lagern in Neusiedl am See/Nezsider, Neckenmarkt/Sopronnyék, die dem Militärkommando Pozsony (Bratislava) unterstanden, sind die sogenannten „Sterbebücher“ erhalten, die neben den Namen der zwischen 1914 und 1918 hier verstorbenen Internierten, Angaben zu deren Heimatorten aus denen sie deportiert worden waren, deren Alter, Beruf und deren Todesursache enthalten.

Das Lager in Neusiedl am See wurde in unmittelbarer Nähe zur Ortschaft (deren Einwohnerzahl 1914 zirka 2.600 Einwohner betrug) errichtet und bestand aus 120 Baracken, in denen durchschnittlich 11.000 Personen gefangen gehalten worden sind. Diese Deportierten kamen vor allem aus den Regionen Belgrad, Cuprjia, Gornji-Milanovac, Negotin, Nis, Valjevo u.a.

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Quelle: Auszug aus dem Sterbebuch Neusiedl am See/Nezsider 1917 – Internierungslager: Burgenländisches Landesarchiv

Jene Deportierten im Internierungslager in Neckenmarkt/Sopronnyék kamen aus den serbischen Siedlungsgebieten im Südosten von Bosnien-Herzegowina aus Gacko, Foca, Visegrad, Trebinje, Srebrenica, Sarajevo, Rogatica, Cajnice, Bileca u.a. Sie wurden mit dem Beginn der Militäroperationen der k.u.k. Armee in Südbosnien und an der Grenze zu Serbien ab dem Jänner 1916 deportiert. Darunter befanden sich zahlreiche Frauen und Kinder – als de facto Geiseln – um die männliche Bevölkerung in Bosnien und Serbien von Widerstandsaktionen abzuhalten.

neckenmarkt1
Quelle: Auszug aus dem Sterbebuch Neckenmarkt/Sopronnyék 1916 – Internierungslager: Burgenländisches Landesarchiv

Flecktyphus und Fleckfieber:

So wie in zahlreichen anderen Lagern für Internierte, Kriegsflüchtlinge und Kriegsgefangene waren Epidemien und massenhaftes Sterben an der Tagesordnung. Dies war bedingt durch die katastrophalen hygienischen und sanitären Verhältnisse, den Mängeln an den baulichen Maßnahmen, dem Nahrungsmangel, der Überbelegung der Baracken, der fehlenden Beheizung, sowie durch Nässe, Kälte und den Kleidungsmangel. Haupterkrankungen waren Tuberkulose, Cholera, Bauch- sowie Flecktyphus. Vielfach kamen die Deportierten bereits in einem schlechten gesundheitlichen Zustand in die Lager, da sie oft wochenlang im sogenannten Etappengebiet hinter der Front unter desolaten hygienischen Zuständen der Verwahrlosung preisgegeben, lebten, und erst als sie für die Armee eine akute Seuchengefahr darstellten, deportiert wurden. Als Lagerarzt in Neusiedl am See/Nezsider arbeitete der Offiziersarzt Dr. Armin Grünfeld. Hier kam es erstmals im Frühjahr 1915 zum Ausbruch von Flecktyphus und Fleckfieber. Bis Kriegsende kamen zirka 5.000 serbische Zivilinternierte im Lager ums Leben. Die Verstorbenen wurden in Einzelgräbern und 117 Massengräbern bestattet.

Oberstabsarzt Arthur Schattenfroh war während des Krieges als Hygieniker in beratender Funktion in der für das Militärsanitätswesen zuständigen 14. Abteilung im k.k. Kriegsministerium tätig. In dieser Funktion inspizierte er die verschiedenen Gefangenenlager der Monarchie, fertigte Berichte darüber an, und wirkte bei den Regelungen der sanitären und baulichen Verhältnisse mit. Darunter finden sich auch seine Berichte über die Inspektionen des Lagers in Neusiedl aus dem Jahre 1915.

Arthur Schattenfroh (*27.10.1869 Salzburg, gest. 12.10.1923 Wien) war Hygieniker und Bakteriologe. Er studierte ab 1887 an der Medizinischen Fakultät der Universität Graz, wo er 1893 promovierte, und dazwischen in Straßburg und in Wien. Danach arbeitete er bei dem Pathologen Richard Paltauf (*9.2.1858 Judenburg/Steiermark, gest. 21.4.1924 Semmering) in Wien. Im Jahr 1896 kam er als Assistent zu Maximilian Gruber (*1853 Wien, gest. 16.9.1927 Berchtesgaden/Deutschland) an das Hygiene-Institut der Medizinischen Fakultät der Universität Wien. 1898 habilitierte er sich und wurde zum Priv. Doz. für Hygiene, 1902 zum ao. Prof. und 1905 zum o. Prof. und zum Vorstand des Institutes ernannt. 1908/09 und 1915-1918 fungierte er als Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Wien.

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Quelle: Österreichs Illustrierte Zeitung, 20.6.1915.

In seinen wissenschaftlichen Forschungsarbeiten beschäftigte er sich mit bakteriologischen Fragen und der Immunitätslehre. Darüber bekleidete er Funktionen im Niederösterreichischen Landessanitätsrat, danach im Obersten Sanitätsrat und ab 1906 in der Unfallverhütungskommission, weiters ab 1910 im Lebensmittelbeirat. Ab 1905 war er Vorstand der staatlichen Untersuchungsanstalt für Lebensmittel und in der Ausbildung der Amtsärzte tätig.

Literatur von Arthur Schattenfroh aus der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin (eine Auswahl):

Über die bacterien-feindlichen Eigenschaften der Leucocyten (Habilitationsschrift), München 1897.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.879)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638157&pos=12&phys=]

Über die Neuerungen in der Beleuchtungstechnik und deren hygienische Beurtheilung. Vortrag, gehalten in der Österreichischen Gesellschaft für Gesundheitspflege am 10. März 1897, in: Monatsschrift für Gesundheitspflege, H. 7-8, 1897.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.886)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638167&pos=21&phys=]

Über hitzebeständige bactericide Leukocytenstoffe, in: Münchner medizinische Wochenschrift, Nr. 35. 1898, S. 7.

Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin – Separatasammlung

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8457626&pos=0&phys=]

Weitere Untersuchungen über die bacterienfeindlichen Stoffe der Leukocyten, in: Archiv für Hygiene, Bd. 35, H. 2, 1899.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.887)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638177&pos=30&phys=]

Über Rauschbrand, in: Thierärztliches Centralblatt, Nr. 23 vom 10. August 1902.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.865)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638168&pos=22&phys=]

Untersuchungen in einer Grundwasserversorgungs-Anlage, Wien 1903.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.881)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638176&pos=29&phys=]

Die hygienischen Einrichtungen Wiens. Vortrag, gehalten den 10. Dezember 1902, in: Vorträge des Vereines zur Verbreiterung naturwissenschaftlicher Kenntnisse, Wien H. 2, 1903.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin 9.228/43,2)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638158&pos=13&phys=]

Neue Wasserreinigungsverfahren, Vortrag gehalten am 9. Dezember 1903, in: Vorträge des Vereins zur Verbreiterung naturwissenschaftlicher Kenntnisse in Wien, H. 3, 1904.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin 9.228/44,3)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638179&pos=32&phys=]

Moderne Tuberkulosebekämpfung. Vortrag, gehalten den 16. November 1904, in: Vorträge des Vereines zur Verbreiterung naturwissenschaftlicher Kenntnisse, Wien H. 7, 1905.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin 9.228/45,7)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638175&pos=28&phys=]

Antitoxische und antiinfektiöse Immunität, Wien 1905.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.863)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638165&pos=19&phys=]

Die Stellung des Schularztes. Vortrag, gehalten den 8. November 1905, in: Vorträge des Vereines zur Verbreiterung naturwissenschaftlicher Kenntnisse, Wien H. 6, 1906.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin 9.228/46,1)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638173&pos=26&phys=]

Welche besonderen sanitären Verhältnisse kommen in den Fragen des Kinderschutzes und der Jugendfürsorge in Betracht und welche Maßnahmen sind hier in erster Reihe in Anwendung zu bringen? (Gutachten) (= k.k. Hof- und Staatsdruckerei 1907, Schriften des I. Österreichischen Kinderschutzkongresses) Wien 1907.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.862)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638180&pos=33&phys=]

Wissenschaftliche Hygiene und öffentlicher Gesundheitsdienst. Vortrag, gehalten am I. Amtsärzte-Kongress in Wien 1909, in: Österreichische Vierteljahreszeitschrift für Gesundheitspflege, H. 1, 1910.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.880)

http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638163&pos=17&phys=

Bemerkungen zur Schularztfrage, in: Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 29, 1913, S. 4.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.869)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638149&pos=4&phys=]

Über die Immunisierung gegen Diphterie mit Toxin-Antitoxingemischen nach Behring, in: Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 39, 1913.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.870)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638164&pos=18&phys=]

Hygiene des Städtebaues und des Wohnhauses, in: Expertise über Wohnungshygiene. Zeitschrift für öffentliche Gesundheitspflege, H. 2/3, 1914, S. 6-26.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 2.873)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638162&pos=16&phys=]

Das k.k. Ministerium für Volksgesundheit, in Neue Freie Presse, 10.9.1917.

(Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin SA 826 a, b)

[http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8638166&pos=20&phys=]

Text:

Walter Mentzel

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“1. Weltkrieg & Medizin” –>alle Beiträge

DIPL DISS COACHING – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-DiplomandInnen / DissertantInnen“- TERMIN: 27.02.2016

DiplDiss-Coaching – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-

Termin: 27.02.2016

Vortragende: Dr. Eva Chwala

  • Grundlagen der Literaturrecherche
  • Auswahl der Datenbanken
  • Suchstrategien
  • Freies Arbeiten – Betreuung bei der Recherche

Samstag, 27.02.2016 von 9:30 – 12:30 im Vortragsraum der UB MedUni
Email-Anmeldung: eva.chwala@meduniwien.ac.at
mit Angabe der Bibliotheks-ID Nr. ($A………)

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Denny Cheng : Praktikum an der Ub MedUni Wien

Im Rahmen der berufspraktischen Tage arbeitete ich vom 25.1.2016 bis zum 27.1.2016 in der UB der MedUniWien. Mir wurden alle Arbeitsbereiche der UB der medizinischen Universität gezeigt. Vom Bestellen und Beschriften der Bücher, bis zum Entlehnen an der Theke.

Außerdem erfuhr ich Sachen, von denen ich nie zuvor gehört hatte. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass es eine Abteilung gab, die für Ärzte Arbeiten und Protokolle über deren Fachbereich heraussucht. Ich war nicht nur in der UB, sondern auch in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin im Josephinum, dem Sitz des Institutes für Geschichte der Medizin. Dort sah ich viele alte Wälzer über die Medizin. Einige waren über 400 Jahre alt!

Es hat mir einen Riesenspaß bereitet mit all den netten Menschen arbeiten zu können.

Denny Cheng

Weitere Berichte über Praktika an der UB Med Uni Wien im Van Swieten Blog:

Blatt für Blatt – die Schätze der Josephinischen Bibliothek und mehr… am 09.02.2016

Blatt für Blatt

Die Schätze der Josephinischen Bibliothek und mehr…

In exklusiven Führungen präsentieren unsere Bibliothekare die einzigartigen Schätze aus dem wertvollen historischen Bestand der Josephinischen Bibliothek.

An auserwählten Abenden erhalten Sie zusätzlich zum aktuellen Thema eine Spezialführung in der Sammlung der anatomischen Wachsmodelle im Josephinum oder im Narrenturm.

Termine

09.02.2016, 18.00 – 19.30 Uhr
Gynäkologie inkl. einer Führung durch die Sammlung der anatomischen Wachsmodelle mit Univ.- Prof. Christian Dadak

08.03.2016, 18.00 – 19.00 Uhr
Veterinärmedizin

12.04.2016, 18.00 – 19.00 Uhr
Historische Buntpapiere
mit Restauratorin MMag. Ilse Mühlbacher

10.05.2016, 18.00 – 20.00 Uhr
Dermatologie inkl. einer Führung durch den Narrenturm

14.06.2016, 18.00 – 19.00 Uhr
Botanik II

Ort
Josephinum – Medizinische Sammlungen
Eingang im Ehrenhof links, 1.Stock, Währingerstraße 25, 1090 Wien

Eintritt
18€

***Aufgrund der sehr eingeschränkten Teilnehmerzahl bitten wir um rechtzeitige Voranmeldung unter: dominika.flomyn@meduniwien.ac.at oder (+43) 1 40160 26051***

 

Fort-und Weiterbildung von MitarbeiterInnen der Ub MedUni Wien 2015

Aktivitäten der Fort- und Weiterbildung sowie nationaler und internationaler Kooperation in den Monaten Jänner – Dezember 2015

Jänner 2015

    15. Jänner 2015
    Workshop Science 2.0: Science in Transition“, UNIKO Österreichische Universitätenkonferenz, Wien: RZB Österreich / Sky Conference

    21. Jänner 2015
    Informationsveranstaltung des Open Access Network Austria (OANA), BMWFW, Wien Freyung

    29. Jänner 2015
    Festakt des Instituts für Europäische Ethnologie anlässlich seines 50jährigen Bestehens sowie Restitution von Büchern an die Bibliothek des Anthropos-Instituts St. Augustin, Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien

Februar 2015

    10. Februar 2015
    Introducing PlumX, Wien: Österreichische Zentralbibliothek für Physik und Fachbereichsbibliothek Chemie [2]
    Fort-und Weiterbildung von MitarbeiterInnen der Ub MedUni Wien 2015 weiterlesen

Gastautor: Prof. Dr. Hermann AICHMAIR: Augen – Amulette, Brillen, Optik [14]: Geschichte der Brille

Gastautor: Hermann AICHMAIR: Augen -Amulette, Brillen, Optik [14]: Geschichte der Brille

Dass sich die Brille zu einem wichtigen modischen Accessoire entwickelt hatte, beweist die Tatsache, dass beim Einzug Philipps V. (1683-17 46) in Madrid 500 Hofdamen mit riesigen Schildpattbrillen erschienen; man war der Ansicht, nichts verschönere den Menschen mehr als das Tragen einer Brille. Doch dieses Ansehen der Brille wandelte sich. Zwielichtige Augenärzte und Brillenhändler, die auf Märkten und Straßen als fahrende Händler völlig wirkungslose Brillen verkauften, hatten sie in Misskredit gebracht. „Brillen kaufen“,
„Jemandem Brillen aufsetzen“ wurde zum Synonym für Betrügen oder Spott treiben. Das Mysteriöse und Wunderbare, das die Brille umgab, erzeugte Misstrauen und führte beim einfachen Volk dazu, dass Brillen als Zauberei angesehen wurden. Wer eine Brille trug, hatte etwas zu verbergen.

Brille141jpg

Abbildungen zeigen Narren (wie z. B. auf dem Holzschnitt „Narrenschiff“ von Sebastian Brandt aus 1497), Quacksalber, ja sogar Dämonen und Teufel als Brillenträger, wie eine Figur mit Teufel und Brille in der Bibliothek von Admont, geschaffen 1760 von Thaddäus Stammei, oder W. Swannenburg: „Die Schönheit als Verführerin“ (1609). Die Tendenz, zu Sehhilfen zu greifen, die in der Hand zu halten waren, entsprang einer Scheu vor der Brille, die mitunter auch als unschön, lächerlich oder als verräterisches Zeichen für das Alter galt. Teilweise trieb diese Scheu z. B. im 18. Jahrhundert seltsame Blüten. Um eine möglichst unauffällige Benutzbarkeit zu gewährleisten, verschwinden kleine Fernrohre und Vergrößerungsgläser in Parfumflakons, Fächern oder Tabatieren. Ein noch feineres Versteck dieser Augenhilfen bot ein Ring mit einem Bildnis, das von einem Zerstreuungsglas bedeckt wurde. Nach Auslösung einer Feder schnellte letzteres hoch und konnte als Vorhalteglas benutzt werden. Alle Formen des Einglases hingegen galten als modisch, unterstrichen die Gestik und Eleganz, Bildung und das Kennertum des Trägers. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wird die Brille wieder positiv gesehen und als Ausdruck der Intelligenz, Seriosität und Erfahrung gewertet.

Alle Beiträge–>Augenheilkunde

Text: Hermann AICHMAIR, MEIDLING BLÄTTER DES BEZIRKSMUSEUMS, Heft 59, 2003
Fotos: Sammlung Hermann Aichmair Bezirksmuseum Meidling

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