Archiv der Kategorie: News1

Hierarchieordnung der Priorität 1 für News

Scientific Writing Hacks: European Conference on Ethics and Integrity in Academia 2026

Hack #96:

European Conference on Ethics and Integrity in Academia 2026

Three days of research, dialogue and practical exchange on the Black Sea coast — ethics and integrity, examined together. Hosted by Ilia State University as the closing conference of the ETHICS project.

14–16 September 2026

Alle Informationen sind in diesem Beitrag nachzulesen.

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026
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Scientific Writing Hacks: Webinar: Teaching Postplagiarism Tenets Through AI-Enhanced Creative Problem-Solving Model 

Hack #95:

Kostenlose offene Webinare zu Themen im Zusammenhang mit Academic Integrity:

[HYBRID] Teaching Postplagiarism Tenets Through AI-Enhanced Creative Problem-Solving Model 

Alle Informationen können hier nachgelesen werden

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026
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Scientific Writing Hacks: Webinar: From Policy to Practice: A Postplagiarism Readiness Framework for AI Integration in Higher Education

Hack #94:

Kostenlose offene Webinare zu Themen im Zusammenhang mit Academic Integrity: [HYBRID] From Policy to Practice: A Postplagiarism Readiness Framework for AI Integration in Higher Education

Alle Informationen können hier nachgelesen werden

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026
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Scientific Writing Hacks: The Good, the Bad, and the Inbetween: Perception and Preservation of Scientific Quality in the Era of Predatory Publishing

Hack #93:

The Good, the Bad, and the Inbetween: Perception and Preservation of Scientific Quality in the Era of Predatory Publishing
Postdoc Appreciation Week (PAW) Austria is a national collaborative initiative that unites researchers, research institutions, postdoc office coordinators, and research managers to celebrate and recognise the outstanding contributions of postdoctoral researchers across Austria.

Alle Informationen sind im Beitrag PostDoc Appreciation Week 2026 nachzulesen.

Letzte Aktualisierung: 14.09.2026
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Datenbank des Monats – Scopus (inkl. KI-Recherchetool)

Datenbank des Monats – Scopus[en]

Mit Scopus KI /AI gibt es eine Erweiterung um eine KI Komponente

Zugangslink: https://www-scopus-com.ez.srv.meduniwien.ac.at

Scopus ist eine multidisziplinäre Abstract- und Zitationsdatenbank für Forschungsliteratur und hochwertige Internet-Quellen (peer-reviewed). Zur Verfügung stehen verschiedene Tools zur Verfolgung, Analyse und Visualisierung von Forschungsinformationen aus allen Fachgebieten wie z.B. :

  • Naturwissenschaften, Technik, Medizin und Gesundheitswissenschaften,
  • Sozialwissenschaften,
  • Kunst- und Geisteswissenschaften.

Scopus liefert zudem die Zitierungen der wissenschaftlichen Artikel (References und Citations), die die Zitationsanalyse ermöglichen (Wer zitiert wen? Wer wird durch wen zitiert?).
Die Auswertung erfolgt ab dem Publikationsjahr 1969.
Weitere Daten zu Scopus:

  • Literaturnachweise und Abstracts aus peer-reviewed Zeitschriften, herausgegeben internationalen Verlagen
  • Patentschriften und Conference Papers
  • Autorenprofile
  • tägliche Aktualisierung
  • Abstracts durchsuchbar rückwirkend bis 1970 (teilweise bis 1788)
  • für alle seit 1969 publizierten Artikel zusätzlich zum Abstract auch Literaturverweise, viele davon in verlinkter Form
  • Verlinkung zu Volltext-Artikeln und anderen bibliografischen Quellen
  • laufend erweitertes Angebot an Open-Access- sowie Electronic-Only-Zeitschriften
  • laufend erweitertes Angebot an Book Titles

Neben umfangreichen Rechercheoptionen besteht die Möglichkeit, sich eigene Suchprofile zusammenzustellen und von einem Alert-Dienst Gebrauch zu machen (auch als RSS-Feeds möglich).

Scopus AI: erkunde wissenschaftliche Informationen auf neue Art.

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[en]

Scopus is a multidisciplinary abstract and citation database for research literature and high-quality Internet sources (peer-reviewed). Various tools are available for tracking, analyzing and visualizing research information from all disciplines, such as:

  • Natural sciences, technology, medicine and health sciences,
  • Social sciences,
  • Arts and humanities.

Scopus also provides the citations of scientific articles (references and citations), which enable citation analysis (who cites whom? Who is cited by whom?).
The evaluation is carried out from the publication year 1969.
Further data on Scopus:

  • References and abstracts from peer-reviewed journals, published by international publishers
  • patent documents and conference papers
  • author profiles
  • daily updates
  • Abstracts searchable retrospectively to 1970 (some to 1788)
  • for all articles published since 1969, in addition to the abstract, there are also references, many of them in linked form
  • Links to full-text articles and other bibliographic sources
  • ongoing expanded range of open access and electronic-only journals
  • continuously expanded range of book titles

In addition to extensive research options, there is the option of compiling your own search profiles and using an alert service (also possible as RSS feeds).

With Scopus KI /AI there is an extension with an AI component: Scopus AI: explore scientific information in a new way.

Scientific Writing Hacks: JoVE: Information Literacy: Data Interpretation

Hack #92: JoVE: Data Interpretation
Die Interpretation von Daten bedeutet, Zahlen und Ergebnisse aus Studien durch Einordnung, Visualisierung und Kontextualisierung in sinnvolle Erkenntnisse zu überführen, indem Muster erkannt, statistische Ergebnisse bewertet und die Befunde mit bestehender Forschung in Beziehung gesetzt werden.
JoVE: Video: https://www.jove.com/v/41460/data-interpretation

JoVE ist ein wissenschaftliches Journal mit Peer Review, das auf Video aufgezeichnete Experimente aus den Life Sciences publiziert (Video-Streaming-Portal). Zusätzlich zu den Videos sind auch die Anleitungen und Methoden zur Durchführung der Experimente als PDF verfügbar. Ziel ist es, die Reproduzierbarkeit und die Transparenz bei Experimenten zu verbessern.Die JoVE-Artikel, sind in allen relevanten Datenbanken (inklusive PubMed/MEDLINE, SciFinder, Scopus, Chemabstract und Web of Science) indiziert.

Letzte Aktualisierung: 30.06.2026
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Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: METANOIA

METANOIA
Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

„.. immer noch kann der Mensch vor dem selbst errichteten Scheiterhaufen kehrtmachen – wenn wir deutlich mehr Glück als Verstand haben.“
Schellnhuber, 2015 [1]

Mit flammendem Appell beschwören Zukunftsforscher den offenbar unbelehrbaren Homo sapiens. Die gegenwärtig besorgniserregende Entwicklung wollen sie mit allen Mitteln bremsen oder gar aufhalten: „Wie ein freigesetzter Flaschengeist erfüllt der Homo sapiens jeden Energie-Wunsch“ [1].
Hier wird es ‚philosophisch‘ – φιλοσοφία – Liebe zur Weisheit, bezogen auf den Homo sapiens. Aus der Synonyma-Liste dieses Adjektivs ausgesucht wäre „vernunftbegabt“ wohl die beste Wahl.

Ein Déjà vu – das Öffnen der Büchse der Pandora – drängt sich auf. Wenn wir mehr Glück als Verstand gehabt hätten, wäre sie verschlossen geblieben. Zeus zürnte wieder einmal, da Prometheus das Feuer gestohlen hatte, um es der Menschheit zu bringen. Und Pandora, die erste von den Göttern des Olymps geschaffene Frau, öffnete diese Büchse – somit entwich alles Elend, bloß die Hoffnung (Ελπίδα) blieb in der Amphore zurück. Prometheus blieb solange angekettet – ein Adler fraß täglich von seiner Leber – bis endlich Herakles dem Spuk ein Ende setzte.
Eine Parabel …

Anschließend an den Euphemismus „Vernunftbegabt“: Nach dem ersten Krieg auf dieser Erde wäre als Reaktion vernunftbegabter Wesen zu erwarten: „Nie wieder!“ Die „Biedermänner und Brandstifter“ aus Max Frisch’s „Lehrstück ohne Lehre“ feiern jedoch fröhliche Urständ – von Generation zu Generation – bis zu brennenden Ölfeldern.
In der „Mutter aller Schlachten“ vor etwa einem viertel Jahrhundert, B. senior: „Wir können nicht alle Strukturen zerschlagen ….“.
B. junior tat es dennoch – wider alle Vernunft – mit Folgen bis heute.
Keine Parabel …

„Der Klimawandel ist eine unmittelbare und wachsende Bedrohung für unsere nationale Sicherheit. Er trägt bei zu Naturkatastrophen, Flüchtlingströmen und Konflikten …“
White House Report, 2015 [2]

Die Aufrüstungen befeuern den Klimawandel: Konflikte befeuern den Klimawandel – der Klimawandel befeuert Konflikte (?)
Wäre dies „kausal-fehlschlüssig“ eine Umkehrung von Ursache und Wirkung? Nicht ganz. Eine Verflechtung, ein Teufelskreis, ein Feedback-Loop, ein hübsches Modell für AI/KI-Antworten: „Mehr Klimaschutz und Konfliktprävention schaffen Abhilfe“.
Besser: „schüfen“ Abhilfe (Coniunctivus irrealis) sollte es hier wohl heißen.

Fabeltier: weise, symbolisiert Macht, garantiert Harmonie zwischen Himmel und Erde, bringt Glück, beschützt, bewahrt vor Unglück und bringt Regen (!)
Auch an eine Aufzucht wurde gedacht.

 

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum.“
Johann Wolfgang von Goethe (Faust)

Niemand hätte dies schöner sagen können als der Dichterfürst. Nun zurück zur Philosophie: Theoretisch ist das Problem schon gelöst, ganz einfach – mittels Klimaschutz und Konfliktprävention.
Praktisch – fehlt die Umsetzung …

Epilog:
… immer noch, allerdings erfolglos ohne Metanoia.

metanoia (gr. μετάνοια):

  • Neue Weltsicht
  • Fundamentale Änderung der Lebensauffassung
  • Anders denken
  • Anders leben
  • Umkehr

Literatur:
1 Schellnhuber J (2015): Selbstverbrennung. Die fatale Dreiecksbeziehungzwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff.
C. Bertelsmann Verlag
https://www.penguin.de/buecher/hans-joachim-schellnhuber-selbstverbrennung/buch/9783570102626

2  The White House (2015): White House Report: The National Security Implications of a Changing Climate.
https://obamawhitehouse.archives.gov/the-press-office/2015/05/20/white-house-report-national-security-implications-changing-climate

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Gender: beyond
Interest: no conflict
AI free wording
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Interessenkonflikt:
Der Autor erklärt, dass bei der Erstellung
des Beitrags kein Interessenkonflikt im
Sinne der Empfehlung des
International Committee of Medical
Journal Editors bestand.

Korrespondenzadresse:
Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig
Augenheilkunde und Optometrie
peter.heilig@meduniwien.ac.at
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [388]: Bernert, Richard – Mitarbeiter an der II. medizinischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien und Militärarzt an der IV. internen Abteilung im Garnisonsspital Nr. 1 in Wien

Bernert, Richard – Mitarbeiter an der II. medizinischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien und Militärarzt an der IV. internen Abteilung im Garnisonsspital Nr. 1 in Wien

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 26.08.2026

Keywords: Allgemeines Krankenhaus Wien, Militärarzt, Garnisonsspital Nr. 1, Medizingeschichte, Wien

Richard Bernert wurde am 24. Oktober 1870 als Sohn des Schneidermeisters Johann Bernert und dessen Ehefrau Maria Francisca, geborene Winternitz, in Wien geboren.

Nach dem Besuch des Gymnasiums an der k.k. Theresianischen Akademie in Wien, wo er 1889 die Matura ablegte, studierte Bernert an der Universität Wien Medizin. Am 28. Februar 1896 promovierte er zum Doktor der gesamten Heilkunde. Bereits während des Studiums interessierte er sich für medizinische Chemie. 1892 wurde er zum Demonstrator am Institut für angewandte medizinische Chemie der Universität Wien unter dessen Vorstand Ernst Ludwig (1842-1915) bestellt, wo er bis April 1895 tätig war. Daneben trat er 1893 als Hospitant in die II. medizinischen Klinik unter Edmund Neusser (1852-1912) ein, der er – mit Unterbrechungen durch Studienaufenthalte im Ausland – bis 1899 angehörte. An der Klinik verfasste er gemeinsam mit Karl Stejskal (1872-1945) die Arbeit „Ein Beitrag zur Frage nach dem minimalen Stickstoffumsatz bei perniciöser Anämie“.

Seine Tätigkeit an der Universität Wien unterbrach er durch mehrere Studienaufenthalte im Ausland. 1896/97 arbeitete er am I. chemischen Universitätslaboratorium in Heidelberg bei Professor Viktor Meyer (1848-1897) sowie an der Medizinischen Universitätsklinik in Heidelberg unter Wilhelm Heinrich Erb (1840–1921). 1897/98 war er an der von Bernhard Naunyn (1839-1925) geleiteten Medizinischen Klinik der Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg tätig, wo er unter der Leitung des Privatdozenten Dietrich Gerhardt (1866-1921) klinische Arbeiten durchführte. Am physiologisch-chemischen Institut der Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg befasste er sich unter Franz Hofmeister (1850–1922) mit Eiweißchemie. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen veröffentlichte er in der Hoppe-Sayler‘s Zeitschrift für physiologische Chemie unter dem Titel „Ueber Oxydation von Eiweiss mit Kaliumpermanganat“.[1]

Im Oktober 1899 erfolgte seine Ernennung zum Assistenten an der II. medizinischen Klinik im Wiener Allgemeinen Krankenhaus. Diese Stellung behielt er bis zum Jahr 1902. Daneben führte er Arztpraxis in Wien 4, Favoritenstraße 22.[2]

Militärarzt im Garnisonsspital Nr. 1 in Wien

Nach Ableistung seines Militärdienstes wurde Bernert im November 1896 dem Garnisonsspital Nr. 1 zugewiesen.[3] 1902 wurde er im landwehr-ärztlichen Offizierskorps zum Oberarzt beim Landwehrinfanterieregiment Wien Nr. 1 ernannt. Zuvor hatte er dem nichtaktiven Stand der Landwehr bei der Division der berittenen Tiroler Landschützen angehört.[4]

Im Oktober 1902 verließ er die die II. medizinische Klinik und trat als Berufsmilitärarzt in das k.k. landwehrärztliche Offizierskorps ein. Vom 1. Oktober 1903 bis 1. Oktober 1904 war er der von Julius Wagner-Jauregg (1857-1940) geleiteten Psychiatrischen Klinik am Allgemeinen Krankenhaus Wien zugeteilt.

Am 1. Oktober 1905 wurde Bernert dem Garnisonsspital Nr. 1 zugeteilt und arbeitete zunächst als Sekundararzt an der unter der Leitung von Alois Pick (1859-1945) stehenden IV. internen Abteilung. Im selben Jahr wurde er zum Regimentsarzt ernannt.[5] 1906 erfolgte seine formelle Transferierung vom Landwehr-Infanterieregiment Wien Nr. 1 in den Aktivstand des k.u.k. militärärztlichen Offizierskorps.[6]

In dieser Zeit publizierte Bernert eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten, darunter 1904 „Zur Kasuistik der Claudication intermittente“,[7] 1909 „Ueber das Vorkommen von Aortenaneurysmen im jugendlichen Alter und nach akutem Gelenkrheumatismus“ und „Beitrag zur multiplen posttyphösen Periostitis“, sowie 1910 „Zur Klinik des Pericarditis exsudativa“.[8]

Am 1. Oktober 1910 übernahm Bernert als Chefarzt die Leitung der IV. internen Abteilung des Garnisonsspitals Nr. 1 in Wien.

Bernert war langjähriger Mitarbeiter der Wiener klinischen Rundschau und seit 1899 Mitglied der Gesellschaft der Ärzte in Wien.[9]

Richard Bernert verstarb am 15. November 1910 in Wien. Einen Nekrolog verfasste sein ehemaliger Vorgesetzter Alois Pick für die Zeitschrift Der Militärarzt.[10]

Quellen:

Rk Erzdiözese Wien, 04 Wieden (Paulaner-Kirche), Taufbuch 01-26, Folio 137, 1870, Bernert Richard.

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 177-40b, Bernert Richard (Rigorosum Datum: 1892).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 188-451, Bernert Richard (Promotion Datum: 28.2.1896).

Literatur:

Bernert, Richard und Karl Stejskal: Ein Beitrag zur Frage nach dem minimalen Stickstoffumsatz bei perniciöser Anämie. Aus der II. medicinischen Klinik in Wien (Hofrat Prof. Neusser). Sonderdruck aus: Archiv für experimentelle Pathologie und Pharmakologie. O.O.: Springer o.J.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Bernert, Richard: Ueber das Vorkommen von Aortenaneurysmen im jugendlichen Alter und nach akutem Gelenkrheumatismus. Aus der Abteilung für innere Krankheiten des O.-S.-A. Prof. Dr. A. Pick. Sonderdruck aus: Zeitschrift für klinische Medizin. Berlin: Verlag von August Hirschwald [1909].

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Bernert, Richard: Beitrag zur multiplen posttyphösen Periostitis. Aus der internen Abteilung des k. und k. Garnisonsspitales Nr. 1 in Wien. Sonderdruck aus: Wiener klinische Rundschau. Wien: Verlag der „Wiener klinischen Rundschau“ 1909.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Zeitschrift für physiologische Chemie, Band 26, 1898/99, S. 272-307.

[2] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 33, 1899, Sp. 1558.

[3] Wiener Zeitung, 18.11.1896, S. 1.

[4] Wiener Zeitung, 30.9.1902, S. 2.

[5] Neue Freie Presse, 2.5.1905, S. 17.

[6] Wiener Zeitung, 28.12.1906, S. 1.

[7] Wiener klinische Rundschau, Nr. 41, 1904, S. 739-741; Nr. 42, 1904. S. 758-760; Nr. 43, 1904, S. 776-779.

[8] Medizinische Klinik, Beiheft Nr. 4, 1910, S. 97-128

[9] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 13, 1899, S. 359.

[10] Der Militärarzt, Nr. 22, 1910, Sp. 270.

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Letzte Aktualisierung: 2026.08.26

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [387]: Prager, Karl – Ober-Polizeiarzt in Wien Ottakring und Margareten

Prager, Karl – Ober-Polizeiarzt in Wien Ottakring und Margareten

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 24.08.2026

Keywords: Polizeiarzt, Augenarzt, Krankenhaus Wieden, Polizeidirektion Wien, Medizingeschichte, Wien

Karl Prager wurde am 7. September 1863 als Sohn von Ignatz Isak Prager (1823-1873) und Marie Prager (1836-1913), geborene Landesmann, in Mährisch-Budwitz (heute: Moravské Budějovice/Tschechien) in Mähren geboren. 1901 heiratete er Louise Strach (1879-27. Juni 1940 Wien) mit der er gemeinsam die beiden Kinder Marianne Prager (1902-1982) und Guido Prager (1905-1979) hatte.

Prager studierte an der Universität Wien Medizin und promovierte am 28. Juni 1888 zum Doktor der gesamten Heilkunde. Im August 1888 wurde er nach der Ableistung seines Militärdienstes dem Garnisonsspital Nr. 1 in Wien zugewiesen.[1] 1889 eröffnete er an seinem Wohnort in Wien 10, Favoritenstraße 32, eine private Arztpraxis. Später war er in Wien 5, Margaretenstraße 80, wohnhaft.

Nach seinem Studium arbeitete Prager als Sekundararzt an der unter der Leitung des Primarius Hans Adler (1843-1923) stehenden Augenabteilung am k.k. Krankenhaus Wieden. Hier veröffentlichte er 1892 „Ein Fall von Cystircercus cellulosae in der vorderen Augenkammer“.

Während des Ersten Weltkrieges gehörte Prager dem landwehrärztlichen Offizierskorps in Evidenz an und wurde im Oktober 1914 zum Regimentsarzt ernannt.[2]

Polizeiarzt in Wien

Im Frühjahr 1893 wurde Prager vom niederösterreichischen Statthalter Graf Erich von Kielmansegg (1847-1923) zum Polizei-Assistenzarzt der k.k. Polizeidirektion Wien ernannt.[3] Zunächst war er der Polizeidienststelle im Bezirk Ottakring zugeteilt. Um 1902/03 wurde er in den Bezirk Margareten versetzt, wo auch Gustav Adler (1857-1928) als Polizeibezirksarzt seinen Dienst versah. 1905 erfolgte Pragers Ernennung zum Bezirksarzt.[4] 1912 wurde er zum Polizei-Oberbezirksarzt ernannt.[5] 1920 erhielt er den Titel eines Regierungsrates.[6] Anlässlich seiner Versetzung in den Ruhestand wurde ihm 1923 der Titel eines Hofrates verliehen.[7]

Karl Prager verstarb am 2. Juni 1924 in Wien. Seine Familie wurde nach dem „Anschluss“ im März 1938 wegen ihrer jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten verfolgt.

Prager Karl: Todesanzeige, Neue Freie Presse, 3.6.1924, S. 19.

Quellen:

Matriken der IKG Wien: Trauungsbuch 1901, Prager Karl, Strach Louise.

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0194, Prager Karl (Nationalien Datum: 1882/83).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 177-296a, Prager Karl (Rigorosum Datum: 1886).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 186-2298, Prager Karl (Promotion Datum: 28.6.1888).

Literatur:

Prager, Karl: Ein Fall von Cystircercus cellulosae in der vorderen Augenkammer. Von der Augenabtheilung des Primarius Dr. Hans Adler. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Alfred Hölder, k.k. Hof u. Universitäts-Buchhändler 1892.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Österreichischer Soldatenfreund, 3.8.1888, S. 442.

[2] Der Militärarzt, Nr. 26, 1914, Sp. 503.

[3] Allgemeine Wiener medizinische Zeitung, 4.4.1893, S. 154.

[4] Die Zeit, 30.6.1905, S. 4.

[5] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 25, 1912, Sp. 1718.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 23, 1920, Sp. 1063.

[7] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 15, 1923, Sp. 719.

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Letzte Aktualisierung: 2026.08.24

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [386]: Karg, Michael – Leiter und Primararzt des Wiener Waisenhauses

Karg, Michael – Leiter und Primararzt des Wiener Waisenhauses

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 17.08.2026

Keywords: Kinderarzt, Wiener Waisenhaus, Frauen-Wohltätigkeits-Verein für Wien und Umgebung, Medizingeschichte, Wien

Michael Karg wurde am 30. September 1811 in Nikolsburg in Mähren (heute: Mikulov/Tschechien) geboren.

Karg studierte an der Universität Wien Medizin. Am 19. Dezember 1836 wurde er zum Doktor der Medizin promoviert und erwarb den Grad eines Magisters der Geburtshilfe. Am 4. August 1839 folgte die Promotion zum Doktor der Chirurgie.

Anschließend war er als Privatarzt in Wien tätig, zunächst in Breitenfeld, Andreasgasse 15, danach in St. Ulrich, Neue Schottengasse Nr. 130.

K.k. Wiener Waisenhaus am Alsergrund

1851 wurde Karg zum Hausarzt und Ordinarius des k.k. Wiener Waisenhauses ernannt. Die 1742 gegründete Anstalt war 1785 unter Kaiser Joseph II (1741-1790) vom Rennweg in die Carlgasse Nr. 259-262 in der Alservorstadt verlegt worden.[1] Karg wohnte auch im Anstaltsgebäude.

1864 legte er dem Wiener Doktoren-Kollegium einen Entwurf zur Organisation der Waisenhäuser in sanitätspolizeilicher Hinsicht vor. [2] Seit etwa 1854 war er außerdem im Sanitäts-Department der niederösterreichischen Statthalterei in Verwendung. 1867 erhielt er den Titel eines Primararztes am Waisenhaus.[3]

Von Karg sind mehrere medizinische Veröffentlichungen überliefert. Dazu gehört die 1854 in der Wiener medizinischen Wochenschrift erschienene Artikelserie „Rückblick auf die Krankenbewegung in den niederösterreichischen Kranken- und Humanitätsanstalten im Jahre 1853“.[4] Im folgenden Jahr veröffentlichte er die „Darstellung der Masernepidemie unter den Zöglingen des k.k. Waisenhauses in den Monaten Jänner, Februar und März 1855“.[5]

1866 publizierte er die Schrift „Über Meningitis cerebro-spinalis und die Priorität ihrer Beobachtung im k.k. Waisenhaus für Knaben in Wien im Jahr 1863“. 1870 erschien in der Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Ärzte zu Wien sein „Hauptbericht über die vom 12. April bis Ende Mai 1869 unter den Zöglingen des k.k. Waisenhauses bestandenen Masernepidemie“.[6]

Im Anschluss an den Deutschen Krieg von 1866 wurde Karg 1867 mit dem Orden der Eisernen Krone dritter Klasse ausgezeichnet.[7]

Frauen-Wohltätigkeits-Verein für Wien und Umgebung im Zweigverein Wien Rossau

Seit etwa 1851/52 war Karg als Vereinsarzt des Rossauer Zweigvereins des Frauen-Wohltätigkeits-Vereins für Wien und Umgebung tätig.[8]

Zentralverein für Kostkinder-Beaufsichtigung und Krippen

Spätestens seit 1858 gehörte Karg dem Zentralverein für Kostkinder-Beaufsichtigung und Krippen an. In dem im Jahr 1854 gegründeten Zweigverein in Lichtenthal, einem sozialen Brennpunkt im heutigen neunten Wiener Gemeindebezirk während der beginnenden Industrialisierung Wiens, wirkte er als Hausarzt beziehungsweise „besuchender Arzt“.[9]

Michael Karg verstarb am 1. August 1884 in Wien.

Quellen:

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 170-115a, Karg Michael (Rigorosum Datum 1836).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 175-852, Karg Michael (Promotion Datum 19.12.1836).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 175-141, Karg Michael (Promotion/Chirurgie Datum 4.8.1839).

Rk-Erzdiözese Wien, Sterbebuch 09 Rossau, Sign. 03-09, 1.8.1884, Karg Michael

Literatur:

Karg, Michael: Ueber Meningitis cerebro-spinalis und die Priorität ihrer Beobachtung im k.k. Waisenhause für Knaben in Wien im Jahre 1863. Sonderdruck aus: Zeitschrift der k.k. Ärzte zu Wien. Wien: Druck von Carl Ueberreuter 1866.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 1, 1851, Sp. 16.

[2] Allgemeine Wiener medizinische Zeitung, 7.6.1864, S. 181.

[3] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 19, 1867, Sp. 303.

[4] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 37, 1854, Sp. 587-589; Nr. 38, 1854, Sp. 605-606; Nr. 39, 1854, Sp. 622-623.

[5] Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Aerzte zu Wien, Nr. 35, 1855, S. 559-562; Nr. 36, 1855, S. 578-583.

[6] Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Aerzte zu Wien, Nr. 35 1870, S. 347-351; Nr. 36, 1870, 354-360; Nr. 37, 1870, S. 362-368.

[7] Die Presse, 2.3.1867, S. 14.

[8] Jahresbericht des Frauen-Wohlthätigkeits-Vereines für Wien und Umgebung, Wien 1852, S. 10.

[9] Krippenkalender für das Jahr 1858. Jahrbuch für Frauen und Mütter, Wien 1858, S. 32.

Normdaten (Person):  : BBL; GND: 418720690

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  50197 (17.08.2026)
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Letzte Aktualisierung: 2026.08.17

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