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„Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ – Aus den Beständen der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien: „Die Anfänge der universitären Sozialmedizin in Wien.“

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek

Die Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien präsentiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ ab dem 21. Oktober 2021 im Lesesaal der Bibliothek eine Bücherausstellung aus den historischen Bibliotheksbeständen. Thema der Ausstellung ist das vor 110 Jahren vom Sozialmediziner Ludwig Teleky erstmalig als akademische Lehreinrichtung an einer Universität initiierte „Seminar für soziale Medizin“ – der Vorläuferinstitution des heutigen Instituts für Sozialmedizin. Das „Seminar für soziale Medizin“ wurde am 27. August 1911 durch einen Ministererlass genehmigt und mit Erlass vom 22. November 1912 vom Ministerium für „Cultus und Unterricht“ an der Universität in Wien eingerichtet. Es bestand bis 1921 unter der Oberleitung des jeweiligen Dekans der medizinischen Fakultät und wurde vom Privatdozenten Dr. Ludwig Teleky geleitet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Entwicklungsgeschichte der Sozialmedizin in Wien vor dem Ersten Weltkrieg und die Forschungsarbeiten und Biografien der Sozialmediziner Eduard Lewy und Maximilian Steinberg sowie jene von Ludwig Teleky und die im Seminar für Soziale Medizin sowie in den seit 1910 von Teleky herausgegebenen „Wiener Arbeiten aus dem Gebiet der Sozialen Medizin“ mitwirkenden Mitarbeiter*innen und Studienautor*innen.

Zu den vorgestellten Autor*innen zählen Alt Ferdinand (1867-1923), Alfred Arnstein (1886-1972), Wilhelm Balban (1879-?), Wilhelm Bass (1867-nach dem Oktober 1941), Ernst Brezina (1874-1961), Arnold Czech (1868-1956), Max Ellmann (1868-1920), Heinrich Goldstein (1891-?), Alfred Götzl (1873-1946), Clara Hönigsberg, verehelichte Scherer (1879-1942), Max Jerusalem (1873-1942), Hans Mannus Katz (1887-1915), Anton Kittinger (1878-1920), Moses Moriz Laub (1869-1944), Robert Lenk (1885-1966), Ernst Löwenstein (1878-1950), James Neumann (1863-1941), Moritz Oppenheim (1876-1949), Sigismund Peller (1890-1985), Isak Robinsohn (1874-1932), Siegfried Rosenfeld (1863-1933), Anna Schärf (1886-?), Josefine Pessie Schärf (1884-?), Josef Schnürer (1873-1937), Philipp Silberstern (1863-1942), Richard Sorer (1883-1914), Karl Ullmann (1860-1942), Siegfried Weiß (1869-1952) und die erste Gewerbeinspektorin Österreichs, Jenny Adler (1877-1950).

Die Ausstellung wurde von Dr. Walter Mentzel kuratiert.

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.00-20.00 Uhr.
Zugang zur BIBLIOTHEK über den AKH Außenbereich –>Lageplan

2,5G-NACHWEIS ZUM BETRETEN DER BIBLIOTHEK ERFORDERLICH!

  • Eigene FFP2 Schutzmaske (während des gesamten Aufenthalts in der Bibliothek ist eine FFP2- Maske zu tragen.)
  • Abstand halten
  • Hände desinfizieren

Bild: „Die Aufgaben und Ziele der sozialen Medizin“ im Separatdruck der Wiener klinischen Wochenschrift

Logo: MMag.Margrit Hartl

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: Buchausstellung: „Public Health“

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek

Buchausstellung: „Public Health“

Wir  präsentieren im Lesesaal eine Auswahl des Buchbestandes der Neuerwerbungen (2019-2021) zum Thema.

Ort: Lesesaal der Universitätsbibliothek

Dauer der Ausstellung: 21.10.2021 bis 06.12.2021

zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek

Wir laden Sie ein, in den Büchern zu schmökern, diese vorzumerken und nach der Ausstellung zu entlehnen.

Das Fachgebiet „Public Health“ wird gem. der NLM Classification* erschlossen, die im Bibliothekskatalog suchbar ist.

z.B. Notation: „WA 100“ (Public Health: General Works)

–>im Bibliothekskatalog

*is a product of the National Library of Medicine for the arrangement of library materials in the field of medicine and related sciences used internationally.

Anschaffungsvorschlag: Buch–>

Falls Sie in unserem Katalog ein Buch nicht gefunden haben, und der Meinung sind, dass dieses Buch in der Universitätsbibliothek der MedUni Wien vorhanden sein sollte, können Sie hier einen Anschaffungsvorschlag machen. Bitte geben Sie uns so viele Informationen wie möglich (Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Verlag, ISBN). In der Regel können wir Bücher, die innerhalb der letzten 5 Jahre erschienen sind, beschaffen.

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Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien: Ausstellung „Die Anfänge der universitären Sozialmedizin in Wien“

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek

Ab 21. Oktober 2021 ist im Rahmen von „ÖSTERREICH LIEST. Treffpunkt Bibliothek“ an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien zu den Öffnungszeiten die Ausstellung „Die Anfänge der universitären Sozialmedizin in Wien“ zu sehen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das vor 110 Jahren auf Anregung des Wiener Mediziners Ludwig Teleky an der Universität Wien gegründete „Seminar für Soziale Medizin“ und die aus Teleky und seinen Mitarbeitern*innen und Schüler*innen bestehende interdisziplinär ausgerichtete und sozialwissenschaftlich orientierte sozialmedizinische Forschungscommunity. Schon in den frühen 1920er Jahren brach diese Entwicklung an der Universität Wien ab, und an Stelle der Sozialmedizin trat nunmehr in der Forschung und der Lehre die Rassenhygiene.

Eine Auswahl der heute sich an der Bibliothek befindenden historischen Buchbestände aus der frühen Phase der universitären Sozialmedizin werden in der Ausstellung als Zeugen eines in Vergessenheit geratenen Kapitels in der Entwicklung der modernen Sozialmedizin gezeigt.

Bild: „Die Aufgaben und Ziele der sozialen Medizin“ im Separatdruck der Wiener klinischen Wochenschrift

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Öffnungszeiten

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Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien: Ausstellung „Die Anfänge der universitären Sozialmedizin in Wien“

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek

Ab 21. Oktober 2021 ist im Rahmen von „ÖSTERREICH LIEST. Treffpunkt Bibliothek“ an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien zu den Öffnungszeiten die Ausstellung „Die Anfänge der universitären Sozialmedizin in Wien“ zu sehen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das vor 110 Jahren auf Anregung des Wiener Mediziners Ludwig Teleky an der Universität Wien gegründete „Seminar für Soziale Medizin“ und die aus Teleky und seinen Mitarbeitern*innen und Schüler*innen bestehende interdisziplinär ausgerichtete und sozialwissenschaftlich orientierte sozialmedizinische Forschungscommunity. Schon in den frühen 1920er Jahren brach diese Entwicklung an der Universität Wien ab, und an Stelle der Sozialmedizin trat nunmehr in der Forschung und der Lehre die Rassenhygiene.

Eine Auswahl der heute sich an der Bibliothek befindenden historischen Buchbestände aus der frühen Phase der universitären Sozialmedizin werden in der Ausstellung als Zeugen eines in Vergessenheit geratenen Kapitels in der Entwicklung der modernen Sozialmedizin gezeigt.

Bild: „Die Aufgaben und Ziele der sozialen Medizin“ im Separatdruck der Wiener klinischen Wochenschrift

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Virtuelle Buchausstellung: „MEDICAL HUMANITIES“

Virtuelle Buchausstellung: „MEDICAL HUMANITIES“

„Mit dem Begriff Medical Humanities wird ein multi- und interdisziplinäres Feld der Me­dizin be­zeichnet, das so­wohl die Naturwissenschaften, als auch die Geistes‑ und Sozial­wissen­schaften sowie die Künste umfasst. Das Konzept der Medi­cal Humanities berück­sich­tigt in der Me­di­zin auch die sozialen und kulturellen Kom­po­nenten, untersucht ihre Zusammenhänge und bindet ihre Erfahrungen ein.“ Rector emeritus Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c Wolfgang Schütz

Alle ausgewählten Bücher können Sie über Ihr  »Benutzer*innenkonto bestellen  (»Anleitung Bestellung) und nach erfolgter Benachrichtigung per E-Mail beim »Pop Up Counter zu den »Öffnungszeiten entlehnen.

Virtuelle Ausstellung „MEDICAL HUMANITIES“ im Bibliothekskatalog »

 
Buch

Gesund und motiviert musizieren, ein Leben lang : Musikergesundheit zwischen Traum und Wirklichkeit

Kruse-Weber, Silke, ca. 20. Jh. [HerausgeberIn]Borovnjak, Barbara [HerausgeberIn]
 
2
 
 
Buch

Medicine, health and the arts : approaches to the medical humanities

Bates, Victoria, 1984- [HerausgeberIn]Bleakley, Alan [HerausgeberIn]Goodman, Sam, 1980- [HerausgeberIn]
 
3
 
 
Buch

The bad doctor : the troubled life and times of Dr Iwan James

Williams, Ian, 1965- [VerfasserIn]
 
4
 
 
 Buch
 
 5
 
 
 Buch

Eugen und der freche Wicht

Sommer, Anna, 1968-Grotzer, Michael, 1964-
 
6
 
 
 Buch

The ultimate medical mnemonic comic book

Williams, Dwayne A. [VerfasserIn]Yakubov, Isaak N. [VerfasserIn]
 
7
 
 
 Buch
 
8
 
 
 
9
 
 
Buch

The invisible war : a tale on two scales

Wild, Ailsa [VerfasserIn]Barr, Jeremy [VerfasserIn]Barr, Briony [GeistigeR SchöpferIn]Crocetti, Gregory [GeistigeR SchöpferIn] Hutchings, Ben [IllustratorIn]
 
10
 
 
Buch

Das Karma-Problem : MS – Eine unheilbare Krankheit übernimmt die Kontrolle

Gloor, Reto, 1962-2019 [VerfasserIn]. [KünstlerIn]
 
  

11

 
Buch

The hallway closet : a graphic novel about coping with ADHD

Tampold, Evi [VerfasserIn] Nash, Carol [HerausgeberIn]
  

12

 
Buch

Keeper of the clouds

Futerman, Liza [VerfasserIn] Tampold, Evi [IllustratorIn]
 

13

 
 
 Buch

Routledge handbook of the medical humanities

Bleakley, Alan [HerausgeberIn]
 

14

 
 
Buch

Con-ciencia médica : cómics, sanidad, ética

Lalanda, Mónica [VerfasserIn]
 

15

 
 
Buch

Schattenspringer : wie es ist, anders zu sein

Schreiter, Daniela, 1982- [VerfasserIn]
 

16

 
 
Buch

RX : a graphic memoir

Lindsay, Rachel [VerfasserIn]
 
 

17

 
 
Buch

The facts of life

Knight, Paula [VerfasserIn] 
 

18

 
 
Buch

Taking turns : stories from HIV/AIDS Care Unit 371

Czerwiec, MK, 1967- [VerfasserIn]

 

 

19

 
 
Buch

A child’s life and other stories

Gloeckner, Phoebe Louise Adams [VerfasserIn]
 

20

 
 
Buch

The lady doctor

Williams, Ian, 1965- [VerfasserIn]
 
 

21

  
Buch

Time may change me

Perkin, Jayde [VerfasserIn]
 
 

22

 
 
Buch

Bump : how to make, grow and birth a baby

Evans, Kate [VerfasserIn]
 
 
 

24

  
Buch

Julie ist wieder da

Sommer, Anna, 1968-Grotzer, Michael, 1964-
 
 
 

26

 
 
Buch

Lighter than my shadow

Green, Katie
2013
 
 

27

 
 
Buch

The Edinburgh companion to the critical medical humanities

Whitehead, Anne [HerausgeberIn]Woods, Angela. [HerausgeberIn]
 

28

 
 
Buch

Lyrik und Medizin

Lyrik und Medizin, Veranstaltung, 2018, Ulm [VerfasserIn] Steger, Florian, 1974- [HerausgeberIn]Fürholzer, Katharina, 1984- [HerausgeberIn]
 

29

 
 
 Buch

Illness as many narratives : arts, medicine and culture

Bolaki, Stella, ca. 20./21. Jh. [VerfasserIn]
 

30

 
 
Buch

Swallow me whole

Powell, Nate, 1978- [VerfasserIn]
 
 

31

 
 
Buch

Verpflanzungsgebiete : Wissenskulturen und Poetik der Transplantation

Krüger-Fürhoff, Irmela Marei, 1965- [VerfasserIn]
 
 

32

 
 
 Buch
 

33

 
 
 Buch

Dich hatte ich mir anders vorgestellt …

Toulmé, Fabien, 1980- [VerfasserIn]. [KünstlerIn] Wisniewski, Annika [ÜbersetzerIn]Ulrich, Johann [HerausgeberIn]
 

34

 
 
 Buch

Graphic medicine manifesto

Czerwiec, MK,, 1967-, [IllustratorIn]Williams, Ian [VerfasserIn]Squier, Susan Merrill, 1950- [VerfasserIn]Green, Michael J., 1961- [VerfasserIn]Myers, Kimberly R. [VerfasserIn]Smith, Scott Thompson [VerfasserIn]
2015
 

35

Buch

Ethik in der Musiktherapie : Grundlagen und Praxis

Stegemann, Thomas, 1972- [VerfasserIn]Weymann, Eckhard, 1953- [VerfasserIn] Dileo, Cheryl, ca. 20./21. Jh. [VerfasserIn eines Vorworts]
 

 36

 
 
Buch

Können wir nicht über was anderes reden? : meine Eltern und ich

Chast, Roz, 1954- [VerfasserIn] Gärtner, Marcus, 1965- [ÜbersetzerIn]
 

37

 
 
Buch

My degeneration : a journey through Parkinson’s

Dunlap-Shohl, Peter, 1958- [VerfasserIn]
 

38

 
 
 Buch

The Routledge companion to music, mind, and wellbeing

Gouk, Penelope [HerausgeberIn]Kennaway, James Gordon, 1975- [HerausgeberIn]Prins, Jacomien, 1967- [HerausgeberIn]Thormählen, Wiebke [HerausgeberIn]
 
 

39

 
 
 Buch
 

40

Buch

Am Skalpell war noch Tinte : literarische Medizin

Steger, Florian, 1974- [HerausgeberIn]
 

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Buchausstellung: „MEDICAL HUMANITIES“

Ausstellung: „MEDICAL HUMANITIES“

Vesalius_Malerei_Margrit_Hartl„Mit dem Begriff Medical Humanities wird ein multi- und interdisziplinäres Feld der Me­dizin be­zeichnet, das so­wohl die Naturwissenschaften, als auch die Geistes‑ und Sozial­wissen­schaften sowie die Künste umfasst. Das Konzept der Medi­cal Humanities berück­sich­tigt in der Me­di­zin auch die sozialen und kulturellen Kom­po­nenten, untersucht ihre Zusammenhänge und bindet ihre Erfahrungen ein.“ Rector emeritus Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c Wolfgang Schütz, weiterlesen »

Ort: Lesesaal der Universitätsbibliothek

Dauer der Ausstellung: bis 13.01.2020

zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek

Bücherliste zur Ausstellung im Bibliothekskatalog »
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Ausstellung:
Mag. Bruno Bauer
Mag. Elisabeth Erasimus
MMag. Margrit Hartl

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: Buchausstellung: „MEDICAL HUMANITIES“

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek:
Buchausstellung: „MEDICAL HUMANITIES“

Vesalius_Malerei_Margrit_Hartl„Mit dem Begriff Medical Humanities wird ein multi- und interdisziplinäres Feld der Me­dizin be­zeichnet, das so­wohl die Naturwissenschaften, als auch die Geistes‑ und Sozial­wissen­schaften sowie die Künste umfasst. Das Konzept der Medi­cal Humanities berück­sich­tigt in der Me­di­zin auch die sozialen und kulturellen Kom­po­nenten, untersucht ihre Zusammenhänge und bindet ihre Erfahrungen ein.“ Rector emeritus Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c Wolfgang Schütz, weiterlesen »

Wir  präsentieren im Lesesaal eine Auswahl des Buchbestandes zum Thema.

Ort: Lesesaal der Universitätsbibliothek

Dauer der Ausstellung: 04.10.2019 bis 13.12.2019

zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek

Bücherliste im Bibliothekskatalog »
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Buchausstellung:
Mag. Bruno Bauer
MMag. Margrit Hartl

Gastautor Rector emeritus Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c Wolfgang Schütz: MEDICAL HUMANITIES

MEDICAL HUMANITIES

Autor: Rector emeritus Em.Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Wolfgang Schütz

Mit dem Begriff Medical Humanities wird ein multi- und interdisziplinäres Feld der Me­dizin be­zeichnet, das so­wohl die Naturwissenschaften, als auch die Geistes‑ und Sozial­wissen­schaften sowie die Künste umfasst. Das Konzept der Medi­cal Humanities berück­sich­tigt in der Me­di­zin auch die sozialen und kulturellen Kom­po­nenten, untersucht ihre Zusammenhänge und bindet ihre Erfahrungen ein. Die in vielen Län­dern schon etablierte Disziplin erlaubt den Blick über die natur­wissen­­schaftlich ge­prägte und Techno­logie-be­stimmte Medizin hinaus, zum Beispiel auf den kulturell geprägten Umgang mit Krank­heit und Tod.

Drei wesentliche Gründe lassen einen Fokus auf Medical Humanities auch in Österreich als notwendig er­scheinen:

    • Medizin wird in den Pflichtcurricula in Form streng strukturierter Module gelehrt, die nur we­nig Mög­lich­keiten bieten, auch deren Vernetzung mit Geistes‑ und Sozial­wissen­­schaf­ten sowie mit den Künsten zu beleuchten. Diese Strukturierung erwies sich im Rahmen der Er­stel­lung des Grundkonzepts für die der­­­zeitigen Curricula – im Zeit­raum 1998–2002 – als not­wen­dig, wo noch freier Zugang mit über 4.000 Studien­an­fängern herrschte (weit weniger als die Hälfte beendeten ihr Studium). Seit dem Jahr 2006 finden aber Aufnahmetests für eine vorgegebene Zahl von derzeit 1.620 Stu­­dien­plätzen statt, die nun durchwegs von Studierenden mit hoher Eignung für ein Stu­dium belegt sind. Damit den zukünftigen ÄrztInnen ein interdisziplinäres Medizinstudium nach inter­nationalen Standards angeboten werden kann, muss die bisherige strenge Struk­­turierung gelockert wer­den. Zusätzlich sol­len Medical Humanities auch ein Lehr‑ und Forschungsfeld für kultur- und sozial­wissen­schaftliche Studienrichtungen wer­den.
    • Das Credo der „Evidenz-basierten Medizin“, die den jeweiligen wissenschaftlichen Gold­­standard für die Hei­lung einer Krankheit definiert, wechselt immer mehr zu einem Credo der eng mit der Digitalisierung ein­hergehenden „Personalisierten Medizin“, wo die Hei­lung des Kranken im Mittelpunkt steht. Ihr Schwer­punkt liegt auf der gene­ti­schen Ausge­stal­tung (dem Genom) der PatientInnen, wobei so genannte Bio­marker Aus­kunft über den Zu­sam­menhang einzelner Gene sowie über Zellmerkmale ver­mit­teln. Viele ge­netische Da­ten sind aber von unklarer Relevanz oder erbringen für die Pa­tientInnen gar belastende In­formationen ohne Ein­griffsmöglichkeit. Auch droht ein Kon­trollverlust für die miss­bräuch­liche Ver­wen­dung von Pa­tientInnendaten von Arbeit­gebern und Versicherungen. Die Bezeichnung „per­so­nalisiert“ selbst ist irre­füh­rend, denn diese Medizin hat nichts mit mehr persönlicher Zu­wendung den Pa­tientIn­nen gegen­über zu tun, sie basiert vielmehr auf einer Hochtechno­logie, die dem Arzt-Pa­tienten-Verhältnis nicht för­der­lich ist. „Per­so­nalisierte Medi­zin“ oder „Präzisions­medi­zin“ wird zunehmend zur „Biomarker-Strati­fied Medicine“. Die Begriffe „Krank­heit“ und „Gesundheit“, die einem soziokulturellen Wandel unter­worfen sind, müssen da­her ständig neu definiert werden.
    • Die Spitäler in Europa entwickeln sich immer mehr zu globalen Orten. So haben auf den Am­bulanzen im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien (AKH) bereits > 60% aller Pa­tien­tInnen einen Migrations­hinter­grund, etwa 20% sprechen gar nicht oder nur sehr ge­brochen deutsch. Dieser Anteil an Menschen mit Mi­­gra­tions­hintergrund in den Spitals­ambulanzen ist deutlich größer als deren Anteil inner­halb der Wie­ner Be­völ­kerung (43%) bzw. der gesamtösterreichischen Bevölkerung (28%). Es sind PatientIn­nen mit teil­weise nie­dri­gem Bil­dungsgrad, mit Gewalterfahrung, von ländlicher Her­kunft und mit patriar­cha­lischen Werte­­normen, die Religion hat einen ho­hen Stellen­wert. So entstehen Konflikte mit den modernen Krank­heits­auf­­fas­sungen von ÄrztIn­nen, Pflegekräften und PatientInnen aus verschiedensten Kulturkreisen.

Medical Humanities leisten für die Medizin einen wesentlichen Beitrag zur Responsible Science-Initiative der EU. „Responsible Science“, im EU-Kon­text auch als „Responsible Re­search and Innovation“ (RRI) bezeichnet, bindet die Gesellschaft aktiv in For­schungs- und In­novationsprozesse ein, um aktuelle Herausforderungen effektiver und im Einklang mit den Wer­ten, Erwartungen und Bedürfnissen der Gesellschaft bewältigen zu können. Ziel der Medi­cal Humanities ist, in medizinischen und Gesundheits­berufen einen ver­ant­wortungs­­vollen Umgang mit dem technisch-wissenschaftlichen Fort­schritt zu vermitteln und für die Bedeutung eines empathischen Arzt-Patienten-Ver­hält­nisses in der Behand­lung eines multikulturellen PatientInnen­-Kol­lek­tivs zu sensibilisieren.

Veranstaltungshinweis:

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: Buchausstellung: „MEDICAL HUMANITIES“

Virtuelle Buchausstellung „MEDICAL HUMANITIES“ »

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Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: Buchausstellung: „MEDICAL HUMANITIES“

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek:
Buchausstellung: „MEDICAL HUMANITIES“

Vesalius_Malerei_Margrit_Hartl„Mit dem Begriff Medical Humanities wird ein multi- und interdisziplinäres Feld der Me­dizin be­zeichnet, das so­wohl die Naturwissenschaften, als auch die Geistes‑ und Sozial­wissen­schaften sowie die Künste umfasst. Das Konzept der Medi­cal Humanities berück­sich­tigt in der Me­di­zin auch die sozialen und kulturellen Kom­po­nenten, untersucht ihre Zusammenhänge und bindet ihre Erfahrungen ein.“ Rector emeritus Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c Wolfgang Schütz, weiterlesen »

Wir  präsentieren im Lesesaal eine Auswahl des Buchbestandes zum Thema.

Ort: Lesesaal der Universitätsbibliothek

Dauer der Ausstellung: 04.10.2019 bis 13.12.2019

zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek

Bücherliste im Bibliothekskatalog »
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Veranstaltungshinweise:

International Conference Medical Humanities – Interactions between Medicine and the Arts

www.meduniwien.ac.at/medicalhumanities

IMPRESSION – EXPRESSION – INTERAKTION
WAHRNEHMUNG IN DER MEDIZIN »

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Buchausstellung:
Mag. Bruno Bauer
Mag. Elisabeth Erasimus
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Buchausstellung: „MEDICAL HUMANITIES“

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Ort: Lesesaal der Universitätsbibliothek

Dauer der Ausstellung: 04.10.2019 bis 13.12.2019

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Veranstaltungshinweise:

International Conference Medical Humanities – Interactions between Medicine and the Arts