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Letzte Aktualisierung: 21.10.2026
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [393]: Sidlo, Thomas – Dozent für Laryngologie am Josephinum und Militärarzt

Sidlo, Thomas – Dozent für Laryngologie am Josephinum und Militärarzt

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 20.10.2026

Keywords: Laryngologe, Militärarzt, Josephinum, Medizingeschichte, Wien

Thomas Sidlo wurde am 20. November 1839 als Sohn des Schmiedes Johann Sidlo und Josefa Sidlo, geborene Blaha, in Strážovice in Böhmen geboren. Sein Bruder war der Arzt Wenzel Sidlo (1837-1902).

Sidlo absolvierte das Gymnasium in Klattau (Klatovy) und legte dort 1860 die Matura mit Auszeichnung ab. Nach seiner Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde am Josephinum am 10. März 1866 erfolgte am 1. April 1866 seine Ernennung zum Oberarzt beim Garnisonspital Nr. 15 in Krakau. Zu Beginn des preußisch-österreichischen Krieges wurde er zum Infanterieregiment Nr. 32 transferiert[1] und nahm an den Gefechten bei Oswieczim teil und betreute hier eine Abteilung mit Verwundeten im Garnisonsspital in Krakau.

Im Oktober 1866 erfolgte seine Ernennung zum Assistenten der unter der Leitung von Professor Adalbert Duchek (1824-1882) stehenden medizinischen Klinik an der Josephs-Akademie. Hier bildete er sich zum Internisten aus, wandte sich danach der Laryngologie zu, leitete an der Akademie praktische Übungen in Auskultation und Perkussion, und habilitierte sich 1869 zum Dozenten im Fach Laryngologie. Aus dieser Zeit stammen die von ihm in den Medizinischen Jahrbüchern veröffentlichten „Laryngologischen Mittheilungen“.[2] 1873 publizierte er „Aus dem k.k. Garn.-Spital Nr. 1 zu Wien. Mittheilungen über die daselbst im Jahr 1872 behandelten Kehlkopf-, Hals- und Nasenerkrankungen“,[3] 1874 „Ueber die Behandlung der croupösen Pneumonie mit Veratrum-Tincturen“[4] und 1875 seinen Vortrag gehalten im Jänner 1875 im wissenschaftlichen Verein der Militärärzte in Wien, dessen Mitglied er war, „Ueber einen seltenen Fall von Glottisstenose“.[5] Nach seiner Ernennung zum Regimentsarzt im Jahr 1871 und der Schließung des Josephinums trat er wieder in die Armee ein und wurde im Juli 1875 zum Garnisonsspital Nr. 1 in Wien versetzt, wo er im selben Jahr als Korrepetitor im Fach Laryngologie den militärärztlichen Kurs unterstützte.[6] 1880 wurde er zum ordentlichen Mitglied des Militärsanitätskomitees bestellt und im November 1881 kam er zum 2. Bataillon des Genieregiments Nr. 2 nach Wien, wo er von 1883 bis 1886 als Abteilungschefarzt in den beiden Wiener Garnisonsspitälern diente. Nach seiner Ernennung zum Stabsarzt im Jahr 1888 war er zuletzt als Chefarzt der 2. Infanterie-Division tätig.[7] 1885 unterstützte Sidlo die von der k.k. Geographischen Gesellschaft in Wien organisierte österreichische Kongo-Expedition unter der Leitung von Oskar Lenz (1848-1925) mit einer Geldspende.[8]

1889 trat er, nachdem man ihn zum Divisionschefarzt in Jaroslau in Galizien bestimmen wollte, aus dem Heer aus und übte seitdem in Wien an seiner Wohnadresse Währinger Straße 14 den Beruf eines praktischen Arztes aus. Zuvor hatte er seine Arztpraxis in der Van-Swieten-Gasse 2 und danach in der Währinger Straße 7 und später 17. 1909 ist Sidlo als Hausbesitzer in Markt Piesting in Niederösterreich nachweisbar, wo er den örtlichen Kindergarten und den Ausbau des Feuerwehrhauses mit Geldspenden unterstützte.[9] Sidlo verstarb am 27. Jänner 1914 in Wien[10]

Von ihm besitzt die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin in der Neuburger-Bibliothek seine 1873 veröffentlichte Arbeit „Aus dem k.k. Garnisonsspital zu Wien“. Seine beiden Publikationen „Die Bacterien-, Impf- und Pest-Frage: Fortsetzung zu: Über einige Krankheitsfälle und deren Stellung zum Blattern-, Masern-, Scharlach- und Diphtheritis-Contagium“ aus dem Jahr 1879 sowie der Aufsatz „Ueber die Behandlung der croupösen Pneumonie mit Veratrumpräparaten“ waren Bestand der k.k. militärärztlichen Bibliothek im Josephinum und befinden sich heute in der Separata-Bibliothek. Eine weitere Arbeit von ihm war die 1879 herausgegebene Studie „Ueber einige Krankheitsfälle und deren Stellung zum Blattern-, Masern-, Scharlach- und Diphtheritis-Contagium“.

Quellen:

Matriken der Erzdiözese Wien, Sterbebuch, 9. Bezirk, Votivkirche, 1914, Buch Nr. 11, Folio 2, Sidlo Thomas.

Ivan Kalivoda: Tomáš Šídlo – zapomenutý laryngolog zemřel před 110 lety ve Vídni. In: Časopis lékařů českých 163 (2024), S. 76-78, Literaturverzeichnis, Nr. 7-15.

Literatur:

Sidlo, Thomas: Aus dem k.k. Garnisonspital zu Wien. Mitteilungen über die daselbst im Jahre 1872 behandelten Kehlkopf-, Hals- und Nasenkrankheiten. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Wochenschrift. Wien: 1873.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 32261]

Sidlo, Thomas: Die Bacterien-, Impf- und Pest-Frage. Fortsetzung zu: Über einige Krankheitsfälle und deren Stellung zum Blattern-, Masern-, Scharlach- und Diphtheritis-Contagium. 2. Vortrag, gehalten im Wissenschaftlichen Verein der k.k. Militär-Ärzte zu Wien am 15. März 1879. Wien: Toeplitz u. Deuticke 1879.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Sidlo, Thomas: Ueber die Behandlung der crupösen Pneumonie mit Veratrumpräperaten. Nach Beobachtungen an Prof. Duchek’s Klinik. Sonderdruck aus: Deutsches Archiv für klinische Medicin. Leipzig: Verlag von F.C.W. Vogel 1874.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 46, 1866, Sp. 744.

[2] Medizinische Jahrbücher (Beilage zum Wochenblatt der k.k. Gesellschaft der Ärzte), Bd. 18, 1869, S. 199-211; Bd. 10, 1870, S. 135-153.

[3] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 26, 1873, Sp. 619-623; Nr. 27, 1873, Sp. 643-646; Nr. 28, 1873, Sp. 668-671; Nr. 29, 1873, Sp. 692-694; Nr. 30, 1873, Sp. 713-715; Nr. 31, 1873, Sp. 730-733; Nr. 32, 1873, Sp. 753-755.

[4] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 17, 1874, Sp. 333-336; Nr. 18, 1874, Sp. 360-363; Nr. 19, 1874, Sp. 392-394; Nr. 20, 1874, Sp. 418-420.

[5] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 26, 1875, Sp. 574-577; Nr. 27, 1875, Sp. 599-603.

[6] Der Kamerad: österreichisch-ungarische Wehr-Zeitung, 30.9.1875, S. 4.

[7] Internationale klinische Rundschau, 1889, Sp. 656.

[8] Mittheilungen der kaiserlich-königlichen Geographischen Gesellschaft in Wien, 1885, S. 230.

[9] Wiener Neustädter Nachrichten, 28.8.1909, S. 6.

[10] Der Militärarzt, Nr. 3, 1914, Sp. 62.

Normdaten (Person):  Sidlo, Thomas: BBL: 50495; GND:

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  50495 (20.10.2026)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=50495

Letzte Aktualisierung: 2026.10.20

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [392]: Szukits, Ferdinand – Frauenarzt, Sekundararzt an der Abteilung Frauenkrankheiten im Allgemeinen Krankenhaus in Wien

Szukits, Ferdinand – Frauenarzt, Sekundararzt an der Abteilung Frauenkrankheiten im Allgemeinen Krankenhaus in Wien

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 15.10.2026

Keywords: Frauenarzt, Abteilung Frauenkrankheiten, Allgemeines Krankenhaus Wien, Medizingeschichte, Groß-Kanizsa, Wien

Ferdinand (Nandor) Szukits wurde am 31. Juli 1829 als Sohn des Kaufmanns Salamon Szukits (Sukitsch) und seiner Ehefrau Rozalia (1790-1880), geborene Elder, in Groß-Kanizsa in Ungarn (heute: Nagykanizsa/Ungarn) geboren. Er war mit Mathilde Löwy verheiratet.

Szukits studierte an der Universität Wien Medizin und promovierte am 3. März 1854 zum Doktor der Medizin. Danach arbeitete er als Sekundararzt an der von Eduard Mikschik (1809-1856) geleiteten Abteilung für Frauenkrankheiten des Allgemeinen Krankenhauses in Wien. 1855 publizierte er hier die Arbeiten „Statistik der Abteilung für Frauenkrankheiten im k.k. allgemeinen Krankenhaus“[1] und „Ein Fall von polypenförmiger Verlängerung der vorderen Muttermundslippe“.[2] Im selben Jahr wurde er in das medizinische Doktoren-Kollegium aufgenommen.[3] 1856 veröffentlichte er die Arbeiten „Über die Anwendung des Jodglycerins“[4] und „Analecten aus dem Gebiet der Gynäkologie“[5] sowie einen weiteren statistischen Bericht der Abteilung für Frauenkrankheiten.[6]

1857 erschien von ihm als Sonderdruck aus der Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Ärzte in Wien die von ihm durchgeführte Studie „Über die Menstruation in Oesterreich“, die er zuvor in der Sektions-Sitzung für Therapie in der Gesellschaft der Ärzte am 16. Jänner 1857 vorgestellt hatte. In dieser Studie wertete er die Angaben von 2.275 Frauen aus Wien sowie aus verschiedenen Regionen der Habsburgermonarchie (Ungarn, Böhmen, Mähren und Schlesien) aus. Die Untersuchung beruhte auf etwa 1.200 eigenen Befragungen und der Auswertung älterer Krankengeschichten. Szukits beschäftigte sich dabei mit dem Alter beim Auftreten der Menstruation, der Menstruationsdauer sowie regionalen, sozialen und beruflichen Unterschieden. Er verglich insbesondere die Ergebnisse von Frauen aus städtischen und ländlichen Herkunftsgebieten und diskutierte mögliche Einflüsse des Klimas und der Lebensverhältnisse.

Szukits war Mitglied der Gesellschaft der Ärzte in Wien und wechselte im März 1858 in den Stand eines korrespondierenden Mitglieds.[7] Weiters gehörte er dem Naturwissenschaftlichen Verein für die Steiermark an.

Nach seinem Ausscheiden aus der Abteilung für Frauenkrankheiten kehrte er in seine Geburtsstadt Groß-Kanizsa zurück, wo er von 1857 bis zu seinem Tod als praktizierender Arzt in der Stadt tätig war.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit beschäftigte sich Szukits mit der Geschichte seiner Heimatstadt und legte eine umfangreiche Medaillensammlung an, die nach seinem Tod von der Stadt erworben wurde.[8]

Ferdinand Szukits verstarb am 26. August 1898 in Groß-Kanizsa.

Quellen:

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 170-236r, Szukits Ferdinand (Rigorosum Datum: 1853).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 176-1097, Szukits Ferdinand (Promotion Datum: 3.3.1854).

Literatur:

Szukits, Ferdinand: Über die Menstruation in Oesterreich. Sonderdruck aus: Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Ärzte zu Wien. Wien: Druck von Carl Gerold’s Sohn 1857.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Wochenblatt der Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Aerzte zu Wien, 1855, Bd. 1, S. 525-531.

[2] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 33, 1855, Sp. 517.

[3] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 25, 1855, Sp. 399.

[4] Wochenblatt der Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Aerzte zu Wien, 1856, Bd. 1, S. 582-586.

[5] Wochenblatt der Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Aerzte zu Wien, 1856, Bd. 1, S. 63-64 und 117-128.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 1, 1856, Sp. 5-8; Nr. 2, 1856, Sp. 21-23; Nr. 3 1856, Sp. 37-40, Nr. 4, 1856, Sp. 53-56; Nr. 5, 1856, Sp. 70-71; Nr. 8, 1856, Sp. 116-120.

[7] Wochenblatt der Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Aerzte zu Wien, 1858, Bd. 1, S. 239.

[8] holmi.nagykar.hu. Működteti a Halis István Városi Könyvtár: https://holmi.nagykar.hu/irasok/4585/1.html.

Normdaten (Person):  Szukits, Ferdinand: BBL: 50483; GND:

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  50483 (15.10.2026)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=50483

Letzte Aktualisierung: 2026.10.15

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [391]: Neubauer, Wolfgang – Brunnen- und Badearzt in Karlsbad

Neubauer, Wolfgang – Brunnen- und Badearzt in Karlsbad

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 15.10.2026

Keywords: Kurarzt, Medizingeschichte, Karlsbad

Wolfgang Neubauer wurde am 11. September 1838 als Sohn von Abraham Neubauer (1790-1852) und Rachel Theresia (1794-1853), geborene Heller, in Viktorsthal (Stará Voda) im Bezirk Eger in Böhmen geboren. Er war mit Hedwig, geborene Arnstein (1852-1942, ermordet im Ghetto Theresienstadt) verheiratet. Aus der Ehe gingen die Söhne Otto Neubauer (1874-1957), der spätere bekannte Internist und Biochemiker, und Ernst Neubauer (1880-1944, ermordet im Ghetto Lodz), sowie die Tochter Berta Neubauer (1882-1942, ermordet im Ghetto Theresienstadt) hervor.

Neubauer studierte an der Karl-Ferdinands-Universität in Prag Medizin und promovierte 1863 zum Doktor der Medizin und Magister der Geburtshilfe[1] sowie 1867 zum Doktor der Chirurgie.[2]

Karlsbad

Ab 1867 war Neubauer ununterbrochen als Arzt im Kur- und Badeort Karlsbad tätig, wo er im Haus Habsburg ganzjährig eine Arztpraxis führte und eine internationale Kurklientel betreute. Sein besonderes medizinisches Interesse galt den Fragen der gastroenterologischen Diagnostik sowie den Erkrankungen und Funktionsstörungen des Magens. Dazu veröffentlichte er 1878 die Arbeit „Beiträge zur Beurtheilung der Capacität des Magens“.

1902 nahm er an der 74. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte in Karlsbad teil.

Neubauer war Mitglied des Vereins der Ärzte in Karlsbad, arbeitete eng mit der Kurkommission in Karlsbad zusammen[3] und gehörte seit 1878 dem Stadtverordnetenkollegium an. 1904 wurde ihm der Titel eines kaiserlichen Rates verliehen.[4]

Neubauer verstarb am 19. November 1918 in Karlsbad.

Neubauer Wolfgang: Todesanzeige, Neue Freie Presse, 21.11.1918, S. 10.

Seine Familie wurde während der nationalsozialistischen Herrschaft aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verfolgt. Seine Ehefrau Hedwig Arnstein wurde 1942 im Ghetto Theresienstadt ermordet, sein Sohn Ernst Neubauer 1944 im Ghetto Lodz. Seinem Sohn Otto Neubauer gelang die Flucht nach England, wo er seine wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Stoffwechsels und der physiologischen Chemie fortsetzte. Er verstarb am 24. November 1957 in Oxford. Seine Tochter Berta wurde – wie ihre Mutter 1942 – im Ghetto Theresienstadt ermordet.

Quellen:

Institutu Terezínské iniciativy: Holocaust.cz, Hedvika Neubauerová, Arnošt Neubauer, Berta Neubauerová.

Literatur:

Neubauer, Wolfgang: Beiträge zur Beurtheilung der Capacität des Magens. Sonderdruck aus: Prager medicinische Wochenschrift. Carlsbad: Druck von Brüder Taschler 1878.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Vierteljahrschrift für die praktische Heilkunde herausgegeben von der medicinischen Facultät in Prag, Bd. 4. 1863, S. 31.

[2] Vierteljahrschrift für die praktische Heilkunde herausgegeben von der medicinischen Facultät in Prag, Bd. 2. 1868, S. 6.

[3] Prager Tagblatt, 9.3.1902, S. 6.

[4] Wiener klinische Rundschau, Nr. 28, 1904, S. 513.

Normdaten (Person):  Neubauer, Wolfgang: BBL: 50477; GND:

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  50477 (15.10.2026)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=50477

Letzte Aktualisierung: 2026.10.15

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Die Bibliothek schließt am 12.11.2026 bereits um 16 Uhr (Notstromtest)

Liebe Bibliotheksbenutzer:innen!

Aufgrund eines Notstromtests am Donnerstag, 12.11.2026, schließt die Universitätsbibliothek MedUni Wien (Zugang 5E) bereits um 16 Uhr!

Der Studierendenlesesaal (Zugang 5C) bleibt regulär bis 21:30 Uhr geöffnet, jedoch wird es ab 16:00 Uhr zu Stromausfällen / Verdunkelungen kommen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

EMERGENCY POWER TEST at the University Hospital Vienna

Due to an emergency power test on
Thursday, November 12, 2026,
the MedUni Vienna University Library (Entrance 5E) will close early at  4:00 p.m.!
 
The Student Reading Room (Entrance 5C) will remain open as usual until 9:30 p.m., but there will be power outages and blackouts starting at 4:00 p.m.

We appreciate your understanding.

Online-Webinar: UpToDate – „Expert AI in UpToDate: Weniger suchen, schneller entscheiden“ am 7.10.2026, 14 Uhr

In diesem Online-Webinar am 7. Oktober 2026 um 14.00 Uhr wird gezeigt, wie KI die evidenzbasierte Plattform UpToDate unterstützt.

Moderne KI kann klinische Fragestellungen schneller beantworten und den Zugang zu Wissen erleichtern. Für eine sichere Patient:innenversorgung müssen diese Antworten jedoch auf einer verlässlichen, evidenzbasierten und fachlich geprüften Grundlage beruhen. UpToDate Expert AI verbindet die Möglichkeiten natürlicher Sprachverarbeitung mit der weltweit etablierten UpToDate-Wissensbasis sowie dem bewährten redaktionellen Review-Prozess.

In ca. 45 Minuten zeigen Ihnen Frau Cumur und Herr Meister von OVID:

• Wie Sie mit UpToDate schneller die richtigen Informationen finden
• Welche Suchstrategien Zeit sparen und die Relevanz der Ergebnisse erhöhen
• Wie Sie Empfehlungen und Evidenz gezielt bewerten
• Wie KI-gestützte Funktionen Ihren klinischen Workflow unterstützen können
• Welche praxisnahen Tipps und Best Practices Sie sofort anwenden können

Infos und den Link zu Anmeldung finden Sie im folgenden PDF:

Webinar – Expert AI in UpToDate® Weniger suchen, schneller entscheiden am 7. Oktober um 14.00 Uhr

[eBooks]: Testzugang zu Thieme E-Books auf der Plattform eRef

Der Verlag Thieme bietet vom 1. Oktober bis Ende November 2026 einen Testzugang zu allen seinen E-Books  auf der Plattform eRef an.

Der Testzugang funktioniert auf allen PCs, die an das Computernetz der MedUni Wien angeschlossen sind, oder auch off-campus via Remote Access.

Link zur Platform eRef:
https://eref.thieme.de/covers/alphanumeric/;content_type=ebook?currentPage=1&pageSize=20

Zugang zur Plattform via Remote Access.

FRESH eBOOKS: Liste der kürzlich hinzugefügten eBooks: KI in der medizinischen Forschung : Ein Einblick in Regulation, ethische Fragen und computergestützte Verfahren

Alle aktuellen eBooks der Universitätsbibliothek können von MedUni Wien Angehörigen im Volltext  am Campus der MedUni Wien oder via Remote Access  abgerufen werden.

Externe Benutzer:innen können nach Erhalt der Bibliothekskarte über das WLAN MUW-Bibliothek im Lesesaal der UB eBooks downloaden.

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Fresh eBooks: recently added eBooks: Members of MedUni Vienna can get access to all current eBooks from the University Library in full text on the MedUni Vienna campus or via Remote Access . External users can download eBooks after receiving the library card via the MUW library WiFi in the UB reading room. Check out the list of the latest eBooks we’ve just added.

1

 
 
 
E-Book

KI in der medizinischen Forschung : Ein Einblick in Regulation, ethische Fragen und computergestützte Verfahren

Rosenthal, Susanne [VerfasserIn]Kutsche, Ralf [VerfasserIn]Röckendorf, Niels [VerfasserIn]
2026
 

2

 
 
 
E-Book

Physik in der Medizin : Grundlagen und Anwendungen

Osterwalder, Jürg [VerfasserIn]Bründler, Ruth [VerfasserIn]Chang, Johan [VerfasserIn]
2026
 
 

3

 
 
 
E-Book

Never Events im Gesundheitswesen : Eine Einführung

Ocklenburg, Sebastian, 1982- [VerfasserIn]Petzina, Rainer [VerfasserIn]
2026
 
 
 

6

 
 
E-Book

ICU Clinical Review

Abbas, Haytham [HerausgeberIn]
2026
 
 

7

 
 
E-Book

Transplantation Medicine and Organ Donation in Germany : The Medical, Legal, Organizational and Ethical Frameworks

Delmo, Eva Maria Javier [HerausgeberIn]Hetzer, Roland [HerausgeberIn]
2026
 

8

 
 
E-Book

NIS-2 im Gesundheitswesen für Mitarbeitende : Orientierung und Aufklärung für verantwortliche und zukunftsorientierte Teams in Krankenhäusern und Kliniken

Waedlich, Rainer [VerfasserIn]Wente-Waedlich, Claudia [VerfasserIn]Hildebrand, P. Lloyd [VerfasserIn]
2026
 

9

 
 
E-Book

KI in der qualitativen Forschung : Von der Studienplanung bis zur Datenauswertung

Kempny, Christian [VerfasserIn]Annac, Kübra [VerfasserIn]Yilmaz-Aslan, Yüce [VerfasserIn]Brzoska, Patrick [VerfasserIn]
2026
 
 

11

 
 
E-Book

Intraokularlinsen : Leitfaden für die optimale Linsenauswahl

Schmickler, Stefanie [VerfasserIn]
2026
 

12

 
 
E-Book

Facharztwissen Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

Momeni, Arash [HerausgeberIn]Hirche, Christoph [HerausgeberIn]
2026
 

13

 
 
E-Book

Hämatologische Erkrankungen : Atlas und diagnostisches Handbuch

Haferlach, Torsten [VerfasserIn]
2026
 

14

 
 
E-Book

Gesundheitsökonomie und Versorgungswissenschaft

Kurscheid, Clarissa [HerausgeberIn]Balke-Karrenbauer, Nicole [HerausgeberIn]Mollenhauer, Judith [HerausgeberIn]
2026
 

15

 
 
E-Book

Lebensqualität und Teilhabe bei neurologischer Erkrankung : Die Sicht von Patienten, Angehörigen und Behandelnden

Groß, Martin [HerausgeberIn]Groß, Stephan [HerausgeberIn]Steinker, Dorothee [HerausgeberIn]Scheer-Pfeifer, Nathalie [HerausgeberIn]
2026
 

16

 
 
E-Book

Facharztwissen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Schneider, Frank [HerausgeberIn]Schneider, Isabella [HerausgeberIn]
2026
 

17

 
 
E-Book

Psychokardiologie : Ein Praxisleitfaden

Herrmann-Lingen, Christoph, 1958- [HerausgeberIn]Albus, Christian [HerausgeberIn]Titscher, Georg [HerausgeberIn]
2026
 

18

 
 
E-Book

Gefäßmedizin im Alter : Kompendium für Gefäßchirurgie, Angiologie und Geriatrie

Steinbauer, Markus [HerausgeberIn]Görtz, Hartmut [HerausgeberIn]Ploenes, Christoph [HerausgeberIn]Kolb, Gerald [HerausgeberIn]
2026
 

19

 
 
E-Book

Das Blaue Buch : Chemotherapie-Manual Hämatologie und Onkologie

Engelhardt, Monika, 1966- [HerausgeberIn]Reinhardt, Heike [HerausgeberIn]Mertelsmann, Roland [HerausgeberIn]Duyster, Justus [HerausgeberIn]
2026
 

20

 
 
E-Book

Verhaltenstherapiemanual – Erwachsene

Linden, Michael [HerausgeberIn]Hautzinger, Martin [HerausgeberIn]
2026
 

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Letzte Aktualisierung: 01.10.2026

Datenbank des Monats – AMBOSS

Datenbank des Monats – AMBOSS [en]

Die Lernplattform AMBOSS steht allen Studierenden und Angehörigen der MedUni Wien zur Verfügung.

AMBOSS vereint Lernprogramm und Nachschlagewerk zu einer adaptiven medizinischen Wissensplattform und ist geeignet für alle Studierenden im vorklinischen und klinischen Studienabschnitt. AMBOSS enthält die IMPP-Prüfungsaufgaben und Lösungen aller bisher erfolgten Ersten Ärztlichen Prüfungen seit Herbst 2010 und aller Zweiten Ärztlichen Prüfungen seit Herbst 2006 samt spezifischer Kommentierung und verknüpften Lernkapiteln. In AMBOSS sind alle Fächer enthalten, die im Examen geprüft werden.
Dank präziser Themenauswahl bei den Fragen (z.B. fächer- oder organspezifisch) kann das Wissen während des gesamten Studiums auf die Probe gestellt werden. Über 1.000 Lernkapitel bieten das Wissen des klinischen Studiums in übersichtlicher und klar verständlicher Form. Neben den Text-Inhalten helfen Zeichnungen, Videos, Tabellen etc. beim Lernen. Mithilfe der App AMBOSS Wissen für Mediziner kann Amboss auch offline und mobil genutzt werden (für iOS und Android).

Neuen AMBOSS-Account erstellen und Campuslizenz aktivieren:

  1. Im Browser die AMBOSS-SSO-Page öffnen.
  2. Die eigene universitäre E-Mail-Adresse eingeben.
  3. Auf “Anmeldung über deine Institution” klicken.
  4. Den weiteren Registrierungsschritten folgen und Account einrichten.
  5. Die Campuslizenz wird automatisch im eigenen Account aktiviert.
  6. Der SSO-Login funktioniert aktuell nur im Browser. Für den Login in die AMBOSS-Apps sowie das AMBOSS Add-on für Anki bitte den Link Passwort vergessen? verwenden und manuell ein Passwort einrichten.

Sollten Sie bereits einen mit der MedUni Wien verknüpften AMBOSS-Account haben und die Aufforderung erhalten, die Lizenz zu erneuern, finden Sie hier eine Anleitung dafür.

>>Zur Datenbank

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[en]

AMBOSS combines learning program and reference work into an adaptive medical knowledge platform and is suitable for all students in the pre-clinical and clinical study section. Amboss contains the IMPP exam questions and solutions of all the first medical exams that have been carried out so far since autumn 2010 and all second medical exams since autumn 2006, including specific commentary and linked learning chapters. Amboss contains all subjects that are tested in the exam.
Thanks to precise selection of topics for the questions (e.g. subject or organ-specific), the knowledge can be put to the test during the entire course. Over 1,000 learning chapters offer the knowledge of clinical studies in a concise and clearly understandable form. In addition to the text content, drawings, videos, tables, etc. help with learning. With the help of the AMBOSS Knowledge for medical professionals app, AMBOSS can also be used offline and mobile (for iOS and Android).

 >>Go to Database

Last Update: 2026 10 01

Neuerwerbungen: Oktober 2026

Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante Neuerwerbungen laufend erweitert. Stöbern Sie in unserer virtuellen Buchausstellung, lesen Sie die eBooks. Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert. Diese Bücher können Sie vormerken und nach der Ausstellung ausleihen.
[en]  Interesting new acquisitions expand our library’s collection. Browse through our virtual book exhibition and read the eBooks! Most of the books are presented in the book exhibition in the reading room, where they can be reserved and borrowed after the exhibition.

>>Neuerwerbungen Oktober 2026

>>Neuerwerbungen 2026

Nützliche Links: Buch vormerken, Foto: M.HartlRecherche im Bibliothekskatalog, Benutzer:innenkonto Login, Ausstellung und Verlängerung der Bibliothekskarte per E-Mail

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