Schlagwort-Archiv: Psychiatrische Heilanstalt

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [362]: Svetlin, Wilhelm – Psychiater, Leiter der Privatheilanstalt für Gemüthskranke, Mitbegründer der Lungenheilanstalt Alland, Präsident der Kinderschutz- und Rettungsgesellschaft

Svetlin, Wihelm – Psychiater, Leiter der Privatheilanstalt für Gemüthskranke, Mitbegründer der Lungenheilanstalt Alland, Präsident der Kinderschutz- und Rettungsgesellschaft

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 09.03.2026

Keywords: Psychiater, Privatheilanstalt für Gemüthskranke, Lungenheilanstalt Alland, Kinderschutz- und Rettungsgesellschaft Medizingeschichte, Wien

Wilhelm Svetlin wurde am 5. Mai 1849 in Wien als Sohn eines Laboranten des Anatomen Josef Hyrtl (1810-1894) geboren. Seit 1889 war er mit Hilda Pauli (1854-1954) verheiratet.[1] Nach dem Besuch des Schottengymnasiums in Wien studierte Svetlin seit dem Wintersemester 1867/68 Medizin an der Universität Wien und promovierte am 9. April 1873 zum Doktor der gesamten Heilkunde. Bereits als Student verfasste er die Abhandlung „Einige Bemerkungen zur Anatomie der Prostata“, die von seinem Lehrer, dem Physiologen Ernst Wilhelm Brücke (1819-1892), in der Sitzung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse im Dezember 1870 an der Akademie der Wissenschaften vorgelegt wurde.[2]

Niederösterreichische Landes-Irrenanstalt und Wasserheilanstalt Bad Kaltenbrunn

Nach Abschluss seines Studiums arbeitete Svetlin von 1874 bis 1877 als Assistent von Max Leidesdorf (1816-1889) an der Klinik für Psychiatrie der Niederösterreichischen Landes-Irrenanstalt, wo er seine Ausbildung zum Psychiater erhielt[3] und sich insbesondere der Elektrotherapie widmete. Daneben hielt er Vorträge im Psychiatrischen Verein.

Bereits 1874 fungierte er als leitender Arzt in der Wasserheilanstalt Bad Kaltenbrunn in Gainfarn-Vöslau, die zu dieser Zeit vornehmlich von Industriellen und Künstler:innen frequentiert wurde.

Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 16, 1874, Sp.326.

Privatheilanstalt für Gemüthskranke im 3. Wiener Gemeindebezirk – Nervenheilanstalt Dr. Wilhelm Svetlin

1878 übernahm er gemeinsam mit Johann Zimmermann die Leitung der seit 1833 bestehenden und seit 1848 im ehemaligen Rasumowski-Schloss in Wien 3, Erdbergstraße 5-7, existierende Privatheilanstalt für Gemüthskranke. 1880 erhielt er die Konzession für deren Umbau und Modernisierung und führte nach dem Ausscheiden von Johann Zimmermann (1880) die Anstalt alleine weiter. 1883 wurde sie nach Plänen von Eduard Hauser (1840-1915) in der Leonhardgasse 3 neu erbaut. 1884 publizierte er über „Die Privat-Heilanstalt für Gemüthskranke auf dem Erdberge zu Wien. Bericht über deren Geschichte und Thätigkeit, anlässlich des fünfzigjährigen Bestandes und der Übersiedlung in ein neues Anstaltsgebäude“.[4] Seit seiner Übernahme als Direktor und Besitzer der Anstalt trug diese Einrichtung den Namen „Privat-Heilanstalt Dr. Wilhelm Svetlin“. Svetlin verfasste jährlich Tätigkeitsberichte, darunter „Bericht über die Privatheilanstalt für Gemüthskranke auf dem Erdberge zu Wien“.

Deutsch-Englischer-Reise-Courier, Nr. 5, 1914, S. 3.

Der Humorist, 5.6.1887.

Lungenheilanstalt Alland

Svetlin war Mitglied des Kuratoriums des Hilfsvereins für Lungenkranke in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern (Viribus unitis) und gehörte neben dem Initiator Leopold Schrötter (1837-1908) zu den Mitbegründern der 1897 errichteten Lungenheilanstalt in Alland. Im Hilfsverein für Lungenkranke in „Alland“ nahm er die Funktion des geschäftsführenden Vizepräsidenten ein.

Die Frauenfrage und der ärztliche Beruf

Im Jahr 1895 veröffentlichte Professor Eduard Albrecht (1841-1900) die Broschüre „Die Frauen und das Studium der Medicin“. Da er darin Frauen die geistige Befähigung zum Medizinstudium absprach, löste er innerhalb der Ärzteschaft einen heftigen Konflikt über die Zulassung und Studierfähigkeit von Frauen zum Medizinstudium aus. Auch Svetlin, als Funktionär des Doctoren-Kollegiums, meldete sich mit der Schrift „Die Frauenfrage und der ärztliche Beruf“ zu Wort: Er plädierte zwar für die Zulassung von Frauen zu allen Studienrichtungen, sprach ihnen jedoch die Eignung für die ärztliche Praxis ab.

Kinderhilfstag

Neben seinen beruflichen Tätigkeiten engagierte sich Svetlin in der Wiener Kinderhilfe. Er war zunächst Funktionär und später Präsident der Kinderschutz- und Rettungsgesellschaft und rief 1905 den im Mai desselben Jahres abgehaltenen Kinderhilfstag ins Leben, dem sich weitere Kinderhilfsorganisationen anschlossen.[5]

Svetlin nahm 1901 am 8. Internationalen Kongress gegen Alkoholismus[6] und 1907 an der Konferenz der Internationalen Vereinigung gegen die Tuberkulose teil und wirkte zudem im vorbereitenden Komitee dieser Konferenz mit.[7]

Svetlin war in zahlreichen Standesorganisationen der Ärzteschaft vertreten. So gehörte er dem Vorstand der sich im Mai 1894 konstituierenden Wiener Ärztekammer an[8] und fungierte seit 1901 als deren Vizepräsident.[9] Daneben war er Präsident des Österreichischen Ärzteverbandes und des Wiener Doktoren-Kollegiums, Mitglied des Vereins der Ärzte im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie des niederösterreichischen Landessanitätsrates. Weiters war er im Österreichischen Verein gegen Trunksucht,[10] im Ersten Volksküchenverein für Kranke[11] sowie im Beirat der 1908 gegründeten Österreichischen Konsumentenliga aktiv.[12] Seit 1904 war er Mitglied des Wiener Hausfrauen-Vereins[13] und seit 1907 Mitgesellschafter der im selben Jahr vom Kunstmäzen, Volkswirten und Sozialreformer Felix von Oppenheimer (1874-1938) in Wien gegründeten Neuen Baugesellschaft für Arbeiterwohnhäuser, die günstigen Wohnraum errichtete und förderte.[14]

Svetlin war Träger des Ritterkreuzes des Ordens der Eisernen Krone dritter Klasse,[15] und Ehrenbürger von Windischgarsten und Rosenau in Oberösterreich.

Wilhelm Svetlin verstarb am 24. August 1914 in Wien.

Svetlin Wilhelm: Todesanzeige, Neue Freie Presse, 25.8.1914, S. 14.

Quellen:

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 177-347a, Svetlin Wilhelm (Rigorosum Datum: 1872).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 182-4, Svetlin Wilhelm (Promotion Datum: 9.4.1873).

Sterbebuch, Erzdiözese Wien 01, St. Augustin, 1914, Sign. 03-11, Folio 169, Svetlin Wilhelm.

Wilhelm Svetlin, Bericht über die Privatheilanstalt für Gemüthskranke auf dem Erdberge zu Wien. Wien, Leipzig 1891.

Literatur:

Svetlin, Wilhelm: Einige Bemerkungen zur Anatomie der Prostata. Aus dem physiologischen Institute der Wiener Universität. Sonderdruck aus: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Wien: aus der Hof- und Staatsdruckerei 1870.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Svetlin, Wilhelm: Die Privatheilanstalt für Gemüthskranke auf dem Erdberge zu Wien. Bericht über deren Geschichte und Thätigkeit, anlässlich des fünfzigjährigen Bestandes und der Uebersiedlung in ein neues Anstaltsgebäude. Wien: Braumüller 1884.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Obersteiner Bibliothek, Sign.: HOB-Bh-E]

Svetlin, Wilhelm: Bericht über die Privatheilanstalt für Gemüthskranke auf dem Erdberge zu Wien. Wien u. Leipzig: Urban & Schwarzenberg 1891.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-21640]

[1] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe) 19.10.1889, S. 4.

[2] Wiener Zeitung, 5.1.1871, S. 62.

[3] Wiener Zeitung, 21.8.1875, S. 380.

[4] Oesterreichische Buchhändler-Correspondenz, 20.9.1884, S. 395.

[5] Neues Wiener Journal, 5.2.1905, S. 2; Wiener Salonblatt, 27.5.1905, S. 11.

[6] Pettauer Zeitung, 31.3.1901, S. 3.

[7] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 9.3.1907, S. 8.

[8] Neue Freie Presse, 31.5.1894, S. 6.

[9] Allgemeine Wiener medizinische Zeitung, 5.2.1901, S. 67.

[10] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 11.4.1902, S. 7.

[11] Wiener Allgemeine Zeitung, 23.7.1902, S. 2.

[12] Wiener Morgen-Post, 20.4.1908, S. 4.

[13] Wiener Hausfrauen-Verein, Rechenschaftsbericht erstattet in der 29. Ordentlichen Generalversammlung am 16. März 1904, Wien 1904, S. 56.

[14] Der Konsumverein, Nr. 17, 1907, S. 257.

[15] Medizinische Klinik, 28.11.1909, S. 2.

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Letzte Aktualisierung: 2026.03.09

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [13]: Bruno Görgen und die Privat-Heilanstalt für „Gemüthskranke“ (Wien 1820) und die Anfänge der Bibliothek des Neurologischen Institutes – „Obersteiner Bibliothek“

Bruno Görgen und die Privat-Heilanstalt für „Gemüthskranke“ (Wien 1820) und die Anfänge der Bibliothek des Neurologischen Institutes – „Obersteiner Bibliothek“

Text: Dr. Walter Mentzel

Im Jahr 1820 erschien bei Franz Wimmer in Wien eine zweisprachige (deutsch-französische) Publikation des in Wien lebenden und praktizierenden Arztes Bruno Görgen unter dem Titel: Privat-Heilanstalt für Gemüthskranke. Wien: Wimmer 1820. [auch auf franz]. Darin beschreibt er die von ihm forcierten modernen und humanistisch geprägten Methoden und Arbeitsweisen in seiner von ihm ein Jahr zuvor 1819 eröffneten und geleiteten „Privat-Heilanstalt für Gemüthskranke“. Diese Arbeit befindet sich im Bestand der Josephinischen Bibliothek an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin.

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Görgen, Bruno: Privat-Heilanstalt für Gemüthskranke. Wien: Wimmer 1820.

Bruno Görgen wurde am 24.8.1777 in Trier als Sohn eines Architekten geboren und war mit Gertrude Görgen verheiratet. Er absolvierte an der Universität in Wien ein Medizinstudium, das er 1799 mit seiner Promotion abschloss. Danach arbeitete er zwischen 1805 und 1808 als Mitglied der Medizinischen Fakultät als Primararzt und „Irrenarzt“ am Allgemeinen Krankenhaus in Wien im sogenannten „Narrenturm“. Hier entwickelte er sich zum Kritiker der von Inhumanität und durch Exklusion gekennzeichneten Verhältnisse psychiatrischer Anstalten. Seine Vorbilder waren damals nach humanen Grundsätzen und reformorientierten Anstalten und Behandlungsmethoden von Philippe Pinel (1745-1826) in Paris und jene in Großbritannien.

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Obersteiner, Heinrich: Bruno Görgen. In: Deutsche Irrenärzte. Einzelbilder ihres Lebens und Wirkens. Hrsg. Kirchhoff Theodor. Band 1. Berlin: Springer 1921. S. 104.

1813 bot sich ihm die Gelegenheit Pläne und Gutachten für eine, seinen Reformvorstellungen gerecht werdenden modernen psychiatrischen Anstalt, für die Hofkanzlei zu erstellen. Im selben Jahr erhielt er die Konzession zu Errichtung einer solchen, scheiterte jedoch zunächst an deren Verwirklichung wegen einer entsprechenden Lokalität. Erst 1819 eröffnete er, nachdem er in Gumpendorf, einer damals vor Wien gelegenen Vorstadt, im ehemaligen Mollardschlössel (Palais Windischgrätz; heute: Gumpendorfer Straße 104) einen geeigneten Platz gefunden hatte, seine Anstalt und nahm im Juli 1819 die ersten Patienten auf.

Hier praktizierte und übte er frei von Zwangs- und Erniedrigungsmaßnahmen, ohne Ketten und Gurte auch neue Behandlungsmethoden und setzte vor allem auf das Prinzip der Gewährung größtmöglicher Bewegungsfreiheit seiner Patienten. Er wandte verschiedenen Arten der Beschäftigungstherapien wie Werkstätten an, setzte vor allem Musik[1] aber auch Sport als eine Therapiemöglichkeit ein und versuchte insgesamt bei Betreuung und Therapie den Anlagen und Bedürfnissen der Patienten entgegen zu kommen und auf sie abzustimmen. Dementsprechend anspruchsvoll war das Anforderungsprofil und streng die Auswahlkriterien bei der Rekrutierung seines Pflegepersonals, das ein hohes Bildungsniveau samt musischer Begabungen (Musik- und Sprachkenntnisse)[2] vorweisen musste und als Freund und Gesellschafter die Patienten begleiten sollte.

Ebenso zeichnete sich seine Anstalt durch einen hohen Personalaufwand (100 Patienten zu 70, bis 80 Pfleger und Wärter: 1847 betrug das Verhältnis 25 Patienten zu 20 Pfleger) aus. Er setzte sich aber gleichzeitig zum Ziel eine Anstalt ohne Wärterpersonal zu kreieren. Seine Anstalt galt in den 1830er Jahren im deutschsprachigen Raum als einzigartig (Medizinisch-chirurgische Zeitung. 5.12.1831. S. 9). Diese Anstalt, deren Patienten sich vor allem aus dem zahlungskräftigen Publikum des Hochadels und des Großbürgertums der österreichisch-ungarischen Monarchie rekrutierten, freute sich in diesen Kreisen zunehmender Beliebtheit. Ab 1821 bot er auch Patienten mit einem geringeren Einkommen Platz in seiner Anstalt an.

Auf der Suche nach einem besseren Standort, der seinen Vorstellungen einer Betreuung gerecht werden und vor allem seinem Anspruch nach einer offenen, ruhigen, von einer Parkanlage umgebenen Anstalt genügen sollte, fand er diesen in Ober-Döbling bei Wien. Die neue Anstalt wurde nach umfangreichen Umbauarbeiten, mit denen 1829 begonnen wurde, und der Einholung der Genehmigung der Landesregierung[3] 1831 bezogen und bestand als sogenannte „Döblinger Privatanstalt“ bis zum Jahr 1917. Sie galt viele Jahre im deutschsprachigen Raum als modernste Anstalt.[4] 1876 erschien von den späteren Anstaltsleitern ein von Heinrich Obersteiner jun. (1847-1922) und Maximilian Leidesdorf (1818-1889) die Schrift „Die Privatheilanstalt für Gemüths- und Nervenkranke zu Ober-Döbling bei Wien seit ihrer Gründung 1819 nebst einen Berichts über ihre Leistungen in der fünfzehnjährigen Periode vom 1. Juli 1860 bis 30. Juni 1875. Wien: Czermak 1876“, die mit einer Reihe von Plänen und historischen Ansichten versehen ist.

Die Privatheilanstalt für Gemüths- und Nervenkranke zu Ober-Döbling bei Wien seit ihrer Gründung 1819 nebst einen Berichts über ihre Leistungen in der fünfzehnjährigen Periode vom 1. Juli 1860 bis 30. Juni 1875. Wien: Czermak 1876.

bild_04_weblog-13_30023_02Die Privatheilanstalt für Gemüths- und Nervenkranke zu Ober-Döbling bei Wien seit ihrer Gründung 1819 nebst einen Berichts über ihre Leistungen in der fünfzehnjährigen Periode vom 1. Juli 1860 bis 30. Juni 1875. Wien: Czermak 1876.

Görgen verstarb am 29. Mai 1842 in Ober-Döbling Nr. 163.

Nach seinem Tod übernahm sein Sohn, der Mediziner Gustav Görgen (1814-1860), der selbst zuvor im Ausland psychiatrische Anstalten studiert hatte, bis 1859/1860 die Leitung, danach folgten ihm als Eigentümer Maximilian Leidesdorf und Heinrich Obersteiner sen. (1820–1891) und ab 1872 Heinrich Obersteiner jun. nach. Damit begann auch die Erweiterung der heutigen „Obersteiner-Bibliothek“, die heute an ihrem Standort an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin auch über die ersten Entwicklungen der modernen Psychiatrie Aufschluss gibt und in der Büchersammlung von Bruno Görgen ihren Ursprung hat. Heinrich Obersteiner jun. verfasste 1921 eine kurze biografische Skizze zu Bruno Görgen.

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Quellen:

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosenbände des Dekanats, Doktoren der Medizin 1752-1821, Med. 9,5-256 (Promotion 27.12.1799), Görgen Bruno.

UAW, Rektorat, Rigorosen- und Promotionsprotokoll der Medizinischen Fakultät, 1840-1854, Sign. 176-230, Görgen Gustav.

Matriken der Erzdiözese Wien, Sterbebuch, Sterberegister, Sign. 03-02, Bez. 19, Döbling, Folio 64, Görgen Bruno.

Wiener Stadt- und Landesarchiv, Bestand 2.9.4.3. – Krankenhaus Obersteinergasse 1824-1982.

Österreichischer Beobachter. 11.2.1821. S. 4.

Englisch, Franz: Die Döblinger Privatirrenanstalt. Ein Beitrag zur Geschichte der Wiener Pflegeanstalten für Geisteskranke. In: Wiener Geschichtsblätter 1969. Nr. 1.

Skopec, Manfred: Bruno Görgen (1877-1842). In: Straßennamen. Wien 1978 (= Arzt, Presse, Medizin Nr. 11. 11./16. März 1978).

Literaturliste:

Görgen, Bruno: Privat-Heilanstalt für Gemüthskranke = Etablissement privé à Vienne pour la Reception des Aliénés. Wien: Bey Franz Wimmer 1820.

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[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Josephinische Bibliothek, Sign.: JB-4562]

Obersteiner, Heinrich jun. und Maximilian Leidesdorf: Die Privatheilanstalt für Gemüths- und Nervenkranke zu Ober-Döbling bei Wien seit ihrer Gründung 1819 nebst einen Berichts über ihre Leistungen in der fünfzehnjährigen Periode vom 1. Juli 1860 bis 30. Juni 1875. Wien: Czermak 1876.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 30023]

Obersteiner, Heinrich jun.: Bruno Görgen1777-1842. Sonderabdruck aus: Deutsche Irrenärzte. Berlin: Springer 1921.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 5196]

Keywords:

Bruno Görgen, Döbling, Gumpendorf, Gustav Görgen, Heinrich Obersteiner, Narrenturm, Psychiatrische Heilanstalt, Wien, Arzt, Medizingeschichte, Medizinische Bibliothek, Wiener Ärztebibliothek

[1] Allgemeine musikalische Zeitung. 22.9.1830. S. 611-612.

[2] Wiener Zeitung. 24.6.1824. S. 1016.

[3] Wiener Zeitung. 10.5.1832. S. 11.

[4] Medizinisch-chirurgische Zeitung. 5.12.1831. S. 330.

Normdaten (Person) Görgen, Bruno: BBL: 27094; GND: 1253590826

Görgen, Bruno in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie: URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Görgen (Stand: 07.03.2022)

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