Archiv der Kategorie: News1

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Scientific Writing Hacks: Lernplattform: Cite them right online

Hack #1: Lernplattform

Cite them right online

Cite them right online ist eine Informations- und Lernplattform. Die Datenbank bietet Einstiege ins Regelwerk von unterschiedlichen Zitationsstilen, wie APA, Chicago, Harvard, IEEE und MLA sowie Zitationsvorlagen und Lernvideos.

Cite Them Right“ steht auf allen PCs, die mit dem Computernetz der MedUni Wien verbunden sind zur Verfügung.

Auch der Zugang via Remote Access ist möglich.

Sie finden den Link zu dieser Plattform auch in der Liste der Datenbanken der Universitätsbibliothek.

Das dazugehörige, gedruckte Buch, finden Sie im Lesesaal der Bibliothek, bei den Referenzwerken, mit der Standortnummer BK-02.13-165 /<12>.

 
Pears, Richard [VerfasserIn]Shields, Graham J., 1953- [VerfasserIn]
2022
 
 

 Anschaffungsvorschlag: Buch–>

Falls Sie in unserem Katalog ein Buch nicht gefunden haben, und der Meinung sind, dass dieses Buch in der Universitätsbibliothek der MedUni Wien vorhanden sein sollte, können Sie hier einen Anschaffungsvorschlag machen. Bitte geben Sie uns so viele Informationen wie möglich (Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Verlag, ISBN). In der Regel können wir Bücher, die innerhalb der letzten 5 Jahre erschienen sind, beschaffen.

Für Studierende und Angehörige der MedUni Wien sind alle lizenzierten, elektronischen Ressourcen jederzeit innerhalb des MedUni Wien Campus und außerhalb des MedUni Wien Campus via Remote Access zugänglich.

 
 Logo Margrit Hartl

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [190]: Sterk, Julius – Balneologie und Kurarzt in Marienbad

Sterk, Julius – Balneologie und Kurarzt in Marienbad

Text: Walter Mentzel

Julius Sterk wurde am 7. August 1835 als Sohn von Dr. Hermann Armin Sterk und Eleonore Leonora Wolf in Pest in Ungarn geboren. 1875 heiratete er die in Wien geborene Jenny Eugenie Bettelheim.

Ab 1854 studierte er zunächst in Pest und danach an der Universität Wien Medizin und schloss das Studium 1859 mit dem Magister der Gynäkologie und am 16. März 1860 mit dem Doktor der Chirurgie ab. Danach arbeitete er als praktischer Arzt u.a. in Wien 9, Berggasse 4, danach in Wien Neubau, Feldgasse 3.[1] Daneben beschäftigte er sich mit der Balneologie und nahm 1873 eine Stelle als Badearzt in Marienbad in Böhmen an, die er in den Sommermonaten ausübte und ihm von prominenten Kurgästen eine Reihe Ordensverleihungen einbrachte. Unter anderen erhielt er 1878 den Ritter des königl. Ordens des Sterns von Rumänien[2] und 1885 von König Milan von Serbien den Commandeur des königl. Serbischen Takovaorden[3].

Sterk war ständiger Mitarbeiter der „Medizinisch-chirurgischen Rundschau“ und der „Zeitschrift für die gesammte praktische Heilkunde“. 1881 erschien von ihm die Arbeit „Ueber den schädlichen Einfluss der chronischen Stuhlverhaltung auf den Gesammtorganismus“ als Sonderdruck der Wiener medizinischen Presse. Sein Hauptwerk, das auch rasch in mehrere Sprachen übersetzt wurde, war die 1876 im Selbstverlag publizierte die Badeschrift „Marienbad. Handbuch für Kurgäste“.

Sterk verstarb am 14. Jänner 1900 in Budapest.

Neue Freie Presse. 16.1.1900. S. 17

Quellen:

UAW, Medizinische Fakultät, Rigorosenprotokolle, Sign. 170-243r, Sterk Julius.

UAW, Rektorat, Medizinische Fakultät, Promotionsprotokolle, Sign. 181-404, Sterk Julius.

Literaturliste:

Sterk, Julius: Ueber den schädlichen Einfluss der chronischen Stuhlverhaltung auf den Gesammtorganismus. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Presse. Wien: Verlag von Urban & Schwarzenberg 1881.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Keywords:

Badearzt, Balneologie, Julius Gyula Sterk, Kurarzt, Marienbad, Arzt, Medizingeschichte, Wien

[1] Frommes Wiener Auskunftskalender. Handbuch des öffentlichen und geschäftlichen Verkehrs. Wien: 1894.

[2] Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 48. 1878. Sp. 1283.

[3] Teplitz-Schönauer Anzeiger. 8.8.1885. S. 6.

Normdaten (Person) Sterk, Julius Gyula: BBL: 39815; GND: 117496642

Bio-bibliografisches Lexikon (BBL)/Liste aller Beiträge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien

Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, BBL: 39815 (04.10.2022); Letzte Aktualisierung: 2022 10 04
Online unter der URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=39815

Van Swieten Blog Logo Margrit Hartl

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: #SHOWCASE UB

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek
– das größte Literaturfestival

#SHOWCASE UB: Burkard Eble – Mediziner, Autor und Bibliothekar am Josephinum

Die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin der Ub MedUni Wien ist mit über einer halben Million Bände die größte medizinhistorische Bibliothek Österreichs. Neben rezenter Literatur zur Geschichte der Medizin gibt es acht historisch sehr wertvolle Bibliotheken mit Beständen aus 6 Jahrhunderten (15.-20. Jhdt.).

Aus der Josephinischen Bibliothek präsentieren wir im  #SHOWCASE UB zwei Exemplare von
Burkard Eble – Mediziner, Autor und Bibliothekar am Josephinum

Ort: Lesesaal der Universitätsbibliothek

Dauer der Ausstellung: 06.10.2022 bis 09.11.2022

zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek (bitte beachten Sie die pandemiebedingten Hygiene-​ und Sicherheitsbestimmungen).

Ausgestellte Bücher:

Commentatio De Studio Anatomico : Cum Tabula Aenea

Eble, Burkard, 1799-1839 [VerfasserIn] Scherer, Joseph, 1750-1844 [WidmungsempfängerIn]Aigner, Michael, 1805-1864 [StecherIn]
1827
 
 

Logo: MMag.Margrit Hartl

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: Buchausstellung zum Thema „Covid-19“

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek

Buchausstellung zum Thema „Covid-19“

Wir  präsentieren im Lesesaal eine Auswahl des Buchbestandes der Neuerwerbungen (2020-2022) zum Thema.

Ort: Lesesaal der Universitätsbibliothek

Dauer der Ausstellung: 06.10.2022 bis 09.11.2022

zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek (bitte beachten Sie die pandemiebedingten Hygiene-​ und Sicherheitsbestimmungen)

Wir laden Sie ein, in den Büchern zu schmökern oder diese sofort zu entlehnen.

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Falls Sie in unserem Katalog ein Buch nicht gefunden haben, und der Meinung sind, dass dieses Buch in der Universitätsbibliothek der MedUni Wien vorhanden sein sollte, können Sie hier einen Anschaffungsvorschlag machen. Bitte geben Sie uns so viele Informationen wie möglich (Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Verlag, ISBN).

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Datenbank des Monats – Scopus

Datenbank des Monats – Scopus

www.scopus.com

Scopus ist eine multidisziplinäre Abstract- und Zitationsdatenbank für Forschungsliteratur und hochwertige Internet-Quellen (peer-reviewed). Zur Verfügung stehen verschiedene Tools zur Verfolgung, Analyse und Visualisierung von Forschungsinformationen aus allen Fachgebieten wie z.B. :

  • Naturwissenschaften, Technik, Medizin und Gesundheitswissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Kunst- und Geisteswissenschaften

Scopus liefert zudem die Zitierungen der wissenschaftlichen Artikel (References und Citations), die die Zitationsanalyse ermöglichen (Wer zitiert wen? Wer wird durch wen zitiert?).
Die Auswertung erfolgt ab dem Publikationsjahr 1996.

Weitere Daten zu Scopus:

  • 75 Millionen Literaturnachweise und Abstracts aus mehr als 23.500 peer-reviewed Zeitschriften, herausgegeben von mehr als 5.000 internationalen Verlagen (Stand: Juni 2020)
  • tägliche Aktualisierung
  • Abstracts durchsuchbar rückwirkend bis 1970 (teilweise bis 1788)
  • für alle seit 1996 publizierten Artikel zusätzlich zum Abstract auch Literaturverweise, viele davon erstmals in verlinkter Form
  • Verlinkung zu Volltext-Artikeln und anderen bibliografischen Quellen
  • laufend erweitertes Angebot an Open-Access- sowie Electronic-Only-Zeitschriften
  • laufend erweitertes Angebot an Book Titles (Stand Juni 2020: über 194.000)

Neben umfangreichen Rechercheoptionen besteht die Möglichkeit, sich eigene Suchprofile zusammenzustellen und von einem Alert-Dienst Gebrauch zu machen (auch als RSS-Feeds möglich).
Einen Überblick über die Inhalte finden Sie hier.

http://www-scopus-com.ez.srv.meduniwien.ac.at

Für den Campus der MedUni Wien lizenziert und freigeschaltet.

Neuerwerbungen im Oktober 2022

Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
Neuerwerbungen laufend erweitert. Stöbern Sie in unserer virtuellen Buchausstellung, lesen Sie die eBooks, bestellen Sie aktuelle Bücher…ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird auch in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert.

Neuerwerbungen im Oktober–>

Neuerwerbungen 2022–>

Ausstellung und Verlängerung der Bibliothekskarte per E-Mail

Foto: M.Hartl

Anmeldung Benutzer*innenkonto–>

Recherche im Bibliothekskatalog–>

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Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Der blinde Seher

   Der blinde Seher

 „So bin ich nichts denn andres als nach deinem Sinn ein Tor, jedoch voll Witzes deinen Erzeugern wohl“. Teiresias*

   – Teiresias (Τειρεσίας) habe die Göttin Pallas Athene im Bade erspäht, berichtet die Mythologie. Geblendet wurde er dafür zur Strafe. Auf die Bitten seiner Mutter, der Nymphe Chariklo, machte Athene ihm ein nobles Geschenk: die Vogelschau, das Auspicium. Seither verstand er trotz seiner Blindheit Göttliche Zeichen zu deuten und das ‚Omen zu künden‘. Sogar Odysseus ‚der Listenreiche‚, hatte seine Dienste in Anspruch genommen – im sagenumwobenen Reich der Schatten.

Zur Frau wurde Teiresias transformiert – nach einer anderen mythologischen Sage – und später wieder zurück verwandelt. Auf die Frage von Zeus und Hera, wem der größere Liebesgenuss zufalle, antwortete er: „Neun von zehn Anteilen der Frau“. Hera blendete ihn daraufhin. Doch Zeus verlieh ihm die Gabe der Auguren (‚inner vision‘) und siebenfache Lebenszeit. 

Satire und Humor würzen manch mythologisches Histörchen. ‚Homerisches‘ Gelächter erscholl immer wieder vom Olymp, aber auch Irdische amüsierten sich über ‚klassische‘ Komödianten; die Gastgeber antiker Festivitäten wollten ihre Gäste bei Laune halten und zum Lachen zu bringen: Hephaistos der Schmied, ließ über Aphrodite und Ares, nachdem er sie inflagranti ertappt hatte, ein kunstvoll gestaltetes Netz fallen. Diese und ähnliche Episoden erheiterten nicht nur Götter des Olymp, sondern auch das Auditorium antiker Amphitheater. Die Griechischen Komödien erfuhren staatliche Unterstützung – im Sinne von ‚panem et circenses‘. In der Komödie Lysistrata drohten Frauen sich so lange ihren Männern zu verweigern, bis diese den Kriege beendeten. Weibliche List spielt auch in einer weiteren Komödie die Hauptrolle, in ‚Frauen in der Volksversammlung‘ (Ἐκκλησιάζουσαι) des Aristophanes, unter dem Motto: Frauen an die Macht – im Sinne des Friedens.

‚Kurative‘ Wirkung durch die Katharsis ‚philosophical purification‘ (Plato) der Tragödie galt als Faktum in der Antike. Auch der Humor in Satire und Komödie vertrieb damals nicht nur ‚die Laus, welche über die Leber gelaufen war‘, sie heilte dieses Organ, den ‚Sitz der Gefühle‘ vom Sauertöpfischen. Eine historische Episode dazu: Einem jungen Mann wurden Laxantien oder Purgativa verordnet – und einem in die Jahre gekommenen Herrn ein ‚Diasatyrion‘ („a kind of Renaissance viagra“). Diese Medizinen wurden jedoch irrtümlich vertauscht – zum allgemeinen Gaudium. Obwohl die Astrologie damals hoch im Kurs stand und allerhöchste Kriegsherren entscheidend beeinflusste, übte die Satire Kritik an hochgelahrten Sterndeutern und amüsierte sich über deren merkwürdige Therapie- Empfehlungen, welche womöglich noch mehr Unheil anrichteten als die Kunst antiker Quacksalber; wer den Schaden hat..

Doch zurück zur Blindheit des Teireisias: Über seinen unglückseligen Zustand äußerte er niemals Unmut“ , er, welcher „auch im Tode die Helligkeit des Geistes bewahrt hatte“. Eine junge blinde Frau versichert ihren Lesern in einem bemerkenswerten Buch: „Es mag für Nicht-Blinde unglaubwürdig klingen, aber ich bin ganz sicher, dass ich gerade aufgrund dieses Unvermögens die Welt auch im Bild wahrnehmen zu können – zu dem geworden, was ich bin. Ich habe nie mit meinem Schicksal gehadert“ (K. Hill). Ist dies ein bemerkenswerter Einzelfall? Nein, vielleicht eine Einladung und eine Zielvorstellung.

Laus caecitatis – das Lob der Blindheit, klingt befremdlich. Was an physischen Fähigkeiten verloren gehe, werde ersetzt und übertroffen durch geistige, innerliche Schau. Andere Sinne werden geschärft und weitere  Perspektiven tun sich auf. Blinde Musiker, wie Ray Charles, Stevie Wonder oder Otto Lechner (http://ottolechner.at/), blinde Philosophen und Schriftsteller sowie blinde Physiotherapeuten, ‚die mit den Händen sehen‘, belegen dies. Zu den musikalischen Höhenflügen eines Otto Lechner drängt sich unwillkürlich die Assoziation ‚Weltmeister‘ auf.

Blinde Kinder und Jugendliche brauchen mehr als nur wohlgemeinte Zuwendung. Und die Alten -? Sehstörungen bis Blindheit, der Verlust anderer Sinne, Nachlassen körperlicher  und geistiger Fähigkeiten, des Gedächtnisses, der Orientierung, der Handlungsfähigkeit werden zur Herausforderung für Angehörige und Pflegeberufe. Einfühlsam-intuitives Mit-Empfinden, behutsames Hineinhorchen und viel Geduld sind erforderlich. Auch Phantasie wäre ein wertvolles Desideratum beim Umgang mit Blinden oder Erblindeten. Nie sollte ein Blinder in die jeweils erforderliche Richtung geschoben oder gestoßen werden. Niemals darf – mit ‚falschem Mitleid‘ – ‚Salz in die Wunden‘  gestreut werden. Nur am Rande: Das Fremdwort Empathie sollte im Procedere von Ämtern, Ministerien, Geld-Instituten etc. nicht bis in alle Ewigkeit fremd bleiben – ein frommer Wunsch vermutlich. „Vernimm, dieweil du höhntest auch als Blinden mich: Selbst sehend schaust du deines Jammers Größe nicht“   Sophokles, Oidipus Tyrannos.

Seit der Antike beschäftigt das Phänomen Blindheit Dichter und Philosophen: Der Verlust des ‚wertvollsten aller Sinne‘ sei keine schicksalhafte Strafe rachsüchtiger Gottheiten (Philip Molstetter’s Laus caecitatis (1593)) Cave: caecitas kann auch Verblendung [mentis; animi] bedeuten – dies wäre allerdings schlimmer als Verlust der physischen Sehfähigkeit. Der Heilige Audomarus erblindete im Alter; jedoch after having seen the corruption of the worldbat er Gott ihn wieder erblinden zu lassen – dies wurde ihm gewährt. Ergo – nichts Neues unter der Sonne. Die antike Philosopie, insbesondere die Stoa zweifelte daran, dass Blindheit ein vernichtender, nicht kompensierbarer Schicksalschlag wäre. Als das wesentliche Argument dieser Denker wurde angeführt, dass Blindheit dem Menschen nichts raube, was ihn hindern könnte glücklich zu sein. Cicero zitierte Epikur: „Der Weise ist immer glücklich“. Homer – abgeleitet von ho me horon (χο με χορόν, der Nicht-Sehende) war blind, Helen Keller war blind und taub, James Joyce und Jorge Luis Borges erblindeten.

Demokrit ließ seine Augen durch die Sonne zerstören um klarer denken und meditieren zu können und scharfsinnger, einfühlsamer, tief blickender, weiser etc. zu werden – und frei von unerwünschten Ablenkungen (Gellius, Noctes Atticae). Der Geist und der Verstand sind die Quellen wahren Wissens, nicht die Sinne (De remediis II.96, Petrarch). „The ability to see with the mind’s eye was a requisite for humanity. Men did not see, even with their eyes open“ (Jacques Gouthière oder Guthierres, ~ 1575–1638) Tiresias, seu caecitatis encomium (1616)). Das letzte Wort gebührt hier – verdienterweise – dem Kleinen Prinz:

 „Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut.

 Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“  Antoine de Saint Exupéry.

Eine Physiotherapeutinnen-Anekdote.. Sie: „Es wird wieder Zeit ihr Turngewand zum Waschen zu bringen.“ Er (alter Stammkunde): „das ist nicht mein’s.“ Sie: „Es riecht aber nach ihnen!“ Ihr – im Rahmen einer Sehbehinderung (D: Cone Rod-Dystrophy) verfeinerter Geruchsinn überzeugte ihn doch, schlussendlich. 

 Fortuna, die Göttin des Glücks wird nicht selten mit verbundenen Augen dargestellt, auch  Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit. Um etwa 1500 symbolisierten ihre verbundenen Augen die Blindheit der Justiz. Später hieß es, daß sie immer blind urteile – angeblich ohne Ansehen der Person, Justitia – whom the ancient Egyptians had imagined as being headless“

Theatermasken: ‚persona‘ (personare – hindurchtönen), Rolle im Leben/Theater.

Lit.:

Roscher WH, Ed. (1916-1924) Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie Bd V. BG Teubner

https://archive.org/details/ausfhrlichesle05rosc/page/n4/mode/1up?view=theater

Hunger H (2006) Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Brüder Hollinek

Hill K (2018) Ich seh, ich seh, was du nicht siehst. Denn ich bin blind. ueberreuter

Kivistö S (2009) Medical Analogy in Latin Satire. palgrave macmillan

Lu A et al (2019) Neuroticism and depression: a moderated mediation model of secure peer attachment and blindness. J Child Adolesc Ment Health. 31(1):63-75.

Osaba M et al (2019) Relationship Between Legal Blindness and Depression. Med Hypothesis Discov Innov Ophthalmol. 8(4):306-311.

Gascoyne B et al (2022) Vision impairment and self-reported anxiety and depression in older adults in Nigeria: evidence from a cross-sectional survey in Kogi State. Int Health. 14(Suppl 1):i9-i16.

https://www.lebenshilfen-sd.at/Aktuelles/Brailleschrift-Warum-Innovationen-wie-diese-nach-wie-vor-zur-aktiven-Teilhabe-in-der-Gesellschaft-beitragen (Maßnahmen gegen den ‚Schriftkompetenzverlust‘).

https://www.hilfsgemeinschaft.at/beratung/psychologische-beratung

https://www.anderes-sehen.de/weitere-info/erziehungstipps-fur-eltern-und-padagogen-blinder-kinder/

Gender: beyond

Conflict of Interest: nein

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Katharina und Peter Heilig
VIDEO ON DEMAND: KUNSTLICHT IN UNSEREN AUGEN:
https://youtu.be/k9k_wG5lacA

Weitere Beiträge »

Publikations- u. Zitierungsanalyse: Mag. Bruno Bauer, Leiter der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien (2005-2020)

Der ehemalige Leiter der Universitätsbibliothek MedUni Wien war als Präsident der Vereinigung Österreichischer Bibliothekar:innen maßgeblich an der Entwicklung des österreichischen Bibliothekswesens beteiligt. Durch seine zahlreichen Publikationen und seine Vortragstätigkeit gab er sein großes Wissen weiter.

In der folgenden Publikations- u. Zitierungsanalyse wird seine umfangreiche Publikationstätigkeit und sein Wirken für den Bereich Library and Information Sciences dargestellt.

Publikations- u. Zitierungsanalyse:
Mag. Bruno Bauer PDF

Van Swieten Blog Logo Margrit Hartl

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [109]: Verlag Wiley

Open AccessOpen Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien: Verlag Wiley

Für Wissenschaftler*innen der MedUni Wien besteht die Möglichkeit, als Corresponding Author in ca. 1.300 Zeitschriften des Verlages Wiley ohne zusätzliche Bezahlung von Article Processing Charges (APCs) Open Access zu publizieren.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

Managing surgery in hemophilia with recombinant factor VIII Fc and factor IX Fc: Data on safety and effectiveness from phase 3 pivotal studies

Pratima Chowdary, Margareta Holmström, Johnny N. Mahlangu, Margaret C. Ozelo, Ingrid Pabinger, K. John Pasi, Margaret V. Ragni, Amy Shapiro, Chris Barnowski, Stefan Lethagen

Res Pract Thromb Haemost. 2022 Jul; 6(5): e12760. Published online 2022 Jul 26. doi: 10.1002/rth2.12760

PMCID:

PMC9326287

ArticlePubReaderPDF–1.3MCite

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Illustrated State‐of‐the‐Art Capsules of the ISTH 2022 Congress

Robert A. Ariëns, Beverley J. Hunt, Ejaife O. Agbani, Josefin Ahnström, Robert Ahrends, Raza Alikhan, Alice Assinger, Zsuzsa Bagoly, Alessandra Balduini, Elena Barbon, Christopher D. Barrett, Paul Batty, Jorge David Aivazoglou Carneiro, Wee Shian Chan, Moniek de Maat, Kerstin de Wit, Cécile Denis, Martin H. Ellis, Renee Eslick, Hongxia Fu, Catherine P. M. Hayward, Benoit Ho‐Tin‐Noé, Frederikus A. Klok, Riten Kumar, Karin Leiderman, Rustem I. Litvinov, Nigel Mackman, Zoe McQuilten, Matthew D. Neal, William A. E. Parker, Roger J. S. Preston, Julie Rayes, Alireza R. Rezaie, Lara N. Roberts, Bianca Rocca, Susan Shapiro, Deborah M. Siegal, Lirlândia P. Sousa, Katsue Suzuki‐Inoue, Tahira Zafar, Jiaxi Zhou

Res Pract Thromb Haemost. 2022 Jul; 6(5): e12747. Published online 2022 Jul 6. doi: 10.1002/rth2.12747

PMCID:

PMC9257378

ArticlePubReaderPDF–44MCite

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Complex IgE sensitization patterns in ragweed allergic patients: Implications for diagnosis and specific immunotherapy

Maria‐Roxana Buzan, Lauriana‐Eunice Zbîrcea, Pia Gattinger, Elijahu Babaev, Frank Stolz, Rudolf Valenta, Virgil Păunescu, Carmen Panaitescu, Kuan‐Wei Chen

Clin Transl Allergy. 2022 Jul; 12(7): e12179. Published online 2022 Jul 5. doi: 10.1002/clt2.12179

PMCID:

PMC9254219

ArticlePubReaderPDF–1.6MCite

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Commentary on “Elevated plasma levels of plasminogen activator inhibitor‐1 are associated with risk of future incident venous thromboembolism”: A new role for plasminogen activator inhibitor‐1—An inhibitor of fibrinolysis predicts future venous thromboembolic events and links them to obesity

Johann Wojta

J Thromb Haemost. 2022 Jul; 20(7): 1559–1561. Published online 2022 Jun 26. doi: 10.1111/jth.15728

PMCID:

PMC9328391

ArticlePubReaderPDF–245KCite

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Understorey light quality affects leaf pigments and leaf phenology in different plant functional types

Craig C. Brelsford, Marieke Trasser, Tom Paris, Saara M. Hartikainen, T. Matthew Robson

Physiol Plant. 2022 May-Jun; 174(3): e13723. Published online 2022 Jun 14. doi: 10.1111/ppl.13723

PMCID:

PMC9328371

ArticlePubReaderPDF–2.8MCite

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Inducible and tissue‐specific cell labeling in Cre‐ERT2 transgenic Xenopus lines

Tzi‐Yang Lin, Yuka Taniguchi‐Sugiura, Prayag Murawala, Sarah Hermann, Elly M. Tanaka

Dev Growth Differ. 2022 Jun; 64(5): 243–253. Published online 2022 Jun 5. doi: 10.1111/dgd.12791

PMCID:

PMC9328194

ArticlePubReaderPDF–7.3MCite

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Relationship of diabetes, heart failure, and N‐terminal pro‐B‐type natriuretic peptide with cardiovascular outcomes in patients with atrial fibrillation

Felix Hofer, Ulrike Pailer, Patrick Sulzgruber, Christian Gerges, Max‐Paul Winter, Robert P. Giugliano, Michael Gottsauner‐Wolf, Martin Hülsmann, Niema Kazem, Lorenz Koller, Robert Schönbauer, Alexander Niessner, Christian Hengstenberg, Thomas A. Zelniker

ESC Heart Fail. 2022 Aug; 9(4): 2367–2377. Published online 2022 May 20. doi: 10.1002/ehf2.13930

PMCID:

PMC9288777

ArticlePubReaderPDF–838KCite

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Triptans and vascular comorbidity in persons over fifty: Findings from a nationwide insurance database – A cohort study

Karin Zebenholzer, Walter Gall, Andreas Gleiss, Antun R. Pavelic, Christian Wöber

Headache. 2022 May; 62(5): 604–612. Published online 2022 May 20. doi: 10.1111/head.14304

PMCID:

PMC9321590

ArticlePubReaderPDF–284KCite

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Complex effects of environment and Wolbachia infections on the life history of Drosophila melanogaster hosts

Anton Strunov, Sina Lerch, Wolf U. Blanckenhorn, Wolfgang J. Miller, Martin Kapun

J Evol Biol. 2022 Jun; 35(6): 788–802. Published online 2022 May 9. doi: 10.1111/jeb.14016

PMCID:

PMC9321091

ArticlePubReaderPDF–968KCite

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Response‐guided long‐term treatment of chronic hepatitis D patients with bulevirtide—results of a “real world” study

Mathias Jachs, Caroline Schwarz, Marlene Panzer, Teresa Binter, Stephan W. Aberle, Lukas Hartl, Kristina Dax, Elmar Aigner, Albert F. Stättermayer, Petra Munda, Ivo Graziadei, Heidemarie Holzmann, Michael Trauner, Heinz Zoller, Michael Gschwantler, Mattias Mandorfer, Thomas Reiberger, Peter Ferenci

Aliment Pharmacol Ther. 2022 Jul; 56(1): 144–154. Published online 2022 May 5. doi: 10.1111/apt.16945

PMCID:

PMC9321570

ArticlePubReaderPDF–931KCite

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Evaluation of a Radiolabeled Macrocyclic Peptide as Potential PET Imaging Probe for PD−L1

MSc. Nedra Jouini, Dr. Jens Cardinale, Prof. Dr. Thomas L. Mindt

ChemMedChem. 2022 Jun 20; 17(12): e202200091. Published online 2022 Apr 28. doi: 10.1002/cmdc.202200091

PMCID:

PMC9320808

ArticlePubReaderPDF–892KCite

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Combining three‐dimensional histopathology with bread loafing and orientation without artificial coloring

Nina Zila, Philipp Tschandl

J Cutan Pathol. 2022 Jul; 49(7): 671–675. Published online 2022 Apr 27. doi: 10.1111/cup.14239

PMCID:

PMC9324150

ArticlePubReaderPDF–1.6MCite

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Technical note: Impact of beamline‐specific particle energy spectra on clinical plans in carbon ion beam therapy

Andreas Franz Resch, Mansure Schafasand, Niklas Lackner, Tom Niessen, Staffan Beck, Alessio Elia, David Boersma, Loïc Grevillot, Piero Fossati, Lars Glimelius, Markus Stock, Dietmar Georg, Antonio Carlino

Med Phys. 2022 Jun; 49(6): 4092–4098. Published online 2022 Apr 27. doi: 10.1002/mp.15652

PMCID:

PMC9321194

ArticlePubReaderPDF–350KCite

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Ultrasound‐guided caudal blockade and sedation for paediatric surgery: a retrospective cohort study

  1. Opfermann, F. Kraft, M. Obradovic, M. Zadrazil, W. Schmid, P. Marhofer

Anaesthesia. 2022 Jul; 77(7): 785–794. Published online 2022 Apr 22. doi: 10.1111/anae.15738

PMCID:

PMC9322320

ArticlePubReaderPDF–834KCite

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Characteristics, treatment and outcomes of 589 melanoma patients documented by 27 general practitioners on the Skin Cancer Audit Research Database

Jeremy Hay, Jeff Keir, Clara Jimenez Balcells, Nikita Rosendahl, Martelle Coetzer‐Botha, Tobias Wilson, Simon Clark, Astrid Baade, Cath Becker, Luke Bookallil, Chris Clifopoulos, Tony Dicker, Martin Paul Denby, Douglas Duthie, Charles Elliott, Paul Fishburn, Mark Foley, Mark Franck, Irene Giam, Patricio Gordillo, Alister Lilleyman, Roger Macauley, James Maher, Ewen McPhee, Michael Reid, Bob Shirlaw, Graeme Siggs, Robert Spark, John Stretch, Keith van Den Heever, Thinus van Rensburg, Chris Watson, Harald Kittler, Cliff Rosendahl

Australas J Dermatol. 2022 May; 63(2): 204–212. Published online 2022 Apr 19. doi: 10.1111/ajd.13843

PMCID:

PMC9320831

ArticlePubReaderPDF–1.0MCite

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Brain morphometry and connectivity differs between adolescent‐ and adult‐onset major depressive disorder

Thomas S. Blank, Bernhard M. Meyer, Marie‐Kathrin Wieser, Ulrich Rabl, Paul Schögl, Lukas Pezawas

Depress Anxiety. 2022 May; 39(5): 387–396. Published online 2022 Apr 14. doi: 10.1002/da.23254

PMCID:

PMC9323432

ArticlePubReaderPDF–901KCite

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Contemporary seminal vesicle invasion rates in NCCN high‐risk prostate cancer patients

Rocco S. Flammia, Benedikt Hoeh, Gabriele Sorce, Francesco Chierigo, Lukas Hohenhorst, Zhen Tian, Jordan A. Goyal, Costantino Leonardo, Alberto Briganti, Markus Graefen, Carlo Terrone, Fred Saad, Shahrokh F. Shariat, Francesco Montorsi, Felix K. H. Chun, Michele Gallucci, Pierre I. Karakiewicz

Prostate. 2022 Jul 1; 82(10): 1051–1059. Published online 2022 Apr 11. doi: 10.1002/pros.24350

PMCID:

PMC9325368

ArticlePubReaderPDF–962KCite

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Ticagrelor monotherapy after CABG—Probably not at all and definitely not forever

Sigrid Sandner, Björn Redfors

J Card Surg. 2022 Jul; 37(7): 1978–1979. Published online 2022 Apr 8. doi: 10.1111/jocs.16503

PMCID:

PMC9322319

ArticlePubReaderPDF–180KCite

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Observed versus predicted mortality after isolated tricuspid valve surgery

Marco Russo, Guglielmo Saitto, Antonio Lio, Michele Di Mauro, Paolo Berretta, Maurizio Taramasso, Roberto Scrofani, Alessandro Della Corte, Sandro Sponga, Ernesto Greco, Matteo Saccocci, Antonio Calafiore, Giacomo Bianchi, Andrea Biondi, Irene Binaco, Ester Della Ratta, Ugolino Livi, Paul Werner, Carlo De Vincentiis, Federico Ranocchi, Marco Di Eusanio, Alfred Kocher, Carlo Antona, Fabio Miraldi, Giovanni Troise, Marco Solinas, Francesco Maisano, Guenther Laufer, Francesco Musumeci, Martin Andreas

J Card Surg. 2022 Jul; 37(7): 1959–1966. Published online 2022 Apr 6. doi: 10.1111/jocs.16483

PMCID:

PMC9325428

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Persistent Lyme disease with cutaneous Borrelia biofilm formation

Anna Gindl, Anna‐Margarita Schötta, Sara Berent, Mateusz Markowicz, Hannes Stockinger, Florian Thalhammer, Georg Stary, Johanna Strobl

Br J Dermatol. 2022 Jun; 186(6): 1041–1043. Published online 2022 Apr 3. doi: 10.1111/bjd.20977

PMCID:

PMC9324940

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Lernplattform: Cite them right online

Lernplattform Cite them right online

Cite them right online ist eine Informations- und Lernplattform. Die Datenbank bietet Einstiege ins Regelwerk von unterschiedlichen Zitationsstilen, wie APA, Chicago, Harvard, IEEE und MLA sowie Zitationsvorlagen und Lernvideos.

Cite Them Right“ steht auf allen PCs, die mit dem Computernetz der MedUni Wien verbunden sind zur Verfügung.

Auch der Zugang via Remote Access ist möglich.

Sie finden den Link zu dieser Plattform auch in der Liste der Datenbanken der Universitätsbibliothek.

Das dazugehörige, gedruckte Buch, finden Sie im Lesesaal der Bibliothek, bei den Referenzwerken, mit der Standortnummer BK-02.13-165 /<12>.

 
Pears, Richard [VerfasserIn]Shields, Graham J., 1953- [VerfasserIn]
2022
 
 Logo Margrit Hartl