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Barbara Aleric: Berufspraktische Tage an der UB MedUni Wien

Berufspraktische Tage an der UB MedUni

Mein Name ist Barbara Aleric, ich bin 13 Jahre alt, und ich habe vom 27. – 30. Januar 2020 als Schülerin der BRG 18s mein erstes Praktikum absolviert.
Erstmal wurde ich sehr lieb vom Personal der Universitätsbibliothek aufgenommen. Zuerst habe ich eine kurze Führung durch die Bibliothek gehabt bevor es mit der Arbeit begann. Am ersten Tag habe ich sofort drei verschiedene Jobs kennengelernt und im Laufe der nächsten drei Tage habe ich fast alle Jobs, die es in einer Bibliothek gibt (Buchhaltung, Entlehn Schalter, Lizenzierung der Artikel, etc.) kennengelernt.
Obwohl es nur vier Tage waren, war es eine meiner lehrreichsten und zugleich lustigsten Erlebnisse meines Lebens. Ich hoffe noch mehr Schüler werden die Gelegenheit haben dieses Praktikum zu absolvieren.

Barbara Aleric

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Ines Forster: Erasmuspraktikum an der UB MedUni Wien

Erasmuspraktikum an der Ub MedUni Wien

Mein Name ist Ines Forster, ich bin jetzt 21 Jahre alt und habe vom 19.04.2019 – 17.05.2019 in der Medizinischen Universität Wien ein Auslandspraktikum absolviert. Ich mache zurzeit in Deutschland, genauer gesagt, in Freising (Nähe München) bei der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf die Ausbildung zum FaMi. FaMi heißt Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste.
Den FaMi kann man in Deutschland in vielen Fachbereichen machen. Meiner ist die Fachrichtung Bibliothek. Dazu habe ich mich entschieden, da ich schon von klein auf gerne lese und mich sehr für Literatur interessiere. In meiner Ausbildung befinde ich mich in der Bibliothek der Hochschule. Ich fühle mich sehr wohl und hatte sehr viel Interesse wie es in anderen Ländern so abläuft. Damit war das Interesse an einem Praktikum sehr hoch.

Ich wurde sehr lieb vom Personal der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität empfangen. Meine ersten Aufgaben waren, dass Ausleihprogramm oder auch Softwareprogramm für die Bibliothek kennenzulernen. Das war erstmal schon ganz anders in Deutschland, jedoch kam ich nach kurzer Zeit sehr gut zurecht. So durfte ich an der Entlehnung, wie man in Österreich sagt, irgendwann selbständig entleihen und zurückbuchen. Ebenso habe ich die Systematik und Aufstellung der Bücher kennengelernt, sodass ich sie zurückstellen konnte. Das habe ich am Tag öfter gemacht, sowie am Entlehnschalter gearbeitet. Ebenso habe ich mit einer Kollegin die Lehrbuchsammlung erweitert, Etiketten für die Bücher erstellt, gedruckt, angebracht und einsortiert.
Einige Tage war ich auch in der EDV sowie in der Katalogisierung, Magazin, Fernleihe, E-Books und Open-Access. Für einen Tag habe ich auch die Teilbibliothek der Zahnmedizin besucht. Es war wirklich immer jeden Tag interessant, und ich habe viel dazu gelernt. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, da das Team mich wirklich sehr lieb willkommen geheißen hat, und ich mich 100 pro wohl gefühlt habe. Ich hatte eine sehr schöne Zeit und die drei Wochen vergingen leider wie im Flug. Ich bin dankbar, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Ich habe viel dazu gelernt und konnte mich sehr gut einbringen. Ich würde jedem raten, falls eine Möglichkeit zu einem Auslandspraktikum besteht eins zu machen!

Ebenso habe ich wirklich gemerkt wie das Praktikum meinen beruflichen Werdegang und mein Selbstbewusstsein verbessert hat. In einer Bibliothek zu arbeiten ist nicht mehr so trocken, wie man es sich vorstellt. Es hat viele verschiedene Seiten, die dank der Digitalisierung immer moderner werden.

Ines Forster

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Tereza Kalová: Praktikum an der UB MedUni Wien

Da ich von Hause aus Geisteswissenschaftlerin bin, wollte ich meinen Horizont durch eine Tätigkeit an einer medizinischen Universitätsbibliothek erweitern. Im Rahmen meines Studiums der Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin habe ich daher ein zweimonatiges Praktikum an der Bibliothek der MedUni Wien absolviert.

An meinem ersten Tag habe ich von Frau Mag. Cepicka, die für die Ausbildung an der UB zuständig ist, einen umfangreichen Praktikumsplan bekommen. Dadurch habe ich in den ersten zwei Wochen alle Bereiche der UB inklusive der Zweigbibliotheken für Zahnmedizin und Geschichte der Medizin kennengelernt.

Danach war ich hauptsächlich in der EDV und systembibliothekarischen Abteilung tätig, wo ich mich der nach dem Umstieg auf das Bibliothekssystem ALMA notwendigen, Datenbereinigung gewidmet habe. Darüber hinaus konnte ich auch die inhaltliche Erschließung von Neuerwerbungen durchführen. Nicht zuletzt habe ich auch mit Herrn Mag. Bauer die neuen Entwicklungen im Bereich Open Access und Forschungsdatenmanagement besprochen und mehr über Qualitäts- und Prozessmanagement von Frau Cepicka erfahren.

Ich habe durch Praktika und meine berufliche Tätigkeit bereits viele Bibliotheken in Deutschland und Österreich kennengelernt, noch nie habe ich aber so eine ausgezeichnete Betreuung erlebt! Alle Kolleginnen und Kollegen waren sehr freundlich und hilfsbereit sowie mit meinen vielen Fragen geduldig. Vor allem Frau Cepicka hat sich für mich außergewöhnlich viel Zeit genommen, um auf meine Praktikumswünsche flexibel einzugehen und mir sogar Tipps für die Jobsuche in Österreich gegeben!

Obwohl „nur“ Praktikantin, durfte ich auch zu Tagungen und Treffen von nationalen Projekten mitkommen und wurde dabei unterstützt, mein berufliches Netzwerk auszubauen. Bestimmt auch deshalb und dank meiner umfangreichen Erfahrung an der UB habe ich jetzt eine neue Stelle in Österreich bekommen und freue mich weiter mit der MedUni zu kooperieren!

Liebes Bibliotheksteam, vielen Dank!

Tereza Kalová

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Wieser Guido: Praktikum an der UB MedUni Wien (Okt-Nov. 2018)

Praktikum an der Bibliothek der Medizinischen Universität Wien
Ich führte im Rahmen einer beruflichen Rehabilitationsmaßnahme ein Praktikum vom 15.10. bis 9.11.2018 in der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien durch. Meine Tätigkeiten dort umfassten Adjustierung, Einstellen und Ordnen von Druckmedien sowie Hilfe bei Entlehnung bzw. Rücknahme von Medien.

Erstere Tätigkeit bedeutet, dass die neu erworbenen Bücher bzw. die Diplomarbeiten und Dissertationen eine Kette von Arbeitsschritten durchlaufen, bis sie in einen entlehnfähigen Zustand kommen (Einbau der Diebstahlssicherung, Anbringen von Klebeetiketten mit der Signatur, also dem Ordnungsbegriff, auf der Vorderseite und dem Buchrücken, Überkleben mit einer Schutzfolie). Die übrigen Tätigkeiten sprechen für sich und bedürfen keiner weiteren Erklärung.

Die Arbeitssituation im Praktikum war durchaus mit einer im Berufsleben vergleichbar, jedenfalls war ein Tag im Praktikum in Bezug auf die Anforderungen realistischer und näher am echten Berufsalltag dran als ein Kurstag in einer Rehamaßnahme. Sowohl Pünktlichkeit als auch längere Arbeitszeit stellten für mich nie ein Problem dar.

Ich habe die Arbeit dort durchwegs gerne und mit Zufriedenheit erledigt. Damit meine ich aber nicht nur die Tätigkeit an sich, sondern auch die Tatsache, dass es keine Störfaktoren gab, die mich an der Verrichtung der Arbeit gehindert haben (ständige Besprechungen, Lesen und Beantworten von eMails, Führen von Telefonaten etc.). Wenn man sich ganz der Erfüllung seiner Aufgaben widmen kann, kann man auch ein entsprechend größeres Pensum leisten.

Guido Wieser 

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Christina Orleth: Praktikum an der UB MedUni Wien (August 2018)

Praktikum an der Bibliothek der Medizinischen Universität Wien

Während des Universitätslehrganges Library and Information Studies, den ich im letzten Jahr besucht habe, konnte ich als Praktikantin die Abläufe und Arbeitsweise verschiedener Bibliotheken kennenlernen. Ein Praktikumsplatz hat sich dabei besonders angeboten: Mag. Bruno Bauer, der Leiter der Bibliothek der Medizinischen Universität Wien, beschäftigt sich stark mit dem Thema Open Access und damit verbunden auch der wachsenden Welt der elektronischen Publikationen. Da diese Sparte in allen Bereichen des Bibliothekswesens immer wichtiger wird und vor allem für naturwissenschaftliche Bibliotheken bereits ein massives Thema ist, habe ich mich für ein Praktikum an ebendieser Bibliothek beworben und durfte dieses im August 2018 absolvieren.

Gleich am ersten Tag fielen zwei Dinge deutlich auf: das freundliche Team der Bibliothek und die durchdachte Planung des Praktikums. Die erste der beiden Wochen, die ich in der Bibliothek mitarbeiten durfte, verbrachte ich in den unterschiedlichen Abteilungen – von Erwerbung über Erschließung bis hin zur Entlehnung konnte ich den Weg, den das Buch durch die Bibliothek nimmt bis es letztendlich im Regal zur Benutzung steht, miterleben. Dabei habe ich Einblick in viele verschiedene Elemente der bibliothekarischen Arbeit bekommen, die ich in dieser Form vorher noch nicht in ihrem praktischen Ablauf erleben konnte. Auch Mag. Bauer selbst hat sich Zeit genommen, um mir die neuesten Entwicklungen im Bereich Open Access und Forschungsdatenmanagement und die damit verbundenen Problemstellungen näherzubringen. Ebenso faszinierend war aber der Besuch der Bibliothek der Geschichte der Medizin, die (noch) im Josephinum angesiedelt ist und demnächst für einige Jahre wegen Renovierungsarbeiten umziehen muss. Hier finden sich viele spannende Werke, die ich ohne dieses Praktikum kaum jemals gesehen hätte.

Die zweite Woche meines Praktikums stand dann ganz im Sinne der tatsächlichen Mitarbeit – hierfür wurde ich dem Literaturlieferdienst mit Subito und E-Books on Demand zugeteilt. Diese Mischung war durchaus vorteilhaft: Beim Literaturlieferdienst bearbeitet man Bestellungen aus Subito, wobei man nebst Recherche auch das Magazin der Bibliothek kennenlernt, wenn man Medien ausheben muss, die nicht elektronisch verfügbar sind. Wenn keine offenen Bestellungen auf ihre Bearbeitung warten, kann man im Bereich EoD weiterarbeiten, bei dem historische Werke digitalisiert werden – was mitunter einen faszinierenden Einblick in die wissenschaftliche Praxis der Medizin des vergangenen Jahrhunderts gibt.

Insgesamt war das zweiwöchige Praktikum an der Bibliothek der Medizinischen Universität Wien äußerst spannend und gab mir einen tiefgehenden Einblick in die Arbeitsweise einer
Universitätsbibliothek und den Umgang mit elektronischen Ressourcen. Besonders zu erwähnen ist hierbei das hilfsbereite und kollegiale Team der Bibliothek sowie die außerordentlich gute Betreuung des Praktikums durch Mag.ª Karin Cepicka.
Christina Orleth

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Marielle Weiss: Praktikum an der UB MedUni Wien (August 2017)

Marielle Weiss: Praktikum an der UB MedUni Wien (August 2017)

Da die Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien im Bereich E-Medien sehr aktiv ist, habe ich mich für ein zweiwöchiges Praktikum dort entschieden.

Ich war begeistert, wie gut das Praktikum organisiert war und wie viel Zeit sich die MitarbeiterInnen genommen haben, um mir ihre Arbeit näherzubringen und all meine Fragen zu beantworten.

In der ersten Woche lernte ich die verschiedenen Abteilungen kennen und habe so von der Erwerbung und der inhaltlichen Erschließung über den Literaturlieferdienst bis zur Betreuung der Datenbanken und Lizenzierung der E-Journals mehr über die umfassenden Aufgabengebiete der Bibliothek erfahren.

Besonders spannend waren für mich die umfangreichen Informationen zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Open Access und zum Management von Forschungsdaten von Bibliotheksleiter Mag. Bruno Bauer ebenso wie der Überblick zu Prozess- und Qualitätsmanagement durch Mag.a Karin Cepicka.

Interessant war auch der Einblick in die Zweigbibliothek für Zahnmedizin. Dort habe ich erfahren, was es heißt, eine Bibliothek zu einem umfangreichen, aber eng abgesteckten Fachbereich zu führen.

Der Besuch in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin war ebenfalls etwas Besonderes, da sich diese Bibliothek mit ihrem historischen Schwerpunkt und dem Standort im Josephinum doch deutlich von der Bibliothek im AKH unterscheidet.

Zwischen den Besuchen in den verschiedenen Abteilungen konnte ich im Lesesaal beim Zurückstellen der Bücher und am Servicedesk mithelfen. Da ich diesen Bereich bis dahin nur aus Benutzerinnensicht kannte, war das eine gute Einschulung.

In der zweiten Woche habe ich dann auf eigenen Wunsch bei E-Books on Demand und dem Literaturlieferdienst mitgeholfen. Durch das Scannen von Büchern und bestellten Zeitschriftenartikeln bzw. dem Versenden der Artikel über Subito konnte ich diesen Arbeitsbereich gut kennenlernen.

Die zwei Wochen Praktikum an der UB MedUni Wien haben mir einen sehr guten Einblick in die Arbeit mit E-Medien und die Aufgaben einer Universitätsbibliothek gegeben. Ich möchte mich daher noch einmal beim gesamten Team für die tolle Betreuung und herzliche Aufnahme bedanken!

Marielle Weiss

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Judith Huber: Praktikum an der Ub MedUni Wien (Juli 2017)

Judith Huber: Praktikum an der UB MedUni Wien (Juli 2017)

Die Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien hat als Hochschulbibliothek die Aufgabe die BenutzerInnen der Medizinischen Universität (Studierende, Lehrende, Forschende), MitarbeiterInnen des AKH und Externe mit Literatur und Medien über Medizin zu versorgen. Darüber hinaus ist diese Bibliothek jedoch auch sehr reich an besonderen Serviceangeboten, welche den gängigen Zugang zu den Ressourcen übersteigt und speziell auf die Bedürfnisse der MedizinerInnen zugeschnitten ist.
Ich verbrachte zwei Wochen an der MUW und durfte im Rahmen eines Turnus Einblick in die verschiedensten Abteilungen bekommen. Neben den Besonderheiten bei der inhaltlichen Erschließung, dem „e-only“ Angebot von Journalen so, wie dem Literaturlieferdienst und dem „e-book on demand“, durfte ich die Herausforderungen und den Prozess des unterstützenden Service „wissenschaftliche Recherche“ kennen lernen und sogar eigenständig einen Rechercheauftrag ausführen. Zu guter Letzt übernahm ich die Aufgabe historische Bücher einzuscannen, welche als Auftrag eines EOD eingelangt sind.
Besondere Highlights waren für mich zwei Führungen:
1. Die Zweigbibliothek für Zahnmedizin an der Universitätszahnklinik, welche als One Person Library geführt wird und erst vor kurzem diesen neuen Standort erhalten hatte. Herr Mag. Großhaupt berichtete nicht nur über die Herausforderungen einer OPL, sondern erzählte ebenso über die Planung der neuen Bibliothek, in welche er involviert war.
2. Die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin, welche Provenienzforschung zur Retournierung von NS-Raubgütern betreibt und eine besonders gründliche und eigenständige Tiefenerschließung der historischen Bestände durchführt. Ich bin beeindruckt von der Menge an historischen Beständen. Da die Zweigstelle im Josephinum aus vielen verschiedenen Bibliotheken besteht, die im Laufe der Zeit zusammengeführt wurden, ist die Recherche und die Organisation aufwendiger als in anderen Bibliotheken.

Ich möchte mich herzlich beim gesamten Team für die offene Aufnahme und die vielen hilfreichen Gespräche bedanken.

Judith Huber, BA

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Lisa Gollubich: Praktikum an der Ub MedUni Wien

Lisa Gollubich: Praktikum an der UB MedUni Wien (März 2017)

Nachdem ich mich schon seit langem für Medizin interessiere, habe ich mich im Rahmen des Lehrganges Libary and Information Studies, den ich gerade absolviere, für ein zweiwöchiges Praktikum an der UB Med Uni Wien entschieden. Positiv empfand ich zu allererst die herzliche Aufnahme ins Team, das Klima, das es ermöglichte auch jede noch so simple Frage zu stellen und die Freiräume, die ich nutzte, um erste Erfahrungen am Schalter bei der Entlehnung zu machen. In der ersten Woche durchlief ich alle Abteilungen der Bibliothek, was mir einen tieferen Einblick in das bibliothekarische Arbeiten ermöglichte und so manche Lücke zwischen der im Lehrgang vermittelten Theorie und der Praxis schloss. Besonders einprägsam war für mich der Nachmittag in der Zweigstelle der Zahnmedizin, der mir das Konzept einer OPL näher brachte und mir die Möglichkeit bot, besondere Fragen zu stellen. Auch der Tag am Josephinum ließ mich sowohl die Medizin als auch das Bibliothekswesen aus einem anderen Winkel betrachten.

In der zweiten Woche meines Praktikums arbeitete ich zusammen mit den zwei zuständigen Kollegen mit dem Dokumentenlieferdienst Subito. Nach einiger Zeit war es für mich keine Schwierigkeit mehr, mich im Magazin zurechtzufinden, Bücher, die zu scannen waren, zu finden und auch wieder einzustellen. Am letzten Tag entdeckte ich dort sogar Journals aus den 1830er Jahren, was mich beeindruckte. Zur Subito-Expertin fehlt wahrscheinlich noch die über einen längeren Zeitraum reichende Praxis, aber ich denke dennoch, dass ich in der kurzen Zeit viel gelernt habe. Ich blicke auf zwei schöne Wochen zurück, die leider viel zu schnell vergangen sind. Es verbleiben positive Erinnerungen an mein erstes Praktikum in einer Bibliothek, die Basis für alle weiteren Erfahrungen.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim Team der UB MedUni Wien bedanken für die Vielseitigkeit meines Praktikums, die Möglichkeit Fragen zu stellen und die Integration ins Team!

Lisa Gollubich

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Sebastian Ehrentraud: Praktikum an der Ub MedUni Wien

Praktikum in der Bibliothek der medizinischen Universität Wien vom 3.11. – 2.12.2016

An meinem ersten Tag stand ich ein paar Minuten nervös vor der Bibliothek und versuchte mir vorzustellen was mich die nächsten vier Wochen erwarten würde. Bei meiner Vorstellungsrunde durch die Büroräume bemerkte ich erst wie viel im Hintergrund passieren muss, bevor neue Bücher zur Entlehnung bereitstehen können.

Ich wurde gleich von Anfang an von allen Kollegen herzlich willkommen geheißen und dies ließ meine Nervosität schnell verfliegen. Besonders hat mir gefallen, dass ich mich wie ein vollwertiges neues Teammitglied gefühlt habe.

Ich wanderte in der Praktikumszeit von Abteilung zu Abteilung und lernte so sehr viele Bereiche und Prozesse, die im Hintergrund laufen, kennen. Vom Bibliothekskatalog PRIMO zur Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken über die Fernleihe und Inhaltlicher Erschließung neuer Anschaffungen bis zur Adjustierung, eJournals und Entlehnung. Sehr interessant waren auch die Zweigbibliothek der Zahnmedizin, in der ich den Ablauf komprimiert in einer One Person Library beobachten konnte, und auch die Zweigstelle für Geschichte der Medizin im Josephinum. Die Revision historischer Bestände sowie die Provenienzforschung zu NS-Raubgut waren unglaublich faszinierend.

Die meiste Zeit verbrachte ich mit der Aushilfe bei der Adjustierung, im Lesesaal und der Fernleihe, bei dem mir das Suchen und Finden alter Artikel im Magazin der Bibliothek besonders gefiel. Die abwechslungsreichen Aufgaben ließen den Tag vergehen und schon beim nachhause gehen freute ich mich auf den nächsten Arbeitstag im Bauch des AKHs.

Ich lernte in meinem Praktikum mir bis dahin unbekannte Aufgaben moderner Bibliothekare kennen, sowie sehr nette Menschen, die mir ihr Vertrauen schenkten um mir die von ihnen gegebenen Aufgaben auch selbständig durchzuführen. Dadurch konnte ich den Kollegen oft schnell zu Hand gehen, wenn gerade etwas Not am Mann war. Im Fazit kann ich eigentlich nur sagen, dass ich jedem ein Praktikum wie dieses wünsche, ich hatte eine tolle Zeit. Ich bedanke mich für die erhaltene Möglichkeit und wir werden uns wiedersehen.

Sebastian Ehrentraud

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Dorian Holzer: Praktikum an der Ub MedUni Wien

Liebes Bibliotheks-Team, liebe/r BlogleserIn,

nachdem ich jetzt am Ende meines vierwöchigen Praktikums angelangt bin, kann ich dem Phänomen, dass die Zeit schneller vergeht, wenn man sie mit etwas Schönem verbringt, nur zustimmen.

In der ersten Woche besichtigte ich einen Großteil der Abteilungen der Bibliothek. Dort gaben mir die MitarbeiterInnen einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsschritte und Aufgabenfelder und die Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen, damit der Betrieb einer mittelgroßen Bibliothek so reibungslos funktioniert.

Die drei folgenden Wochen habe ich zu einem Großteil damit verbracht, die Alltagsaufgaben für eine/n BibliothekarIn zu erledigen. Darüber bin ich besonders froh, da ich während meiner Ausbildungszeit vorwiegend in einer sehr kleinen Fachbibliothek gearbeitet habe, wo viele der typischen Bibliotheksaufgaben, wie z.B: verschiedenste Benutzeranfragen, verstellte Bücher ordnen, Informationsschalterdienst, etc., kaum angefallen sind.

Während des Praktikums hatte ich zwei Mal die Möglichkeit einen beeindruckenden Einblick in den historischen Bestand der Universitätsbibliothek der MedUni Wien im Josephinum zu bekommen. Dort lernte ich viel Neues, von der Erschließung älterer Werke bis zur Bearbeitung eines Bibliotheksbestandes mit dem Augenmerk auf die Provenienz.

In diesem Sinne möchte ich allen MitarbeiterInnen der Universitätsbibliothek der MedUni Wien für ihre Geduld und Kompetenz ein herzliches Dankeschön aussprechen.

Dorian Holzer

Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistent

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