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Veranstaltung: Best Practices: Academic Integrity – Guidelines for Writing Theses at MedUni Vienna

Veranstaltung: Best Practices: Academic Integrity – Guidelines for Writing Theses at MedUni Vienna


Das Verfassen von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten stellt eine Herausforderung in vielerlei Aspekten dar. Die Betreuung von Abschlussarbeiten ist ein wesentlicher Faktor, um Studierende in den Werten der akademischen Integrität zu unterstützen.
Im Rahmen der Veranstaltung werden Leitfäden für die Erstellung von Hochschulschriften präsentiert. Betreuende und Studierende können sich essentielle Kenntnisse rund um das Thema „Academic Integrity“ verschaffen, wie z.B. Wissenschaftliches Schreiben, Zitierstile, von der Anmeldung zur Approbation der Hochschulschrift, Bildrecht, Urheberrecht, Erstveröffentlichungsrecht, Rechercheangebote der Universitätsbibliothek und Medizinhistorisches zum Thema Plagiarismus.

Termin: Mittwoch, 14.12.2022, 17:00-18:30 Uhr

Ort: Hörsaal 1, Hörsaalzentrum, AKH Wien.

Für die Teilnahme in Präsenz ist eine Anmeldung zur Veranstaltung über Moodle notwendig.

https://moodle.meduniwien.ac.at/course/view.php?id=962

Studierende:  Login via MUW-StudID
Betreuende:  Login via MUW-UserID

Programm:

Begrüßung, Einleitung und Vorstellung der Leitfäden

Prof.in Dr.in  Anita Rieder, Vizerektorin für Lehre der Medizinischen Universität Wien

Impulsreferate

Judith Spiegl: Rund ums Plagiat sowie Zitierstile, Handbücher & Checkliste

Daniela Dunkler: Wissenschaftliches Schreiben

Harald Jäger: Von Anmeldung der Abschlussarbeit bis zur Approbation

Katharina Fuchs: Bildrecht, Urheberrecht, Erstveröffentlichungsrecht

Helmut Dollfuß: Rechercheangebote der Universitätsbibliothek

Harald Albrecht: Medizinhistorisches zum Thema Plagiarismus

Q&A

Wir empfehlen, während der Präsenz-Veranstaltung eine FFP2-Maske zu tragen. Covid-positive Personen dürfen nicht an der Präsenz-Veranstaltung teilnehmen. 

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LESEPLATZ-RESERVIERUNG: Ab sofort Wunsch-Platzwahl möglich!

In der Universitätsbibliothek der MedUni Wien stehen derzeit COVID-19-bedingt 75 Lern- und Leseplätze zur Verfügung.

Es ist notwendig, für einen Leseplatz im Vorhinein online einen Timeslot zu buchen.

Für die Buchung eines Tisches ist ein aktives Bibliothekskonto Voraussetzung.

Die Länge der buchbaren Timeslots beträgt immer 4 Stunden, wobei es aktuell kein Limit an maximal buchbaren Timeslots gibt. (also bis zu 3 pro Tag / 15 pro Woche)

!!! BITTE BUCHEN SIE NUR TIMESLOTS, VON DENEN SIE WISSEN, DASS SIE SIE WAHRNEHMEN KÖNNEN UND STORNIEREN SIE BUCHUNGEN, DIE SIE NICHT EINHALTEN KÖNNEN !!!

Wir behalten uns vor, nicht am Schalter aktivierte Timeslots zu stornieren und für andere Benutzer:innen freizugeben!

Bitte beachten Sie, dass sich jede/r Benutzer*in die Timeslots selber buchen muss und dass daher das Eintragen einer Reservierung am Schalter leider nicht möglich ist.

Ab sofort ist es im Timeslot-Buchungssystem möglich, einen bestimmten Wunschplatz zu buchen.

In der Buchungsansicht gibt es nun oben in der Filterleiste ein Dropdown-Menü in dem man einen einzelnen Tisch auswählen kann. Es wird dann zum Buchen nur dieser Tisch angezeigt und man kann ganz normal mit Setzen des Hakerls in das Feld ganz rechts diesen Wunschplatz reservieren. Um wieder zu allen verfügbaren Tischen zurück zu kommen, einfach auf „Alle Tische“ klicken.

Um längere Wartezeiten am Schalter zu vermeiden, bitten wir Sie, bereits vor dem Besuch der Bibliothek einen Timeslot online zu reservieren! Es stehen auch PCs in der Bibliothek zur Verfügung, um vor Ort buchen zu können.

Link zum Buchungssystem: org-t4.meduniwien.ac.at/shiblogin/

Anleitung Buchungssystem: https://t3-org1.meduniwien.ac.at/fileadmin/ub/Timeslot_Buchungssystem_STUD_1.2.pdf

»Zugangsplan zur Bibliothek

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [197]: Alfred Jungmann – Dermatologe und Mitarbeiter von Eduard Lang an der Heilstätte für Lupuskranke in Wien

Alfred Jungmann – Dermatologe und Mitarbeiter von Eduard Lang an der Heilstätte für Lupuskranke in Wien

Text: Dr. Walter Mentzel

Alfred Jungmann wurde am 5. April 1872 als Sohn von Moritz Jungmann (1841-1900) und Manuela Melanie Trebitsch (1849-1918) in Wien geboren. Er war seit 1909 mit Valerie Jeiteles (*5.8.1882) verheiratet, mit der er gemeinsam die Tochter Elisabeth Rosalie (*21.9.1910 Wien) hatte.

Jungmann inskribierte 1890 an der Universität Wien Medizin und schloss das Studium im Juni 1896 mit seiner Promotion ab. Im selben Jahr eröffnete er in Wien 2, Rembrandtstraße 3, seine private Arztpraxis.[1] Seit spätestens 1900 arbeitete als Sekundararzt an der II. Syphilisabteilung im Allgemeinen Krankenhaus in Wien bei Professor Eduard Lang und danach als dessen Mitarbeiter und Adjunkt an der 1904 zunächst provisorisch errichteten Heilstätte für Lupuskranke. 1911 erfolgte seine Ernennung zum Primararzt zweiter Klasse am Allgemeinen Krankenhaus in Wien.[2]

Exlibris Alfred und Valerie Jungmann

Alfred Jungmann verstarb, nachdem er im Juli 1914 als Militärarzt zum Kriegsdienst eingezogen worden war, am 15.8.1914 während seiner Rückreise nach Wien in Fünfkirchen (Pecs), an einer Fleischvergiftung. Kurz nach seinem Tod kam es zur Errichtung des Dr. Alfred Jungmann-Fonds.[3]

Die Ehefrau von Alfred Jungmann, Valerie, war nach dem „Anschluss“ im März 1938 wegen ihrer jüdischen Herkunft der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt und lebte bis zu ihrer Deportation in einer Sammelwohnung in Wien 3, Ungargasse 15/5. Sie wurde am 28.11.1941 von Wien nach Minsk deportiert und 1944 ermordet. Die Tochter Elisabeth Rosalie Jungmann gelang die Flucht vor den Nationalsozialisten nach England. Sie verstarb im Juli 1991 in Leeds in Yorkshire.

Von Alfred Jungmann befinden sich in der Büchersammlung „Heilstätte für Lupuskranke“ Bücher mit dem Exlibris von Alfred und Valeria Jungmann. Zahlreiche seiner Publikationen, u.a. die von ihm verfassten Berichte zur Lupusheilstätte, finden sich in der Separata-Bibliothek und der Neuburger-Bibliothek an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin.

Quellen:

IKG Wien, Geburtenbuch 1910, Jungmann Elisabeth Rosalie.

IKG Wien, Trauungsbuch 1909, Jungmann Alfred, Jeitels Valerie.

UAW, Med. Fakultät, Dekanat, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134, 386-1890/91, Jungmann Alfred.

UAW, Med. Fakultät, Dekanat, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134, 466-1894/95, Jungmann Alfred.

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 177, 173b Jungmann Alfred (Rigorosen Datum: 1894).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 188, 567, Jungmann Alfred (Promotion Datum: 20.6.1896).

ÖStA, AdR, E-uReang, Hilfsfonds, Abgeltungsfonds, Zl. 5.092 und Zl. 5.093, Jungmann Valerie: Antragstellerin Jungmann Elisabeth Rosalia.

ÖStA, AdR, E-uReang, FLD, Zl. 17.897, Jungmann Elisabeth.

ÖStA, AdR, E-uReang, VVSt, VA, 18.774, Jungmann Valerie.

ÖStA, AdR, E-uReang, VVSt, VA, 19.409, Jungmann Elisabeth Rosalia.

WStLA, VEAV, MA 119.A41, Zl. 172, Zl. 408, Zl. 409, Zl. 458, Bezirk: 10, Jungmann Elisabeth.

Literatur:

Foges, Arthur und Alfred Jungmann: Lichtbehandlung aus rektalem und vaginalem Wege. Sonderabdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Nr. 47. Jg. 1909. Wien, Leipzig: Braumüller 1909.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 13.911]

Jungmann, Alfred: Die Wiener Heilstätte für Lupuskranke. Für Freunde und Gegner. Wien, Leipzig: Safar 1911.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 4.021]

Jungmann, Alfred: Ärztlicher Bericht aus der Heilstätte für Lupuskranke. Braumüller: Wien, Leipzig: Braumüller 1911.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 2.372]

Jungmann, Alfred: Die Bekämpfung der Hauttuberkulose. Sonderabdruck aus: Die Schule als Verbündete im im Kampfe gegen den Lupus. Wien: 1914.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 13.447]

Keywords:

Jungmann, Alfred, Dermatologe, Lupus, Lupusheilstätte Wien, Medizingeschichte, Arzt, Wien

[1] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 43. 1896, Sp. 1879.

[2] Neues Wiener Tagblatt (Tages Ausgabe), 15.2.1911, S. 4; Wiener klinische Rundschau, Nr. 8, 1911, S. 129.

[3] Neue Freie Presse. 31.10.1918. S. 10.

Normdaten (Person) Jungmann, Alfred: BBL: 40075; GND: 105537082X

Bio-bibliografisches Lexikon (BBL)/Liste aller Beiträge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien

Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, BBL: 40075 (21.11.2022); Letzte Aktualisierung: 2022 11 21
Online unter der URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=40075

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [196]: Eduard Lang – Dermatologe und Gründer der Lupusheilstätte in Wien

Eduard Lang – Dermatologe und Gründer der Lupusheilstätte in Wien

Text: Dr. Walter Mentzel

Eduard Lang wurde am 1. Mai 1841 in Klacsau/Trencsin in Ungarn (heute Klucove/Slowakei), als Sohn des jüdischen Bauern Adam Lang, geboren. Er war mit Ernestine Lang (1848-1926) verheiratet.

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Pest und dem Studium der Medizin an der Universität Wien, das er 1865 in Wien mit seiner Promotion abschloss, arbeitete er zunächst als Praktikant im Krankenhaus Rudolfstiftung und danach als Fabriksarzt in der Spinnerei und Weberei im Marienthal in Niederösterreich. Hier entstand 1867 sein Artikel „Ein fremder Körper (Bohne) in den Luftwegen“.[1] 1866 nahm er im Auftrag der niederösterreichischen Statthalterei an der Bekämpfung der Choleraepidemie teil, und 1868 erfolgte seine Aufnahme in das medizinische Wiener Doktoren-Kollegium.[2] Zwischen 1868 und 1870 ließ er sich als Operationszögling bei Theodor Billroth (1829-1894) zum Chirurgen ausbilden und habilitierte sich 1871 in den Fächern Chirurgie und Syphilidologie an der Universität Innsbruck zum Privatdozenten. Hier arbeitete er zunächst als Assistenzarzt von Karl Wilhelm Heine (1838-1877) an der chirurgischen Klinik. 1873 erfolgte seine Ernennung zum a.o. Professor und Vorstand der neugeschaffenen Klinik für Syphilis und Dermatologie in Innsbruck.[3] Im selben Jahr erschien von ihm der Artikel „Fragment aus der Gypsverbandpraxis“.[4] An der Klinik ordinierte Lang einmal täglich eine Stunde unentgeltlich samt kostenfreier Verabreichung von Medikamenten an sozial benachteiligte Personen.[5] In dieser Zeit verfasste er die ersten Arbeiten zu Lupuserkrankungen, wie 1879 den Aufsatz „Carcinom auf Lupus“.[6] 1883 wurde er zum außerordentlichen Professor ernannt, 1886 erhielt er den Titel und Charakter eines Ordinarius.[7]

In Innsbruck gehörte Lang der Verfassungspartei an und wurde von ihr als Kandidat für den zweiten Wahlkörper der Landeshauptstadt Innsbruck nominiert und im April 1880 in den Gemeinderat gewählt.[8] Weiters war er in Innsbruck Mitglied der Polizei-Sektion und der Spitalsneubau-Kommission.[9]

1887 kehrte er nach seiner Bestellung zum Primarius an der II. Syphilisabteilung am Allgemeinen Krankenhaus als Nachfolger von Heinrich Auspitz (1835-1886) nach Wien zurück und stand dieser bis zur Zurücklegung seines Primariats im Jahr 1907 als Direktor vor. In diesen Jahren setzte er seine Forschungen auf dem Gebiet der Lupuserkrankungen fort und entwickelte spezielle Methoden der operativ-plastischen Behandlung (operative Entfernung beschädigter Gewebe und Ersatz durch Hauttransplantation), die er seit spätestens 1892/93 erfolgreich anwendete und die ihn rasch zu einem international anerkannten Spezialisten auf diesem Gebiet machten.

1890 habilitierte er sich nach einem Beschluss des Wiener medizinischen Doktoren-Kollegiums zum Dozenten für Dermatologie und Syphilis.[10] 1908 erhielt er auf dem internationalen Tuberkulosekongress in Washington eine goldene Medaille für die erfolgreiche Bekämpfung der Schwindsucht und der Lupuserkrankungen überreicht.[11]

Österreichische Illustrierte Zeitung, 25.11.1906; S. 189.

Ab 1900 initiierte er gemeinsam mit seinem engen und langjährigen Mitarbeiter Alfred Jungmann eine öffentliche Kampagne zur Errichtung einer eigenen Institution zur Heilung und Erforschung des Lupus,[12] die schließlich 1902 seiner Anregung folgend zur Errichtung eines Organisationskomitees führte, das eine Stiftung zur Verwaltung der künftig zu erwartenden privaten Spendenmittel vorbereiten und Pläne zur Errichtung einer neuen Behandlungsstätte ausarbeiten sollte. Daraus ging im Jänner 1904 die Stiftung „Heilstätte für Lupuskranke“ und im März 1904 der Verein „Lupusheilstätte“ hervor, mit denen eine ambulante Heilanstalt für Lupuskranke provisorisch errichtet wurde. Nachdem der Verein und die Stiftung 1908 einen Neubau der Heilstätte samt eines daran angeschlossenen Heimes für Lupuskranke beschlossen hatte, kam es im Frühjahr 1914 zur Fertigstellung der modern ausgestatteten Heilanstalt für Lupuskranke auf dem Baugrund des Wilhelminenspitals.

1913 verfasste Lang einen ausführlichen Bericht in der Wiener Zeitung zur Entwicklung der Lupusheilstätte in Wien unter dem Titel „Der Lupus und die Mitwirkenden an der Organisation zu seiner Bekämpfung“.[13]

Eduard Lang verstarb am 10.6.1916 in Reichenau an der Rax in Niederösterreich.

Eduard Lang. Aus: Wiener Bilder, 16.7.1916, S. 7.

Neues Wiener Tagblatt, 11.7.1916, S. 18.

Noch im Todesjahr von Eduard Lang kam es zur Bildung des Eduard-Lang Fonds[14], um die Weiterfinanzierung der Lupusheilstätte zu sichern. Im September 1918 wurde in Wien Ottakring die an der Heilstätte angrenzende und nach Niels Ryberg Finsen benannte Straße in Eduard Lang Gasse unbenannt und im Dezember 1938 erfolgte die bis heute gültige Umbenennung in Steinlegasse.

Exlibris Eduard Lang

Exlibris Eduard Lang

Neben seinen Arbeiten, die sich in der Sammlung „Bibliothek der ehemaligen „Heilstätte für Lupuskranke in Wien“ an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin befindet, finden sind noch weitere 30 seiner Arbeiten in der Separata-Bibliothek sowie im Bestand der Neuburger-Bibliothek.

Lang, Eduard: Vorlesung über Pathologie und Therapie der Syphilis. Wiesbaden: Bergmann 1884-1886.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 5.178]

Lang, Eduard: Das venerische Geschwür. Vorlesung über dessen Pathologie und Therapie. Wiesbaden: Bergmann 1887.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 2.013/2]

Lang, Eduard: Prophylaxe und Therapie der Syphilis. In zwölf Vorlesungen. Wiesbaden: Bergmann 1896.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 67.622]

Lang, Eduard: Der venerische Katarrh. Vorlesungen über dessen Pathologie und Therapie. Wiesbaden: Bergmann 1893.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-21.050]

Lang, Eduard: Therapeutik für venerische und Hautkranke. Aus der Abteilung des Eduard Lang. Wien: Safar 1899.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64.368]

Lang, Eduard: Über Einrichtung von Heilstätten, die zur Bekämpfung des Lupus, einer chronischen Hauttuberkulose, dienen. Sonderabdruck aus: Neues Wiener Tagblatt (Mai 1910). Wien: Selbstverlag 1910.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 13.471]

Quellen:

Matriken der IKG Wien, Trauungsbuch 1877, Lang Eduard, Ernestine.

UAW, Rektoratsarchiv, Akten Sonderreihe des Akademischen Senats, Personalblätter, Senat S 304.707 Lang, Eduard (01.05.1841-10.07.1916; Dermatologie und Syphilis).

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, 134-0007, Lang Eduard (Nationalien Datum 1862/63).

UAW, Medizinische Fakultät, Rigorosenprotokolle, Sign. 170-149r, Lang Eduard (Rigorosen Datum: 1865).

UAW, Rektorat, Medizinische Fakultät, Promotionsprotokolle, Sign. 182-8, Lang Eduard (Promotion Datum: 15.12.1865).

UAW, Rektorat, Medizinische Fakultät, Promotionsprotokolle, Sign. 182-8, Lang Eduard (Sponsion Datum: 26.6.1866).

Keywords:

Lang Eduard, Dermatologe, Lupus, Lupusheilstätte Wien, Medizingeschichte, Arzt, Wien

[1] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 76, 1867, Sp. 1206-1207.

[2] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 96, 1868, Sp. 1561.

[3] Innsbrucker Tagblatt, 6.11.1873, S. 2.

[4] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 17, 1873, Sp. 397-398.

[5] Neue Tiroler Stimmen, 17.4.1875, S. 4.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 48, 1879, Sp. 1251-1255.

[7] Wiener Zeitung, 24.11.1886, S. 1.

[8] Innsbrucker Nachrichten, 24.4.1880, S. 4; Innsbrucker Nachrichten, 29.4.1880, S. 3.

[9] Innsbrucker Nachrichten, 23.3.1883, S. 5.

[10] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 49, 1890, Sp. 2134.

[11] Neues Wiener Tagblatt, 13.10.1908, S. 13.

[12] Pharmaceutische Post, 20.3.1904, S. 174.

[13] Wiener Zeitung, 27.7.1913, S. 10-12.

[14] Neue Freie Presse. 31.10.1918. S. 10.

Normdaten (Person)  Lang, Eduard: BBL: 40063; GND: 116691425

Bio-bibliografisches Lexikon (BBL)/Liste aller Beiträge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien

Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, BBL: 40063 (21.11.2022); Letzte Aktualisierung: 2022 11 21
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [195]: Karl Kautsky jun. – Frauenarzt, Sexualmediziner, Gesundheitspolitiker, Facharzt im Berufsberatungsamt und Leiter der Eheberatungsstelle der Gemeinde Wien, NS-Verfolgter

Karl Kautsky jun. – Frauenarzt, Sexualmediziner, Gesundheitspolitiker, Facharzt im Berufsberatungsamt und Leiter der Eheberatungsstelle der Gemeinde Wien, NS-Verfolgter

Text: Dr. Walter Mentzel

Karl Kautsky wurde am 13. Jänner 1892 in Stuttgart als Sohn des in Prag geborenen marxistischen Theoretikers und sozialdemokratischen Politikers Karl Johann Kautsky (1854-1938) und dessen Frau Louise Ronsperger geboren. Seit 1918 war er mit Charlotte Kobelt (1892-1994) verehelicht, mit der er gemeinsam die beiden in Wien geborenen Kinder Hilde (*1920) und Ilse (*1922) hatte.

Kautsky besuchte das Gymnasium in Berlin und begann danach an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin mit dem Studium der Medizin. Nachdem er 1914 die Berechtigung zur Führung einer Arztpraxis in Deutschland erwarb, nahm er im selben Jahr an der Frauenklinik in Frankfurt am Main seine Arbeit als Sekundararzt auf, die er nach der Erlangung seines Doktorats im Jahr 1916 bis 1917 als Assistent an der Frauenklinik fortsetzte. Von November 1917 bis November 1918 nahm er als Assistenzarzt in der k.u.k. Armee am Ersten Weltkrieg teil. Am 30. Juli 1918 promovierte er an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien zum Doktor der Medizin und verlegte seinen Lebensmittelpunkt nach Wien.

Beruflicher Werdegang

In Wien trat er der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs (SdAPÖ) bei und begann – wie schon zuvor sein Bruder, der Ökonom Benedikt Kautzky – seine politische Laufbahn in den Strukturen der SdAPÖ. Er gehörte rasch zum engen Mitarbeiterkreis um Julius Tandler, war Mitglied des Klubs der sozialdemokratischen Fürsorgeräte in Wien, unterrichtete als Teil des Lehrerteams an der Abendschule der Schul- und Kinderfreunde im Schloss Schönbrunn Gesundheitslehre,[1] und kandidierte 1928 bei der Wiener Ärztekammerwahl.[2] Seine berufliche Tätigkeit als Arzt begann er zwischen 1919 und 1921 als Assistent in dem seit 1909 existierenden „Frauenhospiz des Verbandes der Genossenschaftskrankenkassen“ (Wiener Frauenhospiz) und daneben als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bei der Krankenkasse der Handelsangestellten.

Berufsberatungsstelle der Gemeinde Wien

1921 wechselte Kautsky in das von der Gemeinde Wien gemeinsam mit der Arbeiterkammer Wien im selben Jahr geschaffene und gemeinsam verwaltete Berufsberatungsamt der Stadt Wien, wo er bis 1929 die Funktion eines Facharztes einnahm.

Leiter der Eheberatungsstelle der Gemeinde Wien

Im Juni 1922 wurde er auch noch zum Leiter der von Gesundheitsstadtrat Julius Tandler initiierten Eheberatungsstelle der Gemeinde Wien bestellt, diese Funktion übte er bis 1934 aus.[3] Nach seiner aus politischen Gründen erfolgten Entlassung im Februar 1934 wurde diese Stelle vorübergehend geschlossen und erst im Juni 1935 unter der Leitung des entschiedenen Abtreibungsgegners und späteren Pastoralmediziners Albert Niedermeyer (1888-1957) neu eröffnet.

Als Vertreter der Vereinigung sozialdemokratischer Ärzte nahm er im Mai 1924 an der Konferenz zur „Schwangerschaftsunterbrechung und Bevölkerungspolitik“ in der Gesellschaft der Ärzte in Wien teil,[4] dazu erschien von ihm im selben Jahr die Broschüre „Der Kampf gegen den Geburtenrückgang“.[5] 1927 gehörte er der von der Österreichischen Liga für Menschenrechte organisierten Enquete über Eherechtsreform,[6] und seit 1928 der neugegründeten und unter dem Vorsitz von Julius Wagner-Jauregg stehenden Österreichischen Gesellschaft für Volksaufartung und Erdkunde als Vertreter der Eheberatungstelle der Stadt Wien an.[7]

Kautzkys Wirken in der Volksbildung und seine publizistische Tätigkeit

Seine ersten wissenschaftlichen Arbeiten enthielten theoretisch fundierte Überlegungen zum Arztberuf. Dazu zählen die 1919 in der von der SdAPÖ herausgegebenen Zeitschrift Der Kampf publizierten Aufsätze „Die Übernahme der Ärzte durch die Gesellschaft“,[8]Ärztliche Erziehungsfragen“,[9]Die politische und soziale Ideologie des Ärztestandes“,[10] der 1921 veröffentlichte Artikel „Kapitalismus und Volksgesundheit“,[11] und der 1933 erschienene Artikel „Demokratische Medizin“.[12]

An der von Gina Kaus seit 1924 herausgegebenen und Fragen der Schwangerschaft, Säuglingshygiene und Kindererziehung thematisierenden Zeitschrift Die Mutter wirkte er neben Julius Tandler, Viktor Hammerschlag (1870-1943), Josef Karl Friedjung (1871-1946), Albert Moll (1862-1939), Wilhelm Knöpfelmacher (1866-1938) und Carl Hochsinger (1860-1942) als Mitarbeiter seit Beginn an mit.[13] Weiters publizierte er in Zeitungen wie der Arbeiterinnen-Zeitung und deren Beilage Die Frau. Daneben schrieb Kautzky seit den frühen 1920er Jahren bis 1938 regelmäßig in der Wiener medizinischen Wochenschrift Rezensionen zur internationalen medizinischen Literatur.

Noch während seiner Tätigkeit im Wiener Frauenhospiz erschien von ihm 1921 der Aufsatz „Die Benennung der Nierenerkrankungen in der Schwangerschaft“, die sich heute in der Separata-Bibliothek der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin befindet. Seine weiteren Arbeiten standen im Kontext zu seiner Beschäftigung im Berufsberatungs- und Eheberatungsamt der Gemeinde Wien. Dazu zählt der 1927 publizierte Artikel „The matrimonial Health Consultation Office“, die 1929 in den Blättern für Wohlfahrtswesen erschienene Arbeit „Öffentliche oder private Eheberatung“ und ein Jahr darauf in derselben Zeitschrift der Aufsatz „Die Eheberatungsstelle der Gemeinde Wien“. 1930 veröffentlichte er gemeinsam mit seiner Kollegin am Berufsberatungsamt der Gemeinde Wien, Ilse Zimmermann (1892-1935), in der Jubiläums-Festschrift der Wiener medizinischen Wochenschrift anlässlich des 70. Geburtstages des Direktors des Ersten öffentlichen Kinder-Krankeninstituts, Karl Hochsinger (1860-1942), den Aufsatz „Zur sozialhygienischen Bedeutung der Lues congenita“.[14] 1931 publizierte er die 79 Seiten umfassende Schrift „Soziale Hygiene der Frau. Eine sozialmedizinische Darstellung des weiblichen Geschlechtslebens“.

Sein Wirken in der ärztlichen Eheberatung spiegelt sich auch in seinen zahlreichen Vorträgen in den Wiener Volksbildungseinrichtungen wider, darunter 1925 als Referent am Lichtbildervortragszyklus in der Urania zu „Probleme der Ehe“,[15] oder seine Vorträge im Radio Wien zur ärztlichen Berufsberatung[16] und hier besonders im Rahmen der „Stunde der Volksgesundheit“.[17] Kautzkys Schwerpunkte seiner Vortragstätigkeit lag im Organisationsbereich der SdAPÖ, wo er zur Sexualmedizin, Hygiene der Frau, der sexuellen Aufklärung, Schwangerschaften und zur Gesundheitspolitik insgesamt referierte. Seine Vorträgen reichten thematisch vom „Recht der Frauen auf Lebensfreude“,[18] bis zu der gemeinsam mit der Individualpsychologin Margrethe Hilferding-Hönigsberg (1871-1942) gestalteten Vortragsreihe zu Schwangerschaftsunterbrechungen vom frauenärztlichen Standpunkt,[19] in der er sich für eine Liberalisierung des § 144 (Schwangerschaftsabbruch) einsetzte. Mit dem Wiedereinsetzen der Wirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre und der beginnenden Phase der Zerstörung der Demokratie widmete er seine Vorträge inhaltlich zunehmend dem Kampf gegen die sozialen Folgen der Krisen und gegen den aufkommenden Faschismus.

Nach der Niederschlagung der Demonstrationen im Zuge des Brandes des Wiener Justizpalastes am 15. Juli 1927 kam es zur Sammlung von Belegen, die die Übergriffen der Polizeiorgane dokumentieren und Erhebungen der Staatsanwaltschaft einleiten werden sollten. Dazu trug Kautsky durch seine Zeugenaussage bei.[20]

Gemeinderat der Stadt Wien

Im April 1932 kandidierte er bei den Wiener Gemeinderatswahlen für die SdAPÖ und erreichte im Bezirk Wien Währung sein Mandat zum Gemeinderat, dem er bis zum Februar 1934 angehörte.[21] Wegen seiner exponierten Stellung als Gesundheitspolitiker in Wien und als Funktionär der SdAPÖ wurde er nach dem Februar 1934 vom austrofaschistischen Regime für sechs Wochen in der Polizeigefangenenanstalt Rossauer Lände inhaftiert. Nach seiner Freilassung arbeitete er als praktischer Arzt in seiner privaten Praxis. Nach dem „Anschluss“ im März 1938 wurden seine Familie und er wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt. Zwischen August 1938 und Februar 1939 wurde er ein weiteres Mal im Polizeigefangenenhaus Rossauer Lände – diesmal von den Nationalsozialisten – in „Schutzhaft“ genommen.

New York, Southern District, U.S District Court Naturalization Records, 1824-1946, Karl Kautsky, 1940.

Nach seiner Enthaftung flüchtete Kautzky mit seiner Familie nach Viggbyholm bei Stockholm in Schweden. Im Oktober 1939 emigrierten sie mit der SS Oslofjord in die USA und ließen sich in New York nieder. Hier baute Kautzky eine private Arztpraxis auf, die er bis zum Ende seiner beruflichen Tätigkeit im Mai 1964 führte. Da er in der USA wegen eines fehlenden Angestelltenverhältnisses kaum Pensionsansprüche erworben hatte und die von der Pensionsversicherung in Österreich zur Auszahlung gekommenen Pensionsansprüche wegen seiner zweimaligen Verfolgungsgeschichte nur geringfügig ausfiel, setzte sich 1964 der Generaldirektors der Wiener Gebietskrankenkasse, der ehemalige NS-Verfolgte und nach 1938 Leiter des Gesundheitswesens im Jüdischen Spital in der Malzgasse in Wien 2, Professor Emil Tuchmann (1899-1976), für ihn bei der Gemeinde Wien ein. Mit Beschluss des Gemeinderatsausschusses im Dezember 1964 erhielt er eine außerordentliche Zuwendung zu seiner Pension zugesprochen.

Kautzky verstarb am 15. Juni 1978 in Napa in Kalifornien.

Quellen:

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, 191-1377, Kautsky Karl (Promotion Datum: 30.7.1918).

WStLA, M.Abt. 202, Personal- und Pensionsakten: politische Funktionäre, 1.2.3.202.A52, Kautsky Karl.

New York, New York Passenger and Crew Lists, 1925-1957, Karl Johann Kautsky, 1939. (Immigration, New York, United States, NARA microfilm publication T715; Washington, D.C.: National Archives and Records Administration, n.d.).

United States Census, 1940, Karl Kautsky, Assembly District 7, Manhattan, New York City, United States; (NARA digital publication T627. Records of the Bureau of the Census, 1790 – 2007, RG 29. Washington, D.C.: National Archives and Records Administration, 2012, roll 2636).

New York, Southern District, U.S District Court Naturalization Records, 1824-1946, Karl Kautsky, 1940.

United States Social Security Death Index, Karl Kautsky, Jun 1978.

California Death Index, 1940-1997, Karl Kautsky, 15.6.1978; Department of Public Health Services, Sacramento.

Literatur:

Kautsky, Karl: Die Benennung der Nierenerkrankungen in der Schwangerschaft. Sonderdruck aus: Zentralblatt für Gynäkologie. Leipzig: Johann Ambrosius Barth 1921.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Keywords:

Kautsky Karl jun., Frauenarzt, Sexualmedizin, Eheberatung, Berufsberatung, Gemeinde Wien, Julius Tandler, politisch Verfolgter, NS-Verfolgung, Medizingeschichte, Arzt, Medizin

[1] Arbeiter Zeitung, 26.10.1923, S. 6.

[2] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 1, 1928, S. 41.

[3] Neue Freie Presse, 2.6.1922, S. 7.

[4] Arbeiter Zeitung, 25.5.1924, S. 8.

[5] Arbeiterinnen Zeitung, H. 6, Beilage: Die Frau, Nr. 4, 1.6.1924, S. 2.

[6] Neues Wiener Journal, 27.4.1927, S. 5.

[7] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 26, 1928, S. 41.

[8] Der Kampf, Nr. 12, 1919, S. 459-464.

[9] Der Kampf, Nr. 13, 1919, S. 420-424.

[10] Der Kampf, Nr. 14, 1919, S. 438-442.

[11] Bildungsarbeit. Blätter für sozialistisches Bildungswesen, Nr. 4/5, 1921, S. 28-29.

[12] Arbeiter Zeitung, 3.7.1933, S. 5.

[13] Die Stunde, 3.12.1924, S. 5.

[14] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 45, 1930, S. 1467-1469.

[15] Arbeiter Zeitung, 28.11.1925, S. 11.

[16] Radio Wien 17.9.1928, S. 3.

[17] Arbeiter Zeitung, 28.12.1932, S. 10.

[18] Arbeiter Zeitung, 3.6.1923, S. 12.

[19] Neue Freie Presse, 24.5.1924, S. 8.

[20] Das Kleine Blatt, 6.10.1927, S. 2.

[21] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 25.4.1832, S. 2.

Normdaten (Person)  Kautsky jun., Karl : BBL: 40054; GND: 1033584770

Bio-bibliografisches Lexikon (BBL)/Liste aller Beiträge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien

Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, BBL: 40054 (21.11.2022); Letzte Aktualisierung: 2022 11 21
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [194]: Hermann Teleky – Arzt und Funktionär in medizinischen Vereinen

Hermann Teleky – Arzt und Funktionär in medizinischen Vereinen

Text: Dr. Walter Mentzel

Hermann Teleky wurde am 22. Dezember 1837 in Bittsee an der Waag (heute: Bytca Zilinsky kraj/Slowakei) als Sohn von Simon Teleki und Therese Teleki geboren. 1867 heiratete er die Wienerin Marie Koritschoner (1848-1927) mit der er die Kinder, den Sozialmediziner Ludwig Teleky (1872-1957), die Krankenpflegerin Elsa Teleky (1874-?) und die Gynäkologin Dora Brücke-Teleky (1879-1963) hatte.

Teleky kam 1855 nach Wien und begann mit dem Studium der Medizin an der Universität Wien, das er im Juni 1861 mit dem Doktorat der Medizin und im Dezember 1863 mit den Doktorat der Chirurgie abschloss.[1] Zwischen 1861 und 1867 arbeitete er als Sekundararzt im Wiedner Krankenhaus und im Rudolfsspital und widmete sich danach seiner ärztlichen Praxis in Wien 1, Fleischmarkt 4.

Teleky engagierte sich vor allem im ärztlichen Vereinswesen, wo er verschiedenste Funktionen einnahm. Dazu zählen seine Mitgliedschaft und Funktion im Vorstand des wissenschaftlichen Ausschusses des Wiener Doktoren-Kollegiums, dessen Mitglied er seit 1866 war,[2] die Mitgliedschaft in der Gesellschaft der Ärzte in Wien, in die er 1870 zunächst als ordentliches Mitglied beitrat und Funktionen in den Verwaltungsgremien ausübte,[3] sowie seine Mitgliedschaft in der Sektion Wien des niederösterreichischen Ärztevereins, wo er auch 1880 die Funktion des stellvertretenden Präsidenten einnahm.[4] Nachdem er 1894 an der Wahl der Wiener Ärztekammer teilnahm, kam es zu seiner Wahl im Mai 1894.[5] Weiters war er als Mitglied im Verband der Gesellschaft für innere Medizin und Kinderheilkunde[6] sowie im Vorstand des Verein Lupusheilstätte tätig.[7]

Von Teleky sind einige Publikationen erhalten, darunter seine 1888 erschienene Arbeit „Ueber Diabetes Mellitus. Bemerkungen gelegentlich der von Prof. Seegen im Wiener Medizinischen Doctoren-Collegium gehaltenen Vorträge“, der 1892 publizierte Aufsatz „Pankreasdiabetes und Icterus gravis“ und sein in der k.k. Gesellschaft der Ärzte in Wien am 3. Februar 1893 gehaltene Vortrag „Ueber subjective und objective Kopfgeräusche“, der als Sonderdruck veröffentlicht wurde. Diese Arbeiten befinden sich in der Separata-Bibliothek an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin. Ebenfalls an der Zweigbibliothek befindet sich von ihm im Bestand der Neuburger-Bibliothek seine 1907 veröffentlichte Publikation zur „Lupusheilstätte und Lupusheim in Wien“ sowie sein 1885 publizierte Artikel „Über den mechanischen Verschluss des Anus praeternaturalis“ und weiters seine 1886 erschienene Arbeit „Über Meningitis cerebrospinalis infectiosa“.

In der Hebammen-Zeitung veröffentlichte er 1889 die Artikelserie „Die Ernährung des schulpflichtigen Kindes“ (2. Teil)[8], und 1890 seinen vor dem Unterstützungsverein für Hebammen in Wien gehaltenen Vortrag „Über Wahl und Behandlung der Ammen“.[9]

Teleky gehörte auch jenem Unterstützerkreis um Marie Lang und den Gründer des Vereins zur Verbesserung der Frauenkleidung, Hugo Klein, an, die sich zum Ziel setzten im Rahmen der Lebensreformbewegung aus gesundheitlichen wie emanzipatorischen Gründen eine Veränderung der Frauenmode zu propagieren. Dazu erstellte er 1902 ein medizinisches Gutachten über die negativen Folgen des Tragens des Mieders, die in der von der Sozialarbeiterin, Frauenrechtlerin und Gründerin des Verein Settlement, Marie Lang (1858-1934), herausgegebenen Zeitschrift „Dokumente der Frauen“ gemeinsam mit jenen Stellungnahmen von Hugo Klein, Josef Breuer (1842-1925), Heinrich Adler, Markus Hajek (1861-1941), Max Kassowitz, Richard Krafft-Ebing oder Friedrich Schauta u.a. sowie den Ausführungen des Malers und Grafikers Alfred Roller (1864-1935), des Modeschöpfers Christoph Drecoll (1851-1939), des Architekten Adolf Loos (1870-1933), des Schriftstellers Hermann Bahr (1863-1934) und eines Aphorismus von Peter Altenberg (1859-1919) publiziert wurden.[10]

1911 wurde zu seinem 50-jährigen Promotionsjubiläum eine Teleky-Stiftung für wohltätige Zwecke errichtet.

Hermann Teleky verstarb am 31. März 1921 in Wien.

Neue Freie Presse, 9.4.1921, S. 14

Quellen:

Matriken der IKG Wien, Trauungsbuch, 1879, Teleky Hermann, Koritschoner Marie.

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0433, Teleky Hermann (Nationalien Datum: 1890/91).

UAW, Med. Fak., Promotionsprotokoll, Sign. 181-915, Teleky Hermann (Promotion Datum: 10.6.1861).

UAW, Med. Fak., Promotionsprotokoll, Sign. 181-606, Teleky Hermann (Promotion Chirurgie Datum: 11.12.1863).

Friedhofsdatenbank Wien, Teleky Hermann.

Literatur:

Teleky, Hermann: Ueber Diabetes Mellitus. Bemerkungen gelegentlich der von Prof. Seegen im Wiener Medizinischen Doctoren-Collegium gehaltenen Vorträge. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Blätter. Wien: L. Bergmann & Comp. 1888.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Teleky, Hermann. Pankreasdiabetes und Icterus gravis. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Wilhelm Braumüller k.u.k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1902.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Teleky, Hermann: Ueber subjective und objective Kopfgeräusche. Nach einem k.k. Gesellschaft der Aerzte am 3. Februar 1893 gehaltenen Vortrage. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Blätter. Wien Verlag von L. Bergmann 1893.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Keywords:

Teleky Hermann, Teleky Ludwig, Doktoren-Kollegium, Lupusheilstätte, Gesellschaft der Ärzte in Wien, Niederösterreichische Ärzteverein, Medizingeschichte, Wien

[1] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 49, 1864, Sp. 765.

[2] Wiener klinische Rundschau, Nr. 24/26, 1919, S. 143; Allgemeine Wiener medizinische Zeitung, 27.11.1866, S. 387.

[3] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 24, 1870, Sp. 465; Wiener Zeitung, 23.3.1898, S. 5; Illustrieres Wiener Extrablatt, 12.4.1901, S. 15.

[4] Wiener Allgemeine Zeitung, 23.12.1880, S. 5.

[5] Allgemeine Wiener medizinische Zeitung, 27.3.1894, S. 10.; Neues Wiener Journal, 27.5.1894, S. 4.

[6] Neue Freie Presse, 25.12.1913, S. 14.

[7] Die Zeit, 23.1.1905, S. 5.

[8] Hebammen-Zeitung, 30.11.1889, S. 4; 15.12.1889, S. 5.

[9] Hebammen-Zeitung, 30.4.1890, S. 57-60.

[10] Dokumente der Frauen, Bd. 7, 1902, S. 674.

Normdaten (Person)  Teleky, Hermann: BBL: 40029; GND: 1155616995

Bio-bibliografisches Lexikon (BBL)/Liste aller Beiträge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien

Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, BBL: 40029 (17.11.2022); Letzte Aktualisierung: 2022 11 17
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Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [111]: Verlag Wiley

Open AccessOpen Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien: Verlag Wiley

Für Wissenschaftler*innen der MedUni Wien besteht die Möglichkeit, als Corresponding Author in ca. 1.300 Zeitschriften des Verlages Wiley ohne zusätzliche Bezahlung von Article Processing Charges (APCs) Open Access zu publizieren.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

In‐depth proteomic analysis reveals unique subtype‐specific signatures in human small‐cell lung cancer

Beáta Szeitz, Zsolt Megyesfalvi, Nicole Woldmar, Zsuzsanna Valkó, Anna Schwendenwein, Nándor Bárány, Sándor Paku, Viktória László, Helga Kiss, Edina Bugyik, Christian Lang, Attila Marcell Szász, Luciana Pizzatti, Krisztina Bogos, Mir Alireza Hoda, Konrad Hoetzenecker, György Marko‐Varga, Peter Horvatovich, Balázs Döme, Karin Schelch, Melinda Rezeli

Clin Transl Med. 2022 Sep; 12(9): e1060. Published online 2022 Sep 23. doi: 10.1002/ctm2.1060

PMCID:

PMC9506422

ArticlePubReaderPDF–3.7MCite

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In‐depth proteomic analysis reveals unique subtype‐specific signatures in human small‐cell lung cancer

Beáta Szeitz, Zsolt Megyesfalvi, Nicole Woldmar, Zsuzsanna Valkó, Anna Schwendenwein, Nándor Bárány, Sándor Paku, Viktória László, Helga Kiss, Edina Bugyik, Christian Lang, Attila Marcell Szász, Luciana Pizzatti, Krisztina Bogos, Mir Alireza Hoda, Konrad Hoetzenecker, György Marko‐Varga, Peter Horvatovich, Balázs Döme, Karin Schelch, Melinda Rezeli

Clin Transl Med. 2022 Sep; 12(9): e1060. Published online 2022 Sep 23. doi: 10.1002/ctm2.1060

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PMC9506422

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Desmopressin for bleeding in non‐severe hemophilia A: Suboptimal use in a real‐world setting

Anne‐Fleur Zwagemaker, Fabienne R. Kloosterman, Michiel Coppens, Samantha C. Gouw, Sara Boyce, Catherine N. Bagot, Erik A. M. Beckers, Paul Brons, Giancarlo Castaman, Jeroen Eikenboom, Shannon Jackson, Marieke J. H. A. Kruip, Frank W. G. Leebeek, Karina Meijer, Laurens Nieuwenhuizen, Ingrid Pabinger, Karin Fijnvandraat, the DYNAMO Study Group

Res Pract Thromb Haemost. 2022 Aug; 6(6): e12777. Published online 2022 Aug 31. doi: 10.1002/rth2.12777

PMCID:

PMC9433315

ArticlePubReaderPDF–2.5MCite

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FIBCD1 is an endocytic GAG receptor associated with a novel neurodevelopmental disorder

Christopher W Fell, Astrid Hagelkruys, Ana Cicvaric, Marion Horrer, Lucy Liu, Joshua Shing Shun Li, Johannes Stadlmann, Anton A Polyansky, Stefan Mereiter, Miguel Angel Tejada, Tomislav Kokotović, Venkat Swaroop Achuta, Angelica Scaramuzza, Kimberly A Twyman, Michelle M Morrow, Jane Juusola, Huifang Yan, Jingmin Wang, Margit Burmeister, Biswa Choudhury, Thomas Levin Andersen, Gerald Wirnsberger, Uffe Holmskov, Norbert Perrimon, Bojan Žagrović, Francisco J Monje, Jesper Bonnet Moeller, Josef M Penninger, Vanja Nagy

EMBO Mol Med. 2022 Sep; 14(9): e15829. Published online 2022 Aug 2. doi: 10.15252/emmm.202215829

PMCID:

PMC9449597

ArticlePubReaderPDF–6.9MCite

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NKG2A‐checkpoint inhibition and its blockade critically depends on peptides presented by its ligand HLA‐E

Claire Battin, Gabriel Kaufmann, Judith Leitner, Joshua Tobias, Ursula Wiedermann, Alexander Rölle, Marten Meyer, Frank Momburg, Peter Steinberger

Immunology. 2022 Aug; 166(4): 507–521. Published online 2022 Jun 6. doi: 10.1111/imm.13515

PMCID:

PMC9426624

ArticlePubReaderPDF–1.8MCite

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The cancer survival index—A prognostic score integrating psychosocial and biological factors in patients diagnosed with cancer or haematologic malignancies

Alexander Gaiger, Simone Lubowitzki, Katharina Krammer, Elisabeth L. Zeilinger, Andras Acel, Olivera Cenic, Andrea Schrott, Matthias Unseld, Anahita Paula Rassoulian, Cathrin Skrabs, Peter Valent, Heinz Gisslinger, Christine Marosi, Matthias Preusser, Gerald Prager, Gabriela Kornek, Robert Pirker, Günther G. Steger, Rupert Bartsch, Markus Raderer, Ingrid Simonitsch‐Klupp, Renate Thalhammer, Christoph Zielinski, Ulrich Jäger

Cancer Med. 2022 Sep; 11(18): 3387–3396. Published online 2022 Mar 22. doi: 10.1002/cam4.4697

PMCID:

PMC9487871

ArticlePubReaderPDF–879KCite

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Desmopressin for bleeding in non‐severe hemophilia A: Suboptimal use in a real‐world setting

Anne‐Fleur Zwagemaker, Fabienne R. Kloosterman, Michiel Coppens, Samantha C. Gouw, Sara Boyce, Catherine N. Bagot, Erik A. M. Beckers, Paul Brons, Giancarlo Castaman, Jeroen Eikenboom, Shannon Jackson, Marieke J. H. A. Kruip, Frank W. G. Leebeek, Karina Meijer, Laurens Nieuwenhuizen, Ingrid Pabinger, Karin Fijnvandraat, the DYNAMO Study Group

Res Pract Thromb Haemost. 2022 Aug; 6(6): e12777. Published online 2022 Aug 31. doi: 10.1002/rth2.12777

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FIBCD1 is an endocytic GAG receptor associated with a novel neurodevelopmental disorder

Christopher W Fell, Astrid Hagelkruys, Ana Cicvaric, Marion Horrer, Lucy Liu, Joshua Shing Shun Li, Johannes Stadlmann, Anton A Polyansky, Stefan Mereiter, Miguel Angel Tejada, Tomislav Kokotović, Venkat Swaroop Achuta, Angelica Scaramuzza, Kimberly A Twyman, Michelle M Morrow, Jane Juusola, Huifang Yan, Jingmin Wang, Margit Burmeister, Biswa Choudhury, Thomas Levin Andersen, Gerald Wirnsberger, Uffe Holmskov, Norbert Perrimon, Bojan Žagrović, Francisco J Monje, Jesper Bonnet Moeller, Josef M Penninger, Vanja Nagy

EMBO Mol Med. 2022 Sep; 14(9): e15829. Published online 2022 Aug 2. doi: 10.15252/emmm.202215829

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NKG2A‐checkpoint inhibition and its blockade critically depends on peptides presented by its ligand HLA‐E

Claire Battin, Gabriel Kaufmann, Judith Leitner, Joshua Tobias, Ursula Wiedermann, Alexander Rölle, Marten Meyer, Frank Momburg, Peter Steinberger

Immunology. 2022 Aug; 166(4): 507–521. Published online 2022 Jun 6. doi: 10.1111/imm.13515

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The cancer survival index—A prognostic score integrating psychosocial and biological factors in patients diagnosed with cancer or haematologic malignancies

Alexander Gaiger, Simone Lubowitzki, Katharina Krammer, Elisabeth L. Zeilinger, Andras Acel, Olivera Cenic, Andrea Schrott, Matthias Unseld, Anahita Paula Rassoulian, Cathrin Skrabs, Peter Valent, Heinz Gisslinger, Christine Marosi, Matthias Preusser, Gerald Prager, Gabriela Kornek, Robert Pirker, Günther G. Steger, Rupert Bartsch, Markus Raderer, Ingrid Simonitsch‐Klupp, Renate Thalhammer, Christoph Zielinski, Ulrich Jäger

Cancer Med. 2022 Sep; 11(18): 3387–3396. Published online 2022 Mar 22. doi: 10.1002/cam4.4697

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PMC9487871

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Aktuell gilt in der Bibliothek: Nachweis über Grundimmunisierung: 3x geimpft oder 2x geimpft + genesen, FFP2-Pflicht und Bibliothekskarte!

Liebe Bibliotheksbenutzer:innen!

Pandemiebedingt und im Einklang mit den verschärften Regelungen für den sicheren Lehrbetrieb an der MedUni Wien ist bis auf Weiteres in der Universitätsbibliothek neben der Bibliothekskarte (bzw. Studierendenausweis/Mitarbeiter:innenausweis) und dem Tragen einer FFP2-Maske ein gültiger Nachweis über die Grundimmunisierung (3x geimpft oder 2x geimpft + genesen) notwendig, der für den Eintritt erforderlich ist und vom  Sicherheitspersonal kontrolliert wird.

Wer von der Impfung ausgenommen ist, muss statt der Grundimmunisierung die Zutrittsbescheinigung der MedUni Wien und einen negativen PCR Test (<48 Std.) vorweisen.

Bitte beachten Sie, dass für die Nutzung von Lern- und Leseplätzen im Vorhinein ein Timeslot online reserviert werden muss.

Zum Buchungssystem: org-t4.meduniwien.ac.at/shiblogin/

Anleitung Buchungssystem: https://t3-org1.meduniwien.ac.at/fileadmin/ub/Timeslot_Buchungssystem_STUD_1.2.pdf

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen trotz aller Widrigkeiten viel Erfolg beim Lernen!

Ihr Bibliotheksteam

 

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [110]: Springer-Verlag

Open AccessOpen Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für Autor*innen der MedUni Wien

Die Medizinische Universität Wien hat mit dem Springer-Verlag ein neues Lizenzmodell „Springer Compact“ vereinbart. Publiziert kann in über 1.600 Subskriptionszeitschriften von Springer Open Access ohne zusätzliche Autor*innengebühren werden.  Mehr Infos–>

Cytotoxicity of combinations of the pan-KRAS SOS1 inhibitor BAY-293 against pancreatic cancer cell lines

Adelina Plangger, Barbara Rath, Sandra Stickler, Maximilian Hochmair, Clemens Lang, Lukas Weigl, Martin Funovics, Gerhard Hamilton

Discov Oncol. 2022 Dec; 13: 84. Published online 2022 Sep 1. doi: 10.1007/s12672-022-00550-w

PMCID:

PMC9437170

ArticlePubReaderPDF–1.6MCite

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Rainwater Charitable Foundation criteria for the neuropathologic diagnosis of progressive supranuclear palsy

Shanu F. Roemer, Lea T. Grinberg, John F. Crary, William W. Seeley, Ann C. McKee, Gabor G. Kovacs, Thomas G. Beach, Charles Duyckaerts, Isidro A. Ferrer, Ellen Gelpi, Edward B. Lee, Tamas Revesz, Charles L. White, III, Mari Yoshida, Felipe L. Pereira, Kristen Whitney, Nikhil B. Ghayal, Dennis W. Dickson

Acta Neuropathol. 2022; 144(4): 603–614. Published online 2022 Aug 10. doi: 10.1007/s00401-022-02479-4

PMCID:

PMC9468104

ArticlePubReaderPDF–786KCite

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External validation of two mpMRI-risk calculators predicting risk of prostate cancer before biopsy

Maximilian Pallauf, Fabian Steinkohl, Georg Zimmermann, Maximilian Horetzky, Pawel Rajwa, Benjamin Pradere, Andrea Katharina Lindner, Renate Pichler, Thomas Kunit, Shahrokh F. Shariat, Lukas Lusuardi, Martin Drerup

World J Urol. 2022; 40(10): 2451–2457. Published online 2022 Aug 8. doi: 10.1007/s00345-022-04119-8

PMCID:

PMC9512729

ArticlePubReaderPDF–796KCite

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Perception of clinical research among patients and healthy volunteers of clinical trials

Felix Bergmann, Peter Matzneller, Maria Weber, Lusine Yeghiazaryan, Thorsten Fuereder, Thomas Weber, Markus Zeitlinger

Eur J Clin Pharmacol. 2022; 78(10): 1647–1655. Published online 2022 Jul 27. doi: 10.1007/s00228-022-03366-3

PMCID:

PMC9482583

ArticlePubReaderPDF–1.9MCite

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The top fifty most influential articles on hip fractures

Gilbert Manuel Schwarz, Stefan Hajdu, Reinhard Windhager, Madeleine Willegger

Int Orthop. 2022 Oct; 46(10): 2437–2453. Published online 2022 Jul 23. doi: 10.1007/s00264-022-05511-0

PMCID:

PMC9492587

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Breast MRI: does a clinical decision algorithm outweigh reader experience?

Nina Pötsch, Aida Korajac, Philipp Stelzer, Panagiotis Kapetas, Ruxandra-Iulia Milos, Matthias Dietzel, Thomas H. Helbich, Paola Clauser, Pascal A. T. Baltzer

Eur Radiol. 2022; 32(10): 6557–6564. Published online 2022 Jul 19. doi: 10.1007/s00330-022-09015-8

PMCID:

PMC9474540

ArticlePubReaderPDF–1.6MCite

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Biomechanical evaluation of the proximal chevron osteotomy in comparison to the Lapidus arthrodesis for the correction of hallux valgus deformities

Maximilian F. Kasparek, Emir Benca, Lena Hirtler, Madeleine Willegger, Friedrich Boettner, Shahin Zandieh, Johannes Holinka, Reinhard Windhager, Reinhard Schuh

Int Orthop. 2022 Oct; 46(10): 2257–2264. Published online 2022 Jul 18. doi: 10.1007/s00264-022-05514-x

PMCID:

PMC9492599

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Adverse upgrading and/or upstaging in contemporary low-risk prostate cancer patients

Rocco S. Flammia, Benedikt Hoeh, Lukas Hohenhorst, Gabriele Sorce, Francesco Chierigo, Andrea Panunzio, Zhe Tian, Fred Saad, Costantino Leonardo, Alberto Briganti, Alessandro Antonelli, Carlo Terrone, Shahrokh F. Shariat, Umberto Anceschi, Markus Graefen, Felix K. H. Chun, Francesco Montorsi, Michele Gallucci, Pierre I. Karakiewicz

Int Urol Nephrol. 2022; 54(10): 2521–2528. Published online 2022 Jul 15. doi: 10.1007/s11255-022-03250-0

PMCID:

PMC9463257

ArticlePubReaderPDF–665KCite

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Standardized measurement of abdominal muscle by computed tomography: association with cardiometabolic risk in the Framingham Heart Study

Andreas Kammerlander, Asya Lyass, Taylor F. Mahoney, Jana Taron, Parastou Eslami, Michael T. Lu, Michelle T. Long, Ramachandran S. Vasan, Joseph M. Massaro, Udo Hoffmann

Eur Radiol. 2022; 32(10): 7068–7078. Published online 2022 Jul 2. doi: 10.1007/s00330-022-08934-w

PMCID:

PMC9474583

ArticlePubReaderPDF–736KCite

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Antitumour effects of apatinib in progressive, metastatic differentiated thyroid cancer (DTC)

Liang Shi, Qinqin You, Jun Wang, Hanjin Wang, Shaohua Li, Rui Tian, Xiaocheng Yao, Wenyu Wu, Lele Zhang, Feng Wang, Yansong Lin, Shuren Li

Endocrine. 2022; 78(1): 68–76. Published online 2022 Jun 29. doi: 10.1007/s12020-022-03113-9

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PMC9474580

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Raucherassoziierte interstitielle Lungenerkrankungen

Sebastian Röhrich, Benedikt H. Heidinger, Florian Prayer, Daria Kifjak, Lucian Beer, Christian Wassipaul, Martin Watzenböck, Ruxandra-Iulia Milos, Helmut Prosch

Radiologie (Heidelb) 2022; 62(9): 738–746. German. Published online 2022 Jun 23. doi: 10.1007/s00117-022-01025-3

PMCID:

PMC9433357

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Einfluss des Rauchens auf den Gastrointestinaltrakt: Spektrum der Befunde

Sabine Popp, Thomas Mang, Martina Scharitzer

Radiologie (Heidelb) 2022; 62(9): 772–780. German. Published online 2022 Jun 23. doi: 10.1007/s00117-022-01017-3

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How can we optimize the long-term outcome in children with intracranial cavernous malformations? A single-center experience of 61 cases

Dorian Hirschmann, Thomas Czech, Karl Roessler, Paul Krachsberger, Shivam Paliwal, Olga Ciobanu-Caraus, Anna Cho, Andreas Peyrl, Martha Feucht, Josa Maria Frischer, Christian Dorfer

Neurosurg Rev. 2022; 45(5): 3299–3313. Published online 2022 Jun 9. doi: 10.1007/s10143-022-01823-2

PMCID:

PMC9492558

ArticlePubReaderPDF–1.8MCite

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Comparing compliance with the WHO surgical safety checklist and complication rates in gynecologic surgery between day and night shifts

Bekos Christine, Bodner-Adler Barbara, Sonja Zehetmayer, Umek Wolfgang

Arch Gynecol Obstet. 2022; 306(4): 1101–1106. Published online 2022 May 27. doi: 10.1007/s00404-022-06599-w

PMCID:

PMC9470616

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Wertigkeit der CT und des transthorakalen Lungenultraschalls bei PatientInnen mit systemischer Sklerose: Gemeinsame Stellungnahme der ÖRG/ÖGP/ÖGR/ÖGUM

  1. Grohs, F. C. Moazedi-Fuerst, H. Flick, K. Hackner, A. Haidmayer, S. Handzhiev, H. Kiener, J. Löffler-Ragg, G. Mathis, G. Mostbeck, O. Schindler, G. Widmann, H. Prosch

Z Rheumatol. 2022; 81(7): 610–618. German. Published online 2022 May 5. doi: 10.1007/s00393-022-01206-4

PMCID:

PMC9468076

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Computer-assisted evaluation enhances the quantification of interstitial fibrosis in renal implantation biopsies, measures differences between frozen and paraffin sections, and predicts delayed graft function

Mladen Pavlovic, Andre Oszwald, Željko Kikić, Maja Carina Nackenhorst, Renate Kain, Nicolas Kozakowski

J Nephrol. 2022; 35(7): 1819–1829. Published online 2022 Apr 19. doi: 10.1007/s40620-022-01315-y

PMCID:

PMC9458593

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Prognostic value of hepatocyte growth factor for muscle-invasive bladder cancer

Satoshi Katayama, Victor M. Schuettfort, Benjamin Pradere, Keiichiro Mori, Hadi Mostafaei, Fahad Quhal, Reza Sari Motlagh, Ekaterina Laukhtina, Nico C. Grossmann, Abdulmajeed Aydh, Pawel Rajwa, Frederik König, Pierre I. Karakiewicz, Martin Haydter, Marco Moschini, Mohammad Abufaraj, Yair Lotan, Richard K. Lee, Quoc-Dien Trinh, Eva Compérat, Jeremy Teoh, Yasutomo Nasu, Shahrokh F. Shariat

J Cancer Res Clin Oncol. 2022; 148(11): 3091–3102. Published online 2022 Jan 8. doi: 10.1007/s00432-021-03887-x

PMCID:

PMC9508199

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Trace analysis of emerging and regulated mycotoxins in infant stool by LC-MS/MS

Magdaléna Krausová, Kolawole I. Ayeni, Lukas Wisgrill, Chibundu N. Ezekiel, Dominik Braun, Benedikt Warth

Anal Bioanal Chem. 2022; 414(25): 7503–7516. Published online 2021 Dec 21. doi: 10.1007/s00216-021-03803-9

PMCID:

PMC9482899

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A standardized soft tissue release technique to lower the risk of greater trochanteric fractures for the anterior approach in total hip arthroplasty

Kilian Rueckl, Bernhard Springer, Anna Jungwirth-Weinberger, Ulrich Bechler, Maximillian F. Kasparek, Friedrich Boettner

Arch Orthop Trauma Surg. 2022; 142(11): 3067–3073. Published online 2021 May 5. doi: 10.1007/s00402-021-03919-8

PMCID:

PMC9522704

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