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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [48]: Schnitzler, Johann: Klinischer Atlas der Laryngologie nebst Anleitung zur Diagnose und Therapie der Krankheiten des Kehlkopfes und der Luftröhre. 1895

Schnitzler, Johann: Klinischer Atlas der Laryngologie nebst Anleitung zur Diagnose und Therapie der Krankheiten des Kehlkopfes und der Luftröhre. Mit 186 Abbildungen auf 28 chromolith. Tafeln und 56 Holzschnitten im Texte. Wien und Leipzig: Wilhelm Braumüller 1895.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 32358]

http://search.obvsg.at/primo_library/

Text: Harald Albrecht, BA

Abb. 1    Joahnn Schnitzler

Johann Schnitzler (*10.04.1835 Nagybajom/Ungarn, gest. 02.05.1893 Wien) gilt als Wegbereiter der modernen Laryngologie. Heute ist er vor allem als Vater des Arztes und Schriftstellers Arthur Schnitzler (1862-1931) bekannt. Er war jüdischen Glaubens und wuchs in Nagykanizsa/Großkanizsa (Ungarn) als Sohn eines Tischlermeisters auf, wo er das Untergymnasium besuchte. Ab 1851 wurde er in Pest (Budapest) in einem Obergymnasium unterrichtet. 1855 begann er mit dem Studium der Medizin in Budapest, das er ab 1858 an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien fortsetzte und 1860 mit seiner Promotion abschloss. Im Anschluss daran bildete er sich in interner Medizin, zuerst bei Joseph Skoda (1805-1881) [bitte mit Weblog 18 (Skoda, Joseph…) verlinken] und dann bei Johann von Oppolzer (1808-1871), dessen Zweiter Assistent er 1863 wurde, weiter aus. Auf Anregung von Johann von Oppolzer wandte sich Schnitzler der Laryngologie zu. Er habilitierte sich 1864 für Perkussion und Auskultation sowie für die Krankheiten der Atmungs- und Kreislauforgane. 1878 wurde er zum a.o. Titularprofessor und 1880 zum a.o. Professor an der Universität Wien ernannt. Daneben lehrte er von 1874-1878 Physiologie und Pathologie der Stimme am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde (heute: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien).

Abb. 2    Schnitzler: Klinischer Atlas der Laryngologie […]. Wien: 1895. Tafel VIII.

1872 gehörte Johann Schnitzler zu den Mitbegründern der Allgemeinen Poliklinik Wien. Hier leitete er die laryngologische Abteilung und war ab 1884 ärztlicher Direktor der Anstalt. Er zeichnete auch für die Übersiedlung der Allgemeinen Poliklinik 1892 verantwortlich, die damals nach modernsten Prinzipien in einem neu errichteten Gebäude nach den Plänen von Andreas Streit (1840-1916) in Wien 9., Mariannengasse 10, eingerichtet wurde. Schnitzler entfaltete in der Poliklinik eine umfangreiche Lehr- und Forschungstätigkeit, die dem Kehlkopfspezialisten internationale Anerkennung eintrug. Er verfasste mehr als 150 fachwissenschaftliche Publikationen und war an der Gründung und Herausgabe mehrerer medizinischer Zeitschriften beteiligt. Er wandte als einer der ersten die Inhalationstherapie an, führte die pneumatische Therapie und die Hypnose in der Laryngologie ein, konstruierte einen Respirationsapparat, zählte zu den Pionieren der Galvanokaustik, befasste sich ab 1873 mit den Neurosen des Kehlkopfs und hielt ab 1884 propädeutische Vorlesungen über Laryngo- und Rhinoskopie. Besonders sein von seinem Schwiegersohn und Assistenten Markus Hajek (1861-1941) mithilfe seines Sohnes Arthur Schnitzler 1895 postum veröffentlichtes Werk „Klinischer Atlas der Laryngologie“ stellte ein Standardwerk und wichtigen Behelf für das junge Fach dar. – Markus Hajek war mit Schnitzlers Tochter Gisela (1867-1953) verheiratet. Er habilitierte sich 1897 in Laryngologie, wurde 1919 o. Prof. an der Universität Wien und leitete bis 1933 die Laryngo-rhinologische Universitäts-Klinik im AKH. Markus Hajek wurde aufgrund seiner jüdischen Herkunft 1938 aus Österreich vertrieben und starb 1941 in London.

Abb. 3    Schnitzler: Klinischer Atlas der Laryngologie […]. Wien: 1895. Titelblatt.

Johann Schnitzler war auch in Theaterkreisen ein gefragter Arzt. Adolf von Sonnenthal (1834-1909) sowie Charlotte Wolter (1834-1897) und viele weitere Sänger der Hofoper konsultierten ihn. Dadurch kam auch sein Sohn Arthur früh in Kontakt mit der Theaterwelt. Dieser verwendete Einzelnes aus Johann Schnitzlers Leben als Anregung für sein Ärztedrama „Professor Bernardi“ (1912).

Quellen:

Schnitzler Johann. In: Österreichisches biographisches Lexikon. X. Band Savinšek Slavko – Schober Ernst. Hrsg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1994. S. 410-411.

Prof. Dr. Johann Schnitzler. In: Die feierliche Inauguration des Rectors der Wiener Universität für das Studienjahr 1893/94 am 26. October 1893. Wien: Selbstverlag der k.k. Universität 1893. S. 11-12.

Johann Schnitzler +. In: Wiener klinische Wochenschrift. (6/19) 1893. S. 357.

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Van Swieten Blog: MMag. Margrit Hartl

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„1. Weltkrieg & Medizin“ [46]: Das Reservespital Nr. 2 in PARDUBITZ / PARDUBICE in Böhmen 1914 – 1918, Folge 8.3.1 – Ärztinnen und Ärzte

Das Reservespital Nr. 2 in PARDUBITZ / PARDUBICE  in Böhmen 1914 – 1918

Folge 8.3.1 – Ärztinnen und Ärzte

Die Ärzte im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 (1915-1918)

D – F (1.Teil)

DEUTSCH, Robert

Geboren 1889; er war heimatzuständig in Aussig https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Ast%C3%AD_nad_Labem.

Nach Beendigung des Medizinstudiums fand er eine Stelle im Allgemeinen Krankenhaus in Aussig als Dermatologe.

Im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz war er seit 5. Juni 1915 in der „Zentralabteilung für Geschlechtskrankheiten“ als Dermatologe und „Syphilitologe“ tätig.

Nach dem Kriege in Aussig als „Fürsorgearzt“ (=Arzt, der in der Gesundheitsfürsorge im Rahmen der öffentlichen Sozialhilfe tätig ist) eingeteilt, wurde er nach dem Einmarsch der Deutschen im November/Dezember 1938 im Konzentrationslager Sachsenhausen https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Sachsenhausen  wegen seiner jüdischen Herkunft festgehalten. Er konnte allerdings nach England flüchten, wo er 1947 die englische Staatsbürgerschaft erwarb (siehe: Tomáš Fedorovič, Vladimír Kaiser: Historie židovské komunity v Ústí nad Labem 2005).

In der „Dermatologische Wochenschrift“ vom 15. November 1919 (Seite 731-732) erschien ein Artikel von ihm mit dem Titel:

Abortivbehandlung der Syphilis mittels Silbersalvarsan  https://de.wikipedia.org/wiki/Arsphenamin

EISELT, Rudolf

Geboren am 28. März 1881 in Prag, gestorben 1950.

Er studierte an der böhmischen Universität in Prag Medizin, wo er im Jahr 1905 promovierte. In der Folge war er Assistent an der I. internen Klinik von Professor Maixner in Prag http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_M/Maixner_Emerich_1847_1920.xml und habilitierte sich schließlich 1912 als Privatdozent für Pathologie und Therapie der inneren Krankheiten.

Er stand dem Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz seit 13. November 1914 bis Mitte März 1916 zur Verfügung. In diesem Monat übernahm er die Leitung der kurz zuvor eröffneten Lungenheilanstalt für Soldaten auf dem Berge Ples bei Prag.

Zu seiner Biographie siehe:

  1. April 1912 Als Privatdozent für Pathologie und Therapie der inneren Krankheiten an der böhmischen Universität in Prag wurde bestätigt

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19120407&seite=5&zoom=33&query=%22rudolf%2Beiselt%22&provider=P03&ref=anno-search

  1. Februar 1916 Eröffnung einer Lungenheilstätte für Soldaten in PLES bei Prag Eiselt als Erster Direktor

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=19160204&seite=8&zoom=33&query=%22ples%22%2B%22lungenheilst%C3%A4tte%22&ref=anno-search

  1. Juni 1916 Bestellung zum Lehrer der Krankenpflegeschule des k. k. Allgemeinen öffentlichen Krankenhauses mit deutscher Unterrichtssprache in Prag

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19160603&seite=13&zoom=33&query=%22rudolf%2Beiselt%22&provider=P02&ref=anno-search

  1. Mai 1932 Radioübertragung aus Prag; Populär-ärztliche Funkreihe des Radiojournals

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=raw&datum=19320520&seite=70&zoom=87&query=%22dr%2Br%2Beiselt%22&ref=anno-search

Publikationen vor dem Ersten Weltkrieg (in Auswahl):

1910 – Beitrag zu Stoffwechseluntersuchungen bei Morbus Addisonii. IN: Zeitschrift für klinische Medizin, Band 69, Seite 393

1912 – Ein Beitrag zu den biochemischen und chemischen Eigenschaften des tuberkulösen Sputums. IN: Zeitschrift für klinische Medizin, Band 75, Seite 71

Publikation während seiner Tätigkeit im Reservespital Nr. 2:

1916 – Über abnorme Verlaufsarten einiger Infektionskrankheiten (in tschechischer Sprache: Abnormni průběh některých infekčních chorob) IN: Časopis lékařů českých; R. 55, c. 5. Pril.

Publikationen nach dem Ersten Weltkrieg (in Auswahl):

1921 – Specifická therapie tuberkulosy : (tuberkuliny, sera, vakciny), Prag; gedrucktes Buch

1926 – Das Problem der Anaphylaxie (in tschechischer Sprache:  Problém anafylaxe). IN: Časopis lékařů českých; R. 65, c. 8. Pril. 

ENDERLIN, Nino

Arzt aus der Schweiz.

Er war nach seinem medizinischen Staatsexamen 1916 an der Universität Zürich ein Jahr Assistenzarzt in der chirurgischen Klinik von Dr. Hans Brun im Bergli in Luzern. Brun (1874-1946) hatte 1916 auch die Leitung der Schweizer Armeesanitätsanstalt in Luzern https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rsanit%C3%A4tsanstalt inklusive des integrierten Spitals für die von der Schweiz aufgenommenen schwerverletzten ausländischen Militärinternierten (Entente/Mittelmächte) übernommen. Hier hatte Enderlin erstmals Gelegenheit, sich mit der Kriegschirurgie vertraut zu machen.

Am 24. September 1917 kam er nach Österreich, um weitere Studien für seine Dissertation direkt an der Front zu machen. Die Militärbehörden Österreichs schickten ihn zunächst nach Leitmeritz und von hier aus ins Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 nach Pardubitz.

Seinem Ansuchen im Jänner 1918 in einem Feldspital an der Südfront/Italien eingesetzt zu werden, wurde schließlich stattgegeben und er trat seinen Weg am 15. Februar 1918 zur Personalsammelstelle nach Udine an. Aufgrund Ablaufens seines Auslandsurlaubes musste er Ende Februar 1918 in die Schweiz zurückkehren.

Hier beendete er seine Dissertation in Zürich mit dem Titel: Über 17 Spätfälle von Kriegsaneurysmen (Dissertation in Zürich 1918 In: Korrespondenzblatt für Schweizer Ärzte, Band 49, S. 902).

Zu Hans Brun siehe

BRUN Hans.PDF

FALK, Emil

Stammte aus Teplitz? https://de.wikipedia.org/wiki/Teplice

Er war vor der Jahrhundertwende Assistent an der deutschen dermatologischen Klinik von Professor Philipp Josef Pick in Prag. https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Josef_Pick

Ende 1916 dürfte er an das Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz gekommen sein, wo er bis Mai 1918 in der 2. Abteilung/Sektion tätig war. Er kehrte dann nach Teplitz zurück, um hier wieder in seiner Ordination zu arbeiten.

Siehe auch:

  1. Jänner 1899 Anzeige der Ordinationseröffnung

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tsa&datum=18990111&seite=11&zoom=33&query=%22dr%2Bemil%2Bfalk%22&provider=P02&ref=anno-search

Ordinationsanzeige

  1. Jänner 1916 Lichtbildervorträge über Geschlechtskrankheiten

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tsa&datum=19160104&seite=3&zoom=33&query=%22dr%2Bemil%2Bfalk%22&provider=P02&ref=anno-search

  1. Jänner 1916 Die Lichtbildervorträge der Bezirkskrankenkasse in Teplitz-Schönau mit dem Thema : Die Geschlechtskrankheiten, deren Bekämpfung und Verhütung

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tsa&datum=19160111&seite=3&zoom=33&query=%22dr%2Bemil%2Bfalk%22&provider=P02&ref=anno-search

Am 1. Juni 1918 hat er seine Praxis in Teplitz-Schönau wieder eröffnet

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tsa&datum=19180525&seite=4&zoom=33&query=%22dr%2Bemil%2Bfalk%22&provider=P02&ref=anno-search

FEIGENBAUM, Dorian (auch Isidor)

Geboren am 19. Mai 1887 in Lemberg/gestorben am 3. Jänner 1937 in New York.

Er studierte Medizin an der Universität in Wien, wo er auch am 23. Oktober 1914 promovierte.

Nach Ausbruch des Krieges meldete er sich freiwillig zum Dienst.

Seine Dienstverwendungen während des Krieges waren (1914-1918):

Vereins-Reserve-Spital Nr. 1 des Roten Kreuzes in der Radetzky-Kaserne in Wien:

  1. September 1914 bis 5. November 1914

Epidemie- und Barackenspital in Ungvar https://de.wikipedia.org/wiki/Uschhorod als „Epidemiearzt“ und Chefarzt der Typhusabteilung:

  1. November 1914 bis 26. August 1915

Feldspital 3/4 (Typhusabteilung):

  1. August 1915 bis 5. September 1915

K. u. k. Feldmarodenhaus 1/5 (Ikra-Front am russischen Kriegsschauplatz):

  1. September 1915 bis 26. Jänner 1917

K. u. k. Reservespital Nr. 1 in Lemberg, als Nervenarzt eingeteilt:

  1. Jänner 1917 bis 25. Juli 1917

– Im k. u. k. Infanterieregiment Nr. 83 „Freiherr von Schikofsky“ (33. Division, 14. Isonzoarmee) als Bataillonschefarzt; er nahm an der 12. Isonzoschlacht beim Durchbruch und Vormarsch in Italien teil https://de.wikipedia.org/wiki/Zw%C3%B6lfte_Isonzoschlacht:

– 25. Juli 1917 bis Anfang Jänner 1918

Ende Dezember 1917 ersuchte das Kriegsministerium in Wien um seine Ablöse, da er als Nervenarzt in Spitälern des „Hinterlandes“ dringend gebraucht wurde.

Anlässlich eines Erholungsurlaubs im Dezember 1917 in Wien erkrankte er, wurde im Vereins-Reserve-Spital Nr. 3 (Rotes Kreuz Spital Rudolfinerhaus) wegen Mastdarmbeschwerden einer Operation unterzogen, und nach seiner Genesung am 24. April 1918 dem Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz im „Range eines Landsturmoberarztes“ zugeteilt.

Nach dem Krieg:

Vom 7. Dezember 1918 bis zum 18. Juni 1919 war er noch in Wien gemeldet. Dann absolvierte er ein psychiatrisches Praktikum in der Schweiz, wo er Mitglied der Schweizer Psychoanalytischen Vereinigung wurde.

Er ging 1920 nach Palästina, wo er im selben Jahr die ärztliche Leitung der Irrenanstalt „Ezrat Nashim“ in Jerusalem übernahm. Daneben war er von 1921 bis 1923 als „psychiatric consultant of the Government of Palestine“ tätig.

Von Jänner 1924 bis Juni 1924 nochmals kurz in Wien emigrierte er in die USA.

Hier arbeitete er als Psychoanalytiker bis zu seinem Tod am „Neurological Institute“ in New York, am „College of Physicians and Surgeons of Columbia University“ und als „lecturer at the New York Psychoanalytic Institute“.

Im April 1932 wurde er Chefredakteur der Zeitschrift „Psychoanalytic Quarterly“.

Mehr über ihn:

Nachruf in Psychoanalytic Quarterly aus dem Jahr 1937

http://pep.gvpi.net/document.php?id=paq.006.0001a&type=hitlist&num=2&query=zone1%2Cparagraphs%7Czone2%2Cparagraphs%7Cwhocitedthis%2Cpsar.017.0159a

  1. Dezember 1921 Aburteilung des Mörders von Israel Fallhändler und seinem Sohne

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=jpr&datum=19211216&query=%22dr+feigenbaum%22&ref=anno-search&seite=4

Werke (Auswahl):

1929: Critique of Bekhterev’s reflexology. New York

1929: Paranoia and magic. Ohne Jahr

1929: The locomotive God. Albany/New York

1931: Die Psychoanalyse und der praktische Arzt. Vortrag gehalten zu Ehren von Prof. Sigm. Freuds 75. Geburtstag in der Deutschen Medizinischen Gesellschaft der Stadt New York am 4. Mai 1931. Leipzig

OHNE Jahr: The legacy of Karl Abraham: 1877-1925

FIALA, Kamil/Camil

Geboren am 31. Juli 1880 in Prag/gest. am 23. November 1930 in Kaschau  https://de.wikipedia.org/wiki/Ko%C5%A1ice.

Nach dem Studium der Medizin an der böhmischen Universität in Prag und seiner Promotion im Jahre 1906 war er Assistent an der ophthalmologischen Klinik in Prag (Leitung: Prof. Dr. Jindrich Chaloupecky; 1864-1918).

Noch 1906 heuerte er als Schiffsarzt beim österreichischen Lloyd an. Im Februar 1907 lief er mit dem 1888 gebauten Passagierdampfer „Imperatrix“ von Triest nach Bombay aus. Auf der Fahrt geriet das Schiff in einen schweren Sturm und sank vor der Küste Kretas https://de.wikipedia.org/wiki/Imperatrix_(Schiff).

Kamil Fiala konnte sich – nach eigenen Angaben – schwimmend ans Ufer retten.

Nach Prag zurückgekehrt arbeitete er als Haut- und Geschlechtsarzt auf der hiesigen Poliklinik. Er hatte auch eine eigene Ordination.

Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs publizierte er auch einige Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften (z.B. in Časopis lékařů českých 1910 über „die Anwendung der Kohlensäure in der Therapie von Hautkrankheiten“; eine Zusammenfassung in deutscher Sprache siehe http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=19110003&query=((text:%22dr+k+fiala%22))&ref=anno-search&seite=912).

Zu Kriegsbeginn 1914 rückte er ein und befand sich „im Felde“ vom 25. Juli 1914 bis zum 15. November 1914.

Krankheitshalber länger beurlaubt wurde er nach seiner Genesung Mitte 1915 als „nicht felddiensttauglich“ ins Garnisonsspital Nr. 13 Theresienstadt  https://de.wikipedia.org/wiki/Terez%C3%ADn, dann in die Beobachtungsstation Kolin    https://de.wikipedia.org/wiki/Kol%C3%ADn und schließlich in das Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 nach Pardubitz versetzt.

Hier übernahm er als „Konsiliararzt für Geschlechtskrankheiten“ als Kommandant die Leitung der 2. Abteilung/Sektion.

Biographisches und weitere Quellen:

  1. April 1906 Kamill Fiala zu dieser Zeit dem Garnisonsspital Nr. 11 in Prag zugeteilt, war mit 1. April 1906 zum Assistenzarzt-Stellvertreter ernannt worden

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19060410&seite=6&zoom=33&query=%22kamill%2Bfiala%22&provider=P03&ref=anno-search

  1. Februar 1907 Die Katastrophe eines österreichischen Lloyd-Dampfers – Ein Prager Arzt gerettet

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19070225&seite=6&zoom=33&query=%22dr%2Bfiala%22%2B%22geschlechtskrankheiten%22&provider=P03&ref=anno-search

  1. Februar 1907 Die Katastrophe der „Imperatrix“ – Der gerettete Dr. Fiala

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19070225&seite=14&zoom=33&query=%22dr%2Bfiala%22%2B%22geschlechtskrankheiten%22&provider=P03&ref=anno-search

  1. März 1907 Die Schreckensnacht auf der „Imperatrix“

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&datum=19070306&seite=6&zoom=33&query=%22kamill%2Bfiala%22&provider=P03&ref=anno-search

  1. März 1907 Der Schiffsarzt Dr. Kamill Fiala

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwb&datum=19070307&seite=13&zoom=33&query=%22kamill%2Bfiala%22&provider=P03&ref=anno-search

  1. Juni 1907 Assistenzarzt der Reserve ernannt

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=19070629&seite=3&zoom=33&query=%22kamill%2Bfiala%22&provider=P03&ref=anno-search

  1. Juli 1913 Unglücksfall bei den Pionierübungen in Aschach/Oberösterreich

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=19130718&seite=5&zoom=33&query=%22dr%2Bfiala%22%2B%22regimentsarzt%22&provider=P03&ref=anno-search

Kurzbiografie (in tschechischer Sprache)

https://cs.wikipedia.org/wiki/Kamil_Fiala

Text: Reinhard Mundschütz

–>Folge 8.3.2 – Ärztinnen und Ärzte (2.Teil) –> 4.12.2017

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [47]: Lindenmayr, Emerich P.: „Serbien, dessen Entwicklung und Fortschritt im Sanitætswesen, mit Andeutungen über die gesammten Sanitäts-Verhältnisse im Orient“. 1876

Lindenmayr, Emerich P.: „Serbien, dessen Entwicklung und Fortschritt im Sanitætswesen, mit Andeutungen über die gesammten Sanitäts-Verhältnisse im Orient“. Timişoara: Druck und Verlag der Csanáder Dioecesan-Buchdruckerei 1876.

 

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 749]

http://search.obvsg.at/primo_library

Emerich P. Lindenmayr – ein Grenzgänger zwischen Wien, Budapest, dem Banat und Serbien

Text: Dr. Walter Mentzel

An der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin befindet sich eine vom österreichischen Mediziner Emerich P. Lindenmayr (1806-1883) herausgebrachte Monografie, die dessen Wirken als Militärarzt im Dienst des serbischen Fürstentums und als Modernisierer des militärischen wie zivilen Sanitätswesens in Serbien zur Mitte des 19. Jahrhunderts dokumentiert. Dieses Buch stellt nicht nur eine seltene Rarität dar, sondern ist bis heute eine einzigartige Quelle zur Entwicklung und der Geschichte der Medizin in Serbien. Nicht zuletzt bezieht diese Studie auch ihre Geltung aus dem Umstand, dass Lindenmayr in der österreichischen Medizingeschichte rasch in „Vergessenheit“ geriet, während seine Bedeutung von der serbischen Historiografie in den letzten Jahren zunehmend gewürdigt wird.[1] Das Buch erschien 1876 in Timișoara/Temeswar/Temesvár/Темишвар in deutscher Sprache.

                                                            

Abb. 1 Titelblatt: Lindemayr: Serbien […].Timișoara: 1876

Emerich P. Lindenmayr wurde 1806 in Oravița/Orawitz/Oravica/Оравица, im damals zum ungarischen Teil der Habsburgermonarchie gehörenden Banat, geboren und wuchs in Ciacova/Tschakowa/Csák/Чаково im Banat auf. Sein Vater, Dr. Johann Bernhard Lindenmayr, war Bezirksarzt in Chevereșu Mare/Großkeweresch/Nagykövéres im Kreis Timiș (heute Rumänien) und Arzt in Buziaș/(Bad) Busiasch/Buziásfürdő im Banat und errichtete hier, nachdem er zwischen 1805 und 1811 den Kohlensäuregehalt in den Mineralquellen nachgewiesen hatte, eine Badeanstalt, die 1874 mit der Eröffnung der Kuranstalt zum ersten „Mineralwasser-Freibad“ Europas avancierte.

Sein Sohn Emerich Lindenmayr studierte in Wien und Budapest Medizin, wo er 1832 mit seiner Dissertation zum Thema „Hippocrates, homo, philosophus, medicus“ (Lindenmayr Emericus. Buda: Typis Univ. 1832), promovierte und danach in Budapest als Arzt praktizierte. (Der Volltext der Dissertation ist online über die Homepage der Österreichischen Nationalbibliothek zugänglich.)[2] 1835 emigrierte Lindenmayr nach Šabac/Шабац in Serbien. Am 30. Juli 1839 wurde er als erster Mediziner per Dekret zum Leiter des medizinischen Korps der serbischen Armee ernannt und begann mit der Modernisierung des militärischen Spitals- und Sanitätswesens. Dieser Tag ist bis heute Gedächtnistag des militärärztlichen Dienstes in Serbien. Von Juni 1845 bis 1. April 1859 leitete er im Fürstentum Serbien die medizinische Abteilung beim Ministerium des Inneren, die für zivile und militärische Belange zuständig war und erneuerte während dieser Zeit das Sanitäts- und Spitalwesen. Er schuf u.a. eine neue Sanitätsverwaltung und versuchte sie auf gesetzliche Grundlagen zu stellen, er führte die Organisation der Kreisärzte ein, war in der Seuchenbekämpfung aktiv und erhöhte die Zahl des ärztlichen Personals. Seit 1846 beschäftigte er sich darüber hinaus mit den Heilquellen und Kurorten in Serbien. 1856 erschien von ihm anhand von überlieferten schriftlichen Materialien seines Vaters die Arbeit „Die Mineralquellen in Busiás in der serbischen Woiwodschaft mit dem Temeser Banate. Timișoara: 1856.“[3]

Seine Erfolge beim Aufbau und der Organisation des Sanitätswesens fanden an der Medizinischen Fakultät in Wien Beachtung und führten im März 1854 zu seiner Aufnahme als „korrespondierendes Mitglied im Auslande“ in die Gesellschaft der Ärzte in Wien,[4] wo er mindestens einmal – im Februar 1856 – zum organisatorischen Aufbau des Medizinalwesens in Serbien referierte.[5] Nachdem er 1859 von seiner exponierten Stellung als Militärarzt abberufen wurde, trat er nochmals 1862 während der Unruhen zwischen der türkischen und serbischen Bevölkerung Belgrads kurzzeitig als Militärarzt in den Dienst. Emerich P. Lindenmayr verstarb am 24.12.1883 in Belgrad (Београд/Beograd).

[1] 173. Anniversary of the military medical academy (30.7.2015): http://www.vma.mod.gov.rs/eng/news/Day-of-the-Military-Medical-Service-Marked

[2] http://digital.onb.ac.at/OnbViewer/viewer.faces?doc=ABO_%2BZ155762908

[3] Eine Rezension findet sich in: Wiener Medizinische Wochenschrift, 1856, S. 565-566. Die Arbeit ist online abrufbar unter: https://books.google.at/books?id=K9tZAAAAcAAJ&printsec=frontcover&dq=inauthor:%22Emerich+P.+Lindenmayr%22&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiMw7ys0K_XAhWIqKQKHXU5AiMQuwUINDAC#v=onepage&q&f=false

[4] Wiener Zeitung, 29.3.1854, S. 5.

[5] Wiener Zeitung, 19.4.1856, S. 3.

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DIPLDISS-COACHING – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-DiplomandInnen / DissertantInnen“- TERMINE: 2. Dezember 2017

DiplDiss-Coaching  – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-DiplomandInnen/DissertantInnen“

Ein kostenfreies Angebot für Studierende der MedUni Wien

 

Vortragende: Mag. Brigitte Wildner

  • Grundlagen der Literaturrecherche
  • Auswahl der Datenbanken
  • Suchstrategien
  • Freies Arbeiten – Betreuung bei der Recherche

Samstage,
02.Dezember 2017

von 9:30 – 12:30 im Vortragsraum der UB MedUni

Email-Anmeldung: brigitte.wildner@meduniwien.ac.at
mit Angabe der Bibliotheks-ID Nr. ($A………)


 

ACHTUNG: Notstromtest am Di, 28.11.2017, Ub ab 16h geschlossen!

Notstromtest 2017!

Gem. Mitteilung  wird der Notstromtest am

Dienstag, 28.11.2017

durchgeführt.

Aus diesem Grund wird die Universitätsbibliothek ab 16:00 Uhr geschlossen.

Öffnungszeiten des Studierendenlesesaals regulär:
9:00 bis 21:30 Uhr. Bitte beachten Sie, dass es zu Strom(Licht)abschaltungen kommen wird.

Bücher können in die Rückgabebox im Studierendenlesesaal eingeworfen werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Ihr Bibliotheksteam

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [16]: Published online 2017 Apr

Open Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für AutorInnen der MedUni Wien

Die Medizinische Universität Wien hat mit dem Springer-Verlag ein neues Lizenzmodell „Springer Compact“ vereinbart. Publiziert kann in über 1.600 Subskriptionszeitschriften von Springer Open Access ohne zusätzliche AutorInnengebühren werden.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

Distinct gamma oscillations in the distal dendritic fields of the dentate gyrus and the CA1 area of mouse hippocampus

Division of Cognitive Neurobiology, Centre for Brain Research, Medical University of Vienna, Spitalgasse 4, 1090 Vienna, Austria
Thomas Klausberger, ta.ca.neiwinudem@regrebsualk.samoht.
corresponding authorCorresponding author.
 

Brain Struct Funct. 2017; 222(7): 3355–3365. Published online 2017 Apr 8. doi: 10.1007/s00429-017-1421-3

PMCID:

PMC5585287

Article

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PDF–4.9M

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Disaggregation Following Agonist-Induced Platelet Activation in Patients on Dual Antiplatelet Therapy

1Division of Angiology, Department of Internal Medicine II, Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18-20, 1090 Vienna, Austria
2Department of Blood Group Serology and Transfusion Medicine, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
3Division of Cardiology, Department of Internal Medicine II, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
Thomas Gremmel, Phone: +431 40400 46710, ta.ca.neiwinudem@lemmerg.samoht.
corresponding authorCorresponding author.
 

J Cardiovasc Transl Res. 2017; 10(4): 359–367. Published online 2017 Apr 19. doi: 10.1007/s12265-017-9746-0

PMCID:

PMC5585279

Article

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PDF–602K

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Expression of Programmed Cell Death Protein 1 by Tumor-Infiltrating Lymphocytes and Tumor Cells is Associated with Advanced Tumor Stage in Patients with Esophageal Adenocarcinoma

1Department of Surgery, Comprehensive Cancer Center Vienna, Upper-GI-Service, GET-Unit, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
2Department of Dermatology, University Hospital Zürich, University of Zurich, Zurich, Switzerland
3Department of Pathology, Faculty of Medicine in Plzen and Charles University Hospital Plzen, Biomedical Center, Charles University, Pilsen, Czech Republic
4Department of Dermatology, Kantonspital St. Gallen, University of Zurich, Zurich, Switzerland
5Department of Dermatology, Kepler University Hospital, Linz, Austria
6Department of Dermatology, Harvard Skin Disease Research Center, Brigham and Women’s Hospital, Harvard Medical School, Boston, MA USA
7Department of Medicine, Boston Children’s Hospital, Harvard Medical School, Boston, MA USA
8Clinical Division of Oncology, Department of Medicine I and Comprehensive Cancer Center, GET-Unit, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
Emmanuella Guenova, Phone: +41 44 255 1719, hc.zsu@avoneug.alleunamme.
corresponding authorCorresponding author.
 

Ann Surg Oncol. 2017; 24(9): 2698–2706. Published online 2017 Apr 20. doi: 10.1245/s10434-017-5858-7

PMCID:

PMC5539275

Article

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Clinical setting-based smoking cessation programme and the quality of life in people living with HIV in Austria and Germany

1Department of Social and Preventive Medicine, Centre for Public Health, Medical University of Vienna, Kinderspitalgasse 15/1, 1090 Vienna, Austria
2Health Centre South, Wienerbergstrasse 13, 1100 Vienna, Austria
3“Schalk-Pichler Group Practice”, Zimmermannplatz 1, 1090 Vienna, Austria
4Infectious Diseases Unit, University Clinic Hamburg-Eppendorf, Martinistrasse 52, 20246 Hamburg, Germany
Igor Grabovac, Phone: +43140160934895, ta.ca.neiwinudem@cavobarg.rogi.
corresponding authorCorresponding author.
 

Qual Life Res. 2017; 26(9): 2387–2395. Published online 2017 Apr 20. doi: 10.1007/s11136-017-1580-y

PMCID:

PMC5548958

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Influence of body mass index on survival in indolent and mantle cell lymphomas: analysis of the StiL NHL1 trial

1Salzburg Cancer Research Institute, Department of Internal Medicine III, Salzburg Cancer Research Institute, Cancer Cluster Salzburg, Paracelsus Medical University, Muellner Hauptstrasse 48, 5020 Salzburg, Austria
2Department of Internal Medicine I, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
3Division of Bioinformatics, Medical University of Innsbruck, Innsbruck, Austria
4Medizinische Klinik IV, Hospital of the Justus-Liebig-University, Giessen, Germany
Lukas Weiss, Phone: +43 (0)5 7255 57892, ta.klas@ssiew.ul.
corresponding authorCorresponding author.
 

Ann Hematol. 2017; 96(7): 1155–1162. Published online 2017 Apr 30. doi: 10.1007/s00277-017-3003-0

PMCID:

PMC5486799

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Investigating emotional contagion in dogs (Canis familiaris) to emotional sounds of humans and conspecifics

1Clever Dog Lab, Comparative Cognition, Messerli Research Institute, University of Veterinary Medicine Vienna, Medical University of Vienna, University of Vienna, 1210 Vienna, Austria
2MTA-ELTE Comparative Ethology Research Group, Pázmány Péter sétány 1/C, 1117 Budapest, Hungary
Annika Huber, Phone: (+49) 157 525 166 53, ta.ca.inudemtev@rebuh.akinna.
corresponding authorCorresponding author.
 

Anim Cogn. 2017; 20(4): 703–715. Published online 2017 Apr 21. doi: 10.1007/s10071-017-1092-8

PMCID:

PMC5486498

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An experimental animal model for percutaneous procedures used in trigeminal neuralgia

1Department of Neurosurgery, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
2Institute of Neurology, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
3Department of Pathobiology, University of Veterinary Medicine, Vienna, Austria
4Diagnostic Imaging, Department for Companion Animals and Horses, University of Veterinary Medicine, Vienna, Austria
5Department of Biomedical Research, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
Johannes Herta, Phone: +43 01 40400 25650, ta.ca.neiwinudem@atreh.sennahoj.
corresponding authorCorresponding author.
 

Acta Neurochir (Wien) 2017; 159(7): 1341–1348. Published online 2017 Apr 10. doi: 10.1007/s00701-017-3162-8

PMCID:

PMC5486611

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A Novel Way to Measure and Predict Development: A Heuristic Approach to Facilitate the Early Detection of Neurodevelopmental Disorders

1Research Unit iDN—interdisciplinary Developmental Neuroscience, Institute of Physiology, Center for Physiological Medicine, Medical University of Graz, Harrachgasse 21/5, 8010 Graz, Austria
2Center of Neurodevelopmental Disorders (KIND), Department of Women’s and Children’s Health, Karolinska Institutet, Stockholm, Sweden
3BEE-PRI: Brain, Ears & Eyes—Pattern Recognition Initiative, BioTechMed-Graz, Graz, Austria
4Machine Intelligence & Signal Processing group, MMK, Technische Universität München, Munich, Germany
5Department of Neuroimaging, Institute of Psychiatry, Psychology and Neuroscience, King’s College London, London, UK
6Centre for the Developing Brain, Division of Imaging Sciences and Biomedical Engineering, St. Thomas’ Hospital, King’s College London, London, UK
7Department of Experimental-Clinical and Health Psychology, Ghent University, Ghent, Belgium
8Child and Adolescent Psychiatry, Center of Psychiatry Research, Stockholm County Council, Stockholm, Sweden
9University of Melbourne, Melbourne, Australia
10Murdoch Childrens Research Institute, Melbourne, Australia
11The Royal Women’s Hospital, Melbourne, Australia
12Division of Neonatology, Department of Pediatrics and Adolescence Medicine, Medical University of Graz, Graz, Austria
13Chair of Complex and Intelligent Systems, University of Passau, Passau, Germany
14Machine Learning Group, Imperial College London, London, UK
15Department of Child and Adolescent Psychiatry, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
16MIND Institute, Davis Health System, University of California, Sacramento, CA USA
17Signal Processing and Speech Communication Laboratory, Graz University of Technology, Graz, Austria
18Institute for Computer Graphics and Vision, Graz University of Technology, Graz, Austria
19Department of Neurology and Division of Neuroradiology, Vascular & Interventional Radiology, Department of Radiology, Medical University of Graz, Graz, Austria
20School of Education, Victoria University of Wellington, Wellington, New Zealand
21Social & Affective Neuroscience Lab, Division of Psychology—HSS, Nanyang Technological University, Singapore, Singapore
22Affiliative Behaviour and Physiology Lab, Department of Psychology and Cognitive Science, University of Trento, Trento, Italy
23Department of Phoniatrics, Medical University of Graz, Graz, Austria
24Division of Infectious Diseases, David Geffen School of Medicine, University of California, Los Angeles, CA USA
25Center for Translational Research, Greenwood Genetic Center, Greenwood, SC USA
26Department of Neurology, Boston Children’s Hospital and Harvard Medical School, Boston, MA USA
Peter B . Marschik, ta.zarginudem@kihcsram.retep.
corresponding authorCorresponding author.

Curr Neurol Neurosci Rep. 2017; 17(5): 43. Published online 2017 Apr 8. doi: 10.1007/s11910-017-0748-8

PMCID:

PMC5384955

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Targeted Therapies for Melanoma Brain Metastases

Department of Medicine I and Comprehensive Cancer Center CNS Unit (CCC-CNS), Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18-20, 1090 Vienna, Austria
Matthias Preusser, ta.ca.neiwinudem@ressuerp.saihttam.
corresponding authorCorresponding author.

Curr Treat Options Neurol. 2017; 19(4): 13. Published online 2017 Apr 3. doi: 10.1007/s11940-017-0449-2

PMCID:

PMC5378732

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EGFR-targeting peptide-coupled platinum(IV) complexes

1Institute of Inorganic Chemistry, University of Vienna, Waehringer Strasse 42, A-1090 Vienna, Austria
2Institute of Cancer Research and Comprehensive Cancer Center, Medical University of Vienna, Borschkegasse 8a, A-1090 Vienna, Austria
3Research Cluster ‘‘Translational Cancer Therapy Research’’, University of Vienna, Waehringer Strasse 42, A-1090 Vienna, Austria
Petra Heffeter, ta.ca.neiwinudem@reteffeh.artep.

corresponding authorCorresponding author.

J Biol Inorg Chem. 2017; 22(4): 591–603. Published online 2017 Apr 12. doi: 10.1007/s00775-017-1450-7

PMCID:

PMC5443859

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Alle Beiträge zu Open Access–>
 

Univ Prof. Dr. Richard Crevenna im Gespräch mit PEOPLE: Menschen und Medizin im Wiener AKH


Univ Prof. Dr. Richard Crevenna im Gespräch mit PEOPLE: Menschen und Medizin im Wiener AKH 4/2017:

Zur kompletten Ausgabe –>LINK

PEOPLE: MENSCHEN und Medizin im Wiener AKH, herausgegeben von der B & K Bettschart und Kofler Medien- und Kommunikationsberatung GmbH, steht unter der Schirmherrschaft des Vereins zur Förderung von Wissenschaft und Forschung in den Neuen Universitätskliniken am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien.
PEOPLE ist ein Gratis-Magazin und berichtet viermal im Jahr über die beeindruckenden Leistungen der Spitzenmedizin ebenso wie über die neuesten Einsichten zur Gesundheitsvorsorge und zur Lebensstil-Medizin. Die redaktionellen Beiträge werden von erfahrenen Medizinjournalisten unter der fachlichen Beratung der wissenschaftlich tätigen Mediziner des Wiener Allgemeinen Krankenhauses in einem allgemein verständlichen Stil geschrieben.
PEOPLE wird in einer Auflage von 70.000 Exemplaren gedruckt und flächendeckend an zentralen Punkten des AKH, im Hanusch-Krankenhaus und in den Kassenambulatorien der Wiener GKK verteilt und an alle niedergelassenen Ärzte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland versendet.

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [46]: Haen, Anton de: De Magia Liber. 1774

Haen, Anton de: Antonii De Haen S.C.R.A. Maiestati A Consiliis Avlicis, Et Archiatri, Medicinae In Alma Et Antiqvissima Vniversitate Viennensi Professoris Primarii, Plvrivm Ervditorvm Societatvm Socii De Magia Liber. Leipzig: Svmptibvs I.P. Kravs Bibliopolæ Viennensis 1774.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Josephinische Bibliothek, Sign.: JB2693]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=6176295#

Text: Harald Albrecht, BA

Abb. 1    Anton de Haen

Anton de Haen (*08.12.1704 Den Haag/Niederlande, gest. 03.09.1776 Wien), war ein niederländisch-österreichischer Mediziner und Leibarzt Kaiserin Maria Theresias (1723-1780). Er studierte bei Hermann Boerhaave (1668-1738) in Leiden Medizin, wo er sich auch habilitierte. Neben seiner Praxis in Leiden betrieb er umfangreiche wissenschaftliche Studien. 1754 wurde er von seinem Freund und ehemaligen Mitstudenten Gerard van Swieten (1700-1772) nach Wien geholt, der hier beauftragt war eine medizinische Klinik aufzubauen.

Anton de Haen übernahm nach seiner Ankunft in Wien die Professur an der Ersten Medizinischen Klinik der Universität Wien im Bürgerspital, die er nach seinem Vorbild Boerhaave organisierte. Er führte den bis dahin in Wien unbekannten Unterricht am Krankenbett für Studenten ein, begann mit der systematischen Messung mit dem Fieberthermometer bei Gesunden und Kranken und kombinierte diese Untersuchung mit dem Pulsmessen. Als erster in Wien legte de Haen jährliche Berichte über Erfolg und Misserfolg seiner Behandlungsverfahren an. Er legte besonderen Wert auf die Krankenbeobachtung und erforschte zahlreiche Formen der Fieberkrankheiten. Im Auftrag seines Mentors van Swieten verfasste er eine Abhandlung der in Wien vorkommenden Fieberkrankheiten in 18 Bänden. Weiter führte er die pathologisch-anatomische Sektion zur Kontrolle seiner klinischen Befunde ein. Diese Leistungen machen Anton de Haen zu einem Mitbegründer der Erste Wiener medizinischen Schule.

Abb. 2    Titelblatt: De Haen: […] De Magia Liber. Leipzig 1774.

Obwohl de Haen, der in der Allgemeinen Deutschen Biographie als „ein Kliniker par excellence“[1] beschrieben wird, und als nüchterner Skeptiker und kritischer Wissenschaftler bekannt war, schrieb er im hohen Alter Werke über Magie und Hexerei. De Haen hatte selbst in mehreren sogenannten „Hexen-Fällen“ die Beschuldigten entlastet. Maria Theresia hatte „die 1754 errichtete Medizinische Klinik als zentrale Begutachtungsstelle eingesetzt. Damit fand eine bedeutungsvolle Wendung in allen Hexen- und Magie-Fällen statt. Nicht mehr der Jurist, sondern der Arzt sprach hinfort das letzte Wort.“[2] Nach Walter Cichon war de Haen ein strenggläubiger und theologisch ausgebildeter Katholik, für den die Bibel, auch mit ihren magischen Fällen, als verbindliches Glaubensgut galt, und der nur gegen abergläubische Auswüchse wissenschaftlich zu Felde zog. „Er hat in dem Dilemma zwischen Magie und Aufklärungsmedizin zu beweisen versucht, dass es für einen verantwortungsbewussten Christen vereinbar ist, in der Zeit der Aufklärung ein fortschrittlicher Kliniker zu sein‘“.[3]

Die in der Josephinischen Bibliothek vorhanden Ausgabe de Haens „De Magia Liber“ aus dem Jahr 1774 stammt ursprünglich aus den Beständen der Gesellschaft der Ärzte in Wien. Sie kam 1976 mit mehreren tausend weiteren Werken als Dauerleihgabe in die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin.

Quellen:

Lesky, Erna: Magie und Aufklärungsmedizin. Das Dilemma des Anton de Haen. In: Österreichische Ärztezeitung. (31/12) 1976. Bl. [1] (verso).

Cichon, Dieter: Antonius de Haens Werk „De Magia“ (1775). Eine Auseinandersetzung mit der Magie und ihrer Bedeutung für die Medizin in der Zeit der Aufklärung. (= Münstersche Beiträge zur Geschichte und Theorie der Medizin/5). Münster: Institut für Geschichte der Medizin der Universität Münster 1971.

Wyklicky, Helmut: Zur Kenntnis des Wiener Klinikers Anton de Haen. Sonderabdruck aus: Wiener medizinische Wochenschrift. Wien: Verlag Brüder Hollinek 1958.

Jantsch, Marlene: Anton de Haen. In: Österreichische Ärzte als Helfer der Menschheit/Austrian physicians in the service of mankind. (= Notring-Jahrbuch/1957). Wien: Notring 1956. S. 65-66.

[1] Cichon, Dieter: Antonius de Haens Werk „De Magia“ (1775). Eine Auseinandersetzung mit der Magie und ihrer Bedeutung für die Medizin in der Zeit der Aufklärung. (= Münstersche Beiträge zur Geschichte und Theorie der Medizin/5). Münster: Institut für Geschichte der Medizin der Universität Münster 1971. S. 7.

[2] Lesky, Erna: Magie und Aufklärungsmedizin. Das Dilemma des Anton de Haen. In: Österreichische Ärztezeitung. (31/12) 1976. Bl. [1] (verso).

[3] Lesky, Erna: Magie und Aufklärungsmedizin. Das Dilemma des Anton de Haen. In: Österreichische Ärztezeitung. (31/12) 1976. Bl. [1] (verso).

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Van Swieten Blog: MMag. Margrit Hartl

Datenbank des Monats – OpenGrey (System for Information on Grey Literature in Europe)

Datenbank des Monats – OpenGrey (System for Information on Grey Literature in Europe)

OpenGrey ist eine multidisziplinäre europäische Datenbank hergestellt von INIST-CRNS und umfasst die Bereiche Naturwissenschaft, Technik, Biomedizin, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaft.

 700 000 bibliografische Angaben zu grauer Literatur aus Europa

Inhalt:

Technische Berichte, Forschungsberichte, Konferenzbeiträge, Dissertationen, amtliche Veröffentlichungen etc.sowie auch die Vorabdrucke der GL Konferenzen (GreyNet International) im Volltext.

Jeder Eintrag enthält entweder einen englischen Titel oder/und englische Keywords und wenn möglich auch einen Abstract.

http://www.opengrey.eu/

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