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Univ. Prof. Dr. Reinhard Windhager im Gespräch mit PEOPLE: Menschen und Medizin im Wiener AKH

Univ. Prof. Dr. Reinhard Windhager im Gespräch mit PEOPLE: Menschen und Medizin im Wiener AKH 1/2018:

Zur kompletten Ausgabe –>LINK

PEOPLE: MENSCHEN und Medizin im Wiener AKH, herausgegeben von der B & K Bettschart und Kofler Medien- und Kommunikationsberatung GmbH, steht unter der Schirmherrschaft des Vereins zur Förderung von Wissenschaft und Forschung in den Neuen Universitätskliniken am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien.
PEOPLE ist ein Gratis-Magazin und berichtet viermal im Jahr über die beeindruckenden Leistungen der Spitzenmedizin ebenso wie über die neuesten Einsichten zur Gesundheitsvorsorge und zur Lebensstil-Medizin. Die redaktionellen Beiträge werden von erfahrenen Medizinjournalisten unter der fachlichen Beratung der wissenschaftlich tätigen Mediziner des Wiener Allgemeinen Krankenhauses in einem allgemein verständlichen Stil geschrieben.
PEOPLE wird in einer Auflage von 70.000 Exemplaren gedruckt und flächendeckend an zentralen Punkten des AKH, im Hanusch-Krankenhaus und in den Kassenambulatorien der Wiener GKK verteilt und an alle niedergelassenen Ärzte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland versendet.

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Datenbank des Monats – Conference Proceedings Citation Index

Datenbank des Monats – Conference Proceedings Citation Index

Der Conference Proceedings Citation Index gliedert sich in folgende zwei Bereiche: den Science (Naturwissenschaften und Technik) und den Social Science & Humanities (Sozial- und Geisteswissenschaften) Teil. Beide sind in die Plattform Web of Science Core Collection integriert.

Bietet Zugang zu Tagungsberichten von Konferenzen, Symposien, Seminaren, Kolloquien und Kongressen international (41% Europa, 41% Nordamerika, 12% Asien, 3% Australien, 2% Südamerika, 1% Afrika).

Weist Zitationen zu den Tagungsbeiträgen nach.

Umfasst über 256 Fachbereiche.

Jährlich kommen ca. 400 000 Berichte aus etwa 12 000 Konferenzen dazu.

Abdeckung: 1995 – present

Update: wöchentlich

Für den Campus der MedUni Wien lizenziert und freigeschaltet–>Link

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TOP-JOURNAL des Monats: Cancer Discovery (Impact Factor: 20.012)

Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung.

Das  TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:
Cancer Discovery
Zu den Volltexten: Jg. 1, H. 1 (2011) –

Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Mit dem Impact Factor 20.012 (2016) zählt Cancer Discovery zu den Top-Journalen in der Kategorie:
ONCOLOGY – SCIE

ISSN: 2159-8274
AMER ASSOC CANCER RESEARCH
Languages
ENGLISH
12 Issues/Year;
Alle eJournals finden Sie hier–>

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [52]: Fischer, Isidor: Geschichte der Gesellschaft der Ärzte in Wien 1837-1937

Fischer, Isidor: Geschichte der Gesellschaft der Ärzte in Wien 1837-1937. Mit 14 Abbildungen im Text. Wien: Verlag von Julius Springer 1938.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 9920]

https://ubsearch.meduniwien.ac.at

Text: Harald Albrecht, BA

Abb. 1    Isidor Fischer

Isidor Fischer (*20.09.1868 Wien, gest. 13.01.1943 Bristol), dessen Geburtstag sich heuer zum 150. Mal und dessen Todestag sich am 13. Jänner 2018 zum 75. Mal jährt, zählt neben Max Neuburger (1868-1955), zu den bedeutendsten österreichischen Medizinhistorikern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1868 als Sohn des aus Triesch/Iglau in Mähren (heute: Třešt/Jihlava) stammenden Pädagogen Albert Fischer (1830-1913) in Wien geboren. Er besuchte das Rainer-Realgymnasium in Wien-Margareten und begann 1886 mit dem Studium der Medizin an der Universität Wien, das er 1892 mit seiner Promotion abschloss. Danach arbeitete er als Sekundararzt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus und bildete sich an der I. Universitätsfrauenklinik unter Rudolf Chrobak (1843-1910) zum Facharzt für Gynäkologie aus. Fischer ließ sich anschließend als Frauenarzt nieder und war von 1896 bis 1921 Direktor eines Ambulatoriums des Frauenkrankeninstituts „Charité“ in Wien. Isidor Fischer beschäftigte sich schon früh mit der Geschichte seines Faches und publizierte 1909 ein grundlegendes historisches Übersichtswerk zur Gynäkologie:

Fischer, Isidor: Geschichte der Geburtshilfe in Wien. Leipzig und Wien: Deuticke 1909.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 1140]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8568384#

Abb. 2    Fischer: Geschichte der Gesellschaft der Ärzte in Wien 1837-1937. […] Wien: 1938. S. 109.

Auf Anregung von Max Neuburger habilitierte er sich 1914 für das Fach Geschichte und verlegte seinen Arbeitsschwerpunkt zusehends auf die Medizingeschichte und seine publizistischen Tätigkeiten. Von 1921 bis 1938 war er der Bibliothekar der Gesellschaft der Ärzte in Wien. Die historischen Bestände dieser größten außeruniversitären medizinischen Bibliothek Österreichs befinden sich heute größtenteils als Gesellschaft der Ärzte Bibliothek in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin im Josephinum. Isidor Fischer war jahrelang Gast der Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften und der internationalen Kongresse für Medizingeschichte. Neben zahlreichen Publikationen zur Medizingeschichte gilt sein 1932/33 erschienenes zweibändiges Lexikon, das bis heute ein unverzichtbares Hilfsmittel für MedizinhistorikerInnen darstellt, als sein Hauptwerk:

Fischer, Isidor: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre. München: Urban & Schwarzenberg 1932-1933.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: K8643]

https://ubsearch.meduniwien.ac.at/

Bei seinem letzten in Österreich erschienenen Werk über die Geschichte der Gesellschaft der Ärzte in Wien durfte er nicht mehr als Autor in Erscheinung treten. Isidor Fischer war jüdischer Herkunft und flüchtete 1938 vor den Nationalsozialisten aus Österreich. „Als 1938 nach jahrelanger Vorarbeit seine Festschrift ,Geschichte der Gesellschaft der Ärzte in Wien 1837-1937‘ in Druck ging, durfte sein Name auf Anordnung der Nationalsozialisten schon nicht mehr auf dem Titelblatt erscheinen. Am 23. April 1938 – vier Wochen nach dem Einmarsch der Deutschen – aller seiner Ämter und Verdienstmöglichkeiten beraubt, emigrierte F[ischer, Anm.] (verheiratet seit 1899; Vater dreier Kinder) im September 1938 zusammen mit seiner Frau Marianne, geb. Baum, nach England.“[1] Isidor Fischer verstarb 1943 völlig verarmt in seinem Exil in Bristol. Siehe dazu auch die Sonderblog-Serie „Vertrieben 1938“ auf der Homepage der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien.

Quellen:

Fischer, Isidor. In: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre. Bände III-IV: Nachträge und Ergänzungen. Dritter Band Aba-Kom. Hildesheim, Zürich und New York: Georg Olms Verlag 2002. S. 415-416.

Fischer, Isidor. In: Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Mediziner. 1 A-Q. München: K.G. Saur 2002. S.175.

Schaller, Anton und Helmut Wyklicky: 100 Jahre Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Österreich 1887-1987. Aus der Geschichte der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. In: Wiener klinische Wochenschrift. (100/5) 1988. S. 121-130.

[1] Fischer, Isidor. In: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre. Bände III-IV: Nachträge und Ergänzungen. Dritter Band Aba-Kom. Hildesheim, Zürich und New York: Georg Olms Verlag 2002. S. 415.

Sonderblog-Serie „Vertrieben 1938“

Alle Beiträge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien–>

„1. Weltkrieg & Medizin“ [49]: Das Reservespital Nr. 2 in PARDUBITZ / PARDUBICE in Böhmen 1914 – 1918, Folge 8.4.2 – Ärztinnen und Ärzte

Das Reservespital Nr. 2 in PARDUBITZ / PARDUBICE  in Böhmen 1914 – 1918

Folge 8.4.2 – Ärztinnen und Ärzte  

Die Ärzte im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 (1915-1918)

H (2.Teil)

HELLER, Anton

Geboren 1869, heimatzuständig in Prag, studierte er Medizin an der deutschen Universität in Prag, wo er 1894 promovierte.

Vor Kriegsbeginn mit eigener Zahnarztordination in Prag, war er ab 30. Juni 1915 im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz tätig.

  1. Februar 1895 Anzeige Ordination Eröffnung

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pab&datum=18950223&query=%22dr+anton+heller%22&ref=anno-search&seite=13

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=18950219&query=%22dr+anton+heller%22&ref=anno-search&seite=6

  1. Oktober 1901 Verlobung

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19011030&query=%22dr+anton+heller%22&ref=anno-search&seite=4

  1. November 1902 Geburt eines Sohnes

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19021109&query=%22dr+anton+heller%22&ref=anno-search&seite=6

Publikation „Die geschichtliche Entwicklung des Zahnersatzes“ IN: Österreichische Zeitschrift für Stomatologie 1907

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=19070310&query=%22dr+anton+heller%22&ref=anno-search&seite=42

  1. Februar 1911 tätig für Verein zur Ausspeisung mittelloser israelitischer Mädchen in Prag

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19110205&query=%22anton+heller%22&ref=anno-search&seite=7

HELLER, Erwin

Er wurde 1867 in Pilsen https://de.wikipedia.org/wiki/Pilsen geboren, und studierte Medizin an der deutschen Universität in Prag, wo er am 18. Jänner 1895 promovierte.

Er war, bevor er sich in Pilsen als praktischer Arzt am 1. Oktober 1896 niederließ, „gewesener Externarzt des k. k. allgemeinen Krankenhauses und des Kinderspitals in Prag, sowie der Universitäts-Frauen-Poliklinik in Berlin.“

Im Ersten Weltkrieg zum Militärdienst herangezogen, war er vom 11. Mai 1916 bis 1. Dezember 1916 „im Felde am russischen Kriegsschauplatz“. Im November 1916 wurde er zum Landsturmoberarzt ernannt. 

Im Jänner 1918 wurde er dem Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz zugeteilt, wo er in der 5. Abteilung/Sektion eingesetzt wurde.

Auf sein Ansuchen hin wurde Heller bereits Ende März 1918 dem Militärkommando in Prag für eine „Einteilung in Pilsen“ zugewiesen.

Er war bis zu seinem Tod Mitglied des Bezirksvereines deutscher Ärzte in Pilsen.

Zu seiner Person:

  1. Juli 1902 Unfall

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pit&datum=19020716&query=%22erwin+heller%22&ref=anno-search&seite=3

  1. Dezember 1906 Aus dem Fenster gestürzt

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pit&datum=19061221&query=%22erwin+heller%22&ref=anno-search&seite=3

  1. November 1907 Belobende Anerkennung

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pit&datum=19071101&query=%22erwin+heller%22&ref=anno-search&seite=3

  1. Jänner 1910 Tod des Schwiegervaters Dr. Samuel Schwarzkopf

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pit&datum=19100107&seite=3&zoom=33&query=%22erwin%2Bheller%22&ref=anno-search

  1. Oktober 1911 Tod der Mutter

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pit&datum=19111004&query=%22erwin+heller%22&ref=anno-search&seite=2

HELLER, Robert

Geboren am 31. Oktober 1876 in Jitschin https://de.wikipedia.org/wiki/Ji%C4%8D%C3%ADn /gestorben am 11. November 1930.

In seinem Ansuchen um Anstellung im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz Ende 1916 schrieb er in seinem Lebenslauf, dass …“er am deutschen Staatsgymnasium in Prag-Altstadt 1896 die Maturitätsprüfung (=Matura) abgelegt [hat], [daraufhin] an der k. k. deutschen Karl-Ferdinands-Universität in Prag sechs Semester Medizin, hierauf nach Ablegung des ersten medizinischen Rigorosums Mathematik und Physik [studierte]. An der gleichen Universität war er durch zwei Jahre als ‚wissenschaftliche Hilfskraft‘ am Institut für theoretische Physik beschäftigt. Später ging er in die Schweiz, wo er an der Zürcher Universität zum Doktor der Philosophie und hernach zum Doktor der Medizin promoviert wurde und die Schweizer Staatsangehörigkeit annahm.

Vom Sommer 1911 bis 1. April 1916 war er als Assistent am gerichtlich-medizinischen Institut der Universität Zürich tätig, dessen selbständige Leitung er während der Erkrankung des Institutsvorstandes Professor Dr. [Heinrich] Zangger https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Zangger zwei Jahre hindurch (1913/1914) innehatte.

Auf wissenschaftlichem Gebiete hat [er] nachstehende Arbeiten veröffentlicht:

1) Beitrag zur Kenntnis der Wirkung elektrischer Ströme auf Mikroorganismen [IN: Österreichische botanische Zeitschrift 1897, Nr. 8]

2) Die Caissonkrankheit. (Eine Monographie) [= Gerichtlich medizinische Dissertation Zürich 1912]

3) Untersuchungen über die Gesammtform

4) Eine neue optische Methode zur Auffindung von Spermaspuren. [1915]

5) Grundzüge einer physiologischen Theorie der psychischen Invarianten [IN:  Pflügers Archiv für die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere, 1915, Heft 7/8, S. 487]

6) Die Fluoreszenz der Haemoglobinderivate und ihre Bedeutung für den forensischen Blutnachweis [IN: Vierteljahrsschrift für gerichtliche Medizin und öffentliches Sanitätswesen, Vol. 51, Heft 3, 1916, S. 219]  

7) Die Fluoreszenz der Alkaloide und ihre Anwendung bei toxikologischen Untersuchungen [IN: Internationale Zeitschrift für physikalische Chemie und Biologie, Vol. 2, 1910, S. 397]

8) Registrierung tachographischer Kurven mit Hilfe des Saitengalvanometers [IN: Pflügers Archiv, Vol. 163, 1913, S. 71-74]

9) Über die Verkennung von Kohlenoxydvergiftungen [IN: Prager medizinische Wochenschrift, Nr. 50, 1914, S.597-598]

10) Instrument zur hygienisch einwandfreien Entnahme kleinster Blutmengen aus dem Körper von Menschen und Tieren (Patentschrift)

Ausser diesen bereits publizierten Arbeiten sind nachfolgende Arbeiten experimentell vollständig abgeschlossen und gelangen in der nächsten Zeit zur Veröffentlichung:

1) Spektrographische Untersuchungen über das Hämoglobin und Hämatoporphyrin

2) Über die Grenzen des forensischen Blutnachweises

3) Das Hämatoporphyrin als Hautpigment von Tieren

4) Über die chemischen Ursachen der Lumineszenz leuchtender Organismen

5) Beziehungen zwischen Phosphoreszenz und Konstitution organischer Bestimmungen

 Der Unterzeichnete ist am 10. April 1916 aus Zürich nach Österreich übersiedelt und war bis 9. November 1916 in Prag mit der Nostrifikation seines medizinischen Doktorstudiums beschäftigt.

Am 8. November 1916 wurde er an der deutschen k. k. Karl-Ferdinands-Universität in Prag zum Doktor der Medizin promoviert.“

Danach suchte er um eine Stelle im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz an.

Sein Ansuchen wurde bewilligt und ihm wurde „nebst der Unterkunft ein Honorar von zwanzig Kronen täglich auf die Dauer seiner Verwendung“ zugestanden.

Am 1. Jänner 1917 trat er seinen Dienst im Reservespital Nr. 2 als „Schweizer Staatsangehöriger“ an und verbleib hier bis zum Kriegsende.

Seit 1910 war er verheiratet mit Dr. med. Est(h)er CHAZREWIN(A) (siehe „1. Weltkrieg & Medizin“ [44]: Das Reservespital Nr. 2 in PARDUBITZ / PARDUBICE in Böhmen 1914 – 1918, Folge 8.1 – Ärztinnen und Ärzte); er war ein Freund von Albert Einstein https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein

Zu seiner Person siehe auch:

  1. November 1930 Sterbeanzeige

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19301115&query=%22dr+robert+heller%22&ref=anno-search&seite=3

HELLER, Rudolf

Er wurde geboren 1866 in Jeschin, im politischen Bezirk Schlan https://de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_Schlan.

Nach seinem Medizinstudium ließ er sich in Prag nieder, wo er vor dem Krieg in der Gemeinde Königliche Weinberge https://de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_K%C3%B6nigliche_Weinberge eine Ordination als praktischer Arzt betrieb.

Nach Kriegsbeginn war er seit 27. August 1915 bis (zumindest) zur Übergabe des Kriegsspitals/Reservespitals Nr. 2 in Pardubitz an die Heeresverwaltung in der zweiten Hälfte des Jahres 1916 tätig.

Siehe auch:

  1. Februar 1892 Verlobung

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=18920204&query=%22rudolf+heller%22&ref=anno-search&seite=6

  1. Juni 1895 niedergelassen in Kgl. Weinberge

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pab&datum=18950617&query=%22rudolf+heller%22&ref=anno-search&seite=3

  1. Dezember 1917 Tod seines Sohnes

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19171210&query=%22rudolf+heller%22&ref=anno-search&seite=2

  1. Dezember 1917 Begräbnis des gefallenen Sohnes

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19171213&query=%22rudolf+heller%22&ref=anno-search&seite=3

HERŠMAN, Victor/Viktor

Er wurde 1878 geboren und war heimatzuständig nach Nebužel bei Mělník https://de.wikipedia.org/wiki/M%C4%9Bln%C3%ADk.

Vor dem Krieg war er praktischer Arzt in Dolau bei Olmütz.

Seit 20. Mai 1910 hatte er seine Praxis krankheitshalber nicht mehr ausgeübt.

Er arbeitete im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz seit 10. Jänner 1915.

Ab Jänner 1917 war er dann dem Reservespital in Turnau zugeteilt. https://de.wikipedia.org/wiki/Turnov

HIRSCH, Ernst

Geboren 1884 und heimatzuständig nach Karlsbad, studierte er Medizin an der deutschen Universität in Prag, wo er auch am 26. November 1909 promovierte.

1911 war er “Operationszögling“ der deutschen chirurgischen Klinik in Prag.

Am 10. November 1914 war er am Handelsspital in Prag tätig.http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19141110&seite=21&zoom=33&query=%22ernst%2Bhirsch%22&provider=P02&ref=anno-search.

Am 21. April 1916 wurde er von der Beobachtungsstation Chrudim  https://de.wikipedia.org/wiki/Chrudim nach Pardubitz ins Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 versetzt.

Hier war er als Chirurg und auch als Internist in der 5. Abteilung/Sektion – auch noch im Jahr 1917 – tätig.

Publikation: Blutzuckeruntersuchungen bei Diabetes mellitus (Aus dem Prager Handelsspital. [Direktor: Prof. Dr. E. Münzer]) IN: Archiv für Verdauungskrankheiten 1918;Band 24, S. 441–451

HLAVA, Jaroslav

Geboren in Unter-Kralowitz 1855 https://de.wikipedia.org/wiki/Doln%C3%AD_Kralovice.

Er promovierte am 24. Dezember 1879 an der böhmischen Universität in Prag im Fach Medizin.

1883 erhielt er seine Zulassung als Privatdozent für pathologische Anatomie.

1884 wurde er zum außerordentlichen Professor der pathologischen Anatomie ernannt; 3 Jahre später zum ordentlichen Professor

Bald nach Kriegsausbruch übernahm er die Leitung des bakteriologischen Laboratoriums im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz, die er mit Übernahme des Spitals am 1. August 1916 abgeben musste, trotzdem er in einem Brief vom 6. August 1916 an den Generalstabsarzt Dr. Kunz in Wien um Belassung auf seinem Posten ersuchte.

Darin schrieb er folgendes:

„ Nachdem am 1. August [1916] die bakteriologische Abteilung des Pardubitzer Barackenspitals in militärische Verwaltung übernommen wurde, hört die Oberleitung dieses Institutes, die mir vertraut war, auf. Es wäre mir aber lieb, wenn mir die Inspektion dieses von mir kreierten Institutes … [unleserlich] überlassen würde, damit ich einerseits dem dort sezierenden Arzte eine Stütze sein könnte und anderseits damit ich meine Studien über Infektionskrankheiten dort weiter treiben könnte.

Es ist selbstverständlich, daß ich meine Dienste ohne jedwede Honorierung anbiete – nur sachliches Interesse führt mich dazu ebenso wie ich nur aus sachlichem Interesse die Sektionen und bakteriologischen Untersuchungen einiger Prager Militärspitäler schon das dritte Jahre ausführe.“

Die Antwort aus Wien war kurz und knapp:

 „Mit Beziehung auf das Schreiben vom 6 August dieses Jahres erlaubt sich das Kriegsministerium Eure H. für die Bereitwilligkeit, ihre Kraft dem bakteriologischen Laboratorium im Reservespital in Pardubitz auch weiter widmen zu wollen, den besten Dank auszudrücken.

Das Militärkommando in Leitmeritz wird … angewiesen, sich fallweise an E. H. zu wenden, wenn fachliche Fragen ihre konsiliare Mitwirkung nötig machen.“  

Weitere biographische Daten:

http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_H/Hlava_Jaroslav_1855_1924.xml

  1. Dezember 1883 Zulassung als Privatdozent für pathologische Anatomie

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=18831223&query=%22dr+jaroslav+hlava%22&ref=anno-search&seite=3

  1. September 1884 Ernennung zum außerordentlichen Professor der pathologischen Anatomie

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18840919&query=%22dr+jaroslav+hlava%22&ref=anno-search&seite=1

  1. Mai 1887 Herr Uplavici

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=mbb&datum=18870516&query=%22prof+hlava%22&ref=anno-search&seite=4

  1. Oktober 1887 zum ordentlichen Professor der pathologischen Anatomie an der böhmischen Universität in Prag ernannt

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pab&datum=18871019&query=%22jaroslav+hlava%22&ref=anno-search&seite=4

  1. Juni 1902 Das Mundwasser im Lichte wissenschaftlicher Kritik

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tsa&datum=19020604&query=%22prof+hlava%22&ref=anno-search&seite=8

  1. Juni 1910 Robert Koch und Hofrat Pick

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19100620&query=%22hofrat+hlava%22&ref=anno-search&seite=2

  1. Jänner 1911 Zwei neue Aktiengesellschaften in Prag

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19110131&query=%22jaroslav+hlava%22&ref=anno-search&seite=31

  1. Dezember 1912 Neue Mitglieder des Obersten Sanitätsrates in Prag

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pab&datum=19121230&query=%22jaroslav+hlava%22&ref=anno-search&seite=3

  1. Juni 1913 Österreichische Gesellschaft für Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheit

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=19130611&query=%22hofrat+hlava%22&ref=anno-search&seite=6

  1. Mai 1914 Verhängnisvolle Versuche mit Blatternserum

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vvf&datum=19140516&query=%22prof+hlava%22&ref=anno-search&seite=5

  1. März 1916 Ernennung zum obersten Sanitätsrat

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19160321&query=%22dr+jaroslav+hlava%22&ref=anno-search&seite=4

  1. November 1924 Todesanzeige

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19241104&query=%22jaroslav+hlava%22&ref=anno-search&seite=5

HOCH, Otto

Geboren 1879, studierte er Medizin in Prag und promovierte hier 1906. Anschließend leistete er einen Teil seiner militärischen Dienstpflicht 1906/1907 im Garnisonsspital Nr. 2 in Wien.

Später bekam er dann eine Stelle in der Poliklinik in Wien und eröffnete – nachdem er sich als Spezialist für „Haut- und Harnkrankheiten“ einen Namen gemacht hatte – noch vor Ende des Krieges eine Ordination in Wien. Er war auch Mitglied der Wiener dermatologischen Gesellschaft.

Im Krieg zur Armee eingezogen, wurde er im Range eines Landsturmoberarztes dem mobilen Reservespital 2/2 (Einsatz in Galizien und Wolhynien 1915/1916) zugeteilt, wo er bis Ende des Jahres 1916 verblieb.

1917/18 ist er dann als „diensttauglich für eine Sanitätsanstalt im Hinterlande“ in der 2. Abteilung/Sektion des Kriegsspitals/Reservespitals Nr. 2 in Pardubitz tätig.

Weiteres zu seiner Person:

  1. Februar 1908 Verlobungsanzeige

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19080223&seite=5&zoom=33&query=%22otto%2Bhoch%22&provider=P03&ref=anno-search

1913: Artikel „Mitteilungen über Gonorrhoe“ zusammen mit Alfred Brandweiner (1875-1932, Dermatologe, Abteilungsvorstand der Wiener Allgemeinen Poliklinik).

http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/card.jsp?id=8438152&pos=12&phys=

  1. August 1915 …“für tapferes Verhalten vor dem Feinde“…beim mobilen Reservespital 2/2

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=19150830&query=%22otto+hoch%22&ref=anno-search&seite=7

  1. Juli 1921 Vortrag: „Wesen der Geschlechtskrankheiten und Schutz vor diesen“

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aze&datum=19210703&query=%22otto+hoch%22&ref=anno-search&seite=11

  1. Februar 1922 Vortrag: „Sexuelle Hygiene“

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aze&datum=19220217&query=%22otto+hoch%22&ref=anno-search&seite=9

  1. August 1923 wieder Ordination – vom Urlaub zurück

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=19230811&query=%22dr+otto+hoch%22&ref=anno-search&seite=9

  1. April 1929 Vortrag: „Geschlechtskrankheiten (mit Lichtbildern)“

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aze&datum=19290414&query=%22otto+hoch%22&ref=anno-search&seite=16

  1. April 1929 Vortrag: „Die sexuelle Not“

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aze&datum=19290416&query=%22otto+hoch%22&ref=anno-search&seite=10

  1. Juni 1929 Vortrag: „Geschlechtskrankheiten (mit Lichtbildern)“

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aze&datum=19290623&query=%22otto+hoch%22&ref=anno-search&seite=16

  1. Dezember 1929 Lichtbildervortrag: „Geschlechtskrankheiten“

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aze&datum=19291205&query=%22otto+hoch%22&ref=anno-search&seite=10

HYNEK, Paul

Geboren 1888.

Er arbeitete im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz seit November 1915.

Mit Übernahme des Spitals in die Heeresverwaltung wurde er – als „russophil“ https://de.wikipedia.org/wiki/Russophilie eingestuft – entlassen.

HYNEK, Rudolf

Geboren 1881, war er nach seinem Medizinstudium bis Kriegsbeginn Kurarzt in Grado (Hotel „Lacroma“).

Er war „im Felde vom 1. Februar 1916 bis 20. Mai 1918“, und wurde anschließend nach Pardubitz ins Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 versetzt.

Am Ende des Krieges war er bis 2. 11. 1918 „krankheitshalber beurlaubt.“

 März 1911 Tschechen an der Adria

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gtb&datum=19110325&query=%22dr+r+hynek%22&ref=anno-search&seite=5

  1. Mai 1911 Anzeige (in tschechischer Sprache)

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=cdb&datum=19110520&query=%22dr+r+hynek%22&ref=anno-search&seite=8

Text: Reinhard Mundschütz

Folge 8.4.1

Alle Beiträge–> 1.Weltkrieg &Medizin

Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Nachtigallen in Beethovens Gärten

„O ihr Menschen die ihr mich für Feindseelig störisch oder Misantropisch haltet “
Heiligenstädter Testament 

Nachtigallen in Beethovens Gärten

„Da° drübn, über’m Schreiberbacherl, ha°b i’s singa g’heat, de Nachtigall“ erzählte der immer zum Scherzen aufgelegte alte Heurigenwirt. Durt ha°b i a vagessane Muttagottes-Figur z’sa°mm‘klaubt. In da Kuchl stehts heit no, mitsa°mmt‘m Taub’ndreck – i hab’s ja° net a°ngrührt. Und augenzwinkernd: Schließlich ha°t da Mensch a Ehrfurcht!“

Nachtigall und klane Bankerln  aus dem Wienerlied sind Geschichte. Das Laternderl  strahlt mit abgekühltem Leuchtstoff-Lichterl-Charme und das Bacherl  ist ein bisserl still geworden. In seinem Prokrustesbett.

Finster blickend wendet sich der Meister* ab. Oder duckt er sich vielleicht vor einer der drohenden Nussberg-Schlammlawinen? Versiegelte Böden hatten das Schicksal manch edler Luxuskarosse besiegelt .

Nostalgie? Aus der Mode gekommen. Aber – für Äcker werde es keinen Platz mehr geben, in etwa zweihundert Jahren. Meinen Zukunftforscher. Was bleibt erhalten? Die unsterblichen Werke des Genius loci.

Für einen ‚feindselig-störrischen Misanthropen‘ wurde er gehalten. Und doch – „zusammengeraffter, energischer, und inniger habe ich noch keinen Künstler gesehen“ – meinte Johann Wolfgang Goethe  (Teplitz, 1812).

Eine wenig bekannte, besonders liebenswerte Facette der Persönlichkeit diese Künstlers ist „Beethovens herzbezwingender Humor“:

Beethoven in einem Brief an Diabelli: „Bester Herr! wozu wolltet ihr denn noch eine Sonate von mir?! Ihr habt ja ein ganzes Heer von Komp.[onisten], die es weit beßer können als ich, gebt jedem einen Takt, welch wundervolles werk ist da nicht zu erwarten? – Es Lebe dieser euer Österr. verein, welcher SchusterFleck – Meisterl.[ich] zu behandeln weiß –“

„Es ist ein gar zu zartes, naives Ding, dieses humoristische Scherzspiel; und der müsste ein geborner Feind des Scherzes seyn, von dem es nicht ein freundliches Lächeln erzwänge…“  „Hier tändelt, neckt, scherzt alles…“  „Stets neuer Reitz in der Durchführung erhält den Zuhörer.. und stimmt ihn mit jeder Modulation zu immer zunehmend heiterer Laune.“

 „…ganz ein Guss, und trotz seiner Mannigfaltigkeit ohne fremdartige Unterbrechungen, ist das Allegro scherzo. Beethoven schien sich in dieser fast ausgelassenen frohen Stimmung so wohl zu gefallen, dass er sich von keinen phantastischen Grillen stören liess; und hatte vollkommen Recht. Daher verliess auch das Publikum eben so freundlich gestimmt den Saal.“

„Alberti  beschreibt die Achte – ‚als Lächeln in Thränen, oder als jenes Weinen im Lachen‘ und schließt hieraus wiederum auf Beethovens Intentionen zurück: „Beethoven […], der edle, durch und durch sittliche Charakter, der von glühender Liebe für die Menschheit Erfüllte, der Aufopferungsfähige konnte, wie sehr ihn die Welt verkannte, wie tiefe Schmerzen sie ihm bereitete, nie aufhören sie zu lieben. .. darum verschwanden vor ihm ihre für ihn nichtigen Gegensätze, darum bewahrte er sich stets ein Herz auch für das Kleinste in der Welt und vermochte es alle Entzweiung des Innern zu überwinden, jedes Weh der Erde niederzukämpfen und zur Versöhnung mit sich selbst hindurchzudringen„Der Humor ist für ihn nämlich diejenige Stimmung, die Beethoven die Komposition der Achten – trotz seiner von Leiden gezeichneten Lebenssituation ermöglicht habe“.

„Wenn er die Welt floh, so war’s, weil er in den Tiefen seines liebenden Gemüthes keine Waffe fand, sich ihr zu widersetzen; wenn er sich den Menschen entzog, so geschah’s, nachdem er ihnen alles gegeben und nichts zurück empfangen hatte. Er blieb einsam, weil er kein Zweytes fand. Aber bis zum Tode bewahrte er ein menschliches Herz allen Menschen.“
aus Grillparzers Grabrede

 .. „weil er kein Zweytes fand“..

  “.. lebt wohl und vergesst mich nicht ganz im Tode, ich habe es um euch verdient, indem ich in meinem Leben oft an euch gedacht, euch glücklich zu machen, seyd es“ 
Heiligenstadt, am 6. October 1802

Der zweite Satz der sechsten Symphonie trägt die Satzüberschrift „Szene am Bach“.  Das Murmeln und Plätschern, die Musik des damals noch frei und munter fließenden Schreiberbaches inspirierte Beethoven auf seinem Lieblings-Spaziergang.

Florian Kraemer (2014) Entzauberung der Musik. Beethoven, Schumann und die romantische Ironie.  Wilhelm Fink Verlag

https://www.beethoven.de/sixcms/detail.php/18880

*Steinerne Büste in Beethovens ‚Gärten‘.

Gender: beyond
– am Schreiberbach, AD MMXVII

Weitere Beiträge: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?s=heilig

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„Phantasie“

Erfahrenes und Erlesenes

vorgetragen und interpretiert von Katharina und Peter Heilig.

Phantasie ist nicht den Träumern und Phantasten reserviert.
Sie ist unverzichtbar  für das Gedanken-zu-Ende denken  und für umsichtig-nüchternes Erwägen aller, auch ausgefallener Möglichkeiten. Ein musikalisch begleiteter Abend, der durch Phantasien und Träume führt.

Am Donnerstag, 01. 03. 2018 um 19 Uhr

Im Otto Mauer Zentrum (Eintritt frei)

1090 Wien, Währingerstraße 2-4, Halbstock (Mezzanin) links

DIPLDISS-COACHING – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-DiplomandInnen / DissertantInnen“- TERMIN: 13. Jänner 2017

DiplDiss-Coaching  – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-DiplomandInnen/DissertantInnen“

Ein kostenfreies Angebot für Studierende der MedUni Wien

Vortragende: Dr. Eva Chwala

Grundlagen der Literaturrecherche

  • Auswahl der Datenbanken
  • Suchstrategien
  • Freies Arbeiten – Betreuung bei der Recherche

Samstag,
13. Jänner 2017

von 9:30 – 12:30 im Vortragsraum der UB MedUni

Email-Anmeldung: eva.chwala@meduniwien.ac.at
mit Angabe der Bibliotheks-ID Nr. ($A………)


 

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [17]: Published online 2017 May

Open Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für AutorInnen der MedUni Wien

Die Medizinische Universität Wien hat mit dem Springer-Verlag ein neues Lizenzmodell „Springer Compact“ vereinbart. Publiziert kann in über 1.600 Subskriptionszeitschriften von Springer Open Access ohne zusätzliche AutorInnengebühren werden.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

Digital breast tomosynthesis (DBT): recommendations from the Italian College of Breast Radiologists (ICBR) by the Italian Society of Medical Radiology (SIRM) and the Italian Group for Mammography Screening (GISMa)

1U.O. Senologia Clinica e Screening Mammografico, Dipartimento di Radiologia, APSS, Centro per i Servizi Sanitari, Pal. C, viale Verona, 38123 Trento, Italy
2Dipartimento di Scienze Radiologiche, Università Cattolica del Sacro Cuore, Largo Agostino Gemelli 8, 00168 Rome, Italy
3Zadig Scientific Communication Agency, Via Arezzo 21, 00161 Rome, Italy
4Struttura Complessa di Senologia Clinica, Istituto per lo Studio e la Prevenzione Oncologica (ISPO), Via Cosimo il Vecchio 2, 50139 Florence, Italy
5Romagna Cancer Registry, Romagna Cancer Institute (IRST) IRCCS, Via Piero Maroncelli 40, Meldola, 47014 Forlì, Italy
6UOC Senologia Diagnostica, IRCCS AOU San Martino-IST, Largo Rosanna Benzi 10, 16132 Genoa, Italy
7Unit of Radiology, IRCCS Policlinico San Donato, Via Morandi 30, San Donato Milanese, 20097 Milan, Italy
8UOSD Breast Unit ULSS 20, Piazza Lambranzi 1, 37142 Verona, Italy
9Dipartimento di Scienze Radiologiche, Oncologiche ed Anatomo-patologiche, Policlinico Umberto I, Sapienza Università di Roma, Viale Regina Elena 324, 00161 Rome, Italy
10Division of Molecular and Gender Imaging, Department of Biomedical Imaging and Image-guided Therapy, Medical University of Vienna/General Hospital Vienna, Waehringer Guertel 18-20, 1090 Vienna, Austria
11Regional Screening Coordinating Centre, Veneto Region, Venice, Italy
12Regional Reference Centre for Breast Cancer Screening, Turin, Italy
13Mammography Screening Centre, Local Health Authority, Modena, Italy
14Epidemiology Unit, Centre for Cancer Prevention, Turin, Italy
15Interinstitutional Epidemiology Unit, AUSL Reggio Emilia, and Arcispedale S. Maria Nuova, Reggio Emilia, Italy
16Medical Physics Service, Local Health Authority, Modena, Italy
17Radiologia 1U, Dipartimento di Diagnostica per Immagini, Università di Torino, A. O. U. Città della Salute e della Scienza di Torino, Via Genova 3, 10126 Turin, Italy
18U.O. Radiodiagnostica, Candiolo Cancer Institute, FPO, IRCCS, Strada Provinciale 142, km 3.95, Candiolo, 10060 Turin, Italy
19DAI Patologia e Diagnostica, Azienda Ospedaliera Universitaria Integrata, Piazzale A. Stefani 1, 37126 Verona, Italy
20Department of Health, Emilia-Romagna Region, Bologna, Italy
21U.O. Radiologia Senologica, IRCCS Ospedale San Raffaele, Via Olgettina 60, 20132 Milan, Italy
22Department of Prevention, Screening Centre, Local Health Authority, Sassari, Italy
23Pathology Department, Local Health Authority, Asolo, Treviso, Italy
24Senology Unit, Local Health Authority, Bologna, Italy
25Department of Experimental Medicine, DIMES, Institute of Anatomy, University of Genova, Via de Toni 14, 16132 Genoa, Italy
26Department of Biomedical Science for Health, Università degli Studi di Milano, Via Mangiagalli 31, 20133 Milan, Italy
27UOC Epidemiologia Clinica, Istituto per lo Studio e la Prevenzione Oncologica (ISPO), Florence, Italy
28Institute of Radiology, University of Udine, Piazzale S. M. della Misericordia 15, 33100 Udine, Italy
29Department of Biomedical Sciences for Health, Università degli Studi di Milano, Via Morandi 30, San Donato Milanese, 20097 Milan, Italy
Francesco Sardanelli, Phone: +390252774626, ti.iminu@illenadras.ocsecnarf.
corresponding authorCorresponding author.
 

Radiol Med. 2017; 122(10): 723–730. Published online 2017 May 25. doi: 10.1007/s11547-017-0769-z

PMCID:

PMC5596055

Article

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PDF–435KCitation

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Screening for Specific Language Impairment in Preschool Children: Evaluating a Screening Procedure Including the Token Test

1Department of Neurology, Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18-20, 1090 Vienna, Austria
2Department of Pediatrics and Adolescent Medicine, Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18-20, 1090 Vienna, Austria
3Department of Otorhinolaryngology, Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18-20, 1090 Vienna, Austria
Ulrike Willinger, Phone: 0043-1-40400-31060, ta.ca.neiwinudem@regnilliw.ekirlu.
corresponding authorCorresponding author.
 

J Psycholinguist Res. 2017; 46(5): 1237–1247. Published online 2017 May 4. doi: 10.1007/s10936-017-9493-z

PMCID:

PMC5613067

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Iodinated contrast agents in patients with myasthenia gravis: a retrospective cohort study

1Department of Neurology, Medical University of Vienna, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Vienna, Austria
2Department of Biomedical Imaging and Image-guided Therapy, Medical University of Vienna, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Vienna, Austria
Fritz Zimprich, Phone: +43 1 40400 31170, ta.ca.neiwinudem@hcirpmiz.hcirdeirf.
corresponding authorCorresponding author.
 

J Neurol. 2017; 264(6): 1209–1217. Published online 2017 May 26. doi: 10.1007/s00415-017-8518-8

PMCID:

PMC5486553

Article

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Retinal oxygen extraction in individuals with type 1 diabetes with no or mild diabetic retinopathy

1Department of Clinical Pharmacology, Medical University of Vienna, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Vienna, Austria
2Department of Ophthalmology, Medical University of Warsaw, Warsaw, Poland
3Center for Medical Physics and Biomedical Engineering, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
4Carol Davila University of Medicine and Pharmacy, Bucharest, Romania
5Department of Ophthalmology, Emergency University Hospital, Bucharest, Romania
6Department of Ophthalmology, Sanatorium Hera, Vienna, Austria
7Singapore Eye Research Institute, Singapore, Republic of Singapore
8Lee Kong Chian School of Medicine, Nanyang Technological University, Singapore, Republic of Singapore
9Imperial College, London, UK
Leopold Schmetterer, ta.ca.neiwinudem@rerettemhcs.dlopoel.
corresponding authorCorresponding author.
 

Diabetologia. 2017; 60(8): 1534–1540. Published online 2017 May 25. doi: 10.1007/s00125-017-4309-0

PMCID:

PMC5491565

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Cervical length dynamics in triplet pregnancies: a retrospective cohort study

1Clinical Division of Gynecologic Endocrinology and Reproductive Medicine, Department of Obstetrics and Gynecology, Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18-20, 1090 Vienna, Austria
2Clinical Division of Obstetrics and Fetomaternal Medicine, Department of Obstetrics and Gynecology, Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18-20, 1090 Vienna, Austria
Johannes Ott, Phone: +431/40400/28160, ta.ca.neiwinudem@tto.sennahoj.
corresponding authorCorresponding author.
 

Arch Gynecol Obstet. 2017; 296(2): 191–198. Published online 2017 May 24. doi: 10.1007/s00404-017-4402-0

PMCID:

PMC5509777

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The human serum protein C4b-binding protein inhibits pancreatic IAPP-induced inflammasome activation

1Division of Medical Protein Chemistry, Department of Translational Medicine, Lund University, Inga Marie Nilssons Gata 53, Skåne University Hospital, S20502 Malmö, Sweden
2Department of Medical Cell Biology, Uppsala University, Uppsala, Sweden
3Department of Laboratory Medicine, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
4Department of Clinical Sciences Malmö, Lund University Diabetes Centre, Lund University, Malmö, Sweden
Ben C. King, es.ul.dem@gnik.neB.
corresponding authorCorresponding author.
 

Diabetologia. 2017; 60(8): 1522–1533. Published online 2017 May 12. doi: 10.1007/s00125-017-4286-3

PMCID:

PMC5491568

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Objective breast symmetry analysis with the breast analyzing tool (BAT): improved tool for clinical trials

1Department of Surgery, Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18-20, 1090 Vienna, Austria
2Breast Health Center of the Cancer Comprehensive Center Vienna, Spitalgasse 23, 1090 Vienna, Austria
3Hirslanden Klinik St. Anna Brustzentrum, St. Anna-Strasse 32, 6006 Lucerne, Switzerland
Wilfried Krois, Phone: +43 1 40400 19210, ta.ca.neiwinudem@siork.deirfliw.
corresponding authorCorresponding author.
 

Breast Cancer Res Treat. 2017; 164(2): 421–427. Published online 2017 May 2. doi: 10.1007/s10549-017-4255-z

PMCID:

PMC5487750

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Circulating bile acids predict outcome in critically ill patients

1Division of Gastroenterology and Hepatology, Department Internal Medicine 3, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
2Department of Intensive Care Medicine, University Medical Center Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, 20246 Hamburg, Germany
3Clinical Division and Laboratory of Intensive Care Medicine, Department of Cellular and Molecular Medicine, KU Leuven, Louvain, Belgium
4Clinical Institute of Medical and Chemical Laboratory Diagnostics, Medical University of Graz, Graz, Austria
55th Medical Department, Kaiser Franz Josef Spital – SMZ Süd, Vienna, Austria
6Division of Cardiology, Department Internal Medicine 2, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
Thomas Horvatits, ed.eku@stitavroh.t.
corresponding authorCorresponding author.

#Contributed equally.

Ann Intensive Care. 2017; 7: 48. Published online 2017 May 2. doi: 10.1186/s13613-017-0272-7

PMCID:

PMC5413465

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Evaluation of the Cross-reactivity of Antidrug Antibodies to CT-P13 and Infliximab Reference Product (Remicade): An Analysis Using Immunoassays Tagged with Both Agents

1Division of Gastroenterology, Department of Medicine, McMaster University, Hamilton, ON Canada
2Division of Gastroenterology and Hepatology, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
3Department of Gastroenterology, Akershus University Hospital, Lørenskog, Norway
4Institute of Clinical Medicine, University of Oslo, Oslo, Norway
5Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Kiel, Germany
6Department of Gastroenterology, IBD Center, Humanitas Research Hospital, Milan, Italy
7Hospital Clínic de Barcelona, IDIBAPS, CIBERehd, Barcelona, Spain
8Department of Rheumatology, Hospital La Paz Institute for Health Research IdiPAZ, Hospital Universitario La Paz, Madrid, Spain
9Division of Rheumatology, Department of Internal Medicine, Inha University Hospital, School of Medicine, Incheon, Republic of Korea
10CELLTRION Inc., Incheon, Republic of Korea
11CELLTRION Healthcare Co., Ltd, Incheon, Republic of Korea
12Division of Rheumatology, Hanyang University Hospital for Rheumatic Diseases, 222-1 Wangsimni-Ro, Seongdong-Gu, Seoul, 04763 Republic of Korea
Dae Hyun Yoo, rk.ca.gnaynah@ooyhd.

corresponding authorCorresponding author.

BioDrugs. 2017; 31(3): 223–237. Published online 2017 May 11. doi: 10.1007/s40259-017-0219-4

PMCID:

PMC5443869

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Alle Beiträge zu Open Access–>
 

„1. Weltkrieg & Medizin“ [48]: Das Reservespital Nr. 2 in PARDUBITZ / PARDUBICE in Böhmen 1914 – 1918, Folge 8.4.1 – Ärztinnen und Ärzte

Das Reservespital Nr. 2 in PARDUBITZ / PARDUBICE  in Böhmen 1914 – 1918

Folge 8.4.1 – Ärztinnen und Ärzte  

Die Ärzte im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 (1915-1918)

G – H (1.Teil)

GALA, Johann

Geboren 1885.

Er diente im Range eines Assistenzarzt-Stellvertreters vor dem Krieg im Garnisonsspital Nr. 11 in Prag und wurde im Mai 1912 zum Infanterieregiment Nr. 3 versetzt https://de.wikipedia.org/wiki/K.u.k._Infanterieregiment_%E2%80%9EErzherzog_Karl%E2%80%9C_Nr._3. Ende 1913 war er Arzt in der Stadt Podiebrad https://de.wikipedia.org/wiki/Pod%C4%9Bbrady.

Nach Kriegsbeginn wurde er Anfang August 1914 außer Dienst gestellt und dem Korpskommando Nr. 9 in Leitmeritz (als Oberstabsarzt der Reserve) „zur Verwendung bei stabilen Sanitätsanstalten im Mobilisierungsfall“ zur Verfügung gestellt.

  1. August 1914 Außer Dienst werden versetzt

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19140826&query=%22johann+gala%22&ref=anno-search&seite=5

Nach Übernahme des Kriegsspitals/Reservespitals Nr. 2 in Pardubitz in der zweiten Hälfte des Jahres 1916 war er dem Spital kurze Zeit dienstzugeteilt. 

GASSAUER, Ferdinand

Geboren 1881 in Weschitz (Běšice)  https://www.heimatkreis-kaaden.de/weschitz.htm.

Er promovierte an der deutschen Universität in Prag am 13. Juli 1910 und war vor Kriegsbeginn Badearzt in Karlsbad https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsbad.

1913 war er im Kaiser-Franz-Josef-Hospital in Karlsbad   https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsbad angestellt.

Im Range eines Landsturmassistenzarztes war er zumindest seit Ende 1917 im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz tätig.

  1. Juli 1917 Kriegsbeförderungen

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19170703&seite=4&zoom=33&query=%22ferdinand%2Bgassauer%22&provider=P02&ref=anno-search

GELLER, Jakob

Geboren 1872 in Fokschan/Rumänien https://de.wikipedia.org/wiki/Foc%C8%99ani.

Er studierte an der Universität in Wien Medizin und promovierte hier am 16. Juni 1899. Vor dem Kriege war er praktischer Arzt in Sadagora/Bukowina https://de.wikipedia.org/wiki/Sadhora.

Er war dem Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz seit 15. Juli 1915 als „Okulist“ (altes Wort für Augenarzt) zugeteilt und arbeitete in der 1. Abteilung/Sektion.

 

  1. Dezember 1903 im Hotel „Zum Schwarzen Adler“ in Czernowitz gemeldet; aus Fokschani

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=cer&datum=19031231&query=%22jakob+geller%22&ref=anno-search&seite=5

Nach dem Krieg war er als praktischer Arzt im neunten Bezirk in Wien, Mariannengasse 25, gemeldet (Lehmanns Anzeiger 1919).

GLASER, Heinrich

Geboren 1869 in Wigstadtl/Wegstädtl https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%ADtkove

Er diente vor dem Krieg im Infanterieregiment Nr. 90, wo er auch im Oktober 1900 zum Regimentsarzt 2. Klasse befördert worden war. In seiner Heimatstadt war er vor dem Krieg Fabriksarzt.

Er dürfte im letzten Kriegsjahr 1918 nach einer „Felddienstverwendung“ vom 6. Jänner 1918 bis April 1918 dem Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz zugeteilt gewesen sein, da sein Name im Oktober 1918 im Verzeichnis der hier zugeteilten Ärzte als „krankheitshalber beurlaubt“ angeführt wird.

  1. Juni 1916 Kriegstrauung

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19160613&query=%22dr+heinrich+glaser%22&ref=anno-search&seite=14

GÖTTE, Christian Adriaan

Er war holländischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Haarlem https://de.wikipedia.org/wiki/Haarlem, hatte in Leiden https://de.wikipedia.org/wiki/Leiden_(Stadt)     Medizin studiert und 1910 hier promoviert. Er spezialisierte sich auf das Fach Gynäkologie und galt als guter „Gynäkologie-Chirurg“.

Er bat in einem an Professor Anton Eiselsberg         https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_von_Eiselsberg  1916 gerichteten Brief um die Zuteilung als chirurgischer Assistent im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz.

Mitte März 1917 trat er dann seinen Dienst in der 5. Abteilung/Sektion an.

Sein Aufenthalt war jedoch nur von kurzer Dauer; am 12. Juni 1917 bat er das Kriegsministerium in Wien „um seine Entlassung aus [dem] Dienstverhältnisse mit 1. Juli 1917, da er in Existenzangelegenheiten dringend in seine Heimat zurückkehren muss.“

GOLDFELD, Johann

Geboren 1865 in Stanislau   https://de.wikipedia.org/wiki/Iwano-Frankiwsk, studierte er in Graz Medizin, wo er auch 1891 promovierte.

Von 1891 bis 1895 war er dann an der Kinderklinik in Graz beziehungsweise im Krankenhaus Rudolfstiftung in Wien tätig.

1895 ließ er sich dann in Czernowitz/Bukowina nieder und eröffnete hier eine Praxis. Bald hatte er in seiner Ordination einen „transportablen“ Röntgenapparat zur Verfügung und hielt nicht nur in Czernowitz „populäre“ Vorträge über den Einsatz der Röntgenstrahlen in der medizinischen Diagnostik.

Bei Ausbruch des Krieges verlegte er im August 1914 sein Röntgeninstitut ins Landwehrspital in der Landwehrkaserne in Czernowitz.

Die Russen, die bald darauf die Stadt besetzten, zwangen ihn nach Westen zu flüchten.

Im September 1915 finden wir ihn in Mährisch Weisskirchen    https://de.wikipedia.org/wiki/Hranice_na_Morav%C4%9B.

Im Jahr 1916 war er dann im Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz tätig. 

  1. November 1895 Anzeige neuer Arzt in Czernowitz

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=bup&datum=18951110&query=%22dr+johann+goldfeld%22&ref=anno-search&seite=4

  1. Mai 1898 Studium der Diagnostik mittels Röntgenstrahlen

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=bup&datum=18980526&query=%22dr+johann+goldfeld%22&ref=anno-search&seite=3

  1. Juni 1898 Der transparente Mensch

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=bur&datum=18980626&query=%22dr+goldfeld%22&ref=anno-search&seite=4

  1. Jänner 1899 Der Röntgenapparat transportabel

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=bur&datum=18990114&seite=3&zoom=33&query=%22johann%2Bgoldfeld%22&provider=P02&ref=anno-search

  1. Dezember 1899 Die Volksuniversität in Galizien

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=bup&datum=18991212&query=%22dr+goldfeld%22&ref=anno-search&seite=3

  1. Mai 1899 Tod der Mutter

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=bup&datum=18990525&query=%22dr+goldfeld%22&ref=anno-search&seite=3

  1. März 1901 Vortrag „Über die neuesten Fortschritte der Medizin“

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=bup&datum=19010310&query=%22dr+goldfeld%22&ref=anno-search&seite=5

1901 Vortrag „Simulation und Unfall“

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=bup&datum=19011128&query=%22dr+johann+goldfeld%22&ref=anno-search&seite=1

  1. August 1914 Zivilarzt Dr. Goldfeld hat sein Röntgeninstitut ins Landwehrspital verlegt

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=cer&datum=19140827&query=%22dr+goldfeld%22&ref=anno-search&seite=5

  1. September 1915 Für die ärztlichen Lesezimmer im Allgemeinen Krankenhausein Wien: er spendet für Guido Holzknecht https://de.wikipedia.org/wiki/Guido_Holzknecht zwanzig Kronen

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=19150916&seite=7&zoom=33&query=%22johann%2Bgoldfeld%22&provider=P02&ref=anno-search

HAVELKA, Franz

Geboren am 20. Dezember 1869 in Volanic/Bezirk Neubidschow https://de.wikipedia.org/wiki/Nov%C3%BD_Byd%C5%BEov in Böhmen.

Er studierte an der böhmischen Universität in Prag Medizin, wo er auch promovierte. Seit 1906 verheiratet, wurde er 1910 Vater einer Tochter.

Er schlug die Karriere eines Truppenarztes ein und diente vor dem Krieg in folgenden Garnisonen:

1896 Garnisonspital Nr. 3 in Przemysl

https://de.wikipedia.org/wiki/Przemy%C5%9Bl

1897 – 1907 Ulanenregiment Nr. 6 (u. a. in Rzeszow https://de.wikipedia.org/wiki/Rzesz%C3%B3w und

Debica https://de.wikipedia.org/wiki/D%C4%99bica 

Seit 1. März 1910 war er Chefarzt des Infanterieregiments Nr. 94 und Abteilungschefarzt im Truppenspitale in Reichenberg https://de.wikipedia.org/wiki/Liberec.

Nach Kriegsbeginn war er „im Felde“ vom 28. Juli 1914 bis 25. Juni 1918 (mit einer Unterbrechung von Oktober 1914 bis Mitte Jänner 1915 infolge Verletzung: Splitterbruch des linken Unterschenkels).

Anschließend wurde er dem Kriegsspital/Reservespital Nr. 2 in Pardubitz zur Dienstleistung zugewiesen.

HAŠKOVEC, Ladislav/Ladislaus

  1. Mai 1866 in Bechin https://de.wikipedia.org/wiki/Bechyn%C4%9B, Böhmen; gestorben am 16. Januar 1944 in Prag

Er studierte Medizin an der böhmischen Universität in Prag, wo er 1891 auch promovierte. Nach weiteren Studien in Paris bei dem berühmten Neurologen Jean-Martin Charcot https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Martin_Charcot in Paris, war er von 1892 bis 1896 Assistent an der psychiatrischen Klinik in Prag. 1896 habilitierte er sich zum Privatdozenten für Neuropathologie an der Psychiatrischen Klinik in Prag; 1906 wurde er zum außerordentlichen Professor, 1919 zum ordentlichen Professor für Nervenkrankheiten an der Universität Prag ernannt. Er war auch Primararzt im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Prag.

Seine zahlreichen Arbeiten umfassen das Gebiet der klinischen, experimentellen, histologischen und sozialmedizinischen Forschung (Schilddrüse, Wirkung des Alkohols auf das Herz, traumatische Neurosen, Tabes dorsalis, Basedow, Akromegalie, Meralgia paraesthetica, Schreibkrampf, soziale Bedeutung der Nervenkrankheiten, Eugenik etc.).

Zur Biographie siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Ladislav_Ha%C5%A1kovec

Im Ersten Weltkrieg war er in der 4. Abteilung/Sektion (Neurologische Abteilung) des Kriegsspitals/Reservespitals Nr. 2 in Pardubitz tätig (1916/1917 war er hier einer der drei diensthabenden Neurologen).

Arbeiten von ihm im Volltext:

Neue Beiträge zur Pathogenese der Basedowschen Krankheit

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1900&size=45&page=35

Weitere Bemerkungen über die Akathisie 2 Teile

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1904&page=281&size=45

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1904&page=309&size=45

Über den Blutdruck bei einigen Nerven- und Geisteskrankheiten 6 Teile

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1905&size=45&page=269

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1905&size=45&page=292

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1905&size=45&page=327

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1905&size=45&page=352

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1905&size=45&page=382

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1905&size=45&page=408

 Weitere Beiträge zur Frage der Alkoholwirkung auf das Herz und den Kreislauf 2 Teile

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1909&size=45&page=247

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1909&size=45&page=281

Herpes zoster und die Innervationssegmente des Rückenmarkes

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1910&size=45&page=1222

Beitrag zur Kenntnis der Läsionen des Thalamus opticus 4 Teile

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1912&size=45&page=1193

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1912&size=45&page=1226

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1912&size=45&page=1261

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1912&size=45&page=1293

Zur Symptomatologie und Diagnose der Störungen der Cauda equina und des Conus medullaris

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1913&size=45&page=33

Pseudogibbus (Pseudokyphosis) traumaticus 2 Teile

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1913&size=45&page=267

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1913&size=45&page=305

Ein Beitrag zur Kenntnis der Zwangsvorstellungen 2 Teile

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1901&page=271&size=45

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1901&page=302&size=45

Haškovec in der Tagespresse:

  1. September 1907 Das Eisenbahnunglück in Neu-Paka – Gutachter

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19070907&seite=8&zoom=33&query=%22dr%2Bhaskovec%22&provider=P03&ref=anno-search

  1. Februar 1911 Der Schädel des Hussitenführers Zizka

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19110217&seite=4&zoom=33&query=%22dr%2Bhaskovec%22&provider=P03&ref=anno-search

  1. November 1913 Ein Irrsinniger ermordet seine Familie. Der Fabrikant Skorkowsky erschießt Frau und Kind, verletzt sein zweites Kind schwer und begeht Selbstmord

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19131105&seite=17&zoom=33&query=%22haskovec%22&ref=anno-search

  1. November 1913 Die Familientragödie in Smichov

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19131106&query=%22haskovec%22&ref=anno-search&seite=7

  1. April 1927 Dr. Franz Dehms Testament – Anfechtung durch die Verwandten – geistig gesund oder geisteskrank?

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19270429&query=%22haskovec%22&ref=anno-search&seite=5

  1. Juni 1929 Klinik Haškovec wird wieder eröffnet

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19290615&query=%22haskovec%22&ref=anno-search&seite=4

  1. Juni 1931 Ärztliches Zeugnis als Voraussetzung der Eheschließung

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19310617&query=%22haskovec%22&ref=anno-search&seite=6

  1. Juni 1931 Ehefähigkeitszeugnis

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19310621&query=%22haskovec%22&ref=anno-search&seite=9

  1. September 1931 Der I. Internationale Neurologische Kongreß in Bern

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19310902&query=%22haskovec%22&ref=anno-search&seite=4

  1. Dezember 1931 Zur psychohygienischen Bewegung

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ptb&datum=19311212&query=%22haskovec%22&ref=anno-search&seite=4

Text: Reinhard Mundschütz

Folge 8.4.2. (H–> 2.Teil–> 08.01.2018)

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TOP-JOURNAL des Monats: EUROPEAN HEART JOURNAL (Impact Factor: 19.651)

Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung.

Das  TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:
EUROPEAN HEART JOURNAL

 

Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Mit dem Impact Factor 19.651 (2016) zählt EUROPEAN HEART JOURNAL zu den Top-Journalen in der Kategorie:

CARDIAC & CARDIOVASCULAR SYSTEMS – SCIE

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