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Scientific Writing Hacks: AMBOSS-Roadshow-Event für Erstsemestrige

Hack #98: Pünktlich zum Semesterstart veranstaltet AMBOSS am 29. September 2026 um 17 Uhr in Hörsaal 1 im Hörsaalzentrum für alle Erstsemestrigen der MedUni Wien ein kostenloses Roadshow-Event, bei dem die beliebte Lernplattform sowie ihre Anbindung an das Lernkartensystem ANKI vorgestellt werden.

Alle Informationen sind im Beitrag AMBOSS-Roadshow-Event für Erstsemestrige am 29.9.2026 um 17 Uhr an der MedUni Wien

nachzulesen.

Letzte Aktualisierung: 24.09.2026
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [389]: Massari, Julius – Dozent für Geburtshilfe und Gynäkologie an der II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien

Massari, Julius – Dozent für Geburtshilfe und Gynäkologie an der II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 17.09.2026

Keywords: Gynäkologe, Geburtshelfer, Operateur, II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik Allgemeines Krankenhaus Wien, Medizingeschichte, Wien

Julius Anton Ritter von Massari wurde – abweichend von den Angaben in den biografischen Nachschlagewerken – am 20. April 1845 als Sohn des Oberlandesgerichtsrates Sylvester Dominik von Massari (gest. 1889) und dessen Ehefrau Antonie, geborene Forget de Barst (gest. 1882) in Wien geboren. Seit 1876 war er mit Karolina Juliana Edle von Braun-Fernwald verheiratet. Sie war eine Tochter des Gynäkologen Carl Rudolf Braun von Fernwald (1823-1891), Vorstand der I. Geburtshilflichen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien, sowie eine Schwester der ebenfalls dort tätigen Gynäkologen Egon August Gustav Braun von Fernwald (1862-1926) und Richard Albert Braun von Fernwald (1866-1955). Aus der Ehe gingen unter anderem Carl Julius (geb. 1877), Carolina Silvia Johanna (geb. 1878) und der spätere Chirurg Kornelius Carl Egon (geb. 1883) hervor.

Nach Abschluss seiner Gymnasialausbildung studierte Massari an der Universität Wien Medizin. Am 27. Jänner 1871 promovierte er zum Doktor der gesamten Heilkunde und am 4. April 1871 zum Doktor der Chirurgie. Anschließend arbeitete er als Operationszögling an der I. Chirurgischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien unter Johann von Dumreicher (1815-1880). Danach trat er als Assistent in die von Joseph Späth (1823-1896) geleitete Hebammenklinik ein. Von 1873 bis 1876 war er als Assistent Späths an der II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik tätig. Daneben hielt er an der Klinik Kurse über operative Geburtshilfe mit Übungen sowie gynäkologische Propädeutik und Kasuistik.

1876 habilitierte sich Massari im Fach Geburtshilfe und Gynäkologie sowie gynäkologische Propädeutik und wurde zum Privatdozenten ernannt.[1]

Zu seinen wissenschaftlichen Arbeiten zählen „Fractura Pelvis sub partu“ aus dem Jahr 1876,[2] „Studien über Exstirpation des Uterus“ aus dem Jahr 1878 sowie die 1879 erschienenen Arbeiten „Eine seltene Anomalie der weiblichen Harn- und Geschlechtsorgane“ und „Exstirpation der Ovarien und des krebskranken Uterus von der Bauchhöhle aus“. 1883 veröffentlichte er die Arbeit „Ein sich selbst haltender, löffelförmiger Scheidenspiegel“.

Eine vollständige Übersicht seiner Publikationen enthält die Zusammenstellung „Personalbiographien von Professoren und Dozenten der I. und II. Universitätsfrauenklinik und der III. geburtshilflichen Klinik in Wien im ungefähren Zeitraum von 1875-1905“

Seit 1874 gehörte Massari der Gesellschaft der Ärzte in Wien an.[3]

Julius Anton Ritter von Massari starb am 12. Juli 1884 in Dornbach bei Wien.

Massari Julius, Todesanzeige, Neue Freie Presse, 13.7.1884, S. 13.

Quellen:

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 182-170, Massari Julius (Promotion Datum: 27.1.1871).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 182-500, Massari Julius (Promotion/Chirurgie Datum: 4.4.1871).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 170-171a, Massari Julius (Rigorosum Datum: 1870).

Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker. Bd. 4, 1886, S. 161.

Personalbiographien von Professoren und Dozenten der I. und II. Universitätsfrauenklinik und der III. geburtshilflichen Klinik in Wien im ungefähren Zeitraum von 1875-1905: Mit kurzen biographischen Angaben und Überblick über die Hauptarbeitsgebiet, Wien 1971.

Literatur:

Massari, Julius: Studien über Exstirpation des Uterus. Sonderdruck aus: Wiener medicinische Wochenschrift. Wien: Druck der k. Wiener Zeitung 1878.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Massari, Julius: Eine seltene Anomalie der weiblichen Harn- und Geschlechtsorgane. Beobachtet in dem unter Leitung des k. Rathes Prim. Dr. v. Gunz stehenden St. Josefs-Kinderspitale in Wien. Sonderdruck aus: Wiener medicinische Wochenschrift. Wien: Druck der k. Wiener Zeitung 1879.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Massari, Julius: Exstirpation der Ovarien und des krebskranken Uterus von der Bauchhöhle aus. Ausgeführt an Prof. Braun-Fernwald’s Klinik. Sonderdruck aus: Centralblatt für Gynäkologie. Leipzig: Druck und Verlag von Breitkopf & Härtel 1879.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Massari, Julius: Ein sich selbst haltender, löffelförmiger Scheidenspiegel. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Presse 1883.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Wiener Zeitung, 4.10.1876, S. 2.

[2] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 7, 1876, Sp. 148-151.

[3] Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Aerzte zu Wien, Bd. 2, 1874, S. 88.

Normdaten (Person):  : BBL; GND: 1020903503

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Letzte Aktualisierung: 2026.09.17

Logo Margrit Hartl

Scientific Writing Hacks: SAVE THE DATE: Workshop für Studierende: Hochschulschriften erfolgreich verfassen

Hack #97:
SAVE THE DATE: Workshop für Studierende: Hochschulschriften erfolgreich verfassen

Termin(e): 

Mi 28.10.2026 16:00 – 20:00 Uhr – hybrid, englisch
Seminarraum B1, Universitätszahnklinik,
Sensengasse 2a, 1090 Wien

Do 12.11.2026 16:00 – 20:00 Uhr – in Präsenz, deutsch
Mehrzweckraum (5.E0.03) Universitätsbibliothek der MedUni Wien AKH Ebene 5

Di 01.12.2026 16:00 – 20:00 Uhr – in Präsenz, deutsch
Mehrzweckraum (5.E0.03) Universitätsbibliothek der MedUni Wien AKH Ebene 5

Di 12.1.2027 16:00 – 20:00 Uhr – in Präsenz, deutsch
Mehrzweckraum (5.E0.03) Universitätsbibliothek der MedUni Wien  AKH Ebene 5

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung zu einem Workshoptermin über Moodle notwendig.

>>Anmeldelink

Im Workshop können MedUni Wien Studierende erfahren, wie sie ihre Abschlussarbeit konform des aktualisierten Leitfadens für das Erstellen von Hochschulschriften (Stand Jänner 2025) erstellen können. Nach den Impulsreferaten können konkrete Fragen zur eigenen Abschlussarbeit gestellt werden.

Letzte Aktualisierung: 21.09.2026
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Buchscanner in der Universitätsbibliothek der MedUni und in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin kostenlos benutzbar!

Im Lesesaal der Universitätsbibliothek der MedUni Wien steht ein Buchscanner, Modell Zeutschel Zeta, zur Verfügung.

Die Benutzung ist kostenlos, es wird lediglich ein USB-Stick zum Abspeichern der Dokumente benötigt.

Der Scanner befindet sich rechts neben dem Informations- und Entlehnschalter und ist barrierefrei benützbar.

Bedienungsanleitung: Buchscanner_Anleitung_USB

Ein weiterer Buchscanner steht im Forscher:innenlesesaal in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin zur Verfügung.

Mit dem intuitiv zu bedienenden Gerät können Druckwerke bis zum Format A3 problemlos in hoher Qualität  eingescannt. Es wird auch lediglich ein USB-Stick zum Abspeichern der Dokumente benötigt.

Nähere Informationen zur Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin finden Sie hier. 

Scientific Writing Hacks: European Conference on Ethics and Integrity in Academia 2026

Hack #96:

European Conference on Ethics and Integrity in Academia 2026

Three days of research, dialogue and practical exchange on the Black Sea coast — ethics and integrity, examined together. Hosted by Ilia State University as the closing conference of the ETHICS project.

14–16 September 2026

Alle Informationen sind in diesem Beitrag nachzulesen.

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026
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Scientific Writing Hacks: Webinar: Teaching Postplagiarism Tenets Through AI-Enhanced Creative Problem-Solving Model 

Hack #95:

Kostenlose offene Webinare zu Themen im Zusammenhang mit Academic Integrity:

[HYBRID] Teaching Postplagiarism Tenets Through AI-Enhanced Creative Problem-Solving Model 

Alle Informationen können hier nachgelesen werden

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026
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Scientific Writing Hacks: Webinar: From Policy to Practice: A Postplagiarism Readiness Framework for AI Integration in Higher Education

Hack #94:

Kostenlose offene Webinare zu Themen im Zusammenhang mit Academic Integrity: [HYBRID] From Policy to Practice: A Postplagiarism Readiness Framework for AI Integration in Higher Education

Alle Informationen können hier nachgelesen werden

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026
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Scientific Writing Hacks: The Good, the Bad, and the Inbetween: Perception and Preservation of Scientific Quality in the Era of Predatory Publishing

Hack #93:

The Good, the Bad, and the Inbetween: Perception and Preservation of Scientific Quality in the Era of Predatory Publishing
Postdoc Appreciation Week (PAW) Austria is a national collaborative initiative that unites researchers, research institutions, postdoc office coordinators, and research managers to celebrate and recognise the outstanding contributions of postdoctoral researchers across Austria.

Alle Informationen sind im Beitrag PostDoc Appreciation Week 2026 nachzulesen.

Letzte Aktualisierung: 14.09.2026
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PostDoc Appreciation Week 2026: The Good, the Bad, and the Inbetween: Perception and Preservation of Scientific Quality in the Era of Predatory Publishing (Webinar)

MedUni Vienna, in cooperation with Wisskomm, presents:

The Good, the Bad, and the Inbetween: Perception and Preservation of Scientific Quality in the Era of Predatory Publishing

Monday, September 21st, 10:00-11:00 am (online)

The event focuses on change in scientific communication and its impact on good scientific practice, publication practices, and quality assurance in this context. “Predatory publishing” is a phenomenon that has existed for some time; later, major open-access publishers such as MDPI and Frontiers raised the controversial question of quality in scientific communication. With the now widespread use of AI, this question has taken on a new dimension that has also implications for good scientific practice.

Register here!

Postdoc Appreciation Week (PAW) Austria is a national collaborative initiative that unites researchers, research institutions, postdoc office coordinators, and research managers to celebrate and recognise the outstanding contributions of postdoctoral researchers across Austria.

Throughout the week, participating partners offer a rich program of workshops, public events, and a coordinated social media campaign, all aimed at highlighting the essential role of postdocs in driving research and innovation.

Online-Webinar: UpToDate – KI trifft Evidenz am 8. 9. 2026

In diesem OnlineWebinar am 8. September 2026 um 14.00 Uhr geht es um die praktische Anwendung der evidenzbasierten Plattform UpToDate mit einem Fokus auf die integrierte KI. Auch Ihre
Fragen zur Plattform werden gerne beantwortet.

In ca 45 Minuten zeigen Ihnen Frau Cumur und Herr Meister von OVID:

• Wie Sie mit UpToDate schneller die richtigen Informationen finden
• Welche Suchstrategien Zeit sparen und die Relevanz der Ergebnisse erhöhen
• Wie Sie Empfehlungen und Evidenz gezielt bewerten
• Wie KI-gestützte Funktionen Ihren klinischen Workflow unterstützen können
• Welche praxisnahen Tipps und Best Practices Sie sofort anwenden können

Infos und den Link zu Anmeldung finden sie im folgenden PDF:

Webinar – UpToDate – KI trifft Evidenz. Weniger suchen. Mehr wissen. Besser entscheiden am 8. September um 14.00 Uhr