Bücherflohmarkt in der UB MedUni Wien: 03. & 04. November 2026

Im Wintersemester findet der allseits beliebte
Bücherflohmarkt der Universitätsbibliothek statt.

Dienstag, 03.11.2026 von 12-16 Uhr

Mittwoch, 04.11.2026 von 12-16 Uhr

Der Flohmarkt findet im Lesesaal der Universitätsbibliothek MedUni Wien AKH (Zugang 5E, linker Gang) statt.

Es gibt die Möglichkeit, ältere Auflagen von Büchern
und Lehrbüchern aus dem gesamten Spektrum der Medizin
zu sehr günstigen Preisen zu kaufen!

Bringen Sie genügend Kleingeld und ausreichend große Taschen mit…

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Scientific Writing Hacks: AMBOSS-Roadshow-Event für Erstsemestrige

Hack #98: Pünktlich zum Semesterstart veranstaltet AMBOSS am 29. September 2026 um 17 Uhr in Hörsaal 1 im Hörsaalzentrum für alle Erstsemestrigen der MedUni Wien ein kostenloses Roadshow-Event, bei dem die beliebte Lernplattform sowie ihre Anbindung an das Lernkartensystem ANKI vorgestellt werden.

Alle Informationen sind im Beitrag AMBOSS-Roadshow-Event für Erstsemestrige am 29.9.2026 um 17 Uhr an der MedUni Wien

nachzulesen.

Letzte Aktualisierung: 24.09.2026
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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [389]: Massari, Julius – Dozent für Geburtshilfe und Gynäkologie an der II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien

Massari, Julius – Dozent für Geburtshilfe und Gynäkologie an der II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 17.09.2026

Keywords: Gynäkologe, Geburtshelfer, Operateur, II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik Allgemeines Krankenhaus Wien, Medizingeschichte, Wien

Julius Anton Ritter von Massari wurde – abweichend von den Angaben in den biografischen Nachschlagewerken – am 20. April 1845 als Sohn des Oberlandesgerichtsrates Sylvester Dominik von Massari (gest. 1889) und dessen Ehefrau Antonie, geborene Forget de Barst (gest. 1882) in Wien geboren. Seit 1876 war er mit Karolina Juliana Edle von Braun-Fernwald verheiratet. Sie war eine Tochter des Gynäkologen Carl Rudolf Braun von Fernwald (1823-1891), Vorstand der I. Geburtshilflichen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien, sowie eine Schwester der ebenfalls dort tätigen Gynäkologen Egon August Gustav Braun von Fernwald (1862-1926) und Richard Albert Braun von Fernwald (1866-1955). Aus der Ehe gingen unter anderem Carl Julius (geb. 1877), Carolina Silvia Johanna (geb. 1878) und der spätere Chirurg Kornelius Carl Egon (geb. 1883) hervor.

Nach Abschluss seiner Gymnasialausbildung studierte Massari an der Universität Wien Medizin. Am 27. Jänner 1871 promovierte er zum Doktor der gesamten Heilkunde und am 4. April 1871 zum Doktor der Chirurgie. Anschließend arbeitete er als Operationszögling an der I. Chirurgischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien unter Johann von Dumreicher (1815-1880). Danach trat er als Assistent in die von Joseph Späth (1823-1896) geleitete Hebammenklinik ein. Von 1873 bis 1876 war er als Assistent Späths an der II. Geburtshilflich-gynäkologischen Klinik tätig. Daneben hielt er an der Klinik Kurse über operative Geburtshilfe mit Übungen sowie gynäkologische Propädeutik und Kasuistik.

1876 habilitierte sich Massari im Fach Geburtshilfe und Gynäkologie sowie gynäkologische Propädeutik und wurde zum Privatdozenten ernannt.[1]

Zu seinen wissenschaftlichen Arbeiten zählen „Fractura Pelvis sub partu“ aus dem Jahr 1876,[2] „Studien über Exstirpation des Uterus“ aus dem Jahr 1878 sowie die 1879 erschienenen Arbeiten „Eine seltene Anomalie der weiblichen Harn- und Geschlechtsorgane“ und „Exstirpation der Ovarien und des krebskranken Uterus von der Bauchhöhle aus“. 1883 veröffentlichte er die Arbeit „Ein sich selbst haltender, löffelförmiger Scheidenspiegel“.

Eine vollständige Übersicht seiner Publikationen enthält die Zusammenstellung „Personalbiographien von Professoren und Dozenten der I. und II. Universitätsfrauenklinik und der III. geburtshilflichen Klinik in Wien im ungefähren Zeitraum von 1875-1905“

Seit 1874 gehörte Massari der Gesellschaft der Ärzte in Wien an.[3]

Julius Anton Ritter von Massari starb am 12. Juli 1884 in Dornbach bei Wien.

Massari Julius, Todesanzeige, Neue Freie Presse, 13.7.1884, S. 13.

Quellen:

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 182-170, Massari Julius (Promotion Datum: 27.1.1871).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 182-500, Massari Julius (Promotion/Chirurgie Datum: 4.4.1871).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 170-171a, Massari Julius (Rigorosum Datum: 1870).

Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker. Bd. 4, 1886, S. 161.

Personalbiographien von Professoren und Dozenten der I. und II. Universitätsfrauenklinik und der III. geburtshilflichen Klinik in Wien im ungefähren Zeitraum von 1875-1905: Mit kurzen biographischen Angaben und Überblick über die Hauptarbeitsgebiet, Wien 1971.

Literatur:

Massari, Julius: Studien über Exstirpation des Uterus. Sonderdruck aus: Wiener medicinische Wochenschrift. Wien: Druck der k. Wiener Zeitung 1878.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Massari, Julius: Eine seltene Anomalie der weiblichen Harn- und Geschlechtsorgane. Beobachtet in dem unter Leitung des k. Rathes Prim. Dr. v. Gunz stehenden St. Josefs-Kinderspitale in Wien. Sonderdruck aus: Wiener medicinische Wochenschrift. Wien: Druck der k. Wiener Zeitung 1879.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Massari, Julius: Exstirpation der Ovarien und des krebskranken Uterus von der Bauchhöhle aus. Ausgeführt an Prof. Braun-Fernwald’s Klinik. Sonderdruck aus: Centralblatt für Gynäkologie. Leipzig: Druck und Verlag von Breitkopf & Härtel 1879.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Massari, Julius: Ein sich selbst haltender, löffelförmiger Scheidenspiegel. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Presse 1883.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Wiener Zeitung, 4.10.1876, S. 2.

[2] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 7, 1876, Sp. 148-151.

[3] Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Aerzte zu Wien, Bd. 2, 1874, S. 88.

Normdaten (Person):  : BBL; GND: 1020903503

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  50330 (17.09.2026)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=50330

Letzte Aktualisierung: 2026.09.17

Logo Margrit Hartl

Scientific Writing Hacks: SAVE THE DATE: Workshop für Studierende: Hochschulschriften erfolgreich verfassen

Hack #97:
SAVE THE DATE: Workshop für Studierende: Hochschulschriften erfolgreich verfassen

Termin(e): 

Mi 28.10.2026 16:00 – 20:00 Uhr – hybrid, englisch
Seminarraum B1, Universitätszahnklinik,
Sensengasse 2a, 1090 Wien

Do 12.11.2026 16:00 – 20:00 Uhr – in Präsenz, deutsch
Mehrzweckraum (5.E0.03) Universitätsbibliothek der MedUni Wien AKH Ebene 5

Di 01.12.2026 16:00 – 20:00 Uhr – in Präsenz, deutsch
Mehrzweckraum (5.E0.03) Universitätsbibliothek der MedUni Wien AKH Ebene 5

Di 12.1.2027 16:00 – 20:00 Uhr – in Präsenz, deutsch
Mehrzweckraum (5.E0.03) Universitätsbibliothek der MedUni Wien  AKH Ebene 5

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung zu einem Workshoptermin über Moodle notwendig.

>>Anmeldelink

Im Workshop können MedUni Wien Studierende erfahren, wie sie ihre Abschlussarbeit konform des aktualisierten Leitfadens für das Erstellen von Hochschulschriften (Stand Jänner 2025) erstellen können. Nach den Impulsreferaten können konkrete Fragen zur eigenen Abschlussarbeit gestellt werden.

Letzte Aktualisierung: 21.09.2026
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Recently Added: Neue historische Volltexte im Repositorium der UB MedUni Wien ePub 

MedUni Wien ePub ist der Publikationsserver der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, über den Sie Einsicht in digitalisierte Materialien vornehmlich aus den Beständen der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin erhalten. Weiters stehen Ihnen die approbierten Abschlussarbeiten der Medizinischen Universität Wien zur Verfügung. Ebenso erhalten Sie Zugriff auf Open Access Zeitschriftenartikel, an denen Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Wien beteiligt sind oder als korrespondierende Autor:innen fungieren.
Aktuelle Neuzugänge medizinhistorischer Werke im Repositorium der UB MedUni Wien ePub  sind u.a.:

[en: MedUni Vienna ePub is the publication server of the University Library of the Medical University of Vienna, which gives you access to digitized materials, primarily from the holdings of the Branch Library of Medical History. It also grants access to the approbated theses of the Medical University of Vienna and to open access articles where the corresponding author is affiliated with the Medical University of Vienna.
New additions of medical history works  in the repository of UB MedUni Wien ePub are:]

Letzte Aktualisierung: 2026 09 15

Buchscanner in der Universitätsbibliothek der MedUni und in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin kostenlos benutzbar!

Im Lesesaal der Universitätsbibliothek der MedUni Wien steht ein Buchscanner, Modell Zeutschel Zeta, zur Verfügung.

Die Benutzung ist kostenlos, es wird lediglich ein USB-Stick zum Abspeichern der Dokumente benötigt.

Der Scanner befindet sich rechts neben dem Informations- und Entlehnschalter und ist barrierefrei benützbar.

Bedienungsanleitung: Buchscanner_Anleitung_USB

Ein weiterer Buchscanner steht im Forscher:innenlesesaal in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin zur Verfügung.

Mit dem intuitiv zu bedienenden Gerät können Druckwerke bis zum Format A3 problemlos in hoher Qualität  eingescannt. Es wird auch lediglich ein USB-Stick zum Abspeichern der Dokumente benötigt.

Nähere Informationen zur Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin finden Sie hier. 

Scientific Writing Hacks: European Conference on Ethics and Integrity in Academia 2026

Hack #96:

European Conference on Ethics and Integrity in Academia 2026

Three days of research, dialogue and practical exchange on the Black Sea coast — ethics and integrity, examined together. Hosted by Ilia State University as the closing conference of the ETHICS project.

14–16 September 2026

Alle Informationen sind in diesem Beitrag nachzulesen.

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026
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Scientific Writing Hacks: Webinar: Teaching Postplagiarism Tenets Through AI-Enhanced Creative Problem-Solving Model 

Hack #95:

Kostenlose offene Webinare zu Themen im Zusammenhang mit Academic Integrity:

[HYBRID] Teaching Postplagiarism Tenets Through AI-Enhanced Creative Problem-Solving Model 

Alle Informationen können hier nachgelesen werden

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026
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Scientific Writing Hacks: Webinar: From Policy to Practice: A Postplagiarism Readiness Framework for AI Integration in Higher Education

Hack #94:

Kostenlose offene Webinare zu Themen im Zusammenhang mit Academic Integrity: [HYBRID] From Policy to Practice: A Postplagiarism Readiness Framework for AI Integration in Higher Education

Alle Informationen können hier nachgelesen werden

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026
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Scientific Writing Hacks: The Good, the Bad, and the Inbetween: Perception and Preservation of Scientific Quality in the Era of Predatory Publishing

Hack #93:

The Good, the Bad, and the Inbetween: Perception and Preservation of Scientific Quality in the Era of Predatory Publishing
Postdoc Appreciation Week (PAW) Austria is a national collaborative initiative that unites researchers, research institutions, postdoc office coordinators, and research managers to celebrate and recognise the outstanding contributions of postdoctoral researchers across Austria.

Alle Informationen sind im Beitrag PostDoc Appreciation Week 2026 nachzulesen.

Letzte Aktualisierung: 14.09.2026
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