FAQ Open Access

FAQ Open Access auf der Website der Ub MedUni Wien

Die FAQ‐Seite zum Thema Open Access ist besonders nützlich, weil sie verständlich wichtige Begriffe, Konzepte und Regeln rund ums Open Access‐Publizieren erklärt – von der Grundidee über Publikationsmodelle bis hin zu rechtlichen und technischen Aspekten. Sie hilft Autor:innen dabei, schnell Orientierung zu bekommen, z. B. welche OA-Modelle es gibt, wie Lizenzen funktionieren oder was Begriffe wie Preprint/Postprint bedeuten. Gleichzeitig wird erklärt, wie OA an der MedUni Wien umgesetzt wird.

https://ub.meduniwien.ac.at/services/open-access-publizieren/faq-open-access/

Letzter Zugriff: 30.06.2026
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Neuerwerbungen: Juli 2026

Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante Neuerwerbungen laufend erweitert. Stöbern Sie in unserer virtuellen Buchausstellung, lesen Sie die eBooks. Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert. Diese Bücher können Sie vormerken und nach der Ausstellung ausleihen.
[en]  Interesting new acquisitions expand our library’s collection. Browse through our virtual book exhibition and read the eBooks! Most of the books are presented in the book exhibition in the reading room, where they can be reserved and borrowed after the exhibition.

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Nützliche Links: Buch vormerken, Foto: M.HartlRecherche im Bibliothekskatalog, Benutzer:innenkonto Login, Ausstellung und Verlängerung der Bibliothekskarte per E-Mail

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Scientific Writing Hacks: JoVE: Information Literacy: Misinformation & Source Credibility

Hack #87: JoVE: Video zum Thema Information Literacy:
Misinformation & Source Credibility
Auch wenn Online-Quellen vertrauenswürdig wirken, sollten sie stets kritisch geprüft werden, indem insbesonders Publikationsort, Autor:innen, Peer-Review-Verfahren und belegte Quellen berücksichtigt werden, da nur so die Nutzung schwacher oder irreführender Informationen in wissenschaftlichen Arbeiten vermieden werden kann.

JoVE: Video: https://www.jove.com/v/41464/misinformation-source-credibility

JoVE ist ein wissenschaftliches Journal mit Peer Review, das auf Video aufgezeichnete Experimente aus den Life Sciences publiziert (Video-Streaming-Portal). Zusätzlich zu den Videos sind auch die Anleitungen und Methoden zur Durchführung der Experimente als PDF verfügbar. Ziel ist es, die Reproduzierbarkeit und die Transparenz bei Experimenten zu verbessern.Die JoVE-Artikel, sind in allen relevanten Datenbanken (inklusive PubMed/MEDLINE, SciFinder, Scopus, Chemabstract und Web of Science) indiziert.

Letzter Zugriff: 30.06.2026
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Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: URSPRUNG

URSPRUNG …
Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

… des Lebens: rein terrestrisch?

‚Darwins kleiner warmer Tümpel‘, die sagenhafte ‚Ursuppe‚ (Oparin/Haldane, Miller-Urey Experiment), Geysire und hydrothermale Brüter (black smoker) sowie synthetische Abiogenese werden von den ‚terrestrischen‘ Ursprungs-Befürwortern ins Treffen geführt.

 

Nein. Dies Ansicht wurde ad absurdum geführt – meint Fred Hoyle (1) und – „das Leben kommt aus dem All“. ‚Dormancy in a prebiotic world‘ (2), jedoch gewürzt mit lebenspendenden Komponenten kosmischen Ursprungs, wie etwa verschiedenen kurzkettigen, ‚lebensrelevanten‘ Molekülen, Peptiden, Nukleobasen etc., vor Allem aber gelöst im Lebens-Elixier Wasser all der ’schmutzigen Schneebälle‘ – der Kometen (aus Kuipergürtel, Oort-scher Wolke etc.).

Demnach wäre es im Grunde müßig nach außerirdischem Leben zu suchen, denn dieser Planet ist so sehr mit ALL- em ‚universal‘ verbunden (pars pro toto), dass er sich nicht einmal in spekulativ-theoretischen Konstrukten herauslösen ließe aus den kosmischen Szenarios.
Die ‚Kränkungen‘ eines eingebildeten, nur scheinbar privilegierten Homo sapiens sind schlicht als fehlgeleitete Emotionen zu werten – sine ira et studio – inklusive neulich halluzinierter sogenannter ‚digitaler‘ Kränkung. Zugegeben, die Geister die er rief, wird er zwar nicht los, der gute Meister, aber vor Dingen (res) sich zu fürchten, ist peinlich und nicht im Sinne des Erfinders.

Die Furcht vor „technisch überlegenen, feindlichen Außerirdischen“ , samt einer „Preisgabe des Standortes Erde – ein taktischer Fehler“ etwa an die womöglich super-intelligenten Bewohner des Exo-Planeten Gliese 832c (16 Lichtjahre (!) Entfernung  – „Intelligenzfalle“ – (sic..)) , und vor „mysteriösen Objekten“ wie zum Beispiel dem interstellaren Kometen 3I/ATLAS am 17. 12. 2025, welcher im Abstand von 223 Millionen Meilen friedlich an der Erde vorbeizog, diese Furcht erinnert an sogenanntes ‚Schwurbeln‘ (Neusprech) – nomina sunt odiosa, auch wenn verschiedene Urheber oben zitierter Phantasmen (welt)berühmte Namen tragen.

Die Durchdringung von ‚Mann und Maus‘ samt Materie durch Neutronenstrahlung ist ein besonders eindrucksvolles Beispiel von universaler Verquickung. Dieses Bombardement wird jedoch ignoriert bis vergessen. Völlig frei von Nebenwirkungen ist diese Strahlung jedoch nicht: ‚Rückstoßprotonen‘ im lebenden Gewebe samt diskreter thermischer Effekte und Strahlen-Schäden in Stahl (Kristallgitter, Versprödung, wie zum Beispiel in Reaktor-Kesseln) könnten sich à la longue bemerkbar machen – on dit.. Evidence?

Die Frage, ob ‚Diseases from Space‘ (3) in Science Fiction-Bibliotheken einzuordnen wären, wurde mit JA (’not evidence based‘) beantwortet – allerdings sollten diverse Raumfahrt-Risken im Zusammenhang mit dieser Thematik nicht bagatellisiert werden:

  • “Microgravity, radiation and psychological stress collectively perturb immune balance, affecting everything from T-cell activation to mitochondrial metabolism, microbial shifts, linked to altered immune signaling (4).
  • Space flight-associated neuro-ocular syndrome (SANS): unilateral and bilateral optic disc edema, globe flattening, choroidal and retinal folds, hyperopic refractive error shifts, and nerve fiber layer infarcts (i.e., cotton wool spots)“ (5).
  • Microgravity, radiation, and alternobaric factors (6).
  • Spaceflight-associated dry eye syndrome (SADES), radiation-induced accelerated atherosclerosis (RIAA) (7,8).
  • Decreased bone mineral density in the upper extremities and increases risk of fracture, especially upon return to gravitational environments (9).
  • Space radiation and microgravity pose potential threats to ovarian reserve and uterine function (10).
  • Microgravity affects brain structure and function (11).
  • Major concerns for space travel are galactic cosmic ray (GCR) risks of cancer and circulatory diseases (12).
  • Hippocampal volumetric changes (13).

Mehrfach wird die kosmische Strahlung in diesen Texten hervorgehoben – mit Recht, doch nun soll der Weltraumschrott (space debris) erwähnt werden:
… one of the fastest growing threats: over 36,000 tracked objects larger than 10 cm at speeds ~ 28,000 km/h – serious collision risks to International Space Station“ (14).

Von Asteroiden ‚mitgebrachte‘ Vorstufen des Lebens (Beweis z.B. Mikrofossilien) gibt es nicht nur am Heimatplaneten, dem vorkopernikanischen Zentrum (?) des Kosmos – siehe Kants kopernikanische Wende. Hier kommt der Zufall ins Spiel: alles ist möglich, jedoch mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1040 000 (1), im Klartext – geht gegen Null – konkret: ein Laplace’scher Dämon (aus der Vor-AI-Ära) hätte folgendermaßen formuliert: „Nach all dem, was ich weiß, (er weiß alles) entstand das Leben nicht durch Zufall. Roma locuta – causa finita.“

 Epilog:
„Am Anfang war das Wort“ (Joh 1,1) – besser: ‚Gedanke, Idee, Konzept‘, frei nach Pinchas Lapide – ein ewig und überALL gültiges Konzept – von Makro- bis Mikrokosmos.

Mikrofossilien: “putative fossilized microorganisms that are at least 3,770 million and possibly 4,280 million years old in ferruginous sedimentary rocks, interpreted as seafloor-hydrothermal vent-related precipitates“ (15).

res: Ding, Sache, Gegenstand. Plural von res lautet res (Nomen), Vernunft – los.

ens a se: Unabhängigkeit (sufficientia), absolut im Creator, durch Teilnahme im Geschöpf, ontologisch im fernen Osten: tat tvam asi (Atman/Brahman – aus der Vedanta).

Phantasma: Trugbild, Hirngespinst

Logos: λόγος – Prae-Existenz (vor Beginn der Schöpfung)

 

Literatur:
1 Hoyle F, Wickramasinghe NC (1981): Evolution aus dem All. Über den Ursprung des irdischen Lebens.
Verlag Ullstein.

2 Webster KD et al (2025): Dormancy in the origin, evolution and persistence of life on Earth.
Proc Biol Sci;292(2038):20242035.
DOI: 10.1098/rspb.2024.2035

3 Hoyle F, Wickramasinghe NC (1980): Diseases from Space.
Verlag Harper and Row.

4 Winer DA et al (2026): Astroimmunology: the effects of spaceflight and its associated stressors on the immune system.
Nat Rev Immunol 26, 189–212.
DOI: 10.1038/s41577-025-01226-6

5 Lee AG et al (2018): Space flight-associated neuro-ocular syndrome (SANS).
Eye (Lond); 32(7):1164-1167.
DOI: 10.1038/s41433-018-0070-y

6 King SA (2024): Spaceflight Environment.
Emerg Med Clin North Am;42(3):695-709.
DOI: 10.1016/j.emc.2024.02.023

7 Ong J et al (2025): The ocular surface during spaceflight: Post-mission symptom report, extraterrestrial risks, and in-flight therapeutics.
Life Sci Space Res (Amst);46:169-186.
DOI: 10.1016/j.lssr.2025.05.005

8 Lee R et al (2025): Advanced ocular drug delivery in microgravity: Nanotherapeutic applications as cardiovascular and ophthalmic countermeasures.
Nanomedicine. 2025 Aug;68:102845.
DOI: 10.1016/j.nano.2025.102845

9 Fiedler B et al (2024): Impact of Spaceflight on Upper Extremity Orthopedic Health.
Aerosp Med Hum Perform;95(10):777-783.
DOI: 10.3357/AMHP.6482.2024

10 Marin L et al (2025): Beyond Earth, Beyond Time: Preserving Female Fertility in Space Missions.
J Clin Med;14(17):5975.
DOI: 10.3390/jcm14175975

11 Wuyts FL et al (2025): Brains in space: impact of microgravity and cosmic radiation on the CNS during space exploration.
Nat Rev Neurosci;26(6):354-371.
DOI:   10.1038/s41583-025-00923-4

12 Cucinotta FA (2024): Non-targeted effects and space radiation risks for astronauts on multiple International Space Station and lunar missions.
Life Sci Space Res (Amst). 40:166-175.
DOI: 10.1016/j.lssr.2023.08.003

13 Batool S et al (2025): Hippocampal Volumetric Changes in Astronauts Following a Mission in the International Space Station. NeuroSci;6(3):70.
DOI: 10.3390/neurosci6030070

14 Glanze P (2025): Space Debris and Orbital Pollution: Rising Space Junk Threats and Collision Risks Around Earth.
The Science Times, Section Space.

15 Dodd et al (2017): Evidence for early life in Earth’s oldest hydrothermal vent precipitates.
Nature. 2017;543(7643):60-64.
DOI: 10.1038/nature21377

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Gender: beyond
Interest: no conflict
AI free wording
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Interessenkonflikt:
Der Autor erklärt, dass bei der Erstellung
des Beitrags kein Interessenkonflikt im
Sinne der Empfehlung des
International Committee of Medical
Journal Editors bestand.

Korrespondenzadresse:
Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig
Augenheilkunde und Optometrie
peter.heilig@meduniwien.ac.at
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SOMMERÖFFNUNGSZEITEN: 13.07. bis 20.09.2026

Wissenschaftliche Bibliothek
SOMMERÖFFNUNGSZEITEN

Ab Montag, 13.07.2026 eingeschränkte Öffnungszeiten
Montag, Mittwoch, Freitag 08:00-16:00 Uhr
Dienstag, Donnerstag 08:00-20:00 Uhr
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Ab Montag, 21.09.2026 reguläre Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 8:00–20:00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag geschlossen!

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Publikation MedUni Wien Mitarbeitende: Neuer MedUni-Wien-Ratgeber zu Essstörungen: Wissen zu Diagnose, Therapie und Prävention

Buchtipp:

Essstörungen : erkennen – verstehen – überwinden

Autor: Univ.-Prof. Dr. Andreas Karwautz
2026
 
Regalstandort/Signatur: WM-175-21  
 
Abstract:

Fundiertes Wissen zu Diagnose, Therapie und PräventionEssstörungen wie Anorexie, Bulimie oder Binge-Eating sind längst keine Randerscheinungen mehr, sondern betreffen Menschen jeden Alters und Geschlechts – oft unbemerkt von ihrem Umfeld.Dieses Buch bietet einen fundierten und praxisnahen Überblick über die unterschiedlichen Ausprägungen krankhaften Essverhaltens. Es richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie Fachpersonal und vermittelt verständlich:verschiedene Formen von EssstörungenRisikofaktoren und ErklärungsmodelleWarnsignale und diagnostische VerfahrenTherapieansätze und Strategien zur VorbeugungBasierend auf jahrzehntelanger klinischer Erfahrung und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beleuchtet Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Karwautz von der MedUni Wien die Herausforderungen im Umgang mit Essstörungen und zeigt Wege zu ihrer Überwindung auf. Ein Ratgeber für alle, die sich fundiert mit dem Thema Essstörungen auseinandersetzen wollen.“

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FRESH eBOOKS: Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie; Facharztwissen Endokrinologie und Diabetologie : Klinik, Diagnostik, Therapie u.v.m.

FRESH eBOOKS: Liste der kürzlich hinzugefügten eBooks
 

Alle aktuellen eBooks der Universitätsbibliothek können von MedUni Wien Angehörigen im Volltext  am Campus der MedUni Wien oder via Remote Access  abgerufen werden.

Externe Benutzer:innen können nach Erhalt der Bibliothekskarte über das WLAN MUW-Bibliothek im Lesesaal der UB eBooks downloaden.

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Fresh eBooks: Members of MedUni Vienna can get access to all current eBooks from the University Library in full text on the MedUni Vienna campus or via Remote Access . External users can download eBooks after receiving the library card via the MUW library WiFi in the UB reading room. Check out the list of the latest eBooks we’ve just added.

 
 
E-Book

Apert Syndrome : Comprehensive Care of the Patient and Family

Meara, John G. [HerausgeberIn]Proctor, Mark R. [HerausgeberIn]Alonso, Nivaldo [HerausgeberIn]
2026
 
OPEN ACCESS
 
 
 
 
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Salutogene Kommunikation für Gesundheitsberufe : Praxis der gesundheitsfördernden Gesprächsgestaltung

Lübken, Andrea [VerfasserIn]Wiemer, Matthias [VerfasserIn]
2026
 
 
 
 
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A World History of Neuroradiology : 1990 to Present Day

Birchall, Daniel [HerausgeberIn]
2026
 
OPEN ACCESS
 
 
 
 
 
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Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie

Roth, Philipp [VerfasserIn]
2026
 
 
 
 
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Geschichte der Koloskopie

Moser, Matthias [VerfasserIn]
2026
 
 
 
 
 
 
 
 
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Mein erster Dienst Pädiatrie – Kindernotfälle

Nussberger, Erika [VerfasserIn]Garcia, Daniel [VerfasserIn]
2026
 
 
 
 
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Ultraschalldiagnostik in Geburtshilfe und Gynäkologie

Gembruch, Ulrich [HerausgeberIn]Hecher, Kurt [HerausgeberIn]Steiner, Horst [HerausgeberIn]
2025
 
 
 
 
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Facharztwissen Endokrinologie und Diabetologie : Klinik, Diagnostik, Therapie

van de Loo, Iris [VerfasserIn]Harbeck, Birgit [VerfasserIn]
2026
 
 
 
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Palliativversorgung und Trauerbegleitung in der Neonatologie

Garten, Lars, 1973- [HerausgeberIn]von der Hude, Kerstin [HerausgeberIn]
2026

Logo Margrit Hartl

Letzte Aktualisierung: 25.06.2026

20 Jahre Van Swieten Blog: Von historischen Schätzen bis zu den neuesten KI-Tools

Logo Margrit HartlIm Juni 2006 ging der Blog der Universitätsbibliothek der MedUni Wien online. Die veröffentlichten Beiträge befassen sich mit Informationsangeboten und Services der Universitätsbibliothek und halten Studierende, Lehrende, Forschende sowie alle Interessierten über Themen aus Medizin, Wissenschaft und der Bibliothekswelt auf dem Laufenden.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, wie viel sich in zwei Jahrzehnten getan hat: Zwischen Juni 2006 und Juni 2026 wurden rund 4.670 Beiträge veröffentlicht – das sind durchschnittlich 230 Beiträge pro Jahr.

Alles, was Studium, Lehre und Forschung leichter macht

Viele Beiträge beschäftigen sich mit Themen, die Studierende, Lehrende und Forschende direkt unterstützen. Dazu gehören Informationen zu  Datenbanken, Webinar- und Workshop-Angeboten, wissenschaftlichem Arbeiten, E-Books, E-Journals, Open Access, Neuerwerbungen, Literaturrecherche, Lernressourcen, Veranstaltungen sowie Bibliotheksservices. Zu den beliebtesten Beiträgen zählt jener über die besten Lernplattformen für Studierende und Angehörige der MedUni Wien – ein gutes Beispiel dafür, wie praktische Informationen im Blog auf großes Interesse stoßen.

Künstliche Intelligenz und Academic Integrity sind in den letzten Jahren zentrale Themen geworden. Der Van Swieten Blog greift das auf – unter anderem mit Infos zu KI-Tools und Workshops.

Zeitreise durch die Medizingeschichte

Zahlreiche Blogserien widmen sich medizinhistorischen Themen und machen die einzigartigen Bestände der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin sowie der Zweigbibliothek für Zahnmedizin sichtbar.

Zu den beliebtesten Serien zählen: „Aus den medizinhistorischen Beständen der UB MedUni Wien“; „Aus den Büchern“; „Vertrieben 1938“; „400 Jahre Hortus Eystettensis“ u.v.m.

Perspektiven aus der Welt von Wissenschaft und Bibliotheken

Seit 2007 kommen auch Gastautor:innen im Van Swieten Blog zu Wort. Expert:innen aus Medizin, Wissenschaft und Bibliothekswesen teilen ihre Erfahrungen, Forschungsergebnisse und persönlichen Perspektiven.

Auch Bibliothekskolleg:innen aus dem In- und Ausland berichten seit vielen Jahren über ihre Praktika und Erfahrungen an der Universitätsbibliothek der MedUni Wien.

Vielen Dank an alle Autor:innen und Leser:innen!

20 Jahre Van Swieten Blog bedeuten 20 Jahre Wissen, Service, Geschichte und digitale Innovation. Vor allem aber bedeuten sie 20 Jahre Leser:innen, die unsere Beiträge verfolgen, teilen und nutzen.

Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft über Aktuelles aus Studium, Forschung, Medizingeschichte und KI sowie über alle Angebote und Services der Universitätsbibliothek zu berichten.

Ihre Van Swieten Blog-Redaktion

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [373]: Nather, Karl – Chirurg an der I. chirurgischen Klinik am Allgemeinen Krankenhaus in Wien, Leiter der chirurgischen Abteilung am Städtischen Krankenhaus in St. Pölten

Nather, Karl – Chirurg an der I. chirurgischen Klinik am Allgemeinen Krankenhaus in Wien, Leiter der chirurgischen Abteilung am Städtischen Krankenhaus in St. Pölten

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 24.06.2026

Keywords: Chirurg, Krebsforscher, I. chirurgischen Klinik am Allgemeinen Krankenhaus, Städtische Krankenhaus St. Pölten, Medizingeschichte, Wien, St. Pölten

Karl Wilhelm Nather wurde am 1. April 1893 als Sohn von Karl Nather und Maria, geborene Kiesler, in Wien geboren. Seit 1927 war er verheiratet.

Nather studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte am 31. Jänner 1919. Danach führte er eine private Arztpraxis in Wien III., Erdbergstraße 21,[1] und arbeitete an der I. Chirurgischen Universitätsklinik bei Anton Eiselsberg (1860-1939). Aus dieser Zeit stammt die gemeinsam mit Viktor Orator (1894-1954) 1922 verfasste Arbeit „Refraktometrische Serumuntersuchungen über Krebskrankheit und Disposition“.

Chirurgische Klinik der Universität Zürich

Seit 1922 war Nather Assistent des österreichischen Chirurgen Paul Clairmont (1875-1942) an der Chirurgischen Universitätsklinik Zürich. Während seines Aufenthalts in Zürich beschäftigte er sich insbesondere mit modernen Methoden der Bluttransfusion, die er nach seiner Rückkehr nach Wien weiter propagierte. Gemeinsam mit anderen Medizinern der Klinik veröffentlichte er eine Reihe von Studien, darunter mit dem amerikanischen Chirurgen Alton Ochsner (1896-1981) die Arbeit „Die Bluttransfusion nach Percy“[2], „Erfahrungen mit der Bluttransfusion nach Percy: Untersuchungen über die hämostatische Wirkung der Bluttransfusion“[3] sowie „Der Douglasabszess im Gefolge der geschlossenen Peritonitisbehandlung“.[4] Gemeinsam mit Max Meyer publizierte er „Refraktometrische Serumuntersuchungen über Krebskrankheit und Disposition“[5]. Weiters veröffentlichte er 1923 die Arbeit „Meningitis posttraumatica oder suburales Hämatom?“.[6]

  1. Chirurgische Klinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien

Nach seiner Rückkehr nach Wien nahm er seine Tätigkeit als Assistent von Anton Eiselsberg wieder auf. In Wien setzte er sich für die Verbreitung moderner Bluttransfusionsmethoden ein, mit denen er während seiner Assistentenzeit in Zürich vertraut geworden war. Neben seiner klinischen Tätigkeit hielt er im Rahmen des Fortbildungskurses der Wiener medizinischen Fakultät Vorträge u.a. zu Themen wie „Über Bluttransfusion“.[7] Im April 1925 veröffentlichte er im Neuen Wiener Tagblatt den Artikel „Die Bedeutung der Bluttransfusion“.[8] Im selben Jahr unternahm er eine Studienreise nach London; darüber entstand die Arbeit „Ueber die neueste Krebsforschung in London: Bericht über eine Studienreise“.

1926 erschienen die gemeinsam von ihm mit dem Chirurgen Johann (Hans) Schnitzler (1895-1967) – Neffe des Schriftstellers und ebenfalls Arztes Arthur Schnitzler (1862-1931) – verfassten Arbeiten „Experimentelle Untersuchungen zur Frage des Teercarcinoms“, „Zum Problem der Krebsmetastasen“, und „Immunisierungsversuche beim Mäusekrebs“. Im selben Jahr veröffentlichte Nather die Darstellung „Der heutige Stand der Bluttransfusion“.[9] In einem Vortrag vor der Wiener Gewerkschaftskommission warb er für die Bluttransfusion und schlug die Einrichtung einer Blutspenderorganisation vor.[10]

Nachdem sein Assistentenvertrag an der I. Chirurgischen Universitätsklinik im Jänner 1927 nicht verlängert worden war, erhob Nather beim Bundesministerium für Unterricht Beschwerde gegen seine Nichtweiterbestellung. In diesem Zusammenhang machte er geltend, dass gegen ihn von anderen Assistenten das Gerücht einer Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei verbreitet worden sei. Die Nichtverlängerung seines Vertrages wurde jedoch vom Ministerium bestätigt; eine dagegen eingebrachte Beschwerde wies der Verfassungsgerichtshof im März 1928 ab.[11]

Städtisches Krankenhaus in St. Pölten

Seit Juli 1927 war Nather Leiter der chirurgischen Abteilung des städtischen Krankenhauses in St. Pölten.

Nather war Mitglied der Gesellschaft für Tuberkuloseforschung, der Gesellschaft der Ärzte in Wien, sowie der Freien Vereinigung der Chirurgen Wiens.

Karl Nather verstarb am 15. Juli 1932 bei einem Flugzeugabsturz in Salzburg.

Illustrierte Kronen Zeitung, 4.8.1932, S. 7.

Quellen:

Erzdiözese Wien, Rk, 03, Erdberg, St. Peter und Paul, 1893, Taufbuch, 32, Folio 66, Nather Karl Wilhelm.

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 196-0510, Nather Karl (Rigorosum Datum: 28.1.1919).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 191-1468, Nather Karl (Promotion Datum: 31.1.1919).

Friedhofsdatenbank: Bestattung: 19.7.1932 Zentralfriedhof

Literatur:

Nather, Karl und Viktor Orator: Refraktometrische Serumuntersuchungen über Krebskrankheit und Disposition. Aus der I. Chirurgischen Universitätsklinik in Wien (Vorstand: Prof. A. Eiselsberg). Sonderdruck aus: Mitteilungen aus den Grenzgebieten der Medizin und Chirurgie. Jena: Verlag von Gustav Fischer 1922.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Nather, Karl: Ueber die neueste Krebsforschung in London. Bericht über eine Studienreise. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Julius Springer 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Nather, Karl und Hans Schnitzler: Experimentelle Untersuchungen zur Frage des Teercarcinoms. Aus der Ersten Chirurgischen Universitätsklinik Wien (Vorstand: Prof. Dr. A. Eiselsberg). Sonderdruck aus: Zeitschrift für die gesamte experimentelle Medizin. Berlin: Verlag von Julius Springer 1926.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Nather, Karl und Hans Schnitzler: Zum Problem der Krebsmetastasen. Aus der I. Chrirurgischen Universitätsklinik in Wien (Vorstand: Prof. E. Eiselsberg). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Julius Springer 1926.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Nather, Karl und Hans Schnitzler: Immunisierungsversuche beim Mäusekrebs. Aus der I. Chirurgischen Universitätsklinik in Wien (Vorstand: Prof. E. Eiselsberg). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Julius Springer 1926.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

[1] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 19, 1919, Sp. 960.

[2] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 36, 1923, S. 687-692.

[3] Archiv für klinische Chirurgie 132, 1924, S. 420-469.

[4] Deutsche Zeitschrift für Chirurgie 188, 1924, S. 124–149.

[5] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 22, 1922, S. 382-384.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 6, 1923, Sp. 282-288.

[7] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 38, 1925, Sp. 2137.

[8] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 11.4.1925, S. 8.

[9] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 37, 1926, S. 203.

[10] Arbeiter-Zeitung, 11.2.1927, S. 7.

[11] Neues Wiener Journal, 24.3.1928, S. 12.

Normdaten (Person):  : BBL; GND:

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL:  49519 (24.06.2026)
URL: https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=49519

Letzte Aktualisierung: 2026.06.24

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