Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Der blinde Mann, der sehen kann. Der Zauber des Lichts.

Der blinde Mann, der sehen kann. Der Zauber des Lichts.

„Doch da war das Licht. Das Licht übte auf mich einen geradezu faszinierenden Zauber aus. Jeden Tag danke ich dem Himmel, dass er mich schon als Kind, im Alter von nicht ganz acht Jahren, blind werden ließ. Ich weiß, daß ich seit dem Tag, an dem ich blind wurde, niemals unglücklich gewesen bin.. Ich sah das Licht. Ich sah es, obwohl ich blind war. Auch die Farben – alle Farben des Prismas – bestanden weiterhin. Das Licht breitete seine Farben auf Dinge und Wesen. Sie waren alle in einer Weise farbig gegenwärtig, wie ich es niemals vor meiner Erblindung gesehen hatte. Das Licht war für mich der Grund des Lebens. Ich ließ es emporsteigen wie Wasser in einem Brunnen und ich freue mich ohne Ende.“

Lusseyran erlebt und „sieht“ – gewissermaßen – intensiver als viele seiner Freunde und Kollegen. Er erhält Auszeichnungen in der Schule, wird Professor renommierter Universitäten und ‚Mastermind‘ einer Resistance-Gruppe, nahezu unfehlbar bei der heiklen Auswahl potentieller Mitstreiter. „Die Freude kommt nicht von außen; sie ist in uns, was immer uns geschieht. Das Licht kommt nicht von außen; es ist in uns, selbst wenn wir keine Augen haben.“

Schon Shankara (~788 – 820 n Chr) meinte, dass wir die Wirklichkeit nur unvollkommen erfassen. „In mir selbst ist das unendliche ungeteilte Meer der Freude. Darüber weht der Wind der Maya und schafft die Dinge dieser Welt. Und löst sie wieder auf, den Wogen gleich.“

Unsere vermeintliche Wirklichkeit, ein komplexes Konstrukt kognitiver Prozesse, aufbauend auf höchst lückenhaften „Daten“, darf auch heute bis zu einem gewissen Grad als Illusion definiert werden. Lusseyran hatte das Glück – so empfand er es – nicht abgelenkt von trügerischen visuellen Stimuli dieses ‚innere Licht‘ als beglückende Freude zu (er)leben.   

https://faszinationmensch.com/2013/03/09/wie-wirklich-ist-die-wirklichkeit-ist-alles-nur-illusion/  (W Singer, Max Planck Inst. f. Hirnforschung)

‚Wenn die Katze aus dem Haus ist, haben die Mäuse Kirtag‘ – dies gilt offenbar auch für das ZNS – nicht nur beim Träumen, sondern auch bei fehlerhaftem bis fehlendem visuellen ‚Input‘. Ein Zuviel (Blendung, Inattentional Blindness durch Überstimulation – siehe Tagfahrlicht) oder Zuwenig (Nicht-Erkennen, Fehlinterpretationen etc.) kann grobe Störungen verursachen: Schlichtes Unscharf-Sehen, Dyschromatopsien (erworbene Farbsinnstörungen) bis Amaurose, (Pseudo-)Halluzinationen, ‚amorph‘ oder strukturiert (z.B. Festungs-Skotom der Migraine Ophtalmique), Mikropsien, Makropsien, Dysmorphopsien, Polyopsien, Telopsien/Pelopsien etc. Komplexere zentrale Sehstörungen können sich als Gesichter, karikaturhafte Fratzen und sogar als bizarre szenische Abläufe manifestieren.  (Schiefer U et al Praktische Neuroophthalmologie (2003) Kaden).

Von klinisch relevanten pathologischen Befunden abgesehen (Neuro-Ophthalmologie) können ‚Genussmittel‘, Drogen, Toxine, Medikamentenüberdosierungen und -Nebenwirkungen, aber auch Trance (Initiationsriten mit Nahrung- und Flüssigkeit-Entzug), psychische  Erkrankungen, Temporallappen-Epilepsie ((pseudo-)religiöse Erfahrungen, ‚Damaskus-Erlebnisse‘, Visionen) etc. für Anarchie und Chaos im ZNS verantwortlich gemacht werden. Die normalerweise geordneten Bottom Up-Top Down-Pozesse laufen dann aus dem Ruder. Aufklärung und beratende Gespräche haben auf diesem Gebiet besondere Bedeutung um Ängste oder Panikreaktionen Betroffener zu verhindern – und um verunsicherten Patienten mögliche Nicht-Evidence-Basierte-Maßnahmen alternativer ‚Experten‘ oder Esoterik-Scharlatane zu ersparen.

Epilog: Über Euphorie durch Licht-Halluzination wird selten berichtet, ausgenommen in den beeindruckenden Schilderungen von Nahtod-Erlebnissen. „Das Licht kam näher und näher und drehte sich und brachte Fäden aus reinem, hellen Licht hervor, die hier und da mit Gold gesprenkelt waren .. es war die eigenartigste schönste Welt, die ich je gesehen hatte. Großartig, lebendig, ekstatisch, atemberaubend.. (Eben A (2014) Blick in die Ewigkeit. Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen. Ansata.) 

Lusseyran J (1981) Das wiedergefundene Licht. Die Autobiographie eines Menschen, den seine Blindheit sehen lehrte. Klett-Cotta; Ullstein

Ramachandran VS, Blakeslee S (2002) Die blinde Frau, die sehen kann. Rätselhafte Phänomene unseres Bewußtseins. Rororo

Arcaro M J et al (2018) Psychophysical and neuroimaging responses to moving stimuli in a patient with the Riddoch phenomenon due to bilateral visual cortex lesions.  Neuropsychologia – available online May 2018 (Riddoch phenomenon: robust and reliable spared functionality of the middle temporal motion complex (MT+) bilaterally)

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [81]: Vertriebene Mediziner: Revolution 1848: Der Balneologe und Stoffwechselforscher Joseph Seegen

Vertriebene Mediziner: Revolution 1848: Der Balneologe und Stoffwechselforscher Joseph Seegen

Text: Dr. Walter Mentzel

Der Mediziner Joseph Seegen (1822-1904) nahm ein Jahr nach seiner Promotion an der Universität Wien als Mitglied der „Akademischen Legion“ an der Revolution von 1848 in Wien teil. Er gehörte zu den Mitbegründern des „Akademischen Rede- und Lesevereins in Wien“, der sich zum Ziel setzte Personal für die künftige parlamentarische Vertretung in Form einer politischen Bildungsanstalt auszubilden und zu rekrutieren,[1] und war Mitglied des unter dem Vorsitz von Adolf Fischhoff (1816-1893) bestehenden „Ausschuss der Bürger, Nationalgarde und Studenten zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit und für die Wahrung der Volksrechte“.[2] Von Seegen sind aus dem Jahr 1848 zwei schriftliche Quellen überliefert, die von seinem Engagement berichten und seine Intentionen in der Revolution von 1948 darlegen.

Abb. 1    Joseph Seegen, aus: Das interessante Blatt. 4/1904. S. 7.

1848 gab er gemeinsam mit Heinrich Kern die Flugschrift „An die Studenten Wiens!“ heraus, das mit den Worten begann: „Brüder! Der Kampf der Märztage war der Kampf der Gesinnung und des kräftig erwachten politischen Bewusstseins gegen das System der Knechtung und Entgeistigung, der Sieg war jener des Geistes […]“.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/2012306

Ebenfalls 1848 publizierte er gemeinsam mit dem in Wien 1849 zum Dr. der Medizin promovierten Journalisten und Schriftsteller Max Schlesinger (1822-1881) ein dreibändiges „Populäres Staats-Lexikon“ mit dem Untertitel: „politisches ABC für’s Volk. Ein unentbehrlicher Führer im constitutionellen Staat“. Mit dieser – ursprünglich in Form von Einzelheften publizierten und wöchentlich erscheinenden Schriftenreihe – sollte der Bevölkerung die Grundbegriffe der Demokratie und der republikanischen Regierungsform näher gebracht werden.

Joseph Seegen wurde am 22. Mai 1822 als Sohn des jüdischen Kaufmannes Lion Seegen und seiner Mutter Anna Seegen, geborene Brod, in Polná/Böhmen geboren. Er studierte zunächst zwischen 1840 und 1842 in Prag Philosophie und danach Medizin. Ab 1845 führte er in Wien das Medizinstudium bei Johann Oppolzer (1808-1871) fort und schloss es 1847 mit seiner Promotion ab. Von ihm besitzt die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin seine am 6. August 1847 an der Universität Wien approbierte Dissertation.[3]

Seegen, Joseph: Dissertatio Inauguralis Geologico-Chemica De Aquis Soteriis In Ratione Geologico-Chemica, Quam Consensu Et Auctoritate Illustrissimi Ac Magnifici Domini Praesidis Et Directoris, Perillustris Ac Spectabilis Domini Decani, Nec Non Clarissimorum Ac Celeberrimorum D. D. Professorum pro Doctoris Medicinae Laurea Summisque In Medicina Honoribus Et Privilegiis Rite Et Legitime Obtinendis in antiquissima et celeberrima Universitate Vindobonensi publicae disquisitioni submittit Josephus Seegen, Bohemus Polnaensis. In theses adnexas disputabitur in Universitatis aedibus die […] mensis Augusti 1847. Vindobonae: Typis Caroli Ueberreuter 1847.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Historische Dissertations-Bibliothek, Sign.: D-3955]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8420675&pos=0&phys=

Abb. 2    Titelblatt: Seegen: […] De Aquis soteriis […]. Wien: 1847.

Nach der Niederschlagung der Revolution flüchtete er, um einer drohenden Verhaftung zu entgehen, aus Wien nach Paris, wo er an der Sorbonne bei dem französischen Physiologen Claude Bernard (1813-1878) studierte und sein Interesse an der Geologie und der Heilquellenkunde vertiefte. Nachdem er 1850 nach Wien zurückgekehrt war, unternahm er eine mehrjährige Reisetätigkeit als ärztlicher Reisebegleiter eines Privatpatienten, die ihn nach Italien, Südfrankreich, England und Deutschland führte. Von 1853 bis 1884 lebte und arbeitete er in Karlsbad (Karlovy Vary)/Böhmen als Kurarzt und betrieb daneben seine wissenschaftlichen Forschuschngen auf dem Gebiet der Balneologie weiter, zu dessen wichtigsten Vertretern er zu dieser Zeit zählte. 1854 habilitierte er sich an der Wiener Universität bei dem Internisten Johann Oppolzer. Seine Habilitationsschrift legte er unter dem Titel „Die naturhistorische Bedeutung der Mineralquellen. Eine Skizze vorgelegt dem k.k. Wiener medizinischen Professorenkollegium zum Behufe der Habilitation als Docent der Balneologie“ vor. Mit Oppolzer gründete er auch 1856 den „Verein für Heilquellenkunde in Österreich“ und wandte sich endgültig der Balneologie zu. 1859 erfolgte seine Ernennung zum a.o. Professor für Balneologie an der Universität Wien, womit er zum ersten Vertreter dieses Fach in Wien wurde.

1857 und 1858 veröffentlichte Seegen sein zweibändiges Werk, das lange Zeit als Standardwerk auf diesem Gebiet galt:

Seegen, Joseph: Compendium der allgemeinen und speciellen Heilquellenlehre. Wien: Braumüller 1857-1858.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 28748/1-2]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8643842&pos=4&phys=

Seine Untersuchungen des Karlsbader Heilwassers und dessen physikalischen und chemischen Eigenschaften führten ihn zu klinischen Studien über den Stoffwechsel und zur Stoffwechselforschung, die in den folgenden Jahren seinen Arbeitsschwerpunkt bildeten. Bekannt wurden dabei seine Studien auf dem Gebiet der physiologischen Zersetzung der Eiweißkörper im tierischen Organismus, die damit zusammenhängende Stickstoffausscheidung und die Zuckerbildung im Tierkörper, insbesondere der Leber.

Seine zahlreichen Aufsätze und Abhandlungen, die seine zwischen 1860 und 1904 erfolgten Forschungen zur Balneologie, zum Stoffwechsel und der Diabetes dokumentieren, sind an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin erhalten:

Seegen, Joseph: Gesammelte Abhandlungen über Zuckerbildung in der Leber. Berlin: Hirschwald 1904.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 53379]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8643834#

Die Ergebnisse seiner Forschungen zum Stoffwechsel publizierte er 1887 gesammelt:

Seegen, Joseph: Studien über Stoffwechsel im Thierkörper. Gesammelte Abhandlungen. Beriln: Hirschwald 1887.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 9929]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8643844&pos=0&phys=

Seegen engagierte sich darüber hinaus für die Etablierung des Faches Hygiene und befürwortete dafür eine eigene Lehrkanzel an der Universität Wien. Seine Vorstellungen publizierte er 1872 in der „Wiener Medizinischen Wochenschrift“.[4] In diesem Kontext befasste er sich mit ernährungsphysiologischer Forschung und trat für eine ausgewogene Ernährung breiter Bevölkerungsschichten ein, wozu er zur Umsetzung auch den Staat in seiner Pflicht sah. Aufgrund des Fehlens eines eigenen Laboratoriums für seine Experimente und Studien nahm Seegen einige Jahre am Josephinum Aufenthalt, später richtete er ein privates Laboratorium in einer angemieteten Wohnung und in seiner Villa in Bad Aussee ein.

Seegen war seit 1901 Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Er verstarb am 14. Jänner 1904 in Wien. 1910 hielt der Chemiker und Mediziner Ernst Ludwig (1842-1915), anlässlich der Errichtung eines Denkmals zur Erinnerung an Seegen an der Universität Wien (heute in den Arkaden der Universität Wien), einen Nachruf, der in der „Wiener Medizinischen Wochenschrift“ abgedruckt ist.

Ludwig, Ernst: Josef Seegen. Festrede. Sonderabruck aus: Wiener medizinische Wochenschrift. (10/60) 1910. Wien: Perles 1910.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 6957]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8608441&pos=0&phys=

Literatur:

Spitta Anna, Der Balneologe und Stoffwechslforscher Josef Seegen (1822-1904), phil.Dipl.

Quellen:

Archiv der Universität Wien, Med. Fak., Dekanat, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Nr. 176-634, Seegen Josef.

[1] Wiener Zuschauer. Zeitschrift für Gebildete, 26.7.1848, S. 8. Wiener Zeitschrift, 21.4.1848, S. 3. Allgemeine Österreichische Zeitschrift für den Landwirth, Forstmann und Gärntner. Ein Centralblatt für die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung und praktischer Erfahrung, 10.4.1848, S. 6-8.

[2] Der Humorist, 17.7.1848, S. 1.

[3] Archiv der Universität Wien, Med. Fak., Dekanat, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Nr. 176-634, Seegen Josef.

[4] Seegen Joseph, Die Bedeutung der Hygiene und ihre Stellung im medizinischen Unterricht, in: Wiener Medizinischen Wochenschrift, Nr. 4, 1872, S. 87-91 sowie Nr. 5, 1872, S. 111-115.

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DIPLDISS-COACHING – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-Diplomand*innen / Dissertant*innen“- TERMIN: 15.12.2018

DiplDiss-Coaching  – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-Diplomand*innen/Dissertant*innen“

Ein kostenfreies Angebot für Studierende der MedUni Wien

Vortragende: Mag. Brigitte Wildner

  • Grundlagen der Literaturrecherche
  • Auswahl der Datenbanken
  • Suchstrategien
  • Freies Arbeiten – Betreuung bei der Recherche

Samstag,
15.12.2018

von 9:30 – 12:30 im Vortragsraum der UB MedUni

Email-Anmeldung: brigitte.wildner@meduniwien.ac.at
mit Angabe der Bibliotheks-ID Nr. ($A………)

DIPLDISS-COACHING – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-Diplomand*innen / Dissertant*innen“- TERMIN: 10.11.2018

Ein kostenfreies Angebot für Studierende der MedUni Wien

Vortragende: Dr. Eva Chwala

  • Grundlagen der Literaturrecherche
  • Auswahl der Datenbanken
  • Suchstrategien
  • Freies Arbeiten – Betreuung bei der Recherche

 Samstag, 10.11.2018

von 9:30 – 12:30 im Vortragsraum der UB MedUni

Email-Anmeldung: eva.chwala@meduniwien.ac.at
mit Angabe der Bibliotheks-ID Nr. ($A………)

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [80]: Spiegel-Adolf, Anna Simona: Die Globuline. Mit 68 Abbildungen und 300 Tabellen. 1930.

Spiegel-Adolf, Anna Simona: Die Globuline. Mit 68 Abbildungen und 300 Tabellen. (= Handbuch der Kolloidwissenschaften in Einzeldarstellungen/4). Dresden und Leipzig: Verlag von Theodor Steinkopff 1930

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Lesky Bibliothek, Sign.: 341/4]

https://ubsearch.meduniwien.ac.at/

Text: Harald Albrecht, BA

Abb. 1    Portrait: Anna Simona Spiegel-Adolf

Anna Simona Spiegel-Adolf (*23.02.1893 Wien, gest. 1983 Chicago/Illinois) wurde als Tochter des Juristen Jaques Adolf und dessen Frau Hedwig (geb. Spitzer) in Wien geboren. Sie war mit dem österreichischen Neurologen jüdischer Herkunft Ernst Adolf Spiegel (1895-1985) verheiratet. Nachdem sie 1913 die Matura abgelegt hatte, studierte sie ab dem Wintersemester 1913 an der Wiener Medizinischen Fakultät. Sie arbeitete während ihrer Studienzeit drei Jahre am Institut für Histologie und Bakteriologie, davon zwei Jahre als Demonstratorin. Auch am Institut für medizinische Chemie arbeitete sie noch während ihrer Studienzeit halbtägig – aus dieser Zeit stammt auch ihre erste wissenschaftliche Publikation. Am 23. Dezember 1918 wurde Anna Simona Adolf zur Doktorin der gesamten Heilkunde an der Universität Wien promoviert.

Im Anschluss an ihre Promotion arbeitete sie erst bei Richard Paltauf (1858-1924) in der Prosektur der Wiener Rudolfstiftung, danach am Neurologischen Institut bei Otto Marburg (1874-1948). Parallel dazu absolvierte sie am Institut für Chemie Praktika. Ab 1919 war sie am Universitätslaboratorium für physikalisch-chemische Biologie tätig, dem sie ab 1923 als unbesoldete Assistentin angehörte. „In den folgenden Jahren beteiligte sie sich durch Abhaltung von Kursen auch am Unterrichtsbetrieb des Institutes und ab 1927 arbeitete sie auch im Laboratorium für Lichtbiologie und Lichtpathologie unter Hausmann [Walter Hausmann (1877-1938), Anm.] am physiologischen Institut der Universität Wien, um die Anwendungsmöglichkeiten der physikalischen Chemie und Kolloidchemie auf medizinische Fragestellungen hin zu studieren.“[1] Darüber hinaus war sie für zwei Jahre bei Rudolf Kraus (1868-1932) am serotherapeutischen Institut für die Moorkommission des Volksgesundheitsamtes tätig. 1930 unternahm sie eine dreimonatige Vortragsreise nach Nordamerika. Zwischen 1917 und 1930 publizierte Anna Simona Spiegel-Adolf 43 wissenschaftliche Arbeiten. „Dementsprechend eindeutig fiel auch das Votum der letzten Sitzung des Professorenkollegiums auf ihr Ansuchen um Verleihung der Venia legendi hin aus: 22 Ja- standen 2 Nein-Stimmen gegenüber, so dass sie mit 4 Juli 1931 zum Privatdozenten für angewandte medizinische Chemie mit besonderer Berücksichtigung der biologisch-physikalischen Chemie und medizinischen Kolloidchemie ernannt wurde.“[2] Sie war die zweite Frau, die sich an der Universität Wien im Fach Medizin habilitierte.

1931 wurde Anna Simona Spiegel-Adolf als Professorin an die Temple-University in Philadelphia berufen, wo sie das Fach physikalische und Kolloidchemie einrichtete und auch Vorständin des neu errichteten Instituts wurde. „Um ihre Assistentenstelle in Wien behalten zu können, musste sie sich immer wieder von ihren Vorlesungsverpflichtungen beurlauben lassen […]. Zuletzt suchte sich am 3. September 1936 mit der Begründung an, dass sie in Wien derzeit keine Erwerbsmöglichkeit sähe. Sie bot jedoch an, ihrer Vorlesungsverpflichtung in Form von mehrwöchigen Kursen nachzukommen. Obwohl sich Prof. Pauli [Wolfgang Pauli (1869-1955), Anm.] für sie einsetzte mit dem Hinweis, ihre in Amerika gemachten Studien seine von allgemeinem Interesse für die Fakultät, wurde ihr Ansuchen abgelehnt.“[3] Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde ihr aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ihre Venia legendi – ihre Lehrbefugnis – entzogen. Da sie jedoch seit 1934 auch die amerikanische Staatsbürgerschaft besaß, blieb sie in den USA und leitete bis 1966 an der Temple-University in Philadelphia das Institut für physikalische und Kolloidchemie. Anna Simona Spiegel-Adolf starb 1983 in Chicago.

Im Juni 2010 wurde das neu errichtete Anna Spiegel Forschungsgebäude der Medizinischen Universität Wien nach ihr benannt.

Abb. 2    Titelblatt: Spiegel-Adolf: Die Globuline. Dresden […]: 1930.

Quellen:

9915 Spiegel-Adolf, Anna Simona (Mona Spiegel-Adolf). In: Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. Bis 20. Jahrhundert. Hrsg: Österreichische Nationalbibliothek. Band 3. S-Z. 8923-11742. Register. München: K. G. Saur 2002.

Horn, Sonia: Spiegel-Adolf, Anna Simona. In: Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben-Werk-Wirken. Hrsg.: Brigitta Keintzel und Ilse Korotin. Wien, Köln und Weimar: Böhlau Verlag 2002. S. 699-701.

Horn, Sonia und Gabriele Dorffner: „… männliches Geschlecht ist für die Habilitation nicht vorgesehen“. Die ersten an der medizinischen Fakultät der Universität Wien habilitierten Frauen. In: Töchter des Hippokrates. 100 Jahre akademische Ärztinnen in Österreich. Hrsg.: Birgit Bolognese-Leuchtenmüller und Sonia Horn. Wien: Verlag der Österreichischen Ärztekammer 2000. S. 117-138.

Spiegel-Adolf, Mona (Anna Simona; 1893-). In: Encyclopedia Judaica. Volume 5. C-DH. Jerusalem: Keter Publishing House Jerusalem Ltd. 1972. S. 397.

[1] Horn, Sonia und Gabriele Dorffner: „… männliches Geschlecht ist für die Habilitation nicht vorgesehen“. Die ersten an der medizinischen Fakultät der Universität Wien habilitierten Frauen. In: Töchter des Hippokrates. 100 Jahre akademische Ärztinnen in Österreich. Hrsg.: Birgit Bolognese-Leuchtenmüller und Sonia Horn. Wien: Verlag der Österreichischen Ärztekammer 2000. S. 132.

[2] Horn, Sonia: Spiegel-Adolf, Anna Simona. In: Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben-Werk-Wirken. Hrsg.: Brigitta Keintzel und Ilse Korotin. Wien, Köln und Weimar: Böhlau Verlag 2002. S. 700.

[3] Horn, Sonia: Spiegel-Adolf, Anna Simona. In: Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben-Werk-Wirken. Hrsg.: Brigitta Keintzel und Ilse Korotin. Wien, Köln und Weimar: Böhlau Verlag 2002. S. 700.

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Thieme eBooks im Testzugang im Oktober und November 2018

Alle eBooks des Verlages Thieme stehen vom 1. Oktober bis zum 30. November 2018 für das Computernetz der MedUni Wien im Volltext zur Verfügung.

=>Link zur Thieme Plattform „eRef“

Liste der einzelnen eBooks mit Link:

2. ÄP Examen Herbst 2008
Aktivierende Therapien bei Parkinson-Syndromen
AllEx – Alles fürs Examen
AllEx – Alles fürs Examen
Allgemein- und Viszeralchirurgie essentials
Allgemein- und Viszeralchirurgie essentials
Allgemeine Krankheitslehre und Innere Medizin für Physiotherapeuten
Allgemeine Mikrobiologie
Allgemeine Mikrobiologie
Allgemeine Mikrobiologie
Allgemeine und molekulare Botanik
Allgemeine und spezielle Pathologie
Altenpflege
Altenpflege in Lernfeldern
Anatomisches Wörterbuch – Lateinisch-Deutsch/Deutsch-Lateinisch
Arbeitsheft Anatomie 2
Arbeitsheft Biochemie
Arbeitsheft Physiologie
Arbeitsheft und Prüfungsvorbereitung Altenpflege
Artherosklerose
Augenheilkunde
Augenheilkunde
Auskultation und Perkussion
Auskultation und Perkussion
Betriebswirtschaftslehre für Kaufleute im Gesundheitswesen
Biochemie · Zellbiologie
Biochemie des Menschen
Biochemie des Menschen
Biochemie des Menschen
Biochemie des Menschen
Biologie und molekulare Medizin
Botanik
Checkliste Anamnese und klinische Untersuchung
Checkliste Anamnese und klinische Untersuchung
Checkliste Anamnese und klinische Untersuchung
Checkliste Arzneimittel A-Z
Checkliste Arzneimittel A-Z
Checkliste Arzneimittel A-Z
Checkliste Augenheilkunde
Checkliste Augenheilkunde
Checkliste Augenheilkunde
Checkliste Augenheilkunde
Checkliste Chirurgie
Checkliste Chirurgie
Checkliste Chirurgie
Checkliste Dermatologie
Checkliste Dermatologie
Checkliste Dermatologie
Checkliste Doppler- und Duplexsonografie
Checkliste Doppler- und Duplexsonografie
Checkliste Doppler- und Duplexsonografie
Checkliste Echokardiografie
Checkliste Echokardiographie
Checkliste EKG
Checkliste EKG
Checkliste Ernährung
Checkliste Geriatrie
Checkliste Gynäkologie und Geburtshilfe
Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Checkliste Handchirurgie
Checkliste Handchirurgie
Checkliste Innere Medizin
Checkliste Innere Medizin
Checkliste Innere Medizin
Checkliste Innere Medizin
Checkliste Intensivmedizin
Checkliste Intensivmedizin
Checkliste Intensivmedizin
Checkliste Interdisziplinäre Intensivmedizin
Checkliste Medical Skills
Checkliste Neonatologie
Checkliste Neonatologie
Checkliste Nephrologie
Checkliste Neurologie
Checkliste Neurologie
Checkliste Neurologie
Checkliste Notfallmedizin
Checkliste Notfallmedizin
Checkliste Onkologie
Checkliste Orthopädie
Checkliste Orthopädie
Checkliste Orthopädie
Checkliste Pädiatrie
Checkliste Pädiatrie
Checkliste Pädiatrie
Checkliste Psychiatrie und Psychotherapie
Checkliste Psychiatrie und Psychotherapie
Checkliste Psychiatrie und Psychotherapie
Checkliste Rheumatologie
Checkliste Schmerztherapie
Checkliste Sonographie
Checkliste Sonographie in Gynäkologie und Geburtshilfe
Checkliste Traumatologie
Checkliste Traumatologie
Checkliste Traumatologie
Checkliste XXL Pneumologie
Checkliste XXL Pneumologie
Checkliste XXL Rheumatologie
Chemie
Chemie
Chemie
Chemie
Chirurgie
Chirurgie
Chirurgie essentials
Chirurgie essentials
Chirurgie für Pflegeberufe
Chirurgie für Pflegeberufe
Chirurgische Grundlagen
Clinical Reasoning
Das neue Denkmodell in der Physiotherapie – Band 2: Bewegungsentwicklung und Bewegungskontrolle
Der Echo-Guide
Der Echo-Guide
Der EKG-Trainer
Der EKG-Trainer
Der EKG-Trainer
Der Körper des Menschen
Der Mensch – Anatomie und Physiologie
Der Sono-Guide
Diabetologie kompakt
Die Bobath-Therapie in der Erwachsenenneurologie
Duale Reihe Allgemeinmedizin und Familienmedizin
Duale Reihe Allgemeinmedizin und Familienmedizin
Duale Reihe Allgemeinmedizin und Familienmedizin
Duale Reihe Anamnese und Klinische Untersuchung
Duale Reihe Anamnese und Klinische Untersuchung
Duale Reihe Anamnese und Klinische Untersuchung
Duale Reihe Anamnese und Klinische Untersuchung
Duale Reihe Anästhesie
Duale Reihe Anästhesie
Duale Reihe Anatomie
Duale Reihe Anatomie
Duale Reihe Anatomie
Duale Reihe Augenheilkunde
Duale Reihe Biochemie
Duale Reihe Biochemie
Duale Reihe Biochemie
Duale Reihe Chirurgie
Duale Reihe Chirurgie
Duale Reihe Dermatologie
Duale Reihe Dermatologie
Duale Reihe Dermatologie
Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe
Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe
Duale Reihe Innere Medizin
Duale Reihe Innere Medizin
Duale Reihe Innere Medizin
Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie
Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie
Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie
Duale Reihe Neurologie
Duale Reihe Neurologie
Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie
Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie
Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie
Duale Reihe Pädiatrie
Duale Reihe Pädiatrie
Duale Reihe Pädiatrie
Duale Reihe Pharmakologie und Toxikologie
Duale Reihe Pharmakologie und Toxikologie
Duale Reihe Physiologie
Duale Reihe Physiologie
Duale Reihe Physiologie
Duale Reihe Psychiatrie und Psychotherapie
Duale Reihe Psychiatrie und Psychotherapie
Duale Reihe Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Duale Reihe Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Duale Reihe Radiologie
Duale Reihe Radiologie
Duale Reihe Radiologie
Duale Reihe Sonographie
Easy Flossing
Efficiently Studying Organic Chemistry
EKG-Auswertung leicht gemacht
EKG-Kurs für Isabel
EKG-Kurs für Isabel
EKG-Kurs für Isabel
EKG-Kurs für Isabel
Endokrinologie und Diabetes
Endokrinologie und Stoffwechsel kompakt
Epilepsien
Ergotherapie im Arbeitsfeld Pädiatrie
Ergotherapie im Arbeitsfeld Psychiatrie
Ergotherapie Vom Behandeln zum Handeln
EXPRESS Pflegewissen: Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
Facharztprüfung Allgemein- und Viszeralchirurgie
Facharztprüfung Anästhesie
Facharztprüfung Anästhesie
Facharztprüfung Anästhesie
Facharztprüfung Gynäkologie und Geburtshilfe
Facharztprüfung Gynäkologie und Geburtshilfe
Facharztprüfung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Facharztprüfung Innere Medizin
Facharztprüfung Innere Medizin
Facharztprüfung Innere Medizin
Facharztprüfung Psychiatrie und Psychotherapie
Facharztprüfung Psychiatrie und Psychotherapie
Facharztprüfung Viszeralchirurgie
Facharztprüfung Viszeralchirurgie
Fachkunde für Kaufleute im Gesundheitswesen
FAKTEN. Arzneimittel 2010
Fallbuch Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin
Fallbuch Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin
Fallbuch Biochemie
Fallbuch Chirurgie
Fallbuch Chirurgie
Fallbuch Chirurgie
Fallbuch Chirurgie
Fallbuch Gynäkologie und Geburtshilfe
Fallbuch Gynäkologie und Geburtshilfe
Fallbuch Innere Medizin
Fallbuch Innere Medizin
Fallbuch Innere Medizin
Fallbuch Kardiologie und Angiologie
Fallbuch Neurologie
Fallbuch Neurologie
Fallbuch Neurologie
Fallbuch Neurologie
Fallbuch Pädiatrie
Fallbuch Pharmakologie
Fallbuch Pharmakologie
Fallbuch Physiologie
Fallbuch Psychiatrie
Fallbuch Psychiatrie
Feneis‘ Bild-Lexikon der Anatomie
Freyschmidt’s Köhler/Zimmer Grenzen des Normalen und Anfänge des Pathologischen in der Radiologie des kindlichen und erwachsenen Skeletts
Füße in guten Händen
Gehen verstehen
Genetik: Allgemeine Genetik – Molekulare Genetik – Entwicklungsgenetik
Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege
Golf-Physiotherapie
Grundlagen beruflicher Pflege
Grundlagen beruflicher Pflege
Gynäkologie und Geburtshilfe
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Hämatologie, Rheumatologie, Dermatologie
I care Anatomie, Physiologie
I care Krankheitslehre
I care Pflege
Innere Medizin
Innere Medizin – essentials
Innere Medizin für Pflegeberufe
Integrative Manuelle Therapie
Intensivpflege und Anästhesie
Iyengar-Yoga in der Menopause
Klinische Muster in der Manuellen Therapie
Klinische Pharmakologie
Klinische Pharmakologie
Kompendium der Lymphangiologie
Kreißsaaltaschenbuch
Kursbuch Kardiologische Elektrophysiologie
Kurzlehrbuch Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
Kurzlehrbuch Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
Kurzlehrbuch Anatomie und Embryologie
Kurzlehrbuch Anatomie und Embryologie
Kurzlehrbuch Augenheilkunde
Kurzlehrbuch Biochemie
Kurzlehrbuch Biochemie
Kurzlehrbuch Biologie
Kurzlehrbuch Biologie
Kurzlehrbuch Biologie
Kurzlehrbuch Chemie
Kurzlehrbuch Chirurgie
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Mikroskopisch-botanisches Praktikum
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Molekulare Genetik
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MRT des Bewegungsapparats
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Mündliche Prüfung Anatomie
Mündliche Prüfung Innere Medizin
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Neurologie
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Neurologie und Psychiatrie für Pflegeberufe
Neurologisch-topische Diagnostik
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Nutzpflanzen
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Operationsberichte für Einsteiger Chirurgie
Organische Chemie
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Orthopädie compact
Orthopädie und Orthopädische Chirurgie – Becken, Hüfte
Orthopädie und Orthopädische Chirurgie – Ellenbogen, Unterarm, Hand
Orthopädie und Orthopädische Chirurgie – Knie
OSCE Prüfungsvorbereitung Innere Medizin
OSCE Prüfungsvorbereitung Notfallmedizin
OSCE-Prüfungsvorbereitung Chirurgie
Pädiatrische Ergotherapie – Das Wunstorfer Konzept
Palpations-Techniken
Pareto-Reihe Radiologie Gehirn
Pareto-Reihe Radiologie Herz
Pareto-Reihe Radiologie Kinderradiologie
Pareto-Reihe Radiologie Kopf/Hals
Pareto-Reihe Radiologie Thorax
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Pflegerische Interventionen
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Pharmakologie und Toxikologie
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Physiologie
Physiologie
Physiologie
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Physiotherapie in der Neurologie
Physiotherapie in der Orthopädie
Physiotherapie in der Traumatologie/Chirurgie
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POL-Leitsymptome Gastrointestinaltrakt
POL-Leitsymptome Herz-Kreislauf-System
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Prävention und Rehabilitation
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Praxisratgeber Recht für Hebammen
Promotion
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Prüfungswissen Physikum
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Screening in der Physiotherapie
Sono Grundkurs
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Spanisch für Mediziner
Spektroskopische Methoden in der organischen Chemie
Spektroskopische Methoden in der Organischen Chemie
Spektroskopische Methoden in der Organischen Chemie
Sportphysiotherapie
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Sprachkurs Medical English
Statistik – Handbuch für Therapeuten
Stoffwechselphysiologie der Pflanzen
Strukturen und Funktionen begreifen – Band 1: Grundlagen zur Wirbelsäule, HWS und Schädel, BWS und Brustkorb, Obere Extremität
Taschenatlas Allergologie
Taschenatlas Anatomie – Bewegungsapparat
Taschenatlas Anatomie – Innere Organe
Taschenatlas Anatomie – Nervensystem und Sinnesorgane
Taschenatlas Anatomie, Band 1: Bewegungsapparat
Taschenatlas Anatomie, Band 1: Bewegungsapparat
Taschenatlas Anatomie, Band 2: Innere Organe
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Taschenatlas Anatomie, Band 3: Nervensystem und Sinnesorgane
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Taschenatlas der Geburtshilfe
Taschenatlas der Genetik
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Taschenatlas Ernährung
Taschenatlas Ernährung
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Taschenatlas Pathophysiologie
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Taschenatlas Pharmakologie
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Taschenatlas Physiologie
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Taschenlehrbuch Anatomie
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Taschenlehrbuch Biologie: Genetik
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Taschenlehrbuch Histologie
Taschenlehrbuch Histologie
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Taschenlehrbuch Humangenetik
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Taschenlehrbuch Klinische Chemie und Hämatologie
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Taschenlehrbuch Medizinische Mikrobiologie
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Taschenlehrbuch Orthopädie und Unfallchirurgie
Taschenlehrbuch Orthopädie und Unfallchirurgie
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Taschenlehrbuch Physiologie
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Thiemes Innere Medizin TIM
Thiemes Pflege
Topografie und Funktion des Bewegungssystems
Topografie und Funktion des Bewegungssystems
Training in der Neuroreha
Traumatisierte Frauen begleiten
Übungen in der Neurorehabilitation
Übungen mit dem Sanctband
Wahrnehmen und Beobachten
Wahrnehmen und Beobachten
Wickel und Auflagen
Zahnärztliche Chirurgie
Zellbiologie
Zellbiologie
Zoologie

 

Most Wanted Book

Unter den am meisten vorgemerkten Büchern der letzten Buchausstellung ist:

Sexualität und Trauma : Grundlagen und Therapie traumaassoziierter sexueller Störungen

Büttner, Melanie [HerausgeberIn]. [VerfasserIn]
Anderson-Schmidt, Heike [VerfasserIn]
Clement, Ulrich, 1950- [VerfasserIn eines Geleitwortes]
Sack, Martin,, 1961- [VerfasserIn eines Geleitwortes]
Schattauer GmbH [VerlegerIn]
2018
 
Signatur: WM-611-8
 

Blogserie Vertrieben 1938 – UPDATE: Karl GROSS (1879-) Viktor HAMMERSCHLAG (1870-1942) Walther HAUSMANN (1877-1938) Adolf Franz HECHT (1876-1938) Hans HEIDLER (1889-1955) Albert HERZ (1876-1950) Leo HESS (1879-1963) Oskar HIRSCH (1877-1965) Karl HITZENBERGER (1893-1941)

UPDATE:

Von März bis bis November 2008 haben wir in der Sonderblog-Serie „Vertrieben 1938“ die 1938 entlassenen Professoren und Dozenten der Medizinischen Fakultät der Universität Wien vorgestellt und wichtige Informationsquellen zu deren Person bzw. wissenschaftlicher Bedeutung, überwiegend frei zugänglich, zusammengetragen.

Die enorm hohe Nutzung der einzelnen Blogbeiträge in den vergangenen zehn Jahren hat uns bestärkt, im Hinblick auf das aktuelle Gedenkjahr die Beiträge zu aktualisieren und insbesondere Links zu neuen frei verfügbaren Online-Quellen zu ergänzen.
Ab 12. März 2018 werden deshalb in Erinnerung an die von der Medizinischen Fakultät der Universität Wien 1938 vertriebenen Professoren und Dozenten im Van Swieten Blog die Beiträge sowie Links zu weiterführenden Informationsquellen gepostet.

Projekt „Vertrieben 1938 – Biographien entlassener Professoren und Dozenten der Medizinischen Fakultät der Universität Wien“ im Van Swieten Blog: Informationen der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien.

Logo: MMag.Margrit Hartl

Sonderblog-Serie Vertrieben 1938 – Biografien entlassener Professoren und Dozenten der Medizinischen Fakultät der Universität Wien UPDATE

Vertrieben 1938 – Biographien entlassener Professoren und Dozenten der Medizinischen Fakultät der Universität Wien

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [29]: Springer-Verlag

Open Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für AutorInnen der MedUni Wien

Die Medizinische Universität Wien hat mit dem Springer-Verlag ein neues Lizenzmodell „Springer Compact“ vereinbart. Publiziert kann in über 1.600 Subskriptionszeitschriften von Springer Open Access ohne zusätzliche AutorInnengebühren werden.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

Influence of training level on cervical cone size and resection margin status at conization: a retrospective study

Eliana Montanari, Christoph Grimm, Richard Schwameis, Lorenz Kuessel, Stephan Polterauer, Chiara Paternostro, Heinrich Husslein

Arch Gynecol Obstet. 2018; 297(6): 1517–1523. Published online 2018 Mar 30. doi: 10.1007/s00404-018-4761-1

PMCID:

PMC5945722

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Reliability of sonographic fetal weight estimation in triplet pregnancies: a retrospective cohort study

Sophie Pils, Stephanie Springer, Rudolf Seemann, Verena Wehrmann, Christof Worda, Johannes Ott

Arch Gynecol Obstet. 2018; 297(6): 1441–1447. Published online 2018 Mar 17. doi: 10.1007/s00404-018-4746-0

PMCID:

PMC5945739

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How accurate are prenatal tractography results? A postnatal in vivo follow-up study using diffusion tensor imaging

Jae W. Song, Gerlinde M. Gruber, Janina M. Patsch, Rainer Seidl, Daniela Prayer, Gregor Kasprian

Pediatr Radiol. 2018; 48(4): 486–498. Published online 2018 Mar 17. doi: 10.1007/s00247-017-3982-y

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PMC5857276

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Alle Beiträge zu Open Access–>