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TESTZUGANG: BrowZine – App für mobile Geräte für lizenzierte E-Zeitschriften und Open Access-Zeitschriften

BrowZine ermöglicht es Ihnen, auf Ihren mobilen Endgeräten über die neuesten Artikel in den für Sie relevanten Zeitschriften am Laufenden zu bleiben. Derzeit sind in BrowZine der Großteil der von der Medizinischen Universität Wien zur Verfügung gestellten E-Zeitschriften sowie Open-Access-Zeitschriften verfügbar.
Mit BrowZine können Sie
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- Zeitschriftentitel mit dem originalen Titelblatt in einem virtuellen Zeitschriftenregal zusammenstellen, „My Bookshelf“
- Alerts für neue Artikel in Zeitschriften einrichen
- Zeitschriftenartikel für eine spätere Lektüre speichern, „My Articles“
- Zeitschriftenartikel in Literaturverwaltungsprogramme und andere Services wie Dropbox exportieren

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Beispiel aus Pubmed

Derzeit umfasst dieses Angebot den Großteil der von der Medizinischen Universität Wien lizenzierten E-Zeitschriften wie auch Open-Access-Zeitschriften. Um Service zu nutzen, muss man sich mit dem jeweiligen Endgerät im IP-Adressenbereich der Universität befinden, d.h. wenn man sich nicht am Campus befindet, ist eine Verbindung via Remote Access nötig. Das Plug-in ist mit allen gängigen Browsern kompatibel z. B. Google Chrome, Firefox, Microsoft Edge, Brave und Vivaldi.
Neuerwerbungen im Oktober 2021
Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
Neuerwerbungen laufend erweitert. Stöbern Sie in unserer virtuellen Buchausstellung, lesen Sie die eBooks, bestellen Sie aktuelle Bücher…ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird auch in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert.
Ausstellung und Verlängerung der Bibliothekskarte per E-Mail
Anmeldung Benutzer*innenkonto–>
75 Jahre VÖB. 1946-2021 – Zwei Aufsätze zur Vorgeschichte der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare
Text: Dr. Walter Mentzel
Anlässlich des 75-ährigen Bestehens der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare erschien in den Schriften der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) die Festschrift (Band 16): „75 Jahre VÖB. 1946-2021“, Herausgeber*innen: Stefan Alker-Windbichler, Bruno Bauer (†), Christina Köstner-Pemsel (unter Mitarbeit von Olivia Kaiser).
Darin erschienen zwei Aufsätze zur Vorgeschichte der VÖB:
TOP-JOURNAL des Monats: CA-A CANCER JOURNAL FOR CLINICIANS (Impact Factor: 508.702*)
Die Universitätsbibliothek stellt die medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access zur Verfügung.
Das TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:
CA-A CANCER JOURNAL FOR CLINICIANS
Zu den Volltexten: Jg. 1 , H. 1 (1950) − …
Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.
Mit dem Impact Factor 508.702* ist CA-A CANCER JOURNAL FOR CLINICIANS das Top-Journal in der Kategorie: ONCOLOGY-SCIE
*2020
Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien: Ausstellung „Die Anfänge der universitären Sozialmedizin in Wien“
Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek

Ab 21. Oktober 2021 ist im Rahmen von „ÖSTERREICH LIEST. Treffpunkt Bibliothek“ an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien zu den Öffnungszeiten die Ausstellung „Die Anfänge der universitären Sozialmedizin in Wien“ zu sehen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das vor 110 Jahren auf Anregung des Wiener Mediziners Ludwig Teleky an der Universität Wien gegründete „Seminar für Soziale Medizin“ und die aus Teleky und seinen Mitarbeitern*innen und Schüler*innen bestehende interdisziplinär ausgerichtete und sozialwissenschaftlich orientierte sozialmedizinische Forschungscommunity. Schon in den frühen 1920er Jahren brach diese Entwicklung an der Universität Wien ab, und an Stelle der Sozialmedizin trat nunmehr in der Forschung und der Lehre die Rassenhygiene.
Eine Auswahl der heute sich an der Bibliothek befindenden historischen Buchbestände aus der frühen Phase der universitären Sozialmedizin werden in der Ausstellung als Zeugen eines in Vergessenheit geratenen Kapitels in der Entwicklung der modernen Sozialmedizin gezeigt.
Bild: „Die Aufgaben und Ziele der sozialen Medizin“ im Separatdruck der Wiener klinischen Wochenschrift
3G-NACHWEIS ZUM BETRETEN DER BIBLIOTHEK ERFORDERLICH!
- Eigene FFP2 Schutzmaske (während des gesamten Aufenthalts in der Bibliothek ist eine FFP2- Maske zu tragen.)
- Abstand halten
- Hände desinfizieren
Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Eine Illusion
Eine Illusion
wäre der freie Wille – („unser kostbarster Besitz“ – R Metten) hieß es nach dem ‚Libet-Experiment‘: das ‚Bereitschafts-Potential‘ (Kornhuber und Deecke 1965) konnte vor der bewussten Willens-Entscheidung abgeleitet werden – blieb dies unbestritten? Nein.
Der freie Wille – eine Illusion? Nein. Der homo sapiens, hinunternivelliert auf das Niveau von Einzellern- unfähig sich zu entscheiden, wie Buridans Esel, wäre reduziert auf eine Existenz, welche dem Zufall ausgeliefert ist, also ungesteuert, Plan- und Perspektive-los.
„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. Du bist für die Rose verantwortlich“ sagte der Fuchs zum kleinen Prinzen. Doch ohne die freie Willens-Entscheidung gäbe es keine Verantwortlichkeit, keine Zuneigung, kein ‚Lieben um geliebt zu werden‘. General-Exkulpation – auch ohne Vorliegen von ‚Schwachsinn, seelischer Störung oder Abartigkeit‘ wäre die logische Konsequenz: „Nulla poena sine culpa“:
Schuldunfähigkeit samt Schuldausschließungsgründen wären die Norm, eine Reductio ad absurdum: Justitia hätte keinerlei Daseinsberechtigung. NuramRande – blind war sie seit jeher. Es gäbe keine Rechts-Ordnung, kein Strafverfahren samt Strafvollzug, kein ’suum cuique tribuere‘. Selbst-Verantwortungs-Los. Defaitismus hätte das Sagen – im Chaos.
Sabotiert wird freier Wille z.B. durch Überstimulation: „Mit etwa elf Millionen Bits an Daten wird unser Gehirn bombardiert – pro Sekunde! Bewusst verarbeiten kann es jedoch nur etwa 30 bis 40 Bits.“ In diesem Zusammenhang: Die KFZ-Industrie gerät immer mehr außer Kontrolle: Blendende Tagfahrlichter, KFZ-Lichtbehübschungen („Licht ist das neue Chrom“), E-Toy-Lichter und massiv ablenkende Lichtsignale überfordern über Gebühr strapazierte kognitive Prozesse. Das fatale Auslöschen von ‚overflows‘ der visuellen Kurzzeit- und Arbeitsspeicher, z.B. von Netzhautbildern der Kinder am Zebrastreifen („SCHUTZ“Weg – zurzeit das gefährlichste Areal) erfolgt logischerweise nicht durch freie und bewusste Entscheidung; dies entzieht sich unbemerkt und unvermeidbar, trotz Konzentration, der Kontrolle des Willens – als Distraction – bzw. Inattentional Blindness.
Der Streit um den freien Willen – Determinismus versus Indeterminismus – kam in die Jahre. Begriffsklärung tut not. Klare Definitionen, klares Denken (Descartes) und eindeutige Semantik (- Semiotik, Suchmaschinenoptimierung (SEO), High-Level Expert Group on Artificial Intelligence, 2019) sind essentiell, von den methodisch ‚unbiassed‘ Experimenten samt umsichtig-korrekter Interpretation abgesehen. Die Peer Reviews kamen leider aus der Mode. ad Zitate – zum Beispiel:
„Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will“ Arthur Schopenhauer (AS), vielzitiert, leider aus dem Zusammenhang gerissen, verkürzt, verfälscht und irreführend. Originalzitat: „Du kannst tun, was du willst: aber du kannst in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens nur ein Bestimmtes wollen und schlechterdings nichts anderes als dieses eine.“ – dieser Satz impliziert logisch und unzweifelhaft die vorauszusetzende freie und bewusste Entscheidung.
(Über die Freiheit des Willens, S 542, AS).*
Die Begriffe ‚frei‘ und ‚Wille‘ sind herauszulösen aus allen aprioris, dem Impliziten, aus genetischen und epigentischen Prägungen, Erfahrungen, Erinnerungen, Emotionen, Interaktionen mit Umwelt und Erziehung und sind konsequent zu reduzieren auf die ‚bewusste‘ Entscheidungsfindung – im Sinne von A.S. ‚Unbewusstes‘ in-die-Pedale-Treten beim Radfahren stört übrigens nicht bei bewussten freien Entscheidungsprozessen.
Unangebracht wäre es das Thema freier Wille mit Theologischem, Teleologischem und Glaubensinhalten zu vermischen. Ein allwissender, allmächtiger Creator wäre im Letzten für alles verantwortlich, was ist und für alles, was geschieht. Er bräuchte also im Grunde weder zu zürnen noch – wie Zeus – Blitze vom Olymp zu schleudern.
Hier kommt der Laplace’sche Dämon ins Spiel, der Schutz’Heilige‘ des Determinismus, welcher Ort und Impuls aller Teilchen in- und auswendig kennt, samt der Kausalitätsketten und fehlerfreier Prognosen. Diese Fiktion hat seit der Quantenphysik ausgedient: Ort und Impuls lassen sich gleichzeitig nicht exakt bestimmen (Unschärferelation n. Heisenberg).
„Nach unserem heutigen Kenntnisstand funktioniert das Gehirn nicht auf der Grundlage der Newton’schen Gesetze. Die klassische Mechanik reicht für die Beschreibung neuronaler Prozesse nicht aus.“ (Luhmann). Auch Hameroff und Penrose beschrieben das „Bewusstsein als ein Problem der Quantenphysik“: cave – dünnes Eis! Es fehlt die Brücke, aber vor Allem fehlt die gemeinsame Sprache zwischen der Quantenphysik und – um nur ein Beispiel zu nennen – der Neurophysiologie.
Die objektive Realität kann in ihrer Gesamtheit nicht erkannt werden. Alles, was unsere Sinnesorgane aufzunehmen imstande sind, ist ein verschwindend kleiner Ausschnitt. Beipiel: das extrem schmale Band sichtbaren Lichtes (sichtbare ‚Wirklichkeit‘) im weit gespannten elektromagnetischen Spektrum. Und – vieles, was in den Prozessen des Bewußtwerdens geschieht – s. radikaler Konstruktivismus (P. Watzlawick), entfernt sich nicht selten weit von der Realität. Unser Universum besteht zu etwa siebenundzwanzig Prozent aus Dunkler Materie und zu siebzig Prozent aus Dunkler Energie. Der kleine Rest: die für uns wahrnehmbare, sozusagen greifbare ‚Wirklichkeit‘.
Dazu kommt Goedels ‚Unvollständigkeitssatz‘: selbst die Mutter aller Wissenschaften, die Mathematik, ist nicht widerspruchsfrei. Erkenntnis ruht nicht selten auf tönernen Füßen, wegen methodischer Fehler, schlampiger Recherche, fehlerhafter Schlußfolgerungen, Syllogismen, Zirkelschlüssen, ‚Inference engines‘, ‚Münchhausen-Trilemmas‘ etc.
Doch Rupert Riedl hatte darauf eine überzeugende Antwort: „Die Schraubenstruktur biologischer Erkenntnisprozesse“: In seinem Modell drehen sich diese nicht in einer Ebene weiter – um sich womöglich selbst zu widerlegen, sondern steigen bei jeder Umdrehung, wie in einem Schraubengewinde um eine Ebene jeweils höher, mit der Aussicht auf weiterführenden Erkenntnisgewinn, wie etwa im Falle des ‚egoistischen Gen‘– Irrtums oder eines unberechtigterweise heraufbeschworenen Determinismus. Apropos, das Statement „Es gibt keinen freien Willen“ – „science thrives by falsifying hypotheses“ – macht eine Falsifikation unmöglich. (K. Popper: Logik der Forschung).
„Die Philosophie ist tot. Sie hat mit den neueren Entwicklungen in der Naturwissenschaft, vor allem in der Physik, nicht Schritt gehalten. Jetzt sind es die Naturwissenschaftler, die mit ihren Entdeckungen die Suche nach Erkenntnis voranbringen“ (Hawking, 2010). Nun – ob die Philosophie tatsächlich tot ist, sei dahingestellt; der freie Wille lebt: „Erst der freie Wille macht uns zu dem, was wir sind.“ (R Metten)
Zurück zum Experiment: „Libets experimentelle Vorgehensweise war fehlerhaft. Seine Resultate konnten nicht reproduziert werden“ (Dominik et al. 2018 z.B.). „Flaws in this research (1) premise deficiencies, (2) technical limitations in experimental design, (3) misinterpretation of events preceding the decision, (4) unreliability of self-reported decision, and (5) overdrawn generalizations of the implications.“
„… कतुमयः पुरुषो (kratu-mayaḥ-puruṣhaḥ) … (Chând Up. 3, 14, 1). Śâṇḍilyas, Upanishaden
„Ich will, also bin ich!“ – besser noch „Wollend bin ich“.
„kratu-mayaḥ-puruṣhaḥ? „Now, verily, a man consists of will“ – „Nun wahrlich, der Mensch besteht aus Wollen.“ T.V. Kapali Sastry:, dass कत kratu hier für „free choice“ – die Wahlfreiheit stehe, die der Mensch habe, sich in die eine oder andere Richtung entscheiden zu können.“ Und: … स कतुं कुवीत (sa kratum kurvīta) ॥ १ ॥ (Chând Up. 3, 14, 1): „Let him with this knowledge in mind form his will.“
https://www.swamij.com/upanishad-chandogya.htm
François-Pierre Gonthier Maine de Biran: Er hielt er dem kartesischen „Cogito, ergo sum“ sein „Volo,ergo sum“ – oder wie es im französischen Originaltext heißt – sein „Je veux, doncje suis“ entgegen.“
AI:
Abschließend ein Wort zur künstlichen ‚Intelligenz‘: „Free will – even for robots“ (McCarthy) Hier geriet die Anthropomorphisierung auf obskure Abwege. Killerdrohnen besitzen weder einen freien Willen noch ein Gewissen. Ungezählte Kinder fielen ihnen bisher zum Opfer.
Epilog:
Im zweidimensionalen Labyrinth wird nach dem Ausgang gesucht – ohne Ariadnefaden. Ausweglos – in dieser Ebene. Die Antwort gibt es in höheren Dimensionen. Vielleicht. . Auch das Armamentarium zur ‚wissenschaftlichen‘ Beantwortung der Frage: „Gibt es einen freien Willen?“ ist ungeeignet: Weder mathematische Modellierungen mit ihren partiellen Differentialgleichungen noch Hirnforschung oder Quantenphysik können hier weiterhelfen. Für die conditio humana ist der freie Wille die ‚Conditio sina qua non‘. Unabänderlich.
” Ist damit nicht auch die Willensfreiheit in jenem Bereich außerhalb der Erscheinungswelt, wo Freiheit und kein Determinismus herrscht, ein tiefes Mysterium, das sich jeder weiteren Nachforschung entzieht?“ AS
Syndikat: Unternehmenszusammenschluß, Kartell,
nach der üblichen Bedeutungsverschlechterung: organisiertes Verbrechen
Lit.
René Descartes (1637): Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs und der wissenschaftlichen Wahrheitsforschung (Discours sur la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la vérité dans les sciences) https://www.textlog.de/descartes-methode.html
Metten R (2020) Ich will, also bin ich. Wie der freie Wille uns zu dem macht, was wir sind. Springer
Luhmann HJ (2020) Hirnpotentiale. Die neuronalen Grundlagen von Bewusstsein und freiem Willen. Springer
Heilig P (2013) Quantum Satis Est. Quanten-Physik. https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/
Arendt H /(1958) The Human Condition
https://sduk.us/afterwork/arendt_the_human_condition.pdf
Klemm WR (2016) Making a scientific case for concsious agency and free will. Acad. press
Albert H (1968) Traktat über kritische Vernunft. Mohr Siebeck, Tübingen
Riedl R (1988) Biologie der Erkenntnis. Die stammesgeschichtlichen Grundlagen der Vernunft. München: dtv 1988, S. 232.
Libet B et al (1982). Readiness-potentials preceding unrestricted „spontaneous“ vs. pre-planned voluntary acts. Electroencephalography and Clinical Neurophysiology,54(3), 322–335.
Gender: beyond
interest: no
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Katharina und Peter Heilig
VIDEO ON DEMAND: KUNSTLICHT IN UNSEREN AUGEN:
https://youtu.be/k9k_wG5lacA
Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [146]: Maximilian Sternberg (1863–1934)
Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [146]
Maximilian Sternberg (1863–1934)
Text: Dr. Walter Mentzel
Maximilian Sternberg (1863–1934) war Internist und Sozialmediziner und wurde am 27.Oktober 1863 in Wien als Sohn des Kaufmannes und Historikers Hermann Sternberg und Ernestine Schiller geboren. Sein Bruder Julius Sternberg (1867-1947) war ebenfalls Mediziner. Er überlebte den Holocaust und verstarb 1947 in Wien.
Sternberg studierte zunächst an der Universität Wien ab 1881 Mathematik und ab 1882 Medizin. 1887 promovierte er an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien. Zwischen 1886 und 1889 arbeitete er als Demonstrator bzw. supplierender Assistent am physiologischen Institut bei Professor Ernst Wilhelm von Brücke (1819-1892) und bei Siegmund Exner-Ewarten (1846-1926) und danach als Sekundararzt am Allgemeinen Krankenhaus in Wien. 1893 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät in Wien, ein Jahr später nahm er als habilitierter Privatdozent durch Wahl die Stelle zum Chefarzt der Allgemeinen Arbeiter-Kranken- und Unterstützungskasse und die des Chefarztes des Verbandes der Genossenschaftskrankenkassen Wiens an. 1903 erfolgte seine Ernennung zum a.o. Professor. Von 1905 bis 1933 leitete er als Primararzt und Vorstand die I. medizinische Abteilung des Krankenhauses Wieden in Wien. 1905 legte er die Chefarztstelle des Verbandes der Genossenschaftskrankenkassen zurück.
Abb. 1 Maximilan Sternberg, Josephinum – Medizinische Sammlungen, MedUni Wien.
Sign.: MUW-FO-IR-003941-0001-001. Fotograf: Max Schneider
Sternberg beschäftigte sich schon vor Ludwig Teleky mit sozialmedizinischen Fragestellungen und versuchte die Sozialmedizin an der Universität in Forschung und Lehre zu verankern. 1896/97 hielt er eine Vorlesung zur kassenärztlichen Tätigkeit, 1900/01 zur Kranken- und Unfallversicherung und ab 1907 hielt er als erster im deutschsprachigen Raum Vorlesungen zur Sozialen Medizin. 1909 wurde seine Venia legendi auf das Gebiet der „Sozialen Medizin“ erweitert.
Neben dem Arbeitsgebiet der Berufskrankheiten war er in der Bekämpfung der Tuberkulose aktiv. 1902 erfolgte seine Ernennung zum Schriftführer in dem von der Gesellschaft der Ärzte in Wien eingerichteten Komitee „zur Beratung von Maßregeln bezüglich der Prophylaxe und Bekämpfung der Tuberkulose“ und im selben Jahr kam es zu seiner Wahl zum korrespondierenden Mitglied des Internationalen Central-Bureaus zur Bekämpfung der Tuberkulose. Weiters war er im Arbeitsstatistischen Amt des k.k. Handelsministerium und von 1905 bis 1908 in der Ministerialkommission zur Beratung über die Bekämpfung der gewerblichen Bleivergiftung sowie der Reform der Kranken- und Unfallversicherung tätig. 1933 trat er in den Ruhestand. Sternberg verstarb am 6. September 1934 in Wien.
Seine Ehefrau Betty, geborene Schweinburg wurde wegen ihrer jüdischen Herkunft nach dem 21. September 1942 im KZ Treblinka ermordet. Sein Sohn, Hermann Maximilian Sternberg (*1.12.1900 Wien), der wie sein Vater Medizin studiert hatte und 1938 als unbesoldeter Universitätsassistent am Ambulatorium für Chirurgie an der I. chirurgischen Klinik an der Medizinischen Fakultät in Wien arbeitete, wurde nach dem „Anschluss“ ebenfalls wegen seiner jüdischen Herkunft entlassen, womit auch sein zu dieser Zeit laufendes Habilitationsverfahren abgebrochen wurde. Ihm gelang 1939 die Flucht in die USA, wo er als Arzt in New York arbeitete und Mitglied mehrerer medizinischer Gesellschaften wurde. Er verstarb am 24. April 1974 in New York.
Neben zahlreichen Arbeiten zur inneren Medizin publizierte Maximilian Sternberg eine Reihe von sozialmedizinischen Arbeiten wie:
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Quellen:
Matriken der IKG Wien, Geburtsbuch 1863, Sternberg Maximilian.
Matriken der IKG Wien, Trauungsbuch 1902, Sternberg Maximilian, Schweinburg Betti.
UAW, Med. Fak., Nationalien/Studienkataloge 1862–1938, Sign. 134-0207, Sternberg Maximilian.
UAW, Med. Fak., Nationalien/Studienkataloge 1862–1938, Sign. 134-0334, Sternberg Maximilian.
AUW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosenprotokoll, Sign. 177-366a, Sternberg Maximilian (Rigorosum 1885).
AUW, Rektorat, Med. Fakultät, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 186-2111, Sternberg Maximilian (Promotion 26.11.1887).
ÖStA, AdR, E-uReang, VVSt., VA, Zl. 11658, Sternberg Hermann (1900.12.01).
Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [88]: Verlag Wiley
Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien: Verlag Wiley
Für Wissenschaftler*innen der MedUni Wien besteht die Möglichkeit, als Corresponding Author in ca. 1.300 Zeitschriften des Verlages Wiley ohne zusätzliche Bezahlung von Article Processing Charges (APCs) Open Access zu publizieren. Mehr Infos–>
Im Van Swieten Blog können Sie kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:
Varius Dannenberg, Finn Christiansen, Matthias Schneider, Stefan Kastl, Thomas Martin Hofbauer, Thomas Scherz, Julia Mascherbauer, Dietrich Beitzke, Christoph Testori, Irene Marthe Lang, Andreas Mangold
Clin Cardiol. 2021 Jul; 44(7): 925–931. Published online 2021 Jun 12. doi: 10.1002/clc.23608
PMCID:
PMC8259148
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Lorenz Balcar, Georg Semmler, Katharina Pomej, Benedikt Simbrunner, David Bauer, Lukas Hartl, Mathias Jachs, Rafael Paternostro, Theresa Bucsics, Matthias Pinter, Michael Trauner, Mattias Mandorfer, Thomas Reiberger, Bernhard Scheiner
United European Gastroenterol J. 2021 May; 9(4): 427–437. Published online 2021 May 28. doi: 10.1002/ueg2.12089
PMCID:
PMC8259248
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MR‐guided proton therapy: Impact of magnetic fields on the detector response
Hermann Fuchs, Fatima Padilla‐Cabal, Lukas Zimmermann, Hugo Palmans, Dietmar Georg
Med Phys. 2021 May; 48(5): 2572–2579. Published online 2021 Apr 3. doi: 10.1002/mp.14660
PMCID:
PMC8251909
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Retinal layer thinning predicts treatment failure in relapsing multiple sclerosis
Gabriel Bsteh, Harald Hegen, Patrick Altmann, Michael Auer, Klaus Berek, Franziska Di Pauli, Fritz Leutmezer, Paulus Rommer, Sebastian Wurth, Anne Zinganell, Tobias Zrzavy, Florian Deisenhammer, Thomas Berger
Eur J Neurol. 2021 Jun; 28(6): 2037–2045. Published online 2021 Apr 2. doi: 10.1111/ene.14829
PMCID:
PMC8251588
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Optimizing subgroup selection in two‐stage adaptive enrichment and umbrella designs
Nicolás M. Ballarini, Thomas Burnett, Thomas Jaki, Christoper Jennison, Franz König, Martin Posch
Stat Med. 2021 May 30; 40(12): 2939–2956. Published online 2021 Mar 29. doi: 10.1002/sim.8949
PMCID:
PMC8251960
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Ingrid Pabinger, Vasily Mamonov, Jerzy Windyga, Werner Engl, Jennifer Doralt, Srilatha Tangada, Gerald Spotts, Bruce Ewenstein
Haemophilia. 2021 May; 27(3): e331–e339. Published online 2021 Mar 27. doi: 10.1111/hae.14219
PMCID:
PMC8252548
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Georg Semmler, Teresa Binter, Karin Kozbial, Philipp Schwabl, Stefanie Hametner‐Schreil, Alberto Zanetto, Sabrina Gavasso, David Chromy, David J.M. Bauer, Benedikt Simbrunner, Bernhard Scheiner, Theresa Bucsics, Albert F. Stättermayer, Matthias Pinter, Petra Steindl‐Munda, Rainer Schöfl, Francesco Paolo Russo, Paolo Simioni, Michael Trauner, Peter Ferenci, Thomas Reiberger, Mattias Mandorfer
Hepatology. 2021 Apr; 73(4): 1275–1289. Published online 2021 Mar 16. doi: 10.1002/hep.31462
PMCID:
PMC8252110
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Consequences of Perioperative Serotonin Reuptake Inhibitor Treatment During Hepatic Surgery
Patrick Starlinger, David Pereyra, Hubert Hackl, Gregor Ortmayr, Eva Braunwarth, Jonas Santol, Sina Najarnia, Michael R. Driedger, Lindsey Gregory, Roberto Alva‐Ruiz, Amy Glasgow, Alice Assinger, David M. Nagorney, Elizabeth B. Habermann, Stefan Staetttner, Sean P. Cleary, Rory L. Smoot, Thomas Gruenberger
Hepatology. 2021 May; 73(5): 1956–1966. Published online 2021 Mar 16. doi: 10.1002/hep.31601
PMCID:
PMC8251772
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Calvin L. Kienbacher, Verena Fuhrmann, Raphael van Tulder, Christof Havel, Wolfgang Schreiber, Susanne Rasoul‐Rockenschaub, Thomas Wrba, Harald Herkner, Anton N. Laggner, Dominik Roth
Int J Clin Pract. 2021 Jun; 75(6): e14133. Published online 2021 Mar 15. doi: 10.1111/ijcp.14133
PMCID:
PMC8244119
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Katharina A. Mayer, Ursula Smole, Ci Zhu, Sophia Derdak, Anastasia A. Minervina, Maria Salnikova, Nadine Witzeneder, Anna Christamentl, Nicole Boucheron, Petra Waidhofer‐Söllner, Michael Trauner, Gregor Hoermann, Klaus G. Schmetterer, Ilgar Z. Mamedov, Martin Bilban, Wilfried Ellmeier, Winfried F. Pickl, Guido A. Gualdoni, Gerhard J. Zlabinger
FASEB J. 2021 Apr; 35(4): e21217. Published online 2021 Mar 14. doi: 10.1096/fj.202001763RR
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PMC8252394
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Lamina‐specific properties of spinal astrocytes
Mira T. Kronschläger, Anna S. M. Siegert, Felix J. Resch, Pradeep S. Rajendran, Baljit S. Khakh, Jürgen Sandkühler
Glia. 2021 Jul; 69(7): 1749–1766. Published online 2021 Mar 10. doi: 10.1002/glia.23990
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PMC8252791
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Moritz Weigl, Roland Kocijan, James Ferguson, Gabriele Leinfellner, Patrick Heimel, Xaver Feichtinger, Peter Pietschmann, Johannes Grillari, Jochen Zwerina, Heinz Redl, Matthias Hackl
J Bone Miner Res. 2021 Jun; 36(6): 1131–1144. Published online 2021 Mar 10. doi: 10.1002/jbmr.4276
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PMC8252367
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Basal myokine levels are associated with quality of life and depressed mood in older adults
Patrick Mucher, Delgerdalai Batmyagmar, Thomas Perkmann, Manuela Repl, Astrid Radakovics, Elisabeth Ponocny‐Seliger, Ina Lukas, Monika Fritzer‐Szekeres, Johann Lehrner, Thomas Knogler, Dimiter Tscholakoff, Martina Fondi, Oswald F Wagner, Robert Winker, Helmuth Haslacher
Psychophysiology. 2021 May; 58(5): e13799. Published online 2021 Mar 2. doi: 10.1111/psyp.13799
PMCID:
PMC8243943
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Guideline: Vulvovaginal candidosis (AWMF 015/072, level S2k)
Alex Farr, Isaak Effendy, Brigitte Frey Tirri, Herbert Hof, Peter Mayser, Ljubomir Petricevic, Markus Ruhnke, Martin Schaller, Axel P. A. Schaefer, Valentina Sustr, Birgit Willinger, Werner Mendling
Mycoses. 2021 Jun; 64(6): 583–602. Published online 2021 Feb 27. doi: 10.1111/myc.13248
PMCID:
PMC8248160
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Jürgen Harreiter, Ivica Just, Michael Leutner, Magdalena Bastian, Helmut Brath, Christian Schelkshorn, Radka Klepochova, Martin Krššák, Alexandra Kautzky‐Willer
Diabetes Obes Metab. 2021 May; 23(5): 1129–1139. Published online 2021 Feb 10. doi: 10.1111/dom.14319
PMCID:
PMC8247845
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Tobias Meischl, Susanne Rasoul‐Rockenschaub, Georg Győri, Bernhard Scheiner, Michael Trauner, Thomas Soliman, Gabriela Berlakovich, Matthias Pinter
United European Gastroenterol J. 2021 Mar; 9(2): 209–219. Published online 2021 Feb 10. doi: 10.1177/2050640620948665
PMCID:
PMC8259374
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Alice Blufstein, Christian Behm, Barbara Kubin, Johannes Gahn, Xiaohui Rausch‐Fan, Andreas Moritz, Oleh Andrukhov
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Markus Mach, Thomas Poschner, Waseem Hasan, Philipp Szalkiewicz, Martin Andreas, Bernhard Winkler, Stephanie Geisler, Daniela Geisler, Piotr N. Rudziński, Victoria Watzal, Andreas Strouhal, Christopher Adlbrecht, Georg Delle‐Karth, Martin Grabenwöger
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Cécile Philippe, Eva‐Maria Klebermass, Theresa Balber, Oana C. Kulterer, Markus Zeilinger, Gerda Egger, Monika Dumanic, Carsten T. Herz, Florian W. Kiefer, Christian Scheuba, Thomas Scherer, Clemens Fürnsinn, Chrysoula Vraka, Katharina Pallitsch, Helmut Spreitzer, Wolfgang Wadsak, Helmut Viernstein, Marcus Hacker, Markus Mitterhauser
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Gabriel Bsteh, Harald Hegen, Katharina Riedl, Patrick Altmann, Michael Auer, Klaus Berek, Franziska Di Pauli, Rainer Ehling, Barbara Kornek, Tobias Monschein, Walter Rinner, Christiane Schmied, Sebastian Wurth, Karin Zebenholzer, Anne Zinganell, Tobias Zrzavy, Gudrun Zulehner, Florian Deisenhammer, Paulus Rommer, Fritz Leutmezer, Thomas Berger
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Left ventricular assist device driveline infections in three contemporary devices
Thomas Schlöglhofer, Peter Michalovics, Julia Riebandt, Philipp Angleitner, Martin Stoiber, Günther Laufer, Heinrich Schima, Dominik Wiedemann, Daniel Zimpfer, Francesco Moscato
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Stefan Kabasser, Christine Hafner, Sharon Chinthrajah, Sayantani B. Sindher, Divya Kumar, Laurie E. Kost, Andrew J. Long, Kari C. Nadeau, Heimo Breiteneder, Merima Bublin
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Christina L. Pranger, Judit Fazekas‐Singer, Verena K. Köhler, Isabella Pali‐Schöll, Alessandro Fiocchi, Sophia N. Karagiannis, Olatz Zenarruzabeitia, Francisco Borrego, Erika Jensen‐Jarolim
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David D’Andrea, Surena Matin, Peter C. Black, Firas G. Petros, Homayoun Zargar, Colin P. Dinney, Michael S. Cookson, Wassim Kassouf, Marc A. Dall’Era, John S. McGrath, Jonathan L. Wright, Andrew C. Thorpe, Todd M. Morgan, Jeffrey M. Holzbeierlein, Trinity J. Bivalacqua, Srikala S. Sridhar, Scott North, Daniel A. Barocas, Yair Lotan, Andrew J. Stephenson, Bas W. van Rhijn, Philippe E. Spiess, Siamak Daneshmand, Shahrokh F. Shariat
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Monocyte subsets predict mortality after cardiac arrest
Konstantin A. Krychtiuk, Max Lenz, Bernhard Richter, Philipp. J. Hohensinner, Stefan P. Kastl, Andreas Mangold, Kurt Huber, Christian Hengstenberg, Johann Wojta, Gottfried Heinz, Walter S. Speidl
J Leukoc Biol. 2021 Jun; 109(6): 1139–1146. Published online 2020 Oct 5. doi: 10.1002/JLB.5A0420-231RR
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Paulina Werner, Lukas Wisgrill, Matilda Riskumäki, Erja Jalonen, Johanna Vendelin, Sari Suomela, Antti Lauerma, Harri Alenius, Nanna Fyhrquist
Allergy. 2021 Apr; 76(4): 1257–1261. Published online 2020 Sep 20. doi: 10.1111/all.14578
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Andrew Apps, Ladislav Valkovič, Mark Peterzan, Justin Y. C. Lau, Moritz Hundertmark, William Clarke, Elizabeth M. Tunnicliffe, Jane Ellis, Damian J. Tyler, Stefan Neubauer, Oliver J. Rider, Christopher T. Rodgers, Albrecht Ingo Schmid
Magn Reson Med. 2021 Mar; 85(3): 1147–1159. Published online 2020 Sep 14. doi: 10.1002/mrm.28494
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SLC6 transporter oligomerization
Kumaresan Jayaraman, Anand K. Das, Dino Luethi, Dániel Szöllősi, Gerhard J. Schütz, Maarten E. A. Reith, Harald H. Sitte, Thomas Stockner
J Neurochem. 2021 May; 157(4): 919–929. Published online 2020 Aug 28. doi: 10.1111/jnc.15145
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Frontiers of Sodium MRI Revisited: From Cartilage to Brain Imaging
Olgica Zaric, Vladimir Juras, Pavol Szomolanyi, Markus Schreiner, Marcus Raudner, Chiara Giraudo, Siegfried Trattnig
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Accelerated MR spectroscopic imaging—a review of current and emerging techniques
Wolfgang Bogner, Ricardo Otazo, Anke Henning
NMR Biomed. 2021 May; 34(5): e4314. Published online 2020 May 12. doi: 10.1002/nbm.4314
PMCID:
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31P magnetic resonance spectroscopy in skeletal muscle: Experts‘ consensus recommendations
Martin Meyerspeer, Chris Boesch, Donnie Cameron, Monika Dezortová, Sean C. Forbes, Arend Heerschap, Jeroen A.L. Jeneson, Hermien E. Kan, Jane Kent, Gwenaël Layec, Jeanine J. Prompers, Harmen Reyngoudt, Alison Sleigh, Ladislav Valkovič, Graham J. Kemp, Experts‘ Working Group on 31P MR Spectroscopy of Skeletal Muscle, Céline Baligand, Pierre G. Carlier, Benjamin Chatel, Bruce Damon, Linda Heskamp, Milan Hájek, Melissa Jooijmans, Martin Krssak, Juergen Reichenbach, Albrecht Schmid, Jill Slade, Krista Vandenborne, Glenn A. Walter, David Willis
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PMC8243949
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Proton magnetic resonance spectroscopy in skeletal muscle: Experts‘ consensus recommendations
Martin Krššák, Lucas Lindeboom, Vera Schrauwen‐Hinderling, Lidia S. Szczepaniak, Wim Derave, Jesper Lundbom, Douglas Befroy, Fritz Schick, Jürgen Machann, Roland Kreis, Chris Boesch
NMR Biomed. 2021 May; 34(5): e4266. Published online 2020 Feb 5. doi: 10.1002/nbm.4266
PMCID:
PMC8244035
Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [145]: Max Ellmann – Sozial- und Gewerbemediziner und Arzt des Verbandes der Genossenschaftskrankenkassen Wien
Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [145]:
Max Ellmann – Sozial- und Gewerbemediziner und Arzt des Verbandes der Genossenschaftskrankenkassen Wien
Text: Dr. Walter Mentzel
Max Mendel Moritz Ellmann wurde am 18. Jänner 1868 in Braila in Rumänien geboren. Nach Abschluss seines Medizinstudiums an der Universität Wien 1892, arbeitete er mehrere Jahre im Allgemeinen Krankenhaus Wien und führte daneben eine Praxis in Wien 2. Später wurde er Rayonsarzt des Verbandes der Genossenschaftskrankenkassen Wien und Niederösterreich im Bezirk Hernals. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit trat er für die Verbesserung der Lage der Kassenärzte ein, war Mitglied im Verein der Kassenärzte, und beschäftigte sich mit den Fragen der Sozial- und Gewerbehygiene, wozu er auch Reisen nach Deutschland, Belgien und Italien zum Studium der hygienischen Verhältnisse unternahm. Dazu verfasste er mehrere Publikationen, darunter eine mehrteilige Artikelserie im Österreichischen Ärztekammerblatt in den Jahren 1905/06:
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 17414]
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata-Bibliothek]
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata-Bibliothek]
1907 publizierte er in der Zeitschrift Concordia über die hygienischen Verhältnisse und die Frauenarbeit in der Wiener Zuckerwarenindustrie.[1] Im selben Jahr veröffentlichte er einen Artikel „Zur Frage der Errichtung von Heilstätten für tuberkulose Arbeiter“[2] und 1908 nahm er am 14. Internationalen hygienischen Kongress in Berlin teil, über den er in der Internationalen klinischen Rundschau berichtete.[3] Er war vor dem Ersten Weltkrieg gewähltes Kammermitglied in der Ärztekammer und Mitglied der wirtschaftlichen Organisation der Ärzte Wiens.[4]
Ellmann war Studienautor in dem 1910 von Ludwig Teleky herausgegebenen Band der „Wiener Arbeiten auf dem Gebiet der Sozialen Medizin“:
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 61362]
1919 wurde von ihm sein Vortrag vor Gemeindevertretern über „Die hygienischen Aufgaben der Provinzgemeinden“ in der Wiener medizinischen Wochenschrift publiziert,[5] sowie der Aufsatz „Zur Schularztfrage in Wien.[6]
Ellmann engagierte sich politisch in der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs, wurde 1919 zum Bezirksrat in seinem Heimatbezirk Hernals und im selben Jahr in den niederösterreichischen Landtag gewählt, den er zwischen 20. Mai 1919 und bis zu seinem Tod am 24. Augst 1920 angehörte.
Max Ellmann verstarb am 24. August 1920 in Wien.
Quellen:
UAW, Med. Fak., Nationalien/Studienkataloge 1862–1938, Sign. 134-0239, Ellmann Max.
UAW, Med. Fak., Nationalien/Studienkataloge 1862–1938, Sign. 134-0366, Ellmann Max.
UAW, Med. Fak., Promotionsprotokoll, Sign. 187-531, Ellmann Max (Promotion 19.3.1892).
UAW, Med. Fak., Rigorosenprotokoll, Sign. 177-76b, Ellmann Max (Rigorosum: 1889).
[1] Der Kampf. H. 7. 1908. S. 315.
[2] Wiener klinische Rundschau. Nr. 27. 1907. S. 429-430 und Nr. 28. 1907. S. 443-445
[3] Internationalen klinischen Rundschau. Nr. 1. 1908. S. 5-6 und Nr. 2. 1908. S. 21-22.
[4] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 20.12.1906. S. 10.
[5] Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 38. 1919. Sp. 1870-1875 und Nr. 39. 1919. Sp. 1919-1923.
[6] Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 34. 1919. Sp. 1681.














