Archiv der Kategorie: News1

Hierarchieordnung der Priorität 1 für News

DIPL DISS COACHING – NEUER TERMIN: 07.05.2011

DiplDissCoaching – neuer Termin: 07.05.11.

DiplDissCoaching – Literaturrecherche für MedizinstudentInnen

DiplDiss_Foto_M.Hartl

Dr. Eva Chwala

  • Grundlagen der Literaturrecherche
  • Auswahl der Datenbanken
  • Suchstrategien
  • Freies Arbeiten – Betreuung bei der Recherche

Samstag, 07. 05. 2011 von 9:30 – 12:30
im Vortragsraum der UB-MUW

Email-Anmeldung: eva.chwala@meduniwien.ac.at
mit Angabe der Bibliotheks-ID Nr. ($A………)

Dr. Werner Horvath: „Atomkraft – das Danaergeschenk“

horvath_atomkraft
Dr. Werner Horvath: Lieber für Japan spenden als dafür sterben

Die Schlagworte sind allgegenwärtig: 11. März 2011 – Erdbeben in Japan,
Tsunami, Störfälle in Atomkraftwerken, Austritt von Radioaktivität,
Evakuierung der Bevölkerung, Belastung von Nahrungsmittel und
Trinkwasser durch Radioaktivität…

In Europa haben die Vorfälle eine breite Diskussion über die Zukunft der
Nutzung der Kernenergie ausgelöst, denn alle sind sich einig: In der
Atomfrage muss jetzt etwas geschehen. Und es ist etwas geschehen,
nur leider das Falsche. Die EU-Kommission hat nämlich per Verordnung
die Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan drastisch erhöht,
etwa für Nahrungsmittel von 600 auf 1250 Becquerel pro Kilogramm,
für Gewürze sogar bis 12.500 Bq/kg, und die Österreichische Agentur
für Gesundheit und Ernährungssicherheit richtet sich auch schon nach
den neuen Werten.

Dies bedeutet, dass nun selbst Japan strengere Richtlinien aufweist
als die Europäische Union, und es bewirkt, dass wir uns völlig unnötig
ein tödliches Risiko ins Land holen. Dabei sollte man aus den Erfahrungen
rund um Tschernobyl klüger geworden sein. Nach Schätzungen der
Internationalen Agentur für Krebsforschung IARC wird in Europa bis
zum Jahr 2065 mit etwa 16.000 Fällen von Schilddrüsenkrebs und
25.000 Fällen von anderen Krebsarten als Folge der Strahlenbelastung
durch den Unfall in der Ukraine gerechnet. Und die heutigen Grenzwerte
sind zudem bis zu 500-fach höher als die damaligen!

atomkraft_horvath

Das Bild „Atomkraft – das Danaergeschenk“ von Werner Horvath setzt sich
mit den verheerenden Folgen solcher radioaktiver Unfälle auseinander. Die
Atomlobby hat uns mit dem Versprechen auf billigen Strom ein Danaergeschenk
beschert und alle Warnungen wurden in den Wind geschlagen, so wie auch in
Troja der Seher Laokoon ungehört blieb – sein Antlitz verweht im giftigen Rauch.
Die Kernschmelze hat schon eingesetzt und vernichtet Gegner und Befürworter
der Kernkraft gleichermaßen, das ist die Botschaft des Bildes.

Zurück zur Erhöhung der Grenzwerte durch die EU: Greenpeace-Konsumentensprecherin
Claudia Sprinz führt diese Maßnahme auf wirtschaftliche Überlegungen zurück und ortet
ein Manko an Schutz für die Bevölkerung. Sie hat dabei nicht unrecht, denn jeder einzelne
Atomzerfall mit Strahlenabgabe kann bereits zum Krebs führen, wenn das genetische
Erbmaterial der Zelle unglücklich getroffen wird und die Reparaturmaßnahmen im Körper
versagen.
Ein Becquerel bedeutet ja einen radioaktiven Zerfall pro Sekunde, also jede Sekunde einen
neuen Strahlenimpuls, entsprechend stehen 1000 Bq für tausend solcher Schüsse pro
Sekunde. Im Falle der Aufnahme kontaminierter Nahrungsmittel kommen diese Attacken
zudem noch aus dem Inneren des eigenen Körpers, je nachdem wo der Stoff eingelagert
wurde. Im Fall von Cäsium wäre dies vor allem das Muskelgewebe, bei Jod die Schilddrüse.
Kinder sind empfindlicher als Erwachsene, und so könnten zum Beispiel gerade sie durch
aus Japan importiertem radioaktiv belasteten Gummi arabicum bedroht sein, einem häufigen
Zusatz zu Limonaden.

Wenn man all diese Fakten bedenkt, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass gerade
wir Österreicher dieses Risiko nicht mittragen sollten, noch dazu wo wir ja auch auf die
Nutzung der Kernenergie sonst weitgehend verzichten. Ausnahmen von europäischen
Regelungen für einzelne Mitgliedsstaaten sind dort möglich, wo die Gesundheit von
Menschen betroffen ist. Dies sollten wir nutzen und zumindest bei den alten Werten
bleiben, ja vielleicht sogar die Einfuhr japanischer Lebensmittel weiter beschränken.
Stattdessen sollten wir für das schwer getroffene Japan spenden. Aber das braucht
man den Österreichern ohnehin nicht zu sagen – diesbezüglich sind sie immer großzügig!

Horvath_2010

Dr. Werner Horvath zu Gast im Van Swieten Blog:

Dr. Werner Horvath: Die Ölpest im Golf von Mexiko

Arzt & Künstler: Bilder von Dr. Werner Horvath zur Weltwirtschaftskrise

Dr. Werner HORVATH – Die Altäre der anderen Art

Für Dr. Horvaths Malerei typisch sind das Zusammenspiel der Portrait-Umrisslinien und die aus “isodensen Flächen” zusammengesetzten Binnenstrukturen…

Dr. Werner Horvath: Bilder – Figuren – Porträts

„Commentarii in VI libros Pedacii Dioscoridis Anarzabei de materia medica“ von Pietro Andrea Mattioli (1501-1577) [2]: Bildtafel Coriandrum sativum

gif_Margrit_Hartl
„Commentarii in VI libros Pedacii Dioscoridis Anarzabei de materia medica“
von Pietro Andrea Mattioli (1501-1577) [2]: Bildtafel Coriandrum sativum

Koriander (Coriandrurn sativum)
ist eines der ältesten Würz- und Heilmittel.
Korianderfrüchte entdeckte man schon
in den Grabstätten der Pharaonen.
Auch die Römer schätzten Koriander
als Gewürz- und Heilmittel.
Im 16. Jahrhunder zog Koriander
als Öl für Parfüms und Liköre,
sowie als Bestandteil für Liebestränke
in Mitteleuropa ein.
Heute wird Koriander meist als
Gewürz verwendet und kommt
in vielen Currymischungen vor.
Ein Tee aus den Blättern lindert
Blähungen und Völlegefühl.
Ein Tee aus den frisch zerstoßenen
Früchten löst nervöse
Spannungen. Das aus reifen,
getrockneten Früchten gewonnene
ätherische Öl lindert rheumatische
Schmerzen.
Text von Mag. Gilbert Zinsler

coriandrum_sativum
Der Holzschnitt „Koriander (Coriandrurn sativum)“, den Sie hier im Beitrag
sehen, ist fast 500 Jahre alt. Diese kostbare Abbildung hat im
Josephinum gut behütet die Zeit überdauert und stammt aus dem 1565
in Venedig erschienenem Werk “Commentarii in VI libros Pedacii Dioscoridis
Anarzabei de materia medica” von Pietro Andrea Mattioli (1501-1577).

rezept4zz
„Ihr Heilkräuterkalender“ Institut für Krebsforschung, Klinik für Innere Medizin 1, Medizinische Universität Wien

Weitere Beiträge:

“Commentarii in VI libros Pedacii Dioscoridis Anarzabei de materia medica” von Pietro Andrea Mattioli (1501-1577) [1]

Icones Plantarum Medicinalium des Joseph Jacob Plenck (13): Grüner Tee – Thea viridis L. (Der grüne Thee)
Icones Plantarum Medicinalium des Joseph Jacob Plenck (12): Die gemeine Muskatnuss – Myristica officinalis. L.
Icones Plantarum Medicinalium des Joseph Jacob Plenck (11): Vanille – Epidendum vanilla L.
Icones Plantarum Medicinalium des Joseph Jacob Plenck (10): Broccoli – Brassica oleracea italica L. (Der Brocculi) Plenck Bd. 6, Tab.534
Icones Plantarum Medicinalium des Joseph Jacob Plenck (09): Zitrone – Citrus medica L. (Die gemeine Citrone) „Commentarii in VI libros Pedacii Dioscoridis Anarzabei de materia medica“ von Pietro Andrea Mattioli (1501-1577) [2]: Bildtafel Coriandrum sativum weiterlesen

Empfohlene Lehrbücher für Block 05

Empfohlene Lehrbücher für Block 05

# Person Titel / Band Jahr Exemplar

1 Wagener, Christoph Molekulare Onkologie 2010 UBMed-100( 15/ 1)

2 Alberts, Bruce Lehrbuch der molekularen Zellbiologie 2005 UBMed-100( 138/ 101)

3 Alberts, Bruce Lehrbuch der molekularen Zellbiologie 2001 UBMed-100( 3/ 0)

4 Wagener, Christoph Molekulare Onkologie 1999 UBMed-100( 7/ 0)

5 Gelehrter, Thomas D. Principles of medical genetics 1998 UBMed-100( 41/ 1)

Weitere Blöcke und vieles mehr –>Van Swieten student 2.0

van-swieten-student-202

DOCTOR CONSULT: Behandlungsrichlinien österreichischer, deutscher und amerikanischer Gesellschaften

images

[Autor/Feedback an:  Helmut Dollfuss]

Über die Plattform DoctorConsult (Testzugang bis 30. April 2011) stehen Behandlungsrichtlinien österreichischer, deutscher und amerikanischer Gesellschaften zur Verfügung. Die Betreiber dieser Plattform suchen  auch noch weitere Gesellschaften zur Zusammenarbeit und Publikation von Behandlungsrichtlinien. Bei Interesse schreiben sie bitte an  Helmut Dollfuss.

Publikation MedUni Wien-MitarbeiterInnen: Kollmann, Christian, Ass.-Prof. Dipl.-Phys. Dr.;

kollmann_patientPatient – ultrasound interaction

Doležal, Ladislav [Hrsg.] : Patient – ultrasound interaction / ed. by Lasislav Doležal ; Christian Kollmann. – Olomouc : Palacký Univ., 2010. – 173 S. . – 978-80-244-2656-3
Signatur: WN-208-36

Preface
Ultrasound has been used for more than 60 years clinically,
mainly not only in the modality of diagnostic imaging but also
as a therapeutical method. Since very early on, it was and still
is the aim of many scientists to understand and clarify the
mechanism of interactions between the emitted ultrasound
pulses and biological tissues.
These efforts have ensured that ultrasound is regarded
today as tone of the safest imaging modality in use clinically .
Ultrasound societies, congresses and conferences have
discussed and published the latest research results,
concerning the ultrasound interactions with biological tissues.
This along with the highlighting of relevant safety guidelines
and policies emphasis the important merits they deserve.
One of these conferences called „Patient Ultrasound
Interaction (Pacient A Ultrazvuk)“, has its origins and sitting
in the Czech Republic. It is a biannual meeting of clinicians
and reseachers exchanging ideas, results and practical aspects,
especially discussing the bio-effect and interrelations, mostly
within a smaller group of specialists.
Some of the topics and talks that were presented in the last
conference of 2008, have been selected and form in part the
content of this book.
However, the main aim of the book, in particular the
concern of both editors, is the collating of the latest research
results and meanings of ultrasound-induced bio-effects,
interactions and related safety issues.

Med Uni Autor:
Kollmann, Christian, Ass.-Prof. Dipl.-Phys. Dr.;
http://www.zmpbmt.meduniwien.ac.at/Kollmann
Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik
http://www.meduniwien.ac.at/zbmtp/

kollmann_dolezal1

Weitere Beiträge:
Publikation MedUni Wien-MitarbeiterInnen: Thurnher, Dietmar, Ao.Univ.-Prof. Dr.; Erovic, Boban, Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr.; Grasl, Matthäus, Ao.Univ.-Prof. Dr.; Lercher, Piero, Dr.
Publikation MedUni Wien-MitarbeiterInnen: Huber, Johannes, Univ.-Prof. DDr.
Publikation MedUni Wien-Mitarbeiterinnen: Publikation MedUni Wien-MitarbeiterInnen: Birkfellner, Wolfgang; Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Figl, Michael, Mag. Dr.; Hummel, Johann, Mag. Dr.;
Publikation MedUni Wien-Mitarbeiterinnen: Gutiérrez-Lobos, Karin, Ao.Univ.-Prof. Dr.; Mallich, Katharina, Mag. Dr.; Reiszner, Silvia, Mag.; Taus, Lydia, Mag.;
Publikation MedUni Wien-MitarbeiterInnen: Aschauer, Stefan, Dr.; Bauer, Martin, Dr.; Blöchl-Daum, Brigitte, Ao.Univ.-Prof. Dr.; Brunner, Martin, Univ.-Doz. Dr.; Derhaschnig, Ulla, Ao.Univ.-Prof. Dr.; Druml, Christiane, Dr.; Eder, Sandra, Dr.; et al.
Publikation MedUni Wien-MitarbeiterInnen: Hamp, Thomas, Dr.; Laggner, Anton, O.Univ.-Prof. Dr.; Sitzwohl, Christian, Ass.-Prof. Dr.; Bartunek, Anna, Ao.Univ.-Prof. Dr.; et al.
Publikation MedUni Wien-MitarbeiterInnen: Pehamberger, Hubert, Univ.-Prof. Dr.; Binder, Michael, Univ.-Prof. Dr.; Kittler, Harald, Ao.Univ.-Prof. Dr.; Knobler, Robert, Ao.Univ.-Prof. Dr.
Publikation MedUni Wien-MitarbeiterInnen: Holzmann, Heidemarie, Ao.Univ.-Prof. Dr.; Heinz, Franz Xaver, O.Univ.-Prof. Mag. Dr.; Aberle, Judith, Priv.-Doz. Dr.; Publikation MedUni Wien-MitarbeiterInnen: Kollmann, Christian, Ass.-Prof. Dipl.-Phys. Dr.; weiterlesen

BUCHAUSSTELLUNG zum Thema: „Supervising and Mentoring of Students“

Die Universitätsbibliothek präsentiert

im Lesesaal eine Auswahl

des Buchbestandes zum Thema

„Supervising and Mentoring of Students“.

Die Universitätsbibliothek hat in Kooperation mit der
Stelle für Plagiatprüfung ihr Sortiment an Büchern entsprechend
zum Thema erweitert.

Sie können in den neu erworbenen Büchern
in der Bibliothek (AKH, Eingang 5E) schmökern.
Viele der Bücher können Sie vormerken und nach
Ende der Ausstellung entlehnen.

Mehr Informationen zum Thema Plagiatprüfung an der MedUni Wien finden
Sie HIER!–>www.meduniwien.ac.at/plagiatpruefung

schreiben_hut1

!! NEU !! JoVE Clinical and Translational Medicine lizenziert

YOUTUBE für die Wissenschaft!

jove-header1

jove-2Das Journal of Visualized Experiments (JoVE) ist eine der ersten wissenschaftlichen Zeitschriften, die Experimente und Methoden aus den verschiedenen biologischen Fachdisziplinen per Video aufzeichnet und publiziert.

Seit 2011 gibt es eigens zu lizenzierenden Sektionen: JoVE Neuroscience, JoVE Immunology and Infection, JoVE Medicine

JoVE ist nicht nur ein bahnbrechend neues Video-Format, sondern auch peer-reviewed, in der Datenbank PubMed gelistet und zitierbar. Dieses neue Format erlaubt es Experimente nicht nur nachzulesen, sondern direkt daran teilzunehmen. Bekam man bisher eine „Bauanleitung“, die beim Wiederholen oft verschieden ausgelegt werden konnte, so kann man nun zusehen und jeden Schritt genau nachverfolgen.

Zu dem Video gibt es zusätzlich einen kleinen Abstract, ein Protokoll und die Möglichkeit Fragen zu stellen und somit in Interaktion mit den Publizierenden zu treten.


Vielleicht möchten sie ja selbst etwas publizieren? Lesen sie hierzu die Submission Guidelines

Link zu PubMED

Biobanken – Update: Normalgewebe

von Dr. Josef König

Bereits 2008 wurde die GEWEBEDATENBANK: Central Research Infrastructure for Molecular Pathology (CRIP) an dieser Stelle in einem Blogbeitrag vorgestellt. Seit kurzem finden Sie in CRIP auch Normalgewebe, d.h. nicht krankhaft verändertes Gewebe, das im Rahmen von diagnostischen und therapeutischen Eingriffen angefallen ist. Registrierte User finden nun in der CRIP-Suchoberfläche nicht nur die Kategorie disease, sondern auch die Rubrik not diseased.

Das Gebiet der Biobanken befindet sich derzeit in stürmischer Entwicklung: so finden Sie beispielsweise im Deutschen Biobanken Register eine Zusammenstellung von 113 Gewebedatenbanken.

Europäische Biobanken:

Biobanken in den USA:

_______________________________________________________________

Weitere Blog-Beiträge des Autors:

MEDLINE-Perfektionskurs:

DATENBANK-Seite des Autors: http://www.meddb.info

Homepage des Autors: http://www.meduniwien.ac.at/medtools/medlist

Dr. Werner Horvath: Die Ölpest im Golf von Mexiko

horvath_margrithartl_oel
Dr. Werner Horvath: Die Ölpest im Golf von Mexiko

Am 20. April 2010 explodierte die Ölbohrplattform „Deepwater Horizon“,
die im Golf von Mexiko von der Firma Transocean im Auftrag des
Konzerns BP betrieben wurde. Elf Menschen kamen dabei ums
Leben und die Plattform sank zwei Tage später. Fast eine Million
Tonnen Rohöl traten in der Folge aus dem Bohrloch aus, ehe
am 16. Juli 2010 der Ölausfluss mit einem temporären Verschluss
gestoppt werden konnte.

Alle Maßnahmen wie Eingrenzung des Ölteppichs mit schwimmenden
Barrieren, kontrolliertes Abbrennen und Dispersion des Öls mit
Chemikalien zeigten nur begrenzte Wirkung und führten zum Teil
zu neuen Problemen. Das Abbrennen erzeugte erhebliche
Luftverschmutzungen und durch das Ausbringen von chemischen
Substanzen wurde das Öl unter Wasser gedrückt, so dass
Rückstände durch polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe
über Plankton in die Nahrungskette gelangen.

Obwohl die Berichterstattung aus dem Gebiet jetzt bei weitem
nicht mehr so intensiv erfolgt, wie zu Beginn des Ereignisses,
sind die Folgen auch heute noch gravierend. Ganze Seevögelkolonien,
sowie Fisch- und Austernbestände wurden zerstört, Küstenvögel
wie Braunpelikane, Rötelreiher, Seeregenpfeifer und Scherenschnäbel
waren und sind dem Öl schutzlos ausgeliefert, Delfine und
Meeresschildkröten sind bedroht und die Lebensgrundlage im
Bereich der Tierschutzgebiete an der Mississippi-Mündung ist
langfristig gestört.

mexiko1

Das Bild „Die Ölkatastrophe von Mexiko“ von Werner Horvath setzt sich
mit dem Problem auseinander. Überlagert von einer Landkarte des Golfs erkennt man sich verzweifelt in die Luft
reckende Hände – ein Symbol für die Leiden der Bevölkerung in diesem Gebiet, denn auch viele Menschen sind
als Folge der Ölpest erkrankt. Am stärksten betroffen ist aber die Tierwelt, und auch dies ist auf dem vorliegenden
Bild in eindrücklicher Form dargestellt.
Es ist zu hoffen, dass sich solch ein Ereignis nicht wiederholt. Ähnliche Hoffnungen wurden aber auch schon nach
dem Tankerunglück der Exxon Valdez in Alaska im Jahr 1989 geäußert, als man vom größten anzunehmenden
Unfall dieser Art sprach. Und dann trat im Golf von Mexiko alle acht bis zehn Tage eine solche Supertankerladung
aus und dies über Monate…

Horvath_2010

Dr. Werner Horvath zu Gast im Van Swieten Blog:

Arzt & Künstler: Bilder von Dr. Werner Horvath zur Weltwirtschaftskrise

Dr. Werner HORVATH – Die Altäre der anderen Art

Für Dr. Horvaths Malerei typisch sind das Zusammenspiel der Portrait-Umrisslinien und die aus “isodensen Flächen” zusammengesetzten Binnenstrukturen…

Dr. Werner Horvath: Bilder – Figuren – Porträts