Archiv der Kategorie: News1

Hierarchieordnung der Priorität 1 für News

Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Kreativität

Kreativität  

„Kinder und Uhren dürfen nicht ständig aufgezogen werden. Man muss sie
auch gehen lassen“ Jean Paul

Elton Mayo untersuchte bereits in den Dreißiger Jahren des vorigen
Jahrhunderts, wie sich Beleuchtung auf die Produktivität von Arbeitern auswirkt (Hawthorne Werke): „Gar nicht“, lautete das
Untersuchungs-Ergebnis. Sehr im Gegensatz zu den „Stachanow“ – Methoden der Modern Times. Gnadenlos wird heute, als „Golden Standard“ mit grell-bläulich-weißem Kunstlicht ’stimuliert‘ um Vigilanz, Arbeitslust und Kaufwut zu erhöhen. ‚Kaltes‘, grelles kurzwellig dominiertes Kunstlicht (blue-rich-white-glaring light) strahlt in Krabbelstuben, Kindergärten, Schulen, Einkaufszentren, Büros, Fabriken, sogar in Altersheimen. „Blaulicht-Wecker“ hämmern grelle kurzwellige Lichtblitze in schlaftrunkene Gesichter und blenden dunkeladaptierte Augen, nur damit der „Motor“ unmittelbar nach dem Aufwachen auf Hochtouren läuft –
cui bono? Eine „Chronodisruption für geplagte, unmöglich
„umprogrammierbare“ Langschläfer, i.e. ungesunder frühmorgendlicher Stress.

Davon unterscheidet sich die Philosophie eines Kollegen, eines erfolgreichen und besonders aktiven Kollegen aus Indien. Seine Empfehlung lautet: „Wake up nicely!“ Möglicherweise ließe sich diese umsichtige und weise Empfehlung als prophylaktische Maßnahme auch gegen das laufend zunehmende ‚Burn out‘-Syndrom anwenden. Wenn endlich einmal
die der Chronobiologie von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt wird, etwa durch spätere Beginnzeiten der Schulen, die überfällige Abschaffung der Sommerzeit etc. dann wären bessere Leistungen (siehe PISA-Studie) zu erwarten. Ließen ‚Erzieher‘ den Kindern mehr Freiheit, dann könnte sich
deren Kreativität besser entfalten. Noch eine Metapher aus dem
Indischen: „Solange Kinder klein sind, gib ihnen tiefe Wurzeln, wenn sie älter geworden sind, gib ihnen Flügel“.

In der ältesten Augenklinik der Erde kamen die Ärzte vor mehr als
zweihundert Jahren mit erstaunlich geringen Licht-Intensitäten zurecht und leisteten unter diesen Bedingungen kaum weniger als die Belegschaften der Neuzeit in ihren schmerzhaft hell erleuchteten Instituten und Kliniken. Leonardo da Vincis geniale Kreativität entfaltete sich nicht deshalb, weil grelle blaustichige Beleuchtung „Motor“ oder „Stimulans“ seiner unbegreiflich vielseitigen, nieerlahmenden Schaffenskraft war. Das Spektrum seiner Lichtquellen ähnelte fatal dem der guten alten, aber ‚verbotenen‘ Glühbirne.

„So fördert Dämmerlicht kreatives Denken.. In einem Experiment sollten die Teilnehmer einen Außerirdischen zeichnen. Im Dämmerlicht von 150 Lux entstanden ausgefallene, abstrakte  Kreaturen, bei heller Beleuchtung von 1.500 Lux waren die Zeichnungen weniger phantasiereich. Nur selten
machen wir uns klar, dass die Beleuchtung unser Denken beeinflusst. High   – Intensitiy – LEDs und ähnliche Blendlaternen in unserer Arbeitswelt blenden Kreativität aus. Denn oft kann weniger Licht für mehr Erkenntnis sorgen.“

Neugier und Kreativität finden wenig Anerkennung nach frustrierenden – “Friday afternoon experiments” zum Beispiel. „Publish or perish“, aber unbedingt Positiva, lautet noch immer die Devise. „Creatively obtained negative results” werden selten honoriert – allein Erfolge, präsentiert im blendenden Rampen-Scheinwerferlicht. Ausgefallene Ideen waren es häufig, vom „Mainstream“ abweichende, welche den Boden für wertvolle
Neuerungen bereiteten. Der Schluss-Satz in Csikzszentmihayis Buch lautet: „Und was letztendlich wirklich zählt, ist nicht, ob ihr  Name an einer anerkannten Entdeckung klebt, sondern ob sie ein erfülltes und kreatives Leben geführt haben.“

Epilog: „.. So dim, dim the lights! Turn down the lights I want some
atmosphere..“ Bill lHaley

Yoshiike T et al (2018) Effects of bright light exposure on human fear
conditioning, extinction, and associated prefrontal activation. Physiol
Behav; 194:268-276
Csikzszentmihayi M (2015) Flow und Kreativität. e-book.
Gassmann O (2015) Kreativcode Hanser
Reckwitz A (2012) Die Erfindung der Kreativität. suhrkamp taschenbuch
wissenschaft
https://www.psychologytoday.com/blog/freedom-learn/201209/children-s-freedom-has-declined-so-has-their-creativity
Moore A (August 2017) Crediting curiosity and creativity in young
scientists: Beyond the standard publication record …BioEssays 39, 8
Editorial
https://www.elsevier.com/authors-update/story/innovation-in-publishing/why-science-needs-to-publish-negative-results
http://www.nature.com/nature/journal/v471/n7339/full/471448e.html?foxtrotcallback=true

Interest: no
Gender: beyond

Weitere Beiträge–>

Einladung zu „VERSTRICKTES VERWIRRTES ENTWIRRTES ENTWICKELTES“

Zweigbibliotheken: SOMMERÖFFNUNGSZEITEN

Öffnungszeiten: Zweigbibliotheken (ab 03.09. geöffnet)

» Zweigbibliothek für Zahnmedizin:

Die Bibliothek ist vom 04.08.18 bis 02.09.18 geschlossen !

*********************************************

» Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin

Die Bibliothek ist vom 01.08.18 bis 02.09.18 geschlossen !

03.09.-28.09.2018:

Mo, Mi, Fr 9:00-12:00

Di, Do 13:00-16:00

*********************************************

https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=30772

 

SOMMERÖFFNUNGSZEITEN

Öffnungszeiten
September 2018 

Lesesaal der Universitätsbibliothek

Sa 01.09.. – So.16.09.:
Mo, Mi, Fr 8-16 Uhr
Di, Do 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Mo.17.09. – So.30.09.:
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Ab Mo 01.10.: reguläre Öffnungszeiten

————————————————–

Studierendenlesesaal: ab 01.09.
Mo – So, Feiertage 9:00 – 21:30 Uhr

————————————————–

Öffnungszeiten Zweigbibliotheken

» Zweigbibliothek für Zahnmedizin

» Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin

Sommeroeffnungszeiten

https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=30849

–>BÜCHERBÖRSE: Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C, TERMINE–>

TERMINE:

Di. 16.10.2018 von 10.00 – 13.00,
Di. 30.10.2018 von 10.00 – 12.00 und
Di. 13.11.2018 von 10.00 – 11.00 Uhr.

im Studierendenlesesaal der Universitätsbibliothek

Das Angebot umfasst alle
medizinischen Fachbereiche.

Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C

buecherboerse1a

Grafik–> Punkt 4, Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C

SOMMERÖFFNUNGSZEITEN

Öffnungszeiten
Sommer 2018 (August, September)

Lesesaal der Universitätsbibliothek

Mo.20.08. – So.16.09.:
Mo, Mi, Fr 8-16 Uhr
Di, Do 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Mo.17.09. – So.30.09.:
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Ab Mo 01.10.: reguläre Öffnungszeiten

————————————————–

Studierendenlesesaal: Sommeröffnungszeiten

————————————————–

Öffnungszeiten Zweigbibliotheken

» Zweigbibliothek für Zahnmedizin

» Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin

Sommeroeffnungszeiten

https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=30849

ÖFFNUNGSZEITEN: September 2018

Öffnungszeiten
September 2018 

Lesesaal der Universitätsbibliothek

Mo.17.09. – So.30.09.:
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Ab Mo 01.10.: reguläre Öffnungszeiten

————————————————–

Studierendenlesesaal: ab 01.09.
Mo – So, Feiertage 9:00 – 21:30 Uhr

————————————————–

Öffnungszeiten Zweigbibliotheken

» Zweigbibliothek für Zahnmedizin

» Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin

Sommeroeffnungszeiten

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [24]: Published online 2017 Dec

Open Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für AutorInnen der MedUni Wien

Die Medizinische Universität Wien hat mit dem Springer-Verlag ein neues Lizenzmodell „Springer Compact“ vereinbart. Publiziert kann in über 1.600 Subskriptionszeitschriften von Springer Open Access ohne zusätzliche AutorInnengebühren werden.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

Vitamin “G”arden: a qualitative study exploring perception/s of horticultural therapy on a palliative care ward

Eva Katharina Masel, Helena Trinczek, Feroniki Adamidis, Sophie Schur, Matthias Unseld, Anna Kitta, Kathrin Kirchheiner, Birgit Steininger, Karoline Meixner-Katzmann, Herbert Hans Watzke

Support Care Cancer. 2018; 26(6): 1799–1805. Published online 2017 Dec 19. doi: 10.1007/s00520-017-3978-z

PMCID:

PMC5919982

Article

PubReader

PDF–533K

Citation

**********************

Intra-voxel incoherent motion MRI of the living human foetus: technique and test–retest repeatability

András Jakab, Ruth Tuura, Raimund Kottke, Christian J Kellenberger, Ianina Scheer

Eur Radiol Exp. 2017; 1(1): 26. Published online 2017 Dec 22. doi: 10.1186/s41747-017-0031-4

PMCID:

PMC5909359

Article

PubReader

PDF–6.1M

Citation

***************************************************

Multi-view approach for the diagnosis of pulmonary hypertension using transthoracic echocardiography

Matthias Schneider, Anna Maria Pistritto, Christian Gerges, Mario Gerges, Christina Binder, Irene Lang, Gerald Maurer, Thomas Binder, Georg Goliasch

Int J Cardiovasc Imaging. 2018; 34(5): 695–700. Published online 2017 Dec 11. doi: 10.1007/s10554-017-1279-8

PMCID:

PMC5889411

Article

PubReader

PDF–705K

Citation

***************************************************

Current status of theranostics in prostate cancer

Irene Virgolini, Clemens Decristoforo, Alexander Haug, Stefano Fanti, Christian Uprimny

Eur J Nucl Med Mol Imaging. 2018; 45(3): 471–495. Published online 2017 Dec 28. doi: 10.1007/s00259-017-3882-2

PMCID:

PMC5787224

Article
PubReader

PDF–2.6M
Citation

***************************************************

Mutations outside the N-terminal part of RBCK1 may cause polyglucosan body myopathy with immunological dysfunction: expanding the genotype–phenotype spectrum

Martin Krenn, Elisabeth Salzer, Ingrid Simonitsch-Klupp, Jakob Rath, Matias Wagner, Tobias B. Haack, Tim M. Strom, Anne Schänzer, Manfred W. Kilimann, Ralf L. J. Schmidt, Klaus G. Schmetterer, Alexander Zimprich, Kaan Boztug, Andreas Hahn, Fritz Zimprich

J Neurol. 2018; 265(2): 394–401. Published online 2017 Dec 19. doi: 10.1007/s00415-017-8710-x

PMCID:

PMC5808061

Article
PubReader

PDF–1.4M

Citation

Mesenchyme-derived factors enhance preneoplastic growth by non-genotoxic carcinogens in rat liver

Marzieh Nejabat, Teresa Riegler, Tabea Reitinger, Sandra Subosits, Michael Römer, Johannes Eichner, Martin Bilban, Andreas Zell, Wolfgang W. Huber, Rolf Schulte-Hermann, Bettina Grasl-Kraupp

Arch Toxicol. 2018; 92(2): 953–966. Published online 2017 Dec 21. doi: 10.1007/s00204-017-2080-0

PMCID:

PMC5818586

Article
PubReader

PDF–3.2M

Citation

***************************************************

Update on the management of Barrett’s esophagus in Austria

 
 

Eur Surg. 2017; 49(6): 282–287. Published online 2017 Dec 4. doi: 10.1007/s10353-017-0504-y

PMCID:

PMC5725510

Article

PubReader

PDF–1.8M

Citation

 

Alle Beiträge zu Open Access–>

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [71]: Restitutionsfall: Stefan Auspitz von Artenegg

Restitutionsfall: Stefan Auspitz von Artenegg

Text: Dr. Walter Mentzel

Im April 2018 führte die Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien die Restitution im Fall „Stefan Auspitz“ an dessen Erbberechtigten/RechtsnachfolgInnen durch, nachdem am Standort Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin drei Bücher aus der ehemaligen Privatbibliothek von Stefan Auspitz als entzogenes Raubgut identifiziert werden konnte. Bei den nunmehr restituierten Büchern handelt es sich um:

Rosenberger, Eugenie: Felix Du Bois-Reymond 1782-1865. Berlin: Mayer & Jensen 1912.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 18066]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8634046&pos=0&phys=

Helmholtz, Hermann von.: Vorlesungen über die elektromagnetische Theorie des Lichts. Hrsg. von Arthur König und Carl Runge. Bd. 5. Hamburg, Leipzig: Voss 1897.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/NeuburgerBibliothek, Sign.: 18072/5]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8583915&pos=1&phys=

Francé, Raoul Heinrich: Der heutige Stand der Darwin’schen Fragen. Eine Wertung der neuen Tatsachen und Anschauungen. 2. umgearbeitete Auflage. Leipzig: Thomas 1907.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 10377]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8570024&pos=0&phys=

Alle drei als geraubt identifizierten Bücher tragen als Provenienzmerkmal den handschriftlichen Vermerk: „Stefan Auspitz“, die mit jener von Stefan Auspitz 1938 abgegebenen Unterschrift unter seine Vermögensanmeldung bei der im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit eingerichteten Vermögensverkehrsstellem übereinstimmt.

Abb. 1.   Handschriftlicher Vermerk: „Stefan Auspitz“

Die drei an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin eruierten Bücher aus der Privatbibliothek Stefan Auspitz wurden laut handschriftlichen Eintragungen vom ehemaligen Institut für Geschichte der Medizin am 13. und 26. April sowie am 19. November 1948 vom Wiener Antiquariat Alfred Wolf, einem im NS-Bücherraub aktiv involvierten Unternehmen, käuflich erworben. Die Bücher dürften entweder aus dem Warenlagerbestand der „Möbelverwertungsstelle“ der Vugesta – einer mit der Gestapo kooperierenden Organisation, die in der Speditionsbranche angesiedelt war und eine zentrale Rolle bei der Beschlagnahmung, Entziehung und Verwertung von Mobilien einnahm – oder direkt im Zuge der von Stefan Auspitz getätigten Notverkäufe in das Warenlager dieses Antiquariates einverleibt worden sein.

Stefan Auspitz (von Artenegg) wurde am 11. Oktober 1869 in Wien als Sohn von Carl Auspitz (*4.11.1824 Wien, gest. 18.8.1914 Gastein) und Mathilde Auspitz (*1.2.1883 Wien, gest. 13.12.1910 Wien), geborene Porges, geboren. Auspitz stammte aus einer großbürgerlichen jüdischen Familie und war an dem von seinem Großvater Samuel Auspitz (*12.3.1795 Bzenec/Hodonin/Mähren, gest. 30.6.1867 Baden bei Wien) gegründeten Bankhaus „Auspitz Lieben & Co“ beteiligt und stand dieser ab 1906 – nach dem Tode seines Onkels, Rudolf Auspitz – vor. Nachdem das Bankhaus infolge der Weltwirtschafts- und Finanzkrise 1931 Konkurs anmelden musste und einen Ausgleich anstrebte, haftete Auspitz mit seinem gesamten Privatvermögen für die Bank.

Auspitz hatte seine Privatbibliothek bereits im Jahr 1934 an den Schweizer Industriellen Dr. Harald Paul Reininghaus (*1898, gest. 1972) übertragen, der mit der Nichte von Auspitz, Lilian Auspitz (*20.7.1904 Wien, gest. 1978), der Tochter des Bruders von Stefan Auspitz, Theodor Auspitz (*16.3.1861 Wien, gest. 27.7.1939), verheiratet war. Die Bibliothek verblieb jedoch weiterhin in der Privatwohnung von Stefan Auspitz in Wien I, Schwarzenbergstraße 3.

Stefan Auspitz kam im November 1940 wegen des Besuches einer Parkanlage und Unterlassung seiner Kennzeichnungspflicht als „Jude“ in eine zehntägige-Gestapohaft und wurde am 9. Oktober 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert. Wenige Tage nach seiner Deportation erfolgte die Beschlagnahmung und vollständige Plünderung sämtlicher Einrichtungsgegenstände der Wohnung von Stefan Auspitz durch die Gestapo. Die Bücher aus der Bibliothek kamen daraufhin in die zentrale „Möbelverwertungsstelle von jüdischen Umzugsgut“, eine von der Gestapo eingerichteten Nebenstelle der Vugesta, die die Räumung der Wohnungen deportierter Juden und Jüdinnen in Wien durchführte.

Stefan Auspitz heiratete am 29. November 1944 im KZ Theresienstadt die Witwe Josefine Weisz, geborene Fasal, (*3.10.1875 Troppau/Österreichisch-Schlesien). Beide überlebten den Holocaust durch die Befreiung der Roten Armee im Mai 1945 und kehrten nach Wien zurück. Er verstarb am 17. Dezember 1945 in Wien an den Folgen der KZ-Haft.

Quellen:

ÖStA, AdR, E-uReang, VVSt., VA., Zl. 11.686, Stefan Auspitz.

ÖStA, AdR, E-uReang. FLD, Zl. 27.093, Stefan Auspitz.

ÖStA, AdR, E-uReang Hilfsfonds Sammelstellen A und B/Sammler A/B/Liegenschaften u.a./Verkauf SSt. .Zl. 6.020 Auspitz Stefan.

WStLA, VEAV, Wien, Zl. 1306, Zl. 1181, Bezirk: 1.

Namentliche Erfassung der österreichischen Holocaustopfer, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien.

Yad Vashem/Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer.

Friedhofsdatenbank der IKG Wien.

Alle Beiträge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien–>

TOP-JOURNAL des Monats: Nature Reviews Drug Discovery (Impact Factor 50.167)

Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung.

Das  TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:

Nature Reviews Drug Discovery

Zu den Volltexten: Jg. 1, H. 1 (2002) –

Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR
(geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Mit dem Impact Factor 50.167 (2017) zählt Nature Reviews Drug Discovery zu den Top-Journalen in den Kategorien: PHARMACOLOGY & PHARMACY
Biotechnology & Applied Microbiology – Scie

ISSN: 1474-1776
English
12 issues/year

Logo Margrit Hartl

SOMMERÖFFNUNGSZEITEN (Sa.11.08. – So.19.08.: GESCHLOSSEN)

Öffnungszeiten
Sommer 2018 (August, September)

Lesesaal der Universitätsbibliothek

Sa.11.08. – So.19.08.: GESCHLOSSEN

Mo.20.08. – So.16.09.:
Mo, Mi, Fr 8-16 Uhr
Di, Do 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Mo.17.09. – So.30.09.:
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Ab Mo 01.10.: reguläre Öffnungszeiten

————————————————–

Studierendenlesesaal: Sommeröffnungszeiten

————————————————–

Öffnungszeiten Zweigbibliotheken

» Zweigbibliothek für Zahnmedizin

» Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin

Sommeroeffnungszeiten

https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=30849