Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
Neuerwerbungen laufend erweitert.
Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert.
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Literaturhinweis
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Die Universitätsbibliothek stellt die medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access zur Verfügung.
Das TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:
NEW ENGLAND JOURNAL OF MEDICINE
New England Journal of Medicine, The / NEJM (1812 -)
Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.
Mit dem Impact Factor 70.670 ist NEW ENGLAND JOURNAL OF MEDICINE das Top-Journal in der Kategorie: MEDICINE, GENERAL & INTERNAL – SCIE
ISSN: 0028-4793
52 issues/year
Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access zur Verfügung. Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.
Exemplarisch werden hier wegweisende Arbeiten der MedUni Wien, die in Top-Journalen publiziert worden sind, zum Nachlesen präsentiert:
Traussnigg S, Schattenberg JM, et al.
–>PDF
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2468125319301840
************************************************************
–>PDF
https://www.nature.com/articles/s41467-019-10812-x ************************************************************
Male C, et al.
–>PDF
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352302619302194 ************************************************************
Jordakieva G1,2,3, Kundi M4, Untersmayr E2, Pali-Schöll I2,3, Reichardt B5, Jensen-Jarolim E6,7.
Griss J1,2, Bauer W3, Wagner C3, Simon M3, Chen M3, Grabmeier-Pfistershammer K3,4, Maurer-Granofszky M3,5, Roka F3, Penz T6, Bock C6,7, Zhang G8,9, Herlyn M8, Glatz K10, Läubli H11, Mertz KD12, Petzelbauer P3, Wiesner T3, Hartl M13, Pickl WF14, Somasundaram R8, Steinberger P4, Wagner SN15.
Harkany T et al.
Schernhammer ES, et al.
Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [110]:
Zum 150. Geburtstag von:

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 56172]
Text: Harald Albrecht, BA

Abb. 1 Alfred Adler.
Alfred Alder (07.02.1870 Wien, gest. 28.05.1937 Aberdeen/Schottland), dessen Geburtstag sich im Februar 2020 zum 150. Mal jährte, war ein österreichischer Arzt und Psychotherapeut jüdischer Herkunft. Er gilt als Begründer der Individualpsychologie.
Nach dem Besuch des Hernalser Gymnasiums in Wien, wo er 1888 maturierte, begann er sein Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, das er mit seiner Promotion 1895 abschloss. Noch während des Studiums lernte er seine spätere Frau Raissa Epstein (1872-1962), eine russische Studentin, in einer sozialistischen StudentInnengruppe kennen. Die Frauenrechtlerin, die später unter anderen mit Leo Trotzki (1879-1940) aber auch mit Julius Tandler (1869-1936) zusammenarbeiten sollte, und der junge Arzt heirateten 1897 in Russland. Adler arbeitete zunächst als unbesoldeter Hilfsarzt in der Wiener Allgemeinen Poliklinik (Ophthalmologie, Innere Medizin und Neurologie) und begann schon frühzeitig mit eigenen psychologischen Studien. Daneben eröffnete er eine Praxis als Allgemeinmediziner, zuerst im neunten, dann im zweiten Wiener Gemeindebezirk in ärmlichen Gegenden, was ihn in seinen sozialmedizinischen Ansichten stark prägte.
1904 publizierte er die Monografie: Der Arzt als Erzieher. „1907 folgte seine richtungsweisende Monographie, Studie über die Minderwertigkeit von Organen‘. Seit 1902 hatte sich A[dler, Anm.] dem Kreis um Sigmund Freud [(1856-1939), Anm.] angeschlossen, ohne allerdings die von diesem entwickelte Psychoanalyse voll zu übernehmen. Aus diesem Grund kam es 1911 schließlich zum Bruch zwischen Freud und A[dler, Anm.]. In der 1912 vollendeten Studie ,Über den nervösen Charakter‘ legte A[dler, Anm.] die Grundzüge der von ihm begründeten Individualpsychologie fest.“[1]

Abb. 2 Titelblatt: Adler: Über den nervösen Charakter. […] Wiesbaden: 1912.
Mit diesem Buch schaffte die Individualpsychologie den Durchbruch in der Fachwelt als Alternative zur Psychoanalyse. 1912/13 gründete er den Verein für Individualpsychologie und 1914 wurde die (Internationale) Zeitschrift für Individualpsychologie gegründet. „In den Mittelpunkt seiner neuen psychologischen Lehre stelle A[dler, Anm.] das Streben des Gesamtindividuums nach Macht und Ansehen innerhalb eines sozialen Gefüges. Hierin liegt der maßgebliche Unterschied zur psychoanalytischen Schule Freunds, die der Sexualität die zentrale Rolle im menschlichen Triebleben einräumte. Als Ursache für die Entwicklung von neurotischen Verhaltensmustern sah A[dler, Anm.] das Streben des Menschen an, persönlich erlebte Minderwertigkeit – sei sie nun auf der Basis sozialer Konflikte, sei sie durch organisch-körperliche Beeinträchtigung entstanden – zu kompensieren.“[2]
Die Zwischenkriegszeit war eine Blütezeit der Individualpsychologie. Im Rahmen der Wiener Schulreform konnten Adler und seine Mitarbeiter rund 30 Erziehungsberatungsstellen in Wien eröffnen. Die „Elternschulung“ wurde als „Neuroseprophylaxe“ verstanden und es entstanden auch psychoanalytisch orientierte Kindergärten für Arbeiterkinder. 1920 wurde Adler Direktor der ersten Klinik für Kinderpsychologie in Wien und Dozent am Pädagogium der Stadt Wien. Er wollte eine lebensnahe Psychologie schaffen, die es ermöglicht, seine Mitmenschen aus deren individuellen Lebensgeschichte heraus zu verstehen.
Ab 1926 besuchte Alfred Adler häufig die USA, wo seine optimistische Lehre vom Menschen als sozialem Wesen äußerst populär wurde. Schon in den frühen 1930er Jahren zählte er zu den bekanntesten Psychologen der Welt. Angesichts der zusehends bedrohlicheren politischen Lage in Europa emigrierte er 1934 in die USA. Er hatte dort Gastprofessuren an der Columbia University und am Long Island College inne. Alfred Adler verstarb auf einer Vortragsreiste in Aberdeen/Schottland am 28. Mai 1937.
Quellen:
Hannich, Hans-Joachim: Individualpsychologie nach Alfred Adler. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer 2018.
Alfred Adler – wie wir ihn kannten. Hrsg.: Gerald Mackenthum. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2015.
Adler, Alexandra: Mein Vater Alfred Adler. In: Vertriebene Vernunft II. Emigration und Exil österreichischer Wissenschaft 1930-1940. Teilband 1. Hrsg.: Friedrich Stadler. (=Emigration – Exil – Kontinuität. Schriften zur zeitgeschichtlichen Kultur- und Wissenschaftsforschung/2) Münster: LIT Verlag 2004. S. 288-292.
Adler, Alfred, Mediziner, Psychologe, *7.2.1870 Penzing (heute zu Wien), +28.5.1937 Aberdeen. In: Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Mediziner. Hrsg. von Dietrich von Engelhardt. Bd. 1. A-Q. München: K.G. Saur 2002. S. 4-5.
Adler, Alfred, Psychiater und Neurologe. In: Österreichisches biographisches Lexikon 1815-1950. I. Band (A-Glä). Hrsg.: Österreichische Akademie der Wissenschaften. Graz, Köln: Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger 1957. S. 6.
[1] Adler, Alfred, Mediziner, Psychologe, *7.2.1870 Penzing (heute zu Wien), +28.5.1937 Aberdeen. In: Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Mediziner. Hrsg. von Dietrich von Engelhardt. Bd. 1. A-Q. München: K.G. Saur 2002. S. 4.
[2] Adler, Alfred, Mediziner, Psychologe, *7.2.1870 Penzing (heute zu Wien), +28.5.1937 Aberdeen. In: Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Mediziner. Hrsg. von Dietrich von Engelhardt. Bd. 1. A-Q. München: K.G. Saur 2002. S. 4.
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Im Van Swieten Blog werden exemplarisch digitalisierte Exlibris aus medizinhistorischen Büchern „Exlibris in situ“, der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin [1], präsentiert, die im »Bibliothekskatalog recherchierbar sind.
„Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [6]:
Ärzte-Exlibris:
Im Vordergrund liegt ein aufgeschlagenes Buch mit dem Spruch „LABOR VINCIT OMNIA IMPROBUS.“ Dahinter brennt eine Fackel, die von einer Äskulapnatter umschlungen wird. Die durch die lodernde Flamme und die züngelnde Schlange an Dynamik gewinnende Szenerie wird von einem Rahmen aus schuppenartig angeordneten Lorbeerblättern, die einen Bogen bilden, umgeben. Unten Schriftfeld „Ex Libris Max Rubner.“
Exlibris in situ:
Deutsche Vierteljahrsschrift für
öffentliche Gesundheitspflege :
Organ des Deutschen Vereins
für öffentliche Gesundheitspflege
Deutscher Verein für Öffentliche
Gesundheitspflege
1869 – 1915 [Erscheinungsverlauf:
1.1869 – 47.1915]
@Exlibris-Eigner: Max Rubner in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie: URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Rubner (Stand: 15.09.2019)
@Exlibris-Grafiker: Katsch, Hermann (1853-1924) in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie: URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Katsch (Stand: 15.09.2019)
Ein Exlibris ist ein grafisch gestalteter Eigentumsvermerk, der entweder in Zettelform auf die Innenseite von Bucheinbänden geklebt oder eingestempelt wird. Bucheignerzeichen gibt es bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Sie stellen neben ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung auch ein wichtiges Provenienzmerkmal dar, da der Weg eines Buches nachvollzogen werden kann. Aufgrund vielfältigster Exlibris von künstlerischem Wert sind diese auch begehrte Objekte von Sammlungen und buchkünstlerischer Betätigung „Exlibris-Kunst“ geworden.
Unter den am meisten vorgemerkten Büchern der letzten Buchausstellung ist:
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„Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [5]:
Ärzte-Exlibris, Porträt-Exlibris:
Mittig auf einem Sims mit Parapet steht das Büstenporträt im Profil nach rechts von Dr. Adam Politzer darauf Initialen „D.K.“ und Jahreszahl „07“ im Zierrahmen mit Rocaille-Bekrönung und Überschrift „Otologia“. Links davon sind ein Mikroskop, ein Reflektor und ein Behälter mit medizinischem Präparat, dahinter Lorbeerzweige, sowie rechts ein liegendes Buch mit der Beschriftung auf dem Buchrücken „Atlas Trommelfell“, darauf stehend drei Bücher mit den Beschriftungen auf den Buchrücken „Helmholz“, „Valsalva“, „Toynbee“, dahinter Lorbeerzweige. Unter dem Sims ist ein typografischer Rahmen mit Text und Eignernamen „Ex Libris Dr. Adami Politzer Prof. publ. ord. in Universitate litterarum Vidobonensi“;
Exlibris in situ:
Politzer, Adam, 1835-1920 [VerfasserIn] Ludwig, Carl, 1816-1895 [WidmungsempfängerIn], 1893
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Politzer, Adam, 1835-1920 [VerfasserIn], 1878
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Hagenbach, Eduard, 1807-1843 [VerfasserIn] Cherbuin, Louis [StecherIn]Hagenbach, Eduard, 1807-1843 [ZeichnerIn]Hagenbach, Karl Friedrich, 1771-1849
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1919
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Politzer, Leopold Maximilian, 1814-1888 [VerfasserIn], 1919
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Politzer, Adam, 1835-1920 [VerfasserIn], 1882
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Galenus, 129-199 [VerfasserIn] Laguna, Andres de [HerausgeberIn]Mendoza, Francisco de [WidmungsempfängerIn], 1551
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Eustachi, Bartolomeo, 1500-1574 [VerfasserIn] Boerhaave, Herman, 1668-1738Guglielmini, Domenico, 1655-1710 [WidmungsempfängerIn]Leali, Leal, 1707
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Ein Exlibris ist ein grafisch gestalteter Eigentumsvermerk, der entweder in Zettelform auf die Innenseite von Bucheinbänden geklebt oder eingestempelt wird. Bucheignerzeichen gibt es bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Sie stellen neben ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung auch ein wichtiges Provenienzmerkmal dar, da der Weg eines Buches nachvollzogen werden kann. Aufgrund vielfältigster Exlibris von künstlerischem Wert sind diese auch begehrte Objekte von Sammlungen und buchkünstlerischer Betätigung „Exlibris-Kunst“ geworden.
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Das TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:
CA-A CANCER JOURNAL FOR CLINICIANS
Zu den Volltexten: Jg. 1 , H. 1 (1950) − …
Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.
Mit dem Impact Factor 223.679 ist CA-A CANCER JOURNAL FOR CLINICIANS das Top-Journal in der Kategorie: ONCOLOGY-SCIE
ISSN: 0007-9235
6 issues/year
Unter den am meisten vorgemerkten Büchern der letzten Buchausstellung sind: