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Gastautor Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig: TAPETUM LUCIDUM

TAPETUM LUCIDUM

und “inverted retinae“

Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig

Verkehrt sei die Netzhaut angeordnet (upside down), vermutlich entstand deshalb in der Evolution ein Tapetum Lucidum in den Augen vieler Spezies – kompensatorisch gewissermaßen wegen des ’suboptimalen Designs‘ dieser invertierten Vertebraten-Retinae (1,2). Prima vista scheint dies zu stimmen, denn das Licht muss sich sozusagen durch alle Netzhautschichten quälen um am Ende dieser Reise sein Ziel, die Zapfen und Stäbchen zu erreichen.

Ein erstes Gegenargument ließe sich ins Treffen führen:  „Die Melanopsin exprimierenden intrinsischen retinalen Ganglienzellen (ipRGCs), die dritten Rezeptoren –  “reside in the ganglion cell layer (GCL) whereas rods and cones have their cells bodies in the outer nuclear layer (ONL) (3)“. Ein weiteres unwiderlegbares Argument sind die Faseroptik-Eigenschaften der Müllerzellen*, welche das Licht so gut wie verlustfrei durch die gesamte Netzhaut leiten.

*Heilig P (2018) Myopie und Müller’sche ‚Stützzelle‘. https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=30977

Als überzeugendes Argument weist die Position der äußeren Rezeptoren samt ihrer Verquickung mit dem Pigmentepithel sowie dessen Phagozytose- Eigenschaften auf die optimale Nähe zur Chorioidea hin; dies sei unverzichtbar wegen der Versorgung der metabolisch hoch-aktiven Sinneszellen mit Nährstoffen etc. Auch das Hämoglobin wäre – bei Netzhaut-Strukturen ‚andersherum designt‘, ein Problem.

Lichtschutzfaktoren tragen bei zu: – “xanthophylls in the human retina act as “molecular blinds”, opening and closing on a submillisecond timescale to dynamically control the intensity of light reaching the photoreceptors“ (4) – möglicherweise gäbe es eine reduzierte Wirkung von Lutein und Zeaxanthin in non-inverted Netzhäuten. Zu guter Letzt: „we provide evidence that the inverted retina is a superior space-saving solution“ (5)   
 

Ein – legendärer – Laplace’scher Dämon, konfrontiert mit obigen Fakten käme in Verlegenheit – falls dazu aufgefordert eine optimierte Vertebraten-Retinae nicht unvernünftig zu konzipieren, sondern mit den Rezeptoren zum Licht hin orientiert (pos. ‚phototaxis‘). Bei kleinen (z.B. Invertebraten-) Augen dürfte er gewissermaßen ’schludern‘ – sie funktionieren nämlich problemlos – doch hochdifferenzierte, extrem vulnerable Vertebraten-Netzhäute verziehen ihm einen solchen ‚Fehler‘ nie. Er, welcher alles wissen müsste, entwürfe mit Sicherheit eine dieser merkwürdigen ‚Upside Down‘ – Netzhäute. 

Audiatur et(iam) altera pars: „..das Linsenauge der Wirbeltiere sei eine Kompromisslösung und das Resultat irreparabel verbauter Anpassungen – nicht das Ergebnis voraus geplanten Designs“ (sic). Evolution in Biologie, Kultur und Gesellschaft 09/2011: absolut kein Konsens hier – siehe oben.

 Tapetum lucidum: Licht-reflektierende Schicht im Pigmentepithel oder der Chorioidea Nacht-aktiver Tiere. Es verbessert Dämmerungs- und Nachtsehen signifikant. 

Emissionstheorie – aus der Welt der Antike: „Licht ströme aus den Augen“ – diese damals verbreitete Theorie entstand vermutlich durch Beobachtungen des Licht-reflektierenden Tapetums vieler Tiere. 

“The glare of the lion was not unknown to Shakespeare:

 Against the Capitol I met a lion, who glared upon me!“ (6, Lee H. (1886))

Epilog: Ob Maculadegenerationen/Lichtschäden und die Myopie-‚Seuche‘ (Myopie-‚Pandemie‘ mancher Epidemiologen) in gleicher Weise ein non-inverted Retinae-Anthropozän überschatten würden – bleibt ein Enigma.

Advocatus diaboli: „Auf’s Design kommt’s nicht an. Spielt doch Euer überkandideltes Gedankenexperiment mit gelblichem Kunstlicht durch – ohne Phototoxizität und ohne blaue LED-humps. Ihr werdet ewig – und in Dankbarkeit an mich denken.“

1 Baden T et al (2022) Is our retina really upside down? Curr Biol;32(7):R300-R303.

2 Vee S et al (2022) The glow of the night: The tapetum lucidum as a co-adaptation for the inverted retina. Bioessays;44(10):e2200003

3 Pickard GE et al (2012) Intrinsically photosensitive retinal ganglion cells. Rev Physiol Biochem Pharmacol;162:59-90.

4 Luchowski R et al (2021)  Light-Modulated Sunscreen Mechanism in the Retina of the Human Eye. J Phys Chem B;125(23):6090-6102.

5 Kröger RH et al (2009) Space-saving advantage of an inverted retina. Vision Res. 2009; 49 (18): 2318-21.

5 Ollivier et al (2004) Comparative morphology of the tapetum lucidum (among selected species). Vet Ophthalmol;7(1):11-22.

6 Lee H. (1886) On the Tapetum Lucidum. Med Chir Trans; 69:239-45.

Oomens JMM  (2024) A possible origin of the inverted vertebrate retina revealed by physical modeling. J Biol Phys. Aug 3. “This study suggests that a primitive inverted retina in the predecessor of vertebrates is of ectodermal origin and available before neurulation occurred.“

‚Pseudo‘-Tapetum lucidum:

Breebaart-de MJG. Tapetum lucidum in a carrier of X-chromosomal atrophia retinae pigmentosa. Ophthalmologica. 1976;173(3-4):247-8. gold-colored reflections (inverse) Mizuo phenomenon

Gender : beyond

Interest: no conflict

_________________________

Veranstaltung:

Wahrgenommen
15.10.24 um 19.00 h

im Otto-Mauer-Zentrum – KAVÖ
Währinger Str. 2-4  A-1090 Wien

Veranstaltung Wahrgenommen

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Interessenkonflikt:
Der Autor erklärt, dass bei der Erstellung
des Beitrags kein Interessen –
konflikt im Sinne der Empfehlung des
International Committee of Medical
Journal Editors bestand.

Korrespondenzadresse:
Univ.-Prof. Dr. med. Peter Heilig
Augenheilkunde und Optometrie
peter.heilig@univie.ac.at

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Scientific Writing Hacks: ENAI-Podiumsdiskussion: Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung

Hack #39:

ENAI-Podiumsdiskussion: Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung

Diese Online-Veranstaltung befasst sich mit der sich rasch entwickelnden Rolle der KI und behandelt wichtige Themen wie z. B.:
Praktische Anwendungen von KI in der Hochschulbildung
Technische Überlegungen und Herausforderungen bei der Integration von KI
uvm.

Datum: 8. Oktober 2024
Zeit: 11:00-12:00 MESZ
Ort: Online (Zoom)

Die ENAI-Webinare sind kostenlose und offene Webinare

Registrierung

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: Buchausstellung zum Thema „Künstliche Intelligenz“

Veranstaltungskalender zum größten Literaturfestival Österreichs

Die Universitätsbibliothek beteiligt sich an Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek mit der Buchausstellung zu Thema
 
„Künstliche Intelligenz“

Wir präsentieren im Lesesaal eine Auswahl des Buchbestands zum Thema „KI“ und laden Sie ein, einander in unserem Lesesaal zu treffen, in den Büchern zu schmökern und diese bei Interesse zu entlehnen.

Ort: Lesesaal der Universitätsbibliothek

Dauer der Ausstellung: 21.10.2024 bis 14.01.2025

zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

>>Virtuelle Sammlung der ausgestellten Bücher
>>KI im Bibliothekskatalog
>>AI – Zukunftsweisende Themen an der UB

>>Anschaffungsvorschlag: Buch
Falls Sie in unserem Bibliothekskatalog ein Buch nicht gefunden haben, und der Meinung sind, dass dieses Buch in der Universitätsbibliothek der MedUni Wien vorhanden sein sollte, können Sie hier einen Anschaffungsvorschlag machen. Bitte geben Sie uns so viele Informationen wie möglich (Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Verlag, ISBN).

Logo: MMag.Margrit Hartl

Liste der ausgestellten Bücher:

1.       The EU Artificial Intelligence Act regulating subliminal AI systems Rostam J. Neuwirth
2.       Digitalisierung und Gesundheit Alexandra Manzei-Gorsky, Cornelius Schubert, Julia von Hayek (Hrsg.)
3.       Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung Chancen und Grenzen des KI-gestützten Lernens und Lehrens Tobias Schmohl, Alice Watanabe, Kathrin Schelling (Hg.)
4.       Computational intelligence and predictive analysis for medical science a pragmatic approach edited by Poonam Tanwar [und 4 weiteren]
5.       Künstliche Intelligenz und wie sie die Geschichte der Menschheit verändert von den Anfängen der KI bis zu ChatGPT B. Centik
6.       Artificial intelligence for medicine people, society, pharmaceuticals, and medical materials Yoshiki Oshida
7.       Robots and AI illusions and social dilemmas : Cartesian illusions and social unsettling questions Daniel Albiero
8.       The ethics of AI Facts, fictions and forecasts Alberto Chierici
9.       The Oxford handbook of ethics of AI edited by Markus D. Dubber, Frank Pasquale, and Sunit Das
10.   Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen Entwicklungen, Beispiele und Perspektiven
11.   Künstliche Intelligenz und Gesundheit ethische, philosophische und sozialwissenschaftliche Explorationen Herausgegeben von Arne Sonar und Karsten Weber
12.   Artificial intelligence and computational dynamics for biomedical research edited by Ankur Saxena and Nicolas Brault
13.   Artificial intelligence, blockchain and IoT for smart healthcare Hitesh Kumar Sharma, Anuj Kumar, Sangeeta Pant, Mangey Ram
14.   Artificial Intelligence for Health 4.0: Challenges and Applications Rishabha Malviya, Naveen Chilamkurti, Sonali Sundram, Rajesh Kumar Dhanaraj, Balamurugan Balusamy
15.   Future care sensors, artificial intelligence and the reinvention of medicine Jag Singh
16.   In silico dreams how artificial intelligence and biotechnology will create the medicines of the future Brian Hilbush
17.   Gratwanderung Künstliche Intelligenz interdisziplinäre Perspektiven auf das Verhältnis von Mensch und KI Britta Konz/Karl-Heinrich Ostmeyer/Marcel Scholz (Hrsg.)
18.   Künstliche Intelligenz – Ethik und Recht herausgegeben von Thomas Hoeren, Stefan Pinelli
19.   Artificial Intelligence For Dummies John Mueller, Luca Massaron
20.   AI ethics and higher education good practice and guidance for educators, learners, and institutions editors: Erin Green, Divya Singh, Roland Chia
21.   Mensch und KI in Organisationen Einfluss und Umsetzung Künstlicher Intelligenz in wirtschaftspsychologischen Anwendungsfeldern Melanie Hasenbein
22.   Klinische Entscheidungsfindung mit Künstlicher Intelligenz Ein interdisziplinärer Governance-Ansatz David Samhammer, Susanne Beck, Klemens Budde, Aljoscha Burchardt, Michelle Faber [und weitere]
23.   AI applications for disease diagnosis and treatment edited by Rajae El Ouazzani, Mohammed Fattah, Nabil Benamar
24.   Gamification and artificial intelligence during COVID-19 case studies in health and education Carmen Bueno Muñoz/Luis R. Murillo Zamorano/José Ángel López Sánchez
25.   Artificial intelligence in medical imaging opportunities, applications and risks Erik R. Ranschaert, Sergey Morozo, Paul R. Algra, editors
26.   Informationstechnologie und Künstliche Intelligenz in der Radiologie A.S. Quinsten, D. Heße
27.   KI für Kids Was du über künstliche Intelligenz wissen musst Julia Gröblacher-Draxl
28.   Artificial intelligence in cardiothoracic imaging Carlo N. De Cecco, Marly van Assen, Tim Leiner, editors

Scientific Writing Hacks: KI-gestützter „Web of Science Research Assistant“ (Testzugang)

Hack #38:

Die Medizinische Universität Wien bietet ab sofort bis zum 16. Oktober 2024 einen Testzugang zum generativen KI-gestützten „Web of Science Research Assistant“ an. Das Tool ist direkt auf der Startseite des Web of Science unter „Let Research Assistant talk you through it“ zu finden und bietet Unterstützung in folgenden Bereichen:

  • natürlichsprachliche thematische Suche
  • Hinweise zu weiterführenden Fragestellungen
  • Zusammenfassung von Artikeln
  • Literature Reviews
  • thematische Visualisierungen
  • Suche nach geeigneten Zeitschriften zum Publizieren
  • Suche nach Expert:innen im Themenfeld

Weiterführende Informationen sind auf der Hilfeseite zu finden.

Am 13. September 2024 fand ein Webinar zum „Web of Science Research Assistant“ statt, dessen Aufzeichnung hier zu finden ist. Auch die Folien stehen online zur Verfügung.

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [303]: Krämer, Richard – Vorstand des Kaiser Franz Joseph-Ambulatoriums und am Kaiser Jubiläums-Spital in Wien

Krämer, Richard – Vorstand des Kaiser Franz Joseph-Ambulatoriums und am Kaiser Jubiläums-Spital in Wien

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 25.09.2024

Keywords: Augenarzt, II. Universitäts-Augenklinik, Allgemeines Krankenhaus, Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium und Jubiläums-Spital , Medizingeschichte, Wien

Richard Samuel Krämer wurde am 24. Februar 1878 als Sohn von Heinrich Krämer (zirka 1842-1910) und Anna, geborene Haas, in Wien geboren. Er war seit 1913 mit Leonie Wallesz-Frey (1892-1930) verheiratet.

Krämer begann im Wintersemester 1898/99 an der Universität Wien mit dem Studium der Medizin und promovierte am 3. Juli 1903. Während des Ersten Weltkrieges engagierte er sich als Mitglied in der Gesellschaft zur Fürsorge für Kriegsinvalide[1] und war als Assistenzarzt in der Sanitätsabteilung Nr. 10 tätig.[2]

Nach dem Studium führte Krämer zunächst eine private Arztpraxis in Wien 9, Hörlgasse 11, später Alserstraße 4 und zuletzt in Wien 8., Kochgasse 25. Zwischen 1912 und 1921 arbeitete Krämer als Assistent von Professor Ernst Fuchs (1851-1930) und danach von Professor Friedrich Dimmer (1855-1926) an der II. Augenklinik im Allgemeinen Krankenhaus in Wien. Hier publizierte er „Zur Theorie, Praxis und Erklärung der Schattenprobe (nebst Bemerkungen über parallaktische Verschiebung“ und 1920 „Keratomalazie bei Erythrodermia desquamativa“,[3]Beiderseitige, symmetrisch gerichtete Optiko-Ziliarvenen mit Fortsetzung (Ursprung) in der Chorioidea“ und als Bericht aus der Sitzung der Gesellschaft der Ärzte in Wien „Offizielles Protokoll der Gesellschaft der Aerzte in Wien: Rudimentäre Enzephalitis“.

1924 habilitierte sich Krämer im Fach Augenheilkunde und erhielt den Titel eines Privatdozenten.

Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium und Kaiser Jubiläums-Spital

Ab 1921 war Krämer als Abteilungsvorstand am Kaiser Franz Joseph-Ambulatorium und Jubiläums-Spital (ehemals Mariahilfer Ambulatorium)  tätig,[4] wo er sich u.a. in seinen Arbeiten mit der physiologischen Optik beschäftigte. Hier erschienen von ihm die Arbeiten „Konstruktionen zur Auswertung gekreuzter Prismen- und Zylindergläser und zur Zylinderkiaskopie“, „Bericht über die deutsche ophtalmologische Literatur. Untersuchungsmethoden (I. und II. Semester 1918)“, „Bericht über die deutsche ophtalmologische Literatur. Untersuchungsmethoden. (I. und II. Semester 1919)“, „Historisch-Kritisches zum Refraktometer von Berth & Neumann (Jena)“, und 1924 „Das Flimmerkotom und seine Differentialdiagnose gegenüber dem Glaukom“.[5] 1925 veröffentlichte er „Ein Beitrag zur Vererbung der Ptosis congenita“,[6]Zur Bestimmung der Zylinderachse in fertigen Brillen“, „Die Ermittlung des bildseitigen Scheitelbrechwerts mit dem Zeichenverfahren von Sampson“ und „Über den Einfluß der Rechts- und Linkshändigkeit auf die Entwicklung des führenden Auges und des Strabismus concomitans unilateralis“.

Krämer war Mitglied der Ophthalmologischen Gesellschaft in Wien und der Gesellschaft der Ärzte in Wien, wo er die Funktion eines Schriftführers bei den Sitzungen der Gesellschaft übernahm.

Weiters hielt Krämer im Rahmen der Wiener Volksbildung Vorträge u.a. an der Urania und vor allem an der Volkshochschule Volksheim, wo er auch als Obmann die Fotografische Fachgruppe „Verein Volksheim“ leitete.[7]

Richard Krämer verstarb am 26. November 1937 in Wien.

Quellen:

Matriken der IKG Wien, Geburtsbuch 1878, Krämer Richard.

Matriken der IKG Wien, Trauungsbuch 1913, Krämer Richard, Wallesz Leonie.

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0527, Krämer Richard (Nationalien Datum: 1898/99).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Dekanat, Rigorosenprotokoll, Sign. 195-170b, Krämer Richard (Rigorosum Datum: 26.6.1903).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Dekanat, Rigorosenprotokoll, Sign. 189-1303, Krämer Richard (Promotion Datum: 3.7.1903).

Literatur:

Krämer, Richard: Zur Theorie, Praxis und Erklärung der Schattenprobe (nebst Bemerkungen über parallaktische Verschiebung. Aus der II. Universitäts-Augenklinik (Vorstand: Prof. Dimmer in Wien). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Augenheilkunde. Berlin: Verlag von S. Karger o.J.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Beiderseitige, symmetrisch gerichtete Optiko-Ziliarvenen mit Fortsetzung (Ursprung) in der Chorioidea. Aus der II. Univ.-Augenklinik (Hofrat Prof. Dr. F. Dimmer) in Wien. (Mit 2 Textabbildungen). Sonderdruck aus: Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde. Stuttgart: Verlag von Ferdinand Enke 1920.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Offizielles Protokoll der Gesellschaft der Aerzte in Wien. Rudimentäre Enzephalitis. Sitzung vom 13. Februar 1920. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: 1920.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Konstruktionen zur Auswertung gekreuzter Prismen- und Zylindergläser und zur Zylinderkiaskopie. (Mit 15 Textabbildungen). Sonderdruck aus: Albrecht von Graefe’s Archiv für Ophthalmologie. Berlin: Verlag von Julius Springer 1922.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Bericht über die deutsche ophtalmologische Literatur. Untersuchungsmethoden (I. und II. Semester 1918). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Augenheilkunde. Berlin: Verlag von S. Karger 1922.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Bericht über die deutsche ophtalmologische Literatur. Untersuchungsmethoden. (I. und II. Semester 1919). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Augenheilkunde. Berlin: Verlag von S. Karger 1922.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Historisch-Kritisches zum Refraktometer von Berth & Neumann (Jena). (Mit 2 Textabbildungen). Sonderdruck aus: Klinische Blätter für Augenheilkunde. Stuttgart: Verlag von Ferdinand Enke 1922.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Zur Bestimmung der Zylinderachse in fertigen Brillen. (Mit 1 Textabbildung). Sonderdruck aus: Klinische Blätter für Augenheilkunde. Stuttgart: Verlag von Ferdinand Enke 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard: Die Ermittlung des bildseitigen Scheitelbrechwerts mit dem Zeichenverfahren von Sampson. (Hierzu 2 Abbildungen). Sonderdruck aus: Zeitschrift für Augenheilkunde. Berlin: Verlag von S. Karger 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Krämer, Richard und Melan. Schützenhuber: Über den Einfluß der Rechts- und Linkshändigkeit auf die Entwicklung des führenden Auges und des Strabismus concomitans unilateralis. Sonderdruck aus: Zeitschrift für Augenheilkunde. Berlin: Verlag von S. Karger 1925.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Referenzen:

[1] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 25.4.1915, S. 7.

[2] Wiener Zeitung, 1.1.1916, S. 10.

[3] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 24, 1921, Sp. 1063-1066.

[4] Übersicht der akademischen Behörden, Professoren, Privatdozenten, Lehrer, Beamten usw. an der Universität Wien: Studienjahr 1925/25, Wien 1924.

[5] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 47, 1924, Sp. 2481-2486.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 46, 1925, Sp. 2533-2537.

[7] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 28.9.1912, S. 15.

Normdaten (Person):  Krämer, Richard: BBL: 44838; GND: 134141288;

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL: 44838 (25.09.2024)
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Letzte Aktualisierung: 2024 09 25

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [302]: Joachim, Julius – Assistent am Pathologisch-chemischen Laboratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien, Primararzt und Leiter des Wiener Cottage-Sanatoriums

Joachim, Julius – Assistent am Pathologisch-chemischen Laboratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien, Primararzt und Leiter des Wiener Cottage-Sanatoriums

Autor: Dr. Walter Mentzel

Published online: 25.09. 2024

Keywords: Primararzt, Wiener Cottage-Sanatorium, Pathologisch-chemischen Laboratorium der Krankenanstalt Rudolfstiftung, Leiter des Wiener Cottage-Sanatoriums, Medizingeschichte, Wien

Julius Joachim wurde am 23. November 1868 als Sohn des aus Austerlitz in Mähren (Slavkov u Brna/Tschechien) stammenden Moriz Joachim (1838-1914) und Sofie, geborene Ehrlich (1841-1905), in Wien geboren. Er war mit Marie Joachim (1864-1948) verheiratet.

Joachim studierte an der Universität Wien Medizin und promovierte am 27. Juli 1893. Im Oktober 1893 erfolgte durch das k.k. Kriegsministerium seine Ernennung zum Assistenzarztstellvertreter als Einjährig-Freiwilliger[1] und 1894 zum Assistenzarzt beim 13. Pionier-Bataillon.[2] Während des Ersten Weltkrieges wurde er 1915 zum Landsturmoberarzt ernannt.[3]

Nach der Ableistung seines Militärdienstes führte er ab 1895 in Mödling eine private Arztpraxis,[4] die er 1896 nach Wien 2, Praterstraße 32,[5] und 1901 nach Wien 3, Klimachgasse 2, verlegte.[6]

Seit spätestens 1902 war er als Assistent am Pathologisch-chemischen Laboratoratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien unter dem Vorstand Ernst Freund (1863-1946) tätig. Hier publizierte er ab 1902 eine Reihe von Arbeiten darunter „Ueber das quantitative Verhalten der Eiweisskörper in menschlichen und thierischen Körperflüssigkeiten“, „Ueber die Ursache der Trübung in milchigen Aszitesflüssigkeiten“, „Ueber die Eiweissvertheilung in menschlichen und thierischen Körperflüssigkeiten“, „Zur Frage der Gruber-Widalschen Reaktion bei Ikterus“, und gemeinsam mit Ernst Peter Pick (1872-1960) „Ueber das Verhalten der Eiweißkörper des Blutserums bei der Fäulnis“.[7]

Wiener Cottage-Sanatorium

Danach wechselte er zunächst als Arzt an das Sanatorium Purkersdorf, wo er 1906 den Artikel „Ueber pseudochylöse Ergüsse. Erwiderung auf den Artikel des Privat-Dozenten Dr. S. M. Zypkin in Nr. 34 dieser Wochenschrift“ verfasste. Ab 1909 war er als Primararzt am Wiener Cottage-Sanatorium in Wien 18, Sternwartestraße 74, tätig, das unter der ärztlichen Leitung von Rudolf Urbantschitsch (1879-1964) stand, der 1908 das Sanatorium gegründet hatte. Nach dessen Enthebung 1922 übernahm Joachim die leitende ärztliche Funktion des Sanatoriums,[8] die er bis 1927 behielt und danach krankheitsbedingt in den Ruhestand trat.

Wiener Cottage: Österreichische Illustrierte Zeitung, 25.12.1910, S. 30.

Joachim war in der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs aktiv, engagiert bei den Österreichischen Kinderfreunden,[9] im 1922 in Wien gegründeten Allgemeinen Fürsorgeverein Societas, der Vorgängerorganisation der „Volkshilfe“, sowie in dem von Hugo Klein (1863-1937) gegründeten Bund für Mutterschutz.

Julius Joachim starb am 7. November 1929 in Wien.

Joachim Julius, Todesanzeige: Neue Freie Presse, 29.1.1929, S. 17.

Quellen:

Matriken der IKG Wien, Geburtsbuch 1868, Joachim Julius.

UAW, Med. Fakultät, Nationalien/Studienkataloge, Sign. 134-0386, Joachim Julius (Nationalien Datum: 1890/91).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Dekanat, Rigorosenprotokoll, Sign. 177-172a, Joachim Julius (Rigorosum Datum: 1891).

UAW, Rektorat, Med. Fakultät, Dekanat, Rigorosenprotokoll, Sign. 187-1076, Joachim Julius (Promotion Datum: 27.7.1893).

Friedhofsdatenbank der Gemeinde Wien: Joachim Julius.

Literatur:

Joachim, Julius: Ueber das quantitative Verhalten der Eiweisskörper in menschlichen und thierischen Körperflüssigkeiten. Aus dem k.k. serotherapeutischen Institut in Wien (Vorstand: Prof. R. Paltauf) und dem pathologisch-chemischen Laboratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung (Vorstand Dr. E. Freund). Sonderdruck aus: wiener klinische Wochenschrift. Wien: Wilhelm Braumüller 1902.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Joachim, Julius: Ueber die Ursache der Trübung in milchigen Aszitesflüssigkeiten. Aus dem pathologisch-chemischen Laboratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien (Vorstand: Dr. E. Freund). Sonderdruck aus: Münchener medizinische Wochenschrift. München: 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Joachim, Julius: Ueber die Eiweissvertheilung in menschlichen und thierischen Körperflüssigkeiten. Aus dem staatl. serotherapeut. Institut in Wien (Vorstand: Prof. Dr. R. Paltauf) und dem pathologisch-chemischen Laboratorium der k.k. Krankenanstalt Rudolfstiftung (Vorstand: Dr. E. Freund). Sonderdruck aus: Archiv für die gesamte Physiologie. Bonn: Verlag von Emil Strauss 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Joachim, Julius: Zur Frage der Gruber-Widalschen Reaktion bei Ikterus. Aus dem staatlich sero-therapeut. Institut in Wien (Vorstand: Prof. R. Paltauf). Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Wilhelm Braumüller 1903.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Joachim, Julius: Ueber pseudochylöse Ergüsse. Erwiderung auf den Artikel des Privat-Dozenten Dr. S. M. Zypkin in Nr. 34 dieser Wochenschrift. Sonderdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Wilhelm Braumüller k.u.k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1906.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Referenzen:

[1] Die Presse, 3.10.1893, S. 5.

[2] Die Presse, 15.5.1894, S. 5.

[3] Der Militärarzt, Nr. 27, 1915, Sp. 447.

[4] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 28, 1895, Sp. 1254.

[5] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 7, 1896, Sp. 288.

[6] Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 50, 1901, Sp. 2378.

[7] Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 50, 1903, S. 23.

[8] Illustrierte Kronen Zeitung, 22.10.1922, S. 3.

[9] Arbeiter Zeitung, 31.1.1929, S. 4.

Normdaten (Person): Joachim, Julius : BBL: 44836; GND: 1343094097;

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
BBL: 44836 (25.09.2024)
URL: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=44836

Letzte Aktualisierung: 2024 09 25

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Scientific Writing Hacks: NEUE VIDEO-PLATTFORM: NATURE MASTERCLASSES

Hack #37:

Ab sofort sind die kompletten Nature Masterclasses an der MedUni Wien lizenziert.

WICHTIG: Die Registrierung und/oder der erste Login zu den Nature Masterclasses muss am Campus innerhalb des MedUni Wien-Netzwerks erfolgen. Nach der Registrierung merkt sich die Webseite 6 Monate lang Ihre Zugriffsberechtigung, sodass Sie die Kurse dann mit jeder beliebigen Internetverbindung nutzen können – auch außerhalb des Campus.

Eine Anleitung ist hier zu finden:
Nature Masterclasses On-demand User GuideIP Access

Die Masterclasses des renommierten Verlages Springer Nature behandeln Themen rund um das wissenschaftliche Arbeiten, Publizieren und den Publikationsprozess allgemein. In Form von Videos und Tutorials können die Inhalte selbstständig erarbeitet werden.

Folgende Kurse stehen aktuell zur Verfügung:
– Writing a Research Paper: 1st + 2nd Edition
– Publishing a Research Paper
– Writing and Publishing a Review Paper
– Research Integrity: Publication Ethics
– Focus on Peer Review
– Experiments: From Idea to Design
– Persuasive Grant Writing
– Finding Funding Opportunities
– Managing Research Data to Unlock its Full Potential
– Data Analysis: Planning and Preparing
– Data Analysis: Conducting and Troubleshooting
– Interpreting Scientific Results
– Narrative Tools for Researchers
– Effective Science Communication
– Advancing Your Scientific Presentations
– Creating Successful Research Posters
– Getting an Academic Research Position
– Networking for Researchers
– Introduction to Collaboration
– Participating in a Collaboration
– Leading a Collaboration


English version

From now on, MedUni Vienna provides access to all courses of the On-demand platform Nature Masterclasses.

IMPORTANT: The first time you register on Nature Masterclasses and/or log in to access the courses, you need to make sure you are located on campus and connected to MedUni Vienna’s network. After the registration, the website will remember your connection to MedUni Vienna’s network for 6 months, enabling you to access the courses with any internet connection for 6 months – also off-campus.

A user guide can be found here:
User Guide for Nature Masterclasses-IP access

The Masterclasses of the renowned publisher Springer Nature cover topics like conducting research, scientific writing, as well as publication and presentation of scientific findings. The content is available in form of videos/tutorials.

The following courses are currently available:
– Writing a Research Paper: 1st + 2nd Edition
– Publishing a Research Paper
– Writing and Publishing a Review Paper
– Research Integrity: Publication Ethics
– Focus on Peer Review
– Experiments: From Idea to Design
– Persuasive Grant Writing
– Finding Funding Opportunities
– Managing Research Data to Unlock its Full Potential
– Data Analysis: Planning and Preparing
– Data Analysis: Conducting and Troubleshooting
– Interpreting Scientific Results
– Narrative Tools for Researchers
– Effective Science Communication
– Advancing Your Scientific Presentations
– Creating Successful Research Posters
– Getting an Academic Research Position
– Networking for Researchers
– Introduction to Collaboration
– Participating in a Collaboration
– Leading a Collaboration

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [149]: Verlag Wiley

Open AccessOpen Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien: Verlag Wiley

Autor:innen der Medizinischen Universität Wien können aufgrund eines transformativen Open-Access-Verlagsabkommens mit Wiley in rund 1.400 Zeitschriften des Verlags ohne Zusatzkosten Open Access publizieren.
Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen.

[en: Authors affiliated with the Medical University of Vienna can publish Open Access without any additional charges in over 2,000 Springer journals under a transformative Open Access publishing agreement. Please find the agreement details here>>

In our Blog you can continuously read the Open Access publications by members of MedUni Vienna.]

Schistosoma excretory/secretory products: an untapped library of tolerogenic immunotherapeutics against food allergy

Madeleine Rogers, Sandip Kamath, Donald McManus, Malcolm Jones, Catherine Gordon, Severine Navarro

Clin Transl Immunology. 2024 Sep; 13(9): e70001. Published online 2024 Aug 29. doi: 10.1002/cti2.70001

PMCID:

PMC11359118

AbstractArticlePDF–6.7M

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Long‐term immune changes in patients with relapsed/refractory chronic lymphocytic leukemia following treatment with venetoclax plus rituximab

Arnon P. Kater, Barbara F. Eichhorst, Carolyn J. Owen, Ulrich Jaeger, Brenda Chyla, Marcus Lefebure, Rosemary Millen, Yanwen Jiang, Maria Thadani‐Mulero, Michelle Boyer, John F. Seymour

Hemasphere. 2024 Aug; 8(8): e146. Published online 2024 Aug 27. doi: 10.1002/hem3.146

PMCID:

PMC11347997

AbstractArticlePDF–2.6M

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Induced Periodontitis in Rats With Three Ligature Types: An Exploratory Study

Natalia Chatzaki, Andreas Stavropoulos, Balazs Denes, José Cancela, Stavros Kiliaridis, Catherine Giannopoulou

Clin Exp Dent Res. 2024 Aug; 10(4): e946. Published online 2024 Aug 5. doi: 10.1002/cre2.946

PMCID:

PMC11300514

AbstractArticlePDF–478K

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Real‐world performance of plasma p‐tau181 in a heterogeneous memory clinic cohort

Tandis Parvizi, Raphael Wurm, Theresa König, Sara Silvaieh, Patrick Altmann, Sigrid Klotz, Guenther Regelsberger, Tatjana Traub‐Weidinger, Ellen Gelpi, Elisabeth Stögmann

Ann Clin Transl Neurol. 2024 Aug; 11(8): 1988–1998. Published online 2024 Jul 4. doi: 10.1002/acn3.52116

PMCID:

PMC11330220

AbstractArticlePDF–779K

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Unraveling unmet needs in ketogenic dietary services: An ERN EpiCARE survey

Valentina De Giorgis, Ludovica Pasca, Gemma Aznar‐Lain, Irena Bibic, Vedrana Bibic, Francesca Darra, Alice Dianin, Anastasia Dressler, Henna Jonsson, Jonna Komulainen‐Ebrahim, Magnhild Kverneland, Ellen Molteberg, Francesca Ragona, Anne de Saint‐Martin, Costanza Varesio, J. Helen Cross, ERN EpiCARE Ketogenic Dietary Therapy Special Interest Group (KDT SIG)

Epilepsia Open. 2024 Aug; 9(4): 1582–1588. Published online 2024 Jul 1. doi: 10.1002/epi4.12968

PMCID:

PMC11296111

AbstractArticlePDF–2.3M

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Pregnancy outcomes in patients with systemic lupus erythematosus compared to a high‐risk tertiary cohort and to standard population from the Austrian birth registry

Klara Rosta, Florian Heinzl, Valerie Kuczwara, Stefanie Schindler, Veronica Falcone, Anja Catic, Marina Riedmann, Hermann Leitner, Elisabeth Simader, Valentin Ritschl, Tanja Stamm, Alexandra Szlatinay, Peter Mandl, Antonia Mazzucato‐Puchner

Acta Obstet Gynecol Scand. 2024 Sep; 103(9): 1820–1828. Published online 2024 Jun 28. doi: 10.1111/aogs.14880

PMCID:

PMC11324932

AbstractArticlePDF–874K

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Start, switch and stop (triple‐S) criteria for enzyme replacement therapy of late‐onset Pompe disease: European Pompe Consortium recommendation update 2024

Benedikt Schoser, Nadine A. M. E. van der Beek, Alexander Broomfield, Esther Brusse, Jordi Diaz‐Manera, Andreas Hahn, Thomas Hundsberger, Cornelia Kornblum, Michelle Kruijshaar, Pascal Laforet, Eugen Mengel, Tiziana Mongini, David Orlikowski, Giancarlo Parenti, W. W. M. Pim Pijnappel, Mark Roberts, Thomas Scherer, Antonio Toscano, John Vissing, Johanna M. P. van den Hout, Pieter A. van Doorn, Stephan Wenninger, Ans T. van der Ploeg

Eur J Neurol. 2024 Sep; 31(9): e16383. Published online 2024 Jun 14. doi: 10.1111/ene.16383

PMCID:

PMC11295151

AbstractArticlePDF–650K

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The relation between BTK expression and iron accumulation of myeloid cells in multiple sclerosis

Anja Steinmaurer, Christian Riedl, Theresa König, Giulia Testa, Ulrike Köck, Jan Bauer, Hans Lassmann, Romana Höftberger, Thomas Berger, Isabella Wimmer, Simon Hametner

Brain Pathol. 2024 Sep; 34(5): e13240. Published online 2024 Jan 22. doi: 10.1111/bpa.13240

PMCID:

PMC11328345

AbstractArticlePDF–3.3M

Most Wanted Books: Hygiene, Infektiologie, Mikrobiologie

Unter den am meisten vorgemerkten Büchern der letzten Buchausstellung ist:

Hygiene, Infektiologie, Mikrobiologie
Jassoy, Christian [Verfasser]
Schwarzkopf, Andreas [Verfasser]
Lübbert, Christoph, 1971- [Verfasser]
Schubert, Stefan, 1970- [Verfasser]
2024
Buchstandort/Signatur: WY-18-43 /<4>

Infektionskrankheiten verstehen, vermeiden, bekämpfen

– Hygiene, Infektiologie, Mikrobiologie  für die Pflege bzw. Gesundheitsberufe zugeschnittenes Detailwissen
– Zahlreiche Praxistipps, worauf es bei der Bekämpfung pathogener Mikroorganismen ankommt.
– Generalistische Wegweiser ermöglichen ein schnelles Auffinden der wichtigsten Inhalte für die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und die Altenpflege.
– Informationen zu neuen Erregern und Krankheitsüberträgern
– Labormethoden, Isolationsmaßnahmen sowie Standards bei Händehygiene und Handschuhmanagement 
– 5 Fallbeispiele mit Lösungen
uvm.

Link zum Inhaltsverzeichnis

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Weitere Infos:

Scientific Writing Hacks: Best Practices: Academic Integrity – Hochschulschriften erfolgreich verfassen WS24

Hack #36:

Best Practices: Academic Integrity – Hochschulschriften erfolgreich verfassen WS24

Beim Erstellen von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten eröffnen sich schnell viele Fragen. Sie bekommen in diesem Workshop Antworten, wie Sie Ihre Abschlussarbeit konform dem Leitfaden zum Erstellen von Hochschulschriften verfassen können. Zusätzlich haben Sie hier die Möglichkeit, Ihre persönlichen Themen den Vortragenden mitzuteilen.

Weiters gibt es praxisbezogene Vorträge u.a. zum Thema  wissenschaftliches Recherchieren, wissenschaftliches Schreiben,  Zitierstile, Beschriften von aus der Literatur entnommenen Abbildungen und Tabellen, Datenschutz und verantwortungsvolle Verwendung von KI-Tools und Informationen rund um das Thema Plagiat.

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