
Arthur Schnitzler im Grenzgang zwischen Medizin und Literatur
17. Oktober 2016, 19 – 21 Uhr
Van Swieten Saal, Medizinische Universität Wien
Arthur Schnitzler jenseits der Auffassung vom „Küssd’Hand-
Dichter“, der von süßen Mäderln und feschen
Offizieren erzählt, sondern als Meister der psychoanalytischen
Novelle, als Seelenpathologe. Mit dem
diagnostischen Blick des Arztes, der nicht bewertet,
sondern erkennt und benennt, öffnet Schnitzler im
Seziersaal der Literatur mit dem scharfen Skalpell der
Schreibfeder den Menschen und seziert ihn in seinem
Streben nach Glück.
Arthur Schnitzler war Arzt und Schriftsteller. Seine
Werke handeln von der Zerrissenheit der Welten an der
Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, einer Zerrissenheit
zwischen Revolution und Reaktion, Wissenschaft
und Aberglaube, freier Sexualität und Prüderie.
Programm
19:00 bis 19:15 Uhr
Begrüßung und Einführung
Christiane Druml, Leiterin der Sammlungen der
Medizinischen Universität Wien
19:15 bis 20:00 Uhr
Lesung
Joseph Lorenz liest ausgewählte Texte
20:00 bis 20:30 Uhr
Pause
Imbiss und Getränke
20:30 bis 21:00 Uhr
Lesung
Joseph Lorenz liest ausgewählte Texte
Kartenverkauf
Vorverkauf Online:
https://zen.eventjet.at/shop/event/6537
Abendkassa. Kartenreservierung unter:
anmeldung-alumni-club@meduniwien.ac.at
Kontakt
Alumni Club der
Medizinischen Universität Wien
Sensengasse 2a
1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 40160-36582
E-Mail: alumni-club@meduniwien.ac.at
www.alumni-club.meduniwien.ac.at

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Das Volk wiederum erklärte sich diesen lateinischen Namen auf seine Art mit „nix“ gleich „nichts“, was auch durch den flüchtigen, kaum faßbaren Charakter der Substanz bestätigt wurde. Die Apotheker übersetzten ihrerseits das ihrer Meinung nach volkstümliche Wort „nix“ für den erwiesenermaßen wirksamen Stoff ins Lateinische und nannten es „nihilum album“, unter welcher Bezeichnung es auch in den Arzneibüchern bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts geführt wurde. So wurde das ohnehin schon lateinische Wort „nix „, das vom Volke eingedeutscht worden war, nochmals allerdings mit neuer Bedeutung ins Lateinische übersetzt, was sicher nicht allzu oft bei einem Wort vorkommt.