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Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: „Makuladegeneration“ – monokulär (?)

Concept Ophthalmologie 01 / 2017

„Makuladegeneration“ – monokulär (?)

Längst nicht jede Makuladegeneration ist altersbedingt. Und sie tritt auch nicht immer an beiden Augen auf, wie nachfolgendes Beispiel illustriert. Auch retinale Lichtschäden können zu Netzhautveränderungen führen.
Von Prof. Dr. Peter Heilig.

Heilig3Eine junge Biologin klagte über allmählich entstandene Sehstörungen ihres führenden Auges. Die Netzhautveränderungen ihres Mikroskopier-Auges waren nicht von einer „altersbedingten“ Makuladegeneration zu unterscheiden. In der Anamnese gab die Patientin an, stets nur binokulär mikroskopiert zu haben. Bald darauf korrigierte sie sich: „Pardon, ich habe die Studenten-Mikroskopier-Übungen vergessen!“ Die endgültige Diagnose lautete daher: retinaler Lichtschaden. Die lichtschwachen, gelblichen „incandescent“ Glühbirnchen der in die Jahre gekommenen Studenten-Mikroskope hatten mit der Zeit irreversible Spuren in der Netzhaut des führenden Auges dieser jungen Assistentin hinterlassen. Die Netzhaut ihres Partnerauges wies nicht die geringsten pathologischen Veränderungen auf. Es bestand auch keine diskrete erworbene Dyschromatopsie oder reduziertes Kontrastsehen dieses Auges.

Vor kurzem entdeckte Auto-Antikörper (z.B. CD5 antigen-like protein) werfen – wieder einmal – neues Licht auf die Pathogenese von Netzhaut-Degenerationen1. Das wie mit einem Brennglas in den zentralen Netzhautarealen gebündelte Licht kann apoptotische Prozesse neuroretinaler Strukturen, wie der besonders verletzlichen Funktionseinheit Rezeptor-Pigmentepithel, induzieren. Phototoxizität wurde lange Zeit als mögliche Noxe unterschätzt oder sogar negiert.

Ad „altersbedingt“: Im konkreten Fall scheidet Alter als Kausalfaktor aus, zweifelsfrei. Auch die üblichen Verdächtigen wie Genetik, Zigaretten, Fehlernährung, Bewegungsmangel etc. können dieses Klischee einer Makula-„Degeneration“ nicht erklären. Wie bei Endoskopikern, Gegenlicht-Fotografen (via Okular, nicht Display oder Monitor) und anderen chronischen, immer wiederkehrenden monokulären Lichtbelastungen können diskrete erworbene Dyschromatopsien und später Störungen des Kontrastsehens oder  gröbere Funktionsausfälle (des führenden Auges) auftreten.  „Makuladegenerationen“ amblyoper Augen werden kaum jemals beobachtet.

Bei der Smartphone-„Blindness“2 von Kindern, welche tagelang, bis unmittelbar vor dem Schlafengehen, in kurzwellig dominiert grelle Smartphone-Displays (blue-rich-white-light) starren, manifestieren sich transitorische Obskurationen und zwar monokulär, denn die Lidspalte des jeweils mitgeblendeten Partnerauges wird eng gehalten. Derart schwere Symptome im zarten Alter sind besonders alarmierend: Die Industrie blendet ihre Kinder – mit Displays, Monitoren, Kfz-Scheinwerfern, Tagfahrlicht-Inattentional-Blindness-Lichtern und überdosierten Kunstlicht-Bombardements – ubiquitär. Es gibt kein Entrinnen mehr. Das präfigierte, uncharmante „alters-“ wird hoffentlich eines Tages Geschichte sein. Das Adjektiv „bedingt“* veranlasste regelmäßig Prof. J. Böck (ehem. Vorstand der II. Wiener Augenklinik, Karl Kraus-Leser) zu pointierten Bonmots. Mit Recht.

Asymmetrien: Das führende Auge erleidet früher und intensiver diverse Licht-und UV- Schäden mit allen pathognomonischen Zeichen einer senilen Makuladegeneration. Die unteren  Netzhautabschnitte sind immer stärker betroffen als die obere Fundushälfte. Dies ist deutlich zu erkennen an den  knochenkörperchenartig pigmentierten degenerativ-atrophischen Arealen der sektorenförmigen Retinopathia pimentosa3. Auch kurze  Lichtbelastungen (Funduskamera, OR-Mikroskop etc.) können phototoxische Läsionen dystropher Retinae verursachen.

Therapien
Antioxidative, neuroprotektive, Supplement- sowie zahllose weitere engagierte Formen medikamentöser Therapien halten nicht ganz das, was sie versprechen. Die Therapie oben angeführter retinaler Pathologie, nicht selten dem „Kausalfaktor“ Alter zugeschrieben –„altersbedingt“–, kommt oft zu spät; ersehnte Erfolge entsprechen nicht immer den Erwartungen.

Statine: „Evidence from currently available RCTs is insufficient to conclude that statins have a role in preventing or delaying the onset or progression of AMD“4. Unerwünschte Statin-Nebenwirkungen können jedoch, dosisabhängig, als gesichert betrachtet werden.

„Eye vitamins … can help the retina“ – Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass die noch immer aggressiv beworbene Vitamintherapie, welche möglicherweise unreflektiert empfohlen wird, Schäden verursachen kann, welche bisher schamhaft  verschwiegen wurden. Dazu im Besonderen: „Diseases for which the treatment could be harmful: Laboratory research suggests that the treatment regimen may be harmful to people with Stargardt disease, cone-rod dystrophy, best disease and any retinal disease caused by mutations in the gene Abca4.“5 – nicht nur. Gentherapien, Versuche, das Problem an der Wurzel zu packen, machen Hoffnung (?). Die intravitreale Injektionstherapie ist nicht Gegenstand dieses Beitrages (siehe Update – IVI-Consensus Guidelines).

Resümee: Effiziente Prophylaxe, beginnend bei der Geburt, wäre ein Desideratum. Selbst dann, wenn ökonomische Interessen darunter leiden sollten.

*bedingt: begrenzt, beschränkt, eingeschränkt (Duden)

Gender: ‚beyond‘

Literatur:
1 Iannacconea A et al (2016) Retinal pigment epithelium and microglia express the CD5 antigen-like protein, a novel autoantigen in age-related macular degeneration. Exp Eye Res, in press.
2 Heilig P (2016) „Blindheit“, induziert. CONCEPT Ophthalmologie 09, 50-51
3 Heilig P et al ((2009) Retinal light damage. Spektrum Augenheilkd 23: 240–248
4 Gehlbach P, Li T, Hatef E (2016) Statins for age-related macular degeneration. Cochrane Database Syst Rev;(8):CD006927.
5 http://www.blindness.org
6 Ghazi NG et L (2016) Treatment of retinitis pigmentosa due to MERTK mutations by ocular subretinal injection of adeno-associated virus gene vector: results of a phase I trial. Hum Genet. Mar;135(3):327-43.

Autor: Univ.-Prof. Dr. Peter Heilig,
Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie,
Medizinische Universität Wien
Concept Ophthalmologie 01 / 2017

Abbildung: Monokulares Mikroskopieren. Die Illustration hat der Autor selbst gezeichnet

Weitere Artikel von Prof. Dr.Heilig–>

Neuerwerbungen im Mai`17:

Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
Neuerwerbungen laufend erweitert.

Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert.

Alle Neuerwerbungen finden Sie im Katalog–>LINK

Beispiele:

Zusatzweiterbildung Intensivmedizin : das gesamte Spektrum der operativen und nichtoperativen Intensivmedizin : 1500 Prüfungsfragen
Jahn, Uli-Rüdiger, 1963- [HerausgeberIn] Van Aken, Hugo, 1951- [HerausgeberIn] Atzeni, A. [MitwirkendeR]
2017

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Bildatlas Podologie : Befund, Behandlung, Prophylaxe
Bittig, Fritz [VerfasserIn]
2017

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Klinikleitfaden Kardiologie
Stierle, Ulrich, 1955- [HerausgeberIn] Hartmann, Franz, 1947- [MitwirkendeR]
2017

false
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Liver disease in clinical practice
Tim Cross [HerausgeberIn]
2017

false
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BASICS Allgemeinmedizin
Lehmeyer, Lukas, 1978- [VerfasserIn] Weinberger, Sarah, 1984- [VerfasserIn]
2017

Lisa Gollubich: Praktikum an der Ub MedUni Wien

Lisa Gollubich: Praktikum an der UB MedUni Wien (März 2017)

Nachdem ich mich schon seit langem für Medizin interessiere, habe ich mich im Rahmen des Lehrganges Libary and Information Studies, den ich gerade absolviere, für ein zweiwöchiges Praktikum an der UB Med Uni Wien entschieden. Positiv empfand ich zu allererst die herzliche Aufnahme ins Team, das Klima, das es ermöglichte auch jede noch so simple Frage zu stellen und die Freiräume, die ich nutzte, um erste Erfahrungen am Schalter bei der Entlehnung zu machen. In der ersten Woche durchlief ich alle Abteilungen der Bibliothek, was mir einen tieferen Einblick in das bibliothekarische Arbeiten ermöglichte und so manche Lücke zwischen der im Lehrgang vermittelten Theorie und der Praxis schloss. Besonders einprägsam war für mich der Nachmittag in der Zweigstelle der Zahnmedizin, der mir das Konzept einer OPL näher brachte und mir die Möglichkeit bot, besondere Fragen zu stellen. Auch der Tag am Josephinum ließ mich sowohl die Medizin als auch das Bibliothekswesen aus einem anderen Winkel betrachten.

In der zweiten Woche meines Praktikums arbeitete ich zusammen mit den zwei zuständigen Kollegen mit dem Dokumentenlieferdienst Subito. Nach einiger Zeit war es für mich keine Schwierigkeit mehr, mich im Magazin zurechtzufinden, Bücher, die zu scannen waren, zu finden und auch wieder einzustellen. Am letzten Tag entdeckte ich dort sogar Journals aus den 1830er Jahren, was mich beeindruckte. Zur Subito-Expertin fehlt wahrscheinlich noch die über einen längeren Zeitraum reichende Praxis, aber ich denke dennoch, dass ich in der kurzen Zeit viel gelernt habe. Ich blicke auf zwei schöne Wochen zurück, die leider viel zu schnell vergangen sind. Es verbleiben positive Erinnerungen an mein erstes Praktikum in einer Bibliothek, die Basis für alle weiteren Erfahrungen.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim Team der UB MedUni Wien bedanken für die Vielseitigkeit meines Praktikums, die Möglichkeit Fragen zu stellen und die Integration ins Team!

Lisa Gollubich

Weitere Berichte über Praktika an der UB Med Uni Wien im Van Swieten Blog:

Gastautor: Prof. Dr. Hermann AICHMAIR: Augen – Amulette, Brillen, Optik [38]: Das Auge in Malerei, Musik und Literatur

Gastautor: Prof. Dr. Hermann AICHMAIR: Augen – Amulette, Brillen, Optik [38]: Das Auge in Malerei, Musik und Literatur

Als zentrales Sinnesorgan des Menschen wird dem Auge auch in Malerei, Musik und Literatur Raum gegeben. Hier seien nur einige wenige Stücke angeführt, die in der Ausstellung zu sehen sind.
Die hl. Ottilie, als eine der wichtigsten Augenheiligen, findet sich immer wieder auf Holzvotivtafeln. Als Beispiel sei ein „ex voto“ aus dem Jahre 1753 angeführt. Ein besonders interessantes Blatt stammt von Werner Berg 13
Der Holzschnitt Die Einäugigeentstand 1953, die „Erblindende zu St. Lucia“ 1967 und „Für St. Lucia1972.

13) Werner Berg wurde 1904 in Eberfeld (Rheinland) geboren und lebte bis 1981. Er studierte
zuerst Staatswissenschaften, ab 1924 an der Kunstakademie in Wien und München. 1931 siedelte
er sich in Südkärnten auf einem Bauernhof an und arbeitete dort als Bauer und Maler. Er wurde
einer der bekanntesten Holzschneider Österreichs.

Einaeugige

„Die Einäugige „, Werner Berg, Holzschnitt, 1953

https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Berg
https://de.wikipedia.org/wiki/Odilia

Alle Beiträge–>Augenheilkunde

Text: Hermann AICHMAIR, MEIDLING BLÄTTER DES BEZIRKSMUSEUMS, Heft 59, 2003
Fotos: Sammlung Hermann Aichmair Bezirksmuseum Meidling

DIPLDISS-COACHING – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-DiplomandInnen / DissertantInnen“- 24.06.2017 2017

DiplDiss-Coaching  – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-DiplomandInnen/DissertantInnen“

Ein kostenfreies Angebot für Studierende der MedUni Wien
Termin: 24.06. 2017

Vortragende: Dr. Eva Chwala

Grundlagen der Literaturrecherche

  • Auswahl der Datenbanken
  • Suchstrategien
  • Freies Arbeiten – Betreuung bei der Recherche

Samstag, 24.06. 2017 von 9:30 – 12:30 im Vortragsraum der UB MedUni

Email-Anmeldung: eva.chwala@meduniwien.ac.at
mit Angabe der Bibliotheks-ID Nr. ($A………)

DiplDiss_Foto_M.Hartl

FRESH eBooks 2017

Mit der laufenden Erweiterung

des eBooks-Bestandes

gewährleistet  die

Universitätsbibliothek

ständig verfügbare Literatur .

Alle eBooks können über die Suche – Ubmed findit im Volltext abgerufen werden.

Die kürzlich lizenzierten eBooks finden Sie hier–>LINK

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Remote Access zum LOG-IN –>LINK
Nach dem Log-in –>
Suche – Ubmed findit

Achtung: Der Remote Access funktioniert nur für lizenzierte elektronische Ressourcen der Universitätsbibliothek und nur „off-campus“.

 

Dr. Werner Horvath: „Prometheus“ oder „Der Trinker“

„Prometheus“ oder „Der Trinker“
Dies ist die Neuinterpretation eines antiken Mythos. Drei Monate Arbeitszeit stecken in dem Bild, angefangen von den ersten Skizzen bis zum Aufsprayen des vorläufigen Zwischenfirnis. Und jetzt sitzt er da, der moderne Prometheus, gekettet an die Flasche. Einst hat ihm der Alkohol das Feuer gegeben, das er zu den Menschen brachte. Doch nun frisst die Droge wie ein Adler an seiner zirrhotischen Leber.
Horvath_PrometheusWerner Horvath: „Prometheus“ oder „Der Trinker“. Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm, 2017.

Er ist gezeichnet von all den Symptomen, die ein Alkoholiker haben kann: Am harmlosesten ist noch ein Rhinophym, eine knollenartige Verdickung der Nasenspitze. Lebensbedrohend sind dagegen Krampfadern der Speiseröhre, sogenannte Ösophagusvarizen. Als Folge von vielfachen Stürzen im Rausch sind Rippenbrüche unterschiedlichen Alters diagnostizierbar. Ein computertomographisches Bild enthüllt eine weitere häufige Verletzungsfolge bei schweren Trinkern, nämlich ein chronisches epidurales Hämatom, also eine Blutung innen am Schädelknochen, die auf das Gehirn drückt.

Viele berühmte Künstler – Maler, Dichter, Musiker und andere – teilen zumindest teilweise sein Schicksal. Doch vielleicht kann die alte Sage auch Trost bieten. Prometheus wurde demnach von Herakles befreit, welcher den Adler schließlich mit Pfeil und Bogen erlegte. – Wir lernen daraus: Es ist nie zu spät für eine Entziehungskur!

Dr. Werner Horvath zu Gast im Van Swieten Blog:

Horvath_2010

Dr. Werner Horvath: Ganz schön krank! – Berufskrankheiten

Dr. Werner Horvath: Womit Kinder spielen – das Problem Kindersoldaten

Dr. Werner Horvath: Ängste und Neurosen

Dr. Werner Horvath: Die Waffen nieder!

Dr. Werner Horvath: WINDOWS FOR PEACE – Peace Museum Vienna

Dr. Werner Horvath: Die Faszination der Mikrobiologie – Tropenkrankheiten

Dr. Werner Horvath: Mangelerkrankungen – Armut als Risiko

Dr. Werner Horvath: Lifestyle Diseases – Wohlstand als Risiko

Dr. Werner Horvath: Der emanzipierte Patient – vom Objekt zum Subjekt

Dr. Werner Horvath: Genies der ersten Stunde

Dr. Werner Horvath: Wie man als Pop-Musiker unsterblich wird.

Dr. Werner Horvath: Die paradoxe Welt des Zenon von Elea

Dr. Werner Horvath: Pulverfass Iran

Dr. Werner Horvath: Als die Menschheit klar zu denken begann…

Dr. Werner Horvath: Ein großer Europäer ist nicht mehr

Dr. Werner Horvath: Der Krieg ist ein Chamäleon

Dr. Werner Horvath: Die drei Welten des Karl Popper

Dr. Werner Horvath: Wie ist das heute in Haiti?

Dr. Werner Horvath: Über Friedenskonzepte

Dr. Werner Horvath: Gesellschaftsvertrag und Privateigentum

Dr. Werner Horvath: „Atomkraft – das Danaergeschenk“

Dr. Werner Horvath: Die Ölpest im Golf von Mexiko Arzt & Künstler: Bilder von

Dr. Werner Horvath zur Weltwirtschaftskrise

Dr. Werner HORVATH – Die Altäre der anderen Art Für

Dr. Horvaths Malerei typisch sind das Zusammenspiel der Portrait-Umrisslinien und die aus “isodensen Flächen” zusammengesetzten Binnenstrukturen…

Dr. Werner Horvath: Bilder – Figuren – Porträts

Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [9]: Published online 2016 Sep

Open Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für AutorInnen der MedUni Wien

Die Medizinische Universität Wien hat mit dem Springer-Verlag ein neues Lizenzmodell „Springer Compact“ vereinbart. Publiziert kann in über 1.600 Subskriptionszeitschriften von Springer Open Access ohne zusätzliche AutorInnengebühren werden.  Mehr Infos–>

Im Van Swieten Blog können Sie  kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:

Impact of gender on tumor stage and survival of upper urinary tract urothelial cancer: A population-based study

1Department of Urology, Kaiser-Franz-Josef-Spital, Vienna, Austria
2Austrian National Cancer Registry, Statistics Austria, Vienna, Austria
3Department of Epidemiology, Centre for Public Health, Medical University of Vienna, Kinderspitalgasse 15, 1090 Vienna, Austria
4Department of Urology, Medical University of Graz, Graz, Austria
Thomas Waldhoer, Phone: +43-1-4016034703, Fax: +43-1-40160934700, ta.ca.neiwinudem@reohdlaw.samoht.
corresponding authorCorresponding author.
 

Wien Klin Wochenschr. 2017; 129(11): 385–390. Published online 2016 Sep 26. doi: 10.1007/s00508-016-1088-4

PMCID:

PMC5486730

Article

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PDF–947K

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Abiraterone for castration-resistant prostate cancer: adherence, survival and hospitalization: Analysis of a medical claims database

1Department of Urology and Andrology, Kaiser-Franz-Josef Spital, Kundratstrasse 3, 1100 Vienna, Austria
2Department of Urology, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
3Department of Urology, Landesklinikum Wiener Neustadt, Wiener Neustadt, Austria
4Department of Urology, Medical University of Graz, Graz, Austria
Stephan Madersbacher, Phone: +43-1-601914808, Fax: +43-1-601914809, ta.vakneiw@rehcabsredam.nahpets.
corresponding authorCorresponding author.
 

Wien Klin Wochenschr. 2017; 129(11): 380–384. Published online 2016 Sep 5. doi: 10.1007/s00508-016-1067-9

PMCID:

PMC5486773

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PDF–345K

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Similar impact of multiple sclerosis and migraine on sexual function in women: Is the multiple sclerosis impact scale questionnaire useful?

1Medical University of Vienna, Vienna, Austria
2Department of Neurology, Medical University of Vienna, Währinger Gürtel 18–20, 1090 Vienna, Austria
Sabine Salhofer-Polanyi, ta.ca.neiwinudem@iynalop-refohlas.enibas.
corresponding authorCorresponding author.

Wien Klin Wochenschr. 2017; 129(3): 115–120. Published online 2016 Sep 5. doi: 10.1007/s00508-016-1066-x

PMCID:

PMC5318470

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Clinical-Pathological Conference Series from the Medical University of Graz: Case No 160: 33-year-old woman with tetraparesis on Easter Sunday

  • 1Division of Gastroenterology and Hepatology, Department of Internal Medicine III, Medical University of Vienna, Vienna, Austria.
  • 2Department of Internal Medicine IV, Elisabethinen Hospital, Linz, Austria.
  • 3Division of Cardiology, Department of Internal Medicine, Medical University of Graz, Graz, Austria.
  • 4Department of Pathology, Medical University of Graz, Graz, Austria.
  • 5Division of Endocrinology and Metabolism, Department of Internal Medicine, Medical University of Graz, Graz, Austria.
  • 6Department of Neurology, Medical University of Graz, Graz, Austria.
  • 7Division of Angiology, Department of Internal Medicine, Medical University of Graz, Graz, Austria.
  • 8Division of Gastroenterology and Hepatology, Department of Internal Medicine, Medical University of Graz, Auenbruggerplatz 15, 8036, Graz, Austria.

Wien Klin Wochenschr. 2016; 128(19): 719–727. Published online 2016 Sep 28. doi: 10.1007/s00508-016-1085-7

PMCID:

PMC5052289

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PDF–569K
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Molecular Imaging of Angiogenesis in Cardiac Regeneration

  • 1Department of Cardiology, Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18-20, 1090 Vienna, Austria.

Curr Cardiovasc Imaging Rep. 2016; 9(10): 27. Published online 2016 Sep 10. doi: 10.1007/s12410-016-9389-6

PMCID:

PMC5018257

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Indications for liver transplantation in adults: Recommendations of the Austrian Society for Gastroenterology and Hepatology (ÖGGH) in cooperation with the Austrian Society for Transplantation, Transfusion and Genetics (ATX)

  • 1Department of Internal Medicine, Academic Teaching Hospital Hall i.T., Milserstraße 10, 6060, Hall i.T., Austria.
  • 2Department of Internal Medicine II, Medical University of Innsbruck, Innsbruck, Austria. ivo.graziadei@tirol-kliniken.at.
  • 3Department of Internal Medicine II, Medical University of Innsbruck, Innsbruck, Austria.
  • 4Department of Gastroenterology and Hepatology, Medical University of Graz, Graz, Austria.
  • 5Department of Visceral, Transplant and Thorax Surgery, Medical University of Innsbruck, Innsbruck, Austria.
  • 6Division of Gastroenterology and Hepatology, Department of Internal Medicine III, Medical University of Vienna, Vienna, Austria.
  • 7Department of Transplant Surgery, Medical University of Graz, Graz, Austria.
  • 8Department of Psychiatry, Medical University of Innsbruck, Innsbruck, Austria.
  • 9Department of Anesthesiology and Intensive Care Medicine, Medical University of Innsbruck, Innsbruck, Austria.
  • 10Department of Internal Medicine I, Medical University of Innsbruck, Innsbruck, Austria.
  • 11Department for Transplantation, Medical University of Vienna, Vienna, Austria.

Wien Klin Wochenschr. 2016; 128(19): 679–690. Published online 2016 Sep 2. doi: 10.1007/s00508-016-1046-1

PMCID:

PMC5052293

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Evaluation of the pharmacoDYNAMIC effects of riociguat in subjects with pulmonary hypertension and heart failure with preserved ejection fraction: Study protocol for a randomized controlled trial

1Department of Cardiology, Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18–20, 0190 Vienna, Austria
2Centre for Pulmonary Hypertension, Thoraxclinic, University Hospital of Heidelberg, Heidelberg, Germany
3Department of Internal Medicine I, University Hospital Carl Gustav Carus Dresden, Dresden, Germany
4Medical Clinic II, Coburg Hospital, Coburg, Germany
5Department of Cardiology, Paracelsus Medial University Salzburg, Salzburg, Austria
6Department of Cardiology, Public Hospital Elisabethinen Linz, Linz, Austria
7Pulmonary Clinic, Department of Cardiovascular and Thoracic Medicine, University Hospital Zurich, Zurich, Switzerland
8M.A.R.C.O. GmbH & Co. KG, Düsseldorf, Germany
9Am Eckbusch 75, 42113 Wuppertal, Germany
Julia Mascherbauer, ta.ca.neiwinudem@reuabrehcsam.ailuj.
corresponding authorCorresponding author.

Wien Klin Wochenschr. 2016; 128(23): 882–889. Published online 2016 Sep 2. doi: 10.1007/s00508-016-1068-8

PMCID:

PMC5161763

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Epidemiology and pathology of Paget’s disease of bone – a review

1Department of Pathophysiology and Allergy Research, Center of Pathophysiology, Infectiology and Immunology, Medical University of Vienna, Waehringer Guertel 18–20, 1090 Vienna, Austria
2Department of Physiology, School of Pharmacy, and Institute of Nutrition and Food Technology, University of Granada, Granada, Spain
Elena Nebot Valenzuela, ta.ca.neiwinudem@aleuznelavtoben.anele.
corresponding authorCorresponding author.

Wien Med Wochenschr. 2017; 167(1): 2–8. Published online 2016 Sep 6. doi: 10.1007/s10354-016-0496-4

PMCID:

PMC5266784

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Investigating the prediction value of multiparametric magnetic resonance imaging at 3 T in response to neoadjuvant chemotherapy in breast cancer

1High-field MR Centre, Department of Biomedical Imaging and Image-guided Therapy, Medical University of Vienna, Lazarettgasse 14, 1090 Vienna, Austria
2Christian Doppler Laboratory for Clinical Molecular MR Imaging, Vienna, Austria
3Division of Molecular and Gender Imaging, Department of Biomedical Imaging and Image-guided Therapy, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
4Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, Molecular Imaging and Therapy Service, New York, NY USA
5Department of Imaging Methods, Institute of Measurement Science, Slovak Academy of Sciences, Bratislava, Slovakia
6University of Oxford, John Radcliffe Hospital, Oxford Centre for Clinical Magnetic Resonance Research, Oxford, UK
7Department of Pathology, Comprehensive Cancer Center, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
8Clinical Division of Oncology, Department of Medicine I, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
Stephan Gruber, ta.ca.neiwinudem@reburg.nahpets.
corresponding authorCorresponding author.

Eur Radiol. 2017; 27(5): 1901–1911. Published online 2016 Sep 20. doi: 10.1007/s00330-016-4565-2

PMCID:

PMC5374186

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ESICM LIVES 2016: part one: Milan, Italy. 1-5 October 2016

Intensive Care Med Exp. 2016 Sep; 4(Suppl 1): 27. Published online 2016 Sep 29. doi: 10.1186/s40635-016-0098-x

PMCID:

PMC5042924

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Low-tube-voltage selection for triple-rule-out CTA: relation to patient size

1Department of Radiology, University Medical Center Utrecht, Heidelberglaan 100, P.O. Box 85500, 3584 CX Utrecht, The Netherlands
2Institute of Clinical Radiology and Nuclear Medicine, University Medical Center Mannheim, Medical Faculty Mannheim – Heidelberg University, Heidelberg, Germany
3Department of Diagnostic and Interventional Radiology, Hufeland Klinikum GmbH, Bad Langensalza, Germany
4Department of Radiology, General Hospital Celle, Celle, Germany
5Division of Cardiovascular Imaging, Department of Radiology and Radiological Science, Medical University of South Carolina, Charleston, SC USA
6Department of Biomedical Imaging and Image-guided Therapy, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
Richard A. P. Takx, Phone: +31-887559529, ln.thcertucmu@xkat.p.a.r.

corresponding authorCorresponding author.

Eur Radiol. 2017; 27(6): 2292–2297. Published online 2016 Sep 29. doi: 10.1007/s00330-016-4607-9

PMCID:

PMC5408040

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Bos L, Schouten L, van Vught L, Wiewel M, Ong D, Cremer O, Artigas A, Martin-Loeches I, Hoogendijk A, van der Poll T, Horn J, Juffermans N, Schultz M, de Prost N, Pham T, Carteaux G, Mekontso Dessap A, Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien [9]: Published online 2016 Sep weiterlesen