Archiv der Kategorie: Literaturhinweis

Literaturhinweis

„Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [15]: „Exlibris Lorenz Böhler“

Im Van Swieten Blog werden exemplarisch digitalisierte Exlibris aus medizinhistorischen Büchern „Exlibris in situ“, der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin [1], präsentiert, die im  Bibliothekskatalog recherchierbar sind.

 „Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [15]:

Exlibris Lorenz Böhler

Lanzinger, Hubert, 1880-1950

 

Ärzte-Exlibris: Die triptychonartige Anordnung hebt das zentrale Schriftfeld „Ex Libris“, Eignername „Lorenz Böhler“ und das dahinter dargestellte Buch mit auf dem Buchrücken befindlicher Beschriftung „Knochenbrüche“ auf eine Ebene höherer Bedeutsamkeit. Der linke Teil zeigt einen stehenden und einen auf einer Krankentrage sitzenden Mann mit Verbänden. Der rechte Teil zeigt zwei mit Langhanteln trainierende Männer in einer Kraftkammer. Im Hintergrund links und rechts befinden sich Ausschnitte von anatomischen Darstellungen der unteren Extremitäten, sowie rechts oben senkrecht die Signatur: Lanzinger

Exlibris in situ:

Seuchenbekämpfung im Kriege : zehn Vorträge ; mit 16 Abbildungen im Text

Zentralkomitee für das Ärztliche Fortbildungswesen in Preußen [VerfasserIn] Adam, Curt, 1875-1941Flügge, Carl, 1847-1923Friedberger, Ernst, 1875-1932Jochmann, Georg, 1874-1915Kirchner, Martin, 1854-1925Lentz, Otto, 1873-1952Neufeld, Fred, 1869-1945Wassermann, August von, 1866-1925
1915

Handbuch der medizinischen Statistik

Prinzing, Friedrich, 1859- [VerfasserIn]
1931
 
 

@Lorenz Böhler:
Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [16]: Böhler, Lorenz: Technik der Knochenbruchbehandlung. 1929.

@Exlibris-Grafiker: Hubert Lanzinger (1880-1959) in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie: URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Lanzinger (Stand: 15.09.2019)

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Ein Exlibris ist ein grafisch gestalteter Eigentumsvermerk, der entweder in Zettelform auf die Innenseite von Bucheinbänden geklebt oder eingestempelt wird. Bucheignerzeichen gibt es bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Sie stellen neben ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung auch ein wichtiges Provenienzmerkmal dar, da der Weg eines Buches nachvollzogen werden kann. Aufgrund vielfältigster Exlibris von künstlerischem Wert sind diese auch begehrte Objekte von Sammlungen und buchkünstlerischer Betätigung „Exlibris-Kunst“ geworden.

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13 202 Lehrbuchsammlungsbücher für MedUni Wien Studierende

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Foto: M.Hartl

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [117]: Brosch Anton – Professor für pathologische Anatomie und Militärarzt (1869-1938)

Brosch Anton – Professor für pathologische Anatomie und Militärarzt (1869-1938)

Text: Dr. Walter Mentzel

Anton Brosch wurde am 21. Juni 1869 in Mühlbach in Tirol[1] als Sohn des k.u.k. Hauptmann in Reserve,[2] Besitzer der Kriegsmedaille und Inspektor bei der k.k. priv. Südbahn-Gesellschaft, Anton Brosch (gest. am 30.11.1898 Graz),[3] und Anna Brosch (*zirka 1845, gest. Juni 1935 Wien),[4] geboren. Seit 1899[5] war er mit Eugenia (16.11.1876 Wien, gest. zirka 1952 Wien), geborene Mickl,[6] verheiratet, mit der er gemeinsam die beiden Kinder Frieda und Robert (*24.2.1906, gest. zirka 1945 Wien)[7] hatte.[8]

Brosch besuchte das Untergymnasium am Theresianum in Wien und danach das Obergymnasium am Staatsgymnasium in Graz. Nach der Matura begann er in Graz an der Karl-Franzens-Universität mit dem Studium der Medizin, das er am 13. März 1893 als Doktor der gesamten Heilkunde mit der Promotion abschloss.

Nachdem er vom 1. Oktober 1892 bis 30. September 1894 als Assistent an der Lehrkanzel für pathologische Anatomie in Graz gearbeitet hatte, wechselte er im Februar 1895 als Prosektor an das k.u.k. Garnisonspital Nr. 1 nach Wien, wo er am „Militär-Leichenhof“ tätig war. Hier entwickelte er zirka 1902 ein neues Leichen-Konservierungsverfahren, für deren Weitergabe und Durchführung er Ausübungsrechte im Lizenzwege erteilte.[9] Seit Oktober 1900 unterrichtete er als Lehrer an der k.u.k. militärärztlichen Applikationsschule in Wien und hielt pathologisch-anatomische und gerichtsärztliche Sektionsübungen. Am 17. April 1905 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät im Fach pathologische Anatomie,[10] worauf durch das Ministerium für Kultus und Unterricht die Bestätigung des Beschlusses des Professorenkollegiums der Universität Wien zu seiner Zulassung als Privatdozenten für pathologische Anatomie an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien erfolgte.[11]

Militärarzt:

Seine Karriere als Militärarzt begann in Graz mit seiner Ernennung am 1. Dezember 1893[12] zum Assistenzarzt im Garnisonsspital Nr. 7. Im Jänner 1895 erfolgte seine Beförderung zum Oberarzt im Präsenzstand der k.u.k. Armee,[13] im April 1897 wurde er zum Regimentsarzt zweiter Klasse,[14] im Mai 1900 zum Regimentsarzt 1. Klasse,[15] 1910 zum Stabsarzt[16] und im September 1915 zum Oberstabsarzt 2. Klasse[17] und zuletzt 1. Klasse im militär-ärztlichen Offizierskorps, befördert. Seit spätestens 1899[18] war er Mitglied und in ausübenden Funktionen – u.a. als Ausschussmitglied – im Unterstützungsverein für Witwen und Waisen der ehemaligen k.u.k. Militärärzte in Wien tätig.[19]

Vom 31. Juli 1914 bis 4. März 1917 leitete er als Kommandant das Festungsspitals Nr. 1 in Risano im Kriegshafen Cattaro (heute: Kotor/Montenegro). Im Juli 1917 wurde ihm von Kaiser Franz Josef der Adelsstand „Edler“ verliehen.[20] Mit Erlass der Abteilung 14 im k.u.k. Kriegsministerium wurde er 1917 dem Militärsanitätskomitee zur Organisierung der Sammlung des Materials für die kriegspathologische Sammlung zugeteilt. Dazu publizierte er schon vor dem Krieg zur Militärmedizin.

Brosch, Anton: Ein Heros der Befreiungskriege. Vortrag, gehalten unter dem Titel: „Über einen historischen Fall von ungewöhnlich schweren und zahlreichen Waffenverletzungen mit Wiederherstellung der Waffenfähigkeit“. Mit 8 Abbildungen. Sonderabdruck aus: Militärmedizin und ärztliche Kriegswissenschaft. Wien und Leipzig: Verlag von Josef Šafář 1914.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Abb. 1    Titelblatt: Brosch: Ein Heros der Befreiungskriege. Wien: 1914.

Nach dem Kriegsende kehrte er mit Verordnung des liquidierenden Militärkommandos Wien vom 24. November 1918 wieder an die Prosektur des Garnisonspitals Nr. 1 in Wien zurück. Am 31. Dezember 1918 wurde er vom deutschösterreichischen Staatsamt für Volksgesundheit als ständiges Mitglied des Militärsanitätskomitees und Kustos der militärärztlichen Bibliothek eingeteilt, und am 1. Oktober 1919 kam es mit Erlass des Amtes für Volksgesundheit zu seiner Enthebung vom Dienst und seiner Verwahrung bei der provisorischen deutschösterreichischen Personalevidenz. 1922/23 verzichtete er freiwillig auf seine venia docendi.[21]

Er gilt als Erfinder des Darmbades,[22] für das er 1927 (Tragvorrichtung für Subaquale Darmspülungsapparate)[23] und 1936 (Darmrohr für Spülungen) Patente beim Patentgericht in Wien anmeldete.[24] Seit 1917 besaß und betrieb er als Geschäftsführer und späterer Mitgesellschafter in Wien 9, Borschkegasse 8, eine Kur-Anstalt für ambulatorische Enterocleaner-Behandlung,[25] die bis Februar 1932 bestand.[26]

Brosch, Anton: Der Eneterocleaner. Separatabdruck aus: Das subaquale Innenbad. Leipzig und Wien: Franz Deuticke 1912.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

Abb. 2    Titelblatt: Brosch: Der Enterocleaner. Leipzig und Wien: 1912.

Abb. 3    Der Enterocleaner. In:

Brosch, Anton: Das subaquale Innenband. 2., verm. Aufl. Leipzig und Wien: Deuticke 1912.

[Universitätsbibliothek MedUni Wien/Magazin, Sign.: 2018-03301]

Neben dem Garnisonspital 1 kam diese Methode in weiterer Folge im Garnisonsspital 2, in der städtischen Kuranstalt in Baden bei Wien sowie in der Wiener Fango- und Wasserheilanstalt zum Einsatz.[27] Weiters sind von ihm Vorträge bekannt wie jener im Februar 1925 vor der Gesellschaft für wissenschaftliche Astrologie in Wien[28] und zuletzt im Jänner 1938 vor der metaphysischen Gesellschaft[29] und März 1938, wo er einen Vortrag zum Thema „Die elektrische Natur des Menschen“ hielt.[30] Er lebte zuletzt in Wien 4, Resselgasse 3 und verstarb am 7. Oktober 1938.[31]

Auszeichnungen:

Zahlreiche militärische Auszeichnungen darunter das Offiziersehrenkreuz (31. August 1917).

Päpstliches Ehrenkreuz „Pro ecclesia et Pontifice“.

Mitgliedschaften:

Mitglied des k.u.k. Militär-Sanitäts-Komitee, der Gesellschaft der Ärzte in Wien, des wissenschaftlichen Vereines der Militärärzte der Wiener Garnison, und der deutschen pathologischen Gesellschaft.

Archivquellen:

UAW, Med. Fakultät, PA 59, Brosch Anton.

UAW, Med. Fakultät, Personalblatt, Senat S. 304.114, Brosch Anton.

__________________________________________________

[1] UAW, Med. Fakultät, PA 59, Brosch Anton.

[2] Trat im Februar 1899 in den Ruhestand. Danzers Armee-Zeitung. 2.2.1899. S. 9.

[3] Grazer Tagblatt. 2.12.1898. S. 12.

[4] Friedhofsdatenbank der Gemeinde Wien.

[5] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 4.8.1899. S. 5.

[6] Index der katholischen Taufen, Wien und Umgebung 1585-1914. St. Stephan, Buch Nr. 12. Folio 420.

[7] Friedhofsdatenbank der Gemeinde Wien.

[8] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 18.1.1909. S. 18.

[9] Wiener Medizinische Wochenschrift. Nr. 7. 1902. S. 309-310 und Nr. 9. Sp. 435.

[10] UAW, Med. Fakultät, Personalblatt, Senat S. 304.114, Brosch Anton.

[11] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 18.5.1905. S. 3. Wiener Medizinische Wochenschrift. Nr. 21. 1905. Sp. 1067.

[12] Wiener Zeitung. 7.12.1893. S. 1.

[13] Wiener Zeitung. 8.1.1895. S. 2; Neue Freie Presse. 12.1.1895. S. 3.

[14] Grazer Tagblatt. 29.4.1897. S. 8.

[15] Grazer Tagblatt. 11.5.1900. S. 5.

[16] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 26.10.1910. S. 7.

[17] Reichspost. 26.8.1915. S. 9.

[18] Der Militärarzt. 23.6.1899. Sp. 103.

[19] Wiener Medizinische Wochenschrift. Nr. 3. 1918. Sp. 159 und Nr. 18; 1919. Sp. 911-912,

[20] Grazer Tagblatt. 2.7.1917. S. 2.

[21] UAW, Med. Fakultät, Personalblatt, Senat S. 304.114, Brosch Anton.

[22] Neue Freie Presse. 12.4.1931. S. 18.

[23] Drogisten Zeitung. 15.2.1928. S. 51.

[24] Pharmaceutische Presse. 24.7.1937. S. 228.

[25] Wiener Zeitung. 20.11.1922. S. 857.

[26] Wiener Zeitung. 9.3.1932.

[27] Anton Brosch, Zur Kenntnis der Dickdarmkapazität, in: Wiener Medizinische Wochenschrift, Nr. 36, 1912, Sp. 2358.

[28] Der Tag. 13.2.1925. S. 6.

[29] Der Tag. 11.1.1938. S. 7.

[30] Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 15.3.1938. S. 6.

[31] Neues Wiener Tagblatt. 15.10.1938. S. 12. Friedhofsdatenbank der Gemeinde Wien (Brosch Anton: Wiener Zentralfriedhof – Gruppe 126. Reihe 18. Nr. 23).

»Alle Beiträge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien

TOP-JOURNAL des Monats: LANCET ONCOLOGY (Impact Factor: 33.752)

Die Universitätsbibliothek stellt die medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung.

Das  TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:

LANCET ONCOLOGY

Zu den Volltexten: Jg. 1, H. 1 (2000) – 

Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Mit dem Impact Factor 33.752 (2018) ist LANCET ONCOLOGY ein Top-Journal in der Kategorie:
 ONCOLOGY– SCIE

ISSN: 1470-2045
12 issues/year

„Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“: Virtuelle Buchausstellung: „Musik & Medizin“

Zum „Beethoven-Jahr 2020“ beteiligt sich die Universitätsbibliothek MedUni Wien heuer Covid-19-bedingt mit einer
virtuellen Buchausstellung zum Thema „Musik & Medizin“ an
„Österreich liest“, dem größte Literaturfestival Österreichs.

In der virtuelle Buchausstellung  wird eine Auswahl unseres Buchbestands zum Thema präsentiert.

Die Bücher können Sie über Ihr »Benutzer*innenkonto bestellen und nach Benachrichtigung per E-Mail beim »POP UP COUNTER der Universitätsbibliothek entlehnen.

»Virtuelle Buchausstellung zum Thema „Musik & Medizin“

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Anleitung zur Buchbestellung »PDF

E-Books sind über den »Remote Access zugänglich.
 
 

Thomas Meißner

Pages 47-49

PDF

Thomas Meißner

Pages 59-61

PDF

Thomas Meißner

Pages 115-117

PDF

Thomas Meißner

Pages 123-125

PDF

Thomas Meißner

Pages 127-130

PDF

Thomas Meißner

Pages 139-142

PDF

Thomas Meißner

Pages 151-154

PDF

Thomas Meißner

Pages 159-161

PDF

Thomas Meißner

Pages 165-167

PDF

Thomas Meißner

Pages 177-179

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Thomas Meißner

Pages 181-183

PDF

Thomas Meißner

Pages 185-187

PDF

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Der prominente Patient : Krankheiten berühmter Persönlichkeiten
Meißner, Thomas [VerfasserIn]
2019

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Benutzung: E-Books:

Remote Access (LOG-IN nur OFF-Campus notwendig)
Nach dem LOG-IN » Suche

Benutzung: Bücher:
Die Anleitung, wie Sie die gewünschten gedruckten Medien über Ihr Benutzer*innenkonto vormerken können, finden Sie hier »PDF 

„Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [14]: „Exlibris Ferdinand Rangetiner“

Im Van Swieten Blog werden exemplarisch digitalisierte Exlibris aus medizinhistorischen Büchern „Exlibris in situ“, der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin [1], präsentiert, die im  Bibliothekskatalog recherchierbar sind.

 „Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [14]: „Exlibris Ferdinand Rangetiner

Memento mori Exlibris, Freimaurer Exlibris, Akt Exlibris: In einem schwarzen Quadrat mit Sternenhimmelmuster ist in einem Doppelkreis ein Hexagramm eingeschrieben, das mit den drei dargestellten Ganzkörperfiguren ineinander verwoben ist, wobei deren Füße im Reif unten verankert sind. Der Knochenmann links hinten, eine abgelaufene Sanduhr in seiner Rechten haltend, und die auf der rechten Seite befindliche langhaarige Frau, die als Akt ausgeführt und teils nur an den Beinen mit einem Tuch bekleidet ist, blicken einander an. Im Zentrum steht ein Mann mit Barett, Gehrock, Kummerbund und Beinlingen bekleidet, der auf die an seinem linken Arm untergehakte Frau zurückschaut. Er deutet mit seinen Händen eine kurze Zeitspanne an. Durch den starken Hell-Dunkel-Kontrast des Schwarzlinienschnitts wird der Vanitas Gedanke der Szenerie unterstrichen. Seitlich des Hexagramms befinden sich links „Alpha“ und rechts „Omega“. Unten im Reif stehen die Initialen „JPS“. Über dem Quadrat befinden sich der Eignername „Ferdinand Rangetiner“ und darunter „Nr.“ sowie in Handschrift mit blauer Tinte: „2588“.

Exlibris in situ:

Ausgewählte Schriften

Weber, Carl Maria von, 1786-1826 [VerfasserIn] Kleinecke, Rudolf [HerausgeberIn]
1890
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Ein Exlibris ist ein grafisch gestalteter Eigentumsvermerk, der entweder in Zettelform auf die Innenseite von Bucheinbänden geklebt oder eingestempelt wird. Bucheignerzeichen gibt es bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Sie stellen neben ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung auch ein wichtiges Provenienzmerkmal dar, da der Weg eines Buches nachvollzogen werden kann. Aufgrund vielfältigster Exlibris von künstlerischem Wert sind diese auch begehrte Objekte von Sammlungen und buchkünstlerischer Betätigung „Exlibris-Kunst“ geworden.

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Neuerwerbungen im Oktober 2020

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Foto: M.Hartl

Publikation MedUni Wien Mitarbeiter: Seidel, Stefan, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr.: Der Schlaf : Warum er so wichtig ist und wie er ungestört bleibt

Der Schlaf : Warum er so wichtig ist und wie er ungestört bleibt

Seidel, Stefan [VerfasserIn]
2020
Signatur: WL-108-23 
 
Stefan Seidel, Leiter des Schlaflabors an der Universitätsklinik für Neurologie der MedUni Wien, widmet sich im neuen Ratgeber „Der Schlaf“ in Kooperation von MedUni Wien und MANZ Verlag allen wichtigen Facetten des Schlafens – von der Evolution des Schlafverhaltens bis zu Schlafstörungen. Und er gibt auf wissenschaftlicher Basis die besten praktisch relevanten Tipps für einen noch besseren Schlaf.
 
Exemplarisch werden im Van Swieten Blog aktuelle Publikationen von  Mitarbeiter*innen der MedUni Wien vorgestellt.
Hier finden Sie die genaue Anleitung, wie Sie die gewünschten Medien über Ihr Benutzer*innenkonto vormerken können –>PDF

Neuerwerbungen 2020–>

Aktuelle Neuzugänge im Repositorium der UB MedUni Wien

Das Repositorium der Medizinischen Universität Wien ist der Publikationsserver der MedUni Wien. Alle Einträge sind mit einem Volltext versehen. Mehr Infos »
Die aktuellen Neuzugänge im Repositorium der UB MedUni Wien sind: