Archiv der Kategorie: Literaturhinweis

Literaturhinweis

TOP-JOURNAL des Monats: JOURNAL OF THE AMERICAN COLLEGE OF CARDIOLOGY (Impact Factor: 19.896)

Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung.

Das  TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:
JOURNAL OF THE AMERICAN COLLEGE OF CARDIOLOGY

Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Mit dem Impact Factor 19.896 (2016) zählt JOURNAL OF THE AMERICAN COLLEGE OF CARDIOLOGY zu den Top-Journalen in der Kategorie:
CARDIAC & CARDIOVASCULAR SYSTEMS – SCIE
Zu den Volltexten: Jg. 1, H. 1 (1983) –

ISSN: 0735-1097
ELSEVIER SCIENCE INC
Languages
ENGLISH
50 Issues/Year;
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Logo Margrit Hartl

TOP-JOURNAL des Monats: NATURE REVIEWS MOLECULAR CELL BIOLOGY (Impact Factor: 38.602)

Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung.

Das  TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:
NATURE REVIEWS MOLECULAR CELL BIOLOGY
Zu den Volltexten: Jg. 1, H. 1 (2000) –           

Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Mit dem Impact Factor 38.602 zählt  NATURE REVIEWS MOLECULAR CELL BIOLOGY zu den Top-Journalen in der Kategorie:
CELL BIOLOGY – SCIE

ISSN: 1471-0072

Titles
ISO: Nat. Rev. Mol. Cell Biol.
JCR Abbrev: NAT REV MOL CELL BIO

Languages
ENGLISH

12 Issues/Year;

NATURE PUBLISHING GROUP

MACMILLAN BUILDING, 4 CRINAN ST, LONDON N1 9XW, ENGLAND
Go to Journal Table of Contents

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Publikation MedUni Wien Mitarbeiter: Husslein, Peter Wolf, O.Univ.-Prof. Dr.med.univ.: Die Geburtshilfe

Folgendes aktuelle Buch hat die Universitätsbibliothek aufgenommen:

Die Geburtshilfe
Schneider, Henning, 1939- [HerausgeberIn] Husslein, Peter, 1952- [HerausgeberIn] Schneider, Karl-Theo Maria [HerausgeberIn]
2016

trueDas Standardwerk für alle in der Geburtshilfe und Perinatologie tätigen Ärzte wurde in der 5. Auflage grundlegend überarbeitet und aktualisiert sowie an vielen Stellen neu konzipiert.
Viele Neuerungen sind zu finden in den Kapiteln zu
– Physiologie des mütterlichen Organismus
– Erkrankungen in der Schwangerschaft inkl. onkologischer Erkrankungen
– Risikostratifizierung im 1. Trimenon
– Vorabklärung zum Risiko einer Präeklampsie sowie einer spontanen Frühgeburt
– Fehlbildungsdiagnostik während des gesamten Schwangerschaftsverlaufs
– Physiologie und Pathologie der Geburtsbeginns
– Komplementäre Medizin
Bewährtes bleibt erhalten
– Anerkanntes Expertenwissen zusammengetragen von erfahrenen Herausgebern und Autoren
– Umfassend und übersichtlich
– Leitlinienbasiert und anwendungsorientiert
– Für die Weiterbildung zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
– PLUS: Sämtliche Inhalte für die fakultative Weiterbildung „Spezielle Geburtshilfe und Perinatologie“

 

Neuerwerbungen im Jänner`17:

Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
Neuerwerbungen laufend erweitert.

Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert.

Alle Neuerwerbungen finden Sie im Katalog–>LINK

Beispiele:

Topics in biomedical gerontology
Rath, Pramod C. [HerausgeberIn] Sharma, Ramesh [HerausgeberIn] Prasad, S. [HerausgeberIn]
2017
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Introduction to advanced nursing practice : an international focus
Schober, Madrean
2016

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Geriatrics for specialists
Burton, John R., 1937- [HerausgeberIn] Lee, Andrew G. [HerausgeberIn] Potter, Jane F. [HerausgeberIn]
2017
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Sobotta, Atlas der Anatomie des Menschen : der komplette Atlas in einem Band : Allgemeine Anatomie und Bewegungsapparat, Innere Organe, Kopf, Hals und Neuroanatomie
Paulsen, Friedrich, 1965- [HerausgeberIn] Waschke, Jens, 1974- [HerausgeberIn] Sobotta, Johannes, 1869-1945
2017

Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [10]: Hebra, Ferdinand von: Atlas der Hautkrankheiten. Hrsg. durch die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften. Wien: Braumüller 1856 – 1876.

Hebra, Ferdinand von: Atlas der Hautkrankheiten. Hrsg. durch die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften. Wien: Braumüller 1856-1876.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Wolf Bibliothek, Sign.: WOB-A-15]
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https://opac.meduniwien.ac.at/F/?func=find-b&REQUEST=hebra+Atlas+der+Hautkrankheiten+staatsdruckerei&x=0&y=0&find_code=WRD

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Abb. 1     Hebra, Ferdinand von: Atlas der Hautkrankheiten. Hrsg. durch die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften. Wien: Braumüller 1856-1876. Tafel 2 – Lupus vulgaris hypertrophicus (Lithografierter Farbendruck von Anton Elfinger)

Ferdinand von Hebra – Atlas der Hautkrankheiten

„Ferdinand Karl Franz von Hebra schuf um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien die Dermatologie als neue Spezialdisziplin und machte Wien dadurch zum weltweiten Mittelpunkt dermatologischer Forschung und Lehre.“[1] Ferdinand von Hebra (*07.09.1816 Brünn, gest. 05.08.1880 Wien) studierte an der Universität Wien Medizin, wo er 1841 promovierte. Er wurde noch im gleichen Jahr Aspirant und ab 1843 Sekundararzt an der Abteilung für Brustkrankheiten unter Joseph von Škoda (*10.12.1805 Pilsen, gest. 13.06.1881 Wien) im Wiener Allgemeinen Krankenhaus. Škodas Abteilung war das sogenannte Ausschlagzimmer angeschlossen, wo Patienten mit diversen Hautkrankheiten betreut wurden. – Nach der damaligen Auffassung galten Hautkrankheiten als eine nach außen gedrungene Form der Fehlmischung der Körpersäfte und dadurch als eine innere Erkrankung. Der sichtbare Ausschlag sollte nicht in den Körper zurückgetrieben werden. – Zu dieser Zeit gab es auch noch keine einheitliche Systematik der Hautkrankheiten. Diese sollte erst durch Hebra geschafften werden. Ferdinand von Hebra versuchte als erster die Hautkrankheiten nach den pathologisch-anatomischen Kategorien von Carl von Rokitansky (*19.02.1804 Königgrätz, gest. 23.07.1878 Wien) zu gliedern. Seine Einteilung in 12 Klassen blieb über das 19. Jahrhundert hinaus Grundlage der Dermatologie. Durch seine Arbeit über Krätze konnte er 1844 den Beweis über die grundsätzliche Heilbarkeit von Hautkrankheiten erbringen. Er machte die Haut dadurch zu einem eigenen Organ mit spezifischen Krankheiten. Nach seiner Habilitierung 1844 bekam er 1845 eine eigens für ihn geschaffenen Abteilung für Hautkrankheiten im Allgemeinen Krankenhaus. 1848 wurde er Primarius und 1849 zum außerordentlichen Professor und Vorstand der ersten selbständigen Universitätshautklinik im deutschsprachigen Raum. Hebra gelang es eine Reihe neuer Krankheitsbilder abzugrenzen. Dazu gehörten unter anderem die Erstbeschreibungen des Lupus erythematodes, des Erythema exsudativum multiforme, des Lichen scrophulosum, des Lichen ruber, des Ekzema marginatum, des Rhinoskleroms und der Impertigo herpetiformis. Zwischen 1856 und 1876 entstand sein bedeutender Atlas der Hautkrankheiten. Dieses für den Unterricht für Studenten und Ärzte konzipierte Monumentalwerk nimmt mit seinen 104 Abbildungen unter anderem deswegen einen besonderen Stellewert ein, da die Zeichnungen dazu von den als hervorragende Illustratoren tätigen Ärzten Anton Elfinger und Carl Heizmann (*02.10.1836 Vinkovci/heute Kroatien, gest. 06.12.1896 Rom) stammen. Ebenso bedeutend ist sein zwischen 1872 und 1876 erschienenes zweibändiges Lehrbuch der Hautkrankheiten, an dessen zweitem Band sein Schüler, Nachfolger und Schwiegersohn Moriz Kaposi (*23.10.1837 Kaposvàr/Ungarn, gest. 06.03.1902 Wien) schon erheblichen Anteil hatte. In seinem späten Schaffen beschäftigte sich Ferdinand von Hebra besonders mit der Behandlung von schweren Verbrennungen der Haut durch Hydrotherapie. Dafür richtete er 1877 in seiner Klinik ein eigenes Zimmer – das sogenannte Wasserbettzimmer – mit 27 Liegestellen ein.

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Abb. 2     Hebra, Ferdinand von: Atlas der Hautkrankheiten. Hrsg. durch die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften. Wien: Braumüller 1856-1876. Tafel 8 – Lupus erythematodus (Lithografierter Farbendruck von Anton Elfinger)

Anton Elfinger – Kolorierte Bleistiftzeichnungen

„Hebra war sich bewusst, dass die Dermatologie ein Fach ist, welches durch das Portraitieren von klinischen Befunden von Patienten vermittelt werden sollte. Deshalb war er entschlossen eine ansehnliche Sammlung von Aquarellgemälden verschiedener Hauterkrankungen zu errichten. In dieser Hinsicht sollten die Abbildungen so natürlich ausfallen wie möglich, und er beabsichtigte, mit ihnen die Patienten als Gegenstand der Vorlesung zu ersetzen […]“[2] Aus diesem Grund beschäftigte Ferdinand von Hebra mehrere Ärzte-Maler zur Illustration seiner Fälle. Darunter waren Karl von Rzehaczek (*01.09.1816 Wien, gest. 25.12.1897 Graz), Carl Heizmann, Julius Heizmann (*22.12.1847 Budapest, gest. 1922 Wien) und Anton Elfinger (*15.01.1822 Wien, gest. 19.01.1864 Wien).

Anton Elfinger wurde bereits im Alter von 15 Jahren Student an der Akademie der Feinen Künste in Wien, wo er über zwei Jahre von Leopold Kuppelwieser (*17.10.1796 Markt Piestling, gest. 17.11.1862 Wien) ausgebildet wurde. Seine Mutter überzeugte ihn jedoch zum Studium der Medizin an der Universität Wien, das er im Jahr 1839 begann und mit dem Examen 1845 erfolgreich abschloss. Danach wurde er bald Assistenzarzt und Maler in Hebras Abteilung für Hautkrankheiten im Allgemeinen Krankenhaus. Hebra war besonders von der Genauigkeit der Beobachtung, die den Reiz von Elfingers Aquarellen ausmachten, beeindruckt. Anton Elfinger war nicht nur ein begabter medizinischer Illustrator und Moulageur, sondern war auch als Zeichner von Tarockkarten und den im Biedermeier sehr beliebten Rebusbildern (Bilderrätsel) tätig. Unter seinem Pseudonym Cajetan betätigte er sich als Karikaturist in der Wiener Theaterzeitung. Mit dem Scheitern der Revolution von 1848 endete jedoch seine Karriere als politischer Karikaturist und er widmete sich ausschließlich medizinisch-wissenschaftlichen Produktionen. Hebra hatte jedoch zusehends Schwierigkeiten Gelder für die Tätigkeiten Elfingers bereit zu stellen. Anton Elfinger verstarb verarmt im Alter von 43 Jahren.

In den Beständen der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin findet sich eine Mappe mit 80 originalen kolorierten Bleistiftzeichnungen von Anton Elfinger, Karl von Rzehaczek und anderen. Darunter ist eine sehr frühe Lupus erythematodes-Darstellung von Anton Elfinger vom 10.06.1843:

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Abb. 3     Hebra, Ferdinand von: Abbildungen von Hautkrankheiten. [Kolorierte Originalzeichnungen von Rzehaczek, Anton Elfinger (u.a.) sowie einige Farbdrucktafeln und eine schwarz-weiße Photographie.] 80 Tafeln (ohne Text). o.O., o.J.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: I43518]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8582646&pos=3&phys=

Quellen:

Scholz, Albert; Holubar, Karl und Günter Burg. Geschichte der deutschsprachigen Dermatologie. (= History of German language dermatology.) [Weinheim]: Wiley-Blackwell 2009.

Fatović-Ferenčić, Stella: Anton Elfinger (1821-1862) [sic.; gest. 1864]. In: Pantheon der Dermatologie. Hrsg. von Christoph Löser und Gerd Plewig. Heidelberg: Springer-Medizin-Verl. 2008. S. 256-259.

Schmidt-Wyklicky, Gabriela: Ferdinand Karl Franz Ritter von Hebra (1816-1880). In: Pantheon der Dermatologie. Hrsg. von Christoph Löser und Gerd Plewig. Heidelberg: Springer-Medizin-Verl. 2008. S. 417-432.

Holubar, Karl; Fatović-Ferenčić, Stella und Gerd Pelwig: Looking at eyes and faces. Ophthalmologic water-colours drawn largely by physician-artists. Vienna late 18th and 19th centuries. Wien: Austrian Academy of Sciences Press: 2006.

Crissey, John Thorne; Parish, Lawrence Charles und Karl Holubar: Historical atlas of dermatology and dermatologists. Boca Raton, London u.a.: Parthenon Publishing Group 2002.

Spath, Franz: Rzehaczek, Karl von (1816-1897). In: Österreichisches biographisches Lexikon 1815-1950. IX. Band, Rázus Martin – Savić Žarko. Hrsg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1988. S. 353-354.

Poch-Kalous, Margarete: Cajetan. Das Leben des Wiener Mediziners und Karikaturisten Dr. Anton Elfinger. Wien: Wiener Bibliophilen-Gesellschaft 1966.

Text: Harald Albrecht

[1] Schmidt-Wyklicky, Gabriela: Ferdinand Karl Franz Ritter von Hebra (1816-1880). In: Pantheon der Dermatologie. Hrsg. von Christoph Löser und Gerd Plewig. Heidelberg: Springer-Medizin-Verl. 2008. S. 417.

[2] Fatović-Ferenčić, Stella: Anton Elfinger (1821-1862) [sic.; gest. 1864]. In: Pantheon der Dermatologie. Hrsg. von Christoph Löser und Gerd Plewig. Heidelberg: Springer-Medizin-Verl. 2008. S. 256.

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Neuerwerbungen im Dezember`16:

Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
Neuerwerbungen laufend erweitert.

Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert.

Alle Neuerwerbungen finden Sie im Katalog–>LINK

Beispiele:

Spezielle Unfallchirurgie
Marzi, Ingo [HerausgeberIn] Pohlemann, Tim, 1958- [HerausgeberIn]
2017

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Diagnostik und medikamentöse Therapie des Magenkarzinoms
Möhler, Markus [VerfasserIn]
2016

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Kurzdarmsyndrom und Darmversagen
Lamprecht, Georg [VerfasserIn]
2016

************************

Hereditäre Amyloidneuropathien
Sommer, Claudia Birklein, Frank Hund, Ernst
2016

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Thermotherapy in oncology
Wust, Peter [VerfasserIn]
2016

TOP-JOURNAL des Monats: LANCET INFECTIOUS DISEASES (Impact Factor: 21.372)

Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access  zur Verfügung.

Das  TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:
LANCET INFECTIOUS DISEASES

Zu den Volltexten: Jg. 1, H. 1 (2001) –

Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.

Mit dem Impact Factor 21.372 zählt LANCET INFECTIOUS DISEASES zu den Top-Journalen in der Kategorie:
INFECTIOUS DISEASES – SCIE

ISSN: 1473-3099

ELSEVIER SCI LTD

THE BOULEVARD, LANGFORD LANE, KIDLINGTON, OXFORD OX5 1GB, OXON, ENGLAND

ENGLAND

12 Issues/Year;

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [9]: Die Entwicklung der Gastrofotografie in Wien in den 1920er Jahren: Die Mediziner Josef (Leopold) Heilpern, Otto Porges und der Fotograf Franz Gerhard Back.

Die Entwicklung der Gastrofotografie in Wien in den 1920er Jahren: Die Mediziner Josef (Leopold) Heilpern, Otto Porges und der Fotograf Franz Gerhard Back. – Atlas der Gastrophotographie

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22582]

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https://opac.meduniwien.ac.at/F/?func=find-b&request=heilpern+porges+atlas&find_code=WRD&local_base=ZBM01&x=0&y=0

In den 1920er und 1930er Jahren forschten Wiener Mediziner an der Medizinischen Fakultät Wien an Methoden zur Diagnose für Magenerkrankungen, wofür bislang das Verfahren der Gastroskopie üblich war. Federführend bei der Suche nach neuen Methoden waren seit 1926 die beiden Mediziner Josef Heilpern (*1899) und Otto Porges (1.4.1879-19.11.1967), unter dem Chefarzt Helmuth Husserl. Dabei entwickelten sie gemeinsam mit dem Fotografen und Fototechniker Franz Gerhard Back (25.8.1902-6.7.1983), der wesentlich für die Herstellung und Umsetzung der technischen Apparaturen verantwortlich war, bis 1928 an der II. Medizinischen Abteilung das Verfahren der Gastrofotografie zur Fotografie der Mageninnenwände, womit erstmals eine Ansicht des Mageninneren an einem lebenden Menschen gelang. 1931 wurden diese technischen Apparaturen von Franz Gerhard Back und Josef Heilpern patentiert.

Die Ergebnisse und Tradierungen dieser Forschungsleistungen und Entwicklungen, aber auch Hinweise zu den Biografien der damit involvierten Personen, finden sich heute in den Teilbeständen der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin. Und zwar in der Separata Bibliothek, der Neuburger Bibliothek und Gesellschaft der Ärzte Bibliothek.

Diese technisch neu entwickelte Diagnose, die erstmals in Wien angewandt wurde, fand zunächst 1930 ihren schriftlichen Niederschlag. Husserl, Helmuth: Gastrophotographie. In: Wiener Medizinische Wochenschrift. (80/23) 1930. S. 764-765.

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1930&page=711&size=45

bzw. ebenfalls 1930 als Separatabdruck der Wiener Medizinischen Wochenschrift [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 23389]

https://opac.meduniwien.ac.at/F/?func=find-b&request=23389&find_code=WRD&local_base=&x=0&y=0

Danach erschien 1932 als Sonderdruck des Handbuches der biologischen Arbeitsmethoden, Abt. 4, Teil 6/2 von Josef Heilpern und Otto Porges der Aufsatz „Über Technik und Methodik der Gastrophotographie“, die anhand des Stempels Josef Heilpern auch als Unternehmer für „Erzeugung Gastro-Photographischer-Apparaten, Wien IX., Spitalgasse 27“ ausweist.

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Abb. 1. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek, Gesellschaft der Ärzte Bibliothek]
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https://opac.meduniwien.ac.at/F/?func=find-b&request=heilpern+%C3%BCber+technik&find_code=WRD&local_base=ZBM01&x=0&y=0

Hier finden sich auch die folgenden beiden Fotografien und Beschreibungen der vom Fotografen und Fototechniker Franz Gerhard Back hergestellten Apparaturen:

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Abb. 2.

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Abb. 3.

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Abb.4. Husserl, Helmuth: Gastrophotographie. Separatabdruck aus der Wiener Medizinischen Wochenschrift. (80/23) 1930. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 23389]

1936 erschien schließlich von Heilpern und Porges sowie Heiko Hofmann der „Atlas der Gastrophotographie“. Das Buch befindet sich heute an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22582
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https://opac.meduniwien.ac.at/F/?func=find-b&request=heilpern+porges+atlas&find_code=WRD&local_base=ZBM01&x=0&y=0

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Abb. 5.

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Abb. 6. Widmung von Joseph Heilpern, 17.11.1954.

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Abb. 7.

Otto Porges (*1.4.1879 Brandeis/Böhmen, gest. 19.11.1967 Chicago/Illinois/USA) studierte Medizin an den Universitäten Straßburg und Prag, wo er 1903 promovierte. Seine klinische und theoretische Ausbildung erhielt er an den Medizinischen Fakultäten in Berlin und Wien. 1907 arbeitete er am Koch-Institut in Berlin. Ab 1908 war er Assistent an der I. medizinischen Klinik an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien bei Carl von Noorden (1858-1944), wo er sich 1911 im Fach Innere Medizin habilitierte. 1934 wurde er zum Vorstand der Internen Medizin am Kinderspital in Wien ernannt. Er war Mitglied der Gesellschaft der Ärzte in Wien und der Gesellschaft für Innere Medizin in Wien.

Porges war 1938 aufgrund der NS-„Rassengesetzgebung“ der NS-Verfolgung ausgesetzt und flüchtete in die USA, wo er sich in Chicago niederließ und an der Loyola University und danach an der Northwestern University arbeitete.

Mehr dazu auf dem Weblog der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien: „Vertrieben 1938“: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=685

Franz Gerhard Back (später Frank Gerard) Ing. Dr. (*25.8.1902 Wien, gest. 6.7.1983 San Diego/Kalifornien/USA) studierte und promovierte an der Technische Hochschule in Wien und besuchte die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Er war Fototechniker und entwickelte gemeinsam mit Otto Porges und Josef Heilpern an der II. Medizinischen Klinik der Medizinischen Fakultät der Universität Wien eine Apparatur zur Fotografie der Mageninnenwände.

Back war nach dem „Anschluss“ 1938 aufgrund der NS-„Rassengesetzgebung“ der NS-Verfolgung ausgesetzt und flüchtete 1938 nach Paris und im August 1939 nach New York/USA, wo er von 1939 bis 1942 am Gastro-Photographic Labor arbeitete und das Design für eine Zoomlinse entwickelte. Er war Mitglied der „Royal Photographic Society“.

Literatur zu Otto Porges:

Sternberg, Otto: In memoriam Otto Porges. In: Pirquet Bulletin of Clinical Medicine. (15/2) 1968. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 31494/15,2]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8649264&pos=0&phys=

Zu seiner Tätigkeit als Mediziner während des Ersten Weltkrieges vgl. Wichtl, Otto: Alphabetisch gereihte Biographien aller aufgefundenen, während des Ersten Weltkrieges für das Militär bzw. Rote Kreuz röntgenologisch tätigen Ärzte, Mediziner und Zivilpersonen samt einschlägigen Beilagen. Wien 1994. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: I64.869/4]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8663423&pos=0&phys=

Text: Walter Mentzel

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [8]: Gabuccini, Girolamo: De Comitiali Morbo Libri III. Venedig: Aldvs 1561.

Gabuccini, Girolamo: De Comitiali Morbo Libri III. Venedig: Aldvs 1561.

Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin, Sign.: HOB-C-05317

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https://opac.meduniwien.ac.at/F/?func=find-b&request=comitiali+morbo&find_code=WRD&local_base=&x=0&y=0

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Abb. 1 Titelblatt/Sign.: HOB-C-05317, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin, Heinrich Obersteiner Bibliothek für Neurologie.
Gabuccini, Girolamo: De Comitiali Morbo Libri III. Venedig: Aldvs 1561.

Girolamo Gabuccini – De Comitiali Morbo

Girolamo Gabuccini (16. Jhdt.), auch Hieronymus Gabucinus, war ein italienischer Autor aus dem 16. Jahrhundert. Über sein Leben ist wenig bekannt. Er stammte aus einer adeligen Familie aus Fano, einer Küstenstadt in der heutigen Region Marken, die schon in römischer Zeit bestand. Gabuccini beschäftigte sich hauptsächlich mit Medizin und Philosophie. Sein Werk De Comitiali Morbo Libri III., das wie aus dem Titel ersichtlich ist aus drei Teilen besteht, handelt von Epilepsie und ist eine Kompilation des Wissens über diese Krankheit von klassischen Autoren, wie Galenus (129-199 n. Chr.) und Texten zeitgenössischer Humanisten, wie Janus Cornarius (1500-1558). Gedruckt wurde das Werk 1561 im Offizin der Familie von Aldus Manutius und wird daher als Aldine bezeichnet.

Aldinen – 1489 bis 1597

„Als Aldinen bezeichnet man die Drucke, die aus der Offizin der venezianischen Buchdruckerfamilie Manutius seit etwa 1489 hervorgegangen sind. Die Drucke […] stellen in mehrfacher Hinsicht einen frühen Höhepunkt in der Buchdruckergeschichte dar.“[1] Gegründet wurde die Druckerei, bzw. der Verlag von Aldus Manutius, auch Aldo Manuzio, (*1449 Bassiano/Latium, gest. 06.02.1515 Venedig) ca. 1489. Seine Offizin richtete er nach Studien in Ferrara, Rom und Verona in Venedig ein. In der dortigen Biblioteca Marciana stand eine der größten Sammlungen an griechischen Manuskripten Europas zur Verfügung, die bei der Plünderung Konstantinopels 1204 erbeutet worden waren. Mit einigen begabten Typographen begann Manutius ab 1494 diese klassischen Texte zu veröffentlichen und leistete dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Humanismus in Europa. Er machte nicht nur aus seinem Handwerk eine Kunst, sondern unterhielt in seinem Haus auch eine Gelehrtengesellschaft, auch Akademie genannt, die die Redaktion der Texte besorgte. Seine aldinischen Drucktypen werden heute noch „Antiqua“ genannt. Aldus berühmtes Emblem zeigt einen Anker (Symbol der Langsamkeit) und einen Delphin (Symbol der Geschwindigkeit) – Eile mit Weile. 1501 verwendete er erstmals die Kursivschrift (im Englischen Italic genannt.) Nach Aldus Manutius Tod 1515 übernahmen seine Schwiegersöhne interimsmäßig den Betrieb, bis sein Sohn Paulus Manutius, auch Paolo Manuzio, (1512-1574) etwa ab 1534 in die Fußstapfen seines Vaters trat. Paulus führte bis ca. 1561 den Familienbetrieb weiter, danach wurde er Leiter der päpstlichen Druckerei in Rom und sein Sohn Aldus Manutius der Jüngere (*13.02.1547 Venedig, gest. 28.10.1597 Rom) trat das Erbe an. Aldus der Jüngere legte 1566 ein Satzzeichen-System vor, das besonders in der Frage der Interpunktion beispielgebend war. Bis dahin hatten Satzzeichen hauptsächlich die Funktion beim Vorlesen Hinweise zu Pausen und Tonfall zu geben. Für Aldus sollten sie vor allem Klarheit in die Syntax bringen. Bis heute werden seine Vorstellungen im Wesentlichen übernommen. 1590 wurde er, ebenso wie sein Vater, Leiter der Vatikanischen Druckerei in Rom. Nach seinem Tod, er hinterließ keine Erben, wurde die Offizin der Familie Manutius aufgelöst.

Die Bücher Aldus des Älteren zeichnen sich neben ihrer hohen Qualität bezüglich Drucktypen und Proportionen besonders durch ihr handliches Format, in etwa den heutigen Oktavformaten ähnlich, und einer für die damaligen Zeit sehr hohen Auflage aus, wodurch sie relativ günstig erworben werden konnten. Sie richteten sich an ein gebildetes bürgerliches Publikum und stellten somit einen – als eine Art „Taschenbuch“ der Renaissance – ersten wichtigen Beitrag zur Demokratisierung von Wissen im späten 15. und 16 Jahrhundert dar. Eine der größten Aldinen-Sammlungen der Welt mit über 800 Drucken in 1.088 Bänden findet sich heute in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz.

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Abb. 2       Druckermarke/Sign.: HOB-C-05317, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin, Heinrich Obersteiner Bibliothek für Neurologie
Gabuccini, Girolamo: De Comitiali Morbo Libri III. Venedig: Aldvs 1561.

Weitere Aldinen in den Beständen der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin:

In der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin befinden sich insgesamt fünf Aldinen, in drei unterschiedlichen Bibliotheken: Heinrich Obersteiner Bibliothek, Josephinische Bibliothek und Gesellschaft der Ärzte Bibliothek. Die älteste stammt aus der Ära Aldus des Älteren, zwei stammen aus der Ära als Aldus‘ Schwiegersöhne, in diesen Fällen Andrea Torresano, auch Andreas Asulanus (1451-1529), den Betrieb leiteten. Die beiden jüngsten Aldinen stammen aus der Ära von Aldus‘ Sohn Paolo. Für das oben vorgestellte Werk von Girolamo Gabuccini aus dem Hause Manutius bietet die Österreichische Nationalbibliothek einen kostenlosen Online-Zugang zum Gesamtwerk, der auch vom Online-Katalog der UB der MedUni Wien aus abrufbar ist:
http://digital.onb.ac.at/OnbViewer/viewer.faces?doc=ABO_%2BZ22195140X

Iamblichus, Chalcidensis: De mysteriis Aegyptorum. Vendedig: Manutius 1497. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Josephinische Bibliothek, Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: JB6419]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=6177484&pos=0&phys=

Galenus: ΓΑΛΗΝΟΥ. [A‘. – E‘.] Galeni Librorvm. Venedig: Manutius 1525. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Josephinische Bibliothek, Sign.: JB450]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=6175561&pos=3&phys=

Paulus, Aegineta: Paulu Aiginētu Iatru Aristu, Biblia Epta. En Archē Ekastu Tōn Bibliōn Deiknytai Ta En Ekeinō Periechomena. [=] Pavli Aeginetae Medici Optimi, Libri Septem. In Principio Singvlorvm Librorvm Omnia Indicantur, Qvae In Eo Libro Continentvr. Venedig: Manutius 1528. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Josephinische Bibliothek, Sign.: JB456]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=6180340&pos=2&phys=

Oribasius: Oribasii Sardiani Collectorvm Medicinalivm Libri XVII. Qvi Ex Magno Septvaginta librorum uolumine ad nostram etatem soli peruenerunt. Venedig: Mantius 1554. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Josephinische Bibliothek, Sign.: JB373]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=6180172&pos=1&phys=

Quellen:

Homepage: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Stand: 24.11.2016.

http://staatsbibliothek-berlin.de/de/die-staatsbibliothek/abteilungen/historische-drucke/sammlungen/bestaende/die-aldinen/

Homepage: Consortium of European Research Libraries – CERL Thesaurus. Stand 24.11.2016

https://thesaurus.cerl.org/cgi-bin/search.pl

Homepage: Wikipedia. Stand: 24.11.2016

https://de.wikipedia.org/wiki/Aldus_Manutius

Homepage: Wikipedia. Stand: 24.11.2016

https://en.wikipedia.org/wiki/Paulus_Manutius

Homepage: Wikipedia. Stand: 24.11.2016

https://de.wikipedia.org/wiki/Aldus_Manutius_der_J%C3%BCngere

Text: Harald Albrecht

[1] Homepage: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Stand: 24.11.2016. http://staatsbibliothek-berlin.de/de/die-staatsbibliothek/abteilungen/historische-drucke/sammlungen/bestaende/die-aldinen/

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Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [7]: „Wilhelm Stekel – Privatbibliothek und Lebenslauf“

Wilhelm Stekel – Privatbibliothek und Lebenslauf

Die an der Zweigbibliothek von Wilhelm Stekel erhaltene Literatur verteilt sich über mehrere Teilbibliotheken hinweg und zwar: Der ehemaligen Institutsbibliothek Neuburger, der Separata Bibliothek, sowie der Bibliothek der Gesellschaft der Ärzte in Wien.

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Wilhelm Stekel Dr. (*18.3.1868 Bojan/Bukowina (heute Ukraine), gest. 25.6. 1940 London/England) war Arzt und Psychoanalytiker. Nach Absolvierung der Matura am Gymnasium in Czernowitz/Bukowina zog Stekel im Jahr 1887 nach Wien und studierte an der Medizinischen Fakultät der Universität in Wien Medizin. Aufgrund seiner sozialen Not verpflichtete er sich während des Studiums zur Ausbildung als Militärarzt und organisierte daneben er an der Universität Wien unter dem Einfluss von Bertha von Suttner (1843-1914) eine Antikriegsbewegung. Nach seiner Promotion im Juni 1893 begann seine Ausbildung an der Klinik von Richard von Krafft-Ebing (1840-1902) (Neurologie) mit Forschungen zur Methode der Hydrotherapie und eröffnete 1894 eine Privatpraxis als Nervenarzt.

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Abbildung 1: Stempel Wilhelm Stekel

Ab 1901 war er langjähriger Feuilletonist im „Neuen Wiener Tagblatt“ und Autor in zahlreichen deutschen Zeitschriften, womit er eine langjährige Arbeit als Journalist mit dem Schwerpunkt Medizin begann.

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Abbildung 2: Wilhelm Stekel. Josephinum, Sammlungen und Geschichte der Medizin, MedUni Wien, Inv.Nr. MUW-FO-IR-005207-0001

Stekel gilt als bedeutender Proponent der frühen Psychoanalyse, insbesondere auf dem Gebiet der Traumdeutung. Seit spätestens 1902 stand er in Kontakt mit Siegmund Freud (1856-1939) mit dem er später brach. Zusammen mit Alfred Adler (1870-1937) war er 1910 Mitbegründer des „Zentralblatt für Psychoanalyse“ und Vizepräsident der von Adler und ihm am 12. Oktober 1910 gegründeten „Wiener Psychoanalytischen Vereinigung“. Vor dem Ersten Weltkrieg gründete er in Wien eine Dependance des vom deutschen Sexualforscher Magnus Hirschfeld (*14.5.1868 Kolberg/Deutschland, gest. 14.5.1934 Nizza/Frankreich) gegründeten „Wissenschaftlich-humanitären Komitee“, dessen Berliner Zentrale mit der Machübernahme der Nationalsozialisten 1933 zerschlagen wurde. Während des Ersten Weltkrieges war Stekel als Militärpsychiater im Vereinsreservespital Nr. 6 in Wien und danach ab 1916 im k.u.k. Kriegsspital am Semmering eingesetzt, wo er Kriegsneurosen behandelte. Nach dem Krieg widmete er sich einer regen Publikationstätigkeit, darunter auch Novellen und Theaterstücke, und unternahm Vortragsreisen u.a. nach England und in die USA. Kennzeichnend für seine wissenschaftlichen Arbeiten waren detaillierte und umfangreiche Fallstudien, die einen Einblick in die Gesellschaft Wiens bieten und mit denen er auch zur Popularisierung der Psychoanalyse und der Sexualwissenschaften beitrug.

1931 gründete er die Zeitschrift „Psychoanalytische Praxis“, die in Deutschland von der „Allgemeinen ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie“ und deren damaligen Vorsitzenden Ernst Kretschmer (1888-1964) herausgegeben und unter anderem von Arthur Kronfeld (1886-1941) als Schriftleiter redigiert worden war. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 und dem Verbot der Zeitschrift wurde sie in Wien bis 1937 herausgegeben.

Zu seinen Hauptwerken gehört u.a. das bis 1928 in zehn Bänden veröffentlichte Werk „Störungen des Trieb- und Affektlebens“, das auch einen bedeutenden kulturhistorischen Quellencharakter besitzt. Er entwickelte eine eigene Therapieform, die „Aktive Psychoanalyse“.

Verfolgung und Emigration:

Stekel flüchtete auf Grund der NS-„Rassengesetze“ vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten 1938 nach England, wo er in London von den Unterstützungen seiner Familie, seiner Schüler und von Vorträgen lebte. Stekel heiratete in London im Oktober 1938 zum zweiten Mal und hinterließ zwei Kinder. Er verübte am 25. Juni 1940 in London im Alter von 72 Jahren schwer erkrankt und unter Heimatverlust leidend Selbstmord.

Seine Autobiografie wurde 1950 posthum herausgegeben.

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Abbildung 3: Handschriftliche Widmung von Stekel – Schenkung an die GdÄ 1922. Zweibibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643

Stekels Privatbibliothek:

Stekel spendete in den 1920er Jahren nahezu seine gesamte Privatbibliothek der „Gesellschaft der Ärzte in Wien in Wien“, deren Mitglied er war und in dessen Bestand sie sich heute noch befindet. Die Bibliothek der „Gesellschaft der Ärzte in Wien” ist heute als Dauerleihgabe Teil der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin.

Quellen:

Österreichisches Staatsarchiv, Archiv der Republik, Bundesministerium für Finanzen, Vermögensverkehrsstelle (V.A.), Zl. 41.329 – Wilhelm Stekel

Literatur:

Jerabek, Rudolf: Wilhelm Stekel. In: Wien, wo sonst! Die Entstehung der Psychoanalyse und ihrer Schulen. Hrsg. von Oskar Frischenschlager. Wien, Köln und Weimar 1994.

Kuhn, Philip: „A pretty piece of treachery“: The strange case of Dr. Stekel and Sigmund Freud. In: The International Journal of Psychoanalysis. (79) 1998. S. 1151-1171.

Ribar, Friedrich: Die Geschichte der Bibliothek der Gesellschaft der Ärzte in Wien 1837-1987. (Hausarbeit). Wien 1990. S. 45.

Stekel, Wilhelm: The autobiography of Wilhelm Stekel. The life story of a pioneer psychoanalyst. Hrsg. von Emil Gutheil. New York: Liveright Publishing Corporation 1950.

Werthmann, Hans-Volker: Wilhelm Stekel (1868–1940). In: Personenlexikon der Sexualforschung. Hrsg. von Volkmar Sigusch und Günter Grau. Frankfurt am Main und New York: 2009. S. 665-672.

Wilhelm Stekel – Bibliografie:

Stekel, Wilhelm: Der Weg zum Menschen. Hrsg. von Josef Rattner. Wien: Europaverlag 1981. [Universitätsbibliothek Medizinische Universität Wien/AKH Magazin, Sign.: 2013-05393]

https://opac.meduniwien.ac.at/F/?func=find-b&request=stekel+wilhelm+weg+menschen&find_code=WRD&local_base=ZBM01&x=0&y=0

Stekel, Wilhelm: Peculiarities of behaviour. Wandering mania, dipsomania, cleptomania, pyromania and allied impulsive acts. Vol. 1-2. London: Vision Press 1955-1963. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 67.207]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648935#

Stekel, Wilhelm: Technik der analytischen Psychotherapie. Bern: Huber 1938. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22682]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363607#

Stekel, Wilhelm: Fortschritte und Technik der Traumdeutung. Wien, Leipzig und Bern: Weidmann 1935. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 63.400]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648939#

und: [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22502]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363606#

Stekel, Wilhelm: Der Seelenarzt. Handbuch für seelische Beratung. Hrsg. vom Institut für aktive Psychoanalyse in Wien. Leipzig, Amsterdam und Wien: Selbstverlag des Instituts für aktive Psychoanalyse 1933. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-24200]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363605#

Stekel, Wilhelm: Zwang und Zweifel für Ärzte und Mediziner dargestellt. Zweiter Teil. (= Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 10) Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1928. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363604#

Stekel, Wilhelm: Briefe an eine Mutter. Teil I: Kleinkindalter. Zürich und Leipzig: Wendepunkt-Verlag 1927. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-21877]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363603#

Stekel, Wilhelm: Zwang und Zweifel für Ärzte und Mediziner dargestellt. Erster Teil. (= Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 9) Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1927. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363602#

Stekel, Wilhelm: Die Geschlechtskälte der Frau. Eine Psychologie des weiblichen Liebeslebens. (= Störungen des Trieb- und Affektlebens) 3. verm. und verb. Aufl. Wien: Urban und Schwarzenberg 1927. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Hans Reuter Bibliothek, Sign.: RB-869]

https://opac.meduniwien.ac.at/F/?func=find-b&request=RB-869&find_code=WRD&local_base=ZBM01&x=56&y=13

Stekel, Wilhelm: Sadismus und Masochismus für Ärzte und Kriminologen dargestellt. (= Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 8) Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1925. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363601#

Stekel, Wilhelm: Nervöse Angstzustände und ihre Behandlung. (= Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 1) 4. verb. und verm. Aufl. Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1924. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363600#

Fortschritte der Sexualwissenschaft und Psychoanalyse. Hrsg von Wilhelm Stekel. Wien: Bd. 1.1924-3.1928. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: K69420]

https://opac.meduniwien.ac.at/F/?func=find-b&request=k69420&find_code=WRD&local_base=ZBM01&x=0&y=0

Stekel, Wilhelm: Masken der Sexualität. Der innere Mensch. 2. und 3. Aufl. Wien: Knepler [1924]. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 65.792]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648945#

Stekel, Wilhelm: Der Fetischismus dargestellt für Ärzte und Kriminologen. (= Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 7) Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1923. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 26.858/7]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648938#

und: [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363599#

Stekel, Wilhelm: Onanie und Homosexualität. Die homosexuelle Parapathie. (= Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 2) 3. verm. Aufl. Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1923. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 26.858/2]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648946#

Stekel, Wilhelm: Impulshandlungen. Wandertrieb, Dipsomanie, Kleptomanie,Pyromanie und. verwandte Zustände. (=Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 6) Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1922. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 26.858/6]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648942#

und: [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363595#

Stekel, Wilhelm: Psychosexueller Infantilismus. Die seelischen Kinderkrankheiten der Erwachsenen. (= Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 5) Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1922. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

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Stekel, Wilhelm: Twelve essays on sex and psychoanalysis. Hrsg. von S. A. Tannenhaum. New York: Critic and Guide Co. 1922. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64.915]

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Stekel, Wilhalm: Die Sprache des Traumes. Eine Darstellung der Symbolik und Deutung des Traumes in ihren Beziehungen zur kranken und gesunden Seele. Für Ärzte und Psychologen. 2., verb. Aufl. München und Wiesbaden: Bergmann 1922. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64.921]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648937#

Stekel, Wilhelm: Nervöse Angstzustände und ihre Behandlung. (=Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd 1) 3. verm. und verb. Aufl. Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1921. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363592#

Stekel, Wilhelm: Onanie und Homosexualität. Die homosexuelle Neurose. (=Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd 2) 2. verb. und verm. Aufl. Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1921. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363593#

Stekel, Wilhelm: Die Geschlechtskälte der Frau. Eine Psychopathologie des weiblichen Liebeslebens. (=Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 3) 2. verb. und verm. Aufl. Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1921. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363594#

Stekel, Wilhelm: Die Impotenz des Mannes. Die psychischen Störungen der männlichen Sexualfuktion. (=Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 4) Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1920. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363591#

Stekel, Wilhelm: Die Geschlechtskälte der Frau. Eine Psychopathologie des weiblichen Liebeslebens. (=Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 3) Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1920. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363590#

Stekel, Wilhelm: Die Analyse einer Vogelphobie. Sonderabdruck aus: Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie (62). Berlin: Springer 1920. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 13.110]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648932#

Stekel, Wilhelm: Was im Grund der Seele ruht… 3. Aufl. Wien: Knepler 1920. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 62.933]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648953#

Stekel, Wilhelm: Was im Grund der Seele ruht… 2., veränderte u. verm. Aufl. Wien: Knepler [1920]. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 63.484]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648952#

Stekel, Wilhelm: Technik und Grenzen der Psychoanalyse und Psychotherapie. Sonderabdruck aus: Therapie der Gegenwart. Berlin: Urban und Schwarzenberg 1919. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461975#

Stekel, Wilhelm: Onanie und Homosexualität. Die homosexuelle Neurose. (= Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd. 2) Berlin und Wien: Urban und Schwarzenberg 1917. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-22643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=12363587#

Stekel, Wilhelm: Für und gegen Professor Benedikt. Geheimnisvolle Phänomene. Sonderabdruck aus: Neues Wiener Journal. Wien: 1916. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: SA 3.530]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648940#

Stekel, Wilhelm: Der Wille zum Schlaf. Altes und Neues über Schlaf und Schlaflosigkeit, ein Vortrag. Wiesbaden: Bergmann 1915. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign.: GÄ-19050]

https://opac.meduniwien.ac.at/F/?func=find-b&request=stekel+wilhelm+wille+schlaf&find_code=WRD&local_base=ZBM01&x=0&y=0

Stekel, Wilhelm: Das liebe Ich. Grundriß einer neuen Diätetik der Seele. Berlin: Salle 1913. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 17.876]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648941#

Stekel, Wilhelm: Erotische Reizungen als Heilmittel. Sonderabdruck aus: Zentralblatt für Psychoanalyse und Psychtherapie (4). Wiesbaden: Bergmann 1913. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461974#

Stekel, Wilhelm: Fortschritte der Traumdeutung III. Sonderabdruck aus: Zentralblatt für Psychoanalyse und Psychtherapie (3). Wiesbaden: Bergmann 1913. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461968#

Stekel, Wilhelm: Masken der Religiosität. Sonderabdruck aus: Zentralblatt für Psychoanalyse und Psychtherapie (3). Wiesbaden: Bergmann 1913. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461973#

Stekel, Wilhelm: Die Träume der Dichter. Eine vergleichende Untersuchung der unbewußten Triebkräfte bei Dichtern, Neurotikern und Verbrechern. Bausteine zur Psychologie des Künstlers und des Kunstwerkes. Wiesbaden: Bergmann 1912. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 62.857]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648950#

Stekel, Wilhelm: Nervöse Leute. Kleine Federzeichnungen aus der Praxis. Wien: Knepler 1911. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 57.544]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648943#

Stekel, Wilhelm: Äskulap als Harlekin. Humor, Satire und Phantasie aus der Praxis. Wiesbaden: Bergmann 1911. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3.880]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648931#

Stekel, Wilhelm: Was am Grund der Seele ruht… Wien: Knepler 1909. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 63.896]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648951#

Stekel, Wilhelm: Nervöse Angstzustände und ihre Behandlung. Mit einem Vorworte von Siegmund Freud. Berlin und Wien: Urban & Schwarzenberg 1908. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 63.383]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648933#

Stekel, Wilhelm: Die Angstneurose der Kinder. Sonderabdruck aus: Medizinische Klinik. Berlin: Urban und Schwarzenberg 1908. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461965#

Stekel, Wilhelm: Nervöse Angstzustände und deren Behandlung. Sonderabdruck aus: Medizinische Klinik. Berlin: Urban und Schwarzenberg 1907. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461966#

Stekel, Wilhelm: Der Arzt in der Literatur. Eine Rede für die Aerzte. Sonderabdruck aus: Klinisch-therapeutische Wochenschrift. Wien: Deuticke 1902. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461967#

Stekel, Wilhelm: Zur Pathologie und Therapie der Influenza. Sonderabdruck aus: Klinisch-therapeutische Wochenschrift. Wien: 1902. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461971#

Stekel, Wilhelm: Zur Pathologie und Therapie der Gicht. Sonderabdruck aus: Wiener medizinische Wochenschrift. Wien: Perles 1901.

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461970#

Stekel, Wilhelm: Migräne und Wärmebildung. Sonderabdruck aus: Wiener medizinische Wochenschrift. Wien: Perles 1900. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461969#

Stekel, Wilhelm: Die moderne Pathologie und Therapie der Migräne. Sonderabdruck aus: Wiener medizinische Wochenschrift. Wien: Perles 1897. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8461972#

Stekel, Wilhelm: Masken der Sexualität. Der innere Mensch. Wien: Knepler o.J. [Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 56.643]

http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8648944#

Text: Walter Mentzel

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