In der letzten Buchausstellung wurde folgendes Buch am meisten vorgemerkt:
Schwierige Gesprächssituationen in Psychiatrie und Psychotherapie
2016
Literaturhinweis
Trew, Christoph Jacob: Herbarivm Blackwellianvm Emendatvm Et Avctvm Id Est Elisabethae Blackwell Cellectio Stirpivm Qvae In Pharmacopoliis Ad Medicvm Vsvm Asservantvr Qvarvm Descriptio Et Vires Ex Anglico Idiomate In Latinvm Conversae Sistvntvr Figvrae Maximam Partem Ad Natvrale Exemplar Emendantvr Floris Frvctvsqve Partivm Repraesentatione Avgentvr Probatis Botanicorvm Nominibvs Illvstratvr. / Vermehrtes und verbessertes Blackwellisches Kräuter-Buch das ist Elisabeth Blackwell Sammlung der Gewächse die zum Arzney-Gebrauch in den Apothecken aufbehalten werden deren Beschreibung und Kräfften aus dem Englischen übersetzt angezeiget die Abbildungen grossen Theils nach der Natur verbessert mit Beyfügung der Theile der Blume und Frucht vermehret wie auch mit bewährten Nahmen der Kräuter-Lehrer erläutert werden. Nürnberg: Fleischmann 1750-1773.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Heinrich Obersteiner Bibliothek, Sign.: HOB-A-00021]


Abb. 1 Herbarivm Blackwellianvm, Frontispiz/Sign.: HOB-A-00021, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin, Heinrich Obersteiner Bibliothek.
Trew, Christoph Jacob: Hebrarivm Blackwellianvm Emendatvm Et Avctvm Id Est Elisabethae Blackwell Cellectio Stirpivm Qvae In Pharmacopoliis Ad Medicvm Vsvm Asservantvr Qvarvm Descriptio Et Vires Ex Anglico Idiomate In Latinvm Conversae Sistvntvr Figvrae Maximam Partem Ad Natvrale Exemplar Emendantvr Floris Frvctvsqve Partivm Repraesentatione Avgentvr Probatis Botanicorvm Nominibvs Illvstratvr. / Vermehrtes und verbessertes Blackwellisches Kräuter-Buch das ist Elisabeth Blackwell Sammlung der Gewächse die zum Arzney-Gebrauch in den Apothecken aufbehalten werden deren Beschreibung und Kräfften aus dem Englischen übersetzt angezeiget die Abbildungen grossen Theils nach der Natur verbessert mit Beyfügung der Theile der Blume und Frucht vermehret wie auch mit bewährten Nahmen der Kräuter-Lehrer erläutert werden. Nürnberg: Fleischmann 1750-1773.
Elizabeth Blackwell – A Curious Herbal
Elizabeth Blackwell, geborene Blachrie (*um 1700 Aberdeen, gest. 1758 London), war die Tochter eines wohlhabenden schottischen Kaufmanns und wurde schon in ihrer Jugend als Zeichnerin und Malerin ausgebildet. Im Alter von 28 Jahren heiratete sie ihren Cousin Alexander Blackwell (*um 1700 Aberdeen, gest. 1748 Stockholm). Ihr Mann war hochgebildet und eröffnete eine Arztpraxis in Aberdeen – jedoch so scheint es – ohne je Medizin studiert zu haben, zumindest aber ohne eine gültige Lizenz als Mediziner zu besitzen. Als Gerüchte um die fehlende Qualifikation Alexanders aufkamen, übersiedelten die beiden überstürzt nach London. Dort stieg Alexander Blackwell ins Druckereigewerbe ein und eröffnete bald, wiederum ohne eine Lizenz der lokalen Druckereigilde, seine eigene Druckerei. Das Paar, mittlerweile Eltern eines Sohnes, kam ein zweites Mal mit den Obrigkeiten in Konflikt. Die Druckerei wurde geschlossen und eine hohe Geldstrafe verhängt. Die Schulden der Blackwells häuften sich und Alexander wurde schließlich in Schuldhaft genommen. Elizabeth Blackwell, die vor dem wirtschaftlichen Ruin stand, wandte sich mit von ihr angefertigten Zeichnungen an Sir Hans Sloane (*16.04.1660 Killyleagh/Nordirland, gest. 11.01.1753 Chelsea), dem Vorstand der Royal Society, der auf seinen Gütern in Chelsea gemeinsam mit der Londoner Apothekergilde einen bedeutenden botanischen Garten, den Chelsea Physic Garden, unterhielt. Der geschäftstüchtigen Elizabeth Blackwell war nicht entgangen, dass auf dem Buchmarkt ein, dem Stand der Wissenschaft entsprechendes und vor allem die Flora der Neuen Welt berücksichtigendes, Herbarium fehlte. Im Chelsea Physic Garden war man von Blackwells Talent begeistert und sich schnell über die gemeinsame Herausgabe eines solchen Werkes einig: „[…]Elizabeth began drawing the plants from life. She took the drawings to her husband in prison, who identified them and provided their names in several different languages. Elizabeth then engraved the copper plates for printing. Finally, she hand-coloured each of the printed images. This great accomplishment would usually have taken at least three different artists and craftsmen.”[1] Zwischen 1737 und 1739 wurde Blackwells Werk mit 500 Kupfertafeln in zwei Bänden unter dem Titel A Curious Herbal containing five hundred cuts of the most useful plants, which are now used in the practice of physick, to which is added a short description of ye plants and their common uses in physick in London publiziert. Sie erwies sich in den Verhandlungen mit den Buchhändlern als sehr geschäftstüchtig und durch den großen wirtschaftlichen Erfolg ihres Herbariums gelang es bald ihren Mann aus der Schuldhaft freizukaufen. Alexander Blackwell verließ seine Familie 1742 um am schwedischen Hof eine Stelle als Arzt anzutreten. Dort beteiligte er sich allerdings an einer höfischen Intrige und wurde 1748 wegen Hochverrats hingerichtet. Elizabeth Blackwell zog sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Über ihren weiteren Lebensweg bis zu ihrem Tod im Jahre 1758 ist nur wenig bekannt.
Besonders bemerkenswert an Elizabeth Blackwell ist, dass es einer bürgerlichen Frau des 18. Jahrhunderts gelang mit Wissenschaftlern der Royal Society auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten und ein naturwissenschaftliches Werk unter ihrem eigenen Namen zu publizieren. Autorinnen ihrer Zeit wurden meist auf lyrische oder belletristische Texte beschränkt und sahen sich dennoch häufig gezwungen unter einem männlichen Pseudonym zu veröffentlichen.

Abb. 2 Herbarivm Blackwellianvm, Tafel 16, Digitalis/Sign.: HOB-A-00026, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin, Heinrich Obersteiner Bibliothek.
Trew, Christoph Jacob: Herbarivm Blackwellianvm Emendatvm Et Avctvm Id Est Elisabethae Blackwell Cellectio Stirpivm Qvae In Pharmacopoliis Ad Medicvm Vsvm Asservantvr Qvarvm Descriptio Et Vires Ex Anglico Idiomate In Latinvm Conversae Sistvntvr Figvrae Maximam Partem Ad Natvrale Exemplar Emendantvr Floris Frvctvsqve Partivm Repraesentatione Avgentvr Probatis Botanicorvm Nominibvs Illvstratvr. / Vermehrtes und verbessertes Blackwellisches Kräuter-Buch das ist Elisabeth Blackwell Sammlung der Gewächse die zum Arzney-Gebrauch in den Apothecken aufbehalten werden deren Beschreibung und Kräfften aus dem Englischen übersetzt angezeiget die Abbildungen grossen Theils nach der Natur verbessert mit Beyfügung der Theile der Blume und Frucht vermehret wie auch mit bewährten Nahmen der Kräuter-Lehrer erläutert werden. Nürnberg: Fleischmann 1750-1773.
Christoph Jacob Trews Herbarivm Blackwellianvm in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin
Christoph Jacob Trew (*26.04.1695 Lauf an der Pegnitz/Bayern, gest. 18.07.1769 Nürnberg) war ein deutscher Arzt, Botaniker und Bibliophiler. Seine Privatbibliothek bestand aus über 35.000 Bänden, darunter viele Rarissima – wie zum Beispiel der wissenschaftliche Nachlass von Conrad Gessner (*1516 Zürich, gest. 13.12.1565 Zürich) – die er der Universität Altdorf vermachte (nach deren Auflösung 1809 kam die Bibliothek an die Universität Erlangen, wo sie noch heute aufbewahrt wird). Trew war unter anderem Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Royal Society in London. Er war ein großer Bewunderer von Elizabeth Blackwells Herbarium, das jedoch noch nicht nach der Systematik Carl von Linnés (*23.05.1707 Råshult/Schweden, gest. 10.01.1778 Uppsala), die noch heute die Grundlage der modernen botanischen und zoologischen Nomenklatur bildet, aufgebaut war. Aus diesem Grund arbeitete er – ab dem zweiten Band – gemeinsam mit dem Leipziger Professor Christian Ludwig Gottlieb (*30.04.1709 Brieg/Schlesien, gest. 07.05.1773 Leipzig) an einer deutschen Übersetzung, Überarbeitung und Erweiterung von Elizabeth Blackwells Standardwerk. Trew, der hierfür den botanischen Apparat überarbeitete, ließ dazu für alle zwischen 1750 und 1773 erschienen sechs Bände seiner neuen Blackwelliana sämtliche Illustrationen vom Zeichner und Kupferstecher Nikolaus Friedrich Eisenberger (1707-1771) neu zeichnen und stechen. Der letzte postum erschienene Band enthält noch einmal 100 ganzseitige, handkolorierte Kupfertafeln mit Pflanzen, die im Original fehlten oder fehlerhaft dargestellt waren. In der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin, in der Heinrich Obersteiner Bibliothek, befindet sich eines von nur zwei in Österreich nachweisbaren, vollständigen Exemplaren dieses prächtigen sechsbändigen Werkes aus dem 18. Jahrhundert mit 600 ganzseitigen handkolorierten Kupfertafeln. Die Österreichische Nationalbibliothek stellt darüber hinaus einen kostenlosen Online-Zugang zum Gesamtwerk zur Verfügung, der auch vom Katalog der UB der MedUni aus abrufbar ist: http://digital.onb.ac.at/OnbViewer/viewer.faces?doc=ABO_%2BZ165098504

Abb. 3 Christoph Jacob Trew/Sign.: 42.161/5, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin, Neuburger Bibliothek.
Schmidt-Herrling, Eleonore: Die Briefsammlung des Nürnberger Arztes Christoph Jacob Trew (1695-1769) in der Universitätsbibliothek Erlangen. (= Katalog der Handschriften der Universitätsbibliothek Erlangen, Bd. 5). Erlangen: Universitätsbibliothek 1940.
Quellen:
Homepage: British Library. Stand: 14.11.2016.
https://www.bl.uk/collection-items/a-curious-herbal-dandelion
Schnalke, Thomas: Ein Korb für Göttingen. Christoph Jacob Trew im Briefwechsel mit dem Chirurgen Carl Friedrich Gladbach. In: Medizinhistorisches Journal. Internationale Vierteljahresschrift für Wissenschaftsgeschichte. (29) 1994. S. 233-275.
Müller, J.: Ärzte als Entdecker und Forschungsreisende. In: Medizinischer Monatsspiegel. Eine Zeitschrift für den Arzt. (1) 1972. S. 9-18.
Pieske, Christa: Ärzte als Botaniker. In: Medizinischer Monatsspiegel. Eine Zeitschrift für den Arzt. (1) 1972. S. 4-8.
Herrlinger, Robert: The Trew Library in Erlangen. Sonderdruck aus: Libri. Internationel library review. (3) 1954.
Schmidt-Herrling, Eleonore: Die Briefsammlung des Nürnberger Arztes Christoph Jacob Trew (1695-1769) in der Universitätsbibliothek Erlangen. (= Katalog der Handschriften der Universitätsbibliothek Erlangen, Bd. 5). Erlangen: Universitätsbibliothek 1940.
Text: Harald Albrecht
[1] Homepage: British Library. Stand: 14.11.2016. https://www.bl.uk/collection-items/a-curious-herbal-dandelion
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Abb. 4
HOB-A-00021/2Trew, Christoph Jacob. Herbarivm Blackwellianvm Emendatvm Et Avctvm Id Est Elisabethae Blackwell Collectio Stirpivm Qvae In Pharmacopoliis Ad Medicvm Vsvm Asservantvr Qvarvm Descriptio Et Vires Ex Anglico Idiomate In Latinvm Conversae Sistvntvr Figvrae Maximam Partem Ad Natvrale Exemplar Emendantvr Floris Frvctvsqve Partivm Repraesentatione Avgentvr Probatis Botanicorvm Nominibvs Illvstratvr. Centvria II. Nürnberg: Typis Christiani De Lannoyi 1754.
Exlibris: „A: Lanna“ (Karl Adalbert Lanna) und der Mediziner Ernst Ludwig Heim
Keßler, Georg Wilhelm: Der alte Heim. Leben und Wirken Ernst Ludwig Heim’s, königl. preußischen Geheimen-Raths und Doctor der Arzneiwissenschaft. Aus hinterlassenen Briefen und Tagebüchern. Zweite, mit zusetzen vermehrte Auflage. Leipzig: Brockhaus 1846.

[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Josephinische Bibliothek, Sign. JB 5.727]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=6177802&pos=0&phys=
Das ExLibris verweist auf den früheren Besitzer des Buches, Karl Adalbert (Vojtech) Lanner, hin.

Lithographie von Josef Manes (*12.5.1820 Prag/Böhmen, gest. 9.12.1871 Prag/Böhmen) Kunstmaler.
Karl Adalbert Lanner (*23.4.1805 Budweis/Böhmen, gest. 15.1.1866 Prag/Böhmen) Bauunternehmer, Industrieller, Kunstsammler. Lanner studierte zunächst ab 1820 in Prag an der technischen Universität und arbeitete danach im Schifffahrts-Unternehmen seines Vaters an der Moldau. Ab den 1840er Jahren stieg er zu einem Industriellen auf, der u.a. die Gmunden-Linz-Budweiser-Pferdeeisenbahn übernahm und zahlreiche Bautätigkeiten wie u.a. 1847/48 die Kettenbrücke in Prag durchführte. Um 1850 war er an der Gründung der Schwerindustrie in Kladno (heute Tschechien) beteiligt, an der Gründung der Prager Eisenhüttengesellschaft sowie an am Ausbau zahlreicher Eisenbahnlinien in Böhmen, Mähren und Schlesien, sowie an Flussregulierungen. Die von ihm gegründete und entworfene Kaiser-Franz-Josephs-Bahn wurde erst nach seinem Tode fertig gestellt. Lanna der in den Ritterstand erhoben wurde, war darüber hinaus auch noch Mitglied des Herrenhauses im österreichischen Reichsrat.
Karl Adalbert Lanner galt als ein Förderer und Mäzen von Kunst und Kunstgewerbe und besaß eine wertvolle Kunstsammlung, darunter eine Glas-Porzellan- und Tonarbeiten-Sammlung, sowie eine reiche Bibliothek. Seine noch heute erhaltene Denkmalanlage (Villa Lanna) in Gmunden/OÖ zählt zu den bedeutendsten Vermächtnissen des österreichischen Historismus.
Teile seiner Kunstsammlung übergab er schon zu Lebzeiten den von ihm geförderten Museen wie dem Prager Kunstgewerbemuseum. Nach seinem Tod wurden seine Sammlungen von seinem Sohn Adalbert von Lanna (19.5.1836 Prag, gest. 31.12.1909 Meran) versteigert und befinden sich heute verstreut über die ganze Welt u.a. in Paris und New York. Ebenso ist heute seine Bibliothek aus seinem Nachlass verstreut.

Ernst Ludwig Heim (*22.7. 1747 Solz/Thüringen, gest. 15.9.1834 Berlin) war ein deutscher Arzt. Nach seinem Studium der Medizin (Promotion 1772) wurde er 1776 zum Stadt- und später zum Kreisphysikus des Havellandes/Brandenburg ernannt. 1783 eröffnete er eine Arztpraxis in Berlin, wo er rasch als Armenarzt, u.a. wegen seiner kostenlosen Behandlungstätigkeiten in Spandau, Potsdam und Berlin Popularität gewann. Er führte als erster Arzt die Pockenimpfung in Berlin ein, unterrichtete den jungen Alexander von Humboldt (*14.9.1769 Berlin, gest. 6.5.1859 Berlin) und gilt als Mitbegründer des modernen Gesundheitswesens in Berlin.

Ernst Ludwig Heim.
Von Georg Wilhelm Keßler besitzt die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin ein weiteres Buch über Ernst Ludwig Heim unter dem Titel:
Keßler, Georg Wilhelm: Nachrichten von dem Leben des Königlich Preußischen Geheimen-Rathes und Doctors der Arzneiwissenschaften Ernst Ludwig Heim, gesammelt zur Feier seines 50 jährigen Doktor-Jubiläums, den 15. April 1822, 2. Aufl., Berlin: Herbig 1823.

[Zweigbibilothek für Geschichte der Medizin/Josephinische Bibliothek, Sign. JB 5.756]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=6177803&pos=1&phys=
Weiters im Bestand der Zweigbibliothek :
Heim, Ernst Ludwig: Vermischte medicinische Schriften. Im Auftrag des Verfassers nach hinterlassenen Papieren gesammelt und herausgegeben von August Paetsch. Leipzig: Brockhaus 1836.
[Zweigbibliothek Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Gesellschaft der Ärzte Bibliothek, Sign. 48.705]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8583137&pos=7&phys=
Text: Walter Mentzel
Normdaten (Person) Lanna, Adalbert: BBL: 26728; GND: 119433680
Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, BBL: 26728 (10.11.2016); Letzte Aktualisierung: 2016 11 10
Online unter der URL: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=26728

Vizerektorin Univ Prof. Dr. Anita Rieder im Gespräch mit PEOPLE: Menschen und Medizin im Wiener AKH 4/2016:
PEOPLE: MENSCHEN und Medizin im Wiener AKH, herausgegeben von der B & K Bettschart und Kofler Medien- und Kommunikationsberatung GmbH, steht unter der Schirmherrschaft des Vereins zur Förderung von Wissenschaft und Forschung in den Neuen Universitätskliniken am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien.
PEOPLE ist ein Gratis-Magazin und berichtet viermal im Jahr über die beeindruckenden Leistungen der Spitzenmedizin ebenso wie über die neuesten Einsichten zur Gesundheitsvorsorge und zur Lebensstil-Medizin. Die redaktionellen Beiträge werden von erfahrenen Medizinjournalisten unter der fachlichen Beratung der wissenschaftlich tätigen Mediziner des Wiener Allgemeinen Krankenhauses in einem allgemein verständlichen Stil geschrieben.
PEOPLE wird in einer Auflage von 70.000 Exemplaren gedruckt und flächendeckend an zentralen Punkten des AKH, im Hanusch-Krankenhaus und in den Kassenambulatorien der Wiener GKK verteilt und an alle niedergelassenen Ärzte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland versendet.

Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access zur Verfügung.
Das TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:
PHYSIOLOGICAL REVIEWS
Zu den Volltexten: Jg. 78, H. 1 (1998) –
Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.
Mit dem Impact Factor 30.924 zählt PHYSIOLOGICAL REVIEWS zu den Top-Journalen in der Kategorie:
PHYSIOLOGY – SCIE
ISSN: 0031-9333
AMER PHYSIOLOGICAL SOC
9650 ROCKVILLE PIKE, BETHESDA, MD 20814
USA
4 Issues/Year;
土肥 慶蔵
Dohi, Keizo: Atlas der Hautkrankheiten. [Tokio]: 1903.
Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Signatur: II 43.502
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8561198&pos=3&phys=#

Abb. 1
Keizo Dohi/Sign.: 31.656, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin
Prof. Dr. Keizo Dohi. Hrsg. von Nihon-hifu-ka-gakkai. Reprint. [Tokio]: [1931].
Autor
Keizo Dohi (*9.6.1866 Echizen-fuchu (jetzt Fukui-Präfektur)/Japan, gest. 6.11.1931 Tokio/Japan) war ein japanischer Mediziner und gilt als Begründer der modernen Dermatologie in Japan. Er entstammte einer Familie von Naturwissenschaftlern und Medizinern. Keizo Dohi (eigentl. Keizo Ishiwata, er nahm den Nachnamen seines Stiefvaters erst kurz vor Beendigung seines Medizinstudiums an) war der Sohn von Sohaku Ishiwata V., dem Leibarzt eines Landadeligen aus Fuchū. Sohaku hatte bei Ryotei Shinfu (1787-1854), der als erster japanischer Kliniker seiner Zeit galt, in Kyoto studiert. Bereits sein Urgroßvater, Sohaku Ishiwata III., hatte mehrere naturwissenschaftliche Bücher über Fauna und Flora Japans publiziert. Dieser war ein Schüler des berühmten Naturforschers Ranzan Ono (1729-1810). Keizo Dohi studierte von 1885-1889 Medizin an der Kaiserlichen Universität Tokio, danach absolvierte er eine Volontärassistenz an der dortigen chirurgischen Klinik, bis er im Mai 1893 seine erste Studienreise nach Europa antrat.
Keizo Dohi wurde 1893 Assistent an der Chirurgischen Universitätsklinik in Heidelberg unter Vinzenz Czerny (1842-1916). Zu dieser Zeit wurde in Tokio der erste Lehrstuhl Japans für Dermatologie und Syphilidologie begründet und Dohi wurde beauftragt sich diesen Spezialfächern zu widmen. Er ging daraufhin 1894 für zwei Jahre als Aspirant an die Klinik von Moriz Kaposi (1837-1902) nach Wien. Dort wurden neben Kaposi auch Isidor Neumann (1832-1902) und Ernest Finger (1856-1939) seine Lehrer. Als Schüler von Kaposi und somit auch der von Ferdinand von Hebra (1816-1880) gegründeten Wiener Schule der zeitgenössischen Dermatologie zugehörig, wurde Dohi ein bewunderter Meiser der klinischen, auch die Histologie einbeziehenden Morphologie der Hautkrankheiten. Zwischen 1896 und 1898 unternahm er ausgedehnte Studienaufenthalte an Universitätskliniken in Prag, Breslau, Berlin, Paris, Moskau, Bologna und Rom. Keizo Dohi kehrte 1898 nach Japan zurück und übernahm den Lehrstuhl für Dermatologie und Syphilidologie in Tokio. Als engagierter Hochschullehrer hatten für ihn die modernsten visuell-didaktischen Mittel große Bedeutung. So schenkte er der, in einer eigens eingerichteten Klinikwerkstatt, Herstellung von Moulagen – mit dessen kunstvollen Herstellung er in Wien vertraut worden war – große Aufmerksamkeit. 1900 gründete er die Japanische Gesellschaft für Dermatologie und 1907 die Japanische Gesellschaft zur Vorbeugung von Geschlechtskrankheiten. Vor allem die Förderung des japanischen Gesundheitswesens – besonders die Verhütung und Bekämpfung der Lues war ihm ein großes Anliegen. Zwischen 1903 und 1910 erschien sein berühmter Farbatlas für Hautkrankheiten. Dohis Name fand durch mehrere Erstbeschreibungen Eingang in die dermatologische Nomenklatur: Keratosis follicularis squamosa Dohi, Keratosis tylodes palmaris progressiva Dohi et Miyake, Acropigementatio symmetrica Dohi. 1923 erschien seine deutschsprachige Monografie Beiträge zur Geschichte der Syphilis, insbesondere über ihren Ursprung und ihre Pathologie in Ostasien.
Zu seinen großen Lebensleistungen gehört auch die weltweit anerkannte Aufklärung der noch im 19. Jahrhundert umstrittenen Herkunft der Syphilis durch besonders akribische textkritische, historische und paläopathologische Vergleichsstudien der weit verstreuten europäischen und asiatischen Literaturquellen. Bis zu seiner Emeritierung 1926 unternahm er noch mehrere Studienreisen nach Europa. Nach 1868 waren zwischen dem Kaiserreich Japan und Deutschland sowie zu Österreich-Ungarn weitreichende wissenschaftliche, politische und kulturelle Beziehungen entstanden. Für die damals rasch aufstrebende Dermatologie hat Keizo Dohi dabei eine tragende internationale Brückenfunktion eingenommen und diese Beziehungen durch seine Kontakte in ganz Europa vertieft. Keizo Dohi, seit seiner Emeritierung Ehreprofessor der Kaiserlichen Universität Tokio, starb am 6. November 1931.

Abb. 2
Keizo Dohi/Sign. 56.831, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin
Festschrift gewidmet Keizo Dohi, Professor u. Direktor der Kaiserlichen Universitätsklinik u. Poliklinik für Dermatologie u. Urologie zu Tokyo, zu seinem 25jährigen Doktorjubiläum in Verehrung von seinen Schülern u. Freunden. Tokio: Tōri-Shinkokuchō Kanda 9 : Akakaya 1917.
Keizo Dohis Atlas der Hautkrankheiten in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin
Dieser zwischen 1903 und 1910 erschienene ikonographische Farbatlas für Hautkrankheiten, bestehend aus zehn Faszikel mit jeweils 5 Farblithografien – dazu Schwarz-Weiß-Fotografien – ist der erste seiner Art, der außerhalb Europas oder der USA erschienen ist. Dohi verwendete in diesem Werk konsequent die Diktion und Klassifikation der „Wiener Schule“. Das in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin erhaltene besonders rare Werk zählt zu den äußerst wenigen im deutschsprachigen Raum einsehbaren Exemplaren. Es ist leider unvollständig, und besteht nur aus den ersten vier Faszikeln, die, wahrscheinlich zwischen 1903 und 1904, schon vor der Vollendung des Gesamtwerks, von Keizo Dohi als Geschenk, mit einer persönlichen Widmung versehen, der Österreichische Gesellschaft für Dermatologie überlassen wurde.

Abb. 3
Faszikel 2/Sign.: II 46.503, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin
Dohi, Keizo: Atlas der Hautkrankheiten. [Tokio]: 1903.

Abb. 4
Tafel I, Faszikel 1/Sign.: II 46.503, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin
Dohi, Keizo: Atlas der Hautkrankheiten. [Tokio]: 1903.

Abb. 5
Tafel XVI, Faszikel 2/Sign.: II 46.503, Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin
Dohi, Keizo: Atlas der Hautkrankheiten. [Tokio]: 1903.
Quellen:
Hornstein, Otto Paul und Kensei Katsuoka: Keizo Dohi (1866-1931). In: Pantheon der Dermatologie. Hrsg. von Christop Löser und Gerd Plewig. Heidelberg: Springer-Medizin-Verl. 2008. S. 211-219.
Holubar, Karl, Schmidt, Cathrin und Bettina Kokert: From Plenck (d. 1807) to Dohi (d. 1931) and today: Austrian influence on Japanese dermatology. In: Journal of Dermatological Science (7) 1994. P. iii-v.
Prof. Dr. Keizo Dohi. Hrsg. von Nihon-hifu-ka-gakkai. Reprint. [Tokio]: [1931].
Festschrift gewidmet Keizo Dohi, Professor u. Direktor der Kaiserlichen Universitätsklinik u. Poliklinik für Dermatologie u. Urologie zu Tokyo, zu seinem 25jährigen Doktorjubiläum in Verehrung von seinen Schülern u. Freunden. Tokio: Tōri-Shinkokuchō Kanda 9 : Akakaya 1917.
Text: Harald Albrecht
Normdaten (Person) Dohi, Keizo: BBL: 26659; GND: 116170794
Dohi, Keizo in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie: URL: https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Keizo_Dohi (Stand: 16.02.2022)
Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der MedUni Wien, BBL: 26659 (03.11.2016); Letzte Aktualisierung: 2022 02 16
Online unter der URL: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=26659
Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
Neuerwerbungen laufend erweitert.
Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert.
Alle Neuerwerbungen finden Sie im Katalog–>LINK
Beispiele:
Plastische Chirurgie. 5. Forschung, Handchirurgie, Rhinoplastik, Gesichtstransplantation
Berger, Alfred, 1934- [HerausgeberIn] Berger, Alfred [Hrsg.] Hierner, Robert [HerausgeberIn] Pallua, Norbert, 1952- [HerausgeberIn]
2016
Zu
Nonmalignant hematology : Expert clinical review: questions and answers
Abutalib, Syed A. [HerausgeberIn] Connors, Jean M. [HerausgeberIn] Ragni, Margaret V. [HerausgeberIn]
2016
Nephroguide : ein Leitfaden für Professionelle zur Begleitung von Menschen mit einer chronischen Nierenerkrankung während der Entscheidungsfindung
Oldhafer, Martina, 1959- [VerfasserIn]
—————————————–
Orthogeriatrics
Falaschi, Paolo [HerausgeberIn] Marsh, David R. [HerausgeberIn]
2017 –
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Zu
Unfallchirurgie in der Grund- und Notfallversorgung
Pape-Köhler, Carolina [HerausgeberIn] Stein, Gregor [VerfasserIn]
2016
Das „Ärztliche Lesezimmer im Allgemeinen Krankenhaus in Wien“ – Die Vorgängerinstitution der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
Text: Dr. Walter Mentzel
Am 12. September 1915 schrieb der Radiologe Professor Guido Holzknecht in der „Neue Freien Presse“: „Zu den beliebtesten medizinischen Lesestätten in Wien gehören neben der Bibliothek der Gesellschaft der Ärzte, […] die zentral in der Stadt gelegenen ärztlichen Lesezimmer im Allgemeinen Krankenhause, die früher von den zahlreichen im Felde stehenden Ärzten und besonders den in Wien zu Studienzwecken weilenden ausländischen Ärzten, durch Beiträge erhalten wurde.“ (Neue Freie Presse, 12.9.1915, S. 13)
Das sogenannte „ärztliche Lesezimmer im allgemeinen Krankenhaus in Wien“ war zum Zeitpunkt als diese Zeilen geschrieben worden sind, bereits seit mehr als 40 Jahren die zentrale Bibliothekseinrichtung des Allgemeinen Krankenhaus und der Medizinischen Fakultät Wien. Damit ist diese Einrichtung die ideelle Vorgängerorganisation der heutigen Universitätsbibliothek an der Medizinischen Universität Wien. Als Vorläuferinstitution des „Lesezimmers“ kann wiederum die 1807 von Vincenz Ritter von Kern (1760-1829) gegründete „Chirurgische Lesegesellschaft“ im AKH in Wien gelten.

Exlibris-Stempel: „Ärztliches Lesezimmer Wien im allgemeinen Krankenhaus“
Gegründet am 1. Oktober 1869 und eröffnet am 9. Oktober am Standort des heutigen „Alten AKH“, ging diese Bibliothek samt ihren Lesesälen aus der Initiative von Sekundarärzten der Medizinischen Fakultät hervor: konkret von dem zu dieser Zeit als Assistent von Carl Ludwig Sigmund (1810-1883) an dessen Abteilung und späteren Klinik für Syphilidologie und Dermatologie im Allgemeinen Krankenhaus arbeitenden Dr. Josef Grünfeld 81840-1910). Grünfeld und seine Ehefrau Sofie (1856-1946) waren Philanthropen und engagierten sich in zahlreichen Initiativen zur Bekämpfung der Armut und in der Kinderfürsorge, sowie in jüdischen Wohlfahrtseinrichtungen, als auch im universitären Bereich als Präsident des „Vereins zur Unterstützung mitteloser israelitischer Studierender“ und als Ehrenpräsident des „Arbeitsvermittlungsvereins für jüdische Hochschüler“, den er mitbegründet hatte. Er nahm nach der Gründung des Vereins „Ärztliches Lesezimmer“ im Verein die Rolle des Kassiers ein und war Mitglied des Vereinssauschusses. Als erster gewählter Vereinsobmann fungierte der Sekundararzt und spätere Primararzt im AKH Wien sowie Dozent an der Universität Wien Isidor Hein (1840-1885). Ein späterer Obmann des Vereines bzw. des Komitees war der Pathologe Johann Kundrat (1845-1893). Der Lesesaal und die Bibliothek des Vereines dienten in den folgenden Jahren als Versammlungs- und Veranstaltungsort der Wiener Ärzteschaft am AKH.
Die Bibliothek:
Der auf Vereinsbasis geführten Bibliothek stand als Leitungs- und Organisationsorgan ein „Comitè“ vor. Die Benützung der Bibliothek blieb zunächst nur Absolventen der Medizinischen Fakultät und akademischen Mitarbeitern des AKH vorbehalten,[1] während seit Oktober 1877 in Wien IX., Garnisonsgasse 1 (Parterre) ein studentischer Leseverein existierte, der für die Literaturversorgung für Studenten der Medizin sorgte.[2] Finanzielle Zuwendungen für die Beheizung und Beleuchtung der Bibliothek kamen seitens des Krankenhausfonds. Der Bibliotheksverein zählte 1873 120 Mitglieder (darunter Sekundarärzte, Assistenten, Operationszöglinge und Aspiranten, Professoren und Primarärzte sowie ausländische Ärzte). Die Bibliothek umfasste zu dieser Zeit 1605 Monografien und 54 Zeitschriften.[3] Bis zum Ersten Weltkrieg wuchs der Bibliotheksbestand auf 22.000 Bucheinheiten und Zeitschriften an und war zu dieser Zeit bereits die größte medizinischen Spitalsbibliothek Wiens. Die Bibliothek besaß auch Bücherbestände aus dem 17. und 18. Jahrhundert und wurde kontinuierlich durch Erwerbungen und Schenkungen erweitert.
Wie auch andere medizinische Bibliothekseinrichtungen in Wien wurde das „Ärztliche Lesezimmer im Allgemeinen Krankenhaus“ nach dem „Anschluss“ im März 1938 im Oktober 1939 durch einen Senatsbeschluss des Dekanats der Medizinischen Fakultät Wien im Kontext der „Modernisierungs- und Neuordnungspläne“ liquidiert und die Bücherbestände an das im NS-Bücherraub involvierte Antiquariat „Alfred Wolf“ veräußert. Damit wurde ein genuin an der medizinischen Fakultät gewachsener Bibliotheksbestand und eine zentrale Bibliotheksorganisation im AKH Wien ausgelöscht und zerstört.
Schon ein Jahr nach der Liquidierung der Bibliothek wurden 1940 durch den neu bestellten Leiter des Institutes für Geschichte der Medizin, Fritz Lejeune (1892-1966), und auch noch in den Jahren nach 1945 vom Institut einzelne Exemplare der ehemaligen Bibliothek im AKH – als nunmehr „antiquarische“ Bücher – vom Antiquariat „Alfred Wolf“ angekauft. Sie befinden sich heute an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin.

Links oben: Hinweise auf den Ankauf: „29. Jänner 1941 Wolf“
Quellen:
JAMA. 1911. 56 (14). S. 1057-1078.
Neue Freie Presse. 12.9.1915. S. 13.
Neues Wiener Journal. 15.5.1910. S. 17.
Wiener medizinische Wochenschrift. 6.10.1869. S. 1363.
Die Presse, Local-Anzeiger der „Presse“. 19.1.1870. S. 13.
Sammlungen der Medizinischen Universität Wien, HSK, Zl. 1517/9.
Archiv der Universität Wien, Senatsakten der Med. Fak. 1938/39.
[1] Morgen-Post. 19.10.1877. S. 4.
[2] Neue Freie Presse. 19.10.1877. S. 5.
[3] Wiener Zeitung. 22.1.1873. S. 5
Keywords:
Ärztliches Lesezimmer im Allgemeinen Krankenhaus Wien, Isidor Hein, Josef Grünfeld, Wissenschaftliche Bibliothek, Arzt, Medizingeschichte, Wien, Dermatologe, Syphilis, Medizinische Bibliothek, Wien, Universitätsbibliothek, Allgemeines Krankenhaus
Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der MedUni Wien, BBL: 26565 (27.10.2016); Letzte Aktualisierung: 2022 01 27
Online unter der URL: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=26565
Folgendes aktuelle Buch hat die Universitätsbibliothek aufgenommen:
Alexandra Kautzky-Willer; Yvonne Winhofer
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Vorsorgen, rechtzeitig erkennen und richtig behandeln
| ISBN: | 978-3-214-00991-5 |
|---|---|
| Reihe: | MedUni Ratgeber |
| Verlag: | MANZ Verlag Wien |
| Format: | Flexibler Einband |
| 174 Seiten, 2016 |
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