Liebes Bibliotheks-Team, liebe/r BlogleserIn,
nachdem ich jetzt am Ende meines vierwöchigen Praktikums angelangt bin, kann ich dem Phänomen, dass die Zeit schneller vergeht, wenn man sie mit etwas Schönem verbringt, nur zustimmen.
In der ersten Woche besichtigte ich einen Großteil der Abteilungen der Bibliothek. Dort gaben mir die MitarbeiterInnen einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsschritte und Aufgabenfelder und die Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen, damit der Betrieb einer mittelgroßen Bibliothek so reibungslos funktioniert.
Die drei folgenden Wochen habe ich zu einem Großteil damit verbracht, die Alltagsaufgaben für eine/n BibliothekarIn zu erledigen. Darüber bin ich besonders froh, da ich während meiner Ausbildungszeit vorwiegend in einer sehr kleinen Fachbibliothek gearbeitet habe, wo viele der typischen Bibliotheksaufgaben, wie z.B: verschiedenste Benutzeranfragen, verstellte Bücher ordnen, Informationsschalterdienst, etc., kaum angefallen sind.
Während des Praktikums hatte ich zwei Mal die Möglichkeit einen beeindruckenden Einblick in den historischen Bestand der Universitätsbibliothek der MedUni Wien im Josephinum zu bekommen. Dort lernte ich viel Neues, von der Erschließung älterer Werke bis zur Bearbeitung eines Bibliotheksbestandes mit dem Augenmerk auf die Provenienz.
In diesem Sinne möchte ich allen MitarbeiterInnen der Universitätsbibliothek der MedUni Wien für ihre Geduld und Kompetenz ein herzliches Dankeschön aussprechen.
Dorian Holzer
Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistent
Weitere Berichte über Praktika an der UB Med Uni Wien im Van Swieten Blog:
- Carinna Büttner: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Mai 2008)
- David Mitterhuber: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Juli 2008)
- Maria-Christina Maschat: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Juli 2009)
- Annemarie Grillenberger: Praktikum an der UB der Med Uni Wien (August 2009)
- Elisabeth Hohla: Praktikum an der UB der Med Uni Wien (August 2009)
- Z. Dobiasova, J. Pirnerova, K. Kieslingova: Praktikum at the University Library of MedUni Vienna (Mai 2010)
- Lidija Nikic: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Juli 2010)
- Marion Jaks: Praktikum an der UB Med Uni Wien (August 2010)
- Jana Vartecká: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (September 2010)
- Mag. Lukas Zach: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (Feber 2011)
- Brigitte Deimel: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (Juli 2011)
- Stefan Prähauser: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (Oktober 2011)
- Carolin Dögl: Berufspraktische Tage an der Ub Med Uni Wien (Feber 2012)
- Mag. Vera Brandtl: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (August 2012)
- Mag. Barbara Sanchez: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (März 2013)
- Mag. Angelika Hofrichter, Mag. Elisabeth Potrusil: Praktikum an der UB Med Uni Wien (1. Halbjahr 2014)
- Mag. Sabine Wallig: Praktikum an der UB Med Uni Wien (März 2014)
- Claudia Buchmayer: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Mai 2014)
- Nana Turk (Slowenien): Praktikum im Rahmen des Erasmus-Programms an der UB MedUni Wien (Juni 2014)
- Mag. Ursula Ulrych: Praktikum an der UB MedUni Wien (August 2014)
- Dr. Anthony Ross-Hellauer: Internship at the University Library of the Medical University of Vienna (September 2014)
- Mario Klein: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Oktober 2014)
- Caroline Glawischnig: Praktikum an der UB Med Uni Wien (April 2015)
- Susanne Kainer: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Mai 2015)
- Solvei Bischoff: Berufspraktische Tage an der Ub MedUni Wien
- Cian Scollard: Praktikum an der UB Med Uni Wien (August 2015)
- Kim-Sara Preis: Praktikum an der UB Med Uni Wien (November 2015)
- Antigon Gjura: Praktikum an der UB Med Uni Wien (November 2015)
- Denny Cheng : Praktikum an der Ub MedUni Wien (Feber 2016)
- Susanne Zimmer: Praktikum an der Ub MedUni Wien (Feber 2016)
- Karin Sedlak: Praktikum an der Ub MedUni Wien (Feber 2016)
- Eva Haas: Praktikum an der Ub MedUni Wien (Juli 2016)

Zu den Zeugnissen des Glaubens gehören die Votivgaben und -bilder, die mit

Franz Maresch berichtet über einen in Niederösterreich gebräuchlichen Spruch gegen die „Augenbladern“
Das Volk wiederum erklärte sich diesen lateinischen Namen auf seine Art mit „nix“ gleich „nichts“, was auch durch den flüchtigen, kaum faßbaren Charakter der Substanz bestätigt wurde. Die Apotheker übersetzten ihrerseits das ihrer Meinung nach volkstümliche Wort „nix“ für den erwiesenermaßen wirksamen Stoff ins Lateinische und nannten es „nihilum album“, unter welcher Bezeichnung es auch in den Arzneibüchern bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts geführt wurde. So wurde das ohnehin schon lateinische Wort „nix „, das vom Volke eingedeutscht worden war, nochmals allerdings mit neuer Bedeutung ins Lateinische übersetzt, was sicher nicht allzu oft bei einem Wort vorkommt.





Zu allen Zeiten, in denen der Mensch in Bedrängnis war, das gilt auch noch für die heutige aufgeklärte Welt, suchte er Hilfe und , Schutz bei überirdischen Kräften, voll Hoffnung, daß besondere Krankheiten überwunden werden können oder daß er vor Naturkatastrophen bewahrt wird. Eine weit verbreitete Art der versuchten Anrufung um Hilfe stellt der Heilspruch dar.
Die stilisierte Darstellung des Auges ist sehr wahrscheinlich hat sie ihren Ursprung in der vordynastischen Epoche Ägyptens, wo sie als Sinnbild des Gottes Horus Verbreitung fand.
Bei den Ägyptern war sie der Isis heilig bei den Römern war sie der Göttin Venus gewidmet. Die Koralle hatte auch medizinische Fähigkeiten und wurde als Bestandteil von Salben oder als Puder verwendet. In Italien findet man, daß Korallenketten häufig als Talismane gegen den bösen Blick getragen werden. Ein Abwehrschutz gegen den bösen Blick oder das böse Auge war auch die Neidfeige, kurz Feige oder Fica genannt. Sie hatte schon bei den Griechen und Römern eine wichtige Bedeutung. Sie hatte nicht nur eine obszöne Bedeutung sondern war eines der wirksamsten Mittel gegen das böse Auge. Auf antiken Vasen findet man nicht selten Schiffe abgebildet, die am Bug Augen aufgemalt haben, als seien es Lebewesen. Man stößt auf diese Darstellung bei vielen seefahrenden Völkern des Altertums, doch auch heute noch findet sie Anwendung: Fischer in Portugal oder Malta z. B. glauben fest daran, daß das Augenpaar Unheil abwenden kann und bei der Orientierung hilft. Auf Sakralbauten sieht man gleichfalls immer wieder stilisierte Augenpaare, wie z. B. auf einer Stupa aus Bodnath in Nepal.
