Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
Neuerwerbungen laufend erweitert.
Ein Großteil der neu erworbenen Literatur wird in der Buchausstellung im Lesesaal präsentiert.
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Bücher
„An nescis, mi fili, quantilla prudentia mundus regatur?“ „Weißt du denn nicht, mein Sohn, mit wie wenig Verstand die Welt regiert wird?“
Greve (Graf) Axel Gustafsson Oxenstierna af Södermöre
Versehentlich (?) sei die bedeutendste Bibliothek der Antike, gegründet von Alexander dem Großen, zerstört worden. Historiker schieben Caesar die Schuld in die Schuhe (Sandalen..). Kleopatra, gerade erst ihrer sagenhaften Teppichrolle (in Wahrheit einem Sack..) entstiegen, hätte gemeint – er, der Imperator Rex Totius Mundi et Gentium möge freundlicherweise die Bibliothek verschonen.
(Luciano Canfora, ital. Historiker)
Andereseits wird Amr ibn al ‚Aas unter Anderem als einer von vielen möglichen Schuldigen genannt – als kadavergehorsamer Befehlempfänger des Kalifen Omar: „Vernichte sie alle!“ –
die Bücher
Autodafés (Akte des Glaubens) sind Geschichte. Kadavergehorsam (aus der jesuitischen Nomenklatur) kam aus der Mode. Bücher verbrennen bewirkt gar nichts – außer heiße Luft mit Rauchentwicklung – gelegentlich begleitet von unfreiwilliger Komik: Pinocchio z.B. wurde ein Opfer der Flammen. Die ‚Pentacostal Church‘ (USA, Rural Western) fand das Holzpüppchen mit der Lügendetektornase “ungodly”. http://articles.latimes.com/2001/mar/28/news/mn-43678
‚Digitale Bücherverbrennungen‘ (https://www.reuters.com/article/us-usa-trumpepa-climatechange/trump-administration-tells-epa-to-cut-climate-page-fromwebsite-sources-idUSKBN15906G) – nicht einmal Klima-aktiv, bewirken weder’Schwaerzung‘ noch Datenverlust (https://www.reuters.com/article/us-usa- trumpepa-climatechange/trump-administration-tells-epa-to-cut-climate-page-fromwebsite-sources-idUSKBN15906G).
Kulturbanausen haben es heute schwer; allerdings frisst sich ein unterschätzter Verbündeter, Anobium punctatum (‚gemeiner‘ Bücherwurm) durch Kulturgut aller Art – als dekadente Metamorphose – als „vermis ignorantiae“.*
„Heu! inquit, quae ignorantiae caecitas, quae alienatio mentis, quae debilitas sensuum, quae … Haec est vermis, cujus morsu morbi data mentis sanitas contabescit …“ (http://www.thelatinlibrary.com/alanus/alanus1.html)
Übersetzung eines online Wörterbuches: „Oh! sagt, dass Ignoranz, Blindheit, geistige Entfremdung, die den Sinn lähmen, die … Dies ist ein Wurm, Tod den Gesundheitsdaten Fußball Verzweiflung geistige …“ – dem ist NICHTS hinzuzufügen. Diese literarische ElektronengehirnSpitzenleistung ließe sich als Tweet ‚absetzen‘, ein Beispiel meisterhafter moderner ‚artificial intelligent‘ Präzisierung – wie gewohnt..
„Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convalueremoras.“ „Wehre den Anfängen! Zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind.“
Ovid. Remedia amoris.
*nicht ‚googeln‘. Kunstwort.
Interest: no
Gender: beyond
Weitere Beiträge: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?s=heilig
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Erfahrenes und Erlesenes
vorgetragen und interpretiert von Katharina und Peter Heilig.
Phantasie ist nicht den Träumern und Phantasten reserviert.
Sie ist unverzichtbar für das Gedanken-zu-Ende denken und für umsichtig-nüchternes Erwägen aller, auch ausgefallener Möglichkeiten. Ein musikalisch begleiteter Abend, der durch Phantasien und Träume führt.
Am Donnerstag, 01. 03. 2018 um 19 Uhr
Im Otto Mauer Zentrum (Eintritt frei)
1090 Wien, Währingerstraße 2-4, Halbstock (Mezzanin) links
Landsteiner, Karl: Ueber Agglutinationserscheinungen normalen menschlichen Blutes. Separat-Abdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Wilhelm Braumüller 1901.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Separata Bibliothek, Sign.: Separata GdÄW]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8444356#
Text: Harald Albrecht, BA
Abb. 1 Karl Landsteiner, 1930
Karl Landsteiner (*14.10.1868 Baden bei Wien, gest. 26.06.1943 New York), dessen Geburts- und Todestage sich heuer zum 150. Mal, bzw. zum 75. Mal jähren, war ein österreichisch-US-amerikanischer Nobelpreisträger für Medizin. Er war jüdischer Herkunft – sein Vater war Leopold Landsteiner (1817-1875), ein bekannter Wiener Journalist und erster Chefredakteur der Tageszeitung Die Presse. Karl Landsteiner konvertierte 1890, ein Jahr bevor er sein 1885 begonnenes Medizinstudium an der Universität Wien mit seiner Promotion abschloss, zum Katholizismus. Nach seinem Medizinstudium verbrachte er mehrere Jahre im Ausland, wo er bei Eugen Bamberger (1857-1932) in München, beim Nobelpreisträger für Chemie (1902) Emil Fischer (1852-1919) in Würzburg und bei Arthur Hantzsch (1857-1935) in Zürich Chemie studierte. Ab 1894 arbeitete er in Wien an der I. Chirurgischen Universitätsklinik, 1896/97 war er Assistent bei Max von Gruber (1853-1927), dem ersten Österreichischen Ordinarius für Hygiene und danach arbeitete er bis 1908 als Prosektor bei Anton Weichselbaum (1845-1920) am Pathologisch-Anatomischen Institut.
Karl Landsteiner entdeckte 1901 die klassischen Blutgruppen. In seiner 1901 in der Wiener klinischen Wochenschrift erschienen Publikation „Agglutinationserscheinungen normalen menschlichen Blutes“ teilte er erstmals das Blut in drei Gruppen A, B und C ein – später wurde daraus das AB0-System der Blutgruppen. Für diese Entdeckung erhielt er 1930 den Nobelpreis für Medizin.
Abb. 2 Titelblatt: Landsteiner: […] Agglutinationserscheinungen normalen menschlichen Blutes. Wien: 1901.
Gemeinsam mit dem Gerichtsmediziner Max Richter (1867-1932) fand Landsteiner 1902 eine Methode zur Bestimmung der Blutgruppen aus Blutflecken. Sowohl Operationen als auch Bluttransfusionen wurden durch diese Entdeckungen Landsteiners wesentlich sicherer, da erst jetzt geeignete Spender identifiziert werden konnten. Auch für die Vaterschaftsfeststellung und in der Forensik waren sie von großer Relevanz für die medizinische Praxis. 1903 habilitierte er sich für pathologische Anatomie und 1908 wurde Landsteiner Prosektor am Wiener Wilhelminenspital. Diese Stelle behielt er bis 1920. 1911 wurde er zum außerordentlichen Professor ernannt.
Karl Landsteiner, der nach dem Ersten Weltkrieg keine berufliche Perspektive für sich in Wien sah, ging 1919 mit seiner Frau und seinem Sohn in die Niederlande, wo er am R. K. Ziekenhuis in Den Haag als Prosektor arbeitete. 1922 übersiedelte er nach New York, wo er dem Rockefeller Institute for Medical Research, auch nach seiner Emeritierung 1939, bis zu seinem Tod angehörte. 1940 entdeckte Landsteiner gemeinsam mit seinen Schülern Alexander Wiener (1907-1976) und Philip Levine (1900-1987) den Rhesusfaktor, zu dessen Bestimmung sie 1941 ein Testsystem entwickelten. In seinen Jahren in New York verfasse Karl Landsteiner etwa 160 wissenschaftliche Publikationen. Eine seiner zentralen Schriften aus dem Jahr 1933 zählt noch heute zu den Klassikern der immunologischen Fachliteratur:
Landsteiner, Karl: Die Spezifität der serologischen Reaktionen. Berlin: Springer 1933.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 301]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8602672&pos=0&phys=#
Die letzte, am 20. Oktober 1997 von der Österreichischen Nationalbank herausgegebene 1.000-Schilling-Banknote ziert auf der Vorderseite ein Portrait Karl Landsteiners und auf der Rückseite zeigt sie ihn in seinem Labor im Pathologisch-Anatomischen Institut der Universität Wien.
Abb. 3 Karl Landsteiner, Portrait-1000-Schilling-Note, 01.01.1997-28.02.2002.
Quellen:
Landsteiner, Karl. In: Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Mediziner. 1 A-Q. München: K.G. Saur 2002. S. 360-361.
Landsteiner, Karl: In: Österreichisches biographisches Lexikon 1815-1950. IV. Band (Knolz-Lan). Hrsg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, Köln und Graz: Hermann Böhlaus Nachf. 1969. S. 433-434.
Speiser, Paul: Karl Landsteiner. Entdecker der Blutgruppen. Biographie eines Nobelpreisträgers aus der Wiener Medizinischen Schule. Wien: Verlag Brüder Hollinek 1961.
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Open Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für AutorInnen der MedUni Wien
Die Medizinische Universität Wien hat mit dem Springer-Verlag ein neues Lizenzmodell „Springer Compact“ vereinbart. Publiziert kann in über 1.600 Subskriptionszeitschriften von Springer Open Access ohne zusätzliche AutorInnengebühren werden. Mehr Infos–>
Im Van Swieten Blog können Sie kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:
Substance use and misuse among children and youth with mental illness: A pilot study
Neuropsychiatr. 2018; 32(1): 18–25. Published online 2017 Jun 21. doi: 10.1007/s40211-017-0231-4
PMCID:
PMC5842275
Article
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PDF–261K
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Guidance on validation and qualification of processes and operations involving radiopharmaceuticals
Corresponding author.
EJNMMI Radiopharm Chem. 2017; 2(1): 8. Published online 2017 Jun 29. doi: 10.1186/s41181-017-0025-9
PMCID:
PMC5824699
Article
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Cutaneous Graft-Versus-Host Disease: Diagnosis and Treatment
Corresponding author.
Am J Clin Dermatol. 2018; 19(1): 33–50. Published online 2017 Jun 27. doi: 10.1007/s40257-017-0306-9
PMCID:
PMC5797560
Article
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PDF–1.8M
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New diagnostic tools for breast cancer
Corresponding author.Memo. 2017; 10(3): 175–180. Published online 2017 Jun 28. doi: 10.1007/s12254-017-0341-5
PMCID:
PMC5605595
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Local therapies for breast cancer
Corresponding author.Memo. 2017; 10(3): 181–184. Published online 2017 Jun 7. doi: 10.1007/s12254-017-0336-2
PMCID:
PMC5605588
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Pharmacokinetics of Bevacizumab in Three Patients Under the Age of 3 Years with CNS Malignancies
Corresponding author.Drugs R D. 2017 Sep; 17(3): 469–474. Published online 2017 Jun 2. doi: 10.1007/s40268-017-0190-z
PMCID:
PMC5629131
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Corresponding author.Pharmacoeconomics. 2017; 35(9): 895–908. Published online 2017 Jun 8. doi: 10.1007/s40273-017-0522-4
PMCID:
PMC5563348
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Corresponding author.Radiol Med. 2017; 122(10): 752–760. Published online 2017 Jun 7. doi: 10.1007/s11547-017-0778-y
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PMC5596031
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Effects of resistance exercise in prostate cancer patients: a meta-analysis
Corresponding author.Support Care Cancer. 2017; 25(9): 2953–2968. Published online 2017 Jun 10. doi: 10.1007/s00520-017-3771-z
PMCID:
PMC5527087
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Corresponding author.Doc Ophthalmol. 2017; 135(1): 29–42. Published online 2017 Jun 7. doi: 10.1007/s10633-017-9593-y
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PMC5532413
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Influence of multiple stapler firings used for rectal division on colorectal anastomotic leak rate
Corresponding author.Surg Endosc. 2017; 31(12): 5318–5326. Published online 2017 Jun 20. doi: 10.1007/s00464-017-5611-0
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PMC5715046
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The influence of social relationship on food tolerance in wolves and dogs
Corresponding author.Behav Ecol Sociobiol. 2017; 71(7): 107. Published online 2017 Jun 30. doi: 10.1007/s00265-017-2339-8
PMCID:
PMC5493712
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Corresponding author.Apoptosis. 2017; 22(8): 1048–1055. Published online 2017 Jun 22. doi: 10.1007/s10495-017-1388-9
PMCID:
PMC5486847
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Corresponding author.Wien Klin Wochenschr. 2017; 129(13): 487–490. Published online 2017 Jun 9. doi: 10.1007/s00508-017-1224-9
PMCID:
PMC5506198
Georg Mojsisovics von Mojsvár – Exlibris „Chirurgische Lesegesellschaft Dr. Mojsisovics“
Text: Dr. Walter Mentzel
Georg Mojsisovics von Mojsvár wurde am 20. April 1799 in Ivankofalva, im ungarischen Komitat Thurócz (heute: Ivančiná/Slowakei), als Sohn eines evangelischen Pastors geboren. Nach Absolvierung des Gymnasiums in Neusohl (heute: Banská Bystrica) und später in Schemnitz (heute: Banská Štiavnica) begann er, um dem Wunsch seines Vaters zu folgen und den Beruf eines Theologen zu ergreifen, mit philosophisch-juridischen Studien in Schemnitz und danach in Pressburg (heute: Bratislava). Sein naturwissenschaftliches Interesse führte ihn jedoch bereits 1820 zum Studium der Medizin nach Pest (Budapest) und 1824 nach Wien, wo er die sogenannten „praktischen Studienjahre“ absolvierte. Zu seinen fördernden Lehrern zählte der Chirurg und Professor am „Operateur-Institut“ (I. chirurgische Klinik) am Wiener AKH, Joseph Wattmann (1789-1866), der als Pionier und Vorreiter der plastischen Chirurgie gilt, sowie nach Abschluss seines Studiums der Leibarzt von Kaiser Franz I (1768-1835), Freiherr Andreas Joseph von Stifft (1760-1836). 1826 promovierte Mojsisovics in Wien an der Medizinischen Fakultät. Seine Dissertation findet sich heute an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin:
Mojsisovics, Georg: Dissertatio Inauguralis Medico-Pharmacologica Sistens Actionem Et Ususm Therapevticum Balneorum Simplicium Tepidorum Quam Nutu Et Auctoritate Illustrissimi Ac Magnifici Domini Praesidis Et Directoris Perillustris Ac Spectabilis Domini Decani Nec Non Clarissimorum D. D. Professorum Pro Doctoris Medici Laurea Rite Obtinenda In Antiquissima Ac Celeberrima Universitate Vindobonensi Publicae Et Benevolae Disquisitoni Submittit Georgius Moj’sisovits, Hungarus Juancofalua Thurocziensis. In Theses calci adnexas disputabitur in Universitatis Aedibus die 8. Mensis Aprilis MDCCCXXVI. Wien: Typis Congregationis Mechitaristicae [1826].
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Medizinhistorische Dissertationen, Sign.: D4151]
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Abb. 1 Mojsisovics: […]Actionem Et Ususm Therapevticum Balneorum Simplicium Tepidorum […]. Wien: 1826.
Mojsisovics kehrte nach Beendigung seines Studiums nach Pest zurück, führte hier eine Privatpraxis und unterstütze finanziell seine Eltern. Schon wenige Monate später nahm er aber in Wien seine universitäre Laufbahn als Assistent bei Joseph Wattmann am „Operateur-Institut“ wieder auf und erhielt 1828 den Titel „Doktor der Chirurgie“. Nach seiner Ernennung zum Primararzt arbeitete er ab Oktober 1832 an der chirurgisch-ophthalmologischen Abteilung am Wiener Allgemeinen Krankenhaus und daneben von 1833 bis 1837 als Gerichtsarzt in Wien. Mojsisovics war Mitglied mehrerer nationaler wie internationaler wissenschaftlicher Vereinigungen und publizierte seine Studien in zahlreichen wissenschaftlichen Journalen. Auf seinem Spezialgebiet der Chirurgie – der Behandlung von Knochenbrüchen – entwickelte Mojsisovics eine Methode, Oberschenkelbrüche ohne Verkürzungen zu behandeln („Äquilibrialmethode“), die von ihm in seinem Hauptwerk 1842 ausführlich beschrieben wurde:
Mojsisovics, Georg: Darstellung der Aequilibrial-Methode zur sicheren Heilung der Oberschenkelbrüche ohne Verkürzung. Mit 4 Steindrucktafeln. Wien: Im Verlage von Braumüller und Seidel 1842.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 29302]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8615435&pos=1&phys=
Eine zweite Auflage unter gleichnamigen Titel erschien: Wien: Wilhelm Braumüller, k.k. Hofbuchhändler 1851.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 29197]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8615436
Abb. 2 Titelblatt: Mojsisovics: Darstellung der Aequilibrial-Methode […]. Wien: 1842.
Das Exemplar der Erstauflage des Werkes in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin stammt aus der Bibliothek des ehemaligen „Doctoren-Collegiums“. Es enthält folgende Widmung an Ludwig Türkheim (1777-1846): „Seiner Hochgeboren/dem/Herrn Ludwig Freiherrn von Türkheim/Ritter des k. ung. S. Stephan Ordens,/k. k. wirklichem Hofrathe &c. &c./mit/tiefer Erhfurcht/vom Verfasser“. Ludwig Türkheim war Beisitzer und Referent der k. k. Studien-Hofkommission und Central-Organisierungs-Hofkommission, Vizedirektor des medizinisch-chirurgischen Studiums und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften. Er war im Vormärz in Wien ein bedeutender Reformer der medizinischen Forschung und Lehre und schuf an der Fakultät eine Reihe neuer Kliniken und Lehrstühle.
Abb. 3 Tafel III: Mojsisovics: Darstellung der Aequilibrial-Methode […]. Wien: 1842.
Weiters beschäftigte er sich mit den Behandlungsmethoden der Syphilis und die Arzneiwirkungen des Jod.
Mojsisovics, Georg: Über die Bereitung der Kuh- und Schafmolke und ihren medizinischen Gebrauch. Wien: typ. Della Torre 1852.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 14060/2]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8615434&phys=prev&pos=0
Darüber hinaus befasste er sich – auch publizistisch – mit den Nutzungs- und Verbesserungsmöglichkeiten von Heilquellen – darunter vor allem mit jenen in Ungarn in Sziácser, Sliac, Füred und Pistyan aber auch mit jenen u.a. in Ischl, Karlsbad (heute: Karlovy Vary) und Gastein. Weiters setzte er Initiativen zur Einführung des Turnunterrichts und der Nutzung der Heilgymnastik. 1858 wurde Mojsisovics aufgrund seiner Leistungen im Wiener AKH in den Adelstand erhoben und trug fortan den Titel „Edler von“. Anlässlich seines Todes am 10. März 1861 in Wien erschien ein von seinem Schüler und Chirurgen, Josef Gruber (1827-1900), in der Wiener Medizinischen Wochenschrift verfasster Nachruf.
Gruber, Josef: Georg Mojsisovics Edler von Mojsvár. In: Wiener Medizinischen Wochenschrift. (11) 1861. Sp. 187-189.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: Z10002/11]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8578294&pos=0&phys=
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wmw&datum=1861&page=100&size=68
Mojsisovics war während seiner Tätigkeit im Wiener allgemeinen Krankenhaus Initiator einer nach ihm benannten „Chirurgische Lesegesellschaft Dr. Mojsisovics“, – die den historischen Kern des Bibliotheksbestandes der I. chirurgischen Klinik darstellen dürfte – und deren ursprünglichen Existenz heute nur mehr die Exlibris in einzelnen Büchern bezeugen.
Abb. 4 Stempel: Chirurgische Lesegesellschaft Dr. Mojsisovics.
Ein Exlibris aus dieser nicht mehr existierenden Bibliothek findet sich in einem Buch an der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin:
Blumenbach, Johann Friedrich: D. Joh. Friedr. Blumenbachs der Med. Prof. ord. zu Göttingen Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. Göttingen: bey Johann Christian Dieterich 1786.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Josephinische Bibliothek, Sign.: JB619]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=6172757
Sein erster Sohn Johann August Edmund Mojsisovics (1839-1907) war Geologe, Paläontologe und Alpinist (Gründungsmitglied des Österreichischen Alpenvereins), sein zweiter Sohn. August (1848-1897) war Mediziner und Zoologe.
Quelle:
Gruber, Josef: Georg Mojsisovics Edler von Mojsvár. In: Wiener Medizinischen Wochenschrift. (11) 1861. Sp. 187-189.
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Univ. Prof. Dr. Reinhard Windhager im Gespräch mit PEOPLE: Menschen und Medizin im Wiener AKH 1/2018:
PEOPLE: MENSCHEN und Medizin im Wiener AKH, herausgegeben von der B & K Bettschart und Kofler Medien- und Kommunikationsberatung GmbH, steht unter der Schirmherrschaft des Vereins zur Förderung von Wissenschaft und Forschung in den Neuen Universitätskliniken am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien.
PEOPLE ist ein Gratis-Magazin und berichtet viermal im Jahr über die beeindruckenden Leistungen der Spitzenmedizin ebenso wie über die neuesten Einsichten zur Gesundheitsvorsorge und zur Lebensstil-Medizin. Die redaktionellen Beiträge werden von erfahrenen Medizinjournalisten unter der fachlichen Beratung der wissenschaftlich tätigen Mediziner des Wiener Allgemeinen Krankenhauses in einem allgemein verständlichen Stil geschrieben.
PEOPLE wird in einer Auflage von 70.000 Exemplaren gedruckt und flächendeckend an zentralen Punkten des AKH, im Hanusch-Krankenhaus und in den Kassenambulatorien der Wiener GKK verteilt und an alle niedergelassenen Ärzte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland versendet.
Die Universitätsbibliothek stellt DIE medizinischen Top-Journals am Campus der MedUni Wien und via Remote Access zur Verfügung.
Das TOP-JOURNAL des Monats im Van Swieten Blog ist:
Cancer Discovery
Zu den Volltexten: Jg. 1, H. 1 (2011) –
Die ersten 20% der Zeitschriften eines bestimmten Fachgebietes im Journal Citation Reports JCR (geordnet nach der Höhe des Impact Factors) sind TOP-JOURNALE.
Mit dem Impact Factor 20.012 (2016) zählt Cancer Discovery zu den Top-Journalen in der Kategorie:
ONCOLOGY – SCIE
ISSN: 2159-8274
AMER ASSOC CANCER RESEARCH
Languages
ENGLISH
12 Issues/Year;
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Fischer, Isidor: Geschichte der Gesellschaft der Ärzte in Wien 1837-1937. Mit 14 Abbildungen im Text. Wien: Verlag von Julius Springer 1938.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 9920]
https://ubsearch.meduniwien.ac.at
Text: Harald Albrecht, BA
Abb. 1 Isidor Fischer
Isidor Fischer (*20.09.1868 Wien, gest. 13.01.1943 Bristol), dessen Geburtstag sich heuer zum 150. Mal und dessen Todestag sich am 13. Jänner 2018 zum 75. Mal jährt, zählt neben Max Neuburger (1868-1955), zu den bedeutendsten österreichischen Medizinhistorikern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1868 als Sohn des aus Triesch/Iglau in Mähren (heute: Třešt/Jihlava) stammenden Pädagogen Albert Fischer (1830-1913) in Wien geboren. Er besuchte das Rainer-Realgymnasium in Wien-Margareten und begann 1886 mit dem Studium der Medizin an der Universität Wien, das er 1892 mit seiner Promotion abschloss. Danach arbeitete er als Sekundararzt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus und bildete sich an der I. Universitätsfrauenklinik unter Rudolf Chrobak (1843-1910) zum Facharzt für Gynäkologie aus. Fischer ließ sich anschließend als Frauenarzt nieder und war von 1896 bis 1921 Direktor eines Ambulatoriums des Frauenkrankeninstituts „Charité“ in Wien. Isidor Fischer beschäftigte sich schon früh mit der Geschichte seines Faches und publizierte 1909 ein grundlegendes historisches Übersichtswerk zur Gynäkologie:
Fischer, Isidor: Geschichte der Geburtshilfe in Wien. Leipzig und Wien: Deuticke 1909.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: 1140]
http://webapp.uibk.ac.at/alo/cat/card.jsp?id=8568384#
Abb. 2 Fischer: Geschichte der Gesellschaft der Ärzte in Wien 1837-1937. […] Wien: 1938. S. 109.
Auf Anregung von Max Neuburger habilitierte er sich 1914 für das Fach Geschichte und verlegte seinen Arbeitsschwerpunkt zusehends auf die Medizingeschichte und seine publizistischen Tätigkeiten. Von 1921 bis 1938 war er der Bibliothekar der Gesellschaft der Ärzte in Wien. Die historischen Bestände dieser größten außeruniversitären medizinischen Bibliothek Österreichs befinden sich heute größtenteils als Gesellschaft der Ärzte Bibliothek in der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin im Josephinum. Isidor Fischer war jahrelang Gast der Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften und der internationalen Kongresse für Medizingeschichte. Neben zahlreichen Publikationen zur Medizingeschichte gilt sein 1932/33 erschienenes zweibändiges Lexikon, das bis heute ein unverzichtbares Hilfsmittel für MedizinhistorikerInnen darstellt, als sein Hauptwerk:
Fischer, Isidor: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre. München: Urban & Schwarzenberg 1932-1933.
[Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin/Neuburger Bibliothek, Sign.: K8643]
https://ubsearch.meduniwien.ac.at/
Bei seinem letzten in Österreich erschienenen Werk über die Geschichte der Gesellschaft der Ärzte in Wien durfte er nicht mehr als Autor in Erscheinung treten. Isidor Fischer war jüdischer Herkunft und flüchtete 1938 vor den Nationalsozialisten aus Österreich. „Als 1938 nach jahrelanger Vorarbeit seine Festschrift ,Geschichte der Gesellschaft der Ärzte in Wien 1837-1937‘ in Druck ging, durfte sein Name auf Anordnung der Nationalsozialisten schon nicht mehr auf dem Titelblatt erscheinen. Am 23. April 1938 – vier Wochen nach dem Einmarsch der Deutschen – aller seiner Ämter und Verdienstmöglichkeiten beraubt, emigrierte F[ischer, Anm.] (verheiratet seit 1899; Vater dreier Kinder) im September 1938 zusammen mit seiner Frau Marianne, geb. Baum, nach England.“[1] Isidor Fischer verstarb 1943 völlig verarmt in seinem Exil in Bristol. Siehe dazu auch die Sonderblog-Serie „Vertrieben 1938“ auf der Homepage der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien.
Quellen:
Fischer, Isidor. In: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre. Bände III-IV: Nachträge und Ergänzungen. Dritter Band Aba-Kom. Hildesheim, Zürich und New York: Georg Olms Verlag 2002. S. 415-416.
Fischer, Isidor. In: Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Mediziner. 1 A-Q. München: K.G. Saur 2002. S.175.
Schaller, Anton und Helmut Wyklicky: 100 Jahre Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Österreich 1887-1987. Aus der Geschichte der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. In: Wiener klinische Wochenschrift. (100/5) 1988. S. 121-130.
[1] Fischer, Isidor. In: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre. Bände III-IV: Nachträge und Ergänzungen. Dritter Band Aba-Kom. Hildesheim, Zürich und New York: Georg Olms Verlag 2002. S. 415.
Sonderblog-Serie „Vertrieben 1938“
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„O ihr Menschen die ihr mich für Feindseelig störisch oder Misantropisch haltet “
Heiligenstädter Testament
Nachtigallen in Beethovens Gärten
„Da° drübn, über’m Schreiberbacherl, ha°b i’s singa g’heat, de Nachtigall“ erzählte der immer zum Scherzen aufgelegte alte Heurigenwirt. Durt ha°b i a vagessane Muttagottes-Figur z’sa°mm‘klaubt. In da Kuchl stehts heit no, mitsa°mmt‘m Taub’ndreck – i hab’s ja° net a°ngrührt. Und augenzwinkernd: Schließlich ha°t da Mensch a Ehrfurcht!“
Nachtigall und klane Bankerln aus dem Wienerlied sind Geschichte. Das Laternderl strahlt mit abgekühltem Leuchtstoff-Lichterl-Charme und das Bacherl ist ein bisserl still geworden. In seinem Prokrustesbett.
Finster blickend wendet sich der Meister* ab. Oder duckt er sich vielleicht vor einer der drohenden Nussberg-Schlammlawinen? Versiegelte Böden hatten das Schicksal manch edler Luxuskarosse besiegelt .
Nostalgie? Aus der Mode gekommen. Aber – für Äcker werde es keinen Platz mehr geben, in etwa zweihundert Jahren. Meinen Zukunftforscher. Was bleibt erhalten? Die unsterblichen Werke des Genius loci.
Für einen ‚feindselig-störrischen Misanthropen‘ wurde er gehalten. Und doch – „zusammengeraffter, energischer, und inniger habe ich noch keinen Künstler gesehen“ – meinte Johann Wolfgang Goethe (Teplitz, 1812).
Eine wenig bekannte, besonders liebenswerte Facette der Persönlichkeit diese Künstlers ist „Beethovens herzbezwingender Humor“:
Beethoven in einem Brief an Diabelli: „Bester Herr! wozu wolltet ihr denn noch eine Sonate von mir?! Ihr habt ja ein ganzes Heer von Komp.[onisten], die es weit beßer können als ich, gebt jedem einen Takt, welch wundervolles werk ist da nicht zu erwarten? – Es Lebe dieser euer Österr. verein, welcher SchusterFleck – Meisterl.[ich] zu behandeln weiß –“
„Es ist ein gar zu zartes, naives Ding, dieses humoristische Scherzspiel; und der müsste ein geborner Feind des Scherzes seyn, von dem es nicht ein freundliches Lächeln erzwänge…“ „Hier tändelt, neckt, scherzt alles…“ „Stets neuer Reitz in der Durchführung erhält den Zuhörer.. und stimmt ihn mit jeder Modulation zu immer zunehmend heiterer Laune.“
„…ganz ein Guss, und trotz seiner Mannigfaltigkeit ohne fremdartige Unterbrechungen, ist das Allegro scherzo. Beethoven schien sich in dieser fast ausgelassenen frohen Stimmung so wohl zu gefallen, dass er sich von keinen phantastischen Grillen stören liess; und hatte vollkommen Recht. Daher verliess auch das Publikum eben so freundlich gestimmt den Saal.“
„Alberti beschreibt die Achte – ‚als Lächeln in Thränen, oder als jenes Weinen im Lachen‘ und schließt hieraus wiederum auf Beethovens Intentionen zurück: „Beethoven […], der edle, durch und durch sittliche Charakter, der von glühender Liebe für die Menschheit Erfüllte, der Aufopferungsfähige konnte, wie sehr ihn die Welt verkannte, wie tiefe Schmerzen sie ihm bereitete, nie aufhören sie zu lieben. .. darum verschwanden vor ihm ihre für ihn nichtigen Gegensätze, darum bewahrte er sich stets ein Herz auch für das Kleinste in der Welt und vermochte es alle Entzweiung des Innern zu überwinden, jedes Weh der Erde niederzukämpfen und zur Versöhnung mit sich selbst hindurchzudringen„Der Humor ist für ihn nämlich diejenige Stimmung, die Beethoven die Komposition der Achten – trotz seiner von Leiden gezeichneten Lebenssituation ermöglicht habe“.
„Wenn er die Welt floh, so war’s, weil er in den Tiefen seines liebenden Gemüthes keine Waffe fand, sich ihr zu widersetzen; wenn er sich den Menschen entzog, so geschah’s, nachdem er ihnen alles gegeben und nichts zurück empfangen hatte. Er blieb einsam, weil er kein Zweytes fand. Aber bis zum Tode bewahrte er ein menschliches Herz allen Menschen.“
aus Grillparzers Grabrede
.. „weil er kein Zweytes fand“..
“.. lebt wohl und vergesst mich nicht ganz im Tode, ich habe es um euch verdient, indem ich in meinem Leben oft an euch gedacht, euch glücklich zu machen, seyd es“
Heiligenstadt, am 6. October 1802
Der zweite Satz der sechsten Symphonie trägt die Satzüberschrift „Szene am Bach“. Das Murmeln und Plätschern, die Musik des damals noch frei und munter fließenden Schreiberbaches inspirierte Beethoven auf seinem Lieblings-Spaziergang.
Florian Kraemer (2014) Entzauberung der Musik. Beethoven, Schumann und die romantische Ironie. Wilhelm Fink Verlag
https://www.beethoven.de/sixcms/detail.php/18880
*Steinerne Büste in Beethovens ‚Gärten‘.
Gender: beyond
– am Schreiberbach, AD MMXVII
Weitere Beiträge: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?s=heilig
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Erfahrenes und Erlesenes
vorgetragen und interpretiert von Katharina und Peter Heilig.
Phantasie ist nicht den Träumern und Phantasten reserviert.
Sie ist unverzichtbar für das Gedanken-zu-Ende denken und für umsichtig-nüchternes Erwägen aller, auch ausgefallener Möglichkeiten. Ein musikalisch begleiteter Abend, der durch Phantasien und Träume führt.
Am Donnerstag, 01. 03. 2018 um 19 Uhr
Im Otto Mauer Zentrum (Eintritt frei)
1090 Wien, Währingerstraße 2-4, Halbstock (Mezzanin) links
Open Access-Publizieren ohne Zusatzkosten für AutorInnen der MedUni Wien
Die Medizinische Universität Wien hat mit dem Springer-Verlag ein neues Lizenzmodell „Springer Compact“ vereinbart. Publiziert kann in über 1.600 Subskriptionszeitschriften von Springer Open Access ohne zusätzliche AutorInnengebühren werden. Mehr Infos–>
Im Van Swieten Blog können Sie kontinuierlich die Open Access Publikationen von Angehörigen der MedUni Wien nachlesen:
Corresponding author.Radiol Med. 2017; 122(10): 723–730. Published online 2017 May 25. doi: 10.1007/s11547-017-0769-z
PMCID:
PMC5596055
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Corresponding author.J Psycholinguist Res. 2017; 46(5): 1237–1247. Published online 2017 May 4. doi: 10.1007/s10936-017-9493-z
PMCID:
PMC5613067
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Iodinated contrast agents in patients with myasthenia gravis: a retrospective cohort study
Corresponding author.J Neurol. 2017; 264(6): 1209–1217. Published online 2017 May 26. doi: 10.1007/s00415-017-8518-8
PMCID:
PMC5486553
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Retinal oxygen extraction in individuals with type 1 diabetes with no or mild diabetic retinopathy
Corresponding author.Diabetologia. 2017; 60(8): 1534–1540. Published online 2017 May 25. doi: 10.1007/s00125-017-4309-0
PMCID:
PMC5491565
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Cervical length dynamics in triplet pregnancies: a retrospective cohort study
Corresponding author.Arch Gynecol Obstet. 2017; 296(2): 191–198. Published online 2017 May 24. doi: 10.1007/s00404-017-4402-0
PMCID:
PMC5509777
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The human serum protein C4b-binding protein inhibits pancreatic IAPP-induced inflammasome activation
Corresponding author.Diabetologia. 2017; 60(8): 1522–1533. Published online 2017 May 12. doi: 10.1007/s00125-017-4286-3
PMCID:
PMC5491568
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Corresponding author.Breast Cancer Res Treat. 2017; 164(2): 421–427. Published online 2017 May 2. doi: 10.1007/s10549-017-4255-z
PMCID:
PMC5487750
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Circulating bile acids predict outcome in critically ill patients
Corresponding author.#Contributed equally.
Ann Intensive Care. 2017; 7: 48. Published online 2017 May 2. doi: 10.1186/s13613-017-0272-7
PMCID:
PMC5413465
Article
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PDF–1.2M
Citation
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Corresponding author.
BioDrugs. 2017; 31(3): 223–237. Published online 2017 May 11. doi: 10.1007/s40259-017-0219-4
PMCID:
PMC5443869
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PDF–1.1M
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Mental health problems in Austrian adolescents: a nationwide, two-stage epidemiological study applying DSM-5 criteria
Corresponding author.Eur Child Adolesc Psychiatry. 2017; 26(12): 1483–1499. Published online 2017 May 24. doi: 10.1007/s00787-017-0999-6
PMCID:
PMC5701961
Article
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PDF–1.4M
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