Eva Haas: Praktikum an der Ub der MedUni Wien
Im Rahmen des Universitätslehrganges „Library and Information Studies“ konnte ich ein Praktikum in der Bibliothek der MedUni Wien absolvieren. Trotz der Urlaubszeit stellte mir Frau Mag. Karin Cepicka ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Programm zusammen. So war es mir möglich, in verschiedene Abteilungen und bibliothekarische Tätigkeiten hineinschnuppern zu können. Es war sehr spannend, den Weg des Buches im Alltag eines Bibliotheksbetriebes kennenzulernen. Durch die tatsächliche Praxis rückten die theoretisch bekannten Abläufe in ein ganz neues Licht, wie viele Schritte und Arbeiten wirklich zu erledigen sind, bevor das Buch im Regal steht und bereit zum Ausleihen ist.
Die MitarbeiterInnen in den einzelnen Abteilungen waren sehr hilfsbereit und aufgeschlossen. Es wurde mir der Ablauf erklärt und ich durfte auch verschiedene Tätigkeiten selbst ausprobieren. Sie nahmen sich Zeit, meine vielen Fragen zu beantworten und mir interessante Beispiele zu zeigen. Auch außerhalb des Büros waren alle ausgesprochen nett und hilfsbereit, wenn ich mir nicht sicher war, wo genau ich hin musste und zu Mittag beim gemeinsamen Mittagessen. Ich hatte das Vergnügen, nicht nur die Bibliothek im AKH kennenzulernen, sondern auch die Zweigstelle für die Geschichte der Medizin. Herr Albrecht erzählte mir dort die abwechslungsreiche Geschichte des Hauses und zeigte mir einige Highlights aus dem wertvollen Bestand. Auch die dort zurzeit stattfindenden Projekte mit dem Altbestand waren sehr spannend: die Tiefenerschließung und die sehr berührende Provenienzforschung.
Es war eine sehr lehrreiche und interessante Praktikumswoche für mich, die ich jedem Studenten des ULG nur ans Herz legen kann. Dadurch, dass man alle Abteilungen besucht, bekommt man einen sehr guten Eindruck, wie der Betrieb einer Bibliothek wirklich funktioniert. Die BibliothekarInnen sind alle sehr hilfsbereit und zuvorkommend, man fühlt sich in dem angenehmen Betriebsklima sofort wohl und willkommen.
Vielen Dank für die schöne Zeit!
Eva Haas
Weitere Berichte über Praktika an der UB Med Uni Wien im Van Swieten Blog:
- Carinna Büttner: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Mai 2008)
- David Mitterhuber: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Juli 2008)
- Maria-Christina Maschat: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Juli 2009)
- Annemarie Grillenberger: Praktikum an der UB der Med Uni Wien (August 2009)
- Elisabeth Hohla: Praktikum an der UB der Med Uni Wien (August 2009)
- Z. Dobiasova, J. Pirnerova, K. Kieslingova: Praktikum at the University Library of MedUni Vienna (Mai 2010)
- Lidija Nikic: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Juli 2010)
- Marion Jaks: Praktikum an der UB Med Uni Wien (August 2010)
- Jana Vartecká: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (September 2010)
- Mag. Lukas Zach: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (Feber 2011)
- Brigitte Deimel: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (Juli 2011)
- Stefan Prähauser: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (Oktober 2011)
- Carolin Dögl: Berufspraktische Tage an der Ub Med Uni Wien (Feber 2012)
- Mag. Vera Brandtl: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (August 2012)
- Mag. Barbara Sanchez: Praktikum an der Ub Med Uni Wien (März 2013)
- Mag. Angelika Hofrichter, Mag. Elisabeth Potrusil: Praktikum an der UB Med Uni Wien (1. Halbjahr 2014)
- Mag. Sabine Wallig: Praktikum an der UB Med Uni Wien (März 2014)
- Claudia Buchmayer: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Mai 2014)
- Nana Turk (Slowenien): Praktikum im Rahmen des Erasmus-Programms an der UB MedUni Wien (Juni 2014)
- Mag. Ursula Ulrych: Praktikum an der UB MedUni Wien (August 2014)
- Dr. Anthony Ross-Hellauer: Internship at the University Library of the Medical University of Vienna (September 2014)
- Mario Klein: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Oktober 2014)
- Caroline Glawischnig: Praktikum an der UB Med Uni Wien (April 2015)
- Susanne Kainer: Praktikum an der UB Med Uni Wien (Mai 2015)
- Solvei Bischoff: Berufspraktische Tage an der Ub MedUni Wien
- Cian Scollard: Praktikum an der UB Med Uni Wien (August 2015)
- Kim-Sara Preis: Praktikum an der UB Med Uni Wien (November 2015)
- Antigon Gjura: Praktikum an der UB Med Uni Wien (November 2015)
- Denny Cheng : Praktikum an der Ub MedUni Wien (Feber 2016)
- Susanne Zimmer: Praktikum an der Ub MedUni Wien (Feber 2016)
- Karin Sedlak: Praktikum an der Ub MedUni Wien (Feber 2016)








Zu allen Zeiten, in denen der Mensch in Bedrängnis war, das gilt auch noch für die heutige aufgeklärte Welt, suchte er Hilfe und , Schutz bei überirdischen Kräften, voll Hoffnung, daß besondere Krankheiten überwunden werden können oder daß er vor Naturkatastrophen bewahrt wird. Eine weit verbreitete Art der versuchten Anrufung um Hilfe stellt der Heilspruch dar.
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Die stilisierte Darstellung des Auges ist sehr wahrscheinlich hat sie ihren Ursprung in der vordynastischen Epoche Ägyptens, wo sie als Sinnbild des Gottes Horus Verbreitung fand.
Bei den Ägyptern war sie der Isis heilig bei den Römern war sie der Göttin Venus gewidmet. Die Koralle hatte auch medizinische Fähigkeiten und wurde als Bestandteil von Salben oder als Puder verwendet. In Italien findet man, daß Korallenketten häufig als Talismane gegen den bösen Blick getragen werden. Ein Abwehrschutz gegen den bösen Blick oder das böse Auge war auch die Neidfeige, kurz Feige oder Fica genannt. Sie hatte schon bei den Griechen und Römern eine wichtige Bedeutung. Sie hatte nicht nur eine obszöne Bedeutung sondern war eines der wirksamsten Mittel gegen das böse Auge. Auf antiken Vasen findet man nicht selten Schiffe abgebildet, die am Bug Augen aufgemalt haben, als seien es Lebewesen. Man stößt auf diese Darstellung bei vielen seefahrenden Völkern des Altertums, doch auch heute noch findet sie Anwendung: Fischer in Portugal oder Malta z. B. glauben fest daran, daß das Augenpaar Unheil abwenden kann und bei der Orientierung hilft. Auf Sakralbauten sieht man gleichfalls immer wieder stilisierte Augenpaare, wie z. B. auf einer Stupa aus Bodnath in Nepal.





