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FRESH e-Books

Mit der laufenden Erweiterung des

e-Books-Bestandes folgt

die Universitätsbibliothek

dem in den vergangenen Jahren

immer stärker werdenden Trend

zur Nutzung von Online-Medien

und gewährleistet gleichzeitig

die ständige Verfügbarkeit.

Alle e-Books können im OPAC

(Online Public Access Catalogue)

im Volltext abgerufen werden.

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Der REMOTE ACCESS zu lizenzierten e-Journals, e-Books oder Datenbanken vereinfacht die Nutzung der e-Ressourcen der Universitätsbibliothek der MedUni Wien, wenn Sie auf einem PC arbeiten, der nicht direkt an das Computernetz der MedUni Wien angeschlossen ist.

Seit April 2011 verwendet die Universitätsbibliothek der MedUni Wien für alle lizenzierten E-Ressourcen ausschließlich einen Authentifizierungsserver (Hidden Access Navigator). Damit stellt die MedUni Wien sicher, dass alle Angehörigen der MedUni Wien auch von außerhalb des Campus die elektronischen Bibliotheksangebote nutzen können.

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Nur Angehörige und Studierende der Medizinischen Universität Wien können auch von außerhalb des Campus auf eJournals, eBooks und Datenbanken zugreifen. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie die Benutzungsbedingungen.

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PROVENIENZFORSCHUNG an der Ub MedUni Wien: Durchgeführte Restitutionen 2012

Restitutionsdossier Nr. 3 (Kurzfassung)
von Dr. Walter Mentzel

Restitutionsdossier: Bibliothek „Raoul Fernand Jellinek-Mercedes“

I. Eigentümer
Raul Fernand Jellinek-Mercedes

II. Informationen zu den geraubten Büchern
Zahl der als geraubt identifizierten Bücher: 5

Standort der Bücher heute: Medizinische Universität Wien, Institut für Geschichte der Medizin
Historischer Standort der Bücher 1941-1945: Institut für Geschichte der Medizin

Inventarnummern:

1. 11.334/1-2
2. 11.332
3. 11.335
4. 17.095/Ergz.

Buchtitel:

1. Helmholtz Hermann von, Vorträge und Reden. Bd. 1-2, 5. Aufl. Braunschweig
1903.
2. Heymanns G., Einführung in die Metaphysik auf Grundlage der Erfahrung.
Leipzig 1905.
3. Ostwald Wilhelm, Vorlesungen über Naturphilosophie gehalten im Sommer 1901
an der Universität Leipzig. 2. Aufl. Leipzig 1902.
4. Haeckel Ernst, Die Lebenswunder. Gemeinverständliche Studien über
Biologische Philosophie. Ergänzungsband zu dem Buche über die Welträthsel.
Stuttgart 1905.

III. Beschreibung der Provenienzmerkmale
Alle fünf Bücher enthalten das Ex libris: „Dem Fernand Jellinek-Mercedes sein Buch“, sowie den handschriftlichen Vermerk bezüglich der Erwerbung durch das Institut für Geschichte der Medizin/Wien vom Leipziger Antiquariat Hiersemann: „5. III. 41“ inklusive Preisangabe in Reichsmark und „Hiersemann“.

Laut Inventarbuch des IGM wurden die Bücher zu den unten angeführten Preisen angekauft:
Die Signaturen:

17.095/Ergz. RM 8.-
11.335 RM 5.-
11.332 RM 8.-
11.334/1-2 RM 8.-


IV. Angaben zu den Eigentumsverhältnissen und zur Bibliothek

Raoul Fernand Jellinek-Mercedes wurde am 18. Juni 1888 in Algier geboren und war laut seiner Angabe bei der Vermögensverkehrsstelle Schriftsteller. Jellinek-Mercedes lebte in Baden bei Wien/Niederösterreich, Wienerstrasse 41. Er war mit Leopoldine Jellinek, geb. Weiss verheiratet. Sein Vater Emil Jellinek war Sohn des jüdischen Gelehrten Adolf Jellinek und seiner Frau Rosalie geborene Bettelheim. Er war in erster Ehe verheiratet mit Rachel Goggmann Cenrobert und hatte mit ihr die Kinder Adolph, Fernand und Adrienne Manuela Ramona (Mercedes). In zweiter Ehe war er verheiratet mit Henriette Engler (Anaise Jellinek). Sie hatten die Kinder Alain Didier, Guy, René und Andrée (Maya).
Emil Jellinek war Geschäftsmann und Berater der Daimler-Motorengesellschaft, nach dessen Tochter Adrienne Manuela Ramona Jellinek (Mercedes), das gleichnamige Automobil benannt wurde. 1907 wurde Jellinek österreichisch-ungarischer Generalkonsul und kurze Zeit später Konsul von Mexiko. Seit 1909 fungierte er als Leiter des österreichisch-ungarischen Konsulats in Monaco.

Raoul Fernand Jellinek-Mercedes lebte im Jahr 1938 in Baden bei Wien. Neben einer reichen Musikaliensammlung besaß er eine Gemäldesammlung und eine reichhaltige Bibliothek. Seine wertvollen Mobilien sowie Kunst- und Buchbestände weckten die Begierden der Nationalsozialisten. Im Juli 1938 wurde er aufgefordert seine Vermögensverhältnisse der Abteilung „Vermögensanmeldung“ der Vermögensverkehrsstelle im Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, entsprechend der „Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden vom 18. Mai 1938 (GBl. für Österreich Nr. 139/1938)“ bekannt zu geben. Jellinek-Mercedes unternahm darauf umfangreiche Nachforschungen, um Dokumente über seine „jüdische Abstammung zweiten Grades“ zu erbringen.
Diese scheiterten jedoch aufgrund seiner Geburt in Algier im Jahr 1883, da die dort ausgestellten französischen Dokumente keine Eintragungen zum Religionsbekenntnis enthielten. Nachdem er mehrmals auf diesen Umstand aufmerksam machte, wurde ihm weiterhin beschieden, dass, solange er nicht seine nichtjüdische „Abstammung“ nachweisen könne, er und sein Vermögen weiter „als jüdisch“ gelten würden. Monatelang war Jellinek-Mercedes gezwungen sein Privatvermögen durch Notverkäufe – unter anderem seine Bibliothek an Buchhändler und Antiquare – zu veräußern. Zuletzt belehnte er sein Haus der bei Stadt Baden bei Wien. Am 10. Februar 1939 beging Jellinek-Mercedes aufgrund des Druckes durch die Gestapo und der „Vermögensverkehrsstelle“ in Baden bei Wien Selbstmord.

V. Rekonstruktion des Raubes

Alle fünf Bücher wurden am 5. März 1941 vom Institut für Geschichte der Medizin vom Leipziger Antiquariat Hiersemann gekauft. Dieses Antiquariat könnte schon vor dem Selbstmord von Jellinek-Mercedes „Ankäufer“ der Privatbibliothek und einer der von Jellinek-Mercedes in seiner Vermögenserklärung erwähnten „Buchhändler und Antiquare“ gewesen sein. Jedenfalls wurde spätesten nach dem Tode von R. F Jellinek-Mercedes große Teile der Bibliothek von seiner Ehefrau Leopoldine Jellinek-Mercedes verkauft.

Handschriftliche Hinweise in den aufgefunden Bücher aus der Provenienz Jellinek-Mercedes über den Zeitpunkt, bezahlten Preis und den Verkäufer der Bücher

In der Anlage zu seiner „Vermögensanmeldung gab R. F. Jellinek-Mercedes Ende 1938 gegenüber der Vermögensverkehrsstelle an, dass er „den Wert seiner Bibliothek angegeben in der Höhe des Anbotes, den mir Buchhändler anfangs Mai (1938) dafür gemacht haben.“.

Weitere Hinweise zum Raub und den unter Druck vorgenommenen Veräußerungen der Privatbibliothek der Familie Jellinek-Merceds, gab die Ehefrau von R. F. Jellinek-Mercedes, Leopoldine Jellinek-Mercedes rückblickend auf die von ihr getätigte „Judenvermögensabgabe“, im Oktober 1958 gegenüber dem Bundesministerium für Finanzen der Republik Österreich an: „Am 10. Februar 1939 erschoss sich mein Gatte nach einer Amtshandlung des Vollstreckungsbeamten. Mein Gatte stand vor der Verhaftung. Ich musste nach meinem Gatten an Judenvermögensabgabe 32.000.- RM bezahlen. Um diese enorme Summe aufzubringen musste ich die überaus kostbare Bibliothek, die einzugartige Partitursammlung und mein Grundstück in Baden, Germergasse 26, ferner Schmuck und fünf sehr wertvolle Perserteppiche, weit unter dem Wert veräußern und )sic) die Sühneabgabe, „Juva“ von 32.000 RM zu leisten“. Der von Leopoldine Jellinek-Mercedes Mai 1962 – nach der Schaffung von „Auffangorganisationen“ zur Sammlung entzogenen Vermögens – angestrengte Rückstellungsantrag wurde im August 1962 aufgrund ihrer nicht Fristgerechten Einreichung des Antrages abgewiesen.

Quelle:
Niederösterreichisches Landesarchiv – „Arisierungsakt“/Vermögensanmeldung. Jellinek-Mercedes Raoul Fernand Dr.

Österreichisches Staatsarchiv, Archiv der Republik, Bundesministerium für Finanzen, Finanzlandesdirektion für Wien, Niederösterreich und dem Burgenland (FLD), Zl. 22.062 Band 1 und 2, Leopoldine Jellinek-Mercedes – Rückstellungsantrag.

Literatur:

Brenner Reinhard, Die Sammlung Jellinek-Mercedes in der Stadtbibliothek Essen, in: Jüdischer Buchbesitz als Raubgut, (= Zweites Hannoversches Symposium, hrsg. von Regine Dehnel), Frankfurt am Main 2006, (Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderhefte 88), S.379

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Restitutionsdossier Nr. 4 (Kurzfassung)
von Dr. Walter Mentzel

Restitutionsdossier: Bibliothek „Alfred Arnstein“

I. Eigentümer

DR. ALFRED ARNSTEIN

II. Informationen zu den geraubten Büchern

Als geraubt identifizierte Bücher: 1
Standort des Buches heute: Zweigbibliothek Geschichte der Medizin
Inventarnummer: 31.837
Titel des Buches: Friedmann Moritz, Zur Frage der Trinkwasserversorgung der Truppe im Felde, Wien 1912 (Broschur)

III. Beschreibung der Provenienzmerkmale

Stempel mit der Aufschrift: „Med. Dr. Alfred Arnstein“

IV. Beschreibung der Bibliothek, der Eigentümer und des Raubprozesses

Alfred Arnstein wurde am 26. Juni 1886 als Sohn von Dr. Emanuel Arnstein und Regina Hahn in Wien geboren. Er studierte an der Medizinischen Fakultät in Wien und promovierte 1910. Er war mit Hilde Arnstein, geborene Baum, seit 25. November 1920 verheiratet. Er arbeitete zunächst am Pathologischen Institut der Medizinischen Fakultät Wien und darauf als Primararzt für innere Medizin an der 3. Medizinischen Abteilung in Krankenhaus der Gemeinde Wien Lainz. Er hatte zwei Kinder, Hans Arnstein (geb. 19.2.1921) und Heinrich Arnstein (geb. 12.6.1924). Nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten arbeitete er ab 1941 in London/England als Arzt. Alfred Arnstein verstarb am 3. Jänner 1972 in London.

V. Rekonstruktion des Raubes

Arnstein musste aufgrund seiner jüdischen Abstammung am 14. Juli 1938 seine Vermögensverhältnisse der Abteilung „Vermögensanmeldung“ der Vermögensverkehrsstelle im Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, entsprechend der „Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden vom 18. Mai 1938 (GBl. für Österreich Nr. 139/1938)“ bekannt geben. Im August 1838 flüchtete Arnstein mit seiner Familie nach London/England.
Wie aus der Vermögensanmeldung hervorgeht besaß Arnstein eine private Ärztebibliothek. Das „gesamte stehende und liegende Vermögen“ von Alfred Arnstein und seiner Familie wurde von der Gestapo beschlagnahmt. Wie aus den Akten der Vermögensverkehrsstelle hervorgeht wurde das Wohnungsinterieur der Familie Arnstein vom Dorotheum in Wien versteigert.

[E-JOURNALS]: Nature Reviews Cardiology lizenziert

 

[Autor/Feedback an:  Helmut Dollfuß]

Ab sofort steht die Top-Zeitschrift „Nature reviews Cardiology“ im Computernetzwerk
der MedUni Wien zur Verfügung.

Impact-Factor 2011: 8,883
ISI-Ranking: Nummer 5 von 117 Journalen aus  CARDIAC & CARDIOVASCULAR SYSTEMS
MedUni Wien Rankung: Top-Zeitschrift

JOURNAL SCOPE
Nature Reviews‘ clinical content is written by internationally renowned clinical academics and researchers and targeted towards readers in the medical sciences, from postgraduate level upwards. While intended to be read by practicing doctors, researchers and academics within a specialty, we aim to make all our articles accessible to readers working in any medical discipline.
In-depth Reviews present authoritative, up-to-date information on a topic, placing it in the context of a field’s history and development. Topical discussion and opinions are proffered in Perspectives and News & Views articles, and in the Research Highlights section we filter primary research from a range of specialty and general medical journals.

SUBJECTS COVERED
Acute coronary syndromes
Arrhythmias
Angina and coronary artery disease
Cardiomyopathy and heart failure
Concomitant disease
Congenital disease
Intervention (devices, reperfusion, revascularization, surgery and transplantation)
Disease markers
Genetics
Hypertension
Imaging and other investigations
Infection
Pathology
Public health
Stroke
Therapy (pharmacotherapy, dietary, exercise)
Thrombosis
Valvular disease
Vascular disease (including aneurysm, atherosclerosis, peripheral vessels, Raynaud)

400 Jahre Hortus Eystettensis (1613) – letzter Beitrag: botanische Sammelleidenschaft und barocke Pracht im Spiegel der Jahreszeiten (Blogserie von 20.03.2012 bis 20.03.2013)


Liebe LeserInnen unseres Van Swieten Blogs,

zu Frühlingsbeginn startete letztes Jahr (20. März 2012)

die Sonderserie:

“Hortus Eystettensis – botanische Sammelleidenschaft und

barocke Pracht im Spiegel der Jahreszeiten” und endet im Jubiläumsjahr. 

Im Blog wurde an jedem Tag des Jahres eine ein­ge­scannte

Seite des Druckwerkes „Hortus Eystettensis“ (1613)

von Basilius Besler (1561 – 1629) ver­öf­fent­licht.

Über 1.000.000 Zugriffe ver­zeich­nen die 367

erschienenen Artikel und es werden laufend mehr.

Das Buch aus dem Jahr 1613 feiert heuer sein 400. Jahr,

hat im Josephinum gut behütet die Zeit überdauert und ent­hält

die nun im Van Swieten Blog gezeigten (unten

finden Sie eine Linksammlung zu allen Artikeln)

fas­zi­nie­rende Abbildungen von mehr als 1.000

Kulturpflanzen und gilt als Meisterwerk der

Buchdruckkunst. Die präsentierten Bildtafeln

entstammen dem Exemplar des „Hortus Eystettensis“

aus der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin.

Dieser ist eines der Prunktstücke der sogenannten

Josephinischen Bibliothek (über 7.500 Werke,

ca. 11.500 Bände), die ursprünglich als Lehrbibliothek

für die von Kaiser Joseph II. begründete und

Medizinisch-chirurgische Akademie in dem nach ihm

benannten Josephinum eingerichtet worden ist.

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Hortus Eystettensis 125 400 Jahre Hortus Eystettensis (1613) – letzter Beitrag: botanische Sammelleidenschaft und barocke Pracht im Spiegel der Jahreszeiten (Blogserie von 20.03.2012 bis 20.03.2013) weiterlesen

Most Wanted Books

In den Buchausstellungen im Feber 2013 wurden folgende Bücher am meisten vorgemerkt: OPAC-LINK

Jünger, Jana [Hrsg.]:Kompetenzzentrum für Prüfungen in der Medizin Baden-Württemberg: OSCE Notfallmedizin / Kompetenzzentrum für Prüfungen in der Medizin. Jana Jünger (Hrsg.) …. – Stuttgart : Thieme, 2012. – XII, 217 S. . – 978-3-13-154241-0 Broschiert. : EUR 25.70 (AT)

Training für den „Ernstfall“

In einer OSCE-Prüfung musst Du zeigen, dass Du die Aufgaben eines Arztes auch in der Praxis beherrschst. Hier findest Du typische Situationen aus dem Alltag der Notfallmedizin, aufbereitet wie in einer OSCE-Prüfung.

– Rund 53 beispielhafte OSCE-Stationen zur Vorbereitung – allein oder in der Lerngruppe
– Beispielstationen die in einer OSCE-Prüfung vorkommen können, spiegeln typische Situationen aus dem Alltag des Arztes wieder z.B. Defibrilation, Allgemeinanästhesie im Rettungsdienst, Umgang mit Schaufeltrage und Vakuummatratze, Notfallkoniotomie u.v.m.
– Lösungen mit Tipps und Tricks vom Prüfer zu jeder Aufgabe

Brandt, Dorothea: Zahnarztlügen : wie Sie Ihr Zahnarzt krank behandelt / Dorothea Brandt und Lars Hendrickson. – Norderstedt : Books on Demand, 2010. – 228 S. . – 978-3-8391-5648-3 PB. : EUR 19.80,

Ein Buch, das Sie vor dem nächsten Zahnarzttermin lesen sollten!Trotz moderner Zahnmedizin, Zahnbürste und Fluorid haben 95 % der Deutschen die Krankheit Karies. Fast die Hälfte leidet an Parodontitis.Warum haben Sie Löcher im Zahn? Warum sind Sie krank? Die Journalistin Dorothea Brandt und der Arzt Lars Hendrickson beleuchten eine heillose Zahnmedizin und zeigen, wie Sie sich davor schützen können. Denn: Karies ist heilbar.«Das heillose System „Zahnheilkunde“ hält uns gefangen. Es hält uns krank, es schadet den Zähnen und es ist gefährlich. 98% meiner zahnärztlichen Kollegen sind Abzocker.» Lars Hendrickson«Diese Lektüre nimmt die Angst vor dem Zahnarzt, denn Karies und der Weg zum Zahnarzt ist kein unabwendbares Schicksal.» Dorothea Brandt

Dr. Werner Horvath: Ikone Karl Marx – Kultbilder und Bilderkult

Ikone Karl Marx – Kultbilder und Bilderkult

Im März 2013 wird der 130. Todestag von Karl Marx (1818 – 1883) begangen. Er – einer der bedeutendsten Universalgelehrten des 19. Jahrhunderts – wurde in Trier geboren, wuchs in dieser deutschen Stadt auf und wurde durch seine dortigen Lehrer geprägt.

„Unabhängig von seiner historischen und politischen Bewertung ist Karl Marx bis heute der weltweit bekannteste Trierer. Überaus präsent ist er nach wie vor als Bild, das regelrecht zur Chiffre wurde“, schreibt das Stadtmuseum Trier in seinem Text zur geplanten Ausstellung „Ikone Karl Marx. Kultbilder und Bilderkult“. Diese soll vom 17.März bis zum 18.Oktober 2013 im Simeonstift Trier stattfinden und den Umständen nachgehen, warum gerade sein Bild regelrecht zur „Ikone“ wurde.


Werner Horvath: „Karl Marx“. Öl auf Leinwand, 105 x 85 cm, 1997.

Der Bogen der Ausstellung spannt sich von Originalfotografien über verherrlichende Darstellungen in der Arbeiterbewegung und später im Sozialistischen Realismus bis hin zu den Ausprägungen in der künstlerischen Moderne. „Für Letztere stehen so gegensätzliche Künstler wie Heinrich Zille, Max Pechstein, John Heartfield und Johannes Grützke, aber auch die Rodin-Schülerin Anna Golubkina“, lässt das Museum weiter verlauten.

Und ein Österreicher ist ebenfalls mit dabei: Werner Horvath zeigt sein großformatiges Karl Marx- Porträt aus dem Jahr 1997, in welchem das Gesicht des Philosophen aus floralen Elementen puzzleartig zusammengesetzt erscheint. Er wählte diese Art der Darstellung, um das soziale Engagement dieses Denkers zu würdigen, das trotz vieler negativen Folgen des Kommunismus bemerkenswert war.

Horvath_2010

Dr. Werner Horvath zu Gast im Van Swieten Blog:

Dr. Werner Horvath: Der emanzipierte Patient – vom Objekt zum Subjekt
Dr. Werner Horvath: Genies der ersten Stunde
Dr. Werner Horvath: Wie man als Pop-Musiker unsterblich wird.
Dr. Werner Horvath: Die paradoxe Welt des Zenon von Elea
Dr. Werner Horvath: Pulverfass Iran
Dr. Werner Horvath: Als die Menschheit klar zu denken begann…
Dr. Werner Horvath: Ein großer Europäer ist nicht mehr
Dr. Werner Horvath: Der Krieg ist ein Chamäleon
Dr. Werner Horvath: Die drei Welten des Karl Popper
Dr. Werner Horvath: Wie ist das heute in Haiti?
Dr. Werner Horvath: Über Friedenskonzepte
Dr. Werner Horvath: Gesellschaftsvertrag und Privateigentum
Dr. Werner Horvath: „Atomkraft – das Danaergeschenk“
Dr. Werner Horvath: Die Ölpest im Golf von Mexiko
Arzt & Künstler: Bilder von Dr. Werner Horvath zur Weltwirtschaftskrise

Dr. Werner HORVATH – Die Altäre der anderen Art

Für Dr. Horvaths Malerei typisch sind das Zusammenspiel der Portrait-Umrisslinien und die aus “isodensen Flächen” zusammengesetzten Binnenstrukturen…

Dr. Werner Horvath: Bilder – Figuren – Porträts

Gastautor: Prof. Dr. Peter Heilig zum Thema: NACH DENKEN: „Was ich ganz besonders schätze, ist das klare Denken.“ Joseph Böck (1901–1985)

Gastautor: Prof. Dr. Peter Heilig in Wort und Bild:

NACH

DENKEN

EIN EPILOG

 „Was ich ganz besonders schätze, ist das klare Denken.“  Joseph Böck (1901–1985)

                                                   Vorstand der II. Univ.-Augenklinik in Wien von 1955–1971

 Mit Leopold Ungar (1912-1992) hatte er immer gerne philosophiert..

 „Die Phantasie gehört an die Macht. Was ist sie denn anderes als das Reich, in dem die Ideen leben, wie wir unverbesserliche Platoniker sagen. Die Ideen, die Gedanken, der Geist: Die Wirklichkeiten, die unsterblich sind. Und wenn die Phantasie eines Tages an der Macht ist, dann wird die Welt unendlich viel reizvoller sein.. Und vergessen sie nicht: Die Welt gehört verändert. Der Anfang der Veränderung aber geschieht immer im Herzen eines einzelnen Menschen.“ (1)

Was auch immer unsterblich sein möge an einem Menschen; seine Gedanken sind es gewiss –

klare Gedanken. Und lebendige, Leben-spendende Phantasie. Platons Ewige Ideen.. Eine Göttin der Phantasie fehlt in den Mythologien unserer Kulturen; ‚ferne‘ sind uns fremd. Ein – für uns unendlich fernes – Beispiel wäre Lalita Devi aus der Poesie/Philosophie des Sanskrit und der Aesthetischen Theologie. „Her body is blissfulness – a dynamic throbbing full of energy, creativity and life – loveable – she is ever young – a mere glance from her eyes makes millions of universes spring up“ (2)

 Das Multiversum, Spielwiese ‚moderner‘ Kosmologen, creatio ex nihilo eines atemberaubend schönen – weiblichen – GottWesens, sprengt die Grenzen ‚herkömmlichen‘ Vorstellungsvermögens.   Phantasie, eingezwängt von aus der Mode gekommenen KonventionsKorsetten, kann sich nicht entfalten. Die ‚How To‘- Philosophie nimmt Glanz aus Kinderaugen, lehrt, dass die Welt hinter Horizonten mit Brettern vernagelt ist. In Creatio, Kreativität, im ‚Ausgefallenen‘, im Verlassen ausgetreten Trampelpfade liegt die Hoffnung.

 Ein Wort zu den Kaputtrednern, ClubofRome-Epigonen und dumpfen Weltuntergang-Propheten:

Es ist geradezu kindisch, an ein mögliches Übel in der Zukunft Maßstäbe von heute anzulegen. Hochrechnungen stimmen nicht. Dieser Gott ist ein Gott der Überraschungen.“ L. Ungar

 Nach gedacht:

 Wo blieben die ‚unlösbaren‘ Probleme der Vergangenheit?  Sie schienen deswegen irreparabel, weil die Werkzeugkiste des Herkömmlichen ihr Ablaufdatum überschritten hatte. Ein kakophones Konzert aus Einfalt, Einfallslosigkeit und Beschränktheit dämpfte die Stimmung, machte ‚die Jungen‘ depressiv, impft kommenden Generationen Lethargisches, Apathisch-‚Schicksal‘-Ergebenes ein (‚epigenetic imprinting‘ (3)), offensichtlich mit einer Art SadoMasochistischen Vergnügens.
Pr. Böck: ‚Verkehrtscheiber‘.  Prälat Ungar: ‚Das Mysterium der Dummheit‘.

1. Hiti MJ (1992) Leopold Ungar. Ein Portrait. Styria, Graz; pp 266

2. Wilke A (2005) A new theology of bliss. in Das S, Fürlinger E: Samarasya. Studies in Indian Arts, Philosophy and Interreligious Dialogue – in Honour of Bettina Bäumer – D.K. Printworld, New Delhi; pp 149-175

3.  Jablonka E, Raz G (2009) Transgenerational epigenetic inheritance: prevalence, mechanisms, and implications for the study of heredity and evolution; Q Rev Biol 84(2):131-76.

 


Dr Leopold Ungar (leitete die Caritas bis 1991), ein Freund klaren Denkens und präziser Formulierungen.

Weitere Beiträge:

Gastautor: Prof. Dr. Peter Heilig zum Thema Blendung – “We waste our lights in vain, like lamps by day…” Romeo and Juliet Act I Scene IV MERCUTIO
Gastautor: Prof. Dr. Peter Heilig: 19.01.2013: Zweihundert Jahre Wiener Augenklinik: „Älteste Universitäts-Augenklinik der Erde“
Gastautor: Prof. Dr. Peter Heilig: „G’schichterln aus der Geschichte der Wiener Augen-Klinik“
Gastautor: Prof. Dr. Peter Heilig über Karl May in Wort und Bild
Gastautor: Prof. Dr. Peter Heilig: “Freud gab Carl Koller den Spitznamen “Coca Koller”…”

Publikation MedUni Wien-MitarbeiterInnen: SPEKTRUM DER AUGENHEILKUNDE


SPEKTRUM DER AUGENHEILKUNDE

Zeitschrift der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft / Journal of the Austrian Ophthalmic Society

Volume 26, Issue 6, December 2012

ISSN: 0930-4282 (Print) 1613-7523 (Online)

200 Jahre Universitäts-Augenklinik Wien

H. Gröger, G. Schmidt-Wyklicky

Entwicklung und Wirkung der weltweit ältesten Augenklinik

an einer Universität während der ersten 150 Jahre

Etablierung der ophthalmologie als erstes klinisches Spezialfach

Inhalt:

Lernen wir aus der Geschichte? (Editorial) von Univ.-Prof. Dr. Susanne Binder (Pages 261-262)

Die akademische Augenheilkunde in Wien um 1800 (Pages 263-265 )

Georg Joseph Beer (1763–1821). Leben und Werk des Begründers der ältesten Universitäts-Augenklinik (Pages 266-272)

Die Gründung der weltweit ersten Universitäts-Augenklinik in Wien 1812 und ihre Erhebung zum Ordinariat 1818 (Pages 273-282 )

Anton von Rosas. Vorstand der Universitäts-Augenklinik in Wien 1821 bis 1855 (Pages 283-289)

Ferdinand Ritter von Arlt. Vorstand der Universitäts-Augenklinik in Wien 1856 bis 1883. Eine Würdigung zum 200. Geburtstag (Pages 290-295)

Die Gründung der II. Universitäts-Augenklinik in Wien 1883 und ihr erster Vorstand Eduard Jaeger von Jaxtthal 1883 bis 1884 (Pages 296-302)

Carl Stellwag von Carion. Vorstand der I. Universitäts-Augenklinik in Wien 1884 bis 1894 (Pages 303-308)

Carl Koller und die Entdeckung der Lokalanästhesie 1884 (Pages 309-311)

Ernst Fuchs. Vorstand der II. Universitäts-Augenklinik in Wien 1885 bis 1915. Wien als weltweites Zentrum der Ophthalmopathologie (Pages 312-318)

Ludwig Mauthner, berufen zum Vorstand der I. Universitäts-Augenklinik in Wien 1894 (Pages 319-320)

Isidor Schnabel. Vorstand der I. Universitäts-Augenklinik in Wien 1895 bis 1908 (Pages 321-324)

Friedrich Dimmer. Vorstand beider Universitäts-Augenkliniken in Wien: I. Augenklinik 1910 bis 1915. II. Augenklinik 1916 bis 1926 (Pages 325-329)

Stephan Bernheimer als Neuroophthalmologe und Vorstand der I. Universitäts-Augenklinik in Wien 1915 bis 1918 (Pages 330-331)

Josef Meller. Vorstand der I. Universitäts-Augenklinik in Wien 1919 bis 1944 (Pages 332-335)

Karl David Lindner. Vorstand der II. Universitäts-Augenklinik in Wien 1927 bis 1953 (Pages 336-340)

Arnold Pillat. Vorstand der I. Universitäts-Augenklinik in Wien 1944 bis 1963 (Pages 341-344)

Die Wiener Ophthalmologische Schule. Geist und Leistung der ersten 150 Jahre (Pages 345-356)

http://link.springer.com/journal/717#page-1

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