Schlagwort-Archive: Datenbanken

DIPLDISS-COACHING – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-DiplomandInnen / DissertantInnen“- TERMIN: 13. Jänner 2017

DiplDiss-Coaching  – „Gecoachtes Searching für MedUni Wien-DiplomandInnen/DissertantInnen“

Ein kostenfreies Angebot für Studierende der MedUni Wien

Vortragende: Dr. Eva Chwala

Grundlagen der Literaturrecherche

  • Auswahl der Datenbanken
  • Suchstrategien
  • Freies Arbeiten – Betreuung bei der Recherche

Samstag,
13. Jänner 2017

von 9:30 – 12:30 im Vortragsraum der UB MedUni

Email-Anmeldung: eva.chwala@meduniwien.ac.at
mit Angabe der Bibliotheks-ID Nr. ($A………)


 

NEUE DATENBANK: Dental Education in Video

Dental Education in Video

Ist eine Video-Enzyklopädie der Zahnheilkunde und der Zahntechnik. Renommierte Zahnmediziner zeigen komplizierte Behandlungen am Patienten und erklären diese.
Inhalt: Ästhetische Zahnmedizin, Implantate, kosmetische Zahnheilkunde, Operationen in der Zahnmedizin, Hygiene und Erhaltung, orale Biologie und Medizin, Kieferorthopädie, orale Operationen, Endodontie, Zahnfleischbehandlungen, Infektionskontrolle, Zahntechnik etc.

http://search.alexanderstreet.com/dntl

Für den Campus der MedUni Wien lizenziert und freigeschaltet.

UpToDate

Die Volltextdatenbank UpToDate ist seit ihrer Gründung 1992 durch den an der Havard Medical School tätigen Nephrologen Prof. Dr. Burton D. Rose und Dr. Joseph Rush eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Die Datenbank startete mit Nephrologie, erweiterte sich jedoch rasch, sodass gegenwärtig mehr als 20 medizinische Teilgebiete abgedeckt werden. UpToDate ist ein Point of Care – Informationssystem, das am Ort der Behandlung – sei es eine klinische Station, eine Ambulanz, eine Ordination oder ein Rettungsauto – die aktuellste Information zu Diagnose und Therapie zur Verfügung stellt. Dabei ist UpToDate ein sehr ausgewogener Umfang der Darstellung gelungen: weder handelt es sich nur um Überblickswissen, wie es von vielen Checklisten geboten wird noch erreichen die Ausführungen einen Umfang, der eher dem eines Lehrbuches entspricht. Auf wenigen Seiten werden, bestens strukturiert, täglich auf den neuesten Stand gebrachte Informationen geboten. Die Datenbank lässt sich durch diese Eckdaten beschreiben:

  • Datenbank des Wolters Kluwer – Verlages
  • weltweit etwa 850.000 Nutzer aus über 160 Ländern
  • 21 Millionen Abfragen monatlich
  • 22 medizinische Teildisziplinen abgedeckt
  • 6.000 Autoren aus 49 Ländern
  • die Autoren gehören zu den anerkanntesten Autoritäten ihres Fachgebietes
  • sofortige Aktualisierung, wenn neue Erkenntnisse klinisch relevant werden
  • „What’s new“ und „Practice changing updates“ informieren über hot topics
  • 10.500 medizinische Topics abgehandelt
  • klare und präzise Angaben, die sofort klinisch umgesetzt werden können
  • alle Empfehlungen basierend auf evidence based medicine
  • Wechselwirkungsdatenbank Lexi-comp integriert
  • über 140 medical calculators
  • spezielle Patienteninformationen

In einer Studie der Havard University konnte gezeigt werden, dass Kliniken, die UpToDate verwenden, die Aufenthaltsdauer ihrer Patienten senken konnten, ebenso konnte eine Qualitätsverbesserung der Patientenversorgung und vor allem ein Rückgang der Mortalität verzeichnet werden.

Die Datenbank steht ab sofort an der Universitätsklinik Wien / AKH sowie in den Krankenhäuser des KAV unter http://www.uptodate.com zur Verfügung.

 


Weitere Blog-Beiträge des Autors:

MEDLINE-Perfektionskurs:

DATENBANK-Seite des Autors: http://www.meddb.info

Homepage des Autors: http://www.meduniwien.ac.at/medtools/medlist

Datenbanken der Molekularbiologie

von Dr. Josef König

Dem molekularbiologisch tätigen Forscher stehen heute weit über 1000 spezifische Datenbanken zur Verfügung. Um schnell eine Übersicht über das umfangreiche Angebot zu erhalten, bieten sich folgende Einstiegsseiten an:

Das amerikanische NCBI (National Center for Biotechnology Information) erstellt in enger Zusammenarbeit mit der NLM (National Library of Medicine) die biomedizinisch bedeutendsten Datenbanken, darunter MEDLINE und GENBANK. Eine Übersicht über alle vom NCBI bereitgestellten Datenbanken finden Sie hier:

Das europäische Pendant zum NCBI ist das EBI / EMBL (European Bioinformatics Institute / European Molecular Biology Laboratory). Eine Übersicht über alle vom EBI / EMBL bereitgestellten Datenbankenfinden Sie hier:

Besonders erwähnenswert ist, dass beide Institutionen umfangreiche Materialien zum Selbststudium als Einführung in die Bioinformatik bereitstellen:

Eine besonders ergiebige Informationsquelle mit einer extensiven Übersicht über mehr als 1500 molekularbiologische Datenbanken findet sich in der Zeitschrift Nucleic Acids Research. Der Zugriff ist kostenlos. Jährlich wird die Liste der Datenbanken aktualisiert:

Weitere Datenbanken finden Sie in meiner Datenbanksammlung MEDDB. Die Sammlung wurde in SCIENCE empfohlen.

 


Weitere Blog-Beiträge des Autors:

MEDLINE-Perfektionskurs:

DATENBANK-Seite des Autors: http://www.meddb.info

Homepage des Autors: http://www.meduniwien.ac.at/medtools/medlist


Datenbanken zu Klinischen Studien

Von Dr. Josef König

Die Durchführung klinischer Studien ist für die Weiterentwicklung von Medikamenten und neuen medizinischen Methoden essentiell. Patienten haben im Rahmen von clinical trials die Möglichkeit von neuesten Entwicklungen zu profitieren.

Leider gibt es keine weltweit einheitliche Datenbank, die alle laufenden klinischen Studien erfasst. Daher soll im folgenden eine Auswahl bedeutender Verzeichnisse geboten werden:

  • ICTRP
    Studiendatenbank der WHO. Ausdrückliches Ziel der WHO ist es, dass alle Ärzte und Patienten über die gegenwärtig zur Verfügung stehenden Studien informiert werden.
  • CLINICALTRIALS.GOV
    Amerikanische Website, erstellt von der National Library of Medicine in Zusammenarbeit mit den National Institutes of Health. Über 88.000 Studien aus 172 Ländern werden übersichtlich präsentiert.
  • ISRCTN
    Das britische International Standard Randomised Controlled Trial Number Register informiert über laufende Studien. Jeder Studie wird eine eindeutige Nummer zugeordnet, die das Wiederauffinden der Studie und daraus folgender Publikationen ermöglicht.
  • IFPMA
    Datenbank über klinische Studien, bereitgestellt von der IFPMA, der International Federation of Pharmaceutical Manufacturers & Associations.

Auf dem Gebiet der ONKOLOGIE sind besonders diese Datenbanken klinischer Studien von Bedeutung:

  • ABCSG
    Studienübersicht der Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group.
  • Deutsches Krebsstudienregister
    Das DEUTSCHE KREBSSTUDIENREGISTER wird von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. erstellt. Es kann nach Diagnosen, Therapieverfahren und Studienstatus gesucht werden. Ferner ist es möglich selbst Studien in dieses Register einzugeben.
  • TIHO
    Themenorientiertes Informationsnetz Hämatologie/Onkologie  (TIHO).  Aktuelle, kostenfreie Recherchemöglichkeit nach klinischen Studien für den Bereich der Hämato-Onkologie,  die nach den Kriterien evidenzbasierter Medizin ausgewählt wurden.  Es handelt sich um randomisiert kontrollierte (RCT) und klinisch kontrollierte (CCT) Studien ab 1958.  Die Datenbank enthält bisher ca. 7000 Studien. Die Suche erfolgt über die Metadatenbank MEDPILOT.
  • Studiendatenbank des National Cancer Institutes
    Mehr als 8000 klinische Studien, zusammengestellt vom National Cancer Institute (NCI).
  • OnkoLink
    Die hervorragend gestaltete Website des Abramson Cancer Center of the University of Pennsylvania bietet hier eine Datenbank klinischer Studien.

Weitere Blog-Beiträge des Autors:

MEDLINE-Perfektionskurs:

DATENBANK-Seite des Autors: http://www.meddb.info
Homepage des Autors: http://www.meduniwien.ac.at/medtools/medlist