Die Universitätsbibliothek präsentiert
vom 06.05.08 bis 06.06.08
im Lesesaal eine Auswahl des
Buchbestandes zum Thema „Fußball“.
Wir laden Sie ein, in den Büchern
zu schmökern und diese nach Ende
der Ausstellung zu entlehnen.
Archiv der Kategorie: Literaturhinweis
Literaturhinweis
Mai`08: Neuerwerbungen
Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
Neuerwerbungen laufend erweitert.
Im OPAC der Universitätsbibliothek können Sie diese gezielt abfragen.
Alle Neuerwerbungen ab Mai 08: OPAC–>LINK
Die ersten 30 Treffer im OPAC:
Autor/in Titel
1 Beeck, Katja [Hrsg.] Netz und Boden
2 Boeck, Gisela Arbeitsheft Chemie
3 Combs, Gerald F. The vitamins
4 Cooper, Zafra Kognitive Verhaltenstherapie bei Adipositas
5 Elstner, Erich F. Enzym- und Immunmodulation: die neue Gesundheitsvorsorge
6 Felfe, Jörg Organisationsdiagnostik
7 Fischer, Jürgen Das Arthrose-Stopp-Programm
8 Hell, Daniel Schizophrenien
9 Holtmann, Martin Psychiatrische Syndrome nach Hirnfunktionsstörungen
10 Hübner, Jutta Komplementäre Onkologie
11 Klein, Helmfried E. [Hrsg.] Facharztprüfung Psychiatrie und Psychotherapie
12 Kühnel, Wolfgang Taschenatlas Histologie
13 Malik, Fredmund Management 2
14 Mayer, Christian Hieroglyphen der Psyche
15 Nowrousian, Mohammad Recombinant human erythropoietin (rhEPO) in clinical oncology
16 Reiser, Maximilian [Hrsg.] Screening and preventive diagnosis with radiological imaging
17 Schmidt, Günter [Hrsg.] Kursbuch Ultraschall
18 Schneider, Helga [Hrsg.] EBN – evidence-based nursing
19 Scholz, Lars BASICS Anästhesie und Intensivmedizin
20 Steck, Thomas Kompendium der Geburtshilfe für Hebammen
21 Stengler, Katarina Raus aus der Zwangsfalle [Tonträger]
22 Sullivan, Kevin Francis Fluorescent proteins
23 Wacker, Sabine Basenfasten [Tonträger]
24 Jeang, Kuan-Teh [Hrsg.] HIV-1: Molecular biology and pathogenesis [2]
25 Ausfeld-Hafter, Brigitte Medizin und Macht
26 Baer, Udo Innenwelten der Demenz
27 Battegay, Edouard Medikamenten-Adherence bei kardiovaskulären Risikopatienten
28 Blum, Christian Debattieren
29 Bossert, Frank P. Elektrotherapie, Licht- und Strahlentherapie
30 Braun, Christina von [Hrsg.] Mythen des Blutes
Das wissenschaftliche Sachbuch des Jahres 2008 (Medizin): Frauen sind anders krank als Männer
Die Universitätsbibliothek unterstützte die Initiative für die Wahl zum wissenschaftlichen Sachbuch des Jahres.
Sie konnten in vier Kategorien maximal ein Buch wählen.
Den jeweils 1. Platz in ihrer Kategorie belegen:
Rudolf Taschner: Zahl Zeit Zufall
Christina v. Braun, Bettina Mathes: Verschleierte Wirklichkeit
Nikolaus Nützel: Sprache oder Was den Mensch zum Menschen macht
Angelika Voß: Frauen sind anders krank als Männer
Das Siegerbuch
Angelika Voß: Frauen sind anders krank als Männer
sowie alle nominierten Bücher in der Kategorie Medizin/ Gesundheit
können Sie über unsere Bibliothek entlehnen–>OPAC-LINK
Folgender Text und das Interview sind entnommen aus:
http://www.woche-des-wissens.at/
Über das Buch:
Eigentlich ist die Feststellung, dass sich Männer und Frauen grundsätzlich unterscheiden, banal – dennoch hat sich diese Erkenntnis bei der Behandlung diverser Krankheiten noch nicht wirklich durchgesetzt. Es gibt natürlich Frauenärzte und geschlechtsspezifische Erkrankungen, wie Brust- oder Prostatakrebs, doch darüber hinaus sind auch bei vielen anderen Erkrankungen, je nachdem es sich um eine Frau oder einen Mann handelt, verschiedene Behandlungsansätze erforderlich. Nicht jede Therapie führt bei beiden Geschlechtern zum optimalen Ergebnis. Auch Medikamente können unterschiedliche Wirkungen haben. Plausibel ist, dass während des Monatszyklus oder einer Schwangerschaft bestimmte Medikamente nicht eingenommen werden dürfen. Doch gibt es auch diverse geschlechtsspezifische Unterschiede bei Arzneimittelwirkungen. Bei einer Behandlungsmethode mit einem bestimmten Medikament klagten Frauen beispielsweise viel häufiger über Nebenwirkungen als Männer. Als dieser Umstand untersucht wurde, zeigte sich, dass dieses Medikament vorwiegend bei Männern getestet wurde. Frauen spielen in den Medikamentenstudien kaum eine Rolle. Deshalb enthalten auch die Beipackzettel in den wenigsten Fällen spezielle Hinweise für Frauen, die über Angaben zur Einnahme während der Schwangerschaft hinausgehen.
Zur Autorin:
Angelika Voß ist Humanbiologin und Expertin für geschlechtsspezifische Forschung. Die moderne Medizin muss ihrer Ansicht nach diese Thematik berücksichtigen. In ihrer Einführung, die auch ausführlich auf klinische Studien eingeht, plädiert sie für eine geschlechtssensible Medizin und stellt auch die wichtigsten Medikamente vor, die bei Männern und Frauen unterschiedliche Wirkungen entfalten können. Ein Glossar und Buchtipps zum Weiterlesen runden das Buch ab.
Der lange Weg zur Akzeptanz
Interview mit Angelika Voß über geschlechterspezifische Medizin und die Fragestellungen, die sich damit noch verknüpfen
Buchkultur: Seit wann gibt es die geschlechterspezifische Medizin eigentlich?
Angelika Voß: Die Anfänge gehen auf Studien zur Frauengesundheitsforschung in den 70er Jahren zurück, doch so richtig kann man erst seit Mitte der 90er Jahre in den USA oder den skandinavischen Ländern von geschlechtsspezifischer Medizin sprechen. In Deutschland ab etwa 2000. Früher ist man den speziellen Fragestellungen nicht so intensiv nachgegangen, obwohl natürlich schon länger bekannt war, dass es Unterschiede gibt.
Buchkultur: Warum hat es eigentlich so lange gedauert?
Voß: Es braucht seine Zeit, bis sich Erkenntnisse aus der Wissenschaft sich in die Praxis umsetzen lassen. Das große Problem war, wie sich sozialwissenschaftliche Fragestellungen mit naturwissenschaftlichen in Beziehung setzen lassen. Außerdem waren bestimmte Fachrichtungen in der Medizin eher frauenfeindlich ausgerichtet und zudem bestand die Befürchtung, in die Ecke der radikalen Frauenbewegung gestellt zu werden.
Buchkultur: Seit wann setzen Sie sich damit auseinander?
Voß: Ich selbst komme aus der Geschlechterforschung und habe mich seit Anfang der 90er Jahre damit beschäftigt.
Buchkultur: Wie ist die Akzeptanz aus Ihrer Sicht?
Voß: Heute setzt sich die geschlechterspezifische Medizin weltweit durch. Als ich von 2001 bis 2003 eine Studie zu Ausbildungsverhältnissen im medizinischen Bereich durchführte, war weltweit zu dieser Thematik nichts zu finden. Es gab nur einzelne Veranstaltungen, gewissermaßen Ausnahmefälle. Mittlerweile lässt sich von einer breiten Akzeptanz sprechen. Die geschlechtsspezifische Medizin wird als Notwendigkeit betrachtet. Es geht darum, auch psychosoziale Fragestellungen einzubinden. Außerdem muss überprüft werden, ob die Resultate dem entsprechen, was dahinter liegt oder anders, bewerte ich Unterschiede als zu hoch? Sind nicht andere Fragestellungen wichtiger?
Buchkultur: Wie ist es eigentlich bei Kindern mit den geschlechterspezifischen Unterschieden in der Medizin?
Voß: Unter dem Aspekt der Medikamentenverordnung achtet man bei Kindern weniger darauf, sondern mehr auf Entwicklung und Verlauf von Krankheiten. Ein ähnliches Problem gibt es mit älteren Menschen. Man sieht, dass es Unterschiede gibt, doch muss da etwa auch der veränderte Hormonhaushalt berücksichtigt werden.
Buchkultur: Worin bestehen eigentlich die Unterschiede?
Voß: Sie lassen sich grob in drei Kategorien einteilen. Einmal die biologischen Unterschiede, wie andere Chromosomen, Hormone, Stoffwechselunterschiede, dann die Gefäßdicke oder die Knochendichte. Das merkt man etwa bei künstlichen Kniegelenken, die bei Frauen viel schmäler gebaut sind. Dann das Gesundheitsverhalten. Darunter fällt das Vorsorgeverhalten, die Krebsfrüherkennung, das Ernährungsverhalten oder der Umgang mit Drogen, wie Alkohol. Frauen bauen Alkohol schlechter ab, trotzdem kommt es zu einem Angleichen der Spiegel und das hat wahrscheinlich negative Auswirkungen für Frauen.
Schließlich noch die sozialen Komponenten, wie das Lebens- und Arbeitsverhalten. Hierbei sind auch Fragen der Arbeitsmedizin einzubeziehen, dann das Thema der Gewalt, wie häusliche und strukturelle Gewalt. Es gibt auch strukturelle Unterschiede in der medizinischen Versorgung. Wenn in Österreich von 100 Lufttransporten bei Herzinfarkten zu 100 Prozent nur Männer betroffen sind, muss ich doch nachfragen.
Buchkultur: Gibt es heute eigentlich noch Widerstände gegen die geschlechterspezifische Medizin?
Voß: Die Situation bessert sich zusehends. In Hannover veranstaltet die Ärztekammer Vorträge zu dem Thema. Dann gibt es Anregungen, dass im Beipackzettel eines Medikaments die unterschiedlichen Wirkungen auf Männer und Frauen beschrieben werden. Widerstände gibt es noch in der privaten Forschung, wegen der Befürchtung, dass sich die Entwicklung verteuern würde, wenn auch Frauen als Probanden nötig werden.
Buchkultur: Welche Perspektiven sehen Sie noch in der weiteren Forschung?
Voß: Viele Fragen sind noch offen. Bei vielen Unterschieden wissen wir nicht, warum sie sich so auswirken und woher sie eigentlich kommen, etwa im Schmerzbereich. Oder in der Transplantationsmedizin, es gibt Unterschiede bei der Annahme von Nierenspenden etwa. Dann müssen auch unterschiedliche Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden und untersucht, welche Therapiemaßnahmen sinnvoll sind, was stärker motiviert oder wo sich positive Vorbilder finden lassen.
Beitrag zum Thema:
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April`08: Neuerwerbungen
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Die ersten 30 Treffer im OPAC:
Autor/in Titel Jahr
1. Adler, Rolf H. [Hrsg.] Uexküll Psychosomatische Medizin 2008
2. Bert, Jack M. [Hrsg.] Orthopedic ancillary services 2008
3. Birnbaum, Jürgen Ultraschallgestützte Regionalanästhesie 2008
4. Bühring, Ursel Heilpflanzen in der Kinderheilkunde 2008
5. Frei, Heiner Effiziente homöopathische Behandlung 2008
6. Gasparotti, Marco [Hrsg.] Liposkulptur – Body Contouring – Cellulite-Behandlung 2008
7. Gawlik, Willibald Arzneimittelbild und Persönlichkeitsportrait 2008
8. Hammelmann, Iris Anthroposophische Medizin besser verstehen 2008
9. Herrmann, Frank Endokrinologie für die Praxis 2008
10. Lasogga, Frank [Hrsg.] Notfallpsychologie 2008
11. Lederman, Eyal Die Praxis der manuellen Therapie 2008
12. Lenz, Thomas Hypertonie in Klinik und Praxis 2008
13. Oestern, Hans J. [Hrsg.] Das Polytrauma 2008
14. Peintinger, Michael Ethische Grundfragen in der Medizin 2008
15. Reimann, Susanne Befunderhebung 2008
16. Renneberg, Reinhard Biotechnology for beginners 2008
17. Rohe, Georg Prüfungstrainer Rettungsdienst 2008
18. Ruan, Ji-Yuan Chinesische Fußmassage 2008
19. Schneider, Detlev FAKTEN. Arzneimittel 2008
20. Schneider, Frank [Hrsg.] Psychische Erkrankungen in der Hausarztpraxis 2008
21. Sentürk, M. Allgemeinmedizin, Anästhesie und Intensivmedizin, Arbeits- und Sozialmedizin, Rechtsmedizin – GK2 2008
22. Thomas, Lothar [Hrsg.] Labor und Diagnose 2008
23. Viebrock, Hille [Hrsg.] Bobath 2008
24. Weiß, Christel Basiswissen medizinische Statistik 2008
25. Abrahamson, Eric Das perfekte Chaos 2007
26. Adamietz, Irenäus A. Prostatakarzinomrezidiv 2007
27. Agosti, Reto Migränetherapie in der Praxis 2007
28. Alby, Tom Web 2.0 2007
29. Babiak, Paul Menschenschinder oder Manager 2007
30. Bagetta, Giacinto The neuroinflammation in neural death and repair 2007
Weitere Beiträge:
Tulpen: Vom persischen Turban zur Tulpomanie (Hortus Eystettensis 09)
Im Frühling wurde der Garten des Fürstbischofs von Eichstätt von Hyazinthen, Narzissen und vor allem Tulpen dominiert. Dies erscheint heute nicht besonders auffällig, präsentiert sich uns doch bald nach dem Winter heute nahezu jeder Garten in der Farbenpracht dieser allgegenwärtigen Blumen. Die Bedeutung der Tulpe wird uns aber dadurch vor Augen geführt, dass Basilius Besler vierzehn Tafeln dieser Pflanzenart widmete: Im Hortus Eystettensis finden sich 51 Abbildungen von vorwiegend becher- und sternförmig blühenden Tulpen. Neben einfachen weiß blühenden Arten dominieren rot und gelb gefärbte Varietäten. Bei manchen Pflanzen finden sich aber auch violette und die begehrten blauen, oder grünen Schattierungen, ebenso wie mehrfärbige, streifenartige Farbverläufe. Die aufwändige Wiedergabe im Buch lässt erahnen, wie stolz der Bischof den Garten und die farbenprächtigen Beete voller blühender Exoten seinen Gästen zeigte und sich froh an der Schöpfung ergötzte, die auf Gott, die braven Gärtner und die eifrigen Züchter verwies. Tulpen: Vom persischen Turban zur Tulpomanie (Hortus Eystettensis 09) weiterlesen
science.orf.at über: „NS-Bücherraub: Bibliotheken durchforsten Bestände“
Science.orf.at brachte am 20. März 2008 unter dem Titel NS-Bücherraub: Bibliotheken durchforsten Bestände“ einen Bericht über die Provenienzforschungsprojekte an der Universitätsbibliothek Wien bzw. der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien:
Provenienzforschung an Medizin-Uni
Seit Mai 2007 befasst sich auch die Medizinische Universität Wien (MUW) im Rahmen eines Projektes mit Provenienzforschung. Ziel ist, die zwischen 1938 und 1945 geraubten Bücher zu erfassen und zu restituieren. Im Zentrum der Untersuchung steht derzeit die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin […]
Siehe auch:
- APA ZukunftWissen: „Bibliotheken erforschen NS-Geschichte der Bücher“
- Die Presse.com Kultur (20.03.2008): „NS-Bücherraub: Bibliotheken durchforsten Bestände“
- derStandard.at/Wissenschaft (20.03.2008): „Bibliotheken durchforsten ihre Bestände nach geraubten Büchern“
Bitte zitieren als
VAN SWIETEN BLOG: Informationen der Universitätsbibliothek der Med Uni Wien,
Nr. 865 [26. März 2008].
Online unter der URL: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=865
März`08: Neuerwerbungen
Der Bestand der Bibliothek wird durch zahlreiche interessante
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Alle Neuerwerbungen ab März 08: OPAC–>LINK
Die ersten 30 Treffer im OPAC:
Autor/in Titel / Band Jahr
1 Bax, Klaas M. [Hrsg.] Endoscopic surgery in infants and children 2008
2 Benkert, Otto Psychopharmakologischer Leitfaden für Psychologen und Psychotherapeuten 2008
3 Bosshardt, Hans-Georg Stottern 2008
4 Cantani, Arnaldo Pediatric allergy, asthma and immunology 2008
5 Dietrich, Christoph F. [Hrsg.] Endosonographie 2008
6 Gätjen, Edith Essensspaß für kleine Kinder 2008
7 Goodman, Steven R. [Hrsg.] Medical cell biology 2008
8 Hengeveld, Elly Maitlands Manipulation der peripheren Gelenke 2008
9 Herpertz-Dahlmann, Beate [Hrsg.] Entwicklungspsychiatrie 2008
10 Holsboer, Florian [Hrsg.] Handbuch der Psychopharmakotherapie 2008
11 Johnson, Karl J. [Hrsg.] Imaging in pediatric skeletal trauma 2008
12 Kim, Daniel H. Surgery of the pediatric spine 2008
13 Köhler, Kirsten [Hrsg.] Arbeitstherapie und Arbeitsrehabilitation 2008
14 Marre, Reinhard [Hrsg.] Klinische Infektiologie 2008
15 Otte, Andreas Kerners Krankheiten großer Musiker 2008
16 Reisner, Christoph Moderne Praxisführung 2008
17 Scholz, Jens [Hrsg.] Notfallmedizin 2008
18 Straub, Wolfgang [Begr.] Augenärztliche Untersuchungsmethoden 2008
19 Vogl, Thomas J. [Hrsg.] Percutaneous tumor ablation in medical radiology 2008
20 Berg, Frans van den [Hrsg.] Angewandte Physiologie 6 2008
21 Möller, Hans-Jürgen [Hrsg.] Psychiatrie und Psychotherapie 1 2008
22 Möller, Hans-Jürgen [Hrsg.] Psychiatrie und Psychotherapie 2 2008
23 Riemann, Jürgen F. [Hrsg.] Gastroenterologie 2 2008
24 Emminger, Hamid A. [Hrsg.] Exaplan 2 2008
25 Bahrs, Ottomar [Hrsg.] Gesundheitsfördernde Praxen 2007
26 Bartens, Werner Das Ärztehasserbuch 2007
27 Bauer, Renate Das Praxishandbuch Wissensmanagement 2007
28 Bentele, Katrin ethische Aspekte der regenerativen Medizin am Beispiel von Morbus Parkinson 2007
29 Börsteken, Barbara Köstlich essen bei Nierenerkrankungen 2007
30 Braig, Ulrich Zivilrechtliche Aspekte rettungsdienstlicher Einsätze 2007
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Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Peintinger Michael, Dr.
Folgendes aktuelle Buch hat die Universitätsbibliothek erworben:
Peintinger, Michael : Ethische Grundfragen in der Medizin / Michael Peintinger . – Wien : Facultas , 2008 . – 277 S. . – 978-3-7089-0214-2 Kt. : ca. EUR 21.00 (AT),
Signatur: W-50-289
Autor:
Herr Peintinger Michael, Dr.
Weitere Bücher von Michael Peintinger im OPAC–LINK
Weitere Beiträge:
NEUE Dissertationen und Diplomarbeiten der Med Uni Wien–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Hubenstorf Michael, Univ.Prof.Dr.Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Amering Michaela, Ao.Univ.Prof. Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Moser Gabriele, Ao.Univ.Prof. Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Grünberger Josef, tit.ao.Prof Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Haber Paul, Ao.Univ.Prof. Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Rieder Anita, Univ.Prof. Dr.; Kurz Christine, Ao.Univ.Prof. Dr.; Kiefer Ingrid, Univ.Doz. Mag. Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: O.Univ.Prof. Dr. Manfred Frey–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Ao.Univ.Prof.Dr. Aloy–>LINK
Publikation MUW-Mitarbeiterinnen: MUW Frauenbericht 2004-2006–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Dr. theol. Jürgen Wallner–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Dr.med.univ. Piero Lercher–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Ao.Univ.Prof. Dr. Christian J. Müller–>LINK
Juni 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Mai 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
April 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
März 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Feber 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Jänner 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Dezember 2006: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
November 2006: neue Bücher von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Oktober 2006: neue Bücher von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Medizinische Publikationen österreichischer Autoren–>LINK
Boten des Frühlings (2.Teil): Kuhschelle (Hortus Eystettensis 08)
Boten des Frühlings (2.Teil): Kuhschelle
Boten des Frühlings: (1.Teil): Huflattich–>LINK
Pulsatilla
Die violett blühende Kuh- oder Küchenschelle und die weiß blühende Frühlings-Kuhschelle ist eine mehrjährige Pflanze, die aufgrund ihrer Wurzel, die über einen Meter tief ins Erdreich eindringt, ebenfalls ab März zu blühen beginnt. Charakteristisch ist die schützende, weißliche, starke Behaarung der ganzen Pflanze. Die glockenförmige, im Wind bewegte, nickende Blühte gab wohl der Pflanze den Namen; ähnelt doch die halb geschlossenes Blühte einem Glöckchen. Die Verkleinerungsform „Kühchen“ soll zum Namen Küchenschelle geführt haben, da die Verbindung zur Küche aufgrund der Giftigkeit nicht gegeben ist und die Pflanze niemals in der Küche, oder zum Kochen verwendet wurde. Auch die wissenschaftliche Bezeichnung Pulsatilla leitet sich von pulsare (= schlagen, läuten) ab.
Wie auch andere Pflanzen bedient sich die Kuhschelle verschiedener Ausbreitungsmechanismen. Zur Fruchtreife entwickelt sich aus jedem Fruchtblatt ein Nüsschen, an dem der Griffel einen zottig behaarten Federschweif bildet. Diese können bei trockenem Wetter vom Wind vertagen werden (Meteochorie) und bei nassem Wetter haften sie am feuchten Fell vorbeistreifender Tiere um so Verbreitung zu finden (Epichorie). Besondere Beachtung verdient aber die Fähigkeit der Früchte als Bodenkriecher sich „selbständig“ fortzubewegen: Der bei Trockenheit rechtwinkelig abgeknickte Federschweif streckt sich durch Wasseraufnahme langsam, während sich die Frucht langsam um sich selbst dreht. Wechselt so feuchtes mit trockenem Wetter, können sich die Früchte eigenständig um etwa 10 bis 20 cm von der Mutterpflanze fortbewegen (Herpochorie). Trotz dieser Ausbreitungsmechanismen ist die Küchenschelle in der Natur selten geworden.
Denn auch wenn die Kuhschelle ist in West- Mitteleuropa heimisch ist (oder war?), zählt sie heute zu den besonders gefährdeten Arten. Ihr Vorkommen ist nämlich an das Vorhandensein ihrer bevorzugten Lebensraumtypen gebunden. Man trifft sie bevorzugt in lichten Kiefernwälder und Magerrasen, meist in sonniger Hanglage auf kalkreichen Böden. Sie stellt relativ hohe Temperaturansprüche und fehlt deshalb in sommerkühlen Landschaften. Die Art ist überdies sehr lichtliebend und verschwindet bei Überdüngung unter dem Konkurrenzdruck anderer Pflanzen sehr schnell. Die gewöhnliche Küchenschellen war daher besonders durch die Veränderung der modernen Landwirtschaft im 20. Jahrhundert betroffen: Der Einsatz von Düngemitteln hat zum Rückgang von Magerrasen geführt, ebenso wie die gebietsweise Aufgabe der Viehwirtschaft zu Umwandlung von Weideflächen und der Umwandlung in Ackerflächen ihren Lebensraum eingeschränkt hat. Um 1900 gab es in den Magerrasen der Welser Heide, auf den Terrassenschottern zwischen Wels und Linz, noch große Bestände. Heute ist sie hier vermutlich ausgestorben. Heute sind noch Vorkommen in der Umgebung von Steyr bekannt und kleine Verbreitungsgebiete in Niederösterreich. Die Art ist daher in allen Bundesländern streng geschützt.
Auch im Garten ist die Küchenschelle schwierig zu ziehen, da die Art so spezifische Anforderungen stellt, dass die Kultivierung praktisch auf botanische Gärten beschränkt bleibt. Einzig die Gewöhnliche Kuhschelle findet in letzter Zeit häufiger Verwendung im Garten. Die Kräuterbuchautoren des 16. Jahrhunderts kannten die Gewöhnliche Kuhschelle als Pflanze, die nur in der freien Natur vorkommt. Eine Ausnahme stellt der Garten des Botanikers und Nürnberger Stadtarztes Joachim Camerarius dar. Er zählte sie bereits 1588 zu den in seinem Garten gepflegten Blumen. Da Basilius Besler von ihm wichtige Anstöße und auch Material zu Bepflanzung des Gartens der Fürstbischöfe von Eichstätt erhalt hat, scheint hier ein direkter Zusammenhang zwischen dem bürgerlich-städtischen Gärtlein und dem repräsentativen bischöflichen Prunkgarten offensichtlich. Da die Pflanze noch bis ins 19.Jahrhundert kaum in Blumengärten kultivierbar galt, lag die Darstellung der Pflanze auch im abbildenden Buch des Hortus Eystettensis auf der Hand. Dass die schön-blühende Pflanze nicht repräsentativer dargestellt wurde, mag daran liegen, dass unseren Vorfahren die Pflanze oft als unheimlich galt und der nach der Blüte erscheinende Fruchtstand gleich einem seidig glänzenden Schopf, Bocks-, oder gar Teufelsbart genannt wurde.
Die Verbindung der Pflanze mit dem Teufel oder mit Hexen, die am Standort der Pflanze aus der Luft heruntergeschossen worden sein sollen, hängt aber ohne Zweifel auch mit ihrer Giftigkeit zusammen. Die Gewöhnliche Kuhschelle ist in allen Pflanzenteilen sehr giftig. Enthaltenes Protoanemonin ist ein außerordentlich heftig wirkendes Reizmittel für die Haut und Schleimhäute. Schon die einfache Berührung kann unter Umständen zu Blasenbildungen und Verätzungen der Haut führen. Beim Verzehr der Pflanze kann es zu Nierenentzündungen, Magen- und Darmbeschwerden und Lähmungen des Zentralnervensystems kommen. Vergiftungen werden durch Verabreichungen von Aktivkohle und dem Auslösen von Erbrechen behandelt. Je nach Grad der Beeinträchtigung sind auch Magenspülungen, Elektrolytsubstitution und gegebenenfalls künstliche Beatmung notwendige Therapiemaßnahmen.
Trotz dieser hohen Toxizität fanden Kuhschellen bereits in der Antike Verwendung als Heilmittel. Durch das Trocknen der Pflanze wandelt sich das hochgifte Protoanemonin in das weniger giftige Anemonin um. Hippokrates setzte die Pflanze gegen hysterische Angstzustände und zur Menstruationsförderung ein. In der klassischen Homöopathie ist Pulsatilla ein oft und häufig verwendetes Mittel gegen verschiedene Erkältungsbeschwerden, Otitis media, Bronchitis, akute Menstruationsbeschwerden etc.
Weitere Beiträge von Mag. Gilbert Zinsler:
Boten des Frühlings: (1.Teil): Huflattich (Hortus Eystettensis 07)
Kartoffel – oder wie Amerika die Welt veränderte (Hortus Eystettensis 06)
Artischocke – Verdauungsförderndes für das weihnachtliche Festmahl (Hortus Eystettensis 05)
Gastbeitrag zum Hortus Eystettensis: Capsicum sp. (Hortus Eystettensis 04)
Gastbeitrag zum Hortus Eystettensis: Tabak (Hortus Eystettensis 02)
Gastbeitrag zum Hortus Eystettensis: Botanik im Spiegel der Jahreszeiten (Hortus Eystettensis 01)
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Hubenstorf Michael, Univ.Prof.Dr.Dr.
Folgendes aktuelle Buch hat die Universitätsbibliothek erworben:
Baader, Gerhard [Hrsg.] : Eugenik in Österreich : biopolitische Strukturen von 1900 – 1945 / Gerhard Baader … (Hg.) . – Wien : Czernin , 2007 . – 463 S. . – 3-7076-0215-X : ca. EUR 26.00 (AT).
Signatur: HQ-750-1AutorInnen:
Herr Hubenstorf Michael, Univ.Prof. Dr.Dr.
Leiter: Institut für Geschichte der Medizin
Zentrum für Public Health
Institut für Geschichte der Medizin
et al.
Michael Hubenstorf
Studium der Medizin, Anthropologie, Politikwissenschaft und Soziologie in Wien,
1980 Dr. med. univ. Wien,
1980-84 Turnusarzt Wiener Gemeindespitäler & Ludwig-Boltzmann-Institut für
Medizinsoziologie,
1984-98 wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Assistent Institut für Geschichte der
Medizin der Freien Universität Berlin,
1992 Dr. med. FU Berlin,
1998-2001 Professor of History of medicine University of Toronto/Canada,
seit 2001 Univ.-Prof. für Medizingeschichte, Medizinische Universität Wien.
Weitere Bücher zum Thema im OPAC–>LINK
Weitere Beiträge:
NEUE Dissertationen und Diplomarbeiten der Med Uni Wien–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Amering Michaela, Ao.Univ.Prof. Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Moser Gabriele, Ao.Univ.Prof. Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Grünberger Josef, tit.ao.Prof Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Haber Paul, Ao.Univ.Prof. Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Rieder Anita, Univ.Prof. Dr.; Kurz Christine, Ao.Univ.Prof. Dr.; Kiefer Ingrid, Univ.Doz. Mag. Dr.–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: O.Univ.Prof. Dr. Manfred Frey–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Ao.Univ.Prof.Dr. Aloy–>LINK
Publikation MUW-Mitarbeiterinnen: MUW Frauenbericht 2004-2006–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Dr. theol. Jürgen Wallner–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Dr.med.univ. Piero Lercher–>LINK
Publikation MUW-MitarbeiterInnen: Ao.Univ.Prof. Dr. Christian J. Müller–>LINK
Juni 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Mai 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
April 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
März 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Feber 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Jänner 2007: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Dezember 2006: neue Bücher von MitarbeiterInnen der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
November 2006: neue Bücher von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Oktober 2006: neue Bücher von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Med Uni Wien an der Ub–>LINK
Medizinische Publikationen österreichischer Autoren–>LINK