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Tulpen: Vom persischen Turban zur Tulpomanie (Hortus Eystettensis 09)

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Im Frühling wurde der Garten des Fürstbischofs von Eichstätt von Hyazinthen, Narzissen und vor allem Tulpen dominiert. Dies erscheint heute nicht besonders auffällig, präsentiert sich uns doch bald nach dem Winter heute nahezu jeder Garten in der Farbenpracht dieser allgegenwärtigen Blumen. Die Bedeutung der Tulpe wird uns aber dadurch vor Augen geführt, dass Basilius Besler vierzehn Tafeln dieser Pflanzenart widmete: Im Hortus Eystettensis finden sich 51 Abbildungen von vorwiegend becher- und sternförmig blühenden Tulpen. Neben einfachen weiß blühenden Arten dominieren rot und gelb gefärbte Varietäten. Bei manchen Pflanzen finden sich aber auch violette und die begehrten blauen, oder grünen Schattierungen, ebenso wie mehrfärbige, streifenartige Farbverläufe. Die aufwändige Wiedergabe im Buch lässt erahnen, wie stolz der Bischof den Garten und die farbenprächtigen Beete voller blühender Exoten seinen Gästen zeigte und sich froh an der Schöpfung ergötzte, die auf Gott, die braven Gärtner und die eifrigen Züchter verwies. Tulpen: Vom persischen Turban zur Tulpomanie (Hortus Eystettensis 09) weiterlesen →

April/Mai ’08: DiplDiss Coaching

Sie sind als MedizinstudentIn bereits weit fortgeschritten und verfassen nun Ihre Diplomarbeit bzw. Ihre Dissertation? Bisher fanden Sie meist in PubMed, was Sie für Ihre Studienaufgaben gebraucht haben, doch jetzt braucht es eine genaue und umfangreiche Literatursuche?

Wir unterstützen/coachen Sie bei der Auswahl der Datenbanken, dem Erstellen Ihrer Suchanfrage un dem gesamten Prozess der wissenschaftlichen Sammelarbeit:

1xMonat, Samstag vormittags (9.30-12.30), stellen wir unser KnowHow auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Literatursuche zur Verfügung!

.  Kleingruppen zu 6 Personen

.  Persönliche Anmeldung per eMail erforderlich unter Angabe Ihrer Bibliotheks ID-Nr.   ($A…..)

Aktuelle Termine:

SA, 26.04.2008     Dr. Eva Chwala

SA, 17.05.2008     Dr. Eva Chwala

Julius DONATH (1870-1950): Vertrieben 1938 [19]

VERTRIEBEN 1938 [19] UPDATE

Julius DONATH (1870-1950)

geb. 11.11.1870 Wien
gest. 09.01.1950 Wien

1938 im Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, Fach: Innere Medizin

Julius DONATH (1870-1950): Vertrieben 1938 [19] weiterlesen →

Felix DEUTSCH (1884-1964): Vertrieben 1938 [18]

VERTRIEBEN 1938 [18] UPDATE

Felix DEUTSCH (1884-1964)

geb. 09.08.1884 Wien
gest. 02.01.1964 Cambridge, Massachusetts (USA)

1938 im Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, Fach: Innere Medizin

Provenienz

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Ö1 „Dimensionen – Die Welt der Wissenschaft“ berichtete über das Provenienzforschungsprojekt der Ub Med Uni Wien

Am 1. April 2008 brachte Ö1 in der Sendung Dimensionen – Die Welt der Wissenschaft einen Beitrag über das Thema Provenienzforschung:

In der Universitätsbibliothek Wien lagern zahlreiche Bücher, die geraubt wurden. In der Zeit des Nationalsozialismus profitierten österreichische Bibliotheken von beschlagnahmtem Eigentum vor allem der jüdischen Bevölkerung, aber auch politisch verfolgter Personen und Institutionen. Bestände aus aufgelösten Verlagen und Buchhandlungen kamen in die eigens gegründete Bücherverwertungsstelle in Wien und wurden hier an Bibliotheken verteilt. In den von der Wehrmacht besetzten Gebieten kam es ebenfalls zu massiven Plünderungen aus Bibliotheken und Archiven.

2004 startete die Universitätsbibliothek als erste universitäre Bibliothek Österreichs ein Projekt zur Provenienzforschung und durchforstet seitdem systematisch die Eingänge aus den Jahren 1938 bis 1945. Bei 33.000 Büchern müssen weitere Recherchen angestellt werden. Welche Probleme gibt es dabei? Wie gehen Bibliotheken mit dem NS-Raubgut um? Wie viele Bücher wurden bisher restituiert?

Im Ö1-Beitrag werden neben dem Provenienzforschungsprojekt an der Universitätsbibliothek Wien auch die entsprechenden Aktivitäten der Österreichischen Nationalbibliothek, der Wienbibliothek im Rathaus sowie der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien vorgestellt.

Über den Status des im Mai 2007 gestarteten Provenienzforschungsprojektes an der Ub der Med Uni Wien, dessen Schwerpunkt derzeit auf den Beständen der Abteilungsbibliothek für Geschichte der Medizin im Josephinum liegt, berichten deren Leiter, Mag. Bruno Bauer, sowie der Projektleiter, Dr. Walter Mentzel.

Im Beitrag angesprochen werden u.a. die Zielsetzung des Provenienzforschungsprojektes, die bisherigen Ergebnisse (darunter je ein Fallbeispiel aus der Privatbibliothek von Raoul Fernand Jellinek-Mercedes bzw. aus dem Akademischen Verein jüdischer Ärzte), die Rolle des damaligen Direktors des Instituts für Geschichte der Medizin, Fritz Lejeune während der Jahre 1940-1945, sowie die Notwendigkeit für (auch nach 1945 gegründete) Bibliotheken, die auch im 21. Jahrhundert ältere Bestände via Schenkung, Nachlass, Tausch oder antiquarischen Kauf erwerben, Leitlinien für diesen Zugang zu erstellen, um auch ein „spaetes Einbringen von geraubten Büchern“ in die eigenen Bestände zu vermeiden. Weiters wird im Beitrag auf die Sonder-Blogserie „Vertrieben 1938“ hingewiesen.

Infos zum Provenienzforschungsprojekt der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien

Theodor DEMETRIADES (1896-1960): Vertrieben 1938 [17]

VERTRIEBEN 1938 [17] UPDATE

Theodor DEMETRIADES (1896-1960)

geb. 23.02.1896
gest. 1960

1938 im Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, Fach: Oto-Laryngologie

Provenienz

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Auswertungen von online DNA-Schnelltests

von Mark Buzinkay

Genomics sind ja so etwas wie der neue Goldrausch im Bereich der Online-Dienste, mehr als ein halbes Dutzend Dienstleistern (z.B. Knome, Navigenics) bieten Kunden an, ihre DNA zu entschlüsseln und online verfügbar zu machen. 23andMe ist eines dieser Pioniere, und ihre Tests stehen schon zum Verkauf an (1.000 US$ pro Test-Kit).

23andMe Logo

Was aber schlußendlich bei der Gen-Analyse von 23andMe heraus kommt, das hat ein Blogger bei TechCrunch präsentiert: Online erhält man Daten über

  • die genetische Herkunft
  • körperliche Anlagen
  • Wahrscheinlichkeit für bestimmte Krankheitsverläufe

Die Frage, die sich bei solchen Angeboten und Technologien stellt ist, welchen Mehrwert sie für den Einzelnen darstellt. Aus medizinischer Sicht kann ich das schwer beurteilen, aus Datenschutz-rechtlicher Sicht ist die Gefahr des Datenmißbrauchs real – als wertvolle Information für Versicherungen, Arbeitgeber, Pharmaunternehmen und Marketingberater. Eine ganze Reihe anderer Gefährdungen kommen mir in den Sinn, wenn demnächst jedes Neugeborene solche DNA-Tests „abliefern“ wird (müssen). Was meinen Sie dazu: Was spricht für und gegen solche DNA-Auswertungen?
zum TechCrunch-Artikel geht’s hier…

Hans BRUNNER (1893-1955): Vertrieben 1938 [16]

VERTRIEBEN 1938 [16] UPDATE

Hans BRUNNER (1893-1955)
geb. 03.05.1893 Zwittau, Mähren
gest. 1955

1938 im Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, Fach: Oto-Laryngologie

Provenienz

Hans BRUNNER (1893-1955): Vertrieben 1938 [16] weiterlesen →

Fort- und Weiterbildung von MitarbeiterInnen der Ub Med Uni Wien I/2008

Aktivitäten der Fort- und Weiterbildung sowie internationaler Kooperation in den Monaten Januar bis März 2008:

JANUAR 2008

    1. 14. Januar 2008 Teilnahme an der Sitzung einer AG der

Kooperation e-Medien Österreich

    an der UB Wien
    1. 24. Januar 2008 Teilnahme an einem Treffen der

Kooperation e-Medien Österreich

    an der UB der Technischen Universität Wien

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MR Dr. Peter PROCHASKA – ein österreichischer Spätexpressionist

Die zur Zeit in der Galerie im AKH stattfindende Ausstellung „Malerei und Grafik“ von MR Dr. Peter PROCHASKA wurde bis 02.05.08 verlängert!

Liebe LeserInnen unseres

Van Swieten-Blog Logo Margrit Hartls!

Wir freuen uns, Ihnen als nächsten Arzt und Künstler,
MR Dr. Peter PROCHASKA vorstellen zu dürfen:

Prohaska

PETER PROCHASKA,

geboren 1930 in Brünn,

Medizinstudium in Wien -( Facharzt für Gynäkologie)-

und gleichzeitig externer Schüler der Graphischen Lehr – und Versuchsanstalt Wien

in den Fächern Kupferstich (Hans Ranzoni d.J.) und Lithographie (Josef Qittan).

Erster Malunterricht 1947 bei Karl Hoffmann, später bei Matejka – Felden und Wilhelm Kaufmann und vor allem im Abendakt an der Akademie bei Herbert Boeckl.

Expressionistische Malweise in Tempera, Öl und Acryl, vorwiegend figurale Darstellungen, Akte und Landschaften. Charakteristisch ist ein oft durchscheinendes graphisches Strukturieren des Bildes aus der Tiefe heraus. Ebenso ein reichhaltiges Oeuvre von Radierungen, z.B. 1999 die Aquatintaserie „Apokalyptische Symphonie“.

„Peter PROCHASKA, ein österreichischer Spätexpressionist,(der) eine eigenständige, an Beharrung und Tradition orientierte Qualität in die Szene malender Ärzte und Ärztinnen einbringt.“ (zit. Dr. Dieter Schrage: Peter Prochaska: Malende Ärzte Österreichs).

Peter PROCHASKA, erste Einzelausstellung 1958 in der Kleinen Galerie Neudeggergasse,Wien.

Seit 1980 repräsentiert durch United Art Gallery 1020 Wien, Leopoldgasse 9. (Katalog „Peter PROCHASKA 1995“).
http://www.aerztekunstverein.at/peter.prochaska
Prochaska
Prochaska
Prochaska

Weitere Beiträge:

Dr. Uta Maria Langer: Körperlandschaft – Landschaftskörper

Dr. Werner Horvath: Bilder – Figuren – Porträts


Gast-Contributor: Dr. Piero Lercher