VERTRIEBEN 1938 [9] UPDATE
Theodor BAUER (1885-1946)
geb. 12.2.1885 Wien
gest. 11. 05 1946 in Seattle/Washington
1938 im Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, Fach: Pathologische Anatomie

VERTRIEBEN 1938 [9] UPDATE
Theodor BAUER (1885-1946)
geb. 12.2.1885 Wien
gest. 11. 05 1946 in Seattle/Washington
1938 im Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, Fach: Pathologische Anatomie


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VERTRIEBEN 1938 [8] UPDATE
Richard BAUER (1879-1959)
geb. 12.04.1879 Wien
gest. 03.09.1959 Wien
1938 im Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, Fach: Innere Medizin

VERTRIEBEN 1938 [7] UPDATE
Julius BAUER (1887-1979)
geb. 14.08.1887 Nachod, Böhmen/Österreich-Ungarn
gest. 8. 05.1979, Beverly Hills/USA
1938 im Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, Fach: Innere Medizin

BioIQ ist ein schönes Beispiel, in welche Richtung sich die Medizin gerade durch die Möglichkeiten des Web entwickelt. Dies wird neusprachlich auch als Medizin 2.0 oder Health 2.0 deklariert (mehr zu diesem Thema gibt es in diesem Seminar).
Was bietet nun BioIQ denn so Neues an? Im Wesentliches geht es um Empowerment des Patienten: d.h. Teile der Anamnese, die Überwachung wichtiger Gesundheitsindikatoren als auch erweitertes Wissen zum Patienten auszulagern und ihn zu befähigen, gewissen Entscheidungen selbst zu treffen. BioIQ bietet dazu eine online Plattform, versandfähige Tests (z.B. zu Diabetes oder Prostata-Krebs) und Kommunikationskanäle zu Medizinern.

Ein weiteres „Argument“ von BioIQ ist das Schlagwort von der personalisierten Medizin. In diesem Falle geht es um die Deutung von Indikatoren durch Mediziner. Was noch auffällt: die Kundenorientierung im Hinblick auf die Testergebnisse. Patienten sollen verstehen, was in den Befunden steht.
Das alles schön verpackt in einer online Lösung mit sicherem Zugang zu den eigenen Daten.
Neben BioIQ bieten auch Microsoft HealthVault und Google Health ähnliche Dienste an.
Link: BioIQ
Über das Provenienzforschungsprojekt der Ub Med Uni Wien wurde zuletzt mehrfach berichtet:
Auch im Rahmen der kommende Woche in Wien stattfindenden internationalen Tagung über „Bibliotheken in der NS-Zeit – Provenienzforschung und Bibliotheksgeschichte“ wird das Provenienzforschungsprojekt an der größten medizinischen Bibliothek Österreichs vorgestellt:

Weitere Weblogeinträge zur Provenienzforschung:
- 25./26. März 2008: Tagung über “Bibliotheken in der NS-Zeit – Provenienzforschung und Bibliotheksgeschichte” (8. Februar 2008)
- Sonderblog-Serie Vertrieben 1938 – Biographien entlassener Professoren und Dozenten der Medizinischen Fakultät der Universität Wien (3. März 2008)

Bitte zitieren als
VAN SWIETEN BLOG: Informationen der Universitätsbibliothek der Med Uni Wien,
Nr. 817 [18. März 2008].
Online unter der URL: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=817
VERTRIEBEN 1938 [6] UPDATE
Ernst BACHSTEZ (1888-1954)
geb. 20.05 1888 Baden bei Wien
gest. 11.08.1954 Wien
1938 im Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, Fach: Augenheilkunde
Open Access – Nachtrag zu Ernst BACHSTEZ:
Bildnachweis: Sammlungen der Medizinischen Universität Wien – Josephinum, Bildarchiv
Feedback unserer Weblog-User, biographische Nachweise und Ergänzungen zu Ernst BACHSTEZ:
Ernst BACHSTEZ in Verzeichnis „Medizinische Fakultät“ [Seite 18-36]:in: Kurt Mühlberger: Dokumentation Vertriebene Intelligenz 1938. Der Verlust geistiger und menschlicher Potenz an der Universität Wien von 1938 bis 1945. 2. verb. u. verm. Auflage. Wien: Archiv der Universität Wien, 1993. [Seite 18]Ernst Bachstez (1888 Baden b. Wien – 1954 Wien)
Pd., Augenheilkunde; 1938 Venia legendi „hat bis auf weiteres zu ruhen“, 1945 wieder eingestellt
*************************************************************
vsb / Biographischer Eintrag Ernst BACHSTEZ:
in: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1935, hg. von Dr. Gerhard Lüdtke. Fünfte Ausgabe. Berlin und Leipzig: Walter de Gruyter & Co. [Spalte 37]
***************************************************
Nachruf zu Ernst BACHSTEZ:
Böck, J. : Dozent Dr. Ernst Bachstez / J. Böck . – Sonderabdruck . – Wien : Springer , 1954 . – 2 S. [Aus: Aus Wiener klinische Wochenschrift. 66.Jg (1954), Nr. 38, S. 739]

Beiträge zur Sonder-Blogserie „Vertrieben 1938“:

Bitte zitieren als
VAN SWIETEN BLOG: Informationen der Universitätsbibliothek der Med Uni Wien,
Nr. 595 [18. März 2008]. Letzte Aktualisierung: 2026_07_07
Online unter der URL: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=595

Dr. Christina Lammer wird im Rahmen des Josephim-Seminars einen Vortrag zum Thema „Dünne Haut – Über Schmerzgedächtnis und Risikobewusstsein in der Arbeit mit Brustkrebspatientinnen“ halten.
Zählten im 18. Jahrhundert das Zuhören und die Interpretation einer empfundenen Leiblichkeit zu den wesentlichen Aufgaben des Arztseins, steht in der modernen Medizin ein diagnostizierter Körper im Mittelpunkt der ärztlichen Aufmerksamkeit. Ausgehend von dieser Verschiebung analysiere und interpretiere ich in einer mehrjährigen Fallstudie zur Brustrekonstruktion nach Mammakarzinom, die ich im Rahmen des Forschungsprojekts CORPO realities (2004-) an der Medizinischen Universität Wien (MUW) durchführe, Erfahrungen von Patientinnen.
Zwölf Frauen berichten darüber, wie sie sich selbst wahrnehmen und was die Brust und ihr Verlust für sie bedeuten. Sie erzählen, wie sie die Behandlung der Tumorerkrankung in den unterschiedlichen medizinischen Disziplinen erleben. Ein individuell erfahrenes Schmerzgedächtnis wird anhand von subjektiven Krankengeschichten freigelegt und einem Risikobewusstsein gegenübergestellt, das mittlerweile selbstverständlich zu unserem Leben dazugehört. Zur Diskussion stehen Hörproben und Videointerviews von Patientinnen und ÄrztInnen, ethnografische Forschungsmaterialien, die ich im Seminar präsentiere.
Ein soziosomatischer Ansatz wird vorgeschlagen, in dem die weibliche Brust buchstäblich als Organ des Kontakts und der emotionalen Bindungen begreifbar wird.Dr. Christina Lammer: Lebt und arbeitet als frei schaffende Soziologin, Kommunikations- und Kulturwissenschafterin in Wien. Sie beschäftigt sich mit der Visualisierung des menschlichen Körpers in der Medizin, in der bildenden Kunst und im Film. Gegenwärtig realisiert sie an der Universitätsklinik für Radiodiagnostik und in Zusammenarbeit mit den Sammlungen der MUW ihr Habilitationsprojekt mit dem Titel: „Der unSichtbare Körper“. Zudem leitet sie an der Medizinischen Universität Wien (MUW) ein umfassendes Fächer übergreifendes Klinikprojekt zur Körperwahrnehmung sowie zu Kommunikationsprozessen im Krankenhausbetrieb. Preise und Förderungen:
SciENCE for creative industries-Preis: „CorpoRealities“ (WWTF 2004), Charlotte Bühler Habilitationsstipendium (FWF 2004),
Hertha Firnberg Nachwuchsstelle (FWF 2000),
Dissertationsstipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (OEAW 1996-97),
Junior Fellowship am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM 1997).
Frau Mag. Ingeborg Leiter, Teilnehmerin des Grundlehrganges am Universitätslehrgang „Library and Information Studies MSc“ 2007/08 an der Österreichischen Nationalbibliothek hat von 3. bis 14. März 2008 ein Praktikum an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität absolviert.
Mag. Ingeborg Leitner über die Highlights ihres Praktikums:
Mein zweiwöchiges Praktikum an der Ub MedUni Wien gestaltete sich bereits mit dem ersten Tag als Highlight, indem ich unmittelbar in den bibliothekarischen Alltag mit einbezogen wurde. Beginnend mit der Bearbeitung von Bestellungen für den Dokumentenlieferdienst, der Nominalerfassung von elektronischen Ressourcen und Dissertationen im Bibliothekssystem Aleph sowie der Bestellung von Monographien bis hin zum Mitwirken am Projekt Provenienzforschung (insbesondere Sonder-Blogserie: Vertrieben 1938) wurde mir die Möglichkeit zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeit geboten, tatkräftig unterstützt durch die geduldigen Kolleginnen und Kollegen der jeweiligen Abteilungen. Am letzten Tag meines Praktikums belohnte mich der Leiter der Bibliothek, Herr Mag. Bruno Bauer, mit einem äußerst informativen und persönlichen Gespräch über die Tätigkeitsfelder eines Bibliothekars in führender Position.
Der Universitätslehrgang Library and Information Studies stellt eine österreichweit einheitliche Ausbildung für das Bibliothekspersonal an Universitäten (Verwendungsgruppen V1/V2), wissenschaftlichen Bibliotheken und anderen Einrichtungen des Bibliotheks-, Informations- und Dokumentationswesens (BID) dar. Die einheitliche Ausbildung ist durch ein einheitliches Curriculum und einheitliche Statuten an allen Universitäten Österreichs garantiert. Durchgeführt wird er an den Universitäten Wien (in Kooperation mit der Österreichischen Nationalbibliothek), Graz, Salzburg und Innsbruck.
VERTRIEBEN 1938 [5] UPDATE
Bernhard ASCHNER (1883-1960)
geb. 27.01.1883 Wien
gest. 09.03.1960 New York City, New York (USA)
1938 im Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, Fach: Geburtshilfe und Gynäkologie

Bernhard ASCHNER (1883-1960): Vertrieben 1938 [5] weiterlesen