
21.9-23.9.2007, Wien,
Palais Niederösterreich
Nach dem Ankauf einer Campuslizenz durch die Universitätsbibliothek ist das „American Journal of Roentgenology“ ab dem Jahrgang 1965 durchgehend bis zum aktuellen Heft im Computernetz der MUW online zugänglich.
Link zum „American Journal of Roentgenology“
[Autor: Helmut.Dollfuss@meduniwien.ac.at]


Die Münze Österreich hat für Gerard van Swieten, den Begründer des österreichischen Gesundheitswesens, die erste 50-Euro-Goldmünze der neuen Serie „Grosse Mediziner Österreichs“ gewidmet:
50 Euro Goldmünze „Gerard van Swieten“
Eine neue Serie aus vier Goldmünzen beschäftigt sich mit den „Großen Medizinern Österreichs“. Den Anfang macht die neue 50 Euro-Münze „Gerard van Swieten“.
Die Münze aus 10g Gold zeigt Freiherr Gerard van Swieten (1700-1772), unter Kaiserin Maria Theresia einer der beiden Begründer der ersten Wiener Medizinischen Schule. Ein Äskulapstab symbolisiert seine Zugehörigkeit zur Ärzteschaft. Hauptmotiv der zweiten Münzseite ist das Gebäude der heutigen Akademie der Wissenschaften. Es wurde auf Anregung van Swietens errichtet und 1756 eröffnet. Die Abbildung zeigt nicht nur das bestehende Bauwerk, sondern auch das nicht mehr existierende astronomische Observatorium. Rechts sieht man die Handschrift von van Swietens neuer Studienordnung. In der unteren Münzhälfte ist ein Zweig des Swietenia-Mahagoni-Baums dargestellt. Der Botaniker Nikolaus von Jacquin benannte diese Gattung nach van Swieten, der an der Universität Wien einen Botanik-Lehrstuhl anregte. […] (zur Presseinformation vom 26. Jänner 2007).
Über Gerard van Swieten hat Univ.-Doz. Dr. Manfred Skopec (Institut für Geschichte der Medizin) einen Beitrag verfasst, der in „Die Münze“ als Titelgeschichte in der 1. Ausgabe (Jan.März 2007) veröffentlicht worden ist. Dieser Beitrag wurde vom Verfasser freundlicherweise für UbMUW-INFO zur Verfügung gestellt.

Liebe LeserInnen unseres UbMUW-Info-Blogs!
Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Piero Lercher,
einen Mitarbeiter der MedUni Wien gewinnen konnten,
periodisch in unserem Blog, seine Werke zu präsentieren.

Copyright by Dr. Piero Lercher
Das Herz
Das Herz ist eine unermüdliche Muskelmaschine mit einer schier unglaublichen Pumpleistung. Durchschnittlich werden pro Tag 5700 Liter Blut durch den Körper gepumpt. In einem Menschenleben macht das eine Blutmenge von insgesamt 170 Millionen Litern aus.
Das Herz ist aber auch ein kleines biologisches Kraftwerk. In bestimmten Muskelabschnitten (Sinusknoten) erzeugt es Mikroströme (Spannungen im Millivolt-Bereich), die über zahlreiche spezielle Leitungsfasern Impulse an die Arbeitsmuskulatur des Herzens abgeben.
Diese elektrischen Steuerimpulse, genauer gesagt deren Potentialdifferenzen, kann man mittels eines Elektrokardiogramms (EKG) aufzeichnen und messen. Bei jedem gesunden Menschen sieht die Aufzeichnung der Aktionsströme gleich aus. Pathologische Veränderungen, wie eine Entzündung der Herzmuskulatur (Myokarditis) oder ein Herzinfarkt würden sofort auffallen.
Eine biologische Strombildung ist in der Natur nicht unbekannt. Südamerikanische Zitteraale (Electrophorus electricus) erreichen Entladungen von 1 Ampere bei einer Spannung von bis zu 650 Volt.
Auszug aus dem Buch „Medizin in der Karikatur – Ein schräges Lehrbuch“ von Piero Lercher, erschienen 2001 im Wilhelm Maudrich Verlag, ISBN 3-85175-753-X, Taschenbuchausgabe 2006 ISBN 3-85175-846-3
Das beliebte Literaturverwaltungsprogamm EndNote gibt es auch als Web-Version. Melden Sie Sich bitte für einen kostenlosen Account an, während Sie auf einem PC am Campus der MUW arbeiten. Mit den Zugangsdaten können Sie dann weltweit auf ihre abgespeicherten Referenzen zugreifen. Aus der Web-Version heraus kann man auch online nach Literatur suchen sowie die Daten mit Ihrem EndNote auf dem PC abgleichen.
Link zur Produktinformation EndNote Web 1.4
Link zum Vergleich von EndNote mit der EndNote Web-Version
Link zur Registrierung für einen kostenlosen Account für EndNote Web
(Registrierung entfällt, wenn Sie bereits einen Account bei ISI/Web of Science besitzen)
[Autor: Helmut.Dollfuss@meduniwien.ac.at]
von Mark Buzinkay, M.A. MSc MBA
Das Zitieren aus dem Web kann ein mühevoller Vorgang sein – markieren, ausschneiden, irgendwo in einem Word-Dokument ablegen, und dann erst recht wiederfinden! Mit Zotero geht’s mehr als nur eine Spur einfacher.
Zotero ist ein kostenloses Plugin für Ihren Firefox-Browser (hier Download). Ein ähnliches Werkzeug ist eSnips (ein online Dienst, kein Firefox-Plugin) oder auch Diigo (ein Bookmarking-Tool mit Annotationsmöglichkeiten).
Was kann Zotero denn so?

Link: Zotero

Der Master-Lehrgang der beiden Wiener Universitäten bietet in Form eines viersemestrigen, berufsbegleitenden postgradualen Studiums die Möglichkeit, auf dem Gebiet der integrativen Prävention und Lebensstilmedizin die entsprechenden Kompetenzen und Fähigkeiten zu erwerben, um sie zielgruppenorientiert im Sinne der Öffentlichen Gesundheit (Public Health) anwenden und evaluieren zu können. Damit verbunden sind der Erwerb von umfassenden Wissensgrundlagen und fachlichen Qualifikationen für Führungsaufgaben und Leitungsfunktionen im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt Prävention.
Der dritte Lehrgang startet im Oktober 2007! Eine Anmeldung ist bereits möglich.
In den ersten beiden Lehrgängen wurden Stipendien in der Höhe von bis zu 50 Prozent der Lehrgangsgebühren vom FGÖ (Fonds Gesundes Österreich) und von diversen Drittmittelgebern vergeben. Der FGÖ hat den Universitätslehrgang MPH-Vienna auch erneut nach den Anforderungsrichtlinien wieder als förderungswürdig eingestuft!
Liebe LeserInnen unseres UbMUW-Info-Blogs!
Wie im Blog-Beitrag 210, Top-genutzte Meldungen von UbMUW-INFO, angekündigt , haben wir Gastautoren eingeladen, Beiträge für unser Blog zu schreiben. Wir möchten Ihnen Dr. Piero Lercher als nächsten Gast-Contributor besser beschrieben als unseren „Gastkarikaturisten“ vorstellen.
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Piero LERCHER
Dr. Piero Lercher, geboren 1967, ist stolz darauf, ein Schüler der traditionsreichen „Klassischen Wiener Medizinischen Schule“ zu sein. Er versteht es, seine Interessen mit seiner Berufung – dem Arztsein – in Einklang zu bringen. Das gilt auch für die bildende Kunst, zu der er sich schon seit seiner frühesten Kindheit hingezogen fühlt.
Diverse Veröffentlichungen in Büchern und Printmedien dokumentieren sowohl sein medizinisches, als auch sein zeichnerisches Schaffen. Sein Engagement und seine Internationalität werden einerseits durch diverse Vortragstätigkeiten bei Ärztekongressen und andererseits durch Einladungen zu renommierten internationalen Kunstfestivals illustriert. Dr. Lercher ist Vorstandsmitglied des Österreichischen Ärztekunstvereines.
ad Medizin:
Seit 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Univ. Klinik für Innere Medizin IV, AKH-Wien, Abteilung für Sport- und Leistungsmedizin (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Paul Haber); Arbeitsschwerpunkte: Quantifizierung der Zusammenhänge zwischen Training und Trainingseffekten (Training als Therapie), Präventivmedizin und Gesundheitsmanagement (u.a. Konzipierung und Realisierung interdisziplinärer Gesundheitsprojekte); Notarzt, Umwelt- und Arbeitsmediziner, Mitglied des Ärzteteams im John Harris Medical Spa, Organisatorischer Leiter des Universitätslehrganges Master of Public Health Vienna und Lehrbeauftragter an der Medizinischen Universität Wien
ad Kunst:
Erste große Einzelausstellung 1993 in der Raiffeisenbank Bad Kleinkirchheim „T-Shirt ist in, Smoking ist out“; diverse Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (u.a. Erzbischöfliches Palais – Wien, Kunstfestspiele Salzburg 2002, Pharmacia-Kunstforum-Wien, Mythen Forum Schwyz, „CRITICAL ART“ – Hluboka/Tschechien, Palais Fèdèral Bern, Casorella in Locarno); Festivals: Salon du Dessin de Presse („MORGES – SOUS – RIRE“), Salon International du Dessin de Presse et d’Humour in St. Just le Martel (Frankreich), WITHOUT BORDERS – Feldkirchen, Festival de Humor para Prevenção da AIDS (Brasilien); Einladung zur Internationalen Cartoon-Biennale 1998 und 2000 in Davos.

Lercher setzt sein kreatives Potential derzeit vorwiegend in den Stilrichtungen Karikatur und Cartoon ein, positioniert sich jedoch auch zunehmend im Bereich der klassischen Malerei, so hat beispielsweise ein von ihm gemalter „Messiah“ einen würdigen Platz auf dem Cover einer G.F. Händel-CD gefunden und ein „Amadeus“ auf der Etikette des weltweit ersten Stimmweines „Vino voce cantabile“.
Weiters u.a.:
· Karikaturen und Illustrationen für diverse in- und ausländische Zeitschriften.
· Illustrationen für: T-Shirts, CD-Covers, Logos, Plakate, Weinetiketten etc.
· Autor und Illustrator zahlreicher Bücher
Annual Review of Biochemistry (Impact Factor 36,525)
steht ab dem Jahrgang 1997 im Computernetz der MUW
online zur Verfügung.
Link –> Annual Review of Biochemistry

[Autor: Helmut.Dollfuss@meduniwien.ac.at]
Ab sofort steht die 261. Auflage des Klinischen Wörterbuches im Computernetz der MUW online zur Verfügung.
Technische Neuerungen
Inhaltliche Aktualisierungen in der neuen 261. Auflage
Link zu Pschyrembel Online-Auflage 261

[Autor: Helmut.Dollfuss@meduniwien.ac.at]