Archiv der Kategorie: Sammlungen

Heute: Lange Nacht der Museen – mit den Sammlungen der MedUni Wien im Josephinum

Heute ist es soweit: im Rahmen der Langen Nacht der Museen öffnen auch die Sammlungen der Medizinischen Universität Wien bis Sonntag, 7. Oktober, 1.00 Uhr ihre Türen. (Siehe UbMUW-INFO 367 vom 3. Oktober 2007)

Währinger Straße 25
1090 Wien
Telefon: 01/ 40160/ 260000
eMail: jospehinum@medunwien.ac.at
Homepage: http://www.meduniwien.ac.at/josephinum/

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Aus der Presse-Mappe WienORF-Lange Nacht der Museen VIII: Kultur hat viele Facetten! Am Samstag, dem 6. Oktober 2007, zeigen wir sie alle!“ [Seite 9]

Die Highlights in Wien

Mit insgesamt 89 Wiener Museen, nehmen heuer in der Bundeshauptstadt mehr Kulturinstitutionen als jemals zuvor an der „ORF-Langen Nacht der Museen“ teil.

Highlights im Überblick

Das Josephinum steht ganz im Zeichen der „ORF-Langen Nacht der Museen“ und hat für Besucherinnen und Besucher bereits ab 10.00 Uhr vormittags geöffnet. Es können einige Spezialsammlungen und Räume, die sonst nicht zugänglich sind, besichtigt werden. Kinder zwischen acht und zwölf Jahren können im Rahmen der „medizinisch-chirurgischen Kinderakademie“ kennenlernen, wie man im 18. Jahrhundert in Wien Medizin studierte. Termine: 11.00, 15.00 und 18.00 Uhr.

6. Oktober 2007: Teilnahme der Sammlungen der MedUni Wien an Langer Nacht der Museen

In NEWS ORGANISATION der Medizinischen Universität Wien wird die Teilnahme der Sammmlungen, einer Subunit der Universitätsbibliothek (siehe UbMUW-INFO 191 vom 13. Juni 2007), an der Langen Nacht der Museen angekündigt.

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MEDUNI WIEN: TEILNAHME AN LANGER NACHT DER MUSEEN

(03-10-2007) Erstmals nehmen auch die „Sammlungen der Medizinischen Universität Wien“ an der Langen Nacht der Museen teil. Das Museum im Josephinum ist am Samstag, den 6. Oktober 2007, von 10.00 bis Sonntag, 7. Oktober, 1.00 Uhr geöffnet.

An diesem Tag werden einige Spezialsammlungen und Räume, die sonst nicht zugänglich sind, geöffnet. Es werden laufend Führungen angeboten, allerdings wird auch die Möglichkeit bestehen, einfach durch die Sammlungen zu spazieren.

Kinder zwischen 8 und 12 Jahren können im Rahmen der „medizinisch-chirurgischen Kinderakademie“ (ab 11.00, 15.00 bzw. 18.00 Uhr) kennen lernen, wie man im 18. Jahrhundert in Wien Medizin studiert hat.

Karten für die Lange Nacht der Museen sind bis Freitag, 5. Oktober 2007, u.a. erhältlich in den Sammlungen im Josephinum (Währinger Straße 25) von 9.00 bis 15.00 Uhr bzw. in der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien (Währinger Gürtel 18-20) von 9.00 bis 20.00 Uhr.

Kaufpreis:
– Regulär: EUR 12,-
– Ermäßigt: EUR 10,- (für Ö1-Club-Mitglieder, Kurier-Club-Mitglieder, Schüler, Studenten, Senioren, Behinderte und Präsenzdiener)
– Der Eintritt für Kinder bis 12 Jahre ist frei.

Das Ticket für die Lange Nacht der Museen gilt von 18.00 bis 1.00 Uhr als Eintrittskarte für alle beteiligten Museen und als Fahrschein für die Shuttlebusse.

Allgemeine Informationen zur Langen Nacht der Museen:
http://langenacht1.orf.at/index.php?id=28

Informationen über die Teilnahme der Sammlungen der Medizinischen Universität Wien an der Langen Nacht der Museen:
http://langenacht1.orf.at/index.php?id=34&locationid=955&land=w&cH

Über die Sammlungen der Medizinischen Universität Wien
Die Sammlungen der Medizinischen Universität Wien entstanden aus der jahrhundertelangen Ausbildungs- und Forschungstätigkeit der medizinischen Fakultät der Universität Wien. Die medizinische Fakultät wurde 1365 gegründet und ist die Vorläuferin der heutigen Medizinischen Universität Wien. Eine Besonderheit unserer Sammlungen sind die anatomischen Wachsmodelle, die Ende des 18. Jahrhunderts in Florenz angefertigt wurden und vor allem der Ausbildung von Ärzten dienten. Sie zeigen den Bau des menschlichen Körpers in faszinierender Weise und beeindrucken durch die handwerkliche Kunst, mit der die anatomischen Details dargestellt wurden.

Medizinisch – chirurgische Kinderakademie im Josephinum!

Studieren heutzutage? Kein Problem!
aber: Studieren im 18. Jahrhundert? Wo gibt es denn das?

Natürlich bei der

Medizinisch – chirurgischen Kinderakademie im Josephinum
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Unser Studienplan

Immatrikulation (Anmeldung)
Ein paar Geschichten zur Medizin im 18. Jahrhundert
Schmökern und stöbern“ in unserer alten Bibliothek
Anatomie lernen mit den Wachsmodellen
Herstellung des geheimen Hustentranks nach Prof. Brambilla
Ein Test was man gelernt hat darf natürlich nicht fehlen …

Wann:

Vom 9.7. bis zum 13.7 2007

Beginn jeweils um 14 Uhr
Dauer ca. 1h

Treffpunkt:

Um 14 Uhr vor dem Haupteingang des Josephinum beim Brunnen
1090, Währingerstrasse 25
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Während der Kinderuni bieten wir auch „Erwachsenenbetreung“ an. Die
entsprechenden Führungen finden täglich um 11 Uhr statt.
Treffpunkt: Museum im Josephinum.

Die medizinisch – chirurgische Kinderakademie gibt es aber auch den ganzen
Sommer lang! Neben den oben genannten Terminen während der Kinderuni finden bis Ende August jeden
Montag um 14.00 Uhr spezielle Kinderführungen statt.
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Das Team der Sammlungen der medizinischen Universität Wien freut sich auf Euer Kommen!

Erweiterte Öffnungszeiten: Sammlung der Wachsmodelle

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Erweiterte Öffnungszeiten und Führungen im Josephinum!

Von 1. Juli 2007 – 1. September 2007 ist unser Museum im Josephinum
(Währinger Straße 25, A – 1090 Wien) länger geöffnet:

    Montag 9.00 – 19.00
    Dienstag 9.00 – 15.00
    Mittwoch 9.00 – 15.00
    Donnerstag 9.00 – 15.00
    Freitag 9.00 – 15.00
    Samstag 10.00 – 19.00

Führungen finden täglich um 11.00 Uhr statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Führungen können jedoch vereinbart werden. Bitte senden Sie Anfragen an:
josephinum@meduniwien.ac.at

Außerdem haben wir uns für Studierende der Kinderuni bereits einiges ausgedacht und bieten auch auch
„Elternbetreuung“ („parentsitting“) an.

Die Weitergabe dieser Informationen ist ausdrücklich erwünscht!
Das Team der „Sammlungen der Medizinischen Universität Wien“ freut sich auf Ihren Besuch!

Die Sammlung anatomischer und geburtshilflicher Wachsmodelle

Foto

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“Sammlungen der Medizinischen Universität Wien – Josephinum”

Liebe BesucherInnen unseres Museums!

An folgenden Tagen können wir Ihnen eine Führung durch unser Museum anbieten: 21. Juni 2007, 14.30
28. Juni 2007, 11.00
5. Juli 2007, 11.00

Die Führung dauert ca. 1 Stunde und umfasst auch den Besuch der Sammlung geburtshilflicher Wachsmodelle. Führungssprachen sind Deutsch oder Englisch, die Führungskarte (3.– €) ist am Eingang zum Museum erhältlich. Eine Voranmeldung mit e-mail ist ebenfalls möglich:
josephinum@meduniwien.ac.at

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dear visitors of our museum,

On the following days we offer guided tours in our museum:
21th of June 2007, 2.30 p.m.
28th of June 2007, 11.00 a.m.
5th of July 2007, 11.00 p.m.

The tour takes about 1 hour and includes a visit to the collection of obstetrical wax specimen. The tickets (3.– €) are available at the entrance of our museum. The tour will be held in German or English. If you want to register online please send an e-mail to: josephinum@meduniwien.ac.at

We are looking forward to your visit!

Zuordnung der Sammlungen der MedUni Wien – Josephinum zur Universitätsbibliothek

Mit 1. Juni 2007 haben die „Sammlungen der Medizinischen Universität Wien – Josephinum“ durch die Zuteilung von fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Zentrum für Public Health / Institut für Geschichte der Medizin ihre Tätigkeit aufgenommen. Diese bereits im Jänner 2007 etablierte Einrichtung, die von Univ.-Doz. DDr. Sonia Horn geleitet wird, ist als Subeinheit der Universitätsbibliothek der MedUni Wien zugeordnet.

Die Universitätsbibliothek betreut damit neben den wertvollen medizinhistorischen Buchbeständen (insbesondere Josephinische Bibliothek, Obersteiner-Bibliothek) auch Bildarchiv, Handschriftensammlung, Wachsmodelle sowie die Sammlung medzinhistorischer Instrumente.

Über das Josephinum & die Sammlungen der MedUni Wien
Zuordnung der Sammlungen der MedUni Wien – Josephinum zur Universitätsbibliothek weiterlesen

Museumsgespräch: die historischen Sammlungen der MUW

16:30 MUSEUMSGESPRÄCH

4. JUNI 2007
JOSEPHINUM
MEDIZINISCHE UNIVERSITÄT WIEN
WÄHRINGERSTRASSE 25 | 1090 WIEN

    Michaela Zykan (Wien) Bilder und Wachsmodelle
    Monika Grass und Gilbert Zinsler (Wien) Gesammelte Natur.
    Botanische Meisterwerke der Bibliothek im Josephinum
    Tanya Marcuse (New York) Seeing and Knowing:
    A photographic inquiry into the ‚La Specola‘ models.
    Lucia Dacombe (Paris) Women, wax and anatomy
    in eighteenth-century Italy.
    Marco Besadola (Ferrara) Modelling the body. Anatomy,
    instruction and trade at the end of the 18th century.
    Anna Märker (Berlin) Ärger im Affenland: Das
    Josephinum und seine Modelle im Blick der Satire.
    Michael Lenko (Wien) „Keine Kunst gleichet an
    Vortreffl ichkeit einer zur gehörigen Zeit […] gemachten
    Operation“ – Chirurgische Lehre und Instrumentenkunde
    am Josephinum.

19:30 BUCHPRÄSENTATION

    Mara Miniati (Hg.): Felice Fontana and His Collections
    (Sonderausgabe der Zeitschrift “Nuncius –
    Journal of the History of Science”)
    Es sprechen:
    Marco Beretta (Florenz):
    „Nuncius – Journal of the History of Science”
    Mara Miniati (Florenz):
    On Felice Fontana and his collections


mehr–>PDF

Wachsfigur

Veranstaltung: Geschichte am Mittwoch

Mittwoch, 25. April 2007, 18.00 c.t. – 20.00 Uhr

Ort: Univ.-Hauptgebäude, Stiege VIII, 2. Stock, Hörsaal 45

*Sonia HORN (Wien)*

„Continuum Medicum. Ein virtuelles Archiv für die Geschichte
des Gesundheitswesens in Mitteleuropa.“

Moderation: Thomas Winkelbauer

Abstract:
Im Rahmen von zahlreichen Initiativen wird in verschiedenen
Kulturinstitutionen — etwa in regionalen Museen — auf das Alltagsleben
der Bevölkerung Bezug genommen. Der Umgang mit Gesundheit und Krankheit
ist dabei ein wichtiges und interessantes, allerdings auch sehr
komplexes Thema. Vielfach finden sich in kleinen Archiven und Museen
schriftliche und dingliche Quellen — etwa Testamente, Gerichtsakten,
Kauf- oder Heiratsverträge –, die jedoch kaum zugänglich sind. Diese
ergänzen die in größeren Archiven vorhandenen seriellen Quellen und
verbinden in Listen genannte Menschen mit tatsächlichen Schicksalen. Im
Internet können diese verstreuten Quellen zusammengeführt und
aufbereitet werden, sodass sich eine Informationsplattform ergibt, die
für verschiedenste Fragestellungen genützt werden kann. Der heutige
Grenzraum zwischen der Tschechischen Republik, Österreich und Ungarn war
in der Geschichte ein in vielfacher Hinsicht zusammenhängender, aber
auch getrennter Bereich mit hoher Migration. Dies ist auch der Grund
dafür, dass Quellen zur Alltagsgeschichte den Archiven und Museen in
verschiedenen Staaten zu finden sind, was deren Benützung jedoch
erschwert. Ziel des Projektes Continuum Medicum ist es, Quellen, die den
alltäglichen Umgang mit Gesundheit und Krankheit veranschaulichen, im
virtuellen Raum zusammen zu führen, zu erschließen und mit Erklärungen
zu versehen, um diese für verschiedene Zielgruppen zugängig zu machen.
Partner im Projekt „Continuum Medicum“ sind die Abteilung für
kulturelles Erbe der Medizinischen Universität Wien, das Archiv der
Karlsuniversität Prag und die Erzabtei Pannonhalma.