Archiv der Kategorie: Allgemeines

Allgemeines – nicht kategorisiert

–>BÜCHERBÖRSE: Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C, Di. 15.10.2019

TERMINE:

Di. 15.10.2018 von 13.00 – 14.30 und
Di. 22.10.2018 von 09.00 – 10.00 Uhr.

im Studierendenlesesaal der Universitätsbibliothek

Das Angebot umfasst alle
medizinischen Fachbereiche.

Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C

buecherboerse1a

Grafik–> Punkt 4, Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C

–>BÜCHERBÖRSE: Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C, Di. 15.10.2018 von 13.00 – 14.30 Uhr

TERMINE:

Di. 15.10.2018 von 13.00 – 14.30 und
Di. 22.10.2018 von 09.00 – 10.00 Uhr.

im Studierendenlesesaal der Universitätsbibliothek

Das Angebot umfasst alle
medizinischen Fachbereiche.

Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C

buecherboerse1a

Grafik–> Punkt 4, Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C

ÖFFNUNGSZEITEN (September 2019)

Öffnungszeiten (September 2019)
Universitätsbibliothek

Mo.16.09.-So.29.09.:    
Mo-Fr 8:00-20:00 Uhr
Sa, So, GESCHLOSSEN

Ab Mo.30.09. reguläre Öffnungszeiten

————————————————–

Studierendenlesesaal: Sommeröffnungszeiten

————————————————–

Öffnungszeiten Zweigbibliotheken

 Zweigbibliothek für Zahnmedizin

Zweigbibliothek Geschichte der Medizin

–>BÜCHERBÖRSE: Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C, Di. 15.10.2019

TERMINE:

Di. 15.10.2018 von 13.00 – 14.30 und
Di. 22.10.2018 von 09.00 – 10.00 Uhr.

im Studierendenlesesaal der Universitätsbibliothek

Das Angebot umfasst alle
medizinischen Fachbereiche.

Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C

buecherboerse1a

Grafik–> Punkt 4, Studierendenlesesaal AKH/Ebene 5C

Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: TiefseeTiefen

Marine Biome

Unzählige Mikroorganismen, insgesamt ~ 1030  Bakterien und Archaea, beeinflussen das Klima dieses Planeten seit etwa 3.8 Milliarden Jahren.  An die 1011  Menschen bewohnten bisher die Erde und verdank(t)en unter Anderem diesen Mikroorganismen ihr Leben.   DOI: 10.1038/s41579-019-0222-5. Nun warnt die Wissenschaft vor dem Klimawandel im Anthropozän und vor widrigen Einflüssen auf die „microbial unseen majority“. Unvorstellbar große Mengen von Mikroorganismen, die marinen Biome, breiten sich über ungefähr siebzig Prozent der Gesamtoberfläche dieses Planeten aus; sie werden im Zusammenhang mit Klima kaum jemals erwähnt, merkwürdigerweise.

Im ewigen eisigen Dunkel der Tiefsee sind hydrothermale Quellen,“schwarze Schlote“ verborgen – an den Schwachstellen der Erdkruste, dort wo Kontinentalplatten abtauchen oder auseinander driften. Glühendes Magma erhitzt Meerwasser und Schwefelverbindungen, Schwermetalle etc. auf hunderte Grade. In diesem lebensfeindlichen, sauren Milieu schwarzer – und weißer Raucher entstand das Leben. Thermopile chemoautotrophe Bakterien gewinnen Primärenergie durch Chemosynthese, reduzieren CO2 (http://www.geo.tu-freiberg.de/Hauptseminar/2008/antje_lenhart.pdf) und dienen Würmern, Muscheln, Crustaeae und sogar Fischen als Nahrung. Effektive symbiotische Bakterien-Lebens-Gemeinschaften optimieren und stabilisieren das Nahrungsangebot dieser Extrem-Zonen.

Erzschlämme an diesen Plattenrändern wecken Begierlichkeiten der „Deep Sea Miners“ (Tiefsee-Mineure); Polymetallknollen (v.A. in der Clarion-Clipperton-Zone), Mangan, Nickel, Kobalt, Kupfer, Massivsulfide, Schwermineralseifen, Molybdän, Selen etc. üben unwiderstehliche Anziehung auf Industrienationen  aus. Tonnenschwere Walzen- und Fräsen-Roboter brechen den Meeresboden auf. Aufgewühltes Schlamm/Metallgemisch, samt ‚Beifang‘, wird auf Aufbereitungschiffe gepumpt. Lärm, Vibrationen, Licht, Sedimentwolken, Schadstoffe (s. Nahrungskette) verursachen Schäden, deren Ausmaße nicht abschätzbar sind.  http://www.ozeanien-dialog.de/?p=1561

Methanhydrate aus der Tiefe sollen den globalen Energiehunger stillen. Von irreparablen Schäden an der Biodiversität abgesehen, drohen Methan-Freisetzungen mit unkalkulierbaren Klimaschaden-Risken. https://www.deepwave.org/nein-zum-raubbau-an-der-tiefsee/

Mikroben bauen bis zu 90 Prozent klimarelevanter Gase – in erster Linie Methan ab und verhindern dadurch schädliche Auswirkungen auf das globale Klima. Röhrenwürmer – bis zu 60 cm in den Boden gebohrt, pumpen Meerwasser in tiefere Schichten; dort verarbeiten Mikroorganismen Methan als biologische Filter für Treibhausgase. Dadurch entweicht kaum Gas ins Meereswasser – ein subtil aufeinander abgestimmtes  Equlibrium. Nach Zerstörung eines derartigen Öko-Gleichgewichtes kann bestenfalls nach Jahrzehnten – mit einer effizienten Wiederbesiedlung gerechnet werden. https://www.mpg.de/12419708/methan-filter-in-der-tiefsee-entsteht-erst-nach-jahrzehnten

Seismologie:

Änderungen der Scherspannung an Plattenrändern können  Scherbrüche und in der Folge Tsunamis induzieren. Anthropogen ausgelöste Änderungen tektonischer Coloumbspannungsraten sind auch in noch so raffiniert programmierten Seismizitätsmodellen schwer zu beurteilen und bezüglich einer Wahrscheinlichkeitsvorhersage extrem problematisch. Erdbeben auf Tag, Stunde und Magnitude genau zu prognostizieren, ist unmöglich.

Hier ein Beispiel für hochdifferenzierte Symbiose im Ozean:

Kentrophoros, eine Riesenzelle, in sandigen Meeresböden beheimatet, beherbergt Milionen schwefeloxydierender Symbionten – Wimpertierchen/Kentron-Bakterien, welche Abfallprodukte ihrer Wirte in Biomasse umwandeln können. Damit ist verbunden: die Fixierung von CO2. DOI: 10.1128/mBio.01112-19

Circulus vitiosus-‚Symbiosen‘:

Symbiosen zwischen Wirtschaft und Ressourcenverschwendender Rüstungsindustrie sind en vogue. Prosperierende BIP-Wirtschaftwachstumspiralen (Biswanger) gedeihen gut auf seltenen Erden und seltener werdenden Metallen – in Zukunft aus den Tiefen der Meere? Prospektoren, Spezialisten für „Abbauwürdigkeit“ von Lagerstätten läuteten einen ‚deep layer gold rush‘ ein – „Tiefsee-Goldrausch“ samt irreparabler Kollateralschäden: Die Zerstörung von Biotopen samt Aufwirbelns potentiell toxischer Abraum-Sedimentwolken; diese werden durch Meeres-Strömungen unkontrollierbar verteilt. Weiters sind zusätzliche massive  Gefährdungen des bereits bedrohten Fischbestandes zu befürchten.

Geschädigte marine Biome schaden dem Klima und Ökosystemen im Anthropozän-Circulus Vitiosus und – der Klimawandel schadet vice versa den den Mikroorganismen.  

https://dredging.org/news/news/ceda-deep-sea-mining-information-portal-goes-live/detail_news=0048_000334_000000

http://nabf219anw2q7dgn1rt14bu4.wpengine.netdna-cdn.com/files/2016/06/Resource_Roulette-1.pdf

https://dev.deepwave.org/environmental-groups-call-for-a-u-turn-on-deep-sea-mining/

Weitere Beiträge–>

Einladung: DAS DRITTE AUGE MYTHEN MÄRCHEN MEDIZYN

„Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [8]: Exlibris Frida Bacher

Im Van Swieten Blog werden exemplarisch digitalisierte Exlibris aus medizinhistorischen Büchern „Exlibris in situ“, der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin [1], präsentiert, die im  »Bibliothekskatalog recherchierbar sind.
 „Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [8]:

Exlibris Frida Bacher

Im Schatten einer Baumgruppe betrachten zwei Buben in Matrosenanzügen und ein Mädchen im Kleid mit Schleife auf einer Wiese sitzend ein Bild. Vorne rechts liegen aufgeschlagene Bilderbücher herum. Vorne links blüht eine Strauchpäonie, die mit einer Blüte den Weg über eine Treppe zu der im hinteren, sonnigen Teil der Parklandschaft befindlichen Villa weist. Das Sujet ist mit floraler Rankenornamentik umrahmt. In der Kartusche oben befindet sich die Inschrift „Ex Libris“ sowie unten im Schriftfeld der Eignerinname „Frida Bacher“ verziert mit Festons aus Rosen und allerlei Blüten.

Exlibris in situ:

Was im Grund der Seele ruht …
Stekel, Wilhelm, 1868-1940 [VerfasserIn] 1920


***********************
Psychologische Beobachtungen an griechischen Philosophen : [Parmenides – Sokrates]
Gomperz, Heinrich, 1873-1942 [VerfasserIn] 1924

@Exlibris-Grafiker: EMIL RANZENHOFER (1864 – 1930) in: ranzenhofer.info  URL: http://ranzenhofer.info/ (Stand: 15.09.2019)
________

Ein Exlibris ist ein grafisch gestalteter Eigentumsvermerk, der entweder in Zettelform auf die Innenseite von Bucheinbänden geklebt oder eingestempelt wird. Bucheignerzeichen gibt es bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Sie stellen neben ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung auch ein wichtiges Provenienzmerkmal dar, da der Weg eines Buches nachvollzogen werden kann. Aufgrund vielfältigster Exlibris von künstlerischem Wert sind diese auch begehrte Objekte von Sammlungen und buchkünstlerischer Betätigung „Exlibris-Kunst“ geworden.

„Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [8]: Exlibris Frida Bacher weiterlesen

Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek: Buchausstellung „Exlibris in situ“ aus medizinhistorischen Büchern

#SHOWCASE UB №2: Buchausstellung „Exlibris in situ“

Die Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin der Ub MedUni Wien ist mit über einer halben Million Bände die größte medizinhistorische Bibliothek Österreichs. Neben rezenter Literatur zur Geschichte der Medizin gibt es acht historisch sehr wertvolle Bibliotheken mit Beständen aus 6 Jahrhunderten (15.-20. Jhdt.).

Im Lesesaal der Universitätsbibliothek werden exemplarisch Exlibris in medizinhistorischen Büchern „Exlibris in situ“  im Schaukasten präsentiert.

Besuch zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek

Recherche im Bibliothekskatalog


Ein Exlibris ist ein grafisch gestalteter Eigentumsvermerk, der entweder in Zettelform auf die Innenseite von Bucheinbänden geklebt (Exlibris in situ) oder eingestempelt wird. Bucheignerzeichen gibt es bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Sie stellen neben ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung auch ein wichtiges Provenienzmerkmal dar, da der Weg eines Buches nachvollzogen werden kann. Aufgrund vielfältigster Exlibris von künstlerischem Wert sind diese auch begehrte Objekte von Sammlungen und buchkünstlerischer Betätigung „Exlibris-Kunst“ geworden.

Exlibris Ernst Loewenstein
Exlibris in situ
Illusions : a psychological study
Sully, James [Verfasser]
1895

@Ernst Löwenstein:
Ernst LÖWENSTEIN (1878-1950): Vertrieben 1938 [72]

**********************************************************

Exlibris Carl Sternberg
Exlibris in situ
Lehrbuch der pathologischen Anatomie :
1 : Allgemeine pathologische Anatomie
und Anomalien des Blutes

Rokitansky, Carl von, 1804-1878 [Verfasser]
1855

@Carl Sternberg in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie:
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Sternberg (Stand: 15.09.2019)

**********************************************************

Exlibris Frida Bacher
Exlibris in situ
Was im Grund der Seele ruht …
Stekel, Wilhelm, 1868-1940 [Verfasser]
1920

@Exlibris-Grafiker: Ranzenhofer, Emil (1864-1930) 
URL: http://ranzenhofer.info/etcherandpainter/etchingsofplaces.html (Stand: 15.09.2019)

**********************************************************

Exlibris Max Rubner
Exlibris in situ
Deutsche Vierteljahrsschrift für
öffentliche Gesundheitspflege :
Organ des Deutschen Vereins
für öffentliche Gesundheitspflege
Deutscher Verein für Öffentliche
Gesundheitspflege
1869 – 1915 [Erscheinungsverlauf:
1.1869 – 47.1915]

@Max Rubner in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie: URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Rubner  (Stand: 15.09.2019)

@Exlibris-Grafiker: Katsch, Hermann (1853-1924) in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie: URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Katsch (Stand: 15.09.2019)

**********************************************************

Exlibris Victor v. Hacker
Exlibris in situ
Grundriss der klinischen Diagnostik
Klemperer, Georg [VerfasserIn]

**********************************************************

Exlibris Otto Rudl
Exlibris Max Neuburger
Exlibris in situ
Südtiroler Ärzteblatt
1922 – 1923 [Erscheinungsverlauf:
1.1922 – 2.1923,16]

Max Neuburger (1868-1955), Begründer des Instituts für Geschichte der Medizin an der Universität Wien, war jüdischer Herkunft und wurde nach 1938 von den Nationalsozialisten vertrieben. Er floh 1939 nach England, übersiedelte 1948 nach Buffalo, NY und kehrte 1952 aus dem Exil zurück nach Wien.

@Max Neuburger:
Max NEUBURGER (1868-1955): Vertrieben 1938 [80]

**********************************************************

Exlibris Severin Schmidt
Exlibris in situ
Lehrbuch der Kirchengeschichte
Knöpfler, Alois, 1847-1921 [Verfasser]
1910

@Exlibris-Grafikerin: Alberdingk, Clementine (1880-1966) in:
URL: http://www.kultur-klosterneuburg.at/Bereiche/Dokumentation/ONLINE/BEDEUTENDE_KLBGer/ALBERDINGK/Index.html (Stand: 15.09.2019)

**********************************************************

Exlibris Karl Klammer
Exlibris in situ
Häuser und Menschen von Wien
Cloeter, Hermine, 1879-1970 [Verfasser]
1920

**********************************************************

Exlibris Lorenz Böhler
Exlibris in situ
Seuchenbekämpfung im Kriege
zehn Vorträge ; mit 16 Abbildungen im Text

Zentralkomitee für das Ärztliche Fortbildungswesen in
Preußen [VerfasserIn] Adam, Curt, 1875-1941
Flügge, Carl, 1847-1923Friedberger, Ernst, 1875-1932
Jochmann, Georg, 1874-1915Kirchner, Martin, 1854-1925
Lentz, Otto, 1873-1952Neufeld, Fred, 1869-1945
Wassermann, August von, 1866-1925
1915

Lorenz Böhler (1885-1973) gilt als Begründer der modernen Unfallchirurgie. Er war ab Februar 1938 Mitglied der NSDAP sowie mehrerer NS-Organisationen und ab Juni 1938 förderndes Mitglied der SS. Zwischen 1945 und 1947 wurde ihm seine Lehrbefugnis an der Universität Wien entzogen.

@Lorenz Böhler:
Aus den medizinhistorischen Beständen der Ub MedUni Wien [16]: Böhler, Lorenz: Technik der Knochenbruchbehandlung. 1929.

@Exlibris-Grafiker: Hubert Lanzinger (1880-1959) in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie: URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Lanzinger (Stand: 15.09.2019)

**********************************************************

Exlibris Alexander Pichler
Exlibris in situ
Lehrbuch der Augenheilkunde
Fuchs, Ernst, 1851-1930 [Verfasser]

Alexander Pichler (1906-1962) war seit 1932 Mitglied der NSDAP und Obersturmführer der SS. Er war an der Entstehung des sogenannten „Pernkopf-Atlas“ beteiligt, für dessen Erstellung Leichen von NS-Opfern als Vorlage für Bilder dienten. Seine Anstellung als a.o. Prof. für Anatomie an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien wurde 1948 widerrufen und er wurde bis 1950 mit einem Berufsverbot belegt.

@Exlibris-Grafiker: Erich Lepier genannt in
URL: https://www.hdgoe.at/pernkopf-affaere (Stand: 15.09.2019)

**********************************************************

Exlibris Adam Politzer
Exlibris in situ
Original-Abhandlungen aus dem
Gebiete der Kinderheilkunde :
Separatabdrücke der grösstentheils
im „Jahrbuch für Kinderheilkunde“
von demselben erschienenen Arbeiten

Politzer, Leopold Maximilian, 1814-1888 [Verfasser]
1919

@Adam Politzer in: Wikipedia – Die Freie Enzyklopädie:
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Politzer (Stand: 15.09.2019)

**********************************************************

Ausstellungsprojekt:
#SHOWCASE UB by
Mag. Bruno Bauer
Harald Albrecht, BA
MMag. Margrit Hartl

Logo: MMag.Margrit Hartl

ÖFFNUNGSZEITEN (September 2019)

Öffnungszeiten (September 2019)
Universitätsbibliothek

Mo.02.09.-So.15.09.:    
Mo, Mi, Fr 8:00-16:00 Uhr
Di, Do 8:00-20:00 Uhr
Sa, So GESCHLOSSEN

Mo.16.09.-So.29.09.:    
Mo-Fr 8:00-20:00 Uhr
Sa, So, GESCHLOSSEN

Ab Mo.30.09. reguläre Öffnungszeiten

————————————————–

Studierendenlesesaal: Sommeröffnungszeiten

————————————————–

Öffnungszeiten Zweigbibliotheken

 Zweigbibliothek für Zahnmedizin

Zweigbibliothek Geschichte der Medizin

„Aus den Büchern“ der medizinhistorischen Bibliotheken der Ub MedUni Wien [22]: Exlibris Dr. Adalbert Heinrich

Im Van Swieten Blog werden exemplarisch digitalisierte Exlibris aus medizinhistorischen Büchern „Exlibris in situ“, der Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin, präsentiert, die im  Bibliothekskatalog recherchierbar sind.

Exlibris Dr. Adalbert Heinrich

Stillleben-Exlibris, Landschaft-Exlibris, Ärzt*innen-Exlibris:

Die typografische Umrahmung ist in drei Bereiche geteilt. Im mittleren, zentralen Bereich fällt der Blick auf zwei Hände, deren Unterarme von der unteren rechten Bildseite angeschnitten dargestellt sind. Die linke hält eine Öllampe – die rechte Hand schützt die Flamme vor dem bedrohlichen Unwetter. Am Horizont neigen sich links und rechts zwei Laubbäume im Wind. Der starke Hell-Dunkel-Kontrast, der durch die dunklen Gewitterwolken, den Blitz im Hintergrund und den hellen Lichtschein im Vordergrund erzeugt wird, und die gewählte Subjektive unterstreichen die Dramatik der Szenerie.
Der schmälere Bereich oben zeigt eine Landschaft mit einer Blumenwiese im Vordergrund.
Im Bereich unten steht mittig im Schriftfeld „Ex libris“ und der Eignername „Dr Adalbert Heinrich“ in Schreibschrift sowie links unten außerhalb der Umrahmung die Signatur des Exlibriskünstlers mit der Angabe der Jahreszahl „K. Mader 28“.

Exlibris in situ:

Erschaffung, Entstehung, Entwicklung und über die Grenzen der Berechtigung des Entwicklungsgedankens

Wiesner, Julius von, 1838-1916 [VerfasserIn]
1916
 

@Exlibris-Eigner, Dr. Adalbert Heinrich  [1863-1930] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek : URL:  http://d-nb.info/gnd/1203138105 (Stand: 10.08.2021)

@ Exlibris-Künstler: Karl Mader [1884 Fürstenfeld – 1952 Graz] in der Sammlung online: URL: https://sammlung.belvedere.at/people/1326/karl-mader (Stand: 10.08.2021)
____________________________

Ein Exlibris ist ein grafisch gestalteter Eigentumsvermerk, der entweder in Zettelform auf die Innenseite von Bucheinbänden geklebt oder eingestempelt wird. Bucheignerzeichen gibt es bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Sie stellen neben ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung auch ein wichtiges Provenienzmerkmal dar, da der Weg eines Buches nachvollzogen werden kann. Aufgrund vielfältigster Exlibris von künstlerischem Wert sind diese auch begehrte Objekte von Sammlungen und buchkünstlerischer Betätigung „Exlibris-Kunst“ geworden.

 

Normdaten:

Person/Exlibriseigner: Loewenstein, Ernst: GND: 136161758
Person/Verfasser: Wiesner, Julius von: GND: 117369705
Person/Exlibriskünstler: Mader, Karl: GND: 1077745974
Person/Gründer: Neuburger, Max: GND: 117551058

Keywords: Exlibris Dr. Adalbert Heinrich, Exlibris-Künstler Karl Mader, Eigentumsvermerk, Stillleben-Exlibris, Landschaftsexlibris, Ärzt:innen-Exlibris, Provenienzmerkmal, Exlibriskunst, Medizingeschichte, Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien

VAN SWIETEN BLOG der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
URL: https://ub-blog.meduniwien.ac.at/blog/?p=37276