{"id":798,"date":"2008-03-07T15:00:50","date_gmt":"2008-03-07T14:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=798"},"modified":"2009-01-05T18:02:54","modified_gmt":"2009-01-05T17:02:54","slug":"feedback-uber-die-ub-med-uni-wien-aus-der-sicht-der-medizinischen-informationsspezialistin-mag-beate-guba-msc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=798","title":{"rendered":"Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht der medizinischen Informationsspezialistin Mag. Beate Guba MSc"},"content":{"rendered":"<p><a href='https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/lbi-hta-fotos-005a.jpg' title='lbi-hta-fotos-005a.jpg'><img src='https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/lbi-hta-fotos-005a.thumbnail.jpg' alt='lbi-hta-fotos-005a.jpg' \/><\/a><\/p>\n<p><strong>VIER FRAGEN AN MAG. BEATE GUBA MSC<\/strong><\/p>\n<p><strong>1) Seit wann sind Sie Benutzerin unserer Bibliothek? <\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Im Juni 2004 besuchte ich die Universit\u00e4tsbibliothek der MUW zum ersten Mal, und zwar kurz bevor ich meine Arbeit in den Salzburger Landeskliniken antrat, wo ich f\u00fcr die digitale Bibliothek verantwortlich war. Ich traf mich damals mit Herrn Peter Kastanek, der f\u00fcr die Verwaltung und Pr\u00e4sentation der Zeitschriftenbest\u00e4nde der UbMUW eine Zeitschriftendatenbank basierend auf Access entwickelt hatte, und der mir in diesem Zusammenhang wichtige Tipps f\u00fcr meine zuk\u00fcnftige Arbeit vermittelte.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>2) Welche Angebote und Services sch\u00e4tzen Sie ganz besonders an unserer Bibliothek? <\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Da ich die Preise f\u00fcr Datenbanklizenzen, Zeitschriften und E-Books im STM-Bereich kenne, wei\u00df ich den Umfang der an der UbMUW angebotenen elektronischen Medien sehr zu sch\u00e4tzen. Besonders erw\u00e4hnenswert finde ich auch die Website, die 2006 einen Relaunch erfahren hat und seither die Bibliotheksdienstleistungen nach Nutzergruppen differenziert anbietet.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIn diesem Zusammenhang m\u00f6chte ich nicht nur von den Services f\u00fcr die Bibliotheksbenutzer und -benutzerinnen sprechen. Die Bereitschaft, das eigene Expertenwissen an Fachkollegen und -kolleginnen weiterzugeben, ist, wie ich mittlerweile feststellen konnte, charakteristisch f\u00fcr die MUW-Bibliothek, die auch entscheidenden Anteil daran hatte, dass sich seit 2005 ein <a href=\"http:\/\/www.meduniwien.ac.at\/forum-amedbib\/\">Forum \u00f6sterreichischer Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare<\/a> etabliert hat, dessen Mitglieder sich seither regelm\u00e4\u00dfig zum Informationsaustausch treffen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>3) Gibt es auch Defizite an unserer Bibliothek? <\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nMeine Verbesserungsw\u00fcnsche gehen in erster Linie an die Informationsvermittlungsstelle der UbMUW, an die ich bei Bedarf Recherchet\u00e4tigkeiten auslagere. Da Rechercheergebnisse als erste Stufe in einem Forschungsprojekt immer dringend ben\u00f6tigt werden, sollte die Lieferzeit viel k\u00fcrzer sein, als das derzeit m\u00f6glich ist. Mir ist nat\u00fcrlich klar, dass der Einsatz personeller Ressourcen in diesem Bereich sehr schwer zu planen ist. Vielleicht m\u00fcsste man das Personal in dieser Abteilung aufstocken, um die bisherige Qualit\u00e4t auch unter Zeitdruck halten zu k\u00f6nnen. \u00dcbrigens gibt es nicht so viele Einrichtungen in \u00d6sterreich, die derartige T\u00e4tigkeiten \u00fcbernehmen k\u00f6nnen, weil Spezialwissen \u00fcber Datenbanken etc. hierf\u00fcr n\u00f6tig ist.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>4) Wie lauten Ihre W\u00fcnsche f\u00fcr die Zukunft an unserer Bibliothek? <\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nDerzeit arbeite ich am <a href=\"http:\/\/hta.lbg.ac.at\/\">Ludwig Boltzmann Institut f\u00fcr Health Technology Assessment<\/a>, das 2006 gegr\u00fcndet wurde. Was unsere Bibliothek bzw. den Bestandsaufbau betrifft, sind unsere finanziellen Mittel sehr begrenzt. Eine effiziente, d. h. unkomplizierte und zeitnahe, Versorgung mit Literatur ist aber Voraussetzung f\u00fcr Forschung. Daher w\u00fcnsche ich mir, dass in Zukunft die UbMUW als gr\u00f6\u00dfte medizinische Bibliothek \u00d6sterreichs ihren Bestand und ihre Services verst\u00e4rkt auch externen \u00fcberwiegend aus \u00f6ffentlichen Mitteln finanzierten medizinischen Forschungseinrichtungen wie dem unsrigen zur Verf\u00fcgung stellt. Ich denke hier insbesondere an einen Remote-Access auf die Datenbanken und E-Journals der UbMUW, der technisch kein Problem darstellt. Vielleicht k\u00f6nnen hier regionale Lizenzen f\u00fcr das Bundesland Wien abgeschlossen werden. Vielleicht sind Subventionen der Stadt Wien m\u00f6glich in Hinblick auf das Ziel, Wien als wichtigen Forschungsstandort zu positionieren, oder es werden \u00fcberregionale L\u00f6sungen gesucht. In Deutschland stehen etwa im Rahmen von Nationallizenzen deutschen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen landesweit wichtige Datenbank- und Zeitschriften-Archive online zur Verf\u00fcgung. Noch besser als Backfiles w\u00e4ren nat\u00fcrlich in der Medizin Nationallizenzen f\u00fcr aktuelle elektronische Ressourcen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sehe ich mich derzeit mit Problemen bei der Dokumentlieferung \u00fcber Subito konfrontiert; aufgrund des neuen Urheberrechtsgesetzes d\u00fcrfen Zeitschriftenartikel aus Deutschland, die bis Ende 2007 noch als Scans sehr rasch \u00fcbermittelt werden konnten, seit Januar 2008 nur mehr auf dem Postweg an uns geliefert werden. Der anachronistische Postversand von Printkopien verlangsamt den Forschungsprozess aber nicht unerheblich und die Preise, die Verlage f\u00fcr den direkten Zugang zu digitalen Volltexten verlangen, sind hoch &#8211; sie liegen gegenw\u00e4rtig in der Regel zwischen 20 und 30 Euro pro Artikel. Auch hier m\u00fcssten von politischer Seite andere Rahmenbedingungen geschaffen werden, die z. B. in die F\u00f6rderung von Open Access gehen k\u00f6nnten. In anderen L\u00e4ndern wie z. B. England und Deutschland investiert die \u00f6ffentliche Hand verst\u00e4rkt in den Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur: in Repositorien, OA-Journals u.a.m. F\u00fcr die wissenschaftlichen Bibliotheken in \u00d6sterreich halte ich eine bessere finanzielle Unterst\u00fctzung, eine gezielte F\u00f6rderung f\u00fcr w\u00fcnschenswert und vonn\u00f6ten.\n <\/p><\/blockquote>\n<p><em>Beginnend mit Januar 2008 laden wir regelm\u00e4\u00dfig Kundinnen und Kunden ein, in unserem Weblog \u00fcber ihre Erfahrungen mit der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien in Form von Interviews Auskunft geben. Dabei sollen einerseits Angebote und Services angesprochen werden, die f\u00fcr die pers\u00f6nliche Arbeit besonders hilfreich sind, andererseits auch W\u00fcnsche und zuk\u00fcnftige Erwartungen \u00fcber die weiter Entwicklung der gr\u00f6\u00dften medizinischen Fachbibliothek in \u00d6sterreich.<br \/>\nDie Fragen an Mag. Beate Guba MSc  wurden von Mag. Bruno Bauer, Leiter der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, gestellt. <\/em><\/p>\n<p><strong>Bisherige Interviews<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=553\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht des Mediziners und Datenbankexperten Dr. Josef K\u00f6nig<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=574\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht des Pflegewissenschaftlers Mag. Dr. Vlastimil Kozon PhD<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><img src='https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/swieten1d.jpg' alt='swieten1d.jpg' \/><br \/>\nBitte zitieren als<br \/>\nVAN SWIETEN BLOG: Informationen der Universit\u00e4tsbibliothek der Med Uni Wien,<br \/>\nNr. 798 [7. M\u00e4rz 2008].<br \/>\nOnline unter der URL: https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=798<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VIER FRAGEN AN MAG. BEATE GUBA MSC 1) Seit wann sind Sie Benutzerin unserer Bibliothek? Im Juni 2004 besuchte ich die Universit\u00e4tsbibliothek der MUW zum ersten Mal, und zwar kurz bevor ich meine Arbeit in den Salzburger Landeskliniken antrat, wo ich f\u00fcr die digitale Bibliothek verantwortlich war. Ich traf mich damals mit Herrn Peter Kastanek, &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=798\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht der medizinischen Informationsspezialistin Mag. 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