{"id":574,"date":"2008-02-11T09:00:14","date_gmt":"2008-02-11T08:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=574"},"modified":"2009-01-05T18:04:00","modified_gmt":"2009-01-05T17:04:00","slug":"feedback-uber-die-ub-med-uni-wien-aus-der-sicht-des-pflegewissenschaftlers-mag-dr-vlastimil-kozon-phd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=574","title":{"rendered":"Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht des Pflegewissenschaftlers Mag. Dr. Vlastimil Kozon PhD"},"content":{"rendered":"<p><img src='https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/02\/kozon-foto.jpg' alt='Kozon' \/><\/p>\n<p><strong>VIER FRAGEN AN DR. VLASTIMIL KOZON PHD<\/strong><\/p>\n<p><strong>1) Seit wann sind Sie Benutzer unserer Bibliothek? <\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Als ich mir bei meinem ersten Besuch in der Bibliothek im Jahr 1991 die pflegerelevante Literatur angesehen habe, gab es nur sehr wenige B\u00fccher f\u00fcr diesen Fachbereich. Jede \u00f6sterreichische Pflegeschule (zurzeit gibt es ca. 90 Pflegeschulen) hatte damals sicher einen besseren Bibliothekbestand an Pflegeliteratur. Die Situation hat sich bis heute wesentlich verbessert und an der Bibliothek findet man heute ein ganzes Regal mit mehr als 1.000 Pflegeb\u00fcchern sowie auch einige pflegerelevante Zeitschriften.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><br \/>\n<strong>2) Welche Angebote und Services sch\u00e4tzen Sie ganz besonders an unserer Bibliothek? <\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Besonders sch\u00e4tze ich die F\u00fchrungen in der Bibliothek, die ich mit meinen StudentInnen gerne in Anspruch nehme. In diesem Zusammenhang m\u00f6chte ich besonders Frau Mag. Silberhorn f\u00fcr Ihre hochprofessionelle Arbeit danken. Weiters sind es die Schulungen \u00fcber Literatursuche in den Datenbanken und die kompetente Beratung, die die Bibliothek auszeichnen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>3) Gibt es auch Defizite an unserer Bibliothek? <\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Es gibt Kleinigkeiten, die man f\u00fcr die KundInnen der Bibliothek relativ einfach und schnell realisieren kann, z.B. auf der Titelseite der Homepage der UB MUW sollten die \u00d6ffnungszeiten zu finden sein.<\/p>\n<p>Andere Verbesserungen kosten sicher mehr M\u00fche und auch Geld, z.B.: <\/p>\n<li>Die Volltextzeitschriften sollte man unter dem Fachgebiet Pflege bzw. Pflegewissenschaft und nicht nur unter Medizin finden.<\/li>\n<li>Es gibt wenig Sitz- bzw. Lesepl\u00e4tze.<\/li>\n<li>Die Pflegestudierenden soll man als Ben\u00fctzer der Bibliothek mit Medizinstudierenden gleichstellen. Sind doch beide Berufsgruppe sp\u00e4ter gemeinsam im Gesundheitssystem t\u00e4tig, warum sollen sie nicht unter gleichen Bedingungen studieren. <\/li>\n<\/blockquote>\n<p><strong>4) Wie lauten Ihre W\u00fcnsche f\u00fcr die Zukunft an unserer Bibliothek? <\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nSeit dem Studienjahr 1999\/2000 kann man an der Universit\u00e4t Wien Pflegewissenschaften studieren und wir haben zurzeit rund 700 StudentInnen. Nicht nur diese StudentInnen ben\u00f6tigen wissenschaftliche Informationen, sondern auch PflegepraktikerInnen, die sich fort- und weiterbilden z.B. an der Wiener Medizinischen Akademie, KAV-Akademie bzw. in der Sophos Akademie.<br \/>\nDie Fachhochschule Campus Wien bereitet eine Bachelorstudium der Pflege vor und auch die Medizinische Universit\u00e4t Wien m\u00f6chte so ein Studium einf\u00fchren. F\u00fcr alle diese Personen: Studierende, LehrerInnen und auch PflegepraktikerInnen braucht man aktuellste Informationen, besonders aus pflegerelevanten Zeitschriften, die auch online zug\u00e4nglich sein sollen.<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit dieser zunehmenden Professionalisierung der Pflegeaus- und weiterbildung w\u00fcnsche ich mir eine entsprechende Verbesserung der Versorgung mit pflegerelevanter Literatur. F\u00fcr den Raum Wien bietet sich als optimaler Standort f\u00fcr alle an Pflegeliteratur interessierten Personen die Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien im AKH an.<br \/>\nF\u00fcr besonders wichtig erachte ich die Erweiterung des Zeitschriftenangebotes. M\u00f6glichst viele gute Zeitschriften f\u00fcr Pflegewissenschaft sollten im Volltext zug\u00e4nglich sein. Im Bereich der deutschsprachigen Titel w\u00e4ren Abonnements bzw. Lizenzen f\u00fcr \u201ePflege\u201c und \u201ePflege und Gesellschaft\u201c wichtig, im Bereich der englischsprachigen Titel sollte man eine m\u00f6glichst breite Palette anstreben (insbesondere die Verlage Sage und Blackwell haben viele gute Zeitschriften, die derzeit im Angebot noch fehlen).<br \/>\nEs w\u00e4re sch\u00f6n, wenn die Universit\u00e4tsbibliothek \u00fcber den unmittelbaren Pflegebereich hinaus noch mehr \u201ehochkar\u00e4tige\u201c Zeitschriften zu Altern, Gesundheit, chronischer Krankheit, qualitative Forschung, Fragen der Multikulturalit\u00e4t im Zusammenhang mit Gesundheit anbieten k\u00f6nnte. Einige sehr gute pflegerelevante Publikationen hat die UB MUW ja schon &#8211; Gott und Mag. Bauer sei Dank. <\/p><\/blockquote>\n<p><em>Beginnend mit Januar 2008 laden wir regelm\u00e4\u00dfig Kundinnen und Kunden ein, in unserem Weblog \u00fcber ihre Erfahrungen mit der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien in Form von Interviews Auskunft zu geben. Dabei sollen einerseits Angebote und Services angesprochen werden, die f\u00fcr die pers\u00f6nliche Arbeit besonders hilfreich sind, andererseits auch W\u00fcnsche und zuk\u00fcnftige Erwartungen f\u00fcr die weiter Entwicklung der gr\u00f6\u00dften medizinischen Fachbibliothek in \u00d6sterreich.<br \/>\nDie Fragen an Dr. Vlastimil Kozon wurden von Mag. Bruno Bauer, Leiter der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, gestellt. <\/em><\/p>\n<p><strong>Bisherige Interviews<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=553\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht des Mediziners und Datenbankexperten Dr. Josef K\u00f6nig<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><img src='https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/swieten1d.jpg' alt='swieten1d.jpg' \/><br \/>\nBitte zitieren als<br \/>\nVAN SWIETEN BLOG: Informationen der Universit\u00e4tsbibliothek der Med Uni Wien,<br \/>\nNr. 574 [11. Februar 2008].<br \/>\nOnline unter der URL: https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=574<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VIER FRAGEN AN DR. VLASTIMIL KOZON PHD 1) Seit wann sind Sie Benutzer unserer Bibliothek? Als ich mir bei meinem ersten Besuch in der Bibliothek im Jahr 1991 die pflegerelevante Literatur angesehen habe, gab es nur sehr wenige B\u00fccher f\u00fcr diesen Fachbereich. Jede \u00f6sterreichische Pflegeschule (zurzeit gibt es ca. 90 Pflegeschulen) hatte damals sicher einen &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=574\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht des Pflegewissenschaftlers Mag. 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