{"id":515,"date":"2008-01-16T06:06:21","date_gmt":"2008-01-16T05:06:21","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=515"},"modified":"2008-01-16T06:07:02","modified_gmt":"2008-01-16T05:07:02","slug":"health","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=515","title":{"rendered":"Das Web ver\u00e4ndert sich. Und der Zugang zur Medizin-Info?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=211\">von Mark Buzinkay<\/a><\/p>\n<p>Wir wissen, dass mit dem Begriff  &#8222;Web 2.0&#8220; ein fundamentaler Wandel in der Geschichte des Web und der Medien des vorigen Jahrhunderts eingetreten ist: die M\u00f6glichkeit f\u00fcr alle, sich zu artikulieren. Viele meinen, dass sei nicht besonders sinnvoll (siehe dazu auch die Debatte \u00fcber den Wert von <a href=\"http:\/\/www.buzinkay.net\/blog-de\/2006\/03\/wikipedia-open-access-co-herausforderung-fur-verlage\/\">Wikipedia<\/a>), und manchmal wird es kritisch und objektiv reflektiert (siehe dazu auch das <a href=\"http:\/\/www.buzinkay.net\/blog-de\/2007\/12\/everything-is-miscellaneous\/\">Buch von David Weinberger<\/a>). Von einigen wird negiert, dass die Idee des Mitmachens zwar eine technisch realisiert, in der Web-Wirklichkeit aber eine kaum gen\u00fctzte ist. Die Passivit\u00e4t der LeserInnen steht immer noch diametral der Bereitschaft, selbst Content zu erzeugen, entgegen. Nun, eine <strong>Studie<\/strong> (<a href=\"http:\/\/www.pewinternet.org\/pdfs\/PIP_Teens_Social_Media_Final.pdf\">hier<\/a> als pdf zum Download.)des Pew Internet &amp; American Life Project hat das nun widerlegt. Das hei\u00dft, dass eine neue Generation an Web-Nutzern diesen Aktivit\u00e4ten nachgeht:<\/p>\n<ul>\n<li> 59% aller US-Teeenager erzeugen in irgendeiner Form online Content<\/li>\n<li>35% aller M\u00e4dchen im Teenager-Alter bloggen, 20% sind es bei den Jungs<\/li>\n<li>54% aller M\u00e4dchen haben schon Fotos ver\u00f6ffentlicht, 19% der Burschen Videos<\/li>\n<li>39% aller Teenager haben schon mal k\u00fcnstlerische Werke publiziert (Zeichnungen, Geschichten, Videos, Bilder etc.)<\/li>\n<li>33% erarbeiten Inhalte auch f\u00fcr fremde Webseiten \/ Blogs<\/li>\n<li>27% haben ihre eigene Webseite<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Welt der weltweit-verf\u00fcgbaren Information ver\u00e4ndert sich, die M\u00f6glichkeiten von Web 2.0 werden zunehmend von einer neuen Generation wahrgenommen und genutzt. Welche Folgen hat das aber f\u00fcr die online Medizin? Im Web finden sich ja zunehmend Dienste, die Web 2.0 Elemente mit medizinischer Fach-Info anbieten &#8211; sowohl f\u00fcr \u00c4rzte wie auch f\u00fcr Patienten. <a href=\"http:\/\/www.buzinkay.net\/blog-de\/2006\/12\/medizin\/\">Suchdienste<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.buzinkay.net\/blog-de\/2006\/05\/hubmed-schnittstelle-fur-medizinische-fachliteratur\/\">Fachliteratur-Anzeigen<\/a>, <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=420\">Soziale Netzwerke<\/a> sind nur drei Beispiele aus vielen. Man spricht bereits von <strong>Health 2.0<\/strong>, eine neue Art der online Medizin, die auch die bereits bestehenden medizinischen Services ver\u00e4ndern wird (<strong><a href=\"http:\/\/www.idea-lounge.net\/learnmore\/learnmore-health20.html\">mehr zu Health 2.0 auch hier<\/a><\/strong>). Patienten versorgen sich zunehmend selbst aus dem Web mit Informationen, suchen sich Ihre \u00c4rzte selbst aus und publizieren Ihre Erfahrungen mit Heilverfahren, Spit\u00e4lern und Krankheiten. Ist unsere Medizin darauf vorbereitet?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Mark Buzinkay Wir wissen, dass mit dem Begriff &#8222;Web 2.0&#8220; ein fundamentaler Wandel in der Geschichte des Web und der Medien des vorigen Jahrhunderts eingetreten ist: die M\u00f6glichkeit f\u00fcr alle, sich zu artikulieren. Viele meinen, dass sei nicht besonders sinnvoll (siehe dazu auch die Debatte \u00fcber den Wert von Wikipedia), und manchmal wird es &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=515\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Das Web ver\u00e4ndert sich. 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