{"id":50344,"date":"2026-09-23T13:37:23","date_gmt":"2026-09-23T12:37:23","guid":{"rendered":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=50344"},"modified":"2026-09-23T13:38:38","modified_gmt":"2026-09-23T12:38:38","slug":"aus-den-medizinhistorischen-bestaenden-der-ub-meduni-wien-250-hermann-friedrich-gruenwald-internist-ns-verfolgter-4-4-2-93-13-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=50344","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [390]: Politzer, Leopold Maximilian \u2013 Kinderarzt, Assistent am Mauthner Kinderspital, Direktor des Ersten \u00f6ffentlichen Kinder-Krankeninstituts"},"content":{"rendered":"<p><strong>Politzer, Leopold Maximilian \u2013 Kinderarzt, Assistent am Mauthner Kinderspital, Direktor des Ersten \u00f6ffentlichen Kinder-Krankeninstituts<\/strong><\/p>\n<p><strong>Autor:<\/strong> <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">Dr. Walter Mentzel<\/a><\/p>\n<p><strong>Published online:<\/strong> 23.09.2026<\/p>\n<p><strong>Keywords:\u00a0<\/strong>Kinderarzt, Mauthner Kinderspital, Erstes \u00f6ffentliche Kinder-Krankeninstitut, Medizingeschichte, Wien<\/p>\n<p>Leopold Maximilian Politzer wurde am 28. Dezember 1814 als Sohn des Kaufmannes Mager Politzer und Juditha, geborene Dobitsek, in Arad in Ungarn (heute: Rum\u00e4nien) geboren. Er war mit Anna Politzer verheiratet.<\/p>\n<p>Politzer begann sein Medizinstudium an der Universit\u00e4t in Pest, setzte 1836 sein das Studium an der Universit\u00e4t Wien fort und promovierte hier an der Medizinischen Fakult\u00e4t am 26. M\u00e4rz 1839 zum Doktor der Medizin. Im selben Jahr konvertierte er vom j\u00fcdischen zum katholischen Glauben.<\/p>\n<p>Im Revolutionsjahr 1848 trat Politzer als politischer Publizist hervor. In der Schrift \u201e<a href=\"https:\/\/viewer.onb.ac.at\/10849AE2\/\">Die Mai-Revolution in Wien in ihrer Entwicklung und ihren Folgen pragmatisch dargestellt von Dr. L.M. Politzer\u201c, die er \u201eAllen Maik\u00e4mpfern\u201c widmet<\/a>e, setzte er sich mit den politischen Ereignissen im Mai 1848 und deren verfassungsrechtlichen Konsequenzen auseinander. Noch im selben Jahr ver\u00f6ffentlichte er \u201e<a href=\"https:\/\/viewer.onb.ac.at\/10849AC0\/\">Die Frage des konstituierenden Reichstags<\/a>\u201c, in der er seine Vorstellungen \u00fcber die Aufgaben des bevorstehenden \u00f6sterreichischen Reichstags und die k\u00fcnftige staatliche Ordnung formulierte. Ein Exemplar dieser Schrift versah Politzer mit der handschriftlichen Widmung \u201eDem Wiedner Leseverein\/Vom Verfasser.\u201c<\/p>\n<p><strong>Mauthnersche Kinderspital und Krippen-Verein<\/strong><\/p>\n<p>Nach seinem Studium war Politzer an dem 1837 von <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=23939\">Ludwig Mauthner<\/a> (1806-1858) gegr\u00fcndeten Mauthnerschen Kinderspital, dem sp\u00e4teren St. Anna-Kinderspital, als Assistent von Mauthner t\u00e4tig. Daneben arbeitete er als privater Kinderarzt und lebte bis etwa 1849 in der Leopoldstadt, Ferdinandgasse Nr. 652, wo sich auch seine Ordination befand. Ab etwa 1850 war er in Wien Stadt, Bazar Nr. 427, wohnhaft. W\u00e4hrend seiner \u00e4rztlichen T\u00e4tigkeit in der Leopoldstadt war er unmittelbar mit den dortigen prek\u00e4ren Lebens- und Wohnverh\u00e4ltnissen breiter Bev\u00f6lkerungsschichten konfrontiert. Sein besonderes Augenmerk galt dabei den gesundheitlichen und sozialen Folgen f\u00fcr Kinder. Bereits 1848 thematisierte er diese Verh\u00e4ltnisse in seiner Schrift \u201e<a href=\"https:\/\/viewer.onb.ac.at\/10367852\/\">Zu den Geheimnissen der Koststuben und der kleinen Kostkinder<\/a>\u201c.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Darin setzte er sich kritisch mit den Bedingungen auseinander, unter denen Kinder in Kostpflege und anderen Formen au\u00dferfamili\u00e4rer Versorgung aufwuchsen. Die gesundheitliche Gef\u00e4hrdung der Kinder betrachtete Politzer dabei nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit der grassierenden Armut, den prek\u00e4ren Wohnverh\u00e4ltnissen, mangelhafter Ern\u00e4hrung und Pflege sowie unzureichender Betreuung. Zugleich entwickelte er Vorschl\u00e4ge zur Kontrolle und Verbesserung der Kinderf\u00fcrsorge und verband damit medizinische mit gesellschaftlichen Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Sein Engagement setzte Politzer in den folgenden Jahren im Wiener Krippenverein fort. 1850 beteiligte er sich im Rahmen eines eigenen Komitees an der Errichtung einer Kinder- und S\u00e4uglingskrippe in der Leopoldstadt, deren Lokaldirektor er sp\u00e4ter wurde.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Diese Kinder- und S\u00e4uglingskrippe, eine sogenannte Creche, stand Kindern erwerbst\u00e4tiger, unbemittelter M\u00fctter zur Verf\u00fcgung und lag damit an der Schnittstelle von Kinderheilkunde, Armenf\u00fcrsorge, Frauenarbeit und \u00f6ffentlicher Gesundheit. Dazu ver\u00f6ffentlichte Politzer den Artikel \u201e<a href=\"https:\/\/viewer.onb.ac.at\/10849AD9\/\">Die Creche. In ihrer Bedeutung f\u00fcr unsere gesellschaftlichen Einrichtungen<\/a>\u201c, in dem er programmatisch die gesellschaftliche Bedeutung dieser Einrichtung herausarbeitete. Weitere Publikationen waren 1852 \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=kkj&amp;datum=1853&amp;page=64&amp;size=45&amp;qid=C4XEDOCQLE92PKAQZ0NAKJFAW1ZCK9\">Der Kinderarzt. Der Umgang der Mutter mit dem kranken Kinde<\/a>\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> und <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=kkj&amp;datum=1854&amp;qid=D4AYB91TO8LZGBGELZM532S7QDF0RO&amp;page=48\">Di\u00e4tische Briefe \u00fcber das Kindesalter<\/a>\u201c.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p><strong>Jahrbuch f\u00fcr Kinderheilkunde<\/strong><\/p>\n<p>Im Juni 1853 rief Politzer gemeinsam mit dem kaiserlichen Leibarzt und Primararzt des Wiedner St. Josef-Kinderspitals Franz Mayr (1814-1863) sowie dem Kinderarzt und Sekundararzt der Wiener k.k. Findel-Anstalt Moriz Schuller (1825-1874) das \u201eJahrbuch f\u00fcr Kinderheilkunde\u201c ins Leben. Nach dem Erscheinen des ersten Bandes 1857\/58<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> entwickelte es sich zu einer der bedeutenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften der Kinderheilkunde. Nach Mayrs Tod \u00fcbernahm Hermann Widerhofer (1832-1901) die Mitherausgeberschaft. Der Titel wurde sp\u00e4ter um den Zusatz \u201eund physische Erziehung\u201c erweitert. Hier publizierte Politzer Arbeiten, von denen sich Separatabdrucke in einer Sammlung unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2115521750003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,politzer%20l&amp;mode=Basic\">Original-Abhandlungen aus dem Gebiete der Kinderheilkunde : Separatabdr\u00fccke der gr\u00f6sstentheils im &#8222;Jahrbuch f\u00fcr Kinderheilkunde&#8220; von demselben erschienenen Arbeiten<\/a>\u201c in der Neuburger-Bibliothek der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin erhalten haben.<\/p>\n<p><strong>Erstes \u00f6ffentliche Kinder-Krankeninstitut<\/strong><\/p>\n<p>1853 trat Politzer in das <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=35134\">I. \u00f6ffentliche Kinder-Krankeninstitut<\/a> in Wien 1, Wollzeile ein und leitete die Institution bis 1882. Zu seinen Assistenten geh\u00f6rte sein sp\u00e4ter Nachfolger <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43821\">Max Kassowitz<\/a> (1842-1913). Hier entstanden zahlreiche seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Kinderheilkunde, darunter \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626738\">Beobachtungen und Erfahrungen aus der Poliklinik des ersten \u00f6ffentlichen Kinder-Kranken-Institut<\/a>\u201c. Politzer geh\u00f6rte seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu jenen Kinder\u00e4rzten in Wien, die eine Verwissenschaftlichung der Kinderheilkunde anstrebten. Er kritisierte die unzureichende wissenschaftliche Grundlage vieler therapeutischer Ma\u00dfnahmen, forderte st\u00e4rker rational und experimentell begr\u00fcndete Behandlungsmethoden und besch\u00e4ftigte sich intensiv mit Fragen der Diagnose und Fr\u00fcherkennung. Seine Arbeiten umfassten ein breites Spektrum der Kinderheilkunde. Neben der kindlichen Ern\u00e4hrung und Verdauungsphysiologie besch\u00e4ftigte er sich mit Gehirnkrankheiten bei Kindern sowie mit Fragen der Diagnostik und Therapie und bem\u00fchte sich um deren physiologische und experimentelle Fundierung. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die fr\u00fchzeitige Erkennung gef\u00e4hrlicher Krankheitsverl\u00e4ufe sowie deren prophylaktische und therapeutische Behandlung. Mit seinen w\u00e4hrend der langj\u00e4hrigen Leitung des Ersten \u00f6ffentlichen Kinder-Krankeninstituts und als Mitherausgeber des Jahrbuchs f\u00fcr Kinderheilkunde ver\u00f6ffentlichten Arbeiten geh\u00f6rte Politzer zu jener Generation von \u00c4rzten, die zur Etablierung der Kinderheilkunde als eigenst\u00e4ndige klinische und wissenschaftliche Disziplin in Wien beitrugen.<\/p>\n<p>Unter seinen zahlreichen Publikationen w\u00e4ren zu nennen: \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626743\">Therapeutische Erfahrungen \u00fcber die wichtigsten Heilmittel der Kinderpraxis<\/a>\u201c, \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626753\">Untersuchungen und Ideen zu Anbahnung wissenschaftlicher Grundlagen f\u00fcr die Di\u00e4tetik und Physische Erziehung des Kindes<\/a> \u201c, \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626754\">\u00dcber den Wert gewisser Einzelsymptome f\u00fcr die Diagnose mancher Krankheiten des Kindesalters<\/a>\u201c, \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626752\">Die Therapie der wichtigsten Krankheiten des kindlichen Alters<\/a>\u201c, \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626750\">Schematisieren und Individualisieren in der Diagnostik und Therapie<\/a>\u201c, sowie \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626741\">Zur Diagnose und Therapie der Krankheiten des Gehirns und seiner H\u00fcllen<\/a>\u201c. F\u00fcr Politzer standen dabei die besonderen physiologischen Bedingungen des Kindes als Grundlage von Ern\u00e4hrung und Therapie im Vordergrund. Ihm wird au\u00dferdem eine fr\u00fche, teilweise auch erste Beschreibung des Asthma bronchiale im Kindesalter zugeschrieben, die er in seiner im Jahrbuch f\u00fcr Kinderheilkunde ver\u00f6ffentlichten Studie \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2165757030003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,politzer%20l&amp;mode=Basic\">Asthma bronchiale. Bronchienkrampf im Kindesalter<\/a>\u201c vorlegte. In den Jahren 1875 und 1876 ver\u00f6ffentlichte er in der Wiener medizinischen Wochenschrift eine Artikelserie \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626747\">Zur Kritik und Reform der Therapie<\/a>\u201c.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> 1878 erschien von ihm die 395 Seiten umfassende Monografie \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626742\">Die Entstehung der Gefahr im Krankheitsverlauf<\/a>\u201c und 1879 ein von ihm gehaltener Vortrag \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626749\">\u00dcber die Pflege des kranken Kindes<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Politzer habilitierte sich im Jahr 1858 an der Universit\u00e4t Wien zum Privatdozenten im Fach P\u00e4diatrie,<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> im Juli 1877 wurde ihm der Titel eines au\u00dferordentlichen Professors verliehen.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Im Juni 1882 lie\u00df sich Politzer von der Leitung des Kinderkranken-Instituts entheben<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> und praktizierte in seiner Arztpraxis an seinem Wohnort in Wien 1, Franzensring 22, weiter. Zuvor war er in Wien 1, Tuchlauben 7, wohnhaft.<\/p>\n<p>Politzer war seit 1849 Mitglied der Gesellschaft der \u00c4rzte in Wien und Mitglied des Journalisten- und Schriftstellervereins Concordia. Im Rahmen einer 1867 durchgef\u00fchrten Initiative zur R\u00fcckkehr des 1848er-Revolution\u00e4rs Ferdinand Freiligrath (1810-1876) aus seinem Londoner Exil geh\u00f6rte auch Politzer zu den Spendern.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-50345\" src=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/politzer-l.m._todesanzeige-300x240.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/politzer-l.m._todesanzeige-300x240.jpg 300w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/politzer-l.m._todesanzeige.jpg 311w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Politzer Leopold Maximilian: Todesanzeige, Neue Freie Presse, 24.5.1888, S. 15.<\/p>\n<p>Leopold Maximilian Politzer starb am 23. Mai 1888 in Wien.<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>Matriken Wien, Rk., Erzdi\u00f6zese Wien, 01., St. Peter, Taufbuch, 01-04, Politzer Leopold Maximilian, 14.9.1839.<\/p>\n<p>UAW, Rektorat, Med. Fakult\u00e4t, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 170-186a, Politzer Leopold (Rigorosum Datum: 1838).<\/p>\n<p>UAW, Rektorat, Med. Fakult\u00e4t, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 175-1059, Politzer Leopold (Promotion Datum: 26.3.1870).<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2115521750003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,politzer%20l&amp;mode=Basic\">Politzer, Leopold Maximilian: Original-Abhandlungen aus dem Gebiete der Kinderheilkunde. Separatabdr\u00fccke der gr\u00f6sstentheils im &#8222;Jahrbuch f\u00fcr Kinderheilkunde&#8220; von demselben erschienenen Arbeiten. Wien: 1919.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592\/1-13]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626738\">Politzer, Leopold Maximilian: Beobachtungen und Erfahrungen aus der Poliklinik des ersten \u00f6ffentlichen Kinder-Kranken-Institutes. O.O. O.J.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592\/8]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626743\">Politzer, Leopold Maximilian: Therapeutische Erfahrungen \u00fcber die wichtigsten Heilmittel der Kinderpraxis. O.O. O.J.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592\/5]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626753\">Politzer, Leopold Maximilian: Untersuchungen und Ideen zu Anbahnung wissenschaftlicher Grundlagen f\u00fcr die Di\u00e4tetik und physische Erziehung des Kindes. Sonderdruck aus: Jahrbuch f\u00fcr Kinderheilkunde und physische Erziehung. Wien: typ. Zamarski &amp; Dittmarsch 1858.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592\/2]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626754\">Politzer, Leopold Maximilian: \u00dcber den Wert gewisser Einzelsymptome f\u00fcr die Diagnose mancher Krankheiten des Kindesalters. Sonderdruck aus: Jahrbuch f\u00fcr Kinderkrankheiten. O.O. O.J.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: SA-3497]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626752\">Politzer, Leopold Maximilian: Zur Therapie der wichtigsten Krankheiten des kindlichen Alters. Sonderdruck aus: Jahrbuch f\u00fcr Kinderheilkunde. O.O. O.J.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592\/1]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626750\">Politzer, Leopold Maximilian: Schematisieren und Individualisiren in der Diagnostik und Therapie. Sonderdruck aus: Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. Wien: 1878.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: SA-3495]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626741\">Politzer, Leopold Maximilian: Zur Diagnose und Therapie der Krankheiten des Gehirns und seiner H\u00fcllen. Allgemeine nosologische und diagnostische Vorbemerkungen. O.O. O.J.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 64592\/3]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2165757030003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,politzer%20l&amp;mode=Basic\">Politzer, Leopold Maximilian: Astma bronchiale, Bronchienkrampf im Kindesalter. Sonderdruck aus: Jahrbuch f\u00fcr Kinderheilkunde. Leipzig: Druck und Verlag von B.G. Teubner 1870.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Separata Bibliothek]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626747\">Politzer, Leopold Maximilian: Zur Kritik und Reform der Therapie. In: Wiener medizinische Wochenschrift (25) 1875. Sp. 337-339, 361-364, 504-507, 551-554, 572-574, 993-996, 1023-1026, 1098-110.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: Z-10.002\/25]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626742\">Politzer, Leopold Maximilian: Die Entstehung der Gefahr im Krankheitsverlaufe. Wien: Braum\u00fcller 1878.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 27573]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8626749\">Politzer, Leopold Maximilian: \u00dcber Pflege des kranken Kindes. Vortrag, gehalten am 21. J\u00e4nner 1879. Wien: typ. Reisser &amp; Ethofer 1879.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 47032]<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Politzer L.M., Zu den Geheimnissen der Koststuben und der kleinen Kostkinder, Wien 1848.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Krippen-Kalender. Jahrbuch f\u00fcr Frauen und M\u00fctter (Hrsg. von der Direction des Zentral-Vereine), Wien 1856, S. 83.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Krippen-Kalender. Jahrbuch f\u00fcr Frauen und M\u00fctter (Hrsg. von der Direction des Zentral-Vereine), Wien 1853, S. 16-24.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Krippen-Kalender. Jahrbuch f\u00fcr Frauen und M\u00fctter (Hrsg. von der Direction des Zentral-Vereine), Wien 1854, S. 1-5<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> The British medical journal, 9.6.1888, S. 1250.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 17, 1875, Sp. 337-339; Nr. 18, 1875, Sp. 361-364; Nr. 23, 1875, Sp. 504-507; Nr. 25, 1875, Sp. 551-554; Nr. 26, 1875, Sp. 572-574; Nr. 46, 1875, Sp. 993-996; Nr. 47, 1875, Sp. 1023-1026; Nr. 50, 1875, Sp. 1098-1101; Nr. 4, 1876, Sp. 76-79; Nr. 17, 1876, Sp. 399-401; Nr. 18, 1876, Sp. 420-422; Nr. 19, 1876, Sp. 449-451; Nr. 20, 1876, Sp. 478-480.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 20, 1858, S. 350.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Die Presse, 12. Juli 1877, S. 16<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Neue Freie Presse, 10.6.1882, S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Die Presse, 22.6.1867, S. 11<\/p>\n<p><strong>Normdaten<\/strong> (Person)<strong>:\u00a0 :<\/strong> <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=50344\">BBL<\/a>; GND: <a href=\"https:\/\/portal.dnb.de\/opac.htm?method=simpleSearch&amp;cqlMode=true&amp;query=nid%3D140183019\">140183019<\/a><\/p>\n<p>VAN SWIETEN BLOG der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien<br \/>\nBBL:\u00a0 <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=50344\">50344<\/a> (23.09.2026)<br \/>\nURL: <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=50344\">https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=50344<\/a><\/p>\n<p>Letzte Aktualisierung: 2026.09.23<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/VanSwietenBlog_M.Hartl_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-27008\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/VanSwietenBlog_M.Hartl_.jpg\" alt=\"Logo Margrit Hartl\" width=\"160\" height=\"54\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politzer, Leopold Maximilian \u2013 Kinderarzt, Assistent am Mauthner Kinderspital, Direktor des Ersten \u00f6ffentlichen Kinder-Krankeninstituts Autor: Dr. Walter Mentzel Published online: 23.09.2026 Keywords:\u00a0Kinderarzt, Mauthner Kinderspital, Erstes \u00f6ffentliche Kinder-Krankeninstitut, Medizingeschichte, Wien Leopold Maximilian Politzer wurde am 28. Dezember 1814 als Sohn des Kaufmannes Mager Politzer und Juditha, geborene Dobitsek, in Arad in Ungarn (heute: Rum\u00e4nien) geboren. Er &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=50344\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [390]: Politzer, Leopold Maximilian \u2013 Kinderarzt, Assistent am Mauthner Kinderspital, Direktor des Ersten \u00f6ffentlichen Kinder-Krankeninstituts<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":368,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,2911,5,1347,2,16,1391],"tags":[2915,2913,2914,3332,2908,3583,1614,2439,3220,1576],"class_list":["post-50344","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemeines","category-bio-bibliografisches-lexikon","category-medizingeschichte","category-medizinhistorische-bestaende-der-ub-meduni-wien","category-news","category-news1","category-separata-bibliothek","tag-bbl","tag-bio-bibliografisches-lexikon","tag-bio-bibliographisches-lexikon","tag-erste-oeffentliche-kinder-krankeninstitut","tag-kinderarzt","tag-mauthner-kinderspital","tag-medizingeschichte","tag-paediatrie","tag-revolution-1848","tag-wien"],"views":630,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50344","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/368"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50344"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50344\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50349,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50344\/revisions\/50349"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50344"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50344"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50344"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}