{"id":47091,"date":"2025-11-28T12:00:33","date_gmt":"2025-11-28T11:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=47091"},"modified":"2025-12-15T15:32:37","modified_gmt":"2025-12-15T14:32:37","slug":"aus-den-medizinhistorischen-bestaenden-der-ub-meduni-wien-250-hermann-friedrich-gruenwald-internist-ns-verfolgter-4-4-2-93-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=47091","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [350]: Brunner, Max \u2013 Praktischer Arzt, Schriftsteller, Freidenker, Volksbildner, NS-Verfolgter"},"content":{"rendered":"<p><strong>Brunner, Max \u2013 Praktischer Arzt, Schriftsteller, Freidenker, Volksbildner, NS-Verfolgter<\/strong><\/p>\n<p><strong>Autor:<\/strong> <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">Dr. Walter Mentzel<\/a><\/p>\n<p><strong>Published online: <\/strong>28.11.2025<\/p>\n<p><strong>Keywords:<\/strong> Praktischer Arzt, Schriftsteller, Monismus, Volksbildung, Medizingeschichte, Wien, NS-Verfolgter<\/p>\n<p>Maximilian (Max) Brunner wurde am 11. Juni 1871 in Wien geboren. Er war der Sohn des P\u00e4dagogen und Schriftstellers Philipp Brunner (1839-1904), Leiter einer st\u00e4dtischen M\u00e4dchenschule in Wien, und dessen Ehefrau Franziska (Fanny) (1846-1932), geborene Singer. Brunner entstammte einer stark bildungsb\u00fcrgerlich gepr\u00e4gten Familie: Sein Bruder Georg Brunner wirkte als Sekundararzt am Maria Theresia-Seehof San Pelagio in Rovinj (heute: Kroatien), sein zweiter Bruder Armin war Schriftsteller und Redakteur der \u201eNeuen Freien Presse\u201c, w\u00e4hrend sein dritter Bruder Emil als Buchh\u00e4ndler t\u00e4tig war. Seit 1907 war Max Brunner mit Madeleine Schreiber verheiratet.<\/p>\n<p>Brunner studierte an der Universit\u00e4t Wien Medizin und schloss das Studium am 23. Mai 1896 mit der Promotion ab. Anschlie\u00dfend er\u00f6ffnete er eine Privatpraxis in Wien 19, D\u00f6blinger Hauptstra\u00dfe 14.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> In den folgenden Jahren wechselte er mehrfach den Standort seiner Ordination: zun\u00e4chst 1897 nach\u00a0 Wien 9, M\u00fcllnergasse 6, dann 1901 nach Wien 16, Hasnerstra\u00dfe 71, sp\u00e4ter nach Wien 5, Siebenbrunnengasse 64 und zuletzt \u2013 noch vor dem Ersten Weltkrieg nach Wien 5, in die Reinprechtsdorferstra\u00dfe 29, wo er bis zu seiner Verfolgung im M\u00e4rz 1938 praktizierte und wohnhaft war. W\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges fungierte er zudem im Bezirk als Polizeiarzt der Sicherheitswachabteilung 5.<\/p>\n<p><strong>Brunner als Schriftsteller, Volksbildner und Vertreter des Monismus<\/strong><\/p>\n<p>Max Brunner trat als Freidenker hervor und engagierte sich in freidenkerischen Organisationen der Monisten, die nach 1900 besonders unter \u00c4rzten, Heilpraktikern, Hygienikern, Lehrern und Volksbildnern attraktiv war. Diese Organisation war 1906 in Jena von Ernst Haeckel (1834-1919) gegr\u00fcndet worden und erhielt 1909 mit Bildung einer Ortsgruppe in Wien einen Ableger. Im Juni 1913 konstituierte sich diese Wiener Ortsgruppe durch eine Statuten\u00e4nderung zum \u201eMonistenbund in \u00d6sterreich\u201c, dessen Gesch\u00e4ftsstelle sich im <a href=\"https:\/\/www.lexikon-provenienzforschung.org\/suschitzky-brueder-anzengruber-verlag-wien-leipzig-buchhandlung-antiquariat-leihbibliothek\">Anzengruber Verlag \u2013 Buchhandlung-Antiquariat-Leihbibliothek Br\u00fcder Suschitzky<\/a> in Wien 10, Favoritenstra\u00dfe 57 befand; einem Verlag und einer Buchhandlung mit N\u00e4he zur Freidenker- und Friedensbewegung sowie der \u00f6sterreichischen Sozialdemokratie, der sich auch auf monistische Literatur spezialisierte, eine eigene Verlagslinie (Verlag f\u00fcr monistische Naturphilosophie) etablierte und zum Zentrum \u00f6sterreichischer Monisten aufstieg. Zwischen 1913 und 1920 stand der Soziologe, Sozialreformer und Sozialdemokrat Rudolf Goldscheid (1870\u20131931) dem Monistenbund als Pr\u00e4sident vor. Zu den Mitgliedern z\u00e4hlten unter anderem die Friedensaktivistin Olga Misar (1876-1950), die sich zeitgleich in dem von <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=35867\">Hugo Klein<\/a> initiierten \u00d6sterreichische Bund f\u00fcr Mutterschutz engagierte, der Kinderarzt Josef Karl Friedjung (1871-1946), Friedrich Jodl (1849-1914), oder Ernst Mach (1838-1916), <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=28408\">Eugen Steinach<\/a> (1861-1944), Wilhelm Fliess (1858-1928) und <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=30386\">Magnus Hirschfeld<\/a> (1868-1935). Zu den weiteren Sympathisantenkreisen z\u00e4hlten die Vertreter des Wiener Kreises Otto Neurath (1882-1945) und Moritz Schlick (1882-1936) oder Max Adler (1873-1937) oder <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=32358\">Julius Tandler<\/a> (1869-1936).<\/p>\n<p>Brunners Engagement zielte darauf, den Monismus nicht nur als philosophische Weltanschauung, sondern als gesellschafts- und bildungspolitisches Programm zu etablieren, das in der Volksbildung, der Medizin und im Bereich der Sozialreformen praktisch zur Anwendung kommen sollte.<\/p>\n<p>Bereits 1911 hielt Brunner in Wien einen Vortrag \u00fcber \u201eEntwicklung, Wesen und Ziele des Monismus\u201c.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> 1912 folgte im \u201eMonistisch-belletristischen Verlag\u201c die gleichnamige Monografie<span style=\"text-decoration: line-through;\">\u201c<\/span>. Ein Jahr sp\u00e4ter folgte im Anzengruber-Verlag der Br\u00fcder Suschitzky die Schrift \u201eDarwinismus und Lamarckismus\u201c, in der Brunner dem \u201eultradarwinistischen\u201c Prinzip des Kampfes ums Dasein das Prinzip der gegenseitigen Hilfe gegen\u00fcberstellte. Eine ausf\u00fchrliche Rezension durch den Biologen und ebenfalls Mitglied des \u00d6sterreichischen Monistenbundes, Paul Kammerer (1880-1926), erschien im September 1913 in der <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=nfp&amp;datum=19120915&amp;seite=33&amp;zoom=60&amp;query=%22ziele%2Bdes%2Bmonismus%22&amp;ref=anno-search\">Neuen Freien Presse<\/a>.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Brunners Vortragst\u00e4tigkeit erstreckte sich \u00fcber mehrere intellektuelle Milieus, die zwischen Volksaufkl\u00e4rung, Sozialreform und freidenkerisch-sozialdemokratischem Engagement angesiedelt waren: 1916 propagierte er seine monistische Weltanschauung in dem Aufsatz \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=19160003&amp;query=(text:%22max+brunner%22)&amp;ref=anno-search&amp;seite=455\">Medizin und Weltanschauung<\/a>\u201c,<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> in dem er die Medizin als Bestandteil einer sozialen Kulturarbeit definierte und sich gegen Str\u00f6mungen der Naturheilkunde und gegen Impfskepsis wandte. Im selben Jahr sprach er vor der \u201eSozialp\u00e4dagogischen Gesellschaft\u201c am Anatomischen Institut der Universit\u00e4t Wien; der Vortrag<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> erschien 1917 in der Reihe \u201eFlugschriften der Sozialp\u00e4dagogischen Gesellschaft in Wien\u201c unter dem gleichnamigen Vortragstitel \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2156427240003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,brunner%20m&amp;facet=searchcreationdate,include,1800%7C,%7C1953&amp;mode=Basic&amp;offset=0\">Wege zum neuen Menschentum<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Weitere Vortr\u00e4ge hielt er im Rahmen des Wiener sozialdemokratischen Organisationsbereiches wie der Sozialistischen Vereinigung geistiger Arbeiter&#8220; (SOVEGA) (\u201eMenschheit Zukunft\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>) oder des Verbandes der sozialistischen Arbeiterjugend (\u201eNaturwissenschaft und Weltanschauung\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>). Auch feministische und freidenkerische Vereinigungen traten als Veranstalter auf, wie etwa der Neue Frauenklub (\u201eMechanistischer oder spiritueller Monismus\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>) sowie die Wiener Freidenkervereine \u201eVerein der Freidenker\u201c und \u201eBereitschaft\u201c. Im Wiener Volksbildungsverein St\u00f6bergasse leitete er zudem 1925 einen Kurs zu \u201e<a href=\"https:\/\/www.vhs.at\/files\/downloads\/TRPDgRjj8NVqr1UO3QG4qv9mdbKLqr1OgLNvs0iU.pdf\">Aufbau und Lebenst\u00e4tigkeit des menschlichen K\u00f6rpers<\/a>\u201c.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p>Daneben unterst\u00fctzte Brunner vor dem Ersten Weltkrieg als Mitglied den \u201eIsraelitischen Wohlt\u00e4tigkeits-Verein f\u00fcr Wieden und Margareten\u201c.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p>Max Brunner und seine Ehefrau wurden nach dem \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 wegen ihrer j\u00fcdischen Herkunft von den Nationalsozialisten verfolgt. Im Juli 1938 verlor Brunner seine Kassenzulassung als auch die Approbation des akademischen Titels \u2013 die Berufsaus\u00fcbung wurde ihm damit g\u00e4nzlich untersagt. Seine Ehefrau Madeleine Brunner verstarb am 26. September 1941 in Wien. Brunner selbst wurde zuletzt in eine Sammelwohnung in Wien 2, Hammer-Purgstall-Gasse 3, deportiert. Dort beging er am 7. J\u00e4nner 1942 Suizid.<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>Matriken der IKG Wien, Geburtsbuch 1871, Brunner Maximilian.<\/p>\n<p>UAW, Med. Fakult\u00e4t, Nationalien\/Studienkataloge, Sign. 134-0361, Brunner Max (Nationalien Datum: 1890\/91).<\/p>\n<p>UAW, Rektorat, Med. Fakult\u00e4t, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 177-41b, Brunner Max (Rigorosum Datum: 1893).<\/p>\n<p>UAW, Rektorat, Med. Fakult\u00e4t, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 188-524, Brunner Max (Promotion Datum: 23.5.1896).<\/p>\n<p>\u00d6StA, AdR, E-uReang, VVSt, VA, Zl. 43.155, Brunner Maximilian.<\/p>\n<p>Friedhofsdatenbank der IKG Wien: Brunner Max, Madeleine.<\/p>\n<p>Dokumentationsarchiv des \u00f6sterreichischen Widerstandes, Opfer-Datenbank: Brunner Max.<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2156427240003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,brunner%20m&amp;facet=searchcreationdate,include,1800%7C,%7C1953&amp;mode=Basic&amp;offset=0https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2156427240003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,brunner%20m&amp;facet=searchcreationdate,include,1800%7C,%7C1953&amp;mode=Basic&amp;offset=0\">Brunner, Max: Wege zum neuen Menschentum. Vortrag, gehalten am 24. Oktober 1916 in der Sozialp\u00e4dagogischen Gesellschaft in Wien. Sonderdruck aus: Flugschriften der Sozialp\u00e4dagogischen Gesellschaft in Wien. Wien: Verlag von Josef Gr\u00fcnfeld 1917.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Separata Bibliothek]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 30, 1896, Sp. 1355.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Deutsches Volksblatt, 6.12.1911, S. 12.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Neue Freie Presse, 15.9.1912, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 24, 1916, Sp. 909-912.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Neue Freie Presse, 22.10.1916, S. 17.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Arbeiter Zeitung, 11.11.1919, S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Arbeiter Zeitung, 18.10.1921, S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Arbeiter Zeitung, 8.10.1919, S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Nationalsozialismus &amp; Volkshochschulen. Gedenken an die Opfer. <a href=\"https:\/\/www.vhs.at\/files\/downloads\/TRPDgRjj8NVqr1UO3QG4qv9mdbKLqr1OgLNvs0iU.pdf\">https:\/\/www.vhs.at\/files\/downloads\/TRPDgRjj8NVqr1UO3QG4qv9mdbKLqr1OgLNvs0iU.pdf<\/a> [Stand: 28.11.2025]<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Jahresbericht des Isr. Frauen-Wohlth\u00e4tigkeits-Vereines f\u00fcr Wieden und Margarethen, Wien 1903, S. 9.<\/p>\n<p><strong>Normdaten<\/strong> (Person)<strong>:\u00a0 :<\/strong> <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=47091\">BBL<\/a>: ; <a href=\"https:\/\/portal.dnb.de\/opac.htm?method=simpleSearch&amp;cqlMode=true&amp;query=nid%3D138405507X\">GND<\/a>:<\/p>\n<p>VAN SWIETEN BLOG der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien<br \/>\nBBL:\u00a0 <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=47091\">47091<\/a> (28.11.2025)<br \/>\nURL: <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=47091\">https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=47091<\/a><\/p>\n<p>Letzte Aktualisierung: 2025.11.28<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/VanSwietenBlog_M.Hartl_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-27008\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/VanSwietenBlog_M.Hartl_.jpg\" alt=\"Logo Margrit Hartl\" width=\"160\" height=\"54\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brunner, Max \u2013 Praktischer Arzt, Schriftsteller, Freidenker, Volksbildner, NS-Verfolgter Autor: Dr. Walter Mentzel Published online: 28.11.2025 Keywords: Praktischer Arzt, Schriftsteller, Monismus, Volksbildung, Medizingeschichte, Wien, NS-Verfolgter Maximilian (Max) Brunner wurde am 11. 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