{"id":43223,"date":"2024-03-04T00:05:21","date_gmt":"2024-03-03T23:05:21","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43223"},"modified":"2024-07-19T13:31:23","modified_gmt":"2024-07-19T12:31:23","slug":"aus-den-medizinhistorischen-bestaenden-der-ub-meduni-wien-250-hermann-friedrich-gruenwald-internist-ns-verfolgter-4-4-2-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43223","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [273]: Jolles, Adolf \u2013 Chemiker und Inhaber des Chemisch-mikroskopischen Laboratoriums f\u00fcr hygienische, medizin-chemische und technisch-chemische Untersuchungen, NS-Verfolgter"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jolles, Adolf \u2013 Chemiker und Inhaber des<\/strong> <strong>Chemisch-mikroskopischen Laboratoriums f\u00fcr hygienische, medizin-chemische und technisch-chemische Untersuchungen, NS-Verfolgter<\/strong><\/p>\n<p><strong>Autor:<\/strong> <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">Walter Mentzel<\/a><\/p>\n<p><strong>Published online: <\/strong>04.03.2024<\/p>\n<p><strong>Keywords:<\/strong> Chemiker, Firmeninhaber, Medizingeschichte, Wien, NS-Verfolgter<\/p>\n<p>Adolf (Adolph) Jolles wurde am 9. November 1862 als Sohn von Fabian (Feibisch) Jolles und Pauline, geboren Fichtenholz (etwa 1840-1898), in Warschau (\u201eKongresspolen\u201c) geboren. Im Juli 1892 heiratete er in Wien die Tochter des Textilkaufmannes David Geiringer, Rosa Geiringer (1868-1942), mit der er die beiden T\u00f6chter, die Konzertpianistin Gertrud (1895-1996) und Paula Jolles (1901-2008) hatte.<\/p>\n<p>Nachdem Jolles an der Universit\u00e4t Breslau 1887 sein Chemiestudium mit seiner Promotion zum Dr. phil. absolviert hatte, arbeitete er als Assistent am amtlichen Laboratorium des st\u00e4dtischen Gesundheitsamtes der Stadt Breslau. Hier erwarb er sich als technischer Beamter umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der physiologischen und Nahrungsmittel-Chemie. 1889 kam er nach Wien, wo er am Hygiene-Institut der Universit\u00e4t Wien arbeitete, und ver\u00f6ffentlichte im selben Jahr den Artikel \u201eDie Hygiene in der Jubil\u00e4ums-Gewerbe-Ausstellung in Wien\u201c,<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> und \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=18890003&amp;query=text:%22adolf+jolles%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=117\">Die physiologische Seite der Alkoholfrage<\/a>\u201c.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> 1922\/23 inskribierte er an der Universit\u00e4t Wien Medizin.<\/p>\n<p><strong>Chemisch-mikroskopisches Laboratorium f\u00fcr hygienische, medizin-chemische und technisch-chemische Untersuchungen<\/strong><\/p>\n<p>Im Sommer 1889 gr\u00fcndete er gemeinsam mit seinem Bruder, dem Mediziner <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43221\">Maximilian Jolles<\/a> in Wien 9, T\u00fcrkenstra\u00dfe 9, das Chemisch-mikroskopische Laboratorium f\u00fcr hygienische, medizin-chemische und technisch-chemische Untersuchungen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Eine der ersten am Laboratorium vorgenommenen Untersuchungen publizierte er 1890 unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=klr&amp;datum=18900004&amp;query=text:%22adolf+jolles%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=636\">Ueber den chemischen Nachweis der Glycosurie<\/a>\u201c,<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>&nbsp; und weiters \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=mch&amp;datum=18900004&amp;query=text:%22adolf+jolles%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=472\">\u00dcber eine neue quantitative Methode zur Bestimmung der freien Salzs\u00e4ure des Magensaftes<\/a>\u201c,<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> und \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=18900003&amp;query=text:%22adolf+jolles%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=327\">Ueber die \u201eJodzahl\u201c der Harne und ihre Bedeutung f\u00fcr die Semiotik derselben<\/a>\u201c,<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> sowie ein am Laboratorium erstelltes \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=ocz&amp;datum=18900101&amp;query=text:%22adolf+jolles%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=1\">Gutachten <span style=\"text-decoration: line-through;\">\u201e<\/span>\u00fcber ein behufs chemischer und bacteriologischer Untersuchungen [\u2026] in Arad eingesandten, dem Badehausbrunnen zu Arad entnommenen Wasser<\/a>\u201c.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Nach dem Tode seines Bruders (1914) f\u00fchrte er das Laboratorium bis 1938 weiter. In diesem Laboratorium erfolgten neben Untersuchungen auf dem Gebiet der medizinischen Chemie und Mikroskopie, Untersuchungen im Bereich der Hygiene und im speziellen der Genuss- und Lebensmitteln, sowie von Gebrauchsgegenst\u00e4nden, aber auch synthetische und technologische Arbeiten f\u00fcr das Gewerbe, die Industrie und Landwirtschaft. Weiters besa\u00df Jolles gemeinsam mit seinem Bruder <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43221\">Maximilian<\/a> in Wien 10, eine Firma zur Erzeugung chemischer Pr\u00e4parate.<\/p>\n<p>1890 erhielten Adolf und Max Jolles auf der Bielitzer Gewerbeausstellung f\u00fcr ihre hygienische und technologischen Erfindungen eine Goldmedaille zuerkannt.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> 1893 beriet Adolf Jolles die montenegrinische Regierung \u00fcber die Einrichtung einer hygienischen Trinkwasserversorgung in deren Hauptstadt Cetijne.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Adolf-Jolles.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-43598 alignnone\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Adolf-Jolles.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"245\"><\/a><\/p>\n<p>Foto: Adolf Jolles, Die Stunde, 27.4.1935, S. 3.<\/p>\n<p><strong>Publizist<\/strong><\/p>\n<p>Seit der Gr\u00fcndung im Jahr 1887 war Jolles Redakteur der in Wien von Hans Heger (1855-1940) herausgegebenen Wochenschrift \u201ePharmaceutische Post\u201c sowie der \u201eZeitschrift f\u00fcr Nahrungsmittel-Untersuchung und Hygiene und Warenkunde. Eine Monatsschrift f\u00fcr chemische und mikroskopische Untersuchung von Nahrungs- und Genussmitteln, Gebrauchsgegenst\u00e4nden und f\u00fcr Hygiene\u201c (ab 1898: \u00d6sterreichische Chemiker-Zeitung). Jolles ver\u00f6ffentlichte zahlreiche weitere Aufs\u00e4tze und Gutachten in medizinisch-chemischen und technischen Zeitungen und Zeitschriften, darunter in der Zeitschrift des \u00f6sterreichischen Ingenieur-Vereines, den Monatsheften f\u00fcr Chemie, der Medizinischen Klinik, der Wiener medizinischen Wochenschrift und der Wiener klinischen Wochenschrift, oder der Allgemeinen Wiener medizinischen Zeitung. In der Separata-Bibliothek an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin sind von Adolf Jolles insgesamt 76 Sonderdrucke erhalten. Weiters ver\u00f6ffentlichte er in der siebenb\u00e4ndigen Reihe \u201eDie wissenschaftlichen Grundlagen der Ern\u00e4hrung\u201c 1926 \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2114940580003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,jolles%20a&amp;mode=Basic\">Die wissenschaftlichen Grundlagen der Ern\u00e4hrung. 1: Die Nahrungs- und Genu\u00dfmittel und ihre Beurteilung<\/a>\u201c und 1932 \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2118318940003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,jolles%20a&amp;mode=Basic\">Die wissenschaftlichen Grundlagen der Ern\u00e4hrung. 2: Die Vitamine : nebst einer Einleitung \u00fcber chemische Dynamik biologischer Vorg\u00e4nge<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>1900 erhielten Adolf und Max Jolles vom k.k. Ministerium des Inneren die Autorisierung zur Vornahme von chemischen und bakteriologischen Untersuchungen von Nahrungs- und Genussmittel.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Wie sein Bruder <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43221\">Maximilian <\/a>war er k.k. landesgerichtlich beeideter Sachverst\u00e4ndiger und Sch\u00e4tzmeister f\u00fcr Lebensmittelchemie. 1904 nahm er an der Naturforscherversammlung in Breslau teil,<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> 1906 am Kongress der Gesundheitspolizei in Genf,<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> 1912 am Naturforscher- und \u00c4rztetag in M\u00fcnster.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p><strong>Universit\u00e4re Laufbahn<\/strong><\/p>\n<p>1896 erfolgte die Ernennung Jolles zum Dozenten f\u00fcr Chemie und Mikroskopie der Nahrungs- und Genussmittel am Technologischen Gewerbemuseum, 1909 erhielt er den Titel Professor (vom Ministerium f\u00fcr \u00f6ffentliche Arbeiten)<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> und 1918 wurde er zum Dozenten f\u00fcr chemische und mikroskopische \u00dcbungen in der markttechnischen Beurteilung der wichtigsten Lebensmittel und Gebrauchsgegenst\u00e4nde an der k.k. Exportakademie (sp\u00e4tere Hochschule f\u00fcr Welthandel) ernannt. 1931 bekam er die Lehrbefugnis f\u00fcr Technologie unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der markttechnischen Untersuchung und Beurteilung der wichtigsten Nahrungs- und Genussmittel zuerteilt.<\/p>\n<p><strong>Volksbildner<\/strong><\/p>\n<p>Seit sp\u00e4testens 1889 war er als Vortragender im Allgemeinen Nieder\u00f6sterreichischen Volksbildungsverein aktiv, wo er zu Nahrungs- und Genussmittel<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14], <\/a>oder zur Bestimmung der Luftqualit\u00e4t<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> referierte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges bekam er 1915 das Ehrenzeichen f\u00fcr die Verdienste um das Rote Kreuz verliehen, sowie 1935 den Titel eines a.o. Professors an der Hochschule f\u00fcr Welthandel durch den Bundespr\u00e4sidenten der Republik \u00d6sterreich.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Jolles war Mitglied des \u00d6sterreichischen Ingenieur- und Architektenvereines, der Chemisch-physikalischen Gesellschaft in Wien und des Verein \u00d6sterreichischer Chemiker.<\/p>\n<p><strong>Verfolgung und Ermordung<\/strong><\/p>\n<p>Adolf Jolles und seine Ehefrau Rosa waren j\u00fcdischer Herkunft und nach dem \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt. Nach dem \u201aAnschluss\u2018 im M\u00e4rz 1938 wurde ihm die Lehrbefugnis entzogen und am 13. August 1942 erfolgte die Deportation von Adolf und Rosa Jolles aus ihrer Wohnung in Wien 9, Peregringasse 1\/13 in das Ghetto Theresienstadt. Rosa wurde am 7. September 1942 und Adolf Jolles am 13. November 1942 ermordet. Ihr \u201egesamtes bewegliches und unbewegliches Verm\u00f6gen\u201c wurde ihnen gem\u00e4\u00df \u00a7 1 der Verordnung \u00fcber die Einziehung volks- und staatsfeindlicher Verm\u00f6gens im Lande \u00d6sterreich (vom 18.11.1938, RGBl. 1, S. 1620) zugunsten des Deutschen Reiches entzogen. Seinen T\u00f6chtern gelang mit ihren Familien die Flucht aus \u00d6sterreich, sie lebten danach in den USA.<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>Matriken der IKG Wien, Trauungsbuch, 1892, Jolles Adolf, Geiringer Rosa.<\/p>\n<p>WStLA, 2.3.3.B74.38.465, Handelsregister, E 38\/465, Erzeugung chemischer Pr\u00e4parate Dr. A. Jolles.<\/p>\n<p>OeStA. AdR, HBbBuT, BMfHuV, Allg. Reihe, Sekt IV 1919, Zl. 25.550, Jolles Adolf Doz. Dr., chemischen und mikroskopischen \u00dcbungen an der Exportakademie, Anempfehlung, 1919.<\/p>\n<p>OeStA, AdR, E-uReang, VVSt, VA, Zl. 46.836, Jolles Adolf.<\/p>\n<p>Arolsen-Archiv, Inhaftierungsdokumente, 1.2 Verschiedenes, 1.2.1 Deportationen und Transporte, 1.2.1.1 Deportationen, Deportationen aus dem Gestapobereich Wien (1939-1945), Jolles Adolf.<\/p>\n<p>Arolsen-Archiv, Inhaftierungsdokumente, 1.1 Lager und Ghettos, 1.1.42 Ghetto Theresienstadt, 1.1.42.2 Kartei Theresienstadt, Ghetto Theresienstadt-Kartei, Jolles Adolf.<\/p>\n<p>Ghetto Theresienstadt, Todesfallanzeige, Jolles Adolf, Rosa.<\/p>\n<p>Gedenkbuch f\u00fcr die Opfer des Nationalsozialismus an der Hochschule f\u00fcr Welthandel 1938-1945, Jolles Adolf a.o. Prof.<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2114940580003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,jolles%20a&amp;mode=Basic\">Jolles, Adolf: Die wissenschaftlichen Grundlagen der Ern\u00e4hrung. 1.: Die Nahrungs- und Genu\u00dfmittel und ihre Beurteilung. Leipzig, Wien: Deuticke 1926.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Gesellschaft der \u00c4rzte Bibliothek, Sign.: G\u00c4-21372]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2118318940003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,jolles%20a&amp;mode=Basic\">Jolles, Adolf: Die wissenschaftlichen Grundlagen der Ern\u00e4hrung. 2.: Die Vitamine, nebst einer Einleitung \u00fcber chemische Dynamik biologischer Vorg\u00e4nge. Leipzig, Wien: Deuticke 1932.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Gesellschaft der \u00c4rzte Bibliothek, Sign.: G\u00c4-21372]<\/p>\n<p><strong>Referenzen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 38, 1889, S. Sp. 1291-1294; Nr. 39, 1889, Sp. 1325-1327.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 6, 1889, Sp. 229-230.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Wiener Allgemeine Zeitung, 10.7.1889, S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Internationale klinische Rundschau, Nr. 31, 1890, Sp. 1275-1278; Nr. 32, 1890, Sp. 1323-1325.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Monatshefte f\u00fcr Chemie, Wien 1890, S. 472-481.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 16, 1890, Sp. 649-653.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Zeitschrift f\u00fcr Nahrungsmittel-Untersuchung und Hygiene, H. 1, 1890, S. 1-11.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Allgemeine Wiener medizinische Zeitung, 26.8.1890, S. 407.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Zeitschrift des \u00f6sterreichischen Ingenieur-Vereines, Nr. 16, 1900, S. 267.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Neue Freie Presse, 21.9.1904, S. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 18.8.1906, S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Die Zeit, 17.9.1912, S. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Die Zeit, 25.8.1909, S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Wiener Allgemeine Zeitung, 6.1.1889, S. 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Arbeiter Zeitung, 17.1.1890, S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Die Stunde, 27.4.1935, S. 3.<\/p>\n<p><strong>Normdaten<\/strong> (Person)<strong>: <span style=\"color: black; font-family: Lucida Sans Unicode,Lucida Grande,sans-serif,EmojiFont,Apple Color Emoji,Segoe UI Emoji,NotoColorEmoji,Segoe UI Symbol,Android Emoji,EmojiSymbols; font-size: small;\"><span id=\"divtagdefaultwrapper\">Jolles, Adolf<\/span><\/span> :<\/strong> BBL: <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43223\">43223<\/a>; GND: <a title=\"https:\/\/d-nb.info\/gnd\/11716738X\" href=\"https:\/\/d-nb.info\/gnd\/11716738X\">11716738X<\/a>;<\/p>\n<p>VAN SWIETEN BLOG der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien<br \/>\nBBL:&nbsp; 43223 (04.03.2024)<br \/>\nURL: https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43223<\/p>\n<p>Letzte Aktualisierung: 20240304<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/VanSwietenBlog_M.Hartl_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-27008\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/VanSwietenBlog_M.Hartl_.jpg\" alt=\"Logo Margrit Hartl\" width=\"160\" height=\"54\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jolles, Adolf \u2013 Chemiker und Inhaber des Chemisch-mikroskopischen Laboratoriums f\u00fcr hygienische, medizin-chemische und technisch-chemische Untersuchungen, NS-Verfolgter Autor: Walter Mentzel Published online: 04.03.2024 Keywords: Chemiker, Firmeninhaber, Medizingeschichte, Wien, NS-Verfolgter Adolf (Adolph) Jolles wurde am 9. November 1862 als Sohn von Fabian (Feibisch) Jolles und Pauline, geboren Fichtenholz (etwa 1840-1898), in Warschau (\u201eKongresspolen\u201c) geboren. 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