{"id":41893,"date":"2023-10-01T01:50:10","date_gmt":"2023-10-01T00:50:10","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=41893"},"modified":"2023-09-26T13:06:39","modified_gmt":"2023-09-26T12:06:39","slug":"gastautor-prof-dr-peter-heilig-neuromagie-und-unfaelle-2-2-2-2-3-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-3-2-3-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=41893","title":{"rendered":"Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Das &#8218;Narrent\u00fcrmchen&#8216; &#8211; eine Metapher."},"content":{"rendered":"<p><strong>Das &#8218;Narrent\u00fcrmchen&#8216; &#8211; eine Metapher.<\/strong><\/p>\n<p><em>SALUTI ET SOLATIO AEGRORUM. JOSEPHUS II. ANNO DOMINI MDCCLXXXIV<\/em><\/p>\n<p>Den h\u00f6chsten Punkt des Narrenturms kr\u00f6nte ein T\u00fcrmchen. Verspielt oktogonal, einem Sehnendach aufreitend und &#8218;gen Himmel weisend&#8216; &#8211; mit vergoldeter Spitze. Kr\u00f6nung von mancherlei Merkw\u00fcrdigkeiten aus der Zeit des &#8218;aufgekl\u00e4rten&#8216; Absolutismus. Die ~ runde Form des Turmes &#8211; &#8218;Revolutionsklassizismus&#8216;, sei ein Symbol des Tollen: <em>\u201etourner la tete\u201c <\/em>(WiKliWo1886, 10).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Josef2-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-41899\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Josef2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"556\"><\/a><\/p>\n<p>Josef der Zweite stieg &#8218;mehrmals pro Woche&#8216; hinauf, ganz nach oben, zu seinem geliebten Karb\u00e4uschen &#8211; einem &#8218;Altan&#8216;, ungeachtet des <em>&#8218;odeur degoutante&#8216; <\/em>(Sprache des Hofes) oder <em>&#8218;Ogue&#8216;<\/em> (<em>vox populi<\/em> bzw. &#8211; <em>miserae plebis<\/em>) um dort Beobachtungen zu machen. Sogar seine Privatschatulle stellte er zur Verf\u00fcgung f\u00fcr diese Lieblings \u2013 Idee, den Narren-&#8218;Guglhupf&#8216; \u2013 es war die B\u00f6rse eines Mannes, welcher nicht um seiner Freigiebigkeit willen ger\u00fchmt wurde. Eine unfreiwillig komische <em>Episode vom Spittelberg <\/em>(gut erfunden?) illustriert dies. <em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Josef.Zweite.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-41898\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Josef.Zweite.jpg\" alt=\"\" width=\"361\" height=\"337\"><\/a><\/p>\n<p>In den Annalen wurde er zum &#8218;Erfinder&#8216; des Narrenturms gemacht. Jede Phase des Bau-Fortschrittes wurde von Allerh\u00f6chster Seite akribisch \u00fcberwacht. Dennoch schlichen sich einige dumme Fehler ein &#8211; nicht viel anders als heute, &#8218;Pfusch am Bau&#8216;. Jedoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass vielleicht Absicht dahintersteckte: Schon Baumeister der Antike verbargen kleine Fehler in ihren ansonsten vollkommenen Aedifizien um die G\u00f6tter nicht zu erz\u00fcrnen.<\/p>\n<p><em>\u201eWie eine riesige Maschine funktioniere der Staat\u201c <\/em>(Josef II. an Staatskanzler Kaunitz). \u201eDiese Normen leiten sich direkt von Gott ab. Der Verwalter dieser g\u00f6ttlichen Ordnung sei der Kaiser, Erster nach Gott und &#8211; Erster im Narrenturm (lt. Inschrift). \u201eEin so gewaltiges Uhrwerk sei nur in Gang zu halten, wenn ein so m\u00e4chtiges Gewicht wie die Pers\u00f6nlichkeit des Kaisers darauf wirke\u201c (J.P. Frank). Der Kaiser kultivierte seinen Wahn, ohne R\u00fccksicht auf Verluste.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Diwisch-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-41895\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Diwisch-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"275\" height=\"648\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Blitz&#8217;ab&#8217;leiter:<\/strong> \u201eProkop Divi\u0161 (Pater Procopius Divisch) und seine Blitzableiter-Versuche waren Joseph II. bekannt.&nbsp; Am Modell des Narrenturmes, das vermutlich aus der Erbauungszeit stammt, ist ein Blitzableiter dargestellt. Die Reste des Blitzableiters sind in einer Art montiert, die zeigt, dass sie aus der Erbauungszeit 1783\/1784 stammen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.digital.wienbibliothek.at\/wbrobv\/content\/titleinfo\/1485867\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-41901\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/1485870-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"369\" height=\"753\"><\/a><\/p>\n<p>Abbildung: <a href=\"https:\/\/www.digital.wienbibliothek.at\/wbrobv\/content\/titleinfo\/1485867\">Wien Bibliothek im Rathaus,&nbsp;<\/a><a href=\"https:\/\/resolver.obvsg.at\/urn:nbn:at:AT-WBR-46993\">urn:nbn:at:AT-WBR-46993<\/a><\/p>\n<p>\u201eEs ist unklar, ob es sich tats\u00e4chlich um einen Blitzableiter oder um einen Blitzf\u00e4nger (zu &#8218;Heilungszwecken&#8216; der Insassen) handelte. Es sieht so aus, als ob man Blitze in der Geb\u00e4udemitte geradezu einfange<strong>n <\/strong>wollte, weil man sich heilende Wirkungen auf die (geistig und seelisch) Kranken erwartete (\u201eelektrodynamische Brachialtherapie\u201c). Man unterschied zwischen &#8218;heilbaren&#8216; und &#8218;unheilbaren&#8216; Irren. Die Unheilbaren verblieben im Narrenturm &#8211; im Sinne des aufgekl\u00e4rten Vernunft-Denkens (sic) hielt Josef der Zweite in einem Hofdekret von 1781 fest, wen er im Gugelhupf unterzubringen gedachte.\u201c<\/p>\n<p>\u201ePro Zimmer waren 2 Patienten untergebracht, die zu Beginn keine T\u00fcr zum Verriegeln besa\u00dfen. Die \u201eleisen\u201c Patienten durften sich in dem Geb\u00e4ude frei bewegen, w\u00e4hrend die \u201elauten\u201c, \u201etobenden\u201c und \u201eunreinen\u201c Patienten in einzelne Zellen mit Bodenringen und Eisenketten zur Fixierung und Ruhigstellung \u201eeinquartiert\u201c wurden. Somit wurden hier ebenso wie im restlichen Allgemeinen Krankenhaus, eine Klassenunterscheidung (im Allgemeinen Krankenhaus gab es 4 Klassen) zwischen \u201ebraven\u201c und \u201eb\u00f6sen\u201c Patienten gemacht. Die \u201eB\u00f6sen\u201c z\u00e4hlten hierbei zu den schweren, geisteskranken F\u00e4llen.<\/p>\n<p>Trotz der barbarisch erscheinenden Unterbringung der Kranken stellte die Errichtung des Narrenturms eine Verbesserung in der Behandlung der \u201eIrren\u201c dar. Erstmals wurden sie als Kranke und nicht als b\u00f6se \u201eBesessene\u201c angesehen. Doch dieser Fortschritt kam nur in kleinen Schritten. Erst im Jahre 1817, drei\u00dfig Jahre nach Bezug des Narrenturms, wurde ein leitender Arzt ernannt. Bis dahin wurden die Kranken von jungen \u00c4rzten des Allgemeinen Krankenhauses mitversorgt. Das prim\u00e4re Ziel war die Ruhigstellung der Insassen\u201c und abgesehen davon &#8211; Di\u00e4ten, Hungerkur und Aderl\u00e4sse als &#8218;Therapie&#8216;.<\/p>\n<p><strong>Wasser: <\/strong>gab es keines. Schon gar nicht f\u00fcr den &#8218;Abtritt&#8216; &#8211; dieser war nicht an das Kanalnetz angeschlossen.<\/p>\n<p><strong>Luft: <\/strong>es dominierte Miasmen-\u00e4hnlich ein <em>&#8218;Ogu(e)&#8216;&nbsp; &#8211; <\/em>Alt-Wienerisch (verw. mit <em>hautgout<\/em>), strenges Bouquet<\/p>\n<p><strong>Akustik: &#8218;<\/strong>wildes Schreyen und Tosen, in der Nacht tobten sie am meisten&#8216;.<\/p>\n<p><strong>Heizung: <\/strong>funktionierte auch nicht. Rauchgase und kalte Luft str\u00f6mten in die Zellen.<\/p>\n<p><strong>Fenster: <\/strong>unverglast.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Fibonacci-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-41896\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Fibonacci-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"301\" height=\"394\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Die<\/strong> omin\u00f6se <strong>Zahl achtundzwanzig<\/strong> schwebt als eines von seltsam kryptischen Mysterien \u00fcber dem Narrenturm. <em>Leonardo Fibonacci<\/em> (aka Leonardo da Pisa) steckt nicht hinter dieser Architektur-Geometrie, auch keine von &#8218;Irrationalen H\u00f6heren Zahlenphilosophien&#8216;. Verschw\u00f6rungsphantasien waren noch nicht en vogue, aber Rosenkreuzer zum Beispiel galten als &#8218;\u00fcbliche Verd\u00e4chtige&#8216;. Zahlenmystik, Astrologie, Astral-Religion und Alchemie (nicht die \u00fcbliche Goldmacher-&#8218;Hexerei&#8216;, sondern sogenannte &#8218;Transmutationen&#8216;), Okkultismus und Aberglaube sowie absurde Privatoffenbarungen des &#8218;Mischmonsters&#8216; Klerus-Adel-Milit\u00e4r richteten Unheil aller Art an. &#8218;Lunatics&#8216; h\u00e4ngt als freie Assoziation mit dem Mond und seinen Phasen zusammen. Die Verbindung von &#8218;Mondbahn&#8216; und Krankheit erhielt den Terminus Technicus &#8218;Iatromathematik&#8216;.<\/p>\n<p>Die Verbindung zwischen Krankheit und dem Digitalen erinnert an Wundergl\u00e4ubigkeit und Aberglauben der dunklen Geschichte. Oktroyierte Unfehlbarkeit und absolute Allwissenheit k\u00fcnstlicher &#8218;Intelligenz&#8216; (KI) schuf eine treu eingeschworene und st\u00e4ndig wachsende Schar von &#8218;Aposteln&#8216;. Der Werkzeug-Charakter der KI geriet allm\u00e4hlich in Vergessenheit und &#8218;Autonomie&#8216; wurde in alle m\u00f6glichen Anwendungsgebiete hineininterpretiert. <strong><em>&#8218;Es&#8216;<\/em> <\/strong>kann jedoch absolut nichts <em>von sich aus<\/em>, denn <em>&#8218;<strong>res&#8216;<\/strong><\/em> unterscheidet sich wesentlich vom <strong><em>&#8218;ens a se&#8216;.<\/em><\/strong><em> Es <\/em>hat weder <em>Selbst<\/em> noch <em>Ich, <\/em>kein<em> Bewusstsein, <\/em>kein <em>Gewissen, <\/em>keine<em> Ethik <\/em>(Beispiel<em> Killerdrohnen<\/em>) und keine <em>Moral. <\/em>Ein <em>Ding <\/em>(KI) kann nicht von sich aus &#8218;autonom&#8216; agieren &#8211;&nbsp; \u201e<em>Du hast wohl recht, ich finde nicht die Spur von einem Geist &#8211; und alles ist Dressur \u201e&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/em>Faust 1. Johann Wolfgang Goethe<\/p>\n<p>&#8222;<em>Die gesamte Geschichte durchzieht das Ph\u00e4nomen, dass Regierungen und Regierende eine Politik betreiben, die den eigenen Interessen zuwiderl\u00e4uft.&#8220;&nbsp; <\/em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/>\nBarbara Tuchmann<\/p>\n<p><strong>Zukunft:<\/strong> Der Transformationsindex bewertet Qualit\u00e4t von Demokratie, Marktwirtschaft und Regierungsf\u00fchrung in 137 Entwicklungs- und Transformationsl\u00e4ndern. Seit dem Jahr 2001 ist die Zahl der Autokratien h\u00f6her (71) als die der Demokratien (67) (lt. Bertelsmann-&#8218;BTI&#8216;), wobei der Josefinische, der &#8218;aufgekl\u00e4rte&#8216; Absolutismus als mildere Spielart &#8218;teratologischer&#8216; Politik- Entartungen einzuordnen w\u00e4re. Die &#8218;Big-Brother&#8216;- Autokratien der Gegenwart verdienen keinerlei lobendes Attribut, weder <em>aufgekl\u00e4rt<\/em> noch <em>abgekl\u00e4rt.<\/em><\/p>\n<p>George Orwell mangelte es an Phantasie.<\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><strong>ZU ENDE GEDACHT: <\/strong>Dem Homo, vormals -sapiens, entglitt das Steuerruder. &#8218;Die Geister, die er rief&#8216;, narren ihn. ( <em>\u201eDie ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los\u201c<\/em>.&nbsp; Zauberlehrling. Johann Wolfgang Goethe).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/MaThebw-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-41900\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/MaThebw-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"359\" height=\"267\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Theresianisch-Josephinische Reformen<\/strong> verdienen gew\u00fcrdigt zu werden. Jedoch nicht unbedingt und nicht alle, denn aus Fehlern darf, besser &#8211; muss gelernt werden; siehe: \u201eEinige Universit\u00e4ten wurden zu Lyzeen herabgedr\u00fcckt und die Forschung nicht gef\u00f6rdert\u201c: ein entscheidender &#8211; ein wunder Punkt. <strong>Evidence Based Politics (EBP) <\/strong>w\u00e4re eine Option, etwa, analog zu der Evidence Based Medicine (EBM). Die \u00c4ra irrationaler Entscheidungen, basierend auf Autokratie-Ignoranz, neigte sich dem Ende zu. Sie w\u00e4re Geschichte &#8211; und mit ihr die Torheit der Regierenden &#8211; eine Zielvorstellung &#8211; ein frommer Wunsch.<\/p>\n<p><strong>Epilog: <\/strong>F\u00fcr die<strong> <em>&#8218;<\/em><\/strong><em>Leading Lunatics&#8216;<\/em> dieses Planeten lie\u00dfen sich Pracht und Herrlichkeit des legend\u00e4ren Wiener &#8218;Guglhupf&#8216; wiederherstellen, mit einem neuen Oktog\u00f6nchen f\u00fcr den jeweiligen <em>&#8218;Gang Leader&#8216;<\/em>. Selbst Imperator Josef II. als &#8218;Arbiter&#8216;- lie\u00dfe sich ersetzen, welch blasphemischer Gedanke &#8211; durch einen Roboter.<\/p>\n<p><strong> <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Freud-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-41897\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Freud-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"402\"><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Dass Siegmund Freud einen der R\u00e4ume des Narrenturms als Dienstzimmer n\u00fctzte, wird \u00fcberliefert. Ein gutes Omen? Dazu ein Aper\u00e7u des &#8211; trotzdem lachenden Viktor Frankl:<\/p>\n<p>\u201eWenn es bei der Psychoanalyse nur ein bisserl schlechter wird, dann ist schon viel gewonnen.\u201c&nbsp;&nbsp; (pers. Mitteilung).&nbsp; https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=26794&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Tafel im Hause Gutenberggasse 13 (Gasthaus \u201eWitwe Bolte\u201d) erinnert: <em>\u201eDurch dieses Thor im Bogen ist Kaiser Joseph II. geflogen\u201d, nachdem <\/em>er gewisse Dienste in Anspruch nehmen wollte, sich aber zu knauserig zeigte. Es handelte sich hierbei jedoch um keine der geheimen Reisen des &#8218;Grafen von Falkenstein&#8216;.<\/p>\n<p>Sein Wahlspruch: &#8222;virtute et exemplo &#8211; Durch Tugend und Beispiel&#8220;<\/p>\n<p>Autokratien: Tendenz steigend.<\/p>\n<p>Demokratien: schw\u00e4cheln<\/p>\n<p>Teratologie: nicht kompensierbare Fehl-Entwicklungen, &#8218;Monstr\u00f6sit\u00e4ten&#8216;.<\/p>\n<p>Oktogone: achteckigen Grundriss haben auch das Lusthaus und eine &#8218;Teufelskirche&#8216; in Wetzlas (N\u00d6): \u00fcber geheime &#8218;alchemistische&#8216; Experimente &#8211; in Verbindung mit dem Kaiserhaus wurde berichtet.<\/p>\n<p>Arbiter elegantiarum: Petronius<\/p>\n<p>Arbiter stultorum: nomina sunt odiosa<\/p>\n<p>&nbsp;Lit.:<\/p>\n<p>www.tagblatt-wienerzeitung.at\/nachrichten\/zeitreisen\/298956-Der-Blitzableiter-am-Narrenturm.html<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nVitecek D (2023) der Wiener Narrenturm. Springer VS<\/p>\n<p>www.archaeo-now.com\/2020\/04\/19\/der-narrenturm-ein-heim-f%C3%BCr-die-irren-wiens\/<\/p>\n<p>Tuchmann B (1984) <em>THE MARCH OF FOLLY.&nbsp; <\/em>FROM TROY TO VIETNAM. Knopf, NY&nbsp;(2001)&nbsp; Die Torheit der Regierenden S. Fischer<\/p>\n<p>www.v-dem.net\/publications\/democracy-reports\/<\/p>\n<p>www.mdr.de\/wissen\/demokratie-autokratie-zunahme-weltweit-100.html<\/p>\n<p>Sturmberger H (1957) Kaiser Ferdinand II. und das Problem des Absolutismus. Geschichte u. Politik<\/p>\n<p>Sturminger W (1786) Gr\u00fcndlicher Beweis, das es in Wien keine Narren giebt. Wien ical.co\/solution-<br \/>\nwww.digital.wienbibliothek.at\/wbrobv\/content\/titleinfo\/1485867<\/p>\n<p>Stohl A (2000) Der Narrenturm oder die dunkle Seite der Wissenschaft. B\u00f6hlau<\/p>\n<p>Wolf HM (1995) Merkw\u00fcrdiges aus dem alten Wien. Elbem\u00fchl<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Elbemuehl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-41904\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Elbemuehl.jpg\" alt=\"\" width=\"278\" height=\"623\"><\/a><\/p>\n<p>\u201eUnd woraus besteht die Welt: Mehrenteils aus Thoren\u201c. Hagedorn<\/p>\n<p>Gender: beyond<\/p>\n<p>Interest: no conflict<\/p>\n<p>******************************************<\/p>\n<p>Einladung zur Veranstaltung<\/p>\n<p>Medizin aktuell<\/p>\n<h2><strong>Verkehrsmedizin &#8211; Prophylaktisches<\/strong><\/h2>\n<p>Mittwoch, 25. Oktober 2023, 19:00 Uhr<\/p>\n<p>Informationen und Programm: <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/231025_Verkehrsmedizin.pdf\">Einladung zur Veranstaltung PDF<\/a><\/p>\n<p>******************************************<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?s=heilig\">Weitere Beitr\u00e4ge \u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das &#8218;Narrent\u00fcrmchen&#8216; &#8211; eine Metapher. SALUTI ET SOLATIO AEGRORUM. JOSEPHUS II. ANNO DOMINI MDCCLXXXIV Den h\u00f6chsten Punkt des Narrenturms kr\u00f6nte ein T\u00fcrmchen. Verspielt oktogonal, einem Sehnendach aufreitend und &#8218;gen Himmel weisend&#8216; &#8211; mit vergoldeter Spitze. Kr\u00f6nung von mancherlei Merkw\u00fcrdigkeiten aus der Zeit des &#8218;aufgekl\u00e4rten&#8216; Absolutismus. 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