{"id":39848,"date":"2022-10-12T13:34:16","date_gmt":"2022-10-12T12:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39848"},"modified":"2024-09-20T09:07:52","modified_gmt":"2024-09-20T08:07:52","slug":"34761-2-2-2-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-3-5-2-2-2-3-2-2-3-2-2-2-2-2-2-2-2-5-3-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39848","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [191]: Myrdacz, Paul &#8211; Milit\u00e4rarzt, Sanit\u00e4tsstatistiker, Autor, Leiter der Josephinischen Sammlungen und Bibliothekar der Milit\u00e4r\u00e4rztlich-chirurgischen Bibliothek im Josephinum in Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Myrdacz, Paul \u2013 Milit\u00e4rarzt, Sanit\u00e4tsstatistiker, Autor, Leiter der Josephinischen Sammlungen und Bibliothekar der Milit\u00e4r\u00e4rztlich-chirurgischen Bibliothek im Josephinum in Wien<\/strong><\/p>\n<p>Text: Walter Mentzel<\/p>\n<p>Paul (Pawel) Myrdacz wurde am 4. Mai 1847 als Sohn von Jerzy Myrdacz (1821-1876) und Zusanna Krzemien in Konsk\u00e1 in \u00d6sterreichisch-Schlesien geboren. Er war mit Emma Zettl verheiratet.<\/p>\n<p>Paul Myrdacz absolvierte 1872 als letzter Jahrgang vor ihrer Schlie\u00dfung die milit\u00e4r\u00e4rztlich-chirurgischen Josephinische Akademie in Wien mit dem Titel Doktor der gesamten Heilkunde (6.1.1872),<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> und begann unmittelbar darauf seine Karriere als Oberarzt im Infanterieregiment Freiherr von He\u00df, Nr. 49.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> 1874 wechselte er zum Infanterieregiment Nr. 39<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> und 1875 zum Garnisonspital Nr. 2.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> 1878 wurde er als Regimentsarzt dem Chef des milit\u00e4rischen Offizierskorps und dem Generalstab zugeteilt.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Zwischen 1879 bis 1888 fungierte er Sekret\u00e4r des \u201eUnterst\u00fctzungsvereins der k. k. Milit\u00e4r\u00e4rzte\u201c. 1885 erfolgte seine Ernennung zum Regimentsarzt 1. Klasse, seinen Dienst versah er in diesen Jahren bei den Infanterieregimentern Nr. 31 und Nr. 55, bis er ab November 1888 wieder dem Garnisonsspital Nr. 2 und ab Mai 1895 dem Garnisonspital Nr. 1 als Stabsarzt zugeteilt wurde.<\/p>\n<p><strong>Paul Mydracz wissenschaftliche Laufbahn<\/strong><\/p>\n<p>Neben seinem Beruf als Milit\u00e4rarzt schlug Myrdacz schon fr\u00fch eine wissenschaftliche Laufbahn ein. Zun\u00e4chst im \u201eWissenschaftlichen Verein der Milit\u00e4r\u00e4rzte in Wien\u201c,<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> in dem er zwischen 1874 und 1887 auch als Schriftf\u00fchrer wirkte,<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> sowie als Herausgeber des vom Unterst\u00fctzungsverein der k.k. Milit\u00e4r-\u00c4rzte gef\u00fchrten \u201eJahrbuches f\u00fcr Milit\u00e4r\u00e4rzte\u201c. Im wissenschaftlichen Verein hielt er regelm\u00e4\u00dfig Vortr\u00e4ge, die sich in der Zeitschrift &#8222;Der Milit\u00e4rarzt&#8220; abgedruckt finden, wie u.a. seine \u201eReiseerinnerungen aus Russland\u201c aus dem Jahr 1897,<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> oder zur Internationalen Milit\u00e4r-Sanit\u00e4tsstatistik im Jahr 1898.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Ebenso war er viele Jahre lang Mitarbeiter bei der von Wilhelm August Roth (1833-1892) in Berlin herausgegebenen Schriftenreihe: \u201eJahresberichte \u00fcber die Leistungen und Fortschritte auf dem Gebiete des Milit\u00e4rsanit\u00e4tswesens\u201c. 1875 publizierte er bereits zum preu\u00dfischen Krankentransportwesen und \u00fcber die milit\u00e4r-hygienischen Mitteilungen aus der nordamerikanischen Union. Beide Arbeiten erschienen in der &#8222;Wiener medizinischen Presse&#8220;.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Seit 1888 war er auch Mitarbeiter der &#8222;Wiener klinischen Wochenschrift&#8220;.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Regelm\u00e4\u00dfig schrieb er f\u00fcr die Zeitschrift &#8222;Der Milit\u00e4rarzt&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Sanit\u00e4tsstatistik und Sanit\u00e4tsgeschichte<\/strong><\/p>\n<p>Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt legte Myrdacz schon fr\u00fch auf das Gebiet der Sanit\u00e4tsstatistik, der Sanit\u00e4tsgeschichte und dem internationalen Milit\u00e4rsanit\u00e4tswesen. Seine ersten Arbeiten widmeten sich \u2013 1880 ver\u00f6ffentlicht \u2013 der T\u00e4tigkeit der Schiffsambulanzen und Eisenbahnsanit\u00e4tsz\u00fcge.<\/p>\n<p>Erstmals gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit erhielt er mit seiner 1882 vorgelegten Schrift \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617856&amp;pos=22&amp;phys\">Sanit\u00e4tsgeschichte und Statistik der Occupation Bosniens und der Hercegovina im Jahre 1878<\/a>\u201c, die die \u2013 nach den Beschl\u00fcssen des Berliner Kongresses 1878 \u2013 von \u00d6sterreich-Ungarn durchgef\u00fchrten Okkupationen von Bosnien und Herzegowina und der damit verbundenen Eingliederung in die \u00f6sterreichische Verwaltung thematisierte. 1885 erschien von ihm als Fortsetzung die <a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617850\">Sanit\u00e4ts-Geschichte \u00fcber die Niederschlagung des Aufstandes in der Herzegowina, in S\u00fcdbosnien und in S\u00fcddalmatien<\/a>, dem sogenannten \u201eOstherzgowinischen Aufstand\u201c im Jahre 1882, der mit einer massiven Brutalit\u00e4t durch die k.u.k. Armee gegen die serbische und muslimische Bev\u00f6lkerung von statten ging und sich im Ersten Weltkrieg an denselben Schaupl\u00e4tzen wiederholen sollte. Myrdacz verarbeitete in diesen beiden Monografien zeitnah milit\u00e4rhistorisch relevante Quellen, darunter sehr fr\u00fch schon die sogenannten \u201eFeld-Akten\u201c aus dem Bestand des Kriegsarchivs im heutigen \u00d6sterreichischen Staatsarchiv, deren Einsichtnahme ihm durch das Kriegsministerium gew\u00e4hrt worden war. Neben zahlreichen Monografien publizierte er seine historischen Arbeiten regelm\u00e4\u00dfig in der Zeitschrift &#8222;Der Milit\u00e4rarzt&#8220;. Darunter: \u201eDer Ileotyphus in den Garnisonen Wien und Budapest in den Jahren 1877-1899, in: Der Milit\u00e4rarzt, 29.7.1892, <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1892&amp;size=45&amp;page=63\">Nr. 14<\/a> und 12.8.1892, <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1892&amp;size=45&amp;page=67\">Nr. 15<\/a>\u201c, weiters \u201eDie Malariakrankheit im k.u.k. Heere, in: Der <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1902&amp;size=45&amp;page=3\">Milit\u00e4rarzt, 17.1.1902, Nr. 1 und 2<\/a> und \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1906&amp;size=45&amp;page=63\">Die chirurgisch-operative T\u00e4tigkeit der k.u.k. Milit\u00e4rheilanstalten in den Jahren 1894-1904, in: Der Milit\u00e4rarzt, 20.7.1906, Nr. 13-14<\/a>\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sanit\u00e4tsgeschichte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-23377\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sanit\u00e4tsgeschichte.jpg\" alt=\"\" width=\"285\" height=\"441\"><\/a><\/p>\n<p>Sanit\u00e4ts-Geschichte \u00fcber die Niederschlagung des Aufstandes in der Herzegowina, in S\u00fcdbosnien und in S\u00fcddalmatien<\/p>\n<p>Diese Arbeiten z\u00e4hlten in \u00d6sterreich-Ungarn zu den ersten Versuchen eine zusammenfassende Geschichte eines Krieges aus dem Blickwinkel des Milit\u00e4rsanit\u00e4tswesens zu schreiben. Zu seinen Vorbildern geh\u00f6rten die Arbeiten des britischen Milit\u00e4rarztes, Professor an der Army Medical School und Mitbegr\u00fcnder des Genfer Konvention im Jahr 1864, Thomas Longmore (1816-1895), der auch eine wesentliche Rolle im internationalen Roten Kreuz einnahm. Ebenso beeinflusste ihn der Zoologe und Milit\u00e4rchirurg Jean-Charles Chenu (1808-1879) und der US-amerikanische Milit\u00e4rarzt George Alexander Otis (1830-1888), der die Reihe \u201eThe medical and surgical history of the War of the Rebellion\u201c (1861-1865) mitverfasste und mitherausgab, sowie die sp\u00e4teren Arbeiten des s\u00e4chsischen Oberstabsarztes Hermann Fr\u00f6lich (1839-1900) und dessen Publikationen zum deutsch-franz\u00f6sischen Krieg 1870\/71.<\/p>\n<p>Zwischen 1895 bis 1898 verfasste Myrdacz zahlreiche weitere milit\u00e4r\u00e4rztlich-historische Arbeiten. Dazu z\u00e4hlt das von ihm ab 1898 herausgegebene <a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617818&amp;pos=1&amp;phys=#https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617818&amp;pos=1&amp;phys=\">\u201eHandbuch f\u00fcr k.u.k. Milit\u00e4r\u00e4rzte\u201c<\/a> , die \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617853&amp;pos=21&amp;phys\">Sanit\u00e4ts-Geschichte des deutsch-franz\u00f6sischen Krieges 1870-71<\/a>\u201c, die 1895 ver\u00f6ffentlichte Monografie \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617838\">Das franz\u00f6sische Milit\u00e4r-Sanit\u00e4tswesen. Geschichte und gegenw\u00e4rtige Gestaltung<\/a>\u201c, sowie weitere Arbeiten wie die \u201eSanit\u00e4tsgeschichte des Krimkrieges 1854 bis 1856. 1896 erschienen die \u201eSanit\u00e4tsgeschichte des Feldzuges 1859 in Italien\u201c, \u201eDas russische Milit\u00e4rsanit\u00e4tswesen. Geschichte und gegenw\u00e4rtige Gestaltung\u201c, 1897 die \u201eSanit\u00e4tsgeschichte der Feldz\u00fcge 1864 und 1866 in D\u00e4nemark, B\u00f6hmen und Italien\u201c, und \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617840\">Das italienische Milit\u00e4r-Sanit\u00e4tswesen. Geschichte und gegenw\u00e4rtige Gestaltung<\/a>\u201c, und 1898 die \u201eSanit\u00e4tsgeschichte des russisch-t\u00fcrkischen Krieges 1877 bis 1878 in Bulgarien und Armenien\u201c, sowie \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617849\">Der englische Sanit\u00e4tsdienst in Egypten<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1883 wurde Myrdacz der statistischen Abteilung des Technischen Milit\u00e4rkomitees zugeteilt,<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> die die seit 1869 in der Abteilung 14 des k.k. Kriegsministerium existierende \u201eArmee-Sanit\u00e4ts-Statistik\u201c abgel\u00f6st hatte. Im selben Jahr erfolgte seine Ernennung zum ordentlichen Mitglied des Milit\u00e4rsanit\u00e4tskomitees. In dieser Funktion wirkte er an der Modernisierung der Sanit\u00e4tsstatistik mit und publizierte regelm\u00e4\u00dfig umfangreiche statistische Arbeiten \u00fcber die Gesundheits- und Krankenverh\u00e4ltnisse im \u00f6sterreichisch-ungarischen Milit\u00e4r (r\u00fcckwirkend bis 1870). 1891 formulierte er in einer zw\u00f6lfteiligen Artikelserie in der Zeitschrift der Milit\u00e4rarzt seine Vorstellungen zur Milit\u00e4rstatistik.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n<p>Auf diesem Arbeitsfeld entstanden von ihm eine Reihe von Publikationen, die sich heute an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin befinden, darunter seine Sanit\u00e4tsstatistiken \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617813&amp;pos=0&amp;phys=\">Ergebnisse der Sanit\u00e4ts-Statistik des k.k. Heeres in den Jahren 1870-1882<\/a><em>\u201c<\/em>, die \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617857&amp;pos=5&amp;phys=\">Die Sanit\u00e4ts-Verh\u00e4ltnisse des k.k. Heeres in den Jahren 1880-1885<\/a>\u201c, die \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617815\">Ergebnisse der Sanit\u00e4ts-Statistik des k.k. Heeres in den Jahren 1883-1887<\/a>\u201c, die \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617816&amp;pos=3&amp;phys\">Die neueren Fortschritte der Milit\u00e4rstatistik in \u00d6sterreich-Ungarn<\/a>\u201c, die \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617845&amp;pos=0&amp;phys=\">\u00c4rztliche Rekrutierungsstatistik von \u00d6sterreich-Ungarn in den Jahren 1894-1905<\/a>\u201c, und die 1899 ver\u00f6ffentlichten \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617848\">Ergebnisse der Sanit\u00e4ts-Statistik des k.k. Heeres in den Jahren 1883-1896<\/a>\u201c, sowie die \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617859&amp;pos=24&amp;phys\">Sanit\u00e4tsverh\u00e4ltnisse der Mannschaft des k.u.k. Heeres in den Jahren 1894-1898<\/a>\u201c, und eine 1906 publizierte Arbeit zur \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617812&amp;pos=0&amp;phys=\">Epidemiologie der Garnisonen des k.u.k. Heeres in den Jahren 1894-1904<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Zu einem Standardwerk wurde sein von ihm zusammengestelltes \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617818&amp;pos=4&amp;phys\">Handbuch f\u00fcr k.u.k. Milit\u00e4r\u00e4rzte<\/a>\u201c Bd. 1-2. Wien: 1890-1914.<\/p>\n<p>Die Separata-Bibliothek an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin besitzt als Sonderdruck aus den \u201eArbeiten der Demographischen Section am VI. Internationalen Congress f\u00fcr Hygiene und Demographie in Wien (1887) seine Studie \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2143798750003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Myrdacz%20Gd%C3%84W&amp;mode=Basic\">Die Verbreitung der zu Kriegsdiensten untauglich machenden Gebrechen der Wehrpflichtigen in Oesterreich-Ungarn<\/a>\u201c, sowie seine 1894 erschienene Arbeit \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2143798710003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Myrdacz%20Gd%C3%84W&amp;mode=Basic\">\u00c9tudes exp\u00e9rimentales sur l&#8217;action du projectile curass\u00e9<\/a>\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u201eInternationale Commission f\u00fcr einheitliche Milit\u00e4r-Sanit\u00e4tsstatistik\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Gleichzeitig zu dem 1894 in Budapest tagenden VIII. Kongress f\u00fcr Hygiene und Demografie, trat auch eine internationale milit\u00e4r\u00e4rztliche Kommission zusammen, an der Paul Mydracz als offizieller Vertreter \u00d6sterreich-Ungarns und des Kriegsministeriums teilnahm. Hier kam es, nachdem die Errichtung einer \u201eInternationalen Commission f\u00fcr einheitliche Milit\u00e4rsanit\u00e4tsstatistik\u201c zur Vorbereitung der Zusammenf\u00fchrung und Vereinheitlichung statistischer Normen und des Datenaustausches der nationalen Milit\u00e4rstatistiken beschlossen worden war, zu seiner Bestellung zum \u201est\u00e4ndigen Sekret\u00e4r\u201c der Kommission. \u00dcber diese seine T\u00e4tigkeit sowie seine Versuche auf diesem Gebiet die internationale Staatenwelt zur Zusammenarbeit zu gewinnen, berichtete er in zwei Teilen (<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1898&amp;page=47&amp;size=45\">Teil 1<\/a> und <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1898&amp;size=45&amp;page=55\">Teil 2<\/a>) in der Zeitschrift Der Milit\u00e4rarzt 1898 (Nr. 11-14), in denen er seinen zu diesem Thema am 12. M\u00e4rz 1898 gehaltenen Vortrag im Wissenschaftlichen Vereine der Milit\u00e4r\u00e4rzte bei der Garnison Wien, zusammenfasste. Diese Arbeit befindet sich ebenfalls im Bestand der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin.<\/p>\n<p>Weiters nahm er als Delegierter der \u00f6sterreichisch-ungarischen Regierung, sowie des Kriegsministeriums an zahlreichen medizinischen vor allem aber an Kongressen zur Milit\u00e4r- und Sanit\u00e4tsstatistik teil, wie u.a. im Jahr 1900 am Internationalen medizinischen Kongress in Paris,<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> oder an den internationalen Kongressen zur Hygiene und Demografie, wie dem im September\/Oktober 1887 in Wien stattfindenden VI. Kongress, bei dem er im Organisationskomitee vertreten war.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> 1912 publizierte er dazu \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617817\">Zur Frage der internationalen Spezialkongresse f\u00fcr Milit\u00e4r- und Marine-Sanit\u00e4tswesen<\/a>\u201c.<\/p>\n<p><strong>Myrdacz Versuche der Organisation der \u201emilit\u00e4r\u00e4rztlich-chirurgischen Bibliothek\u201c und der Sammlungen im Josephinum:<\/strong><\/p>\n<p>Bereits 1884 geh\u00f6rte Myrdacz jener milit\u00e4rischen Kommission an, die sich f\u00fcr die Reaktivierung der seit 1869 aufgehobenen Joseps-Akademie aussprach.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Im Mai 1897 erfolgte schlie\u00dflich seine Ernennung zum st\u00e4ndigen Mitglied des Milit\u00e4r-Sanit\u00e4ts-Comit\u00e9s<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> und im Dezember 1897 zum Kustos der milit\u00e4r\u00e4rztlich-chirurgischen Bibliothek und der Sammlung des Sanit\u00e4tsausr\u00fcstungsmaterials am Standort der Josephs-Akademie. Myrdacz wirkte hier durch die Berufung des k.u.k. Milit\u00e4r-Sanit\u00e4ts-Comit\u00e9s auch als Leiter der heutigen Josephinischen Sammlungen. Die Milit\u00e4r\u00e4rztliche Bibliothek ging auf die Initiative von Kaiser Joseph II zur\u00fcck zu deren Erhalt eine Stiftung errichtet wurde, die j\u00e4hrlich den Stiftungsgenuss zur Vermehrung und Instandhaltung der B\u00fcchersammlung auszahlte. Die Stiftung war urspr\u00fcnglich f\u00fcr das 1781 im Gumpendorfer Milit\u00e4rspital errichtete feld\u00e4rztliche Institut und seit 1785 f\u00fcr die Josephs-Akademie gewidmet worden. Nach Auflassung des feld\u00e4rztlichen Institutes (1784), wurde die dort eingerichtete Bibliothek dem k.u.k. Milit\u00e4r-Sanit\u00e4ts-Comit\u00e9 zugewiesen. Seitdem f\u00fchrte die Bibliothek, die heute als eine Sammlung an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin besteht, die Bezeichnung \u201eK.u.k. milit\u00e4r\u00e4rztliche Bibliothek des Milit\u00e4r-Sanit\u00e4ts-Comit\u00e9s\u201c. 1900 umfasste der Bestand 12.000 Werke in 24.000 B\u00e4nden und einen Katalog.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/p>\n<p>Myrdacz versuchte die Bibliothek neu zu organisieren, zu erweitern und insgesamt f\u00fcr einen gr\u00f6\u00dferen Benutzerkreis wiederzubeleben. Dazu begann er mit einer Neukatalogisierung und Neuaufstellung der Bibliothek. In dem von ihm geschaffenen alphabetisch geordnete Zettelkatalog f\u00fchrte er noch ein System von 86 Gruppen ein, innerhalb dieser er noch einen chronologisch geordneten Materien-Katalog erstellte. Die Benutzung der Bibliothek stand f\u00fcr Interessierte Montag, Mittwoch und Freitag von 5-8 Uhr abends offen, weiters wurde ein Entlehndienst f\u00fcr Milit\u00e4r\u00e4rzte au\u00dferhalb Wiens eingerichtet und daf\u00fcr der gedruckte Katalog samt der Bibliotheks-Ordnung den Garnisonen in der Habsburgermonarchie Vorort zur Verf\u00fcgung gestellt.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> Dar\u00fcber hinaus hielt er am Josephinum Vortr\u00e4ge im H\u00f6rsaal 1 u.a. \u00fcber \u201eSanit\u00e4ts-Feldausr\u00fcstungs-Material.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Exlibris-Paul-Myrdaz1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-23386\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Exlibris-Paul-Myrdaz1.jpg\" alt=\"\" width=\"327\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Exlibris-Paul-Myrdaz1.jpg 327w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Exlibris-Paul-Myrdaz1-300x160.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 327px) 100vw, 327px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Exlibris von Paul Myrdacz<\/p>\n<p>Er selbst bezeichnete sich 1899 als Bibliothekar. Heute finden sich noch an der Zweigbibliothek die Spuren seiner T\u00e4tigkeit in Form seiner der Bibliothek \u00fcberlassenen B\u00fcchersammlungen, die sein Exlibris tragen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Exlibris-Paul-Myrdacz-.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-23394\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Exlibris-Paul-Myrdacz-.jpg\" alt=\"\" width=\"298\" height=\"213\"><br \/>\n<\/a>Handschriftliches Exlibris von Paul Myrdacz<\/p>\n<p>W\u00e4hrend seiner T\u00e4tigkeit an dieser Institution verfasste er 1899 die heute noch als Handschrift an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin existierenden \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617829&amp;pos=11&amp;phys\">Instruktionen zur Verwaltung der k.u.k. milit\u00e4r\u00e4rztlichen Bibliothek des Milit\u00e4r-Sanit\u00e4ts-Comit\u00e9<\/a>\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Instruktion.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-23381\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Instruktion.jpg\" alt=\"\" width=\"283\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Instruktion.jpg 283w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Instruktion-176x300.jpg 176w\" sizes=\"auto, (max-width: 283px) 100vw, 283px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Instruktionen der Verwaltung der k.u.k. milit\u00e4r\u00e4rztlichen Bibliothek des Milit\u00e4r-Sanit\u00e4ts-Comit\u00e9<\/p>\n<p>Diese in handschriftlicher Form vorliegenden gebundenen Archivalien bestehen aus einer von ihm verfassten Beschreibung der Bibliothek, seiner Vorstellung zur Organisation und Verwaltung der Bibliotheksbest\u00e4nde bis hin zu einer neuen Bibliotheks-Ordnung. Dazu findet sich darin erg\u00e4nzend eine Sammlung von schriftlichen Quellen zur Bibliotheksgeschichte aus den 1890er Jahre.<\/p>\n<p>Ab 1900 war er dar\u00fcber hinaus noch Lehrer an der neugeschaffenen milit\u00e4r\u00e4rztlichen Applikationsschule. Seine T\u00e4tigkeit am Josephinum endete im August 1902, nachdem er zum Kommandant des Garnisonsspitals Nr. 2 in Mostar in Bosnien und zum Oberstabsarzt 1. Klasse ernannt wurde.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Hier verfasste er im Oktober 1904 im Der Milit\u00e4rarzt den Aufsatz \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=19040003&amp;query=text:myrdacz&amp;ref=anno-search&amp;seite=81\">Sanit\u00e4tsstatistische Streiflichter<\/a>\u201c.<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> Im Mai 1905 erfolgte schlie\u00dflich seine Ernennung zum Sanit\u00e4tschef des 13. Korps und danach des 4. Korps in Budapest<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> und letztlich im Mai 1908 zum Generalstabsarzt.<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> In Budapest schrieb er 1905 im Der Milit\u00e4rarzt die Studie \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=19050003&amp;query=text:myrdacz&amp;ref=anno-search&amp;seite=97\">Die Alkoholfrage in der Armee<\/a>\u201c,<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> 1907 den \u201eSanit\u00e4tsstatistischen Bericht des k.u.k. Heeres f\u00fcr das Jahr 1905,<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a> und 1909 die \u201eErgebnisse der internationalen Milit\u00e4r-Sanit\u00e4tsstatistik.<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a><\/p>\n<p>Im April 1911 trat Myrdacz in den Ruhestand und lebte bis zu seinem Tod in Graz. In den folgenden Jahren publizierte er weiterhin die sanit\u00e4tsstatistischen Berichte in der Zeitschrift der Milit\u00e4rarzt wie u.a. 1912 die Sanit\u00e4tsstatistischen Berichte des k.u.k. Heeres f\u00fcr 1910 und der Statistische Bericht der k.u.k. Kriegsmarine f\u00fcr die Jahre 1910 und 1911.<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a> 1917 wurde ihm der Adelstand verliehen.<\/p>\n<p><strong>Erster Weltkrieg <\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs wirkte Paul Myrdacz als Sanit\u00e4tsreferent beim steirischen Roten Kreuz und in der Bundesleitung des Roten Kreuzes in Wien. Daraus resultierte sein 1917 verfasster \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2143798670003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Myrdacz%20Gd%C3%84W&amp;mode=Basic\">Bericht \u00fcber die T\u00e4tigkeit des steirischen Roten Kreuzes auf dem Gebiet des Sanit\u00e4tswesens in den Jahren 1914-1916<\/a>\u201c, der 1917 im Bericht der Generalversammlung des Landes- Frauen- Hilfsvereins Rotes Kreuz Steiermark abgedruckt wurde, und auch einen von ihm verfassten Beitrag zu der Arbeit der innerhalb des Roten Kreuzes in \u00d6sterreich-Ungarn eingerichteten Organisationseinheit, dem \u201eGemeinsamen Zentralnachweisb\u00fcro\u201c enth\u00e4lt, das w\u00e4hrend des Krieges auch nachrichtendienstliche T\u00e4tigkeiten sowie Zensuraufgaben erf\u00fcllte. Schon ein Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges hatte er in der Zeitschrift Der Milit\u00e4rarzt einen Aufsatz zur Arbeit des Rotes Kreuzes \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617834\">Milit\u00e4rsanit\u00e4t und Rotes Kreuz<\/a>\u201c publiziert.<\/p>\n<p>Myrdacz verstarb am 7. Juli 1930 in Graz. Der ehemalige Generalstabsarzt und Sanit\u00e4tschef des k.k. Armeeoberkommandos, Johann Steiner (1866-1945), mit dem Myrdacz auch gemeinsam publiziert hatte, verfasste 1930 in der Wiener medizinischen Wochenpresse einen <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=1930&amp;page=969&amp;size=45&amp;qid=9E9ZU4SG11ITYAM5884MUSRUPLZ9S8\">Nachruf<\/a>.<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a><\/p>\n<p>Von Myrdacz besitzt die Zweigbibliothek noch eine <a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=12049083&amp;pos=12&amp;phys=\">Sammlung von handschriftlichen Abschriften aus verschiedenen Zeitschriften f\u00fcr Paul Myrdacz<\/a> zum Milit\u00e4rsanit\u00e4tswesen und als Manuskript, die von ihm 1923 in Graz verfassten Arbeit \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617811\">Die vollendete Einheitslehre (Monismus absolutus). Bausteine zu einer zeitgem\u00e4ss gel\u00e4uterten Welt- und Lebensansicht<\/a>\u201c. Weiters befindet sich in diesem Bestand auch eine von ihm im Jahr 1900 handschriftlich verfasste und nicht gedruckte Arbeit mit dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8617865&amp;pos=25&amp;phys\">Tabellarische \u00dcbersicht der Ergebnisse der interna-tionalen Milit\u00e4r-Sanit\u00e4ts-Statistik f\u00fcr \u00d6sterreich-Ungarn, Italien, Russland, England, Niederlande, Vereinigte Staaten von N.A. in den Jahren 1894-1898<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Literaturliste:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2143798750003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Myrdacz%20Gd%C3%84W&amp;mode=Basic\">Myrdacz, Paul: Die Verbreitung der zu Kriegsdiensten untauglich machenden Gebrechen der Wehrpflichtigen in Oesterreich-Ungarn. Mit III graphischen Beilagen. Sonderdruck aus: Arbeiten der Demographischen Section. (IV. Demographischer Congress) = VI. Internationaler Congress f\u00fcr Hygiene und Demographie zu Wien 1887\/Travaux de la Section de D\u00e9mographie. (IV\u00e8me Congr\u00e8s de D\u00e9mographie) Wien: Verlag der Organisations-Commission des Congresses 1887.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-26858\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\" alt=\"\" width=\"111\" height=\"48\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Separata Bibliothek]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2143798710003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Myrdacz%20Gd%C3%84W&amp;mode=Basic\">Myrdacz, Paul: \u00c9tudes exp\u00e9rimentales sur l\u2018auction du projectile curass\u00e9. Bukarest: 1894.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-26858\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\" alt=\"\" width=\"111\" height=\"48\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Separata Bibliothek]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2143798670003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Myrdacz%20Gd%C3%84W&amp;mode=Basic\">Myrdacz, Paul: Bericht \u00fcber die T\u00e4tigkeit des steirischen Roten Kreuzes auf dem Gebiet des Sanit\u00e4tswesens in den Jahren 1914-1916. Sonderdruck aus: Bericht der General-Versammlung des unter dem Protektorate Ihrer kaiserl. und k\u00f6nigl. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Blanka stehenden Landes- und Frauen-Hilfsvereines vom Roten Kreuze f\u00fcr Steiermark. Graz: Landes- und Frauen-Hilfsverein vom Roten Kreuze f\u00fcr Steiermark 1917.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-26858\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\" alt=\"\" width=\"111\" height=\"48\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Separata Bibliothek]<\/p>\n<p>Keywords:<\/p>\n<p>Paul Myrdacz, Milit\u00e4rarzt, Milit\u00e4r\u00e4rztlichen Bibliothek, Josephinum, Milit\u00e4rsanit\u00e4tsgeschichte, Milit\u00e4rsanit\u00e4tsstatistik, Medizingeschichte, Arzt, Wien<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Neue Freie Presse. 2.7.1873. S.5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Wiener Zeitung. 30.1.1872. S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 40. 1874. Sp. 885.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 38. 1875. Sp. 854.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 18. 1878. Sp.168.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 5 1874. Sp. 36.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 4. 1874. Sp. 77.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 5 und 6. 1897. Sp. 49-52; Nr. 7 und 8. 1897. Sp. 65-68; Nr. 9. 1897. Sp. 84-86; Nr. 10. 1897. Sp. 103-105; Nr. 11. 1897. Sp. 118-120.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 11 und 12. 1898. Sp. 89-94; Nr. 13 und 14. 1898. Sp. 106-110.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Jahrb\u00fccher der in- und ausl\u00e4ndischen gesamten Medizin. Bd. 171. 1876. S. 343.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Wiener klinische Wochenschrift. Nr. 1. 1888, S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 5. 1883. Sp. 40.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 10. 1891. S. 73-77; Nr. 11. 1891. Sp. 83-86; Nr. 12. 1891. Sp. 91-93; Nr. 15. 1891. Sp. 113-115; Nr. 16. 1891. Sp. 121-123; Nr. 17. 1891. Sp. 129-131; Nr. 18. 1891. Sp. 139-140; Nr. 19. 1891 Sp. 148-149; Nr. 20. 1891. Sp. 153-155; Nr. 21. 1891. Sp. 163-164; Nr. 22. 1891. Sp. 170-172; Nr. 23 und 24. 1891. Sp. 185-192.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. 12.6.1900. S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Internationale klinische Rundschau. Nr. 1. 1887. Sp. 29.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Wiener Allgemeine Zeitung. 25.5.1884. S. 5; Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 8. 1885. S. 1.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Wiener Allgemeine Zeitung. 2.11.1897. S. 505.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Wiener Zeitung. 23.1.1900. S. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Wiener Zeitung. 23.1.1900. S. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Wiener Zeitung. 30.1.1899. S. 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. 12.8.1902. S. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 19. 1904. Sp. 161-164.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Die Zeit. 2.5.1905. S. 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Die Zeit. 29.4.1908. S. 2<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 21. 1905. Sp. 193-196.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 15 und 16. 1907. Sp. 209-211.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 20. 1909. Sp. 305-313; Nr. 21. 1909. Sp. 321-325; Nr. 22. 1909. Sp. 337-344; Nr. 23. 1909. Sp. 353-359.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> Der Milit\u00e4rarzt. Nr. 14. 1912. Sp. 201-203.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Wiener medizinische Wochenpresse. Nr. 31. 1930. S. 1038-1039.<\/p>\n<p>Normdaten&nbsp;(Person) <strong>Mydracz, Paul<\/strong><strong>: <\/strong> <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39848\">BBL: 39848<\/a>; <a href=\"http:\/\/d-nb.info\/gnd\/133715183\">GND: 133715183<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/ueber-uns\/medizinhistorische-bibliotheken-der-ub-meduni\/highlights-medizinhistorischer-buecher-u-zeitschriften\/bio-bibliografisches-lexikon\/\">Bio-bibliografisches Lexikon (BBL)\/Liste aller Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien<\/a><\/p>\n<p>Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, BBL: 39848 (12.10.2022); Letzte Aktualisierung: 2022 10 12<br \/>\nOnline unter der URL: https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39848<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28234\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/VanSwietenBlog_MHartl.gif\" alt=\"Van Swieten Blog Logo Margrit Hartl\" width=\"188\" height=\"64\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Myrdacz, Paul \u2013 Milit\u00e4rarzt, Sanit\u00e4tsstatistiker, Autor, Leiter der Josephinischen Sammlungen und Bibliothekar der Milit\u00e4r\u00e4rztlich-chirurgischen Bibliothek im Josephinum in Wien Text: Walter Mentzel Paul (Pawel) Myrdacz wurde am 4. Mai 1847 als Sohn von Jerzy Myrdacz (1821-1876) und Zusanna Krzemien in Konsk\u00e1 in \u00d6sterreichisch-Schlesien geboren. Er war mit Emma Zettl verheiratet. Paul Myrdacz absolvierte 1872 als &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39848\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [191]: Myrdacz, Paul &#8211; Milit\u00e4rarzt, Sanit\u00e4tsstatistiker, Autor, Leiter der Josephinischen Sammlungen und Bibliothekar der Milit\u00e4r\u00e4rztlich-chirurgischen Bibliothek im Josephinum in Wien<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[2911,11,5,1347,2,16,1391,2808],"tags":[202,2915,2913,2914,2931,44,1614,1465,3051,3052,3053,3050,1576],"class_list":["post-39848","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-bibliografisches-lexikon","category-literaturhinweis","category-medizingeschichte","category-medizinhistorische-bestaende-der-ub-meduni-wien","category-news","category-news1","category-separata-bibliothek","category-wien","tag-arzt","tag-bbl","tag-bio-bibliografisches-lexikon","tag-bio-bibliographisches-lexikon","tag-biobibiografisches-lexikon","tag-josephinum","tag-medizingeschichte","tag-militaerarzt","tag-militaeraerztlichen-bibliothek","tag-militaersanitaetsgeschichte","tag-militaersanitaetsstatistik","tag-paul-myrdacz","tag-wien"],"views":4292,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39848","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39848"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39848\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45543,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39848\/revisions\/45543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39848"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39848"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39848"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}